|
 |
 |
 |
 |
 |
e-mail von Reiner Buss: |
 |
|
Sehr geehrter Herr Eicher,
ich verfolge Ihre Rubriken seit längerer Zeit, und wende mich jetzt an Sie, da ich Ihren Frust gar nicht verstehen kann.
Sie vergleichen Jäger mit Nazigrößen (.... auch Nazigrößen haben humanistische Bildungen....) Sie behaupten, dass die Vielzahl von Jägern " nur einen Hauptschulabschluß haben usw. usw.
Wieviel Frust muß in einem Menschen stecken, der so wie Sie reagiert.
Aus meiner Schulzeit weiß ich, wieviele Lehrer Probleme mit sichh und der Welt an uns Schüler ausgelassen haben, die meisten sind dann irgendwann zu irgendeiner BI gerannt und haben dann gegen Atomkraft, gegen Waldsterben, gegen Strommasten usw. demonstriert. Ganz schlaue Kollegen von Ihnen sitzen heute in unseren Parlamenten, aber so einen wie Sie bekommt man im Leben wahrscheinlich nur einmal vorgestellt.
Schade, dass ein harmoisches Miteinander zwischen Jägern und Gegneren der Jagd nicht funktioniert. Aber wie Eingangs erwähnt, lag die Prügelbereitsschaft bei den Demonstrationen in Frankfurt, in Gorleben, im Wendland und sonstwo, ja auch immer bei den anderen.
Schöne Grüße
Reiner Buss
|
 |
 |
Antwort von Marc Buchtmann, WIR FÜCHSE: |
 |
|
Werter Herr Buss,
Ihre Mail hat über den Verteiler auch uns erreicht.
Und nachdem wir Ihre Ausführungen studiert haben, möchten wir Ihnen gerne eine Frage stellen: Was möchten Sie und mitteilen?
Der Wunsch nach einem "harmonischen Miteinander zwischen Jägern und Gegnern" ist ein Widerspruch in sich.
Wir setzen uns dafür ein, dass eine der größten Tierquälereien unserer Zivilisation verboten wird, denn die heutige Jagd ist nichts weiter als das blutige Hobby eine Handvoll schießwütiger Waffennarren, denen es Spaß macht, wehrlose Mitgeschöpfe zu quälen, ihnen Schmerzen, Leid und Tod zuzufügen. Neben den sinnlosen 5 Mio. Opfern, zerstören die Jäger dabei unsere Restnatur und vergiften unsere Umwelt extrem.
Die Jäger aber wollen jagen. Sie wollen töten. Dafür nehmen sie die kleinen Unbequemlichkeiten wie Umweltbelastungen und Zerstörung des ökologischen Gleichgewichtes gerne in Kauf. Und unsere Mitgeschöpfe als denkende und fühlende Lebewesen zu akzeptieren, fiele ihnen im Traum nicht ein. Jäger bezeichnen diese lieber als "Stücke". Gebrauchsgegenstände.
Von der Tatsache, dass Herr Eicher Biologe ist und Sie dem offensichtlich nichts entgegen zu setzen haben, auf ein mehr als zweifelhaftes Plädoyer über "Probleme der Lehrer" zu kommen, empfinden wir offen gesagt als äußert primitiv.
Was halten Sie also davon, wenn wir über das vorgelegte Thema sprechen. Das Thema heißt: Die heutige Jagd ist ein reines Freizeitvergnügen. Wenn Sie das anders sehen und Argumente dafür bringen, haben wir eine Diskussionsgrundlage.
Waidmannsabschaffung WIR FÜCHSE Marc Buchtmann
www.wir-fuechse.de
|
 |
 |
|
Gespenstisch: »Das Herz schlägt ja noch!« Idiot
|
|
 |
|