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Hallo, warum sind sie so gegen die Jagd. Wir leben auf dem Land. Wo wohnen Sie ? Wir essen nur Wildbret, weil es Gesund ist, von glücklichen Tieren kommt und selbst unsere kleinen Kinder es leiben. Ist die Jagd denn nicht ein letzter Teil unserer Natur. Ich denke, Jäger sind die größten Natur- und tierschützer. Sie sehen die Zusammenhänge der Tier- und Pflanzenwelt. Sie respektieren die Lebewesen. Tierschützer ( die nur Propaganda gegen Jäeger machen) machen Tiere zu Plüschtiere, nehmen Ihnen ihre Natürlichkeit. Welcher Jagdgegner kennt die Lebensweise unserer Wildtiere und vieler natürlicher Lebensweisen. Wohl keiner. Nein, sie machen es sich als Hobby wildlebende Tiere befremdet anzusehen. Jäger bringen jährlich Millionen von Euros auf, die in die Wirtschaft fließen und Arbeitsplätze schaffen. Mil. Euros werden in Projekte gesteckt, die Natur in ihrer ursprünglichkeit zu erhalten. Ganz zu schweigen von den freiwilligen Arbeitseinsätzen. Ich habe noch nie eine Katze oder sogar ein Hund getötet, und werde es wohl auch nicht tun. Sie sitzen in ihren Großstädten in den Kunstvorgärten und haben wohl noch nie erlebt, welch Schaden verwilderte Katzen an der Vogelwelt nimmt. Es interessiert euch nicht, weil ihr nur eueren Egosimus sieht, Tiere die Freiheit zu nehmen. Ich liebe meine Kinder und sie sind die Zukunft. Ihr denkt an euch und zerstört die Zukunft vieler Kinder. Auch dies interessiert euch nicht. Dank Menschen wie euch, die nichts tun, sondern nur aus Egosimus dagegen sind, habe ich Angst um die Zukunft unserer Kinder und unseren Landes. Baut ihr Kartoffel im Garten an, versucht die Natur zu verstehen, mit ihr zu leben und für sie zu arbeiten. Nein ! Ihr sitzt in eueren Sesseln im Großstadt Ziergarten.
Trotzdem würde ich mich über eine konstruktive Rückmeldung freuen. Grüße Ziegler
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Antwort von Marc Buchtmann, Wir Füchse: |
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Werter Herr Ziegler,
Ihre Mail hat über den Verteiler auch uns erreicht.
Ihre Bitte nach einer »konstruktiven Rückmeldung« ist nicht ganz einfach. Dies würde eine konstruktive Frage und konstruktive Diskussionspunkte von Ihrer Seite voraussetzen. Doch was Sie schreiben, ist - mit Verlaub - typisch dummes Jägerzeug, ohne Sinn und Verstand.
Trotzdem wollen wir es versuchen. Beginnen wir damit, dass Sie sich davon frei machen müssen zu glauben, die Bevölkerung wäre noch auf dem Stand wie vor 100 Jahren und würde den Jägern bedingungslos ihre Märchenwelt glauben. Menschen, die sich wirklich für Tiere interessieren, sammeln Erfahrungen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Üblicherweise hat wohl jeder Mensch so sein Steckenpferd. Tun sich dann diese Menschen zusammen, bilden sie eine große, starke Gruppe mit einem gemeinsamen Fachwissen, von dem die Jägerschaft nur träumen kann.
Das was Sie als »Wissen« bezeichnen, Ihr »grünes Abitur«chen, beinhaltet nur das Wissen darüber, wie und womit man Tiere töten kann. Doch dieses Wissen interessiert einen zivilisierten Menschen nicht, da er in den Tieren unsere Mitgeschöpfe sieht, die, genau wie Sie, Empfindungen und Gefühle haben. Die, genau wie Sie, ein Recht auf ihr Leben haben. Sie dagegen haben nicht das Recht, über Leben und Tod (und das auch noch nur zu Ihrem Vergnügen) eines anderen Lebewesens zu entscheiden.
Wildfleisch ist keineswegs so »gesund«, wie Sie hier erzählen wollen. Jedes dritte untersuchte Wildschwein ist nicht für den Verzehr geeignet, da es radioaktiv belastet ist. Wir wagen es zu bezweifeln, dass sich ein von Ihnen getötetes Tier »glücklich« fühlt. Aber worauf Sie anspielen wollen, ist klar. Massentierhaltung. Dass diese Tierquälerei ist, steht außer Frage. Doch die Jagd ist nicht besser. Die sogenannten Wildtiere sind schon lange keine mehr, da der Jäger sie massenhaft mit Futter versorgt. Nutzwild wird gepäppelt und unerwünschte Konkurrenz vernichtet. Der allgemein bekannte Ausdruck dafür ist Mast. Haben Sie schon mal einen Fuchs gegessen? Eine Krähe? Einen Marder, einen Dachs? Nein? Warum töten die Jäger diese Tiere dann? Das alles hat nichts mehr mit »Jagd als Teil der Natur« zu tun sondern nur noch mit der Befriedigung eines niederen Triebes und der Blutgier. Zu Lasten unserer Tiere und der Umwelt.
Wissen Sie eigentlich, dass der Antrag der Jägerschaft als anerkannte Tierschützer abgewiesen wurde? Warum wohl? Weil Jäger keine Ahnung von Natur und Tieren haben und auch nicht brauchen. Sie sehen nur die Zusammenhänge zwischen gezielter Flora und Faunaverfälschung durch sie selbst. Mit dem Ziel, soviel wie möglich zum Abknallen zu haben. Bitte erklären Sie uns den von Ihnen genannten »Respekt vor Lebewesen« mit dem Hintergrund, dass jedes Jahr über 5 Mio. Tiere von Jägern sinnlos getötet werden. 300.000 Haustiere eingeschlossen. Genau so unlogisch ist Ihre Behauptung, Jagdgegner machten »Tiere zu Plüschtieren« und »nehmen ihnen ihre Natürlichkeit«, nur weil sie gegen das brutale Töten sind, welches die Jäger praktizieren. Im Gegenteil, nehmen die Jäger den Tieren die Natürlichkeit, denn sie sind es, die ständig in den natürlichen Haushalt eingreifen, soziale Gefüge und Strukturen bewusst zerstören und Leid und Elend unter den Tieren verbreiten.
Ein Hobby kostet Geld. Das ist immer so. Und ungern nimmt die Jägerschaft die Pflichtkosten in Kauf. Doch als Wirtschaftszweig, wie Sie uns hier weiß machen wollen, zählt die Jagd nicht. Mit einem Bevölkerungsanteil von 0,3% ist das mehr als lächerlich. Und noch lächerlicher sind die von Ihnen aufgeführten »freiwilligen Arbeitseinsätze«. Selbst wenn wir an dieser Stelle mal ignorieren, dass diese Einsätze nur dem Zweck dienen, Wildtiere vor die Flinte zu locken. Was leisten Jäger denn freiwillig pro Jahr? Nach eigenen Angaben hat jeder Jäger 9 Gehölze gepflanzt, dass ergibt eine Hecke von ca. 2,7 m Länge. Für einen Baum pro Jäger reicht es schon nicht mehr, sind nämlich nur 0,7 Bäume. Jeder 50. Jäger führt eine »biotopverbessernde« Maßnahme im Jahr durch und nur jeder 100. Grünrock kann sich jährlich zu einer »Pflegemaßnahme« durchringen. Ganze 9 Stunden arbeitet ein Jäger ehrenamtlich pro Jahr im Wald. Und das war es auch schon. Jeder Hobbygärtner leistet in seinem Vorgarten erheblich mehr Naturschutzarbeit, ohne dafür zu töten und mehr als 1.000 Tonnen Blei und andere Schwermetalle in den Boden und die Gewässer zu ballern.
Kommen wir zum Schluss zu Ihren - nennen wir es, äußerst merkwürdigen Punkten - die total am Thema vorbei sind und die Sie uns aus diesem Grund dringend erklären müssen.
1. Wieso sehen wir unseren Egoismus darin, Tieren die Freiheit zu nehmen? Wie und wo nehmen wir denn den Tieren die Freiheit?
2. Was hat die Liebe zu Ihren Kindern mit der Jagd zu tun?
3. Wie bitte zerstören wir als Jagdgegner die Zukunft vieler Kinder?
4. Was macht es für einen Sinn, aus Egoismus gegen etwas zu sein? Wo liegt dann unser Vorteil?
5. Wo ist der Zusammenhang zwischen dem von Ihnen unterstellten Egoismus und der Zukunft unseres Landes?
Vielleicht schauen Sie sich mal auf unseren Web-Sites um. Dort finden Sie die hier angeschnittenen Punkte, zusammen mit vielen vielen anderen ausführlich erklärt. Insbesondere der Bereich der Jägerlogik dürfte für Sie sehr interessant sein. http://www.wir-fuechse.de/direkt/jlogik.htm
Wir sehen Ihrer erklärenden Antwort mit Spannung entgegen.
Waidmannsabschaffung
WIR FÜCHSE M. Buchtmann www.wir-fuechse.de
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Ihr gehört alle hinter Gitter Ihr tut Falsche Angaben machen
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