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Jagdunfälle und Straftaten 2012

Dokumentation Opfer

Die Meldungen, die Sie im Folgenden lesen, wurden aufgrund der uns vorliegenden Presseberichte erstellt.
Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.

14.5.12: Jäger schoss auf 14-Jährige

"Mein Nachbar hat mir in den Rücken geschossen", titelt bild.de am 14.5.2012.
Weil ein 14-jähriges Mädchen den Rasen mähte, während er schlafen wollte, schoss ein 53-jähriger betrunkener Jäger seiner jungen Nachbarin in den Rücken. Bei dem passionierten Jäger, der laut BILD "ein wahres Waffenarsenal (Pistolen, Langwaffen, Munition) hortete", wurden 2,5 Promille festgestellt.
Die schmerzende Hautplatzwunde am Rücken des Mädchens sei inzwischen verheilt. "Doch psychisch konnte Anna den Angriff nicht verarbeiten. Schlafstörungen quälen sie. Sie leidet unter beklemmender Angst, wann immer sie das Haus verlässt."
Am 13.5.2012 fällte das Passauer Amtsgericht das Urteil:
Ein Jahr und acht Monate auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitzes. Der Jäger muss 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen und seinen Waffenschein abgeben.

11.5.12: Ehepaar erschossen aufgefunden

"Ehepaar erschossen in Wohnung gefunden", titelt Bild.de am 11.5.2012
Am Niederrhein wurden eine 56-jährige Frau und ihr 64 Jahre alter Ehemann mit Schussverletzungen tot aufgefunden.

Am 15.5.2012 berichtet DER WESTEN in seiner online-Ausgabe vom Stand der Ermittlungen:
"Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der 64-Jährige vor oder in der Tatnacht (11. Mai 2012) einen Revolver der Marke Smith & Wesson, Kaliber 357, Magnum aus dem Waffenschrank seiner Ehefrau nahm. Die 56-Jährige hatte als Jägerin einen Waffen- und einen Jagdschein und war legal im Besitz des Revolvers."
Im gemeinsamen Schlafzimmer habe der Ehemann seiner schlafenden Frau dann in den Hinterkopf geschossen.
Nachdem er seine Frau erschossen hatte, richtete sich der Mann selbst mit einem Schuss in den Mund.

3.5.12: Ein Schuss - 2 Jäger verletzt

"Ein Schuss löst sich, zwei Jäger sind verletzt", titelt die Augsburger Allgemeine am 3.5.2012.
Demnach hat sich am Abend des 2. Mai ein Jagdunfall ereignet.
Laut Polizeipräsidium Schwaben Nord habe ein 46-jähriger Jäger offenbar sein geladenes Gewehr „nicht sachgemäß“ abgestellt, so dass sich ein Schuss löste. Dadurch wurde der Jäger am Kopf getroffen gleichzeitig wurde ein anderer Jäger schwer am Arm verletzt.
Die Zeitung zitiert den Vorsitzenden der Jägervereinigung Augsburg: "Was genau passiert ist, weiß er nicht. Generell sei es möglich, dass sich bei einem Gewehr ein Schuss lösen kann, wenn es geladen und gespannt ist, dann angelehnt wird und auf einen harten Untergrund fällt."

2.5.12: Jäger erschoss Ehefrau - lebenslänglich

Das Landgericht Münster hat am 2. Mai einen 53-jährigen Jäger wegen heimtückischen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Dies berichtet WELT online am 2.5.2012. "Der Angeklagte aus Ibbenbüren hatte die 49 Jahre alte Ärztin am 11. Oktober vergangenen Jahres von hinten mit einem Gewehr erschossen. Zu einem ebenfalls geplanten Selbstmord war er dann aber nicht mehr fähig", so die Zeitung.
Wegen seiner Schulden in Höhe von 70.000 Euro habe sich der Jäger gemeinsam mit seiner Frau umbringen wollen. "Die Gattin lehnte den Selbstmord aber ab."

1.5.12: Jäger schießt sich selbst in den Fuß

"Jäger schießt sich selbst in den Fuß", so eine Polizeimeldung im Berliner Kurier vom 1.5.2012. Im Kreis Oberspreewald-Lausitz sei ein Jäger auf der Suche nach einem Wildschwein in einem Kornfeld gestürzt, wobei sich ein Schuss aus seinem Gewehr löste.

26.4.12: Jäger lag erschossen im Keller

"Jäger lag erschossen im Keller", titelt wochenblatt.de am 26.4.2012.
Der 39-jähriger Unternehmer habe tot im Keller seines Hauses gelegen, wo sich auch ein Waffenschrank befand. "Der Jäger hatte Schussverletzungen im Gesicht, laut Obduktion führten diese zweifelsfrei zum Tode." Die genauen Umstände sind noch nicht bekannt.

26.4.12: ZEIT: "Es kann jeden treffen"

Anlässlich des 10-jährigen Jahrestags des Amoklaufs von Erfurt mit 17 Toten beschäftigt sich DIE ZEIT unter der Überschrift "Es kann jeden treffen" mit der Waffenlobby: "Die Amokläufe von Erfurt, Winnenden und Oslo haben dem liberalen deutschen Waffenrecht wenig anhaben können. Rund sieben Millionen Waffen lagern in Privathäusern."
Der Amokläufer von Erfurt hatte seine Tatwaffe 2001 legal bei "Frankonia", einem Jagdausstatter, gekauft.

Lesen Sie den Artikel "Es kann jeden treffen" in DIE ZEIT

25.4.12: Jäger baute Waffe um - Bewährungsstrafe

"72-Jähriger baute Waffe um und erhielt Bewährungsstrafe", titelt die Fuldaer Zeitung am 25.4.2012.
"Der Jäger hatte an einer Repetier-Flinte den langen Kolben abgeschraubt und durch einen so genannten Pistolengriff ersetzt, der deutlich kürzer ist", so die Zeitung. Solche Umbauten wurden nach dem Amoklauf von Erfurt, bei dem der Täter eine solche umgebaute Waffe mitgeführt hatte, verboten.
Der Jäger sei zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird, verurteilt worden sowie zu einer Geldstrafe von 1500 Euro.

24.4.12: Jäger wegen Totschlags angeklagt

Ein Jäger hatte im Dezember 2010 auf Jugendliche geschossen, die ihn auf seinem Grundstück im niedersächsischen Sittensen überfallen hatten. Als die jugendliche Bande floh, schoss der Jäger einem 16-Jährigen in den Rücken und traf ihn tödlich.
Weil die Staatsanwaltschaft von Notwehr ausging, wurden die Ermittlungen gegen den Jäger eingestellt.
Nun berichtet die Allgemeine Zeitung am 24.4.2012, dass die Polizei die Ermittlungen wieder aufnahm. "Die Staatsanwaltschaft in Stade erhob Anklage gegen den 78-Jährigen wegen Totschlags", so die Zeitung.

23.4.12: 77-jährige von Sohn erschossen

In Wörrstadt (Kreis Alzey-Worms) wurde eine 77-jährige Frau erschossen. "Verdächtigt wird der 48 Jahre alte Sohn der Frau", meldet der SWR am 23.4.2012. Der Mann soll betrunken gewesen sein. Ob der Täter Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.

18.4.12: Frau erschossen - Lebenslange Haft

Am 11. Oktober 2011 hatte ein Mann aus Ibbenbüren seine Ehefrau aus nächster Nähe mit einem Jagdgewehr erschossen. Am 18.4.2012 wurde der 52-jährige Hobbyjäger vom Schwurgericht Münster wegen heimtückischen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Dies berichtet der Soester Anzeiger am 19.4.2012.
Der Weinhändler und die Ärztin seien regelmäßig auf die Jagd gegangen und hätten jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt, so die Zeitung. Zuletzt hätten sich die Schulden auf knapp 70 000 Euro belaufen.

17.4.12: Frau wollte sich trennen: erschossen!

"Frau wollte sich trennen: erschossen!", titelt heute.at am 17.4.2012
Demnach hat sich in Wien-Donaustadt eine tragische Beziehungstat ereignet: Ein Hobby-Jäger erschoss seine 44-jährige Frau dann sich selbst. Elena V. sei vergangene Woche aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und habe noch einige Sachen abholen wollen.
"Es war ein tödlicher Fehller. Denn bei einem Gespräch zwischen den Eheleuten im Wohnzimmer dürfte es zum Streit und in Folge zum Drama gekommen sein: Hobby-Jäger Walter V. griff zum Revolver und schoss auf seine Frau", so heute.at.
Anschließend richtete sich der Jäger selbst mit einem Kopfschuss.

12.4.12: Elf Jahre Haft für tödlichen Schuss

Weil er seine Ex-Freundin mit dem Jagdgewehr erschossen hat, verurteilte das Landgericht Heilbronn einen Jäger zu elf Jahren Haft. Dies berichtet der Schwarzwälder Bote am 12.4.2012. Grund: Die Frau hatte sich von dem Mann getrennt und wollte zu ihrem neuen Freund ziehen.

6.4.12: Jäger erschießt Frau und sich selbst

Ein 77-jähriger Jäger hat am 5.4.2012 in Mölln seine 72-jährige Ehefrau und sich selbst erschossen. Dies berichtet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag am 6.4.2012.
"Der 77-jährige Mann hatte seine Tochter in einer anderen Stadt angerufen und den Suizid angekündigt, teilte die Polizei am Freitag in Lübeck mit. Daraufhin verständigte die Tochter die Polizei und teilte unter anderem mit, dass ihr Vater Jäger und im Besitz mehrerer Waffen sei", so die Zeitung. Daraufhin habe ein Spezialeinsatzkommando (SEK) das Einfamilienhaus gestürmt. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Ehepaares feststellen können.

6.4.12: Jagdunfall: Fahrlässige Körperverletzung

Das Gutachten des Landeskriminalamtes zum Jagdunfall im November bei Thalhausen liegt jetzt vor: Demnach hat ein 44-jähriger Jäger seinen 42-jährigen Kollegen versehentlich angeschossen und schwer verletzt. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine in ihrer online-Ausgabe am 6.4.2012. „Den bisherigen Ermittlungen zufolge handele es sich um eine fahrlässige Körperverletzung `durch außer Acht lassen der nötigen Sorgfaltspflicht´“, so die Zeitung.

3.4.12: Hund erschoss Mann

Jagdunfall: Ein Hund hat in Russland einen Mann erschossen - mit einem Tritt auf ein herumliegendes Gewehr. Dies berichtet die Kleine Zeitung am 3.4.2012. Der Jäger, dem der Hund gehört, sei nun wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden und müsse deshalb 15 Monate lang einen eingeschränkten Hausarrest verbüßen.

30.3.12: Jäger ballerte in Wohnung

Ein 91-jähriger Jäger, der 2010 in seiner Wohnung Schüsse abgab, wodurch in der Folge seine Tochter schwer verletzt wurde, muss nicht vor das Würzbuger Schwurgericht. Die meldet Die Kitzinger (www.infranken.de) am 30.3.2012. Ein Gutachter habe dem 91-Jährigen vorab eine dauernde Verhandlungsunfähigkeit attestiert und dies unter anderem mit Demenz begründet, so die Zeitung.
Am 11. Dezember 2010 habe der Jäger zwei Schüsse in der Wohnung abgefeuert, weil er nicht ins Altenheim wollte.
"Als eine damals 59 Jahre alte Tochter `Vater, was machst Du da´ rief und ihm die Waffe abnehmen wollte, hatte sich ein Schuss gelöst, der die Frau als `Durchschuss parallel zur Körperachse´ schwer verletzte und eine Operation erforderte."

28.3.12: Schulden - Jäger erschießt Ehefrau

"Sie hatten 68 000 Euro Schulden, da drückte er ab - Jäger (53) erschießt seine eigene Frau", meldet bild.de am 28.3.2012.
Der Hobby-Jäger sei mit den Finanzproblemen nicht klar gekommen und schoss seiner 49-jährigen Ehefrau aus anderthalb Metern Entfernung in den Hinterkopf.

13.3.12: Jagdunfall vor Gericht

"Jagdunfall bei der Maisernte hat Nachspiel vor Gericht", titelt die Lippische Landeszeitung am 13.3.2012. Bei einer Treibjagd während der Maisernte in Detmold Anfang Oktober 2011 traf ein Jäger statt eines Wildschweins einen Häcksler-Fahrer ins ins Knie getroffen und schwer verletzt. Das Opfer lag mehrere Wochen im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat jetzt Anklage gegen den 57-jährigen Jäger erhoben.

12.3.12: Illegale Waffen bei Jäger sichergestellt

Die Kripo Deggendorf hat bei einem Jäger zehn illegale Lang- und Kurzwaffen sicher gestellt. Die Passauer Neue Presse berichtet am 12.3.2012, dass insgesamt an die 30 Waffen aufgefunden worden seien, darunter die etwa zehn illegale Waffen. „Gegen den 72-jährigen Besitzer, einen Jäger, kann deshalb laut Polizei wegen Vergehens gegen das Waffengesetz eine Geld- oder Freiheitsstrafe verhängt werden“; so die Zeitung.

27.2.12: 7 Jahre Haft für Jäger wegen Totschlags

Ein 51-jähriger Jäger, der einen wehrlos im Bett liegenden Bekannten erschossen hat, wurde vom Landgericht Magdeburg wegen Todschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt. Dies berichtet die Leipziger Volkszeitung am 27.2.2012. "Der Angeklagte hatte zugegeben, in den frühen Morgenstunden des 30. August 2011 in Wolmirstedt den 31-Jährigen mit einer Schrotflinte erschossen zu haben", so die Zeitung. Zur Tatzeit habe der Jäger rund 2,4 Promille im Blut gehabt.

27.2.12: Tödlicher Jagdunfall

"Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall in Leipzig gegen 67-jährigen Schützen", titlet die Leipziger Volkszeitung in ihrer online-Ausgabe vom 27.2.2012.
Demnach wurde ein 40-Jähriger in einem Waldstück nordwestlich von Leipzig von einer Kugel eines Jägers getroffen und tödlich verletzt.
Das Unglück sei am Samstagvormittag bei einer Treibjagd passiert.

16.2.12: Angeschossener Jäger - Schmerzensgeld?

Ein Jäger wurde am 20.10.2011 von einen Jagdkollegen in die Beine geschossen und klabgt nun auf Schmerzensgeld. www.nachrichten.at berichtet am 16.2.2012: „ Kurz vor dem Ende der Treibjagd schießt ein Jagdgast aus Salzburg auf einen Hasen und trifft den knapp 50 Schritte entfernt stehenden Leitgeb. 21 Schrotkugeln bohren sich in in die rechte Hand, das rechte Knie und beide Unterschenkel.“

15.2.12: Ehefrau erschossen

Die Heilbronner Stimme berichtet am 15.2.2012 vom Prozess gegen einen Jäger, der im Streit seine Ehefrau erschossen haben soll: „Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Doch der 50-jährige Jäger, der mehrere Waffen besaß und in der Wohnung aufbewahrte, schweigt beharrlich zu den Vorwürfen.“

14.2.12: Jäger erschießt Ehefrau und sich

Die Mittelbayerische Zeitung berichtet in ihrer online-Ausgabe vom 14.2.2012 von einer Familientragödie in Schneeberg. Demnach hat der 25-jährige Sohn einer Familie seinen Vater und dessen zweite Ehefrau, tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der 50-jährige passionierte Jäger habe nach den Ermittlungen der Polizei am Dienstag seine 41-jährige Ehefrau erschossen.
"Die Frage, wie er an eine Pistole kam, erübrigte sich so für die Ermittler. K. und seine zweite Ehefrau, ebenfalls Jägerin, verwahrten rund ein Dutzend Feuerwaffen in ihrem Haus, von der Schrotflinte über das großkalibrige Gewehr für Rehe und Wildschweine bis zur Pistole für den Fangschuss", so die Zeitung.

12.2.12: Mutter mit Gewehr bedroht

"Spezialkräfte der bayrischen Polizei überwältigten heute in Pfaffenhausen im Unterallgäu einen 20-Jährigen, der seine 53 Jahre alte Mutter gefesselt und mit einem Gewehr bedroht hatte", berichtet der Südkurier am 12.2.2012. Der 20-Jährige sei stark betrunken gewesen. Im Streit mit seiner Mutter holte er das Gewehr. "Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte das Gewehr sichergestellt werden."

9.2.21: Waffenhandel - Jäger muss ins Gefängnis

Ein Jäger ist vom Landgericht Paderborn zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er jahrelang unerlaubt mit Waffen gehandelt hatte. Dies meldet die Neue Westfälische in ihrer online-Ausgabe am 9.2.2012. Bei einer Hausdurchsuchung im Oktober 2010 hätten die Ermittler 52 Gewehre und Pistolen gefunden. So wurde eine Pistole bei einem Raubüberfall auf einen Baumarkt in Lüdenscheid benutzt, fünf Pistolen fanden sich im Waffenarsenal eines Bielefelder Drogendealers. Eine Pistole sei bei einem Raubüberfall auf einen Baumarkt benutzt worden, fünf weitere seien im Waffenarsenal eines Drogendealers gefunden worden.

9.2.12: Mann schießt Ehefrau statt Fuchs

"Mann schießt auf Fuchs und tötet Ehefrau", titelt SPIEGEL online am 9.2.2012. Demnach hat ein Bauer in Polen auf seinem Hof mit einem Schrotgewehr Jagd auf einen Fuchs gemacht. Die Kugeln durchschlugen das Fenster und verletzten Ehferau tödlich.

7.2.12: Familienstreit mit Langwaffe

"Am 07.02.2012, in den späten Abendstunden, drohte ein Mann nach einem Familienstreit sich und seine Familie umzubringen", berichtet die Polizeiinspektion Memmingen. Der Mann sie stark alkoholisiert gewesen. "In der Wohnung konnte eine scharfe Langwaffe aufgefunden werden."

5.2.12: 66-jähriger bei Jagd angeschossen

Ein 66-jähriger Mann aus Hamminkeln ist am 4.2.2012 bei einer Jagd durch einen Schuss verletzt worden: "Als ein 40-jähriger Kollege aus Rhede mit Schrot auf einen Marder schoss, trafen einige Schrotkugeln den 66-Jährigen versehentlich am Oberschenkel", meldet die Kreispolizeibehörde Borken am 5.2.2012. Der Verletzte sei ins Krankenhaus gebracht worden, wo er stationär verblieb.

4.2.12: Urteil: Joggen im Wald erlaubt

Unglaublich: Ein Jagdpächter aus dem Landkreis Main-Spessart wollte einer Marathonläuferin das Joggen im Wald zu bestimmten Zeiten verbieten lassen - per Gerichtsurteil und unter Androhung von bis zu 250.000 (!) Euro Ordnungsgeld. Sein Vorwurf: Die Sportlerin störe die Jagd.

Am 3.2.2012 wies das Amtsgericht Gemünden die Klage des Jägers zurück.
Der Richter wies darauf hin, es sei ein Grundrecht, sich jederzeit und frei im Wald bewegen zu dürfen und mehrfach höchstrichterlich über das Jagdausübungsrecht gestellt worden.

Lesen Sie dazu den Artikel aus der Main Post vom 4.2.2012.

3.2.12: Jäger vor Gericht – Schusswechsel mit SEK

Ein 54-jähriger Jäger steht wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Darmstadt. Dies berichtet op-online.de am 3.2.2012. Hintergrund: Der Geschäftsmann sollte im März 2011 festgenommen werden. Da bei dem passionierten Jäger Waffen und zwei gefährliche Hunde vermutet worden seien, sei das Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz gekommen - es kam zum Schusswechsel zwischen den Beamten und dem Jäger.

22.1.12: Frankreich: 12-jähriger Bub erschossen

In Frankreich wurde am 22.1.2012 ein 12-jähriges Kind von einem Jäger erschossen. Der Junge hatte zusammen mit seinem Vater einen Ausflug mit dem Quad (offenes Geländefahrzeug) gemacht, als er von einer Kugel tödlich getroffen wurde.
Die französische Tierschutzorganisation Aspasia fordert eine sofortige Reaktion französischen Regierung und einen "Waffenstillstand".

20.1.12: Mann erschoss Bruder und sich selbst

In Krondorf fand die Polizei die Leichen von 49 und 52 Jahren alten Brüdern im Haus ihrer Eltern. Einer der beiden Männer habe die tödlichen Schüsse abgefeuert, berichtet die Mittelbayerische Zeitung online am 20.1.2012. "Eine Durchsuchung des Gebäudes brachte eine Lang- und zwei Kurzwaffen ans Tageslicht."

19.1.12: Ehefrau mit Jagdgewehr getötet

"Ehefrau mit Gewehr getötet", titelt die Heilbronner Stimme am 19.01.2012. Demnach muss sich ein 50-jähriger Jäger wegen Totschlags vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Er soll seine Lebensgefährtin erschossen zu haben, weil sie sich von ihm trennen wollte.

17.1.12: Jäger mit scharfer Munition im Gericht

"Eine Woche nach den Todesschüssen im Dachauer Amtsgericht hat ein Jäger im Amtsgericht Neu-Ulm für Aufregung gesorgt", so eine dpa-Meldung vom 17.1.2012.
Demnach war 71-jähriger Jäger als Zeuge in einer Zivilverhandlung geladen. Ein Justizvollzugsbeamter fand in seiner Hosentasche eine Patrone. Aus dem Auto des Jägers seien eine ungeladene Bockflinte und drei Schrotpatronen sichergestellt worden.

15.1.12: Spaziergänger geraten in Kaninchenjagd

Die Online-Ausgabe der Ruhr-Nachrichten berichtet am 15.1.2012 von einer Frau, deren Spaziergang mit ihrem Hund am Samstagmorgen ein überraschendes wie abruptes Ende: Sie geriet in einem vielfrequentierten Naherholungsgebiet - wo regelmäßig Spaziergänger mit ihren Hunden und Jogger unterwegs sind - in eine Kaninchenjagd.
Die Spaziergängerin sagte gegenüber den Ruhr-Nachrichten: "Unsere Hunde dürfen da nicht laufen, weil sie angeblich Passanten anspringen oder Hasen jagen und dann laufen da Menschen mit Gewehren rum und schießen. Das kann‘s ja wohl nicht sein!“

15.1.12: Schrotladung in die Beine

"Jäger feuert Kollegen Schrotladung in die Beine!", titelt das nachrichtenportal heute.at. Demnach war ein 64-jähriger Jäger mit 22 Kollegen in Groß-Siegharts auf Hasenjagd. "Einen Volltreffer landete der Pensionist schließlich tatsächlich: Er traf Kollegen Christoph L. (27) aus 33 Metern in beide Beine." Der Mann sei mit sieben Schrotkugeln schwer verletzt worden.

10.1.12: Streit - Jäger schießt Ehefrau an

"Eifersuchtsstreit: Jäger schießt versehentlich Ehefrau an", titelt das Nachrichtenportal www.ka-news.de am 10.1.2012. Demnach hat ein 62-jähriger Jäger aus Waghäusel im Streit mit seiner 44-jährigen Frau seine Pistole aus dem Schrank geholt und diese vor ihren Augen durchgeladen. Angeblich "aus Versehen" habe sich in einem "Gerangel" ein Schuss gelöst.

8.1.12: Treibjagd endet auf B469

Das Main Echo online meldet am 8.1.2012: "Anlässlich einer Treibjagd geriet am Samstagmittag, gegen 12.40 Uhr, ein Wildschwein auf die B 469 und wurde dort von einem, in Fahrtrichtung Obernburg fahrenden, Pkw Audi erfasst und getötet." Ein nachfolgender Pkw haben nicht mehr ausweichen können. Zudem sei dem Wildschwein ein Jagdhund auf die Bundesstraße gefolgt und von einem Fahrzeug erfasst und auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Der Gesamtschaden belaufe sich auf 5000 Euro.

7.1.12: Mann tötet Frau und sich selbst

"Beziehungsdrama: Mann tötet Frau und sich selbst", titelt die online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen am 7.1.2012. Demnach habe ein 59-Jähriger in Höchstadt vermutlich zuerst seine 36 Jahre alte Frau und dann sich selbst erschossen. Ob der Mann Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.

5.1.12: Jäger bedroht Hundebesitzer

In Rheindahlen/Nordrhein-Westfalen leben Hundebesitzer und Anwohner in Angst vor einem Jagdpächter: "Er bedroht sie mit dem Abschuss ihrer Hunde, wenn diese nicht angeleint seien", berichtet das Onlinezeitung scharf-links.de. "Besonders bedrohlich scheint er sich aufzuführen, wenn er sich Frauen und Kindern gegenüber sieht. Neuerlich werden diese sogar offensichtlich von ihm mit dem Auto verfolgt."
Betroffene hätten bereits Anzeige bei der Polizei erstattet, ohne dass sich etwas geändert habe.
Besorgte Bürgerinnen und Bürger wandten sich Ende 2011 an Sabine Cremer, Mitglied im Umweltausschuss für DIE LINKE, die sich sofort an die Untere Jagdbehörde gewendet habe. "Jedoch erteilte man dort die Auskunft, dass man in dieser Sache nicht aktiv werden könne, solange der Jäger nicht wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt worden sei."

5.1.12: Jäger lebensgefährlich angeschossen

Die Augsburger Allgemeine berichtet am 5.1.2012 über den Stand der Ermittlungen im Jagdunfall von Thalhausen. Bei einer Treibjagd am 27. November hatte ein 44-jähriger Jäger einen Hasen schießen wollen, statt dessen aber seinen 42-jährigen Kollegen getroffen - die Verletzungen waren lebensgefährlich. "Gegen den Schützen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt", so die Augsburger Allgemeine.

5.1.12: Jäger erschießt Ehefrau - Anklage erhoben

"Drei Monate nach einem blutigen Ehedrama im Münsterland hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen Hobbyjäger erhoben", meldet bild.de am 5.1.2012. Der Jäger hatte seine Frau im Oktober mit einem Jagdgewehr im Wohnzimmer erschossen. "Schwierige finanzielle Verhältnisse der Eheleute" könnten das Motiv gewesen sein.

4.1.2012: Angeschossener Keiler greift Jäger an

"Bei der Jagdausübung im Rahmen einer Nachsuche auf einen angeschossenen Keiler wurde Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr ein 36-jähriger Jäger aus Engelmannsreuth vom angeschossenen Tier angegriffen", meldet nordbayern.de am 4.1.2012
Der Jäger sei schwer verletzt worden und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden. Der Keiler habe zwar zunächst flüchten können, sei dann aber erschossen worden.