Jagdunfälle / Straftaten 2023

20.1.23: Jäger erschießt Frau

Ein 50-jähriger Jäger soll im Landkreis Jerichower Land (Sachsen Anhalt) nachts eine 39-jährige Frau erschossen haben. Dies berichtet tag24.de am 20.1.2023. Laut Polizeiinspektion Stendal wurde die 39-jährige Frau von einem Bekannten tot in einer Wohnung in Genthin mit mehreren Schussverletzungen aufgefunden. Tatverdächtig ist demnach der 50-jährige Besitzer der Wohnung, der einen offiziellen Jagdschein besitzt. Er kam wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft.

19.1.23: Jagdunfall - Jäger auf Intensivstation

Wie erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich im Dezember 2022 in der Nähe von Dinkelsbühl ein schwerer Jagdunfall. Dies meldet infranken.de am 19.1.2023. Laut Polizeiinspektion Dinkelsbühl erlitt ein 76-jähriger Jagdteilnehmender schwere Verletzungen und liegt seither auf der Intensivstation.

16.1.23: Blutiges Video - Jäger angezeigt

In einem Video sind drastische Szenen zu sehen: Ein Jäger schlitzt einen Hirsch in einem Gartenteich im Spreewald mit einem Messer die Kehle auf und ertränkt ihn. Das blutige Video verbreitete sich über soziale Netzwerke sowie die Medien und löste Empörung aus. Dies berichten BILD am 15.1.2023 und der Nordkurier am 16.1.2023. Demnach wurde der junge Rothirsch bei einer Jagd am 8. Januar bei Lübben (Brandenburg) angeschossen worden. Das verletzte Tier flüchtete. Der Revierleiter habe einen Jäger gerufen, der mit seinen Jagdhunden verletzte Tiere auf sogenannten Nachsuchen verfolgt. Bevor der Jäger schießen konnte, sei der Hirsch in einem Schwimmteich geflüchtet, aus dem er nicht entkommen konnte, weil er auf der der Teichfolie keinen Halt fand. Der Jäger habe sich dazu entschieden, den Hirsch mit seinem Messer zu töten. „Das Video des Vorgangs, das nun kursiert, hatte eine Jägerin aufgenommen. Darum soll sie der Jäger selbst gebeten haben, um seinen Einsatz zu dokumentieren“, so der Nordkurier. In dem Video ist der Kampf des Jägers mit dem Rothirsch zu sehen: Er steigt auf den Rücken des Tieres und hält dessen Geweih fest, und sticht unterhalb des Halses mehrfach auf den Hirsch ein. Weil der Hirsch sich weiter windet, drückt der Jäger drückt den Kopf unter Wasser, bis er ertrinkt. Mehrere Tierschutzorganisationen wie PETA und „Soko Tierschutz” kündigten Anzeigen wegen Tierquälerei gegen den Jäger an. Auch das Veterinäramt des Kreises Oder-Spree erstattete Anzeige gegen den Jäger.

9.1.23 29-Jähriger erschießt Nebenbuhler

Ein 29-Jähriger soll in Freiburg den neuen Lebenspartner seiner Ex-Freundin erschossen haben. Dies berichtet der SWR am 9.1.2023. Demnach sei er den Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge vor der Wohnung seiner Ex-Freundin zum Streit zwischen mit dem neuen Lebenspartner gekommen sein, in dessen Verlauf der 29-Jährige unvermittelt eine Waffe gezogen und einen tödlichen Schuss auf den neuen Lebensgefährten der Frau abgegeben habe. Der Tatverdächtige flüchtete, wurde dann aber von der Polizei festgenommen. Die Tatwaffe fand die Polizei in einem Gebüsch in der Nähe des Festnahmeorts. Ob der Mann die Schusswaffe legal als Jäger oder als Schütze besessen hat, wurde noch nicht bekannt.

2.1.23 Tödlicher Jagdunfall

Bei einem tragischen Jagdunfall am 2. Januar 2023 ist Dietmar Z., Präsident Verwaltung und Organisation des Narrenrats „Wölfe“ Eckartsweier ums Leben gekommen. Dies meldet Baden online am 4.1.2023.