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Jägerterror

Hallo Herr Eicher,

ich bin soeben über Google auf Ihre Seite gestoßen, weil ich Informationen über die Schonzeit von Krähen und Elstern haben wollte.

Ich bin Hundebesitzer und wohne außerhalb einer geschlossenen Ortslage. Ich gehe jeden Tag 2x in Feld und Wald spazieren und habe recht häufig Kontakt mit Jägern.
Bis auf wenige Ausnahmen mußte ich feststellen, dass es sich fast ausnahmslos um schießwütige Kleingeister mit großer Arroganz handelt.
Man brüstet sich mit Abschüssen von Muttertieren aus einer laufenden Rotte (Wildschweine), weil man am nächsten Tag Fleisch für ein Jägertreffen braucht. Die beiden überlebenden Frischlinge werden von zwei Bauern großgezogen.
Als ich es mir erlaubte, einen Jäger anzuzeigen, weil er, nach Verfolgunsgfahrt mit seinem PKW, drohte meine Hunde zu erschießen, hatte ich in der Bevölkerung die »Arschkarte« gezogen.
Ich fand im Ort keinen Rechtsanwalt, der mich vertreten wollte.
Meine Frau wurde beobachtet und ebenfalls verfolgt. Die zweite Anzeige folgte. Beide Anzeigen wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt.
Unsere Beschwerde liegt beim Generalstaatsanwalt in H.
Unsere Spazierwege werden von Jägern mit Ihren Fahrzeugen zugestellt, so dass wir andauernd umkehren müssen.
Die Krönung nun gestern Abend: Bei einem Spaziergang wurde 3 mal in meine Richtung geschossen. Die alamierte Polizei konnte zwei Jungjäger festnehmen, welche Angaben, Krähen und Elstern jagen zu wollen.
Anzeige wurde diesmal durch die Polizei erstattet.

Man sieht, die Jägerschaft hat eine enorme Macht, wenn bloß eine einzige Aktion eines Betroffenen, solche Reaktionen bei Ihnen auslöst.

Ich hoffe, ich höre mal von Ihnen.
Weiter so, ich bin dabei !

Mit freundlichen Grüßen