Internationale Großdemonstration „Natur ohne Jagd“ mit 500 Teilnehmern: Tierschützer protestieren gegen Bayerischen Landesjägertag in Bamberg

Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!

Unter dem Motto »Jäger im Ehrenamt für Natur und Gesellschaft« und »Jäger im Dienste an der Schöpfung Gottes« feiern sich am kommenden Wochenende die Bayerischen Waidmänner beim Landesjägertag in Bamberg. Tierschützer halten dieses Motto für eine Perversion: »»Wie um alles in der Welt kann das Totschießen unschuldiger Tiere – Geschöpfe Gottes – ein Dienst an der Schöpfung sein? Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung Gottes!«, so der Biologe Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. »Wir brauchen keine Jäger, die als Hobby und Freizeitvergnügen Tiere tot schießen!« Mit einer internationalen Großdemonstration werden 500 Tier- und Naturschützer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland am Samstag anlässlich in Bamberg gegen das blutige Hobby der Lusttöter protestieren. Start ist um 14 Uhr am Hauptbahnhof, die große Kundgebung findet auf dem Grünen Markt statt. Von ca. 17.00 – 19.30 Uhr werden die Tierschützer anlässlich der Hubertusmesse eine Mahnwache vor dem Kaiserdom halten.

»Hubertus, warum jagst du mich?« - Darauf beendete Hubertus das Jagen.

Der Legende nach war Hubertus ein leidenschaftlicher Jäger. Als er eines Tages bei der Jagd einen Hirsch schießen wollte, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz, und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: »Hubertus, warum jagst du mich?« Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an entsagte Hubertus der Jagd. »Alle Jäger sollten sich den heiligen Hubertus zum Vorbild nehmen und aufhören zu jagen!«, so die Tierschützer.
Lesen Sie dazu unseren Flyer: "Schluss mit Hubertusmessen! - Wann folgen Jäger Hubertus nach?" (pdf-download) [739 KB]

Die große Mehrheit der Deutschen steht der Jagd kritisch gegenüber, immer mehr Bürger fordern die Abschaffung der Jagd.

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger treten in repräsentativen Umfragen für ein Verbot der Jagd auf wildlebende Tiere als Freizeitsport ein.
Aktuelle wissenschaftliche Studien beweisen: Die Natur reguliert sich selbst. In unbejagten Gebieten Europas finden Tiere und Natur wieder in ein Gleichgewicht.
Dass die wahre Motivation für die Jagd die »Lust am Töten« und »Freude am Beute machen« ist, geben die Jäger in den einschlägigen Jagdzeitschriften inzwischen offen zu. Doch rechtfertigt die »Lust« einiger weniger das Töten von jährlich über 5 Millionen Wildtieren - allein in Deutschland? Im Übrigen: Jäger schießen nicht nur auf Wildtiere – Jäger schießen auch auf Haustiere und Menschen. Jedes Jahr kommen ca. 350.000 Haustiere und etwa 40 Menschen durch Jäger und Jägerwaffen ums Leben!


Internationale Großdemonstration »Natur ohne Jagd« in Bamberg anlässlich des Jägertags mit Hubertusmesse am Samstag, den 5. April:

Ablauf:

14.00 Uhr Start der Anti-Jagd-Demo vor dem Hauptbahnhof Bamberg
Demonstrationszug über Luitpoltstraße – Königstraße – über Kettenbrücke in die Fußgängerzone

14.30 - 16 Uhr: Kundgebung in der Innenstadt am Grünen Markt
- mit Rednern verschiedener Tier- und Naturschutzorganisationen aus ganz Deutschland sowie dem europäischen Ausland
- Informationsstände
- für alle Teilnehmer kostenlos: Leckere Verpflegung ohne Tierleid!

17.00 - 19.30 Uhr: Mahnwache auf dem Domplatz anlässlich der
Hubertusmesse im Kaiserdom, die von 18.00 - 19.00 Uhr statt findet
- Gedenkveranstaltung für die toten Tiere – als Gegenpol zur Hubertusmesse
- Rehabilitation von Hubertus: Hubertus sah im Geweih eines Hirsches ein Kreuz und hörte die Frage von Christus: „Hubertus, warum jagst du mich?“ – Daraufhin entsagte Hubertus der Jagd.
- Forderung an den Papst und die katholischen Bischöfe und Kirchenvertreter, endlich das christliche Mäntelchen abzulegen – denn wer Waffen segnet und den brutalen Mord an den Tieren, ist nicht christlich!



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