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1.7.09: v. Rotenhahn: "Gezielte Trophäenzucht"

Streitbarer Freiherr bricht mit der CSU

Rentweinsdorf/München - Sebastian Freiherr von Rotenhan hat aus seinem Herzen noch nie eine Mördergrube gemacht. Erst legte sich der Politiker aus Rentweinsdorf im Kreis Haßberge, der von 1998 bis 2008 für die CSU im Bayerischen Landtag saß, mit der mächtigen Jägerschaft und der Staatsforstverwaltung an. Ihnen warf der Waldbesitzer aus Unterfranken vor, der Öffentlichkeit eine "Hege-Ideologie" vorzugaukeln, die nichts anderes sei als eine "gezielte Trophäenzucht", was zum flächendeckenden Verbiss junger Baumkulturen führe. Dies verhindere das Entstehen und den Erhalt wertvoller Mischwälder. Diese "Primitivwirtschaft", so schimpfte Rotenhan einmal, werde in den Bundesländern durch Landesforstbeamte befördert, die gemeinsam mit Jägern einen "Sumpf" bildeten. Das saß. (...)

Quelle: Frankenpost, 1.7.2009 (Auszug)




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