Sehr geehrter Herr Eicher,
mit großem Vergnügen habe ich die netterweise zugesandte Mail des Jägers »wurst2« (der Name spricht eigentlich schon für sich!) gelesen. Abgesehen von der bekannten jägerlichen Unfähigkeit, die deutsche Sprache unfallfrei nach neuen oder alten Rechtschreibregeln oder in angemessener Verwendung der Grammatik anzuwenden, ist diese »ehrenwerte Gesellschaft« leider auch nicht in der Lage, sich anders als in Beleidigungen oder in Vulgärsprache auszudrücken.
Der Polizeipsychologe, dem ich gewöhnlich solche Mails zwecks kleiner Profilerstellung zusende, bestätigte meine Einschätzung über den Geisteszustand des Schreibers: hochaggressiv, latent gewaltbereit, Minimal-IQ, wahrscheinlich massives Kindheitstrauma (Eltern/prägende Personen schon Tiermörder?). Würde sich »Wurst2« als Polizeibeamter vorstellen - er fände sich 2 Minuten später auf der Straße wieder. Besonders prägnant fand er die Tatsache, dass sich derartige Individuen NIE mit Namensnennung melden, aber ich halte das für die übliche jägerliche Feigheit. Ohne den Schutz der Gruppe oder die Möglichkeit des Versteckens hinter einem Flintenlauf sind sie nun mal nichts. Solche Oeuvres haben nur einen guten Zweck: sie bestätigen uns wieder einmal in unserem gemeinsamen Ziel: Schafft die Jagd ab.
Mit amüsiertem Gruß
A. Krämer
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