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Betrunkener Jäger schoss auf 14-Jährige

"Mein Nachbar hat mir in den Rücken geschossen", titelt bild.de am 14.5.2012. Weil ein 14-jähriges Mädchen den Rasen mähte, während er schlafen wollte, schoss ein 53-jähriger betrunkener Jäger seiner jungen Nachbarin in den Rücken. Bei dem passionierten Jäger, der laut BILD "ein wahres Waffenarsenal (Pistolen, Langwaffen, Munition) hortete", wurden 2,5 Promille festgestellt.
Am 13.5.2012 fällte das Passauer Amtsgericht das Urteil: Ein Jahr und acht Monate auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitzes. Der Jäger muss 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen und seinen Waffenschein abgeben.  


Jägerhaushalt: Erschossenes Ehepaar

Am Niederrhein wurden eine 56-jährige Frau und ihr 64 Jahre alter Ehemann mit Schussverletzungen tot aufgefunden.
Am 15.5.2012 berichtet DER WESTEN : "Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der 64-Jährige vor oder in der Tatnacht (11. Mai 2012) einen Revolver der Marke Smith & Wesson, Kaliber 357, Magnum aus dem Waffenschrank seiner Ehefrau nahm. Die 56-Jährige hatte als Jägerin einen Waffen- und einen Jagdschein und war legal im Besitz des Revolvers." Nachdem er seine Frau erschossen hatte, richtete sich der Mann selbst mit einem Schuss in den Mund. 


Petition bis 19.5. unterschreiben:

Petition zur Einführung einer geregelten Schonzeit für Füchse

Die Initiative „Schonzeit für Füchse“ fordert, die Jagd auf Füchse in der Zeit der Welpenaufzucht von Januar bis September vollkommen ruhen zu lassen. Sie können sich der Forderung, die von 70 Organisationen aus dem Tier- und Naturschutz unterstützt wird, per online-Petition anschließen:
Link zur Petition
 


In den wenigsten Bundesländern gibt es eine geregelte Schonzeit für Füchse – und wenn, dann ist sie nach Meinung der Initiative „Schonzeit für Füchse“ wie in Nordrhein-Westfalen entweder zu kurz oder betrifft wie in Berlin ausschließlich Altfüchse. Im Saarland hat man eine Schonzeit von Mitte Februar bis Mitte August eingeführt.

Lediglich während der Aufzucht der Jungtiere sind die „erforderlichen“ Elterntiere für eine kurze Zeit durch das Bundesjagdgesetz geschützt, was dazu führt, dass Füchse meist im Juni, wenn die Jungtiere gerade mal 2-3 Monate alt sind, schon wieder bejagt werden – der Fuchsrüde wird meist gar nicht als „erforderlich für die Aufzucht der Jungtiere“ gesehen. Dabei spricht die Forschung eine andere Sprache: die Überlebenschance von Jungtieren, die ohne Vater aufwachsen, ist erheblich geringer. Der Rüde erweist sich nicht nur als Ernährer, sondern auch als Beschützer der jungen Familie als nützlich. Deshalb ist es wichtig, bereits im Januar, wenn die Fähen schwanger sind, vollständig auf die Fuchsjagd zu verzichten.

Pressemitteilung lesen
Weitere Informationen: www.schonzeit-fuer-fuechse.de

SWR-Landschau: Schonzeit für Füchse?

Jagdszenen mit anschließendem "Strecke legen" von Füchsen: Die SWR-Landesschau stellt die Positionen von Jägern und Tierschützern gegenüber. Dag Frommhold von der Initiative "Schonzeit für Füchse" widerlegt das Jägerlatein.
Sehen Sie den Beitrag aus der SWR-Landesschau vom 13.2.2012
 


10 Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt

Anlässlich des 10-jährigen Jahrestags des Amoklaufs von Erfurt mit 17 Toten beschäftigt sich DIE ZEIT unter der Überschrift "Es kann jeden treffen" mit der Waffenlobby: "Die Amokläufe von Erfurt, Winnenden und Oslo haben dem liberalen deutschen Waffenrecht wenig anhaben können. Rund sieben Millionen Waffen lagern in Privathäusern."
Der Amokläufer von Erfurt hatte seine Tatwaffe 2001 legal bei "Frankonia", einem Jagdausstatter, gekauft.

Lesen Sie den Artikel "Es kann jeden treffen" in DIE ZEIT 


Jäger erschoss Wolf

Skandal: In Rheinland-Pfalz hat ein Jäger aus Köln einen freilebenden Wolf erschossen!

Der Naturschutzbund NABU stellte Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Koblenz. Die Tötung eines Wolfes stelle einen eklatanten Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz dar.
„Es handelt sich um eine streng geschützte Tierart, dem Täter droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren“, betonte Olaf Strub vom NABU Rheinland-Pfalz.
lesen Sie die Pressemeldung des NABU vom 24.4.2012
lesen Sie: Erschossenes Tier war ein Wolf - Art damit wieder ausgerottet (Hambuger Abendblatt)
lesen Sie auch: Naturschützer zeigen den Wolfs-Schützen an (WELT online)  


Keine Angst vorm bösen Wolf

Immer wieder wird Stimmung gegen die freilebenden Wölfe in Deutschland gemacht: Sie würden massenhaft Schafe reißen, Haustiere fressen und seien auch für den Menschen gefährlich. So gibt es Bestrebungen, den streng geschützen Wolf wieder in das Jagdrecht aufzunehmen.
Das Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg hat jetzt das Fressverhalten von deutschen Wölfen untersucht:
„Die Ernährungsgewohnheiten von Wölfen sind der größte Streitpunkt bei deren Wiederbesiedlung in Deutschland, das hat uns dazu veranlasst, das Fressverhalten der - vor gut zehn Jahren in die Lausitz eingewanderten - Wölfe genauer zu untersuchen“, so Hermann Ansorge, Abteilungsleiter Zoologie am Senckenberg Forschungsinstitut in Görlitz. „Wir haben geschaut, was auf dem Speiseplan der Wölfe stand und wie sich dieser seit dem Erscheinen der Wölfe in Ostdeutschland verändert hat.“
Das Ergebnis haben die Forscher in einer Pressemitteilung veröffentlicht:
Wilde Huftiere stellen laut der Auswertung mehr als 96% der Beutetiere. Dabei dominieren Rehe (55, 3%), gefolgt von Rotwild (20,8%) und Wildschweinen (17,7%). Einen eher geringen Anteil am Speiseplan hat der Hase mit knapp 3 Prozent.
„Weniger als ein Prozent der analysierten Beutetiere kam aus dem Bereich der Nutztiere“, ergänzt Ansorge und fährt fort: „Solange Schafe und Co. gut geschützt werden und es genug Auswahl unter den Wildtieren gibt, gehen Wölfe nicht die Gefahr ein, mit Elektrozäunen oder Herdenschutzhunden konfrontiert zu werden.“
lesen Sie die Pressemitteilung des Forschungsinstituts 


Gothaer Versicherung mit Jagdlobbyismus

Die Tierrechtsorganisation PETA übt scharfe Kritik und fasst Boykottaufruf ins Auge
Nachdem der in Köln ansässige Versicherungskonzern Gothaer in einem Kundenschreiben dazu aufrief, sich gegen die Neufassung des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen einzusetzen, erntet das Unternehmen jetzt heftige Kritik von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. PETA wirft dem Versicherer vor, die Nutzung seiner privaten Kundendaten für politische Ziele zu missbrauchen – ein ungeheuerlicher und einmaliger Vorgang in Deutschland, zumal die Kunden mit dem Schreiben großflächig falsch informiert werden.
weiter
Lesen Sie auch: NRW: Mit lautem Halali gibt es den ersten Eklat im Wahlkampf
 


Lesenwert: Postitionspapier des BUND - Jagd in NRW

In Nordrhein-Westfalen haben SPD und Grüne mit ihrem Koalitionsvertrag den „Paradigmenwechsel“ bei der Jagd angekündigt. Daher hat der BUND das „13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz“ vorgelegt, das aufzeigt, welche Veränderungen tatsächlich notwendig sind.
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Lesen Sie das Positionspapier BUND Naturschutz zur Jagd in Nordrhein-Westfalen
 


NRW: Neues Landesjagdgesetz unterstützen!

Machen Sie mit bei der PETA-online-Aktion:
Unterstützen Sie Minister Johannes Remmel bei seinem Kampf um ein verbessertes Jagdgesetz!

Minister Johannes Remmel in NRW kämpft seit Langem um Verbesserungen im Landesjagdgesetz. Bitte ermutigen Sie ihn, nicht aufzugeben!
Hier können Sie sich der Online-Forderung nach einem Verbot des Hautierabschusses beteiligen.  


Schon wieder: Jäger erschießt Frau und sich selbst

"Frau wollte sich trennen: erschossen!", titelt heute.at am 17.4.2012
In Wien-Donaustadt hat ein Hobby-Jäger seine 44-jährige Frau dann sich selbst erschossen. Elena V. sei vergangene Woche aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und habe noch einige Sachen abholen wollen. "Hobby-Jäger Walter V. griff zum Revolver und schoss auf seine Frau", so heute.at. Anschließend richtete sich der Jäger selbst mit einem Kopfschuss.
Lesen Sie: Jagdunfälle und Straftaten 2012  


Haustiere als Jägeropfer

Der Tod eines geliebten Tieres ist für viele Menschen ein Schicksalsschlag. Was es aber für den einzelnen oder eine Familie bedeutet, wenn der Hund oder die Katze von einem Jäger erschossen wird, ist kaum vorstellbar.
Jedes Jahr werden nach Schätzungen von Tierschutzorganisationen über 300.000 Katzen und etwa 40.000 Hunde von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen.
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Jäger erschießt Frau und sich selbst

Ein 77-jähriger Jäger hat am 5.4.2012 in Mölln seine 72-jährige Ehefrau und sich selbst erschossen. Dies berichtet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag am 6.4.2012. "Der 77-jährige Mann hatte seine Tochter in einer anderen Stadt angerufen und den Suizid angekündigt, teilte die Polizei am Freitag in Lübeck mit. Daraufhin verständigte die Tochter die Polizei und teilte unter anderem mit, dass ihr Vater Jäger und im Besitz mehrerer Waffen sei", so die Zeitung. Daraufhin habe ein Spezialeinsatzkommando (SEK) das Einfamilienhaus gestürmt. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Ehepaares feststellen können.  


Vor weniger als zwei Monaten, am 14. Februar hatte in Mittelbayern ein 50-jähriger passionierter Jäger seine 41-jährige Ehefrau erschossen. Und in Heilbronn muss sich sich ein 50-jähriger Jäger wegen Totschlags vor dem Landgericht verantworten. Er soll seine Lebensgefährtin erschossen zu haben, weil sie sich von ihm trennen wollte (Heilbronner Stimme, 19.01.2012). weiter

Vogelschutz durch Abschaffung der Jagd

Studie belegt: Jagdfreier Kanton Genf hat internationale Bedeutung für den Vogelschutz

Durch die Abschaffung der Jagd im schweizer Kanton Genf 1974 bekam das Gebiet des Genfer Sees und des Flusses Rhône internationale Bedeutung für den Vogelschutz. Dies belegt eine aktuelle Studie des Schweizer Vogelschutzes SVS-BirdLife.
 


Demnach ist dieser für den Vogelschutz zuvor wenig bedeutsame Gewässerabschnitt heute eine bedeutsames Biotop für überwinternde Tafel- und Reiherenten, Hauben- und Zwergtaucher, Pfeif-, Schnatter-, Krick- und Stockenten. Auch für den Gänsesäger sind die Gewässer im Kanton Genf ist es ein wichtiges Brut- und Überwinterungsgebiet. Besonders der gestaute Bereich bei Peney und oberhalb Verbois sowie die Rade de Genève sind wichtige Ruhegebiete für Wasservögel, wogegen die Nahrungsgebiete auch im fließenden Abschnitt liegen. Teilgebiete sind Limikolenrastplätze, die als besonders wertvoll (Vasières de Peney, Rade de Genève) oder als wichtiges Gebiet (lac de Verbois) eingestuft sind.
Quelle: BirdLife International (2012) Important Bird Areas factsheet: River Rhone: Geneva to Verbois reservoir. http://www.birdlife.org on 07/04/2012
http://www.birdlife.org/datazone/sitefactsheet.php?id=3269

DVD: Leben im Wald und der Krieg gegen die Tiere

NEUE DVD: Leben im Wald und der Krieg gegen die Tiere

Die TV-Dokumentation »Brennpunkt Erde: Leben im Wald und der Krieg gegen die Tiere« zeigt die Schönheit des Waldes und seiner Bewohner, der wild lebenden Tiere - aber auch die Verfolgung, den Krieg der Jäger gegen unsere Mitgeschöpfe.
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Dokumentation, Laufzeit 45 min.
Preis: 9,80 Euro
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SWR: Tierschützer gegen Zwangsbejagung

Europäischer Gerichtshof prüft Jagdpraxis in Deutschland
SWR "Im Grünen", 3.4., 18.10 Uhr SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
Wiederholung: am 07.04.2012, 18.15 Uhr

Senderinformation: Wer in Deutschland kleinere Flächen in Wald, Feld und Flur besitzt, wird automatisch Mitglied in der örtlichen Jagdgenossenschaft. Damit verbunden ist das Betretungsrecht für Jäger: die so genannte Zwangsbejagung. Der Jurist und Tierschützer Günter Herrmann will das nicht mehr hinnehmen und hat beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Beschwerde eingelegt. Jetzt erwarten Tierschützer und Jäger gespannt das Urteil. Es könnte die Jagdpraxis und das Reviersystem in Deutschland entscheidend verändern.

Informationen zur Sendung
Sendung ansehen 


Zwangsbejagung - Verstoß gegen Menschenrechte?

Der deutsche Jagdzwang auf dem Prüfstand des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
Artikel von Dr. jur Christian Sailer in der Fachzeitschrift "Natur und Recht", März 2012  


VOX: Haustierabschüsse: "Tod beim Gassigehen"

Der Tieranwalt – Tod beim Gassigehen
Die Sendung "Hund, Katze, Maus" auf VOX am 31.3.2012 machte Haustierabschüsse durch Jäger zum Thema:
350.000 Jäger töten jährlich 40.000 Hunde und 350.000 Katzen – mit fatalen Folgen für Tiere und ihre Besitzer.
Sender-Informationen zum Thema und Ausschnitt "Der Tieranwalt -Tod beim Gassigehen" ansehen
Ganze Sendung ansehen (Beitrag über Haustierabschüsse ab Minute 15)  


Jagen - nur Schießerei?

WIENER ZEITUNG, 29.3.2012:
"Die Jagd war schon immer in den Händen der Aristokraten"
Laut dem Soziologen Roland Girtler geht es beim Jagen "nur um die Schießerei".  


Interview in WIENER ZEITUNG

Interview mit Dr. Christian Nitmann, Gründer der Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich in der Wiener Zeitung, 29.3.2012:
"Nur 1,4 Prozent der Österreicher sind Jagdscheinbesitzer. Nur 5 Prozent davon sind Berufsjäger, die einen Job zu erfüllen haben. Die restlichen 95 Prozent jagen nur der Hetz wegen. Denen macht es Spaß, Herr über Leben und Tod zu sein. Und das sind auch alles Personen, die wirtschaftlich und politisch sehr gut vernetzt sind."

Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich www.abschaffung-der-jagd.at
 


Petition: Jagdgesetzreform in Niedersachsen

Die Petition Novellierung des Landes-Jagdgesetzes in Niedersachsen fordert die verantwortlichen Politiker in Niedersachsen auf, das antiquierte Jagdgesetz den modernen Anforderungen insbesondere an den Tier- und Naturschutz anzupassen und umfassend zu reformieren.

 


Die in einigen Bundesländern bereits anstehenden Reformen sollten unbedingt folgende Änderungen beinhalten:
- Verbot von bleihaltiger Munition,
- Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen,
- Verbot der Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren
- Verbot der Fallenjagd, denn als eine der grausamsten Jagdmethoden wird diese längst in Sinn und Zweck durch viele wissenschaftliche Arbeiten widerlegt.
Schließen Sie sich der Petition an!

Jägerlatein: Jogger schuld an Wildschweinplage

Jägerlatein vom Feinsten: „Zu viele Wildsauen: Jogger schuld?“, titelte der Schwarzwälder Bote am 22.3.2012 und lässt eine Jägerin und Hegeringsleiterin zu Wort kommen: Durch die zunehmenden Freizeitaktivitäten von Radfahrern, Joggern oder Hundebesitzern in den frühen Morgen- und Abendstunden könne das Wild kaum noch tagaktiv sein. "Eine waidgerechte Bejagung wird so immer schwieriger", so die Hegeringsleiterin.
Die Jägerin wirft in dem Artikel auch Gartenbesitzern vor, schuld an Wildschweinschäden zu sein: "Häufig lassen Gartenbesitzer das Obst unter ihren Bäumen einfach liegen."  


Studie: Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine

Laut einer wissenschaftlichen Studie sind nicht Jogger oder Gartenbesitzer schuld an der Vermehrung der Wildschweine, sondern die Jäger selbst.
So paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, um so stärker vermehren sie sich.
Eine französische Langzeitstudie kommt zu dem Ergebnis: Starke Bejagung führt zu einer deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen.
Die Wissenschaftler um Sabrina Servanty verglichen in einem Zeitraum von 22 Jahren die Vermehrung von Wildschweinen in einem Waldgebiet im Departement Haute Marne, in dem sehr intensiv gejagt wird, mit einem wenig bejagten Gebiet in den Pyrenäen. Das Ergebnis wurde im renommierten „Journal of Animal Ecology“ veröffentlicht: Wenn hoher Jagddruck herrscht, ist die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen wesentlich höher als in Gebieten, in denen kaum gejagt wird.

Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst

Die Mittelbayerische Zeitung berichtet in ihrer online-Ausgabe vom 14.2.2012 von einer Familientragödie in Schneeberg. Demnach hat der 25-jährige Sohn einer Familie seinen Vater und dessen zweite Ehefrau, tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der 50-jährige passionierte Jäger habe nach den Ermittlungen der Polizei am Dienstag seine 41-jährige Ehefrau erschossen.
Im vergangenen Jahr zählte die Initiative zur Abschaffung der Jagd allein in Deutschland über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen. Darunter waren auffällig viele Familientragödien in Jägerhaushalten.  


2011: Über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen

Jäger fürchten um ihr Image und spielen Opferzahlen herunter

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat 2011 über 40 Tote sowie Hunderte Verletzte durch Jäger und Jägerwaffen in Deutschland dokumentiert – aufgrund vorliegender Presseberichte und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
 


Darunter sind klassische Jagdunfälle, bei denen Jäger, Treiber oder Spaziergänger aus Versehen statt eines Wildtiers erschossen werden. Hinzu kommen die Familientragödien und Straftaten mit Jägerwaffen: Gerade in Jägerhaushalten, wo Waffen leicht verfügbar sind, kommt es immer wieder zu tödlichen Familientragödien, wenn ein Jäger seine Frau, die Ex-Frau oder einen Nebenbuhler erschießt. Auch Nachbarn oder Mieter wurden 2011 von Jägern erschossen.

Jäger spielen Opferzahlen herunter

Offizielle Statistiken gibt es nicht – Jäger zählen nur die Zahl der Wildtiere, die sie erschießen.
Und weil in den letzten Wochen und Monaten immer wieder in den Medien über Tote und Verletzte durch Jäger und Jägerwaffen berichtet wurde, spielen der Deutsche Jagdschutzverband sowie die einschlägigen Jägerzeitschriften die Opferzahlen nun herunter:
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Spaziergängern begegnet Reh - Jäger erschießt es

Eine Tierfreundin, die Anfang Januar mit ihrem Hund spazieren ging, hatte ein ganz besonderes Erlebnis: "Auf einmal stand etwa 200 Meter vor uns ein Rehkitz auf dem Weg. Ich war sicher das Kitz würde jetzt sofort im Gebüsch verschwinden, aber weit gefehlt! Als das Kitz uns erblickte kam es schnurstracks auf uns zu. Ich hatte meinen Hund an der Leine und muss sagen ich war etwas verunsichert. Das Kitz kam angetrabt und ließ sich sofort von meinem Hund beschnuppern und von mir streicheln."
Obwohl die Tierfreundin alles versuchte, sich für das Rehkitz einzusetzen, nahm das besondere Erlebnis ein trauriges Ende: Der Jäger erschoss es, weil er meinte, ein Rehkitz, das nicht vor dem Menschen davon läuft, habe Tollwut.
 


Anmerkung: Die Tollwut kommt in Deutschland seit Jahren nicht mehr vor: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der »Weltorganisation für Tiergesundheit« offiziell als tollwutfrei.

Lesen Sie den Bericht "Ein besonderes Erlebnis mit traurigem Ende"

Lesen Sie weitere schockierende Berichte von Menschen über ihre Erfahrungen mit Jägern

Urteil: Joggen im Wald immer erlaubt

Unglaublich: Ein Jagdpächter aus dem Landkreis Main-Spessart wollte einer Marathonläuferin das Joggen im Wald zu bestimmten Zeiten verbieten lassen - per Gerichtsurteil und unter Androhung von bis zu 250.000 (!) Euro Ordnungsgeld. Sein Vorwurf: Die Sportlerin störe die Jagd.
Am 3.2.2012 wies das Amtsgericht Gemünden die Klage des Jägers zurück.
Der Richter wies darauf hin, es sei ein Grundrecht, sich jederzeit und frei im Wald bewegen zu dürfen und mehrfach höchstrichterlich über das Jagdausübungsrecht gestellt worden.
Lesen Sie dazu den Artikel aus der Main Post vom 4.2.2012.
Lesen Sie Berichte von Bürgern über ihre Begegnungen mit Jägern 


Katzenlockmittel in Jägerkatalog

Aus dem Katalog der Firma Kieferle GmbH:

Lockmittel
1. Katzenlockmittel
Ein Präparat aus reinem Baldrianwurzelpulver. Lockt jede Katze zum
Fangplatz oder in die Kastenfalle.

250 ml 9.00 €
(= 100 ml 3,61 €)  


Katzen werden von Jägern gerne am "Luderplatz" ausgelegt um Füchse anzulocken (siehe Foto oben). Manche Jäger verwenden das Fell von Katzen gerne als Nierenwärmer.
Lesen Sie mehr über Haustiere als Jägeropfer

Saarland: Schonzeit für Füchse!

Im Saarland wurde die Regierungskoalition am 6. Januar aufgelöst. Derzeit führen CDU und SPD Koalitionsverhandlungen. Damit steht auch die weitere Vorgehensweise hinsichtlich einer Jagdgesetznovellierung, die im Saarland durch B90/Die Grünen vorangebracht wurde, in den Sternen. Die Initiatoren von "Schonzeit für Füchse" haben die im Saarland politisch Agierenden in einem Schreiben aufgefordert, sich weiterhin für eine Jagdgesetzgebung einzusetzen, die sich nach ökologischen und tierschutzrelevanten Kriterien orientiert. Lesen Sie das Schreiben [356 KB]  


Die Hobbyjagd ist nicht mehr zeitgemäß!

Das Schwäbische Tagblatt hat am 31.12.2011 den lesenswerten Artikel veröffentlicht: Waidmänner am Scheideweg - Karlsruher Grundbesitzer klagt: Er will Jägerei im eigenen Wald verbieten lassen

Lesen Sie auch den Leserbrief dazu: Die Hobbyjagd ist nicht mehr zeitgemäß!  


Jäger prangert Treibjagd an

Der Südkurier hat am 30.12.2011 den Leserbrief eines Jägers veröffentlicht: Treibjagd auf Rehwild!!

Lesen Sie dazu: Drückjagden: 70% der Tiere nicht beim ersten Schuss tot 


Drückjagd: Wildschweine auf Autobahn getrieben

Aufgescheucht durch eine Drückjagd flüchtete im schwäbischen Mundelsheim eine Rotte Wildschweine auf die Autobahn. Dies berichten die Stuttgarter Nachrichten am 28.12.2011. Zwei Wildschweine seien in der Nacht gegen 0.25 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Würzburg von einem Sattelzug erfasst und getötet worden. An dem Lastwagen sei ein Schaden von rund 5000 Euro entstanden. Nachdem am Morgen erneut Wildschweine auf der Autobahn gemeldet wurden, musste die Polizei die rechte Spur und einen Verzögerungsstreifen zum Parkplatz sperren.  


Drückjagden: Nur 30% beim ersten Schuss tot

Bis zu 70 Prozent der Wildtiere sind bei Treib- und Dürckjagden nicht beim ersten Schuss tot - auf diese Tierschutzproblematik weist die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz in den TVT-Nachrichten 2/2011 hin. Untersuchnungen zufolge seien bei Drückjagden in Hessen nur etwa ein Drittel der Wildschweine mit Blattschuss erlegt worden, die überwiegende Mehrheit wurde `nur´ angeschossen und "wies Waidwund-, Keulen- oder Laufschüsse auf". Auch würden 60 Prozent der weiblichen Rehe Bauchschüsse aufweisen. Bild: Diesem jungen Wildschwein wurde der Kiefer weggeschossen. Es starb nach Tagen durch Verhungern und Verdursten.  


Diese aktuelle Stellungnahme der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz, Arbeitskreis Wildtiere und Jagd, wird durch die Aufzeichnungen eines Nachsucheführers, also eines Mannes, der mit Jagdhunden zur "Nachsuche" losgeschickt wird, wenn Tiere angeschossen wurden, bestätigt: „Wir sollten froh sein, dass solche Dinge nicht allzu häufig ans Licht der Öffentlichkeit kommen, es sähe mit unserem Anspruch, Naturschützer zu sein, nicht sehr gut aus“, schreibt Bernd Krewer, passionierter jagender Förster und Nachsucheführer, in seinem Buch "Über Hirsche, Hunde und Nachsuchen" (1998, Neudamm-Neudamm, 2. Aufl.). weiter


Krieg gegen Tiere



Die Jäger rücken in Stoßtruppen aus

Von Rechtsanwalt Dominik Storr
In der Natur findet gerade wieder ein Schlachtfest ohnegleichen statt. Die Jäger rücken in militärisch anmutenden Stoßtruppen aus, um einen großen Teil der Wildtierpopulation den Garaus zu machen. Und dies geschieht zum Teil auf eine derart brutale Art und Weise, dass es seelisch gesunden Menschen auf der Stelle schlecht werden würde, wenn sie das ansehen müssten.
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Treibjagd - Bilder von den Opfern

Schockierender Film:

Ein Jäger hat ein Wildschwein angeschossen - der Film dokumentiert den grausamen, qualvoll langsamen Tod des Tieres.
Mindestens sieben Mal schoss der über 80jährige Waidmann in den Körper des Wildschweines - nach einer Stunde war es immer noch nicht tot...
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Aufkleber "Schafft die Jagd ab!"

 



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Aufkleber "Jagd? Nein danke!"

 



Mehr Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine

Sind die Jäger schuld an der Wildschweinschwemme?
Derzeit ist in allen Zeitungen von einer „Wildschweinschwemme“, gar von einer „Wildschwein-Plage“ zu lesen: Doch obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden wie noch nie seit Beginn Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt die Anzahl der Wildschweine weiter. Ist die Lösung des „Wildschweinproblems“, noch mehr Tiere zu schießen? Oder ist gerade die intensive Jagd auf Wildschweine das Problem?
 


Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, um so stärker vermehren sie sich. Auf diesen Zusammenhang weisen immer mehr Wissenschaftler hin. Und zu diesem Ergebnis kommt auch eine französische Langzeitstudie: Starke Bejagung führt zu zu einer deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen.
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Lesen Sie weitere Beweise: Die Ursache der Wildschweinschwemme
Lesen Sie die Übersetzung der fanzösischen Langzeitstudie als pdf-download [4.523 KB]



Dürfen Jäger auf Privatgrundstücken jagen?

Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof:
Dürfen Jäger auf Privatgrundstücken in Deutschland gegen den Willen der Eigentümer jagen?

Der Fall "Herrmann gegen die Bundesrepublik Deutschland" (Application no. 9300/07) wurde am Mittwoch, den 30.11.2011 vor der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte verhandelt.
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Sehen Sie die Verhandlung "Herrmann gegen die Bundesrepublik Deutschland" am 30.11.2011 vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte über Webcam

Mit einem Urteil der großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird erst in einigen Monaten gerechnet.  


Privatgrundstück - Jagd verboten! Schild auf einem Grundstück in Frankreich



Lesen Sie hierzu den Artikel "Die Jagd auf dem Prüfstanddes Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte" von Dr. Christian Sailer [95 KB]

Jäger erschießt Frau, Hunde und sich

"77-Jähriger erschießt Ehefrau und sich selbst", titelt die Online-Ausgabe der Rheinischen Post am 2.11.2011. Demnach hat ein 77-jähriger Jäger vor einer Jagdhütte im Teutoburger Wald seine Ehefrau, zwei Jagdhunde und sich selbst erschossen. "Als Tatwaffe hatte der Mann einen Revolver benutzt, für den er als Jäger einen Waffenschein besaß", so die Zeitung.
Lesen Sie: Schluss mit der Hobbyjagd!  


Treibjagd: Jäger lebensgefährlich verletzt

Von einem schweren Jagdunfall am Sonntagvormittag bei einer Treibjagd berichtet die online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung am 28.11.2011: "Ein 44 Jahre alter Jäger aus Aichach feuerte mit seiner Waffe einen fatalen Fehlschuss ab und verletzte einen 42-jährigen Kollegen schwer." Der Mann sei am ganzen Körper von Schrotkugeln getroffen und dabei lebensgefährlich verletzt worden.  


Junges Ehepaar durch Jäger angeschossen

"Ein Spaziergang in freier Natur kann derzeit ganz schön gefährlich sein, wie ein junges Ehepaar jetzt erfahren musste", schreibt die Aachener Zeitung am 2.11.2011. Demnach ging ein Ehepaar aus Heinsberg am Samstagnachmittag mit seinem Sohn im Kinderwagen und einem Hund spazieren. Als das junge Ehepaar eine Jagdgesellschaft im Feld bemerkte, war es schon zu spät: Der 29-jährige Mann und seine 27-jährige Frau wurden von Schrotkörnern getroffen.
Lesen Sie mehr: Menschen als Jägeropfer 


Über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen

40-jähriger von Jäger erschossen
Über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen in den letzten 12 Monaten

Am Samstagvormittag, den 26.11.2011, wurde ein 40-jähriger Mann, der mit seinem Hund unterwegs war, von einem Jäger erschossen. Laut
nachrichten.t-online.de passierte das Unglück auf einer Treibjagd: Als der Jäger auf ein angeschossenes Wildschwein zielte, geriet der 40-Jährige in die Schusslinie. Dieses tragische Jagdunglück ist leider kein Einzelfall. weiterlesen 


Chronik:

Jagdunfälle und Straftaten 2011
Jagdunfälle und Straftaten 2010
Jagdunfälle und Straftaten 2009

Jagd: Gefahr für Tiere, Spaziergänger, Autofahrer

Jagd: Gefährlich nicht nur für Tiere, sondern auch für Spaziergänger und Autofahrer
Seit die Jagdsaison im Herbst begonnen hat, sind die Zeitungen wieder voll mit Meldungen über Wildunfälle. Doch im Grunde sind es nicht die Tiere, welche den Straßenverkehr gefährden, sondern die Jäger: Denn Wildschweine und Rehe befinden sich auf der Flucht vor den tödlichen Kugeln. Insbesondere die jetzt überall statt findenden Treib- und Drückjagden sind eine Gefahr für Autofahrer. Doch auch für Wanderer und Erholungssuchende kann es in Wald und Flur lebensgefährlich werden. weiter  


Lesen Sie: Fakten gegen die Jagd

Schon wieder: Frau von Jäger erschossen

Ein Jäger geht morgens kurz vor 7 Uhr mit seinem Gewehr zur Polizei, legt die Jagdbüchse auf den Tresen und teilt den Polizeibeamten mit: »Ich habe gerade meine Frau erschossen«. »Für die 49-jährige Ehefrau kam jede Hilfe zu spät«, melden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Münster in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft am 11.10.2011.  


Jäger erschießt versehentlich beinah Frau

"Jäger erschießt versehentlich beinah Frau", titelt die Berliner Morgenpost am 4.10.2011. Demnach schlug direkt neben der Frau eine Gewehrkugel ein - und zwar beim Putzen in ihrer Wohnung. "Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, habe ein Jäger sein Ziel – einen Rehbock – am Unteruckersee verfehlt. Die Kugel habe so eine Wucht gehabt, dass diese in 500 Meter Entfernung vom Schützen ein Fenster durchschlug und in einer Hauswand dann stecken blieb", so die Zeitung. 


Kormoranjagd kontraproduktiv

„Die Kormoranjagd sollte den Fischräuber stoppen - Doch die Vögel reagieren mit mehr Nachwuchs auf die Abschüsse“, schreibt die Rheinpfalz in ihrer online-Ausgabe vom 7.11.2011.
Eine Analyse des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums kommt demnach zu dem Ergebnis: Die Jagd auf den eigentlich geschützten Kormoran hat bisher nichts gebracht. Im Gegenteil: Die Kormorane haben sich deutlich vermehrt, und an den Brutplätzen werden jetzt statt zwei drei Jungvögel pro Nest aufgezogen.
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Frankreich: Kuh verscheucht Jäger

Mögen Kühe keine Jäger?

Am 1. November ging eine Kuh auf einen Jäger los, der ihre Weide in der Region von Auty überqueren wollte. Die erboste Kuh schleifte ihn mehr als zehn Meter durch den Matsch, bevor er in einen kleinen Wald in der Nähe flüchten konnte. Doch weil die wütende Kuh ihn nicht gehen ließ, musste die Feuerwehr anrücken und den Jäger retten. Der 60-Jährige wurde in ein Krankenhaus in Montauban eingeliefert. Originalartikel  




Warnung des BfR: Wildfleisch mit Blei belastet

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat aufgrund von neuen Daten das zusätzliche Gesundheitsrisiko durch den Verzehr von mit Bleimunition geschossenem Wild neu bewertet: Mit bleihaltiger Munition erlegtes Wild ist ein zusätzliches Gesundheitsrisiko, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Blei ist ein giftigtes Schwermetall und reichert sich im Organismus an. Das Institut empfiehlt Kindern, Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch auf den Verzehr des Fleisches von Wildschwein, Reh oder Hirsch zu verzichten. Sie gehören neben Innereien zu den am höchsten mit Blei belasteten Lebensmitteln. weiterlesen  


Hubertus entsagte der Jagd!

Schluss mit Hubertusmessen! - Wann folgen Jäger Hubertus nach?

Am 3. November ist Hubertustag. Überall im Land finden große Jagden und so genannte „Hubertusmessen“ statt. Nach der Hubertusjagd wird „Strecke“ gelegt – die erschossenen Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen werden in Reih und Glied gelegt und Jagdhörner erschallen. Dann geht es zur Hubertusmesse in die Kirche, wo die Jäger den Segen für ihr blutiges Hobby empfangen. Auf dem Altar liegt dann ein totgeschossener Hirsch mit prachtvollem Geweih oder die Kirche ist mit ausgestopften Tieren dekoriert. Doch der heilige Hubertus, auf den sich die Jäger dabei berufen, würde sich bei so einem Treiben im Grabe umdrehen: Denn Hubertus, einst leidenschaftlicher Jäger, entsagte der Jagd, nachdem ihm ein Hirsch mit einem strahlenden Kreuz im Geweih begegnete. Darum sollten sich alle Jäger sich den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen.
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Lesen Sie: Jägerlügen und Argumente für die Abschaffung der Jagd

"Vogel der Jahres" unter Beschuss

Die Dohle, unsere kleinste Rabenkrähe, ist Deutschlands Vogel des Jahres 2012. Für viele Jäger kein Grund, ihre Jagd auf Rabenkrähen zu stoppen. Besonders Jungjäger üben sich in ihrer Freizeit mit Pumpguns und habautomatischen Gewehren im sogenannten „Crowbusting“. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat sich nun gemeinsam mit weiteren Organisationen der Kampagne „Der Jagd ein Gesicht geben“ angeschlossen. Gemeinsam sprechen sich die Tierschützer vehement gegen den Abschuss von Rabenkrähen aus. Denn die Tiere sind gemäß EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. weiter
Lesen Sie die Studie von Prof. Dr. Reichholf: "Was bringt die Krähenbekämpfung?" 


Jäger tötet Katze am Gartenzaun des Besitzers

“Jäger tötet Katze vorm Gartenzaun des Besitzers“, titelt das Flensburger Tagblatt am 8.10.2011.
"Miezi" wurde direkt am Wohnhaus ihres Besitzers mit „zwei gezielten Schüssen in die Hinterläufe von einem ortsansässigen Jäger erschossen“, so die Zeitung. Der Jäger gab an, die Katze mit einem Dachs verwechselt zu haben.
Der Katzenbesitzer sei Augenzeuge des Geschehens gewesen und zeigte sich entsetzt, dass der Jäger die erschossene Katze anschließend einfach in eine Hecke auf dem Grundstück geworfen hat. Der Bestizer der Katze hat Anzeige bei der Polizei erstattet.
Das Flensburger Tagblatt zitiert den Jäger wie folgt: "Die Katze ist von unserer Jagdgemeinschaft ordnungsgemäß gestreckt worden. Als Jäger weiß ich, was ich darf und was ich nicht darf...“ 


Ganz »legal« fallen jährlich ca. 300.000 Katzen und ca. 30.000 Hunde den Jägern zum Opfer. Jede Katze, die je nach Bundesland ein paar 100 Meter vom nächsten bewohnten Haus ihre Mäuse fängt, läuft Gefahr, von einem Jäger erschossen zu werden.
Haustiere als Jägeropfer

Jäger stellt tote Hunde vors Haus

„Jäger stellt Familie Kiste mit toten Hunden vors Haus“, titelt die Kronen Zeitung am 30.9.2011.
Demnach soll ein schießwütiger Jäger in Niederösterreich die Hunde einer Familie abgeknallt haben. Anschließend habe der Jäger die beiden toten Hunde in Obstkisten bei den Besitzern vor die Haustür gestellt.
 


Jagdverband startet Propaganda-Aktion

Zur Image-Verbesserung startete der Bayerische Jagdverband eine bayernweite Plakataktion »Ich mag meinen Jäger, weil...«
"Ein Feld mit bunten Blumen am Waldrand, stimmungsvoller Hörnerklang in der Kirche, Kinder mit leuchtenden Augen auf Entdeckungsreise im Wald – Jagd ist mehr als nur das Erlegen von Wild!" - Ein Jahr lang will der Jagdverband durch »Plakate mit wechselnden Motiven« über die Aufgaben der Jäger informieren.

Diese »Information« kann getrost in diese Rubrik »Jägerlatein« eingeordnet werden. Denn gezeigt werden nicht Jäger mit toten Tieren, sondern Jäger mit Blümchen. Und auch die Pressemeldung des Jagdverbands liest sich wie eine Märchenstunde: »Die Bayerischen Jägerinnen und Jäger ... setzen sich ein für den Natur-, Tier- und Artenschutz, engagieren sich in der Umweltbildung...« Der Jagdverband beklagt, dass die Taten der Jäger bei vielen »Nichtjägern« noch lange nicht angekommen seien.
Die Zeitschrift Freiheit für Tiere möchte die Aufklärungsarbeit mit einigen Plakatvorschlägen unterstützen.  


Was sind denn die Taten der Jäger? Deutschlands Hobbyjäger schießen jedes Jahr über 5 Millionen Wildtiere, ca. 300.000 Katzen und ca. 30.000 Hunde. Bis zu 40 Menschen pro Jahr sterben durch Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen, über tausend werden verletzt. Die Natur wird mit Blei vergiftet. Und wenn die Jäger tatsächlich mal Blumenwiesen sähen, dann nur, um anschließend Hasen oder Rehe, die darin leben, tot zu schießen.

Die Zeitschrift Freiheit für Tiere möchte die Aufklärungsarbeit mit einigen Plakatvorschlägen unterstützen. Mehr als 75 % der Deutschen stehen laut repräsentativer Umfrage des EMNID-Instituts (9.9.2004) stehen der Jagd stehen der Jagd kritisch gegenüber oder lehnen sie ab.

pdf-download Plakate "Ich mag meinen Jäger nicht" [915 KB]

Plakataktion: "Ich mag meinen Jäger nicht"



Drückjagd - Wildschweine im Wohnzimmer

Im Unterallgäu fand am Sonntag, den 25.9.2011, eine Drückjagd auf Wildschweine statt. Zwei junge Wildschweine flüchteten in ein Wohngebiet, fanden eine offene Terassentür und retteten sich in ein Wohnzimmer.
Im Gegensatz zu drei anderen, zuvor bei der Jagd erlegten Wildschweinen, konnten sich die ungebetenen Hausbesucher bei ihrer weiteren Flucht der Verfolgung durch herbeieilende Jäger entziehen“, meldet der Südkurier am 26.9.2011.  


Tausende protestieren in Turin gegen Jagd

Zu der Demonstration gegen die Jagd am 18. September 2011 riefen verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen in Italien auf.
"Jäger schädigen die Umwelt und das Erbe der Menschheit" war auf Bannern zu lesen.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung" sagte Roberto Piana Stellvertretender Generalsekretär der LAC (Liga für die Abschaffung der Jagd), "und ich hoffe, dass es die Politiker verstehen werden".
Tourismusdirektoren ist die Jagd in vielen Gebieten Italiens schon länger ein Dorn im Auge.

 


Fallenjagd: ZDF-Film von Manfred Karrenmann

ZDFzoom: Tödliche Gefahr - Film von Manfred Karremann über Fallenjagd
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100 Tote bei Familiendramen mit Schusswaffen

Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt, kommt es zu 100 Toten bei Familiendramen jährlich in Deutschland – meist mit legalen Waffen.
Die Jäger behaupten immer, dass Strafttaten mit Schusswaffen meist illegale Waffen im Einsatz sind. Die Studie des Max Planck Instituts belegt das Gegenteil. Wer weiß, wie viele Jäger dabei sind? Vielleicht gibt es somit noch viel mehr als
40 Tote im Jahr durch Jäger und Jägerwaffen?  


Anlässlich von mehreren Familiendramen in Südbaden stellte die TV-Sendung Südbaden aktuell am 8.7.2011 die Frage: Was steckt hinter Familiendramen?

Der Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, der ein Projekt zum Thema Familiendramen leitet, sagte hierzu:
„Die Schusswaffen sind ein ganz wichtiger Faktor. Wir haben in unserer eigenen Studie festgestellt, dass bei diesen Familientragödien sehr viel häufiger Schusswaffen zum Einsatz kommen als bei anderen Tötungsdelikten in Familien, und zwar sehr oft auch legale Schusswaffen. Das bedeutet, dass die Schusswaffe – und das kann man auch aus internationalen Studien zeigen – einen eigenen Einfluss hat darauf, dass die Taten wahrscheinlicher werden. Denn allein die Tatsache, dass man eine Schusswaffe besitzt, kann dazu führen, dass es dann im Konfliktfall eher mal zu so einer Gewalttat kommt, die vielleicht nicht passiert wäre, wenn es eben keine Waffe gegeben hätte.

Sehen Sie den TV-Beitrag:
http://www.baden.fm/default.aspx?ID=2999&showNews=989273&newVideo=0

Online-Aktion: Schützt das Land des Friedens!

Von der Internationalen Gabriele Stiftung der Aufruf zu einer Unterschriftenaktion: Schützt das Land des Friedens zwischen Mensch, Natur und Tieren!
Denn das Land des Friedens ist bedroht durch ein sinnloses Verkehrsprojekt, das alles zerstören würde.
Helfen Sie mit, dass dies nicht geschieht!
Die Unterschriftslisten können als pdf runtergeladen werden - und jeder kann sich auch online an der Unterschriftsaktion beteiligen!

Hintergund
Juristische Einwendungen 


Achtung: Das Raumordnungsverfahren läuft bereits! Jetzt zählt jede Unterschrift!
>> Bitte auch über Twitter und Rundmails diese wichtige Unterschriftenaktion weiterverbreiten!


Gänsejagd im Naturschutzgebiet

In Ostfriesland kämpft ein Fotograf für Gänse - die Jäger brachten ihn vor Gericht
Der Fotograf Eilert Voß ist ein zäher Ostfriese: Seit Jahren ist er während der Gänsejagdsaison zwischen November und Januar bei Wind und Wetter im ostfriesischen Naturschutzgebiet »Petkumer Deichvorland« unterwegs, um Jagdverstöße zu dokumentieren.
 


Akribisch notiert er Schuss für Schuss und macht Fotos von Jagdfreveln im Schutzgebiet, die nicht nur in Publikationen des Natur- und Vogelschutzes, sondern auch in renommierten Zeitungen und Magazinen veröffentlicht werden. Und er bringt die Jagdfrevel im Naturschutzgebiet zur Anzeige. Zwar haben die Behörden die Verstöße bisher nicht geahndet - Lodenfilz gibt es auch in Ostfriesland -, aber so manch eine Zeitung hat darüber berichtet.

Eilert Voß ist nicht allein. In der Gänsewacht haben sich Vogelschützer zusammen geschlossen, welche die Gänsejagd beobachten, Verstöße dokumentieren und an die Öffentlichkeit bringen. Darüber hinaus engagiert sich Fotograf Voß ehrenamtlich beim Wattenrat, einem Zusammenschluss verbandsunabhängiger Naturschützer aus der Küstenregion Ostfrieslands. Die Forderung des Wattenrats: Keine Jagd in Schutzgebieten!

Kein Wunder also, dass Eilert Voß den Gänsejägern ein Dorn im Auge ist. Um den unbequemen Beobachter offenbar mundtot zu machen und vom Ort des Geschehens fern zu halten, zogen die Jäger vor Gericht - wegen angeblicher »Jagdstörung«.
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Tipps bei der Begegnung mit Jägern

Liebe Tierfreunde,
ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie von einem Jäger bei Ihren Spaziergängen in Wald und Flur angesprochen wurden, irgend ein Verhalten zu unterlassen bzw. als Hundebesitzer mit dem Abschuss des Tieres bedroht wurden?
Lesen Sie die Tipps bei Begegnung mit Jägern  


Impferfolge bei Tollwut und Fuchsbandwurm

Tierschützer fordern Verbot der Fuchsjagd

Füchse werden in den meisten Bundesländern ganzjährig bejagt - und in sogenannten "Fuchswochen" machen Dutzende Jäger mit Gewehren und Hunden revierübergreifend Jagd auf diese intelligenten Beutegreifer.
 


Meist kommt dabei ein erheblicher Teil der Füchse in den bejagten Gebieten zu Tode - und wird kurzerhand in der Tierkörperbeseitigung entsorgt. Füchse werden in Deutschland ganzjährig bejagt und haben keine Schonzeit.
Diese gnadenlose Jagd auf Füchse versuchen die Jäger gegenüber der Öffentlichkeit mit zwei Argumenten zu rechtfertigen: dem angeblichen Schutz der Bevölkerung vor Tollwut und dem Fuchsbandwurm. Der Haken daran: Deutschland gilt seit 2008 nach den internationalen Kriterien der "Weltorganisation für Tiergesundheit" als tollwutfrei. (Quelle: Ärzte Zeitung, 7.8.2008). Und spätestens seit der aktuell veröffentlichten Untersuchung des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der Technischen Universität München kann auch das Argument "Fuchsbandwurm" getrost in die Kategorie "Jägerlatein" eingeordnet werden.
Pressemeldung weiterlesen



Hobby-Jäger raus aus Wolfs Revier!

Kolumne von Karin Hutter

Man hätte es sich denken können: Kaum gibt es hierzulande ein paar bestätigte Wolfsrudel und da und dort einen gesichteten Wanderwolf, wird die alte Angst vorm bösen Wolf wieder geschürt. Gefährliche Raubtiere sind unter uns! Rotkäppchen lässt schön grüßen. Und wo Hobby-Jäger rudelweise auftreten, sei es auf Jägertagen, Trophäenschauen oder am Stammtisch, fordern sie lautstark „Wölfe rein ins Jagdrecht!“ Dem möchte ich entgegen halten: Hobby-Jäger raus aus Wolfs Revier!


Wölfe dürfen nicht weiterhin Gefahr laufen, von einem Waffenträger ums Leben gebracht zu werden, sei es vorsätzlich oder aus Versehen. Und ver- sehen haben sich nachweislich nicht wenige Waidmänner, seit der Wolf versucht, bei uns wieder heimisch zu werden.
Den jüngsten Todesschuss - zielgenau in den Kopf eines jungen Wolfsrüden, feuerte kürzlich ein Gastjäger in Sachsen-Anhalt ab. Widerrechtlich, illegal und in Anwesenheit von Zeugen. Zudem noch während einer Bockjagd mit über 50 Teilnehmern! Angeblich hielt der Jäger den Wolf für einen Hund, der hinter einem Reh her war. Schon aus diesem Grund ist es höchste Zeit, dass Jägern das Recht genommen wird, auf Hunde zu schießen. Grundsätzlich! Und das nicht nur in Wolfs Revier, sondern bundesweit.
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Wildtierauffangstationen in Deutschland

Auf der neuen Webseite http://wildtierauffangstationen.blogspot.com des Vereins Wildtierschutz Deutschland e.V. erhalten Tierfreunde Hilfe zum Umgang mit in Not geratenen Fundtieren und Hinweise zur Unterbringung in Auffangstationen.  


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Initiative zur Abschaffung der Jagd
Kurt Eicher
Konto Nr. 156 6048
Kreissparkasse Heilbronn
BLZ 620 500 00