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Radiointerview vom 7.8.2006: |
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Radio Lotte, Weimar, 7.8.2006
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Auszüge aus Presse-Meldungen |
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Auch Brigitte Bardot will Brunos Tod verurteilen Tierschützer demonstrieren in Schliersee
Schliersee - Über 30 Tierschutz-Organisationen aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Slowenien und Kroatien rufen am morgigen Samstag in Schliersee zu einer Protest-Demonstration gegen den Abschuss des Braunbären Bruno im Rotwand-Gebiet auf (wir berichteten). Initiatoren der Veranstaltung, deren Teilnehmer auch für eine Natur ohne Jagd eintreten wollen, sind die "Initiative zur Abschaffung der Jagd" sowie die "Gesellschaft für Artenschutz und Menschenrechte".
Der Demonstrationszug setzt sich gegen 12.30 Uhr am Bahnhofs-Vorplatz in Bewegung und marschiert durch den Ort zurück zum Bahnhof, wo unter anderem verschiedene Redner auftreten werden, an Informationsständen auf die Anliegen der Demonstranten hingewiesen wird und die Tierrechtsband „AJ-Gang“ für die musikalische Unterhaltung der Teilnehmer sorgt. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr vorgesehen. Mit Beeinträchtigungen der Bevölkerung rechnet die Miesbacher Polizei nur in sehr geringem Maße. So wird die Schlierseer Ortsdurchfahrt während des Demonstrationszuges am frühen Nachmittag wohl für etwa eine Viertelstunde komplett gesperrt. „Ansonsten gehen wir von einem friedlichen und störungsfreien Verlauf der Veranstaltung aus“, sagte der Stellvertretende Dienststellenleiter Walter Stumbeck zur Heimatzeitung. Polizei und Veranstalter rechnen mit etwa 200 bis 400 Teilnehmern, die zur Kundgebung nach Schliersee kommen. Darunter befinden sich nach Angaben der Veranstalter auch prominente Redner. Wenn es ihre Gesundheit erlaubt, will sich die bekannte Tierrechtlerin Brigitte Bardot in die Liste der Redner einreihen, in der sich beispielsweise auch die Schauspielerin Barbara Rütting findet, die für die Grünen im Bayerischen Landtag sitzt. Auch der bekannte Tierrechts-Philosoph und Buchautor Dr. Helmut F. Kaplan aus Salzburg hat sein Kommen zugesagt. Wenn sich der Protest der Demonstranten auch gegen die Jagd im allgemeinen richtet, so steht Braunbär Bruno letztlich doch irgendwie im Mittelpunkt. Die Musiker der „AJ-Gang“ haben eigens für die Veranstaltung in Schliersee einen „Bruno-.Song“ komponiert.
Berliner Zeitung
Letzter Aufschrei
"Alle Jäger sind Bruno-Töter"
Mit einer großen Demonstration haben Tierschützer am Wochenende nochmals Bruno betrauert, den toten Problem- und Lieblingsbären der Deutschen. Auf den Demotransparenten mangelte es nicht an herber Kritik.
"Nie wieder Bärenmord in Bayern", "Schießt Tore statt Bären" - unter diesen Slogans demonstrierten am Wochenende etwa 500 Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen in der bayerischen Gemeinde Schliersee. Lauthals forderten sie die völlige Abschaffung der Jagd. "Alle Jäger sind 'Bruno-Töter'", hieß es auf einem der Transparente.
"Bruno" sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren - wie Rehen, Hasen und Wildschweinen - geworden, hieß es. "Alle diese Tiere sind 'Bruno' - und sie werden millionenfach von Menschen getötet", kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation.
Stoiber am Bruno-Pranger Auch die Politik kam nicht ungeschoren davon. Ein Sprecher des Veranstalters, der Gesellschaft für Artenschutz und Menschenrechte, warf insbesondere Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) vor, Alternativen verworfen zu haben, die das Leben "Brunos" geschont hätten. Vertreter der lokalen Tourismusbranche sagten, sie hätten tausende Gäste verloren, weil die Menschen aus Abscheu nicht mehr gekommen seien. Man fühle sich durch das selbstherrliche Handeln der Ministerialbürokratie verhöhnt.
"Bruno", seit 170 Jahren der erste wild lebende Bär auf deutschem Boden, war am 26. Juni im Auftrag der bayerischen Regierung erlegt worden. Zuvor war er zwischen Deutschland und Österreich gestreunt. Da sich das Tier nicht fangen ließ, wurde es erschossen. Es habe keine andere Lösung gegeben, hieß es zur Begründung. Der Bär, der aus Italien eingewandert war, hatte in wenigen Wochen 35 Schafe gerissen und war elf Mal in Siedlungen eingedrungen. AP/DPA www.stern.de http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Letzter-Aufschrei-Alle-J%E4ger-Bruno-T%F6ter/567116.html
Tierschützer trauern um «Bruno» - für Jagd-Abschaffung
Schliersee. DPA/baz. Etwa 500 Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern haben in der Gemeinde Schliersee um den in Bayern abgeschossenen Braunbären "Bruno" getrauert. Bei ihrem Demonstrationszug forderten sie am Samstag zugleich eine völlige Abschaffung der Jagd. "Alle Jäger sind "Bruno-Töter"", hiess es auf einem der Transparente.
"Bruno" sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren - wie Rehen, Hasen und Wildschweinen - geworden, hiess es. "Alle diese Tiere sind "Bruno" - und sie werden millionenfach von Menschen getötet", kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation. (...)
Basler Zeitung, 5.8.2006 http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=DEA0A78F-1422-0CEF-7027C5B416A247A6
"Alle Jäger sind Bruno-Töter"
Rund 500 Tierschützer trauerten und demonstrierten in Bayern. Mit ihrem Protest forderten sie die Abschaffung der Jagd.
"Bruno" sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren geworden. Rund 500 Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern haben in der Gemeinde Schliersee um den in Bayern abgeschossenen Braunbären "Bruno" getrauert. Bei ihrem Demonstrationszug forderten sie am Samstag zugleich eine völlige Abschaffung der Jagd. "Alle Jäger sind 'Bruno-Töter'", hieß es auf einem der Transparente.
"Bruno" sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren - wie Rehen, Hasen und Wildschweinen - geworden, hieß es. "Alle diese Tiere sind 'Bruno' - und sie werden millionenfach von Menschen getötet", kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation. (...)
Kurier, Artikel vom 05.08.2006 http://www.kurier.at/nachrichten/chronik/22121.php
Requiem für Braunbär "Bruno"
Rund 500 Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern haben in der Gemeinde Schliersee des abgeschossenen Braunbären "Bruno" gedacht. Bei ihrem Demonstrationszug am Samstag forderten sie eine völlige Abschaffung der Jagd. "Alle Jäger sind "Bruno-Töter"", hieß es auf einem der Transparente.
"Bruno" sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren wie Rehen, Hasen und Wildschweinen geworden, hieß es. "Alle diese Tiere sind "Bruno" - und sie werden millionenfach von Menschen getötet", kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation. (...)
SAT1-News, 5.8.2006 http://www.sat1.de/news/panorama/2006/08/05/n2006080520024400002/index.php
N24.de, Netzeitung, 5.8.2006 http://www.n24.de/boulevard/nus/index.php/n2006080520024400002
Tierschützer trauern um «Bruno» und fordern Jagd-Abschaffung
Schliersee (dpa) Etwa 500 Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern haben in der Gemeinde Schliersee um den in Bayern abgeschossenen Braunbären «Bruno» getrauert. Bei ihrem Demonstrationszug forderten sie zugleich eine völlige Abschaffung der Jagd. «Alle Jäger sind "Bruno-Töter"», hieß es auf einem der Transparente. «Bruno» sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren - wie Rehen, Hasen und Wildschweinen - geworden, hieß es. «Alle diese Tiere sind "Bruno" - und sie werden millionenfach von Menschen getötet», kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation. (...) Schäbische Zeitung, 6.8.2006 http://www.szon.de/news/lifestyle/klatsch/200608060202.html?_from=rss
300 Jagdgegner protestieren gegen den Abschuss von Braunbär Bruno
Schliersee (ddp). Rund 300 Jagdgegner haben am Samstag im oberbayerischen Ort Schliersee gegen den Abschuss von Braunbär Bruno protestiert. Unter den Demonstranten waren Tierschützer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Nach Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung «absolut friedlich».
Der Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, Kurt Eicher, sagte auf ddp-Anfrage, der Bär sei ein «Symbol für den Umgang des Menschen mit allen Tieren geworden, ein Symbol für Bruno das Reh, Bruno das Wildschwein, Bruno den Hasen». Alle diese Tiere würden millionenfach von Menschen getötet.
Der wochenlang im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunende Bär war Ende Juni auf der Kümpflalm oberhalb des Spitzingsees von Jägern erlegt worden. Der Abschuss hatte eine große Protestwelle in der Bevölkerung ausgelöst.
(ddp) Yahoo-News, 5.8.2006 http://de.news.yahoo.com/05082006/336/300-jagdgegner-protestieren-abschuss-braunbaer-bruno.html
Bruno-Gedenken im oberbayerischen Schliersee
In der oberbayerischen Gemeinde Schliersee haben etwa 500 Tierschützer an den getöteten Braunbären "Bruno" erinnert. Sie kritisierten noch einmal das Vorgehen der Staatsregierung und warfen ihr vor, Alternativen zum Abschuss des Bären ignoriert zu haben. Zugleich forderten die Demonstranten, die Jagd generell zu verbieten. Auf Transparenten hieß es: "Alle Jäger sind Bruno-Töter". Redner bezeichneten den Bären als Symbol für den Umgang des Menschen mit anderen frei lebenden Tieren wie Rehen, Hasen und Wildschweinen. Alle diese Tiere würden millionenfach von Jägern getötet. (...)
Quelle: MDR INFO, 05. August 2006 http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3269021.html
Trauerfeier für Braunbär "Bruno"
München. Getragen schallen die Klänge eines Jagdhorns über den Münchner Marienplatz. Mit einer symbolischen Trauerfeier gedachte die Umweltorganisation David gegen Goliath (DaGG) gestern des getöteten Braunbären "Bruno". (...) Ein Ende der Solidaritätsbekundungen für "Bruno" ist nicht absehbar. Heute werden nach einem Aufruf der "Initiative zur Abschaffung der Jagd" mehrere hundert Natur- und Tierschützer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien in Schliersee am Ort des Abschusses zu einer Demonstration erwartet. Sprechen wird die Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting, abgesagt hat allerdings Brigit Bardot. dpa
Mannheimer Morgen, 05. August 2006 http://www.morgenweb.de/nachrichten/aus_aller_welt/20060805_b040802011_21606.html
Die Trauer sitzt tief
Einträchtig trauern Fuchs und Hase um den in Bayern abgeschossenen Braunbären Bruno. Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern demonstrierten in Schliersee für die völlige Abschaffung der Jagd.
Hamburger Abendblatt, 05.08.2006 http://www.abendblatt.de/z/picshow2/index.php/item/bdt/if054da42f2c4420a3122dc55a8e0a0cd
Jagdgegner protestieren gegen den Abschuss von Braunbär Bruno
Schliersee/Heilbronn (ddp-bay). Jagdgegner protestieren am Samstag (12.30 Uhr) im oberbayerischen Schliersee gegen den Abschuss von Braunbär Bruno. Wie die Veranstalter auf ddp-Anfrage am Donnerstag in Heilbronn mitteilten, werden etwa 500 Tierschützer aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien zu der Demonstration erwartet.
Der Bär sei ein «Symbol für den Umgang des Menschen mit allen Tieren geworden, ein Symbol für Bruno das Reh, Bruno das Wildschwein, Bruno den Hasen», sagte der Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd, Kurt Eicher, im Vorfeld. Alle diese Tiere würden millionenfach von Menschen getötet. (...)
(ddp) Yahoo-News, 4.8.2006 http://de.news.yahoo.com/04082006/336/jagdgegner-protestieren-abschuss-braunbaer-bruno.html
Trauerfeier für „Bruno“
Getragen schallen die Klänge eines Jagdhorns über den Münchner Marienplatz. Aktivist Bernhard Fricke ist im dunklen Anzug gekommen. Der Tierschützer und altgediente Atomkraftgegner hat eine Bayernfahne und Trauerflor dabei. Mit einer symbolischen Trauerfeier gedachte seine Initiative David gegen Goliath (DaGG) am Freitag des getöteten Braunbären „Bruno“. (...)
Ein Ende der Solidaritätsbekundungen für „Bruno“ ist derzeit nicht absehbar. Schon an diesem Samstag werden nach einem Aufruf der „Initiative zur Abschaffung der Jagd“ mehrere hundert Natur- und Tierschützer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien in Schliersee am Ort des Abschusses zu einer Demonstration erwartet. Sprechen wird die Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting, abgesagt hat allerdings Brigit Bardot - offenbar konnten ihre Ansprüche an die Rahmenbedingungen aus Kostengründen nicht erfüllt werden. (dpa) SZ-online, 4.8.2006 http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1231433
Nachdenken über Bayern
Der vor sechs Wochen erschossene Bär Bruno bewegt noch immer ein paar Gemüter
Was soll man von einem Land halten, das seine Besucher erschießt? Da möchte man doch nicht mehr hin. Es könnte ja bald der nächste Schießbefehl drohen. Also, nach Bayern kann man nicht mehr reisen.
Das ist kein Witz. Auch wenn der mit freistaatlicher Genehmigung erschossene Besucher kein Mensch war, sondern ein Braunbär - JJ1, genannt Bruno. Seine Erschießung hat offenbar etliche Menschen zum Nachdenken über Bayern gebracht. Sie haben ihre Urlaubspläne geändert und sich einen wirtlicheren Landstrich gesucht. Darüber klagten am Wochenende Gastwirte und Hoteliers am Rande einer Demonstration. Sie haben "tausende Übernachtungen" verloren!
Da war nun also nicht nur das kurze Leben des Bären in Bayern ein teurer Spaß, der Landwirte um ihre Schafe brachte und ausländische Bärensucher zu einem Arbeitseinsatz rief. Auch sein Tod hat wirtschaftliche Folgen. Wenn man aus der Demonstration vom Sonnabend in Schliersee etwas lernen kann, ist es diese Tatsache. (...)
Mehr als 500 Menschen kamen, mit Schildern, in Bärenkostümen oder einfach mit ihrer Stimme. Viel mehr, als sich noch am Freitag in München von der Bürgerrechtsorganisation David gegen Goliath in Bärendingen ansprechen ließen. (...)
Die Initiatoren des Umzugs wollten aber vor allem gegen die Jagd als solche protestieren. Ein Sprecher der "Initiative zur Abschaffung der Jagd" nannte den berühmten Bären ein Symbol für den Umgang des Menschen mit allen Tieren: "Ein Symbol für Bruno das Reh, Bruno das Wildschwein, Bruno den Hasen." Für die Gegner der Jagd ist jeder Jäger ein Mörder. Das war schon immer so.
Doch hat sich nun auch eine bisher der Aufmüpfigkeit unverdächtige Bevölkerungsgruppe dem Demonstrationszug angeschlossen. Zeugen berichteten von böser Kritik der Gastwirte an der bayerischen Ministerialbürokratie. Ein sehr ungewöhnliches Verhalten. (...)
Berliner Zeitung, 07.08.2006 (Auszug)
500 Demonstranten trauern um „Bruno“
Schliersee (lby). Etwa 500 Vertreter von Tier- und Naturschutz-organisationen aus Deutschland, Österreich und Italien haben in Schliersee um den in Bayern abgeschossenen Braunbären „Bruno“ getrauert. Bei ihrem Demonstrationszug forderten sie am Samstag eine völlige Abschaffung der Jagd. „Bruno“ sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren - wie Rehen, Hasen und Wildschweinen - geworden, hieß es. „Alle diese Tiere sind ,Bruno‘ - und sie werden millionenfach von Menschen getötet“, kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation.
Passauer Neue Presse, 7.8.2006 http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-13066656&Ressort=bay&BNR=0
Protest im Sinne von Brigitte Bardot
Schliersee - Mit Tiermasken verkleidet haben am Samstag Tierschützer in Schliersee (Kreis Miesbach) gegen den Abschuss des Braunbären Bruno demonstriert. "Schafft die Jagd ab!" und "Stoppt die Lusttöter" stand zum Beispiel auf den Plakaten der rund 500 Demonstranten. Sie trauerten dabei aber nicht nur um den abgeschossenen Problembären, sondern forderten zugleich eine generelle Abschaffung der Jagd.
Es sei kaum zu glauben, mit welcher Inkompetenz im Fall Bruno vorgegangen wurde, kritisierte unter anderem Kurt Eicher, Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd und Hauptorganisator der Demonstration in Schliersee. Jürgen Mark von der Gesellschaft für Artenschutz und Menschenrechte bezeichnete den Abschuss als "eindeutigen Straftatbestand nach dem Tierschutzgesetz". Er kündigte an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Auch Prominente unterstützten die Aktion. So schrieb die französische Schauspielerin Brigitte Bardot einen Brief: "Ich unterstütze vehement Ihren Protest gegen die kriminelle Tötung", stand darin. Der Fall Bruno habe Bayern "Schande und Schaden" gebracht. Und Grünen-Landtagsabgeordnete Barbara Rütting kam selbst zur Demo. jw Oberbayerisches Volksblatt, 07.08.2006 http://www.ovb-online.de/news/bayern/oberbayern/art5859,782520.html?fCMS=5c8230405185cc1b7940aa29cbea04c7
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Kirche macht mit Jägern gemeinsame Sache |
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Am Rande bemerkt:
Falls Sie sich wundern, dass Pfarrer Gandow aus Berlin über die evangelische Presseagentur mal wieder Stimmung gegen Tierschützer und die internationale Demonstration »Natur ohne Jagd« in Schliersee macht, dann lesen Sie:
Kirche und Jagd
Der Unsinn der Hubertusjagd
Schluss mit Hubertusmessen!
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Jäger pilgern zum Papst |
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BJV-Jäger besuchen den Papst - so titelt die Zeitschrift "Jagd in Bayern" des bayerischen Landesjagdverbands in ihrer August-Ausgabe. Der letzte Satz in dem Artikel lautet: "Zudem stehe der BJV bei diesem offiziellen Auftritt in erster Reihe vor der Weltöffentlichkeit - was für eine PR für die Jagd!" Die Jäger erhalten sogar eine Generalaudienz beim Papst und bei dieser Gelegenheit werden die Jagdhornbläser auftreten. In der nächsten Ausgabe will der Bayerische Jägerverband Genaueres über die Generalaudienz berichten.
http://www.jagd-bayern.de/JagdinBayern/jib_08_06/JiB_8_06_Roma.pdf
Jägerpräsident Vocke soll durch einen persönlichen Ehrenplatz bei der Generalaudienz besonders geehrt werden. Damit ist Jägerpräsident Vocke dann sicher auch reingewaschen von dem Skandal, der 2005 die Presse bewegte: Ende Januar 2005 war der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) und CSU-Abgeordnete Dr. Jürgen Vocke in die Schlagzeilen geraten, weil er sich neben seinen Abgeordneten-Diäten vom Jagdverband für seine ehrenamtliche Tätigkeit fürstlich entlohnen lässt.
Mehr dazu: Lodenfilz: Staat, Politik und Kirche
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23.4.07: Jäger führen Krieg gegen die Schöpfung 3.7.06: Anti-Jagd-Demo in "Bieler Stimme" (CH)
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