17.8.26: 74-Jähriger erschießt Ex-Frau beim Auszug und dann sich selbst

Weil sie sich von ihm trennen wollte, hat ein 74-Jähriger in Melsungen (Hessen) seine Ex-Frau und dann sich selbst mit einem Gewehr erschossen – vor den Augen der Umzugshelfer. Dies berichtet HNA am 17.8.2026. Demnach ereignete sich die Tat auf der Straße vor dem Haus, während Familie, Freunde und Nachbarn hatten Frau zuvor beim Auszug halfen. Der Mann habe plötzlich aus seiner Wohnung eine Langwaffe geholt und einen gezielten tödlichen Schuss auf seine Lebensgefährtin abgegeben und anschließend sich selbst getötet. Die Staatsanwaltschaft Kassel und die Kriminalpolizei ermitteln zu den Hintergründen und dem genauen Tathergang. Ob der Mann die Langwaffe als Jäger oder Sportschütze besessen hat, wurde noch nicht bekannt.

4.8.26: Frau im eigenen Garten angeschossen – Jäger verurteilt

Eine Frau steht im Garten vor ihrem Haus im niedersächsischen Harkebrügge und wird plötzlich von einer Schrotladung im Gesicht getroffen und so schwer verletzt, dass sie einer Spezialklinik operiert werden musste. Erst viele Stunden, nachdem die Frau angeschossen wurde, stellte sich im Rahmen der Ermittlungen heraus, dass sich bei einer Treibjagd mit 20 Jägern ein Schuss aus einem Schrotgewehr gelöst hatte. Im Laufe der Ermittlungen und durch mehrere Zeugenaussagen geriet der 73-jährige Jagdleiter in den Fokus der Ermittler. Das Amtsgericht erließ einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Weil der Jäger den Strafbefehl nach Angaben des Gerichts nicht akzeptierte, kam es nun zum Prozess vor dem Amtsgericht Cloppenburg. Nach der Beweisaufnahme sah das Gericht es als erwiesen an, dass der 73-Jährige den Schuss abgegeben hatte. Dies berichtet Die Zeit am 4.8.2026. Demnach wurde der Jäger wegen fahrlässiger Körperverletzung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 3.000 Euro Strafe verurteilt.

Der NDR meldet am 11.8.2026, dass der verurteilte Jäger Berufung gegen das Urteil eingelegt hat.

Die angeschossene Frau leidet bis heute an den Folgeschäden und ist weiterhin arbeitsunfähig.

13.8.26 Einschussloch im Auto: Polizei geht von Jagd aus

Eine 26-jährige Frau entdeckte im Innkreis ein Einschussloch in ihrem Auto, weil während der Fahrt Kühlflüssigkeit verloren ging. Die junge Frau rief die Polizei. Bei Ermittlungen stellte sich heraus, dass im Bereich des Wohnortes der Autobesitzerin Jäger mehrere Schüsse auf einen Rehbock abgefeuert hatten, auch in Richtung des geparkten Autos. Dies berichtet das Jagdmagazin Pirsch am 13.8.2026.

2.7.26: Jagdunfall im Odenwald: Jäger muss Waffen abgeben

Ein Jäger, der im Odenwald Wildschweine schießen wollte, meinte mit der Wärmebildkamera eine Rotte Wildschweine zu sehen und gab fünf Schüsse ab. Tödlich getroffen hat er aber drei Rinder auf der Weide. Nun musste der Waidmann im Juni 2026 seine waffenrechtliche Erlaubnis und seinen Jagdschein abgeben. Die zuständige Behörde hatte seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit verneint. Dies berichtet Echo-online.de am 2.7.2026.

30.6.26: 42-jähriger Familienvater aus Versehen tödlich getroffen - Zwei Jäger verurteilt

Nach einem Jagdausflug in der Steiermark wurde ein 42-jähriger Familienvater von einem Schuss aus dem Jagdgewehr eines Freundes tödlich verletzt. Dies berichtet die Kronen Zeitung am 30.6.2026. Demnach waren drei Hobbyjäger auf Wildschweinjagd. Einer der Jäger schoss auf ein Wildschwein, das noch weglief. Der 42-Jährige und ein weiterer Jagdfreund halfen bei der Nachsuche. Der Jäger, der auf das Wildschwein geschossen hatte, übergab sein Gewehr kurz dem anderen Jäger – ohne zu überprüfen, ob es gesichert war. Als der es wieder zurückgab, löste sich ein Schuss, der den 42-jährigen Familienvater tödlich traf. Die Staatsanwaltschaft Graz erhob Anklage gegen die beiden Hobbyjäger wegen grob fahrlässiger Tötung.

Nun wurde das Urteil gesprochen: Der Erstangeklagte wurde wegen grob fahrlässiger Tötung zu 7200 Euro Geldstrafe und sechs Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Sein Jagdkollege muss wegen fahrlässiger Tötung 4500 Euro Geldstrafe bezahlen.

22.6.26 Jachtpächter vor Gericht: Drahtseile über Mountainbike-Strecke gespannt

Ein 59-jähriger Jagdpächter hatte zwischen Eberstadt und Weinsberg-Grantschen bei Heilbronn mehrfach Drahtseile in Kopf- oder Brusthöhe über eine nicht offizielle Mountainbike-Strecke gespannt, um Radfahrer aus seinem Revier fernzuhalten. Nun steht er wegen mehrfach versuchten Mordes vor Gericht. Dies berichtet der SWR am 22.6.2026. Nach Einschätzung der Polizei bestand durch die nahezu unsichtbar gespannten Drahtseile eine erhebliche Gefahr für die Nutzer der Strecke. Nur weil ein Zeuge ein besonders stabiles Drahtseil entdeckte und entfernte, konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden.

Es kommt immer wieder vor, dass sich Jäger über Mountainbiker im Revier ärgern und Drahtseile spannen oder Hindernisse auf dem Trail platzieren. Der SWR berichtet, dass auf einem offiziellen Mountainbike-Trail in den Löwensteiner Bergen (Kreis Heilbronn) Nägel in den Boden geschlagen wurden. Auch in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) wurden Nägel auf Strecken platziert sowie Drähte über Mountainbike-Trails gespannt.

16.6.26: Jäger trifft Jogger im Gesicht

Der Schuss eines 49-jährigen Jägers mit dem Schrotgewehr auf eine Wachtel traf im italienischen Rosa Vecchia einen Jogger im Gesicht. Dies berichtet das Jagdmagazin Pirsch am 16.6.2026. Demnach wurde der 68-jährige Jogger am Auge verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht.

15.6.26: Jäger trifft aus Versehen Jagdbegleiter

Nach einer nächtlichen Wildschweinjagd in Bad Hönningen (Rheinland-Pfalz) hat ein Hobbyjäger beim Entladen der Jagdwaffe im Auto aus Versehen seinen Jagdbegleiter getroffen und verletzt. Dies berichtet die Rhein Zeitung am 15.6.2026. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt.

13.6.26: 29-Jähriger erschießt 28-jährige Kollegin aus Eifersucht

In Taufkirchen an der Pram (Bezirk Schärding) hat ein 29-Jähriger seine 28-jährige Kollegin mit einem Dolch und einer Schusswaffe, die er legal besaß, getötet – offenbar aus Eifersucht, weil die junge Frau ihn zurückwies und eine Beziehung mit einem anderen einging. Dies berichtet der ORF am 13.6.2026. Am Leichenfundort wurden laut Staatsanwaltschaft drei Patronenhülsen gefunden. Der Mann hatte eine Waffenbesitzkarte und die Tatwaffe, eine Pistole, im Frühjahr legal gekauft und ordnungsgemäß eintragen lassen. Ob er den Waffenschein als Jäger oder Sportschütze besaß, war der Berichterstattung nicht zu entnehmen.

22.5.26: Schuss eines Jägers trifft Haus - Kugel in Schlafzimmertür entdeckt

In Angersdorf (Sachsen-Anhalt) entdeckten Bewohner eines Einfamilienhauses am Morgen nach dem Aufwachen eine Kugel in ihrer Schlafzimmertür und riefen die Polizei. Die Ermittlungen ergaben, dass ein Jäger von einem Hochstand aus, der etwa 500 Meter von dem Haus entfernt steht, geschossen hatte. Dies berichtet der MDR am 22.5.2026. Demnach hatte das Geschoss Haustür durchschlagen, flog durch ein Schuhregal aus Stoff und blieb schließlich in der Schlafzimmertür stecken. Unglaublich: Weil der Mann das Haus offenbar versehentlich getroffen hat, wird laut Polizei nicht wegen Sachbeschädigung ermittelt – und es liege auch kein Verstoß gegen das Waffengesetz vor.

21.6.26: Tödlicher Schuss – Hobbyjäger verurteilt

Ein über 80-jähriger Hobby-Jäger wurde vom Gericht in Yverdon in der Schweiz wegen fahrlässiger Tötung zu Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt, weil bei einer Jagd auf Wildschweine aus Versehen einen Begleiter erschossen hatte. Dies berichtet Wild beim Wild am 21.6.2026. Demnach war der Achtzigjährige mit einigen Jagdfreunden unterwegs. Um Wildschweine aus einem Gestrüpp aufzuscheuchen, stieg er auf einen Hügel und gab zwei Schüsse in Richtung Boden ab. Ein Projektil traf einen Begleiter, der sich unterhalb der Anhöhe befand, tödlich am Kopf. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

23.5.26: Gewehr in Tasche löst Schuss aus - Jäger schießt sich in die Hand

Ein 68-jähriger Jäger hat sich im Landkreis Rottal-Inn aus Versehen in die Hand geschossen und schwer verletzt. Die berichtet der Merkur am 23.5.2026. Demnach hat sich von seiner offenbar geladenen Waffe in der Transporttasche ein Schuss gelöst. Der Hobbyjäger musste schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

4.5.2026 Selbstmordversuch - Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp gibt Jagdschein ab

Ex-Trigema-Chef und Hobbyjäger Wolfgang Grupp hatte 2025 versucht, sich mit einem Schuss in den Kopf das Leben zu nehmen. Er sprach in der Öffentlichkeit offen über seinen Suizid-Versuch: Er habe an Altersdepression gelitten und sich Gedanken darüber gemacht, ob er überhaupt noch gebraucht werde, berichtet BILD am 4.5.2026.
In einem Brief an die Mitarbeiter schrieb er nun: „Mein Revolver, den ich aus Sicherheitsgründen hatte, ist nicht mehr da“, sagte er. „Mein Sohn hat ihn unter Verschluss.“ Auch seinen Jagdschein habe er abgegeben. Grupp schrieb Brief an Mitarbeiter „Mein Revolver, den ich aus Sicherheitsgründen hatte, ist nicht mehr da“, sagte er. „Mein Sohn hat ihn unter Verschluss.“ Auch seinen Jagdschein habe er nicht mehr. Grupp hatte versucht, sich mit einem Schuss in den Kopf das Leben zu nehmen.

25.4.26: Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst mit Gewehr

Bewaffneter Ehestreit in der Steiermark: Ein 36-Jähriger soll seine 35-jährige Ehefrau und Mutter zweier gemeinsamer Kinder mit einer Langwaffe erschossen haben. Anschließend tötete er sich selbst. Ermittlungen zufolge wollte die Frau sich von dem Mann trennen. Dies berichten Der Standard, Die kleine Zeitung und die Kronen Zeitung am 25.4.2026. Demnach besaß der Mann legal zwei Gewehre, eines davon wurde zur Tatwaffe. Ermittler des Landeskriminalamts bestätigen, dass der 36-jährige Schütze im Besitz einer gültigen Jagdkarte war.

19.4.26: Übungsschießen – 76-jähriger Jäger verletzt

Bei einem Übungsschießen in Walchsee (Bezirk Kufstein) wurde ein 76-jähriger Jäger verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Dies berichtet der ORF am 19.4.2026. Demnach hatte der Hobbyjäger eine Patrone geladen und den Abzug seiner Repetierbüchse betätigt, woraufhin die Gewehrkammer mit der Patrone „explodierte“.

16.4.26: 83-Jähriger erschießt Ehefrau und sich

In Sieghartskirchen wurde ein Ehepaar, beide über 80 Jahre, tot aufgefunden. Ersten Ermittlungen zufolge soll der 83-jährige Mann erst seine Frau erschossen haben, dann sich selbst. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten und der ORF am 16.4.2026. Der Senior soll die Faustfeuerwaffe legal besessen haben. In Österreich erfordert der legale Besitz einer Faustfeuerwaffe eine Waffenbesitzkarte, zu der Jäger und Sportschützen berechtigt sind. Bisher gibt es keine offiziellen Berichte, die bestätigen, dass der 83-Jährige ein Jäger war.

29.3.26: 51-Jähriger erschießt Ehefrau, Tochter und sich selbst

Ein 51-jähriger Zahnarzt hat am Sonntag, den 29. März seine Ehefrau Christina, seine 10-jährige Tochter und anschließend sich selbst erschossen. Dies melden BILD am 31.3.2026 und Oberpfalz TV am 2.4.2026. Es gibt Berichte von Nachbarn, dass der 51-Jährige sowohl als Hobby-Jäger als auch als Sportschütze aktiv war. Offiziell bestätigt wurde dies noch nicht.

14.3.26: Jäger schießt sich aus Versehen in den Fuß

Bei einer Schießsportveranstaltung auf dem Schießstand in Lustenau (Österreich) hat sich hat sich ein 49-jähriger Hobbyjäger aus Versehen in den Fuß geschossen. Dies berichtet der ORF am 14.3.2026. Vermutlich habe er beim Schließen der Waffe versehentlich den Abzug betätigt. Der Jäger wurde schwer verletzt ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.

4.3.26: Abstieg vom Hochsitz- Versehentlicher Schuss verletzt Jäger schwer

Jagdunfall im Landkreis Regensburg: Ein 54-jähriger Jäger wurde durch einen versehentlichen Schuss schwer verletzt. Dies berichtet Antenne Bayern am 4.3.2026. Demnach war der 54-Jährige von einem Hochsitz aus auf Wildschweinjagd. Beim Abstieg vom Hochsitz löste sich ein Schuss, der den Mann am Fuß traf und schwer verletzte.

3.3.26: 86-Jähriger erschießt Tochter und sich selbst - mit legaler Waffe

In Osnabrück hat ein 8-jähriger Mann offenbar im Streit erst seine 62-jährige Tochter und dann sich selbst erschossen. Dies berichtet t-online am 3.3.2026. Nachdem Nachbarn Schreie einer Frau und Schüsse gehört und die Polizei alarmiert hatten, rückte Großaufgebot von Einsatzkräften aus. Im Haus fanden Polizeibeamte den toten 86-Jährigen und seine lebensgefährlich verletzte Tochter. Eine Schusswaffe wurde vor Ort gefunden. Der Mann habe eine Waffenbesitzkarte und dürfe mehrere Schusswaffen legal besitzen, sagte Staatsanwalt Retemeyer. Ob er die Schusswaffe als Jäger oder Sportschütze besessen hat, war der Berichterstattung nicht zu entnehmen.

23.2.26: Hobbyjäger erschießt seine Frau, seine beiden Kinder und sich selbst

Ein 52-jähriger Hobbyjäger und Sportschütze hat am 20.2.2026 in Strullendorf im Landkreis Bamberg offenbar seine 49-jährige Frau, die beiden Kinder und sich selbst erschossen. Mieter des Mehrfamilienhauses hatten einen auffälligen Geruch festgestellt. Der Vermieter der Wohnung alarmierte daraufhin am Freitagabend gegen 19 Uhr über den Notruf die Polizei. Nachdem die Beamten die versperrte Wohnung geöffnet hatten, entdecken sie die vier Leichen. „Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft und der Polizei erschoss der 52-jährige deutsche Mann zunächst seine Frau, den 14-jährigen Sohn und die sechsjährige Tochter, bevor er schließlich eine Waffe gegen sich selbst richtete. Der 52-Jährige besaß eine waffenrechtliche Erlaubnis und war im Besitz mehrerer Schusswaffen“, heißt es in der Gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bamberg und des Polizeipräsidiums Oberfranken vom 23.2.2026.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken besaß der 52 Jahre alte Deutsche eine waffenrechtliche Erlaubnis und hatte mehrere Schusswaffen. Warum der Mann mehrere Schusswaffen legal besaß, blieb zunächst unklar. Auf Nachfrage der Redaktion von infranken.de am 23.2.2026 teilte das Polizeipräsidium mit, dass der Familienvater Jäger und Sportschütze war. Aus diesen Gründen war er im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis.

20.2.26: Wildschweinjagd endet mit drei erschossenen Jägern

Vier Hobbyjäger waren in Sizilien auf Wildschweinjagd, die mit drei erschossenen Jägern endete. Dies berichtet der Kurier am 20.2.2026. Die Rekonstruktion der italienischen Polizei ergab:
Zunächst hatte ein 82-jähriger Hobbyjäger einen 44-jährigen Jäger für ein Wildschwein gehalten und auf ihn tödlich getroffen. (Jäger 1 tot)
Bei dem Schrotschuss wurde auch der 26-jährige Bruder des 44-Jährigen, der sich dicht neben ihm befand, vom Schrotkugeln getroffen. Es folgte eine tödliche Kettenreaktion aus Panikschüssen: Weil wie aus dem Nichts auf seinen Bruder geschossenen wurde, feuerte der 26-Jährige auf den 82-Jährigen und traf ihn tödlich. (Jäger 2 tot)
Daraufhin schoss der 50-jährige Jagdfreund des 82-Jährigen auf den 26-Jährigen. (Jäger 3 tot)
Der 50-Jährige und einzige Überlebende der vier Jäger floh anschließend vom Tatort. Laut Rai News gestand er später, auf den 26-Jährigen geschossen zu haben.

20.2.26: 41-Jährige erschießt sich selbst

Im österreichischen Mühlviertel hat sich eine 41-jährige Frau sich selbst mit einer Schusswaffe das Leben genommen. Dies berichtet die Kronen Zeitung am 20.2.2026. Demnach war die Frau in ihrem Haus mit einer tödlichen Schusswunde gefunden worden. Zunächst wurde der 43-jährige Lebensgefährte festgenommen. Doch die Obduktion ergab laut Staatsanwaltschaft, dass die Frau sich selbst erschossen hat. Ob die Frau die Schusswaffe als Jägerin oder Sportschützin besessen hat, war der Presse nicht zu entnehmen.

18.2.26: Mann erschießt Ehefrau und sich selbst mit Schrotflinte

In Feldkirchen bei Mattighofen wurde ein Ehepaar (beide Mitte 60) am 18.2.2026 von Verwandten mit Schüssen im Brustbereich tot aufgefunden worden. Nach Obduktion der Leichen bestätigte sich: Der Ehemann hat zuerst seine Frau, dann sich selbst getötet. Dies berichtet die Kronen Zeitung am 20.2.2026. Die Waffe, eine Schrotflinte, besaß er legal. Ob der Mann die Schrotflinte legal als Jäger oder Sportschütze besessen hat, war der Presse nicht zu entnehmen.

12.2.26: Streit unter Jägern eskaliert: Plötzlich liegt Gewehrmagazin unter dem Auto

Von einem jahrelangen Streit unter Hobbyjägern, der eskaliert ist und zu einem Prozess mit Verurteilung führte, berichtet die Schwäbische Zeitung am 12.2.2026:
Demnach hatte ein Jäger einer Jagdgemeinschaft im schwäbischen Bisingen einen 40-jährigen Jäger angezeigt, weil dieser illegale Böller vertickt haben soll. Dies konnte ihm zwar nicht nachgewiesen werden, doch bei der Hausdurchsuchung wurden nicht sachgemäß verwahrte Munition entdeckt, was den Hobbyjäger für fünf Jahre den Waffen- und den Jagdschein kostete.
Der 40-Jährige blieb zwar weiterhin Jagdpächter, durfte aber nicht mehr jagen. Da er sich offenbar von seinen Jagdkollegen gemobbt fühlte, kam es zu weiteren Streitigkeiten in der Jagdgemeinschaft, die schließlich eskalierten:
Der Jäger ohne Jagdschein deponierte nachts ein Gewehrmagazin samt fünf Patronen unter dem Auto eines Jagdkollegens, um ihn anschließend unter falschem Namen bei der Polizei für unsachgemäßen Umgang mit Munition anzuschwärzen.
Es kam zum Prozess vor dem Amtsgericht Hechingen und anschließend zu einem Berufungsprozess vor dem Landgericht, bei dem es schließlich zu einem Schuldeingeständnis des 40-Jährigen kam. Der Hobbyjäger wurde rechtkräftig verurteilt.

11.2.26: Mann erschießt 38-jährige Ehefrau

Im baden-württembergischen Schrozberg hat ein Mann seine 38-jährige Ehefrau mit mehreren Schüssen getötet. Dies berichtet der SWR am 11.2.2026. Demnach wurde der Mann festgenommen. Weitere Einzelheiten nannten Polizei und Staatsanwaltschaft nicht. So wurde nicht über die Tatwaffe bekannt und ob der Mann die Schusswaffe legal als Sportschütze oder Jäger besessen hat. Die Ermittlungen dauern an.

26.1.26: 42-jähriger Jäger aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen

Ein 42-jähriger Hobbyjäger wurde in der Steiermark aus Versehen tödlich in den Kopf getroffen - beim Verladen eines erschossenen Wildschweins. Dies berichtet der Kurier am 26.1.2026. Demnach waren drei Hobbyjäger von der Jagd zurückgekehrt und wollten das tote Wildschwein ins Auto verladen: Um das tote Tier gemeinsam mit dem 42-Jährigen in das Fahrzeug zu heben, übergab ein 57-jährige Jäger sein Jagdgewehr vorübergehend an einen 36-Jährigen. Nach dem Verladen gab der 36-Jährige die Waffe wieder zurück. Dabei löste sich ein Schuss, erklärt die Landespolizeidirektion Steiermark. Der 42-Jährige wurde in den Kopf getroffen und starb an der Unglücksstelle.
Laut Polizei konnten bislang keine Hinweise auf eine vorsätzlich begangene Straftat ermittelt werden - es handele sich um zutiefst tragisches menschliches Versagen.

17.1.26: Joggerin von Hobby-Jäger angeschossen

In der Schweiz wurde am 17. Januar 2026 eine 25-jährige Frau während eines Jogginglaufs auf offener Straße nahe der Gemeinde Lent im Jura durch einen Schuss eines Hobby-Jägers schwer am Fuß verletzt – offenbar war in der Nähe eine Jagdgesellschaft unterwegs. Dies berichtet wildbeimwild.com am 22.1.2026. Demnach musste die junge Frau von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden, wo sie operiert wurde.

13.1.26: 71-jähriger Jäger schießt Spaziergängerin ins Gesicht - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehl

Bei einer Treibjagd im niedersächsischen Harkebrügge wurde eine 59-jährige Spaziergängerin im Dezember durch einen Schrotschuss im Gesicht getroffen und schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat gegen einen 71-jährigen Hobbyjäger einen Antrag auf Erlass eines Strafbefehls wegen fahrlässiger Körperverletzung beim Amtsgericht Cloppenburg gestellt und die Verhängung einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe sowie die Zahlung eines Geldbetrags beantragt. Weil der Beschuldigte den Strafbefehl mit Bewährungsstrafe nicht akzeptiert, kommt es zum Verfahren vor dem Amtsgericht Cloppenburg, berichtet om-online.de am 13.1.2026.

10.1.26: Schuss eines Jägers trifft anderen Jäger tödlich

Tödlicher Jagdunfall in einem Waldstück bei Warburg (Nordrhein-Wesfalen): Der Jagdausflug einer Gruppe von vier jungen Hobbyjägern am Freitagabend endet mit dem Tod eines 23-Jährigen. Dies berichten SPIEGEL online und das Westfalen-Blatt am 10.1.2026. Ein 22-jähriger Hobbyjäger stieg mit zwei Jagdfreunden auf einen Hochsitz, der 23-Jährige sei bezog allein auf einem mindestens 100 Meter entfernten Hochsitz Position. Ein Schuss des 22-Jährigen traf den 23-jährigen Hobbyjäger und verletzte ihn so schwer, dass er rascher notärztlicher Reanimationsversuche noch im Wald starb. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung.

Das Westfalen-Blatt erinnert an einen ähnlichen Jagdunfall in der Nähe von Warburg vor fast genau einem Jahr: Damals war bei einer Drückjagd ein Mann angeschossen und schwer verletzt worden. Die Hintergründe blieben weitgehend im Dunkeln“, so die Zeitung.

8.1.26: 77-jähriger Jäger verwechselt Spaziergänger mit Wildtieren – Frau schwer verletzt

Ein 77-jähriger Hobbyjäger hat in Beckeln (Landkreis Oldenburg) von seinem Hochsitz aus auf eine Gruppe Spaziergänger geschossen, die am Waldrand im Schnee unterwegs waren und eine 58-jährige Frau durch einen Schuss in den Oberschenkel schwer verletzt. Dies berichten der NDR und SPIEGEL online am 8.1.2026. Laut Ermittlungen der Polizei hat der Senior die Spaziergänger offenbar für Wildtiere gehalten.

Jagd: Nebenform menschlicher Geisteskrankheit

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, schrieb:

Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit .
(Theodor Heuss: Tagebuchbriefe 1955-1963, hg. V. Eberhard Pikart, Tübingen/Stuttgart 1970, S. 106)

Fakten gegen die Jagd

Die moderne Wissenschaft

Die moderne Wissenschaft

hat in zahlreichen Untersuchungen zweifelsfrei nachgewiesen, dass Tiere empfindungsfähige, Freude und Schmerz verspürende Wesen sind. Tiere verfügen über ein reiches Sozialverhalten und gehen wie wir Beziehungen und Freundschaften ein. Sie können Liebe und Trauer empfinden, ja, sogar Fairness, Mitgefühl, Empathie, Altruismus und moralisches Verhalten zeigen, das über Trieb- und Instinktsteuerung weit hinausgeht.

Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Jägern angepöbelt und bedroht werden - und sie protestieren gegen Ballerei in Naherholungsgebieten sowie gegen Massenabschüsse auf Treibjagden. Immer wieder zu lesen, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld, Jagdkollegen oder Ponys auf der Weide mit Wildschweinen verwechseln - das kann einem draußen in der Natur durchaus Angst machen - ebenso wie Schüsse am Spazierweg oder Kugeln, die in Autos einschlagen. Außerdem haben Millionen Tierfreunde kein Verständnis, wenn Jäger ihre Hauskatzen abknallen oder drohen, den Hund zu erschießen.

Tierrechtsorganisationen decken immer wieder Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bei Treib- und Drückjagden sowie bei Gatterjagden auf, wo halbzahme Tiere gegen Geld abgeknallt werden. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,7 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen.

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Fakten gegen die Jagd - Die Natur braucht keine Jäger

Warum jagen Jäger wirklich?

Die Frage "Warum jagen wir?" beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: "Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?"
Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: "Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz."

Der Neurologe und Psychoanalytiker Dr. Paul Parin - ebenfalls begeisterter Jäger - schrieb in seinem Buch "Die Leidenschaft des Jägers": "Seit meinen ersten Jagdabenteuern weiß ich: Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust, wann und wo immer gejagt wird."

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Immer mehr jagdfreie Grundstücke in Deutschland

Von Schleswig-Holstein bis Bayern: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke!

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am vom 26.6.2012 entschieden, dass es gegen die Menschenrechte verstößt, wenn Grundeigentümer die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen, obwohl sie die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen. Aufgrund des Urteils des höchsten europäischen Gerichts wurde die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, ihre Jagdgesetzgebung entsprechend zu ändern. Grundeigentümer können bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird.

Eine aktuelle Dokumentation über jagdfreie Grundstücke und laufende Anträge auf jagdrechtliche Befriedung finden Sie hier.

Seit 1974: Jagdverbot im Kanton Genf

Im Schweizer Kanton Genf ist die Jagd seit 40 Jahren verboten. Noch nie war die Biodiversität größer und die Wildtierbestände regulieren sich selbstständig erfolgreich. weiterlesen

Seit 1914: Jagdverbot im Nationalpark Schweiz

Im Schweizerischen Nationalpark ist die Jagd seit 1914 Jahren verboten - ein erfolgreiches Modell für eine Natur ohne Jagd, das beweist: Ohne Jagd finden Tiere und Natur in ein Gleichgewicht. weiterlesen

Jagdverbote in immer mehr Ländern

In Luxemburg ist die Jagd auf Füchse seit 2015

In Luxemburg ist die Jagd auf Füchse seit 2015

verboten. Damit liefert unser Nachbarland den praktischen Beweis dafür, wie unnötig das massenhafte Töten von Füchsen ist - auch in der modernen Kulturlandschaft: Weder hat die Zahl der Füchse zugenommen noch gibt es Probleme mit Tollwut. Die Verbreitung des Fuchsbandwurms geht sogar zurück.

Immer mehr Länder sprechen für den Schutz von Wildtieren Jagdverbote aus. weiterlesen