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22.09.2005: Jäger erschießt 19jährigen Neffen
Familienstreit war Auslöser für Mord an 19-Jährigem
Opfer soll seine Tante bedroht haben - 62-Jähriger stellte sich der Polizei
Ein familiärer Konflikt ist offenbar der Auslöser für den Mord an einem 19-Jährigen am Dienstag in Striegnitz bei Lommatzsch gewesen. Dem mutmaßlichen Täter, einem 62-jährigen Gastronom, werde vorgeworfen, den 19-jährigen Neffen seiner Lebensgefährtin erschossen zu haben, nachdem dieser die Frau massiv bedroht hatte, sagte der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Christian Avenarius, am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Laut Avenarius hatte der Neffe zuvor Zugang zu einem abgesperrten Raum verlangt, dessen Türschlösser von dem 62-Jährigen ausgetauscht worden waren.
Der 62-Jährige soll am Dienstagabend auf offener Straße fünf Schüsse auf den Neffen seiner Partnerin abgefeuert haben, den Angaben zufolge waren drei davon tödlich. Die Waffe wurde später sichergestellt. Laut Avenarius ist bislang unklar, ob der Mann im Besitz eines gültigen Waffenscheins war. In seiner Heimat Italien sei der Beschuldigte regelmäßig auf die Jagd gegangen. (...) Quelle: ddp Nachrichtenagentur, 22.09.05 (Auszug)
20.09.2005: Jäger mit Messer
Plötzlich ein Messer in der Hand
Augenzeugen berichten vor dem Landgericht über Schlägerei in der Höllturm-Passage
Radolfzell/Konstanz (emv) Der Ablauf der Messerstecherei in der Höllturmpassage in Radolfzell im Dezember 2003 ist weiterhin unklar. Wie bereits berichtet, muss sich seit vergangener Woche ein 50-jähriger Familienvater aus Radolfzell wegen einer Anklage auf versuchten Totschlag vor dem Landgericht Konstanz verantworten. (...) Die Aussage eines Arztes bestätigte, dass der Angeklagte bei der Schlägerei mehrere Prellungen im Gesicht und am Kopf und einen Nasenbeinbruch erlitten hatte und der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestanden habe.
Der 50-jährige passionierte Jäger hatte bereits am ersten Prozesstag erklärt, dass er sich an die Tat überhaupt nicht erinnern könne. Der Prozess wird heute fortgesetzt.
Quelle: Südkurier, 20.09.2005 (Auszug)
18.09.2005: Mann nach Zechgelage angeschossen
Mann bei Streit nach Zechgelage angeschossen
Ein 43-Jähriger Mann ist in der Nacht zum Samstag bei einer Auseinandersetzung nach einem Zechgelage in Wulsbüttel bei Cuxhaven angeschossen worden. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestand aber nicht.
Das Opfer hatte mit zwei weiteren Männern gemeinsam in einer Wohnung Alkohol getrunken. Im Verlauf eines Streits sprang der 47-jährige Mieter auf, holte ein Kleinkalibergewehr und schoss dem Opfer nach Polizeiangaben in den Oberschenkel. Dem mutmaßlichen Täter droht nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Quelle: www.e110.de, 18.09.2005
18.09.2005: Jäger stürzt in den Tod
Jäger 250 Meter in die Tiefe gestürzt und getötet
Trin. SDA/baz. Ein 60-jähriger Jäger ist am Samstagabend bei Trin-Digg GR in den Tod gestürzt. Wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte, fiel der Einheimische gut 250 Meter tief. Der Mann war mit Jagdkameraden auf Wildbeobachtung.
(...) Er ist in dieser Jagdsaison bereits der zweite Jäger, der im Kanton Graubünden bei einem Bergunfall ums Leben kam. Am 3. September stürzte ein 55-jähriger Waidmann auf Jagderkundung in Vicosoprano GR in den Tod.
Quelle: Basler Nachrichten, 18.09.2005 (Auszug)
16.09.2005: Hund erschoss Jäger in Bulgarien
In Bulgarien hat ein Hund bei der Jagd auf seinen Besitzer geschossen und ihn mit mehreren Schrotkugeln verletzt.
Das Unglück ereignete sich, nachdem der 35 Jahre alte Jäger bei Rasgrad im Nordosten des Landes auf eine Wachtel geschossen hatte, wie Zeitungen heute in Sofia berichteten.
Der Hund war schneller als sein Herr, schnappte den Vogel und wollte ihn nicht mehr hergeben. Der Mann schlug daraufhin seinen Deutsch-Drahthaar mit dem Gewehr, wobei der Hund auf den Abzug trat.
Quelle: orf.at, 16.9.2005
15.09.2005: Tödlicher Jagdunfall
Ein tragischer Jagdunfall mit tödlichem Ausgang hat sich am Mittwochabend im Gemeindegebiet von Wielings im Bezirk Gmünd ereignet. Bei einer Wildentenjagd stürzte gegen 19.45 Uhr ein 65-jährige pensionierter Jäger vermutlich über einen Ast, worauf er seine geladene und entsicherte Schrotflinte aus den Händen verlor und sich ein Schuss löste. Dieser traf einen wenige Meter neben ihm gehenden 37-jährigen Jagdkollegen in den Rücken, wie die niederösterreichische Sicherheitsdirektion berichtete.
Der sofort alarmierte Notarzt konnte bei seinem Eintreffen nur noch den Tod des Getroffenen feststellen, Todesursache dürfte ein Herz- und Kreislauf-Stillstand infolge der schweren Schussverletzungen gewesen sein. An der Jagd waren ein Jagdleiter und weitere zwölf Jäger beteiligt gewesen.
Quelle: NÖN Online-Ausgabe, 15.9.2005
15.09.2005: Jäger in den Rücken geschossen - tot
Jäger in Rücken geschossen - tot
Bei Wielings (Bez. Gmünd) ist ein 37-jähriger Jäger bei einem Jagdunfall getötet worden. Aus der Schrotflinte eines anderen Jägers löste sich ein Schuss, der den Mann in den Rücken traf.
Der Jäger und elf Kollegen wollten Wildenten jagen. Ein Mitglied der Jagdgesellschaft dürfte laut Polizei über einen Ast gestolpert sein. Ihm fiel seine geladene und gesicherte Schrotflinte aus der Hand.
Aus der Flinte löste sich aus unbekannter Ursache ein Schuss. Die Ladung traf einen anderen Jäger aus drei bis vier Metern Entfernung in den Rücken.
Laut Polizei verursachte die Schusswunde Herz- Kreislaufversagen. Der Mann starb, bevor die Rettung eintraf. (...) Untersucht wird, ob der 65-jährige Jäger, dem das Gewehr aus der Hand fiel, möglicherweise nicht alle Sicherheitsvorschriften einhielt.
Zeuge des Unfalls wurde auch der zehnjährige Sohn des Opfers. Das Kind steht unter Schock. (...) Quelle: steiermark.ORF.at, 15.9.2005 (Auszug)
14.09.2005: Jagdgewehr gestohlen
Unbekannte stehlen Jagdaufseher Gewehr aus dem Auto
Einem Jagdaufseher ist in Herzogenrath das Gewehr aus dem Auto gestohlen worden. Der Mann war mit seinem Hund zu einer Inspektion im Revier aufgebrochen. Die Waffe hatte er versteckt in seinem geparkten Geländewagen zurückgelassen, wie die Polizei mitteilte. Als der Jäger nach einer Stunde zurückkehrte, waren zwei Autoscheiben aufgebrochen worden. Von der Waffe fehlte jede Spur. Nach ihr wird nun länderübergreifend gefahndet.
Quelle: www.e110.de, 14.09.2005
14.09.2005: Jäger schießt Jäger
Weil er ihn mit einem Wildschwein verwechselte. BZ erklärt den Unterschied
(...) Mit einem Halali begann am Montag eine Wildschwein-Treibjagd bei Gransee - mit Tatütata endete sie. Über 500 Kilometer war Andreas M. (39) als zahlender Jagdgast extra aus dem Emsland angereist. Mit Jagdpächter Konrad F. (71) aus Bergsdorf wollte er in Brandenburg auf die Pirsch gehen. Konrad F. kennt das Revier wie seine Jägertasche. Auch der Umgang mit Waffen ist dem ehemaligen Polizisten durchaus vertraut.
Als der Tag in den Abend dämmert, stehen drei Treiber und die beiden Schützen am Feld. Auch Bauer Dieter Sch. (54), der vorher lange Schneisen in den Futtermais geschnitten hatte, ist noch auf dem Acker. Da fällt der erste Schuß. Kurz darauf hört er einen zweiten. Dieter Sch. kennt das. Beim ersten Mal nicht richtig getroffen, deshalb der Nachschuß. Da irrte der Bauer.
Nach dem ersten Knall war Jagdgast Andreas M. dem angeschossenen Wildschwein sofort gefolgt. Gebückt kroch er durch die meterhohen Stengel. Da fiel der zweite Schuß. Ein Schmerzensschrei ließ den Mais erzittern. Jagdaufseher Konrad F. hatte getroffen - allerdings in den Oberschenkel von Andreas M. (...)
Quelle: BZ Berlin, 14. September 2005 (Auszug)
14.9.2005: Jäger hielt Treiber für ein Wildschwein
Mit einem Schuss auf ein vermeintliches Wildschwein hat ein 71-jähriger Jäger am Montag bei Zehdenick (Oberhavel) einen Treiber verletzt. Das Opfer wurde mit einem Oberschenkeldurchschuss in ein Krankenhaus gebracht. Der Jäger hatte in Richtung eines flüchtenden Wildschweins geschossen, in dem unübersichtlichen Gelände aber den Treiber getroffen.
Quelle: Märkische Allgemeine, Zeitung für das Land Brandenburg, 14.09.05
13.09.2005: Vom Jäger angeschossen
Im Rahmen einer Bewegungsjagd am Montagabend in einem Maisfeld bei Zehdenick trieben drei Jäger das Wild, und zwei Jäger standen schussbereit vor dem Maisschlag. Die Männer versuchten, ein Schwarzwild zu erlegen, das erst aus dem Mais lief, dann jedoch wieder darin verschwand. Ein 71-jähriger Jäger schoss dabei in Richtung des vermuteten Tieres und traf den treibenden 39-jährigen Jagdfreund am Oberschenkel. Der Geschädigte erlitt einen Durchschuss und wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo man ihn stationär aufnahm. (...)
Quelle: Märkische Allgemeine, 13.09.2005 (Auszug)
07.09.2005: Gefährliche Körperverletzung
Gericht: Der erste Schuss war Notwehr, aber dann...
Das Landgericht Osnabrück hat gestern einen 25-jährigen Fürstenauer wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Darüber hinaus muss er seinem Opfer 5000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Angeklagt worden war der Mann ursprünglich wegen versuchten Mordes. Die Kammer ist zwar davon überzeugt, dass der Beschuldigte am 14. Januar dieses Jahres einen Mann mit drei Schüssen lebensbedrohlich verletzt hat. Auf Grund des Hintergrundes und der Umstände des Geschehens bewerteten die Richter die Tat allerdings nicht als versuchten Mord, sondern als schwere Körperverletzung. Den ersten von insgesamt zehn Schüssen, die der Landwirt auf seinen Gegner, einen Barbesitzer aus dem Osnabrücker Rotlichtmilieu, abgab, interpretierte das Gericht sogar als straffreie Notwehr. (...) Irgendwann, so die Richter, habe der Fürstenauer die mit Gewaltandrohungen verbundene Erpressung nicht mehr akzeptieren wollen und "ein klärendes Gespräch" gesucht. Aus Angst vor einer Eskalation habe der Hobbyjäger eine seiner Pistolen mitgenommen. (...) Das Gericht glaubte dem Angeklagten, dass er sich an einem bestimmten Punkt von seinem Opfer bedroht gefühlt habe. Dadurch habe eine subjektive Notsituation vorgelegen, in der er sich habe wehren dürfen. Die weiteren Schüsse, die das Opfer in den Arm und von hinten in die Schulter getroffen hätten, seien vom Recht auf Notwehr allerdings nicht abgedeckt. Auf Grund der Umstände handele es sich, juristisch betrachtet, aber nicht um versuchten Totschlag, sondern um gefährliche Körperverletzung.
Die 5000 Euro Schmerzensgeld, die das Gericht dem Opfer zusprach, sind laut Gericht nur die Hälfte dessen, was ihm zugestanden hätte. (...) Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 7.9.2005
04.09.2005: Zwei Tote bei Familiendrama Mann erschießt Ehefrau und sich selbst
Münchweiler - Bei einem Familiendrama in Münchweiler (Kreis Südwestpfalz) sind am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 29 Jahre alter Mann erschoss ersten Erkenntnissen zufolge zuerst seine 30 Jahre alte Ehefrau und anschließend sich selbst mit einem Jagdgewehr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein Nachbar fand das tote Ehepaar im Keller eines Mehrfamilienhauses. Das Motiv und Einzelheiten waren zunächst völlig unklar.
Quelle: Rhein Zeitung online, 4.09.2005
03.09.2005: Jäger schießt auf Pizza-Boten
Jäger schießt auf irakischen Pizzaboten
Ein Hobbyjäger hat in der Nacht zum Samstag aus seinem Haus in Werda (Vogtlandkreis) auf einen Pizzaboten geschossen. (...) Der Pizzabote hatte bei dem 46-jährigen Schützen geklingelt, weil er in der Dunkelheit eine Lieferadresse nicht fand. Der Iraker war eigentlich auf dem Heimweg und wollte mit der Lieferung einem Bekannten einen Freundschaftsdienst erweisen.
Als der Pizzabote das Grundstück des Hobbyjägers betrat, forderte der Täter den Iraker mit vorgehaltenem Gewehr auf, zu verschwinden. Nachdem der Bote mit seinem Wagen davonfahren wollte, schoss der 46- Jährige auf ihn. Dabei durchschlug die Kugel das Auto. In panischer Angst flüchtete der Bote. Über das Motiv des Schützen lagen noch keine Angaben vor. Er befand sich seit Samstagmorgen in Polizeigewahrsam. (...)
Quelle: SZ-online, 03.09.2005 (Auszug)
03.09.2005: Neues vom Sparkassen-Überfall-Jäger
Gericht im Dorf unterwegs
Mordverdächtiger Bäckermeister bei der Tatortbesichtigung
(...) Seit knapp elf Monaten sitzt Alfred B. (46) schon in Untersuchungshaft. Aber gestern durfte der Bäckermeister aus Siegelsbach im Landkreis Heilbronn erstmals wieder durch das Zentrum seiner 1700 Einwohner zählenden Heimatgemeinde spazieren - beobachtet von mehr als hundert schweigenden Einheimischen, gefesselt an einen Justizbeamten und bewacht von einem Dutzend Polizisten. Am 17. Verhandlungstag wollte sich die Schwurgerichtskammer des Heilbronner Landgerichts vor Ort ein Bild vom Schauplatz eines blutigen Banküberfalls machen, bei dem am 7. Oktober 2004 eine Bankkundin sterben musste und zwei schwer verletzte Männer nur knapp überlebt haben. (...) Gestern wollte das Gericht im Dorf die Aussagen mehrerer Zeugen überprüfen, die den Angeklagten am Tattag in der Nähe der Bank gesehen haben. Dabei geht es um Minuten, denn der blutige Raubüberfall muss sich blitzschnell abgespielt haben. Schon wenig später war Alfred B. im Auto auf dem Weg zu seinem Jagdrevier gesehen worden und hatte sogar freundlich mit Einheimischen geplaudert. Das Gericht besichtigte deshalb nicht nur die Innenräume der Bankfiliale, sondern auch sämtliche Nebenstraßen, durch die der Täter entkommen ist.
Bei dem leidenschaftlichen Jäger Alfred B. hat die Polizei 30 verschiedene Pistolen und Gewehre gefunden. (...)
Quelle: Stuttgarter Zeitung, 03.09.2005 (Auszug)
02.09.2005: Gefahr auch für Menschen
Twannberg: Kurzsichtiger Jäger
Zahmes Wildschwein angeschossen
Der Twannberg ist von einem übereifrigen Jäger aus dem Emmental heimgesucht worden. Trotz Warnung hat dieser ein zahmes Wildschwein angeschossen.
Die Politik der Wildschweinjagd im Kanton Bern ist äusserst liberal. Ab August ist es bis um 23 Uhr erlaubt, die Schwarzkittel zu schiessen. Aus diesem Grund hat sich ein Emmentaler Jäger auf den Twannberg aufgemacht. Als er von einem Landwirt gefragt wurde, was er hier tue, erklärte er, er repariere ein Rad an seinem Wagen. Von der Antwort nicht überzeugt, wies ihn der Bauer darauf hin, in einem benachbarten Gehege würden Schweine und zahme Wildschweine gehalten. Die Tiere, die er für einen Bewohner von Lamboing hütet, leben legal in einem natürlichen Park mit Brombeerbüschen. Dieser ist von einer soliden, elektrischen und gut sichtbaren Abschrankung umgeben. Die Überraschung des Landwirts war gross, als der Jäger kurze Zeit später zu ihm zurückkehrte. Er teilte ihm beschämt mit, er habe auf eines der drei Wildschweine geschossen, die er für wild gehalten habe. Das Tier sei jedoch nicht verletzt worden. Da er dieses töten wollte, sei er über die Abschrankung geklettert. Dabei habe er sich verletzt und die Kleider zerrissen. Das Tier konnte ihm jedoch entwischen und war nur leicht am Rücken verletzt.
Mängel im Gesetz
Eric Balmer, ein pensionierter, aber immer noch ehrenamtlich tätiger Wildhüter, ist wütend: (...) «Muss erst ein Jogger oder ein Liebespaar, das hinter den Büschen Zuflucht sucht, getroffen werden, damit solche Zustände aufhören? Ein Jäger, der nicht merkt, dass es sich bei einem Wildschwein, das mit einer Herde Schweine hinter einer Abschrankung haust, um ein zahmes Tier handelt, macht mir Angst.»
Quelle: Bieler Tagblatt, 2.9.2005 (Auszug)
02.09.2005: Jäger löst Polizeieinsatz aus
Ein Jäger, der aus seinem Fahrzeug heraus auf Vögel geschossen hat, löste Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Polizei aus. Gegen 10.35 Uhr meldete eine 43-jährige Frau aus Schlüchtern, dass ihr beim Nordic-Walking in der Nähe des Schützenhauses ein schwarzer Geländewagen begegnet ist. Aus dem Wagen lugte ein Gewehr heraus und der Lenker schoss während der Fahrt mehrmals. Die Anruferin und ihre Begleiterinnen gerieten in Panik und versteckten sich in den Büschen. Aus sicherer Entfernung informierten sie über Handy die Polizei, die kurz danach das Waldgebiet mit mehreren Streifen und dem Polizeihubschrauber absuchte. Ermittlungen bei der Forstbehörde brachten die Gesetzeshüter dann schnell auf einen 55 Jahre alten Mann aus Hasselroth, der seit kurzem das Waldgebiet rund um das Schützenhaus gepachtet hat. Über Mobiltelefon kam dann ein Kontakt zu dem Weidmann zustande und um 11.30 Uhr traf sich eine Polizeistreife mit dem Jäger. Der Mann konnte alle erforderlichen Jagdpapiere vorlegen. Dass er aus dem fahrenden Auto heraus geschossen hat, bestritt der Nimrod. Ihn erwartet nun eine Anzeige der Jagdbehörde. Außerdem prüft die Polizei, ob ihm der Einsatz in Rechnung gestellt wird, dessen Kosten sich auf mehrere tausend Euro belaufen.
Quelle: POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 01.09.2005, OTS
02.09.2005: Jäger versetzt Frauen in Panik
„Wir hatten wirklich Todesangst“
Jäger feuert mehrere Schüsse ab und versetzt zwei Frauen in Panik / Großeinsatz der Polizei
ULMBACH Eine volle Patrone lag gestern noch immer am Wegesrand. Einen Tag, nachdem zwei Männer auf einer Ulmbacher Wiese zwei Frauen durch zahlreiche Schüsse in Angst und Schrecken versetzt hatten. „Wir waren gegen 10.30 Uhr auf unserer Stamm-Strecke in der so genannten ,Hoastruth‘ am Ulmbacher Schützenhaus vorbei in Richtung Entenweiher unterwegs und haben uns munter unterhalten, als ich plötzlich mehrere Schüsse hörte“, schildert die 43-Jährige aus Kressenbach, die mit ihrer 39-Jährigen Bekannten aus Ulmbach dort Nordic Walking betrieb. „Dann sind wir ein Stückchen weitergelaufen, und auf einmal machte es ganz nah und extrem laut wieder ,Peng, Peng‘. Sechs bis acht Mal hintereinander. Das konnte also nicht vom Schützenhaus kommen, wie wir zuerst vermutet haben“, so die Ulmbacherin. Ein- bis zweihundert Meter entfernt hätten sie dann einen dunklen Jeep auf der Wiese entdeckt, in dem ein Mann mit Schrotflinte stehend aus dem Dachfenster geschossen habe. „Ich hab’ dann laut gerufen, um auf uns aufmerksam zu machen, denn das Auto sah nicht so aus, als würde es zu einem Förster gehören“, sagt die 43-Jährige und ergänzt: „Die einzige Reaktion war, dass der Mann aufhörte zu schießen und der andere den Wagen langsam quer über die Wiese auf uns zu steuerte. Dabei hielt der Schütze den Lauf der Schrotflinte direkt in unserer Richtung.“ In helle Panik versetzt, stürzte sich daraufhin die 39-Jährige in ein Dornengebüsch, während die Kressenbacherin hinter einem Baum versteckt die Polizei per Handy alarmierte, die auch sofort einen Streifenwagen auf den Weg schickte. „Wir hatten wirklich Todesangst, als der Wagen langsam immer näher kam. Es gibt ja genug kranke Leute. Schließlich dachten wir, dass ein normaler Mensch erstens nicht einfach so aus dem Auto heraus in der Gegend herum schießt. Und zweitens hatten die beiden sich, als sie uns laut schreien gehört haben, entschuldigen können und uns erklären sollen, dass sie Jäger sind und nichts passieren kann“, ärgert sich die 39-Jährige, der der Schreck noch immer in den Gliedern sitzt. (...) Das war fast wie im Wilden Westen“, meint die 43-Jährige, die auf dem Waldweg auch zwei Patronenhülsen fand, die sie später der Polizei aushändigte. Die Nordic Walkerinnen erstatten am Nachmittag Anzeige gegen die beiden Männer. (...) Dass er aus dem fahrenden Auto heraus geschossen hat, bestritt der Jäger. Ihn erwartet nun eine Anzeige der Jagdbehörde. Außerdem prüft die Polizei, ob ihm der Einsatz, dessen Kosten sich auf mehrere tausend Euro belaufen, in Rechnung gestellt wird. (...) Quelle: Fuldaer Zeitung, 02.09.2005 (Auszug)
29.08.2005: Private Waffenschränke prall gefüllt
Private Waffenschränke prall gefüllt
Zahl der Pistolen und Gewehre steigt trotz verschärfter Bestimmungen stetig
Schwerin (EB) • Nach einem internen Waffenbericht des Schweriner Innenministeriums waren in Mecklenburg-Vorpommern noch nie so viele Schusswaffen in Privatbesitz wie heute. Mit insgesamt 75900 Gewehren und Pistolen lagerten Ende vergangenen Jahres 1700 Schusswaffen mehr in heimischen Waffenschränken als noch ein Jahr zuvor. Seit 1994 hat sich die Zahl der erlaubnispflichtigen Schusswaffen verdoppelt.
Unbekannt ist dagegen die Zahl von illegalen Schusswaffen sowie bedingt erlaubnisfreien Gaspistolen im privaten Besitz. Nach Schätzungen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind von den bundesweit 30 Millionen privaten Schusswaffen zwei Drittel illegal beschafft worden.
In MV gibt es laut Ministeriumsbericht 24400 legale Waffenbesitze. 45 Prozent von ihnen sind Sportschützen, 50 Prozent sind Jäger. Die Restlichen bekamen die Besitzkarte als Erben und Sammler historischen Schießgeräts. Jeder rechtmäßige Besitzer verfügt im Durchschnitt über drei Waffen.
(...) Zuletzt verschärft wurde das Waffengesetz im Jahr 2002 – nicht zuletzt ausgelöst durch den Amoklauf im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Am 26. August 2002, dem Tag der schriftlichen Abiturprüfungen, hatte der 19-jährige Robert Steinhäuser das Gymnasium gestürmt. Er durchsuchte seine ehemalige Schule gezielt nach Lehrern, erschoss 13 von ihnen, zwei Schüler sowie einen Polizisten und anschließend sich selbst. Die Tat verübte er mit einer Selbstladepistole Glock 17L. Zudem hatte er eine Flinte vom Typ Mossberg 590 Mariner dabei, die er aber nicht benutzte. Beide Waffen hatte er aufgrund seines ausgeübten Schützensports beim Erfurter Polizeisportverein mit einer Waffenbesitzkarte erworben. Die Flinte hätte er aufgrund seines Sports aber nicht kaufen dürfen, da sie nur von Jägern legal geführt werden kann.
Quelle: SVZ, 29.8.2005 (Auszug)
29.08.2005: Betrunkene Jäger fielen vom Hochsitz
Angetrunken im Wald Jäger fiel vom Hochsitz
Hasselfelde (bfa). Da staunte die Oberharzer Polizei genauso wie das Wild: Zwei Jäger aus Niedersachsen mussten am Samstagabend nahe des Hasselfelder Ortsteils Trautenstein (Kreis Wernigerode) angetrunken aus dem Wald geholt werden. Ein Zeuge hatte gegen 20 Uhr bobachtet, dass einer der Männer von einem Hochsitz gefallen war. Er informierte daraufhin die Polizei und diese den Rettungsdienst, der den gefallenen Jäger ins Harz-Klinikum Wernigerode brachte. Der 61-jährige Waidmann verletzte sich am Bein. Er war nach Polizeiangaben leicht angetrunken.
Bei seinem gleichaltrigen Jagdkameraden ergab ein Alkoholtest einen Wert von 1, 76 Promille. Da der Jäger angab, er sei mit seinem Pkw in den Wald gefahren, wurde sein Führerschein einkassiert. Außerdem nahmen die Beamten die vier Jagdwaffen der beiden trinkfreudigen Gesellen in Beschlag.
Ob die beiden Männer etwas erlegt haben, blieb gestern unklar. Einen Bock geschossen haben sie auf jeden Fall.
Quelle: www.volksstimme.de, 29.08.2005
27.08.2005: Jäger tot in Futterfass
Jäger grub Füchsen eine Falle und starb selbst qualvoll darin
Mistelbach: Kopfüber in Tonne gestürzt
Auf grässliche Weise kam ein 57-jähriger Jäger aus Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach (NÖ) ums Leben. Der Mann war bereits seit Donnerstag Früh abgängig. Angehörige der Feuerwehr und Jagdkameraden hatten noch Donnerstag Abend vergeblich nach ihm gesucht. Freitag Mittag entdeckte ein Schwammerlsucher den Vermissten: Der schwergewichtige Mann steckte kopfüber in einer etwa 200 Liter fassenden, tief im Boden eingegrabenen Kunststofftonne, in der sich diverse Fleischabfälle befanden. Nur die Füße des Mannes ragten aus dem Boden. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des Weidmannes feststellen. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat den Leichnam zur Beerdigung freigegeben.
Bei der Kunststofftonne dürfte es sich offenbar um einen so genannten "Luderschacht" oder gar um eine Fallgrube gehandelt haben, die der Jäger selbst angelegt hatte. Üblicherweise werden zum Anlocken von Füchsen etwa einen halben Meter lange Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 20 bis 25 Zentimetern senkrecht eingegraben und regelmäßig mit Fleischabfällen (Fische, Fallwild, Innereien) gefüllt. Der Geruch des verwesenden Fleisches lockt dann die Füchse vor die Flinten der Jäger.
25.08.2005: Jagender Offizier bedroht Tierschützer
Gestern (24.8.2005) erhielten wir einen Bericht, der schockierend, aber leider nicht erstaunlich ist. Es zeigt sich nämlich in diesen wenigen Sätzen sehr deutlich mal wieder Folgendes:
- Jäger sind aggressiv und gewaltbereit - Wenn jemand eine Tötungshemmung gegenüber Tieren aufweist, hat er wahrscheinlich auch kein Problem damit, einen Menschen umzubringen. Und - das kommt erschwerend hinzu: Der Gesprächspartner des Berichterstatters ist HOHER OFFIZIER BEI DER BUNDESWEHR - und hat damit möglicherweise die Möglichkeit, mit der Waffe auf Menschen loszugehen.... vom Staat dazu legitimiert. Ein entsetzlicher Gedanke.
Und hier nun die Mitschrift des Berichts:
"Ich hatte heute Abend ein Gespräch mit einem hohen Offizier, der auch Jäger ist. Wir kamen in ein Gespräch über Sinn und Unsinn der Jagd. Als ich ihm den Unsinn der Jagd erklärte, kam es zu einer heftigen Diskussion. Der Offizier: "Jede Katze ist ein potentieller Mörder" (!). Er sagte weiter, er schieße jede Katze und jeden Hund ab, der ihm vor die Flinte kommt. (Wir verkneifen uns hier den Verweis auf die Bestimmungen des Jagdschutzes - es ist allgemein bekannt, dass Jäger im rechtsfreien Raum leben) Sein Gesicht war dabei voller Hass und Zorn. Als ich ihm erklärte, dass ich mich gegen jegliche Ungerechtigkeit einsetze und auch Jagdstörungen machen würde, sagte er: Wenn er das einmal erleben würde, würde er lieber für 20 Jahre in den Knast gehen, und ohne mit der Wimper zu zucken auf den Störer schießen - auch auf mich. Und ich hätte ja keine Ahnung, er würde weiter Trophäen sammeln, und das Gespräch sei damit für ihn beendet."
Der Berichterstatter fragte uns später, ob es Sinn mache, diesen Bericht an das Verteidigungsministerium zu schicken. Selbst wenn man Ross und Reiter nennen könnte: ohne TAT kann man wohl niemanden zur Rechenschaft ziehen. In diesem unserem Land muss ja immer erst "etwas passiert sein"... Wahrscheinlich muss der Bundeswehrtyp erst wirklich jemanden umbringen, damit man ihm die Waffen abnimmt – wenn überhaupt. Und noch mal: es handelte sich beim Gesprächspartner NICHT etwa um einen Söldner oder Legionär, sondern um einen BUNDESWEHROFFIZIER! So etwas soll unser Land verteidigen... Wo leben wir hier nur... Wenn solche Perversen jetzt schon in hohen Stellungen sitzen, möchten wir uns gar nicht ausmalen, was passiert, wenn die Regierung in dunklere Farbtöne wechselt...
Mit beunruhigten Grüßen von der Initiative jagdgefährdeter Haustiere
23.08.2005: Jäger mit Wildschwein verwechselt
BILD, 23.08.2005
20.08.2005: Jäger gibt Warnschuss auf Polizisten
Jäger gibt Warnschuss auf Polizisten ab
Ein Jäger hat in der Nacht zum Freitag in Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree einen Warnschuss auf Polizisten abgegeben. Nach der Festnahme von vier mutmaßlichen Einbrechern wollten zwei Beamte ein verdächtiges Fahrzeug auf einem Feldweg kontrollieren, wie ein Polizeisprecher sagte. Als sie sich dem Wagen näherten, fiel plötzlich ein Schuss.
Laut Polizei stellten die Beamten einen 69-jährigen Jäger, der angab, dass vor einiger Zeit an derselben Stelle in sein Auto eingebrochen und eine Waffe entwendet worden war. Offensichtlich wollte er mit dem Warnschuss die mutmaßlichen Diebe verscheuchen, fügte der Sprecher hinzu.
Die Beamten beschlagnahmten das Gewehr des Jägers sowie weitere Waffen und Munition aus seiner Wohnung. Den Angaben zufolge wird nun geprüft, ob der Mann zum Führen von Jagdwaffen geeignet ist. Die Polizisten wurden nicht verletzt.
Quelle: E110.de, 20.08.2005
17.08.2005: Jäger schoss seine Frau an
Jäger schoss versehentlich Frau an
Der 62-jährige Jäger aus Sulzberg wollte gerade sein Auto aus der Garage holen, als er dort einen jungen Fuchs bemerkte, der offenbar seine Jagdlust erweckte.
Der Mann, es handelt sich um einen Jäger, holte daraufhin seine Schrotflinte und brachte sich mit der geladenen Waffe in einem Winkel der Garage in Schießposition. Seine herbeigerufene 55-jährige Gattin sollte hinter dem PKW bleiben und den Fuchs in Richtung des Schützen treiben.
Fuchs verfehlt
Der Jäger gab dann aus kurzer Distanz von oben nach unten einen Schrotschuß ab. Doch die Körner verfehlten das Tier. Stattdessen prallten die Schrotkörner vom Fliesenboden der Garage ab und trafen die Gattin an beiden Beinen zwischen Kniegelenk und Knöchel. Der Jäger leistete seiner Frau erste Hilfe und brachte sie anschließend mit dem PKW ins Krankenhaus Bregenz, wo sie stationär aufgenommen wurde. Laut ärztlicher Auskunft wurde die Frau von ca. 30 bis 50 Schrotkörnern getroffen. Sie erlitt jedoch keine Knochenverletzungen. Eine Operation war nicht notwendig. Der Jäger erstattete Selbstanzeige.
Laut Auskunft der Polizei hat der Fuchs die Angelegenheit gut überstanden und ist vom Tatort geflüchtet.
Quelle: Vorarlberg Online, 17. August 2005
15.08.2005: Jäger schoss sich in Oberkörper
Jäger stürzte und schoss sich selbst in Oberkörper
21-jähriger Obersteirer wurde schwer verletzt, Jagdkollege verständigte Rettungskräfte.
Bei einem Jagdunfall am Sonntag in der Obersteiermark ist ein 21 Jahre alter Jäger schwer verletzt worden. Der junge Mann wollte mit einem Jagdkollegen gerade auf einen Hochsitz klettern, als er ausrutschte und zu Boden stürzte. Dabei löste sich aus der Waffe des jungen Mannes ein Schuss, der ihn selbst in den Oberkörper traf. Sein Jagdkollege alarmierte die Einsatzkräfte, der schwer verletzte Weidmann wurde ins LKH Judenburg geflogen. (...) Quelle: Kleine Zeitung Österreich, 15.8.2005 (Auszug)
12.08.2005: Wollte Jäger Nebenbuhler töten?
Wollte Ehemann Nebenbuhler töten?
Gegen strenge Auflagen hat der Haftrichter am Euskirchener Amtsgericht, Gisbert Unkelbach, einen 53-Jährigen aus der Untersuchungshaft entlassen, dem die Staatsanwaltschaft ein versuchtes Tötungsdelikt vorwirft. Der 53-jährige Mann aus dem Stadtgebiet Zülpich soll laut Ermittlungen der Polizei Anfang Juli in seinem Wohnzimmer auf seinen vermeintlichen Nebenbuhler geschossen und diesen dabei mit einem Pistolenschuss in einen Arm und ein Bein erheblich verletzt haben. Der passionierte Jäger hatte bei einem Streit aus nächster Nähe mit seiner Pistole auf den jüngeren Mann gezielt und tatsächlich abgedrückt. (...) Quelle: Kölnische Rundschau, 12.8.2005 (Auszug)
08.08.2005: Jäger hatte riesiges Waffenlager
Bei einem Jäger:
Private Munitionsfabrik ausgehoben
Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) – Die Polizei hat eine Art private Munitionsfabrik ausgehoben. Im Haus eines Waffennarren im Stadtteil Mühlbach stellten die Beamten 23.000 Geschosse, 13.000 Hülsen und 50.000 Zünder sicher. Außerdem fanden sie knapp 9.000 Patronen scharfer Munition verschiedener Kaliber. All dies gehört einem Mann, der 42 Waffen legal besitzt. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.
Quelle: BR-online, 8.8.2005
28.07.2005: Nicht auf Pfadfinder schießen!
Appell an Wolfsburgs Jäger: Nicht auf Pfadfinder schießen!
Keine Jagd auf Pfadfinder – was sich witzig anhört, kann in den nächsten Tagen zum ernsthaften Problem werden. Während des Bundeslagers bei Almke fürchten die Pfadfinder unachtsame Jäger, die jugendliche Wanderer aufs Korn nehmen könnten! 5000 Pfadfinder erkunden in den nächsten Tagen Wolfsburgs Wälder und Wiesen. „Jetzt ist in den Wäldern allerdings die Großwildsaison angebrochen. Dies könnte zum Problem werden, wenn wir auf Nachtwanderung durch den Wald laufen oder im Wald schlafen”, sagt Pfadfinder-Sprecher Olaf Tschirner. Seine Bitte an die Jäger: „Bei der Jagd besonders vorsichtig sein!” (...) Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 28.07.2005 (Auszug)
23.07.05: Beziehungsstreit - versuchte Tötung Beziehungsstreit eskaliert in Schießerei
Versuchtes Tötungsdelikt - Niemand wurde verletzt
In eine Schießerei mündete ein Streit zwischen einer 24-Jährigen und einem 34-Jährigen, die erst vor kurzem ihre Beziehung beendet hatten. Verletzt wurde dabei niemand. Die Kriminalpolizei Dillingen hat die Ermittlungen aber nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wegen einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen. Der Täter wurde noch am Sonntag in Augsburg dem Haftrichter vorgeführt.
Was war geschehen? Die junge Frau hatte vor kurzem ihre Beziehung zu einem 34-jährigen Mann abgebrochen. Am Samstag wollte sie gegen 17.30 Uhr aus der ehemals gemeinsamen Wohnung in einem Gehöft bei Fünfstetten Kleidungsstücke ihrer Kinder abholen. Dabei wurde sie von ihrem neuen Freund, einem 27-Jährigen, begleitet.
Über den weiteren Ablauf des Geschehens machten laut Auskunft der Polizei die Beteiligten unterschiedliche Angaben. Der Ex-Freund hatte plötzlich eine scharfe Langwaffe in der Hand, mit der er etwa 50 Schüsse abgegeben haben soll. Es wurden später Einschüsse am Mauerwerk des Anwesens gefunden. Dabei soll der Mann auch mehrmals mit der Waffe auf seine Ex-Freundin gezielt haben, allerdings ohne abzudrücken. Am Ende hat er wieder auf die Frau gezielt, vor dem Abdrücken jedoch die Waffe zur Seite gerissen, so dass das Projektil die Frau verfehlte.
Ob dies von ihm so gewollt oder seiner erheblichen Alkoholisierung zu zuschreiben war, ist derzeit noch nicht geklärt, so die Polizei weiter. Denn der 34-Jährige hatte zur Tatzeit deutlich über 1,5 Promille intus. Der Frau gelang es schließlich, die Donauwörther Polizei zu verständigen, die bei der Anfahrt zu dem Gehöft den mutmaßlichen Täter in einem anderen Pkw sitzend festnehmen konnte. (...) Quelle: Augsburger Allgemeine, 25.07.2005 (Auszug)
Versuchte Tötung: 34-Jähriger nach Schießerei in Haft
Fünfstetten (hogs). Nach einer Schießerei auf einem Gehöft in Fünfstetten (Landkreis Donau-Ries) sitzt ein 34 Jahre alter Mann in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, er habe seine Ex-Freundin mit einem Gewehr erschießen wollen. Der Vorfall ereignete sich Sonntagabend: Die 26-jährige Ex-Freundin wollte Kleidung beim 34-Jährigen abholen. Plötzlich hatte der Mann ein Gewehr in der Hand und gab rund 50 Schüsse ab. Er soll mehrfach auf die Frau gezielt haben. Ob er sie wirklich treffen wollte, ist unklar. Der 34-Jährige sagt, er habe absichtlich daneben geschossen. Die Ermittler gehen aber derzeit davon aus, dass der Mann Tötungsabsichten hatte.
Amokschütze sitzt nun in U-Haft Wegen versuchten Totschlags
Fünfstetten (wwi). Der Amokschütze, der am vergangenen Samstag auf einem Gehöft nahe Fünfstetten aus einem Kleinkaliber-Gewehr rund 50 Schüsse abgegeben hat, befindet sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Das hat noch am Sonntag der zuständige Richter in Augsburg angeordnet.
Wie Thomas Scheuerer von der Polizeidirektion Dillingen mitteilt, stellten die Ermittler bei dem 34-Jährigen nicht nur die Tatwaffe sicher, sondern auch einen Patronengurt mit scharfer Munition, eine Maschinenpistolen-Attrappe sowie weitere Gegenstände unter anderem einen Säbel , die möglicherweise unter das Waffenrecht fallen.
Hintergrund der Tat dürfte wie bereits berichtet ein Beziehungsstreit sein. Am Samstag wollte eine 24-Jährige mit ihrem neuen Freund das Anwesen betreten, in dem ihr ehemaliger Partner lebt. Der Betrunkene eröffnete mit dem Gewehr das Feuer, verletzte aber glücklicherweise niemanden.
Pkw aufgebrochen
Nördlingen (RN). Im Zeitraum vom 25. Juli, 22 Uhr, bis 26. Juli, 6.10 Uhr, schlug ein unbekannter Täter die Seitenscheibe eines in der Schäufelinstraße in Nördlingen abgestellten Autos ein und entriegelte anschließend das Schloss. Der Täter baute das CD-Radiogerät aus und entwendete es. Der Diebstahlsschaden liegt bei rund 300 Euro.
Quelle: Augsburger Allgemeine, 27.07.2005
20.07.2005: Wildschwein griff Jagdaufseher an
Ein Jäger wurde im Südburgenland von einem Wildschwein angegriffen und verletzt. Der Keiler war bei der Fütterung im Gehege auf den Mann losgegangen.
Angriff von hinten
Der 51-jährige Berufsjäger Robert Pail aus Hagensdorf war im Gehege in Bildein (Bez. Güssing) am Donnerstagabend mit der Fütterung der Wildtiere beschäftigt, als das Tier plötzlich den Mann von hinten angriff.
"Ich war zu mutig"
"Ich war Wildschweine umquartieren im Gehege, dann war ich zu mutig und bin der Sau entgegen gegangen. Die hat sich dann umgedreht und ist mir hinten nach.
Sie war dann schneller als ich und hat mir dann die Hauer in die Wade hinein geschlagen", erzählte Robert Pail.
Bein aufgeschlitzt
Das Tier schlitzte bei dem Angriff dem Aufseher mit einem seiner Hauer die linke Wade auf. Der Mann erlitt dabei eine Fleischwunde. "Es ist eine zirka zehn Zentimeter lange Wunde bis zum Knochen hinein", so der verletzte Jäger. (...) Quelle: ORF, 20.07.2005 (Auszug)
18.07.2005: Gefecht unter Jägern forderte Tote
St. Petersburg. Es muss an der Hitze liegen: Die Nowgoroder Polizei hatte alle Hände voll zu tun, durchgedrehte Großstädter kalt zu stellen: Eine Geiselnahme und ein Gefecht unter Jägern forderten Tote. (...)
Jäger nehmen sich gegenseitig ins Visier
Nahe der Stadt Waldai, ebenfalls im Gebiet Nowgorod, hatte am Sonntag Morgen hingegen eine Gruppe Moskauer Jäger für Arbeit bei Miliz und Rettungsdiensten gesorgt: Die Jagdtouristen – nach Polizeiangaben durchaus gewichtige Geschäftsleute aus der Hauptstadt – waren untereinander in Streit geraten und hatten mit ihren Schrotflinten das Feuer aufeinander eröffnet. Ein Mann kam dabei ums Leben, drei weitere wurden verletzt.
Quelle: Russland-Aktuell.RU, 18.07.2005 (Auszug)
14.07.2005: Motiv des Schützen noch unbekannt
Wie berichtet, schoss am vergangenen Donnerstagabend ein 53-jähriger Jäger aus Eppenich mit einer Pistole auf einen 34-Jährigen, der dabei an Oberarm und Unterschenkel schwer verletzt wurde. Nach Aussagen von Andreas Blum, Pressesprecher der Kreispolizei, hat der Jäger nur einen Schuss aus seiner Waffe mit dem Kaliber 7,65 abgegeben. Täter und Opfer hatten sich wohl gegenübergestanden. Wie Blum erklärte, muss die Kugel in den Oberarm eingedrungen sein. Beim Aufprall auf den Knochen sei ihre Flugbahn abgelenkt worden. Anders sei es nicht möglich, dass die Kugel auch den Unterschenkel verletzte.
Das Motiv für die Tat ist auch eine Woche danach noch unklar, wie Staatsanwältin Angela Wilhelm von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Bonn dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ erklärte. Bisher seien die Aussagen widersprüchlich. Die noch andauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehen derzeit von zwei möglichen Motiven aus. Eines davon sei Eifersucht, teilte Wilhelm mit. So könne der Jäger das Opfer für einen Nebenbuhler gehalten haben. „Die Ehefrau des Täters bestreitet dies aber vehement“, so die stellvertretende Pressesprecherin weiter. (...) Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 14.07.2005 (Auszug)
12.07.2005: Jäger bedrohte Fußgänger mit Waffe
75-Jähriger bedrohte Fußgänger mit Waffe
Zu einem Streit kam es am Montag Abend im Waldgebiet bei Lüdendorf (Treuenbrietzen) verbalen Auseinandersetzung zwischen 75-jährigen einem Jäger und einem Fußgänger. Grund dieser Auseinandersetzung war der nicht angeleinte Bernasennenhund des Fußgängers. Der Jäger hatte den Fußgänger aufgefordert, seinen Hund anzuleinen. Da der 53-Jährige den Hund nicht anleinte, schoss der 75-jährige Jäger von seinem Hochsitz aus mit einer Langwaffe in Richtung des Fußgängers. Nach Angaben des Fußgängers soll ca. 15 Meter neben ihm das Geschoss im Feld eingeschlagen haben. Eine Suche nach dem Geschoss durch die Polizei verlief ohne Erfolg. Verletzt wurde niemand.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Da er betrunken war, wurde eine Blutprobe angeordnet. Die Langwaffe, die er bei sich trug und alle weiteren Waffen, die sich in seinem Besitz befanden, wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Potsdam wurde der Tatverdächtige am Dienstag Morgen wieder entlassen. Quelle: Märkische Allgemeine, 12.07.2005
07.07.2005: Besoffener Jäger unterwegs
Nicht nur seinen Führerschein ist ein 45-jähriger Jäger aus einem Ort im Amt Rietz Neuendorf los, sondern auch seine Jagdwaffen. Er fiel am Dienstag gegen 22.45 Uhr einer Streife der Polizei auf der B 246 auf, als er zu seinem Grundstück abbog und dabei einen auffallend großen Bogen fuhr. Das hinter ihm aufleuchtende Blaulicht bemerkte er bis zu seinem Grundstück nicht. Erst hier hielt er an. Der Alkoholtest seiner Atemluft ließ bei 2,29 Promille keine Chance für seinen Führerschein. Er gab an, von der Jagd zu kommen. Im PKW fand die Polizei zwei jeweils mit einem Schuss unterladene Jagdwaffen. Die wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Quelle: Märkische Allgemeine, 07.07.2005
05.07.2005: Jagd auf Rasenmäher
Die Beeskower Polizei ermittelt gegen einen Jäger aus Dubrow (65). Er wird beschuldigt, Arbeiter der Stadtverwaltung Müllrose bedroht zu haben. Die sind in dem Ort seit mehreren Tagen damit beschäftigt, Rasen zu mähen. Das hat den Mann gestört und es gab mehrmals verbale Auseinandersetzungen. Am Dienstagmorgen soll der Mann nun zwei Arbeitern gedroht haben, seinen Karabiner zu holen, wenn sie die Arbeiten nicht einstellen würden. Die fühlten sich ihrerseits ernsthaft bedroht, stellten die Arbeit ein und unterrichteten die Stadtverwaltung, die ihrerseits die Polizei rief. Die Beamten stellten bei dem Jäger, der den Vorwurf vehement abstritt, insgesamt fünf Waffen sicher. Eine von ihnen befand sich beim Eintreffen der Polizei unterladen außerhalb des Waffenschrankes.
Quelle: Märkische Allgemeine, 05.07.2005
01.07.2005: Unbekannter schießt auf Kinder
„Wir trauen uns nicht mehr in den Garten“
Unbekannter schießt in Passau auf spielende Kinder - 7,65-Millimeter-Projektil verfehlt 13-Jährigen nur knapp
Passau. „Viel hätte nicht gefehlt, und es wäre das Schlimmste passiert.“ Christian A. meint damit die rund 30 Zentimeter, die das Projektil über den Köpfen seines Sohnes Anton und zweier Nachbarskinder (alle 13) einschlug. Ein Geschoss des Pistolen-Kalibers 7,65 Millimeter, abgefeuert von einem Unbekannten aus der Tiefe eines rund 25 Meter entfernten Waldes.
„Glücklicher Zufall, dass nichts passiert ist“
Geparkte Kinderräder mitten auf der Wendeplatte der Sackgasse, offene Gartentüren, die offenbar den Weg frei machen für jedermann zu Kinderschaukeln, Sandkästen und Kaninchen-Käfigen. Am Eingang der Straße steht ein Schild „Den Kindern zuliebe langsam fahren“. Unübersehbar: Die Dr.-Karl-Fuchs-Straße ist ein Idyll, wo vor allem Kinder Spaß haben sollen. Spaß hatten am Dienstagabend auch die drei Gymnasiasten Lisa, Patrick und Anton. Das Trio befand sich im Garten eines der sieben Siedlungshäuser, die am Waldrand liegen. „Die Kinder probierten ein neues Einrad aus und sind auf Gartenstühle geklettert, um das Rad zu stabilisieren und draufzusteigen“, beschreibt Christian A. nochmals die Situation, die die Idylle in dieser Siedlung vorerst zerstören sollte. Anton war gerade auf dem Rad gesessen, als sich aus dem angrenzenden Waldstück, wenige Meter hinter dem Gartenzaun, ein Schuss löste. Knapp über Patricks Kopf durchschlug das 7,65-Millimeter-Projektil eine Fensterscheibe, prallte im Haus gegen eine Holztreppe und blieb im Flur liegen. In dem Haus befand sich zu diesem Zeitpunkt auch Lisas älterer Bruder Daniel (15), der aber ebenso unverletzt blieb wie die drei 13-Jährigen unterhalb der zersplitterten Fensterscheibe mit dem Einschussloch. (...) Christian A. ist sich sicher, dass gezielt auf die Kinder geschossen wurde. Gemeinsam mit den Vätern der beiden anderen betroffenen Kinder und mit Hilfe einer gespannten Schnur hat Antons Vater den Weg des Projektils von den Spuren an der Haustreppe über das Einschussloch bis in den rund 25 Meter entfernten Wald zurückverfolgt. „Das war kein Querschläger, die Kugel war ganz gerade unterwegs.“ Die Eltern der Kinder haben nicht die geringste Vermutung, wer der unbekannte Schütze sein könnte und was ihn zu der Tat bewogen hat. „Wir sind alle schockiert und überrascht, wir haben keine Ahnung“, sagt Christian A. (...) Seit dem Vorfall leben nicht nur die insgesamt neun Familien in den sieben Häusern am Waldrand in Angst, sondern die meisten der Familien in der verkehrsberuhigten Anwohnerstraße. „Früher haben uns viele bewundert, weil wir ein Paradies ums Haus hatten, die Kinder ungestört auf den Wiesen und im Wald spielen konnten“, sagt Antons Mutter Claudia. „Und jetzt trauen wir uns nicht einmal mehr in den Garten.“ (...) Quelle: Passauer Neue Presse, 1. Juli 2005 (Auszug)
29.06.2005: Schuss löste sich: Jäger verblutete!
TRAGISCH / 44-Jähriger aus Großpetersdorf wurde am Montag in einem Waldstück bei Großpetersdorf tot aufgefunden. Vermutlich ein Unfall!
(...) Gewehr war vermutlich gar nicht gesichert Wie aus einer inoffiziellen Quelle zu erfahren war, dürfte der Mann beim Absteigen vom Hochstand außer Tritt gekommen und auf den Waldboden gestürzt sein. Dabei könnte sich ein Schuss aus dem Gewehr gelöst haben, der den Mann unglücklich in seiner Herz-Lungen Gegend traf. Augenzeugen berichteten, dass die Waffe am Schacht leicht beschädigt war, außerdem baumelte sie an der Leiter des Hochstandes.
Den Spuren am Tatort zu Folge dürfte der Mann nach dem Schuss nicht sofort tot gewesen sein. Mit letzter Kraft hat sich der 44-Jährige dann vermutlich in Richtung Auto geschleppt, vielleicht um sein Handy zu holen, den Wagen in Betrieb zu nehmen oder auf sich aufmerksam zu machen. Darauf weisen Blutspuren hin, die rund um den Türbereich des Fahrzeuges gefunden wurden. Ob der Unfall am Abend oder in den frühen Morgenstunden passierte, konnte vor Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden.
Quelle: Neue BVZ, 29.06.2005 (Auszug)
28.06.2005: Jäger läuft Amok – 3 Tote
Ein erfahrener Jäger und hervorragender Schütze hat in der norditalienischen Ortschaft Bogogno bei Novara gestern drei Menschen erschossen und neun verletzt. Er konnte am Abend von der Polizei überwältigt werden. Der 54-Jährige hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert. Wahrscheinlich sei die Nachricht, dass sein Haus gepfändet werden soll, Auslöser für die Tat gewesen, hiess es. Bei den Toten handelt es sich um einen 30-jährigen Polizisten und einen 39-jährigen Gerichtsvollzieher, der den Mann am Nachmittag über die Zwangsräumung seiner Wohnung informieren wollte. Das dritte Opfer ist ein Passant.
Quelle: BLICK Schweiz, 28.06.05
Amoklauf in Bognono beendet - Drei Tote
Der Amoklauf eines Italieners in der norditalienischen Kleinstadt Bognono bei Novara ist beendet: Die Polizei stürmte am späten Montagabend die Wohnung, in der sich der 54-Jährige Angelo Sacco verbarrikadiert hatte und konnte ihn unverletzt festnehmen. Das berichtete das italienische Fernsehen.
Der Mann - ein erfahrener Jäger und guter Schütze - hatte zuvor vermutlich drei Menschen vom Fenster seines Hauses aus erschossen und neun weitere verletzt. (...)
Quelle: Oberösterreichische Nachrichten, 28.06.2005 (Auszug)
22.06.2005: Jäger mit Mafia-Waffenlager
STEINHAGEN: Polizei bestätigt Mafia-Waffenlager
Ein Jäger aus Steinhagen im Visier der Ermittler (...) In dem einfachen Klinkerbau wohnt Peter W. (57). Der ehemalige Verwaltungsangestellte der Polizei in Recklinghausen wurde am 11. Juni in Neapel verhaftet. Nach offiziell noch nicht bestätigten Berichten soll Peter W. in illegale Waffengeschäfte mit der neapolitanischen Camorra verstrickt sein. Dabei führen wie berichtet Spuren auch in den Kreis Gütersloh. Peter W. ist offenbar kein unbeschriebenes Blatt. Er soll bereits 1994 aus dem Polizeidienst entlassen worden sein. Damals waren mehrere Schusswaffen aus der Asservatenkammer des Polizeipräsidiums in Recklinghausen, für die Peter W. zuständig war, auf rätselhafte Weise verschwunden. Im Zuge seiner Verhaftung in Neapel sollen bei Peter W. nun eine Maschinenpistole, mehrere Pistolen und 600 Schuss Munition sichergestellt worden sein. (...)
Schusswaffen und Sprengstoff in größerem Umfang Wie eine Sprecherin der Kreispolizeibehörde Gütersloh gestern bestätigte, wurden in der Steinhagener Wohnung "Schusswaffen und Sprengstoff in größerem Umfang" gefunden. Es habe auch hier eine Festnahme gegeben. Nähere Einzelheiten wollte die Polizeisprecherin nicht preisgeben. (...) Bei dem Verdächtigen aus Steinhagen handelt es sich nach Informationen dieser Zeitung um einen Jäger. Der Mann sei unter Waidmännern "eine große Nummer", hieß es. Er soll auch in der Jägerausbildung tätig sein. Dem Vernehmen nach besitzt der Mann schon seit längerer Zeit ein Faible für automatische Schusswaffen. In diesem Zusammenhang sei er schon früher aufgefallen. (...) Quelle: Neue Westfälische, 22.06.2005 (Auszug)
30.05.2005: Jäger lag tot neben der Kanzel
Bekannter fand den 64-Jährigen
Auf tragische Weise kam gestern in den Morgenstunden ein 64-jähriger Jäger aus dem Landkreis Würzburg ums Leben. (...) Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war der Jäger auf den Hochsitz gestiegen. Offensichtlich waren morsche Holzstangen gebrochen, so dass die Jagdkanzel umstürzte. Der Mann wurde dabei tödlich verletzt. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären. Hinweise auf ein Fremdverschulden fanden sich nicht. (...) Quelle: Main Post, 30.05.2005 (Ausug)
18.05.2005: Tödliche Schüsse
Steinau (Main-Kinzig-Kreis). Ehestreitigkeiten vermutet die Polizei als Motiv für die Bluttat in Steinau an der Straße. Dort hat ein 33 Jahre alter Hobby-Jäger am Pfingsmontag seine sieben Jahre jüngere Frau und sich selbst erschossen.
Quelle: Main Echo, 18. Mai 2005 (Titelseite)
Schreiben an Regierungspolitiker
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Täter ist als gewalttätig bekannt, besitzt aber Waffen und Jagdschein - obwohl ein jüngeres Urteil aus Magdeburg bestätigt, dass Jähzorn den Besitz des Jagdscheins verhindern muss! Nun ist es nicht ungewöhnlich, bei Jägern ein höheres Gewaltpotential zu finden als bei Menschen, die andere Hobbies haben als gerade das Töten von Tieren. Aber jeder dieser leider sehr häufig vorkommenden Fälle untermauert unsere Forderung an die Politiker:
KEINE WAFFEN IN PRIVATHAUSHALTEN !
Zentrale Sammeldepots, gut bewacht, bei Abholung Nachweis und Unterschrift, wann, wo und wofür die Waffe verwendet wird. Während des Gebrauchs Hinterlegung des PA. Und schon ist dieses Land ein gutes Stück sicherer. Und zusätzliche Arbeitsplätze werden ebenfalls geschaffen. Es gibt doch gerade jetzt reichlich entsprechend eingerichtete Kasernengebäude, die der Bund gern loswerden möchte. Die Aufbewahrung darf selbstverständlich nicht kostenlos sein. Wer das Geld für eine Jagdausrüstung hat, wird sich auch die sichere Unterbringung derselben leisten können. Und wenn ein Waffenrecht schon verschärft wird - dann bitte auch für Jäger, nicht nur für Otto Normalverbraucher und Sportschützen, Herr Schily! Zudem wäre es sehr begrüßenswert, wenn zumindest die bestehenden Gesetze angewandt und überprüft würden - und dies nicht nur bei Hausfrauen, die zum Selbstschutz gern eine CS- oder Schreckschusswaffe mit sich führen möchten. Wir haben für das Jahr 2004 eine Aufstellung der durch Jäger verübten Gewalttaten angefertigt, die wir auf Wunsch gern zusenden. Und dabei handelt es sich lediglich um die Verbrechen, die uns BEKANNT wurden. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein. Im Jahr 2005 fanden wir bereits so viele Vorfälle, dass weitere eigentlich unvermeidbar sind, und wir daher lieber noch ein bisschen abwarten, bis wir die erste Liste anfertigen. Unsere Forderung, das Jagdgesetz endlich nach den von Bündnis90/Die Grünen vorgelegten Eckpunkten (und, wenn möglich, darüber hinaus) zu novellieren, bleibt selbstverständlich ebenso bestehen. Wir warten schon viel zu lange auf die Reform dieses lediglich zum Schutz einer bewaffneten Minderheit gestrickten Machwerks!
Mit freundlichem Gruß von der Initiative jagdgefährdeter Haustiere www.ijh.de i.A. Astrid Krämer
17.05.2005: Täter als gewalttätig bekannt
Todesschüsse Leichen von Jäger und Frau werden obduziert
Die Leichen eines Hobbyjägers und seiner Frau aus Steinau im Main-Kinzig-Kreis sollen obduziert werden. Die Polizei geht davon aus, das der Mann am Pfingstmontag erst die Frau und dann sich selbst getötet hatte
(...) Zu dieser Zeit war die 26 Jahre alte Gardinenverkäuferin schon tot. Ihr Mann hatte am Montagmittag zunächst ein Familienmitglied und dann die Polizei angerufen und berichtet, er habe seine Frau erschossen. Die Ermittler gehen von einem Beziehungsdrama aus. Ein Sondereinsatzkommando mit rund drei Dutzend Beamten hatte das Haus am Montag mehrere Stunden lang belagert. Am frühen Abend stürmten die Polizisten das Haus und fanden die Leiche der Frau im Obergeschoss, die des Schützen im Parterre. Die Identität des Mannes ist inzwischen zweifelsfrei geklärt. Der örtlichen Polizei war er als gewalttätig bekannt. "Das war kein Intensivtäter, aber in so einem kleinen Ort kennt man seine Pappenheimer", meint ein Polizeisprecher. (...)
Quelle: Frankfurter Rundschau online, 17.05.2005 (Auszug)
09.05.2005: Hobbyjäger bedrohte Familie
Hobbyjäger bedroht seine Familie
Am Sonntag, 08.05.2005, gegen 20.00 Uhr, rief eine 55jährige Bochumerin bei der Bochumer Leitstelle an und erklärte, dass sich ihr 56 Jahre alter Mann im Keller verschanzt und angedroht habe, sich umzubringen. Sie sagte, dass ihr Mann Hobbyjäger sei und über unzählige Lang- und Kurzwaffen sowie die dazugehörige Munition verfüge. Etwa 1 ½ Stunden später forderte der Selbstmordgefährdete, dass sich die Polizei zurückziehen solle, "ansonsten würde etwas Schlimmes passieren". Gegen 24.00 Uhr gelang es den eingesetzten Spezialeinheiten der Polizei, den 56Jährigen aus dem Kellerraum zu reden, in dem er sich eingeschlossen hatte. Beim Verlassen des Raumes wurde er sofort vorläufig festgenommen und anschließend aufgrund seiner offensichtlichen psychischen Probleme zur Behandlung in ein Bochumer Krankenhaus gebracht.
ots-Originaltext: Polizei Bochum
23.04.2005: Jäger schießt sich in den Fuß
Wolmersdorf: Schießunfall beim Tontaubenschießen
Schwere Schussverletzungen im Fuß erlitt ein 72-jähriger Jäger bei einem Tontaubenschießen auf der Tontaubenschießanlage in Wolmersdorf. (...) Dabei löste sich ein Schuss, der den 72-jährigen in den linken Fuß traf. Aufgrund der schweren Schussverletzung wurde der Rettungshubschrauber "Christoph 42" angefordert. Diese flog den Verletzten in die Uniklinik nach Kiel.
Quelle: OTS, 23.04.2005 (Auszug)
19.04.2005: Falle war Gefahr für Kinder
»Bisamfalle war eine Gefahr für Kinder« Tierschutzverein reagiert auf den Kreisjägermeister
(...) Der Tierschutzverein bezieht sich dabei auf das Merkblatt des Regierungspräsidiums Stuttgart für Bisamfänger in Baden-Württemberg, dessen Rechtsgrundlage das Pflanzenschutzgesetz sei: Bei der am Fautenbächle gefundenen Falle handele es sich um eine so genannte Bisam-Köderfalle. Laut Verordnung müssten solche Fallen mit einem Pickschutz versehen werden, damit keine anderen Tiere in die Falle gelangen können. Außerdem sollten die Bisamfallen im Wasser aufgestellt werden, um möglichst nur Bisams zu fangen. »Insofern war die in Waldulm gefundene Falle nicht zulässig«, erklärt Frédérique Weiss, Vorsitzende des Tierschutzvereins, was zweifelsfrei einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstelle. (...) Auch die Kontrollpflicht, der die Bisamfangbeauftragten nachkommen müssten, sei in Waldulm vernachlässigt worden. Um zu vermeiden, dass Haustiere oder Kinder sich an einer Falle verletzten könnten, würde ein gewissenhafter Bisamfänger seine Fallen nur in den späten Abendstunden aufstellen. »Die Bisamfallen werden dann frühmorgens kontrolliert und vollzählig wieder eingesammelt«, so Weiss. In Waldulm sei die Falle jedoch gegen Mittag gefunden worden. Auch würden von den amtlichen Bisamfängern Warnschilder an beiden Ufern eines Gewässers aufgestellt, was zusätzlich der Sicherung dieser Stellen diene. Letztendlich sei es nur ein glücklicher Zufall gewesen, dass »nur« eine Wanderratte in die Falle ging. »Wenn geltende Vorschriften derartig nachlässig behandelt werden, ist dies keine Frage der Auffassung, sondern muss offen angesprochen werden, damit solche Gefahrenherde künftig vermieden werden«, so die Kritik der Tierschützer.
Quelle: Acher-Rench-Zeitung, 19.04.05 (Auszug)
15.04.2005: Blutiges Ende einer heilen Welt
Der Bäcker war Hobbyjäger
In Heilbronn ist ein Bäcker angeklagt, die Bank in seinem 1700-Einwohner-Ort überfallen und drei bekannte niedergestreckt zu haben.
Dem Kunden, der am 7. Oktober 2004 kurz nach 14 Uhr den Schalterraum der Sparkassenfiliale in Siegelsbach bei Heilbronn betrat, bot sich ein schreckliches Bild: Auf dem Boden lagen ein 29-jähriger Bankangestellter mit zertrümmerten Schädel und eine 65-jährige Frau, die durch zwei Schüsse ins Gesicht getötet worden war. Ihr Ehemann lag bäuchlings über einem Stuhl, er war durch einen Schuss in den Nacken lebensgefährlich verletzt. Ehe er das Bewusstsein verlor, konnte der 66-Jährige noch einen Satz sagen: "Es war der Bäcker". Am nächsten Tag verhaftete die Polizei den 47-jährigen Alfred B., den Bäckermeister des Ortes. In Siegelsbach herrschte blankes Entsetzen. (...) Der Bäcker und Hobbyjäger bestreitet die Tat bisher und will auf Anraten seiner Verteidigerin Anke Stiefel-Bechdolf auch im Prozess vorerst keine Angaben machen. Aber die Last der Indizien ist erdrückend. Nicht nur der niedergeschossenen Rentner, sondern auch der Bankangestellte, der die schweren Kopfverletzungen, die ihm der Räuber zugefügt hatte, überlebte, will den Angeklagten als Täter erkannt haben. Gut versteckt im Anwesen des Bäckers fand die Polizei 20.000 Euro in banküblicher Bündelung, mit einem Handflächenabdruck des verletzten Bankangestellten auf einem der Scheine. (...)
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 15.04.2005
11.04.2005: Jäger erlegte Wildsau und traf Treiber
Neuburg/Adelshausen (reh) Einen der ungewöhlichsten Fälle seiner Karriere musste Richter Gerhard Ebner am Montag im Amtsgericht Neuburg verhandeln. Ein 46-jähriger Jäger hatte im vergangenen November bei einer Wildschweinjagd im Revier Adelshausen einem Treiber in den Unterarm geschossen. Das Ungewöhliche daran: Das Projektil hatte weder auf direktem Weg das 54-jährige Opfer getroffen, noch war es von irgendeinem Baum abgefälscht worden. Der Angeklagte hatte die Sau zweimal in die Hinterläufe getroffen und von dort war eines der Projektile – vermutlich von einem Knochen – abgelenkt worden und fand sich als Steckschuss zwischen Elle und Speiche im Arm des Treibers wieder. Der stand fast 40 Meter entfernt von dem Wildschwein. "So was passiert vielleicht einmal in hundert Jahren", sagte Richter Ebner. Er verurteile den bisher nicht vorbestraften Schützen wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 2000 Euro Geldstrafe.
Der hatte die Tat auch überhaupt nicht bestritten, sondern sich gleich um den Verletzten gekümmert und dazu noch die Polizei verständigt. So sicher sei er sich gewesen, dass er das Schwein treffen würde, meinte der Angeklagte. Was er ja auch tat. Er hatte dabei aber in das Spargelfeld hineingeschossen und nicht gewartet, bis das Tier auf die freie Wiese lief, was eigentlich verboten ist. "Das ist hier aber nicht der Vorwurf", meinte der Richter. Wichtigster Punkt für den Angeklagten war die Tatsache, dass die Verwaltung dem Jäger aus Reichertshofen bei einer Strafe von 60 Tagessätzen die Lizenz auf fünf Jahre gesperrt hätte. Dabei habe er gerade ein Revier auf längere Zeit gepachtet, sagte der Angeklagte. Richter Ebner zeigte sich gnädig und ließ den reuigen Angeklagten mit 50 Tagessätzen zu 40 Euro davonkommen.
Quelle: Donaukurier online, 11.04.2005
16.03.05: Mit Pistole zum Baumarkt
Jagdschein entzogen
Die Behörde hatte seinen Jagdschein für ungültig erklärt und seine Waffenbesitzkarte widerrufen, weil es dem Jäger an der erforderlichen Zuverlässigkeit beim Umgang mit Waffen fehle. Anlass für die Verfügung war diesmal, dass der Jäger eine geladene und entsicherte Pistole vom Kaliber 7,65 Millimeter im Handschuhfach seines Autos liegen hatte, während er sich in einem Baumarkt aufhielt. Weil er dort beim Ladendiebstahl ertappt wurde, kam die Polizei. Die Beamten entdeckten bei der Personenkontrolle dann im Auto die Pistole, für die er außerdem keinen Waffenschein besaß. (...)
Quelle: Göttinger Tagblatt, 16.03.2005 (Auszug)
15.03.05: Tragischer Jagdunfall
Zu einem tragischen Jagdunfall kam es am Sonntag in einem Waldstück bei Kupferzell. Dort war ein 64-jähriger Jäger zusammen mit einem 45-jährigen Bekannten auf der Jagd nach Wildsauen. In einer Schonung hatten sich die beiden aus dem Raum Schwäbisch Hall stammenden Männer getrennt. Im weiteren Verlauf kam es, nach derzeitigem polizeilichen Kenntnisstand, zu einer Schussabgabe aus dem Jagdgewehr des 64-Jährigen in das dortige Unterholz, wobei sein Jagdkollege am Bein getroffen wurde. Der 45-Jährige trug dadurch eine lebensgefährliche Verletzung davon. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Künzelsau dauern an.
13.03.05: Jäger schießt auf Auto
Ardorf: Jäger trifft Auto
dpa Ardorf. Statt eines anvisierten Wildtieres hat ein Jäger in Ardorf am Sonnabend versehentlich ein vorbeifahrendes Auto getroffen. Laut Polizei wollte der Jäger Damwild erlegen. Der erste Schuss verfehlte das Tier und traf das Auto. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Nachdem er einen lauten Knall gehört und einen geplatzten Reifen vermutet hatte, stoppte er und entdeckte ein größeres Einschussloch.
Quelle: Ostfriesische Nachrichten, 13.03.2005
USA: Jäger schießen auf Jäger bei Truthahnjagden
Gefährliche Jagd auf Truthähne
Die herbstliche Truthahnjagd ist für US-Jäger besonders gefährlich. Ursache sind jedoch nicht etwa aggressive Vögel, sondern unbekümmerte Jagdgenossen.
Die Häufigkeit von Jagdunfällen hängt auch vom jeweils bejagten Wild ab, haben amerikanische Mediziner ermittelt. Besonders gefährlich ist demnach die herbstliche Truthahnjagd mit 7,5 Unfällen pro 100.000 Jäger. Ursache sind jedoch nicht etwa aggressive Vögel, sondern unbekümmerte Jagdgenossen.
Wer Truthähne schießen wolle, hocke sich in der Regel gut getarnt in ein Gebüsch und suche die Vögel durch Nachahmung ihrer Rufe anzulocken, erläutert Joseph Smith, zum Zeitpunkt der Studie tätig im Geisinger Medical Center in Danville, Pennsylvania. Mitunter geschehe es jedoch, dass andere Jäger sich ebenfalls täuschen ließen und unter Missachtung aller Jagdvorschriften in das Gebüsch feuerten. Etwa 75 Prozent der Truthahnjagd-Unfälle seien so zu erklären. (...)
Quelle: www.vistaverde.de 11.03.2005 (Auszug)
10.03.05:20-Jähriger bei der Jagd getötet
DELBRÜCK: 20-Jähriger bei der Jagd getötet
Bei einem tragischen Jagdunfall ist in Delbrück am Samstagnachmittag ein 20-jähriger Jäger aus Delbrück durch eine Schussverletzung ums Leben gekommen. Bei der Taubenjagd wollte der junge Jäger eine Schrotflinte, die vermutlich geladen auf dem Rücksitz des Pkw lag, am Lauf aus dem Wagen ziehen. Dabei muss sich die Waffe verhakt haben, und es löste sich ein Schuss, der den 20-Jährigen im Halsbereich traf. Eine Passantin fand den jungen Delbrücker wenig später leblos auf der Straße neben dem Wagen liegend auf. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Quelle: Neue Westfälische, 10.03.04
08.03.2005: Verstoß gegen Waffengesetz
82-jährige schießt auf Tauben
Eine 82-jährige Jägerin hat mit ihrem Kleinkalibergewehr in Buxtehude Jagd auf Tauben gemacht. Ihr droht ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, teilte die Polizei mit. Es sei verboten, in einem Wohngebiet zu schießen. Die Seniorin habe zur Waffe gegriffen, weil sie sich beim Kampf gegen eine Taubenplage an ihrem Haus von der Stadt im Stich gelassen fühlte. Das Gewehr darf sie aber behalten. Die Frau sei seit 1943 jagdberechtigt.
Quelle: Yahoo-News, 8.03.2005
07.03.05: Schüler schießt auf Lehrer
Keine Verletzten
Bayrischer Schüler schießt mit Revolver auf Lehrer
Im bayerischen Rötz hat am Montagvormittag ein 14-jähriger Schüler seinen Lehrer mit einer scharfen Waffe bedroht und anschließend auf ihn geschossen. Der Schuss verfehlte den Pädagogen nur knapp.
(...) Der Vater ist Jäger und war deshalb legal im Besitz des Revolvers und mehrerer Gewehre, wie die Polizei mitteilte.
Quelle: HANDELSBLATT, Montag, 07. März 2005 (Auszug)
07.03.2005: 14jähriger schießt mit Jägerwaffe
14-Jähriger schießt auf Lehrer
An einer Schule im bayerischen Rötz hat ein Schüler im Klassenzimmer auf einen Lehrer geschossen. Der jugendliche Schütze verfehlte den Pädagogen, der ihn daraufhin selbst überwältigte.
Mit dem Revolver seines Vaters schoss der 14-Jährige während des Unterrichts auf den Lehrer. Die Kugel verfehlte den Pädagogen, die Kugel schlug in die Wand des Klassenzimmers ein. «Es ist niemand verletzt worden», bestätigte ein Polizeisprecher. Der Lehrer konnte den Schützen überwältigen und ihn mit Hilfe des Schulleiters bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Das Schulgebäude wurde geräumt, der Schüler in Gewahrsam genommen. (...)
Quelle: Tagesspiegel Berlin, 07.03.2005 (Auszug)
07.03.2005: Jäger tötet Frau und zündet Haus an
Deutscher tötet seine Frau und zündet Haus an
Familiendrama in der deutschen Oberpfalz: Ein 44 Jahre alter Mann aus Neumarkt in Bayern soll seine 40 Jahre alte Frau erschossen haben. Dann habe der Mann Feuer gelegt, und sich danach selbst getötet.
Das Paar hinterlässt einen zwölfjährigen Sohn. Das Kind des Paares lebe nach Informationen der Polizei aber nicht bei seinen Eltern und habe von der Bluttat auch nichts mitbekommen. Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, sei der Mann Jäger gewesen. (...)
Quelle: Krone Zeitung Österreich, 07.03.2005 (Auszug)
07.03.2005: Jäger erschießt Ehefrau und sich
Familiendrama: Totes Ehepaar in brennendem Haus entdeckt
Familiendrama in der Oberpfalz: Ein 44 Jahre alter Mann aus Neumarkt soll seine 40 Jahre alte Frau erschossen haben. Wie die Polizei gestern weiter mitteilte, legte der Mann danach Feuer im gemeinsamen Haus und tötete sich dann selbst. Der Mann sei Jäger gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der zwölfjährige Sohn des Paares lebe nicht bei seinen Eltern und habe von der Bluttat nichts mitbekommen. Die Beamten waren durch einen Bekannten des Paares alarmiert worden. Als die Polizisten das Haus erreichten, brannte das Untergeschoss. Die Feuerwehr fand schließlich die beiden Leichen.
Quelle: Passauer Neue Presse, 07.03.2005
06.03.2005: Ehepaar erschossen in brenneden Haus
Ehepaar lag erschossen in brennendem Haus
Ein Jäger und dessen Ehefrau sind in ihrem Haus erschossen gefunden worden. Das Gebäude stand in Flammen. Im bayerischen Neumarkt ist am Sonntag ein Ehepaar erschossen in seinem brennenden Haus gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass der 44-jährige Mann, der Jäger war, seine 40-jährige Frau erschoss, danach das Feuer legte und sich selbst tötete. (...) Nachdem die Polizisten dichten Qualm im Kellergeschoss bemerkt hatte, verschaffte sich die Feuerwehr Zugang zu dem Haus und fand die Leichen mit Schussverletzungen. Eine Leiche wurde im brennenden Keller gefunden, die andere im Erdgeschoss. (nz)
Quelle: www.netzeitung.de, 06.03.2005 (Auszug)
06.03.2005: Jäger bedroht Ehefrau - SEK-Einsatz
Brunsbüttel: SEK stürmt Haus und nimmt 48-jährigen fest
Nachdem ein 48-jähriger mehrfach seine von ihm getrennt lebende Ehefrau massiv bedroht hatte, drangen Beamte des Spezialeinsatzkommandos aus Eutin in das Haus des Mannes in Brunsbüttel ein und nahmen den Mann vorläufig fest. Der Zugriff erfolgte am Sonntagmorgen, 6. März, 05.25 Uhr. Vorausgegangen waren am Samstagabend massive Bedrohungen der 46-jährigen Ehefrau, die sich außerhalb Brunsbüttels auf ihrer Arbeitsstelle aufhielt, durch den Ehemann. Das Ehepaar lebt in Scheidung. Die Drohungen mussten schon deshalb sehr Ernst genommen werden, weil der 48-jährige Jäger ist und über mehre Langwaffen verfügte. Die Polizei nahm die Ehefrau sofort in Schutz, nachdem sie von dem Sachverhalt Kenntnis hatte. Nach einer sorgfältigen Lagebeurteilung entschloss sich die Polizei dann, noch in der Nacht das SEK anzufordern. (...) Ein Alkoholtest ergab 1,08 Promille. Drei Langwaffen sowie Munition wurden sichergestellt. Am Sonntagvormittag wurde der Mann dann wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.
Quelle: Kieler Nachrichten, 06.03.2005 (Auszug)
2.03.05: Familiendrama: Jäger erschießt Ehefrau
Freitod als letzter "Ausweg"
Vor seinem Haus in Malsburg-Marzell (Landkreis Lörrach) wurde der 51-jährige Kreisjägermeister Kurt Lembach tot aufgefunden. Die alarmierte Polizei durchsuchte daraufhin das Haus und fand im Schlafzimmer die 44-jährige Ehefrau des Architekten ebenfalls tot im Ehebett. Der Jäger hatte in Absprache mit seiner Ehefrau zunächst diese und dann sich selbst erschossen. (...)
Quelle: Jägerzeitschrift PIRSCH 5/2005 (Auszug)
02.03.05:Schrot-Schuss vertreibt Frauchen und Hund
Jäger: Muss Revier sauber halten / Polizei ermittelt
Gegen 10.45 Uhr am Montag fiel der Schuss, und Ursula Henning war "wie vom Donner gerührt". Ihre Hündin Gina war in Babenhausen auf ein Feld gelaufen, auf dem drei Hasen Hochzeit feierten. Das Feld gehört zum Revier von Jäger Dieter B. (Name geändert). Und den stören "wildernde Hunde" seit Jahren. "Ich muss doch mein Revier sauber halten", sagt der Waidmann, der angibt, in die Luft geschossen zu haben. Womöglich nicht zum ersten Mal. Die Polizei ermittelt. (...)
Quelle: Neue Westfälische Zeitung, nw.news.de, 02.03.2005 (Auszug)
Leserbrief Astrid Krämer, Initiative jagdgefährdeter Haustiere:
Lodengrüne Feudalherrschaft in Deutschlands Restnatur
Derartige Beschwerden erreichen die Initiative jagdgefährdeter Haustiere täglich. Abgesehen von möglicher Nötigung und Personengefährdung hat dieser Jäger auch den eigenen Reihen weiteren Image-Schaden zugefügt, denn das Ansehen der Hobbyjäger sinkt gerade durch solche Ramboaktionen rasend schnell.
"Sein" (gepachtetes!) Revier sauber halten? Die ständig kleiner werdende Restnatur gehört - schonender Umgang damit vorausgesetzt - ALLEN, die sich daran erfreuen möchten. Sie ist ganz bestimmt NICHT Eigentum der Jagdpächter, einer bewaffneten, finanziell und lobbymäßig übermächtigen, ethisch und moralisch jedoch sehr zweifelhaften Hobbytruppe, die sich anmaßt, über Leben und Tod unserer Wild- und Haustiere zu richten. U. a. durch den letzten deutschen Lynchjustizparagraph 23 BJagdG (Jagdschutz), der das Töten "wildernder" Hunde und "revierender" Katzen fast ohne jede Kontrolle erlaubt.
Je mehr dieser Meldungen kommen, um so schlechter wird der Ruf der Jäger. Gut so. Die Lodengrünen lavieren sich auf diese Art schneller ins Aus als sie schießen können - und die Reihen der Gegner füllen sich täglich. Nach der Novellierung des Bundesjagdgesetzes sprechen wir uns dann wieder.
01.03.05: Streit mit Spaziergängern vor Gericht
Streit mit Spaziergängern landete vor Gericht
Ein verbaler Streit zwischen einem Jäger, der um den Jagderfolg gebracht wurde, und drei Spaziergängern mit ihren Hunden landete Anfang Januar vor Gericht. Dabei zog der Jäger, alleine gegen Drei, den Kürzeren. Der Jäger hatte abends Rehe vor sich und wollte gerade abdrücken, als die Spaziergänger mit ihren Hunden, angeleint sagten sie, unangeleint der Jäger, auf der Bildfläche erschienen. Die Rehe sprangen natürlich ab. Wenig später kam es zu einem Wortgefecht, zu Drohungen, "Bedrohung mit einem Verbrechen" nannte es später die Staatsanwaltschaft. Das will der Jäger aber gar nicht so gemeint haben, vielmehr nur darauf hingewiesen haben, was unglücklicherweise passieren kann, wenn man lange nach Sonnenuntergang noch im Jagdrevier unterwegs ist. (...) Quelle: DJZ Deutsche Jagd Zeitung 3/2005, März 05 (Auszug)
01.03.05: Jäger von Zug getötet
Zusammen mit einer Gruppe anderer Jäger hatte ein 78jähriger Jäger bei Siegsdorf (Landkreis Traunstein) eine Bahnlinie überqueren wollen. Während die anderen Jäger die Gleise bereits hinter sich gelassen hatten, wurde der 78jährige von einem herannahenden Regionalzug erfasst und tödlich verletzt. Er hatte den Zug offensichtlich übersehen und überhört.
Quelle: DJZ Deutsche Jagd Zeitung 3/2005 (März 05)
25.02.05: Statt Wildschwein Jäger erschossen
BILD 25.02.2005
25.02.05: Fahrlässige Tötung - Jäger verurteilt
Freiheitsstrafe
Ein Jäger aus Hamburg ist gestern vom Amtsgericht Parchim wegen fahrlässiger Tötung zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Nach Auffassung des Richters hat der 41jährige Angeklagte den Tod seines 52jährigen Jagdkollegen grob fahrlässig verursacht. Er habe in Richtung eines Rapsfeldes geschossen, obwohl er gewußt habe, daß sich andere Jäger auf der gegenüberliegenden Seite befunden hätten. An der Jagd im August 2004 in Jarchow (Kreis Parchim) hatten sich insgesamt sechs Jäger beteiligt. Sie waren auf der Pirsch nach Schwarzwild.
Quelle: Hamburger Abendblatt, 25. Februar 2005
22.2.05: Treibjagd im Modehaus
Amoklauf der Wildsau von Treibjagd ausgelöst?
Schadensregulierung im Modehaus über Haftpflicht-Versicherung des Jagdpächters - Im Polizeifunk mehrere Sauen im Stadtgebiet gemeldet
Wildschweine treten im Allgemeinen im Rudel auf, wie im Bild in einem Tiergehege. Das Sinsheimer Exemplar war untypischer Weise allein auf Erkundungstour durch die Innenstadt.
Die "wildgewordene Wildsau" bewegte die Gemüter. Wie kam das Tier in die Stadt? Wie war es möglich, dass ein sonst menschenscheues Borstenvieh sich in einen Schuppen einsperren lässt? Wer zahlt die Schäden?
Als gesichert gilt, dass der Schwarzkittel nicht aus purer Neugier in die Innenstadt galoppiert ist. Der Geschäftsführer des geschädigten Modehauses Pieplow, Markus Hauch, teilte auf unsere Anfrage über die Schäden im Erdgeschoss mit, dass sich Jagdpächter Peter Huxel mit ihm in Verbindung gesetzt habe. Dabei sei eine vorangegangene "Treibjagd" erwähnt worden.
Huxel will über seine Jagdhaftpflicht-Versicherung klären lassen, ob die Schäden an Schaufenstern; Dekoration, durch Blut besudelter Kleidung und Schuhen übernommen werden. Zur Schadenshöhe konnte Hauch keine Angaben machen "Wir haben am Samstag und Sonntag aufgeräumt, die Schaufenster neu dekoriert und die nicht mehr verkaufbare Ware zusammengestellt. Das verletzte Tier hat an Kleiderständern Blut verloren. Auch die Treppenstufen waren mit Blut verschmiert." Die zerstörte Glastür sei ein Fall für die Glasversicherung des Hauses. Ob die sich für ihre Auslagen an der Versicherung des Jagdpächters schadlos halten wird, wusste Hauch nicht. (...) Von einer organisierten Jagd mit "fatalen Folgen für die Jägerschaft" geht ein Waidmann aus, der seit Jahren passionierter Jäger ist. (Name der Redaktion bekannt). Diese Jagd sei "fatal für das öffentliche Image der Jäger", weil "derzeit von einem Kriegszustand" gegen Wildschweine ausgegangen werde. "Sondererlaubnisse werden wie Persilscheine verteilt." Dazu passe, dass am Sonntag eine Nachsuche mit 15 Jägern nach "mindestens zwei" angeschossenen Wildschweine im Revier Hoffenheim angesetzt wurde.
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 22.02.2005 (Auszug)
17.02.2005: Spaziergänger gerät in Fuchsfalle
Spaziergänger greift in Fuchsfalle
HOHNE (jg). Erhebliche Quetschungen zog sich ein Hohner Einwohner am vergangenen Sonntag im Waldgebiet südlich des Ahnsbecker Wegs zwischen Hohne und Ahnsbeck zu, als ein nicht sichtbares Fangeisen zuschnappte und mit den gezackten Bügeln seine rechte Hand einklemmte. Der Mann war mit seinem Hund in der Dämmerung spazieren gegangen und hatte neben einer Fichte mehrere am Boden liegende Hühnereier bemerkt. Bei dem Versuch, eines der Eier aufzuheben, schnappte der so genannte 36er Schwanenhals zu. (...)
Quelle: Cellesche Zeitung, 17. Februar 2005 (Auszug)
07.02: Jäger bedroht Vermieter mit Waffe
- SEK im Einsatz
Pronstof-Wulfsfelde (stö) Ein 51-jähriger Mann in Wulfsfelde hat seinen 49-jährigen Vermieter mit einem Revolver bedroht und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Knapp 40 Beamte, unter ihnen das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Eutin, umstellten das Gebäude in der Dorfstraße. Nach Angaben der Einsatzleitstelle war es am Freitag gegen 23 Uhr zwischen den beiden Männern zu einem Streit gekommen, weil der Vermieter die Wohnung gekündigt hatte. Der Konflikt eskalierte, der 51-Jährige rastete aus und zog eine Waffe. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei handelte es sich dabei um einen „scharfen“ Revolver. Nachdem es der Partnerin des Mieters gelang, dem betrunkenen Mann den Revolver abzunehmen, konnte der Vermieter fliehen. Da die Polizei davon ausgehen musste, dass der 51-Jährige noch andere scharfe Waffen besitzt, wurde das SEK aus Eutin alarmiert. Nachdem sie den Mann in seiner Wohnung überwältigt hatten, stellten die Beamten vier Gewehre, 20 Pistolen, sieben andere Kurzwaffen und mehrere tausend Schuss Munition sicher. Der 51-Jährige darf als Jäger die Waffen besitzen und lagerte sie in einem Tresor. Am Sonnabend wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht.
Quelle: Segeberger Zeitung, 07.02.2005
05.02.: Ehefrau eines Jägers tödlich verletzt
Ehefrau (77) eines Jägers bei Waffenunfall tödlich verletzt
Erlangen. Die Frau eines Jägers ist in Röttenbach (Lkr. Erlangen/Höchstadt) bei einem tragischen Waffenunfall tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 77-Jährige am Donnerstagnachmittag mit ihrem Mann von der Bank Geld für einen geplanten Autokauf geholt. Als sie die Scheine zu Hause im Waffenschrank deponieren wollte, fiel eine Schachtel mit einem geladenen Revolver heraus. Durch den Aufprall löste sich ein Schuss und traf die Frau in den Bauch. Die 77-Jährige erlitt dabei so schwere innere Verletzungen, dass sie noch am Abend im Krankenhaus starb. Der Jäger verfügte über einen Waffenschein für den Revolver. Dennoch nahm die Polizei Ermittlungen auf.
Quelle: Passauer Neue Presse vom 05.02.05
02.02.: Jäger begeht Selbstmord
Jäger vergiftet Tiere und begeht dann Selbstmord
Limoges (AFP) - Nachdem er rund 140 Hunde und Katzen per Gift ins Jenseits befördert hatte, hat sich in Zentralfrankreich ein Jäger im Gefängnis umgebracht. Wie der Anwalt des 72-Jährigen mitteilte, erhängte sich der frühere Weinhändler kurz vor dem Berufungsprozess in Limoges in seiner Gefängniszelle.
Er war in erster Instanz für schuldig befunden worden, Vierbeiner in zehn verschiedenen Orten serienmäßig mit einem starken Insektengift umgebracht zu haben, das er Fleischballen beimischte. Er wurde wegen Tierquälerei zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Quelle: Yahoo-News, 2. Februar 2005
01.02.: Jäger erschießt sich versehentlich selbst
Jäger erschießt sich versehentlich Schopfloch
Auf einem Hochsitz in Schopfloch (Kreis Freudenstadt) hat sich ein Jäger nach Angaben der Polizei aus Versehen mit seinem eigenen Gewehr erschossen. Der 44-Jährige habe wahrscheinlich seine Waffe fallen gelassen, teilte die Polizei am Montag mit. Dabei könnte sich der tödliche Schuss gelöst haben, der den Mann in den Kopf traf. Angehörige hatten die Leiche des Jägers auf dem Hochsitz gefunden, nachdem sich der Mann nicht bei seiner Familie gemeldet hatte.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 1.2.05
19.01.: Jäger trifft Sportler auf Norderney
Schrotladung trifft zwei Sportler
Norderney (lni). Nach einem Jagdunfall ermittelt die Polizei auf der Insel Norderney gegen drei Jäger. Die Männer sollen während einer Kaninchenjagd zwei Freizeitsportler leicht verletzt haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde einer der Männer von Schrotkugeln am Ohr getroffen. Bei einem anderen mussten Ärzte des Inselkrankenhauses eine Kugel aus dem Lippenbereich entfernen. Ein dritter Mann kam mit dem Schrecken und Schrotgeschoss-Spuren an seiner Kleidung davon. (...)
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19. Januar 2005 (Auszug)
14.1.: Jagdunfall: Schuss ins Gesäß
Jagdunfall: Es kann nur ein Abpraller gewesen sein
An einem Sommertag des Jahres 2003 wurde Peter K. auf einem Feld während der Ernte von einer Kugel am Gesäß getroffen. Zwei Jäger, Wolfgang P. und Reinhard S., jagten zu dieser Zeit Wildschweine. Nach Lage der Dinge hatte P. zwei Schüsse abgefeuert und möglicherweise K. verletzt. (...)
Quelle: Torgauer Zeitung, 14.01.2005 (Auszug)
14.01.: Jäger drohten Wanderen mit Flinte
Die Rehe verscheucht
Anklage: Jäger drohte Wandersleuten mit der Flinte
Dietmar D.* (66) saß am Abend des 7. Juli 2004 auf einem Hochstand in Beelitz, das Gewehr im Anschlag, Rehwild im Visier. Dann kamen drei Spaziergänger mit ihren Hunden. Die Rehe flüchteten in großen Sätzen. Der Jäger schwang sich wutentbrannt in sein Auto, traf an einem Spargelfeld wenig später erneut auf die Personengruppe. „Er hielt an und brüllte, er werde unsere Hunde erschießen, wenn wir sie das nächste Mal wieder frei herumlaufen lassen“, berichtet Karina K.* (37) im Zeugenstand. „Dabei waren die Windhunde an der langen Laufleine. Das hat er wohl im ersten Moment nicht gesehen.“ Statt Ruhe zu geben, habe der Mann erregt und aggressiv erklärt, zwei Stunden nach Sonnenuntergang hätten sie in dieser Gegend nichts zu suchen. Er könne nicht immer genau sehen, worauf er schießt. „Unter Umständen würde es uns dann genauso ergehen, wie der jungen Frau in Neustadt/Dosse, die jetzt im Rollstuhl sitzt“, so die Zeugin. „Ich sah das Gewehr auf dem Beifahrersitz und hatte in dem Moment richtige Angst.“ (...)
Quelle: PNN Online Potsdam, 14.01.2005 (Auszug)
14.01: Jäger schoss an Silvester scharf
"Jetzt lass es doch mal knallen!" Wer schoss an Silvester scharf? - 54-Jähriger angeklagt
Die Wehrheimer Familie saß am Silvesterabend 2003 beim Abendessen, als plötzlich eine Pistolenkugel durchs Fenster schlug und über ihre Köpfe flog. Geschossen haben soll ein 54 Jahre alter Jäger aus der Nachbarschaft. Er wurde im Usinger Amtsgericht wegen Sachbeschädigung angeklagt. Der Mann bestritt in der Verhandlung seine Schuld. Er hätte an dem Abend zwar aus seinem Dachfenster geschossen, dieses liege aber gar nicht in Richtung der getroffenen Häuser, erzählte er im Gerichtssaal. Insgesamt hatte es drei Einschläge gegeben. Eine Kugel flog durch das Fenster, eine andere blieb in der Hauswand stecken, und ein drittes Projektil traf ein Nachbarhaus. Zum Pech des Angeklagten hatte aber eine Spaziergängerin einen bewaffneten Mann an einem anderen Fenster seines Hauses gesehen und zwölf Schüsse gehört. Und nach den polizeilichen Ermittlungen führt der Schusskanal aus diesem Giebelfenster direkt zu den Einschüssen in den Häusern.
04.01.: Jäger von Kollegen erschossen
Jäger von Kollegen erschossen
Slowakei
Bei einer traditionellen Neujahrs-Treibjagd haben Jäger nahe dem ostslowakischen Dorf Cicarovce am Sonntag irrtümlich einen Kollegen getötet. Nach Rundfunkberichten war der Mann zunächst aus ungeklärten Gründen von einem Gewehrschuß eines anderen Jägers leicht verletzt worden. Als er seinen ursprünglichen Standort verließ, geriet er einem weiteren Kollegen in die Quere. Vier Kugeln trafen den Jäger, eine davon in den Kopf.
Quelle: DIE WELT, 4.01.05
02.01.: Beim Neujahrsspaziergang angeschossen
34-Jähriger wurde beim Spaziergang angeschossen
Beim Neujahrsspaziergang zur nächtlichen Stunde mit seiner Lebensgefährtin ist in Essen ein 34-Jähriger angeschossen worden. Der Mann hatte nach Polizeiangaben plötzlich einen Schlag im Nackenbereich verspürt und anschließend eine blutende Wunde bemerkt. Selbständig fuhr er in ein Krankenhaus. Hier stellte die Ambulanz bei ihm die Schussverletzung fest.
Durch den anschließenden medizinischen Eingriff konnte das Projektil einer Kleinkaliberwaffe freigelegt und sichergestellt werden. Das Motiv für die Tat ist derzeit unklar. Der oder die Täter sind unbekannt. Die Ermittlungen dauern an, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Quelle: Yahoo-News, 2. Janur 2005
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