Beim Entladen schwer verletzt

Ein 46-jähriger Jäger wollte am 10. Dezember zum Ende einer Jagd in der Nähe von Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) seine Waffe entladen. Dabei löste sich offenbar ein Schuss und verletzte den Mann schwer.

Der Verletzte konnte selber noch einen Jagdkameraden informieren. Der mobilisierte mehrere Jäger, die den 46-Jährigen vom Hochsitz bargen. Der herbei gerufene Rettungswagen brachte den Mann in eine Universitätsklinik. Die Polizei stellte die Waffe sicher und nahm die Ermittlungen auf.



Wild und Hund online, 14.12.2009

Die Meldungen, die Sie im Folgenden lesen, wurden aufgrund der uns vorliegenden Presseberichte erstellt.
Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.




78 % für Waffenverbot im Privathaushalt

78 Prozent der Deutschen für Waffenverbot im Privathaushalt
Berlin (dpa) - Schusswaffen haben nach Ansicht der überwältigenden Mehrheit der Deutschen nichts in Privathaushalten zu suchen. In einer Umfrage für die «Bild am Sonntag» sprachen sich nach dem Amoklauf von Winnenden 78 Prozent dafür aus, Gewehre und Pistolen generell aus privaten Wohnungen und Wohnhäusern zu verbannen. Der Täter Tim K. hatte mit einer Pistole seines Vaters 15 Menschen und schließlich sich selbst erschossen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble warnte davor, schnell mit Gesetzesinitiativen vorzupreschen.

Quelle: dpa, 15.3.2009


30.12.09: Zwei schwere Jagdunfälle

Gailtaler 15 Meter tief abgestürzt ++ Spittaler verletzt

Zwei schwere Jagdunfälle haben sich am Mittwoch in Oberkärnten ereignet. Ein Waidmann (49) aus Kirchbach im Gailtal war in Begleitung seines Freundes (65) aus Treßdorf im heimatlichen Jagdrevier unterwegs. Dabei rutschte der 65-jährige auf einer mit Laub bedeckten Felsplatte aus. Der Mann stürzte über steiles Gelände rund 15 Meter weit ab und prallte gegen einen Baum.

Dabei zog sich der 65-Jährige Serienrippenbrüche und weitere innere Verletzungen zu. Mit Hilfe seines Freundes konnte er noch selbständig zu dem in der Nähe parkenden Auto gehen. Dann wurde er mit dem Rettungshubschrauber Airmed 1 in das LKH Villach geflogen.

Sturz im steilen Gelände
Auch in Radenthein (Bezirk Spittal/Drau) ist ein Jäger verletzt worden. Ein 50 Jahre alte Mann stürzte während der Jagd im steilen Gelände und zog sich dabei einen Bruch des rechten Sprunggelenkes zu. Der Rettungshubschrauber RK1 brachte ihn ebenfalls ins LKH Villach.

Quelle: Krone Österreich, 30.12.2009



24.12.09: Jäger und Anwalt wälzten sich im Graben

BEZIRK OBERPULLENDORF / Während ein Anwalt seinen ferngesteuerten Hubschrauber fliegen ließ, soll ein Jäger auf ihn losgegangen sein.

Nach einem Zwischenfall am 25. Oktober, einem schönen sonnigen Herbsttag, trafen sich die Kontrahenten vorige Woche vor Gericht. „Ich ließ bei Mannersdorf am Feld meinen Modellhubschrauber fliegen“, berichtete der 42-jährige Wiener Anwalt, der seine Freizeit gerne im Bezirk Oberpullendorf verbringt.
Als sich ein Pick-up näherte, maß der Anwalt dem zunächst keine besondere Bedeutung zu: „Ich ging mit dem Hubschrauber in Schwebeflug.“ Einen Moment später habe er gespürt, wie er von dem Auto angefahren wurde. „Gerade so viel, dass ich aus dem Gleichgewicht kam. Der Helikopter stürzte binnen zwei Sekunden ab“, so der Anwalt. Aus dem Seitenfenster habe der 61-jährige Jäger gefragt: „Wer bist denn du?“ - „Ich antwortete: Ich kann mich nicht erinnern, dass wir per du sind“, so der Anwalt vor Gericht. „Und ich fragte ihn, ob ihm bewusst ist, dass er am Modellhubschrauber einen Schaden von 700 Euro angerichtet hat.“

Der Jäger schilderte die Begegnung völlig anders: „Der mir unbekannte Mann stand mitten auf der Kreuzung. Ich hupte und probierte, rechts vorbei zu fahren, da ging der Mann nach rechts. Ich wollte links vorbei fahren, da ging der Mann nach links.“
Er sei ausgestiegen und habe den Hobby-Flieger zur Rede gestellt. „Ich drückte ihn mit der Schulter von meinem Auto weg, er packte mich auch und wir fielen in den Graben“, so der Jäger. (...)

Der Prozess wurde vertagt.

Quelle: www.bvz.at, 24.12.2009 (Auszug)

22.12.09: TöDLICHE JAGD

Jäger verkleidet sich als Geißbock - erschossen

Als er durchs Unterholz pirschte, entdeckten andere Jäger den Mann - und griffen zur Flinte.

Christos Constantinou wähnte sich wohl clever: Der 49-Jährige hatte sich für die Wildschwein-Jagd mit dunklen Ziegenbock-Fellen getarnt. So wollte er die Beute in die Irre führen.

Doch der Schuss ging nach hinten los: Als Constantinou durchs Unterholz pirschte, entdeckten ihn seine Jäger-Freunde. Die hielten ihn für ein Wildschwein, legten an - und erschossen den Mann!

Die griechischen Jäger waren in Zweiergruppen ausgeschwärmt, um zünftige Weihnachtsbraten zu erlegen.

Das Opfer wurde bei der Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt, zwei Männer wurden inhaftiert.
Quelle: Hamburger Morgenpost, 22.12.2009

21.12.09: Betrunkener Jäger mit Waffe

Ingolstädter macht Jagd auf Feldhasen

Ein Ingolstädter hat vergangene Nacht einen Großeinsatz der Polizei
ausgelöst: Der 34-jährige war in der Nähe der Autobahn bei
Unterhaunstadt mit einer Waffe auf Hasenjagd gegangen.

Ein Mann beobachtete ihn dabei und rief die Polizei. Sie schloss
zunächst auch nicht aus, dass der Mann auf Autos schießen wollte.
Deshalb umstellten die Beamten das Gebiet großräumig. Der Jäger wurde
schließlich festgenommen. Betrunken gab er an, dass er einen Feldhasen
erlegen wollte.
Quelle: www.radio-in.de, 21.12.2009

20.12.09: Treibjagd - von Schrotkugeln getroffen

Kärntner bei Treibjagd von Schrotkugeln getroffen

Schmerzlicher Zwischenfall am Sonntag bei einer Treibjagd in St. Andrä: Für einen 41-Jährigen aus Wolfsberg, der als Treiber im Einsatz war, endete der jagdliche Tag im Krankenhaus.

Der Mann war als Treiber tätig, als ein 49-jähriger Arbeiter aus St. Andrä vom Waldrand aus auf einen Hasen schoss. Ein Teil der Schrotladung traf den Wolfsberger, die Kugeln wurden ihm im Landeskrankenhaus Wolfsberg herausoperiert.

Quelle: Kleine Zeitung, 20.12.2009


20.12.09: Jäger abgestützt

Rega rettet Herrchen samt Hund

Biel - In der Region von La Heutte nördlich von Biel hat die Rega am Samstag einen Jäger mit der Rettungswinde geborgen und ins Spital gebracht. Er war im steilen, unzugänglichen Gelände gestürzt, rund 40 Meter abgerutscht und hatte sich verletzt.

In Zusammenarbeit mit einem Rettungsspezialisten des SAC gelang es der Besatzung der Rega-Einsatzbasis Bern, nicht nur den Jäger, sondern auch dessen Hund aus dem steilen Waldstück zu befreien.

Für den kleinen Vierbeiner musste dabei eigens ein kleines «Rettungs-Gschtältli» improvisiert werden, wie die Rettungsflugwacht
mitteilte.
Quelle: sda, 20.12.2009

14.12.09: Beim Entladen schwer verletzt

Ein 46-jähriger Jäger wollte am 10. Dezember zum Ende einer Jagd in der Nähe von Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) seine Waffe entladen. Dabei löste sich offenbar ein Schuss und verletzte den Mann schwer.

Der Verletzte konnte selber noch einen Jagdkameraden informieren. Der mobilisierte mehrere Jäger, die den 46-Jährigen vom Hochsitz bargen. Der herbei gerufene Rettungswagen brachte den Mann in eine Universitätsklinik. Die Polizei stellte die Waffe sicher und nahm die Ermittlungen auf.

Quelle: Wild und Hund online, 14.12.2009

14.12.09: Jäger vergisst Jagdwaffe

Jagdwaffe vergessen

Schmallenberg. Wer hat am Morgen des 13. November in der Oststraße eine Jagdflinte mitgenommen?
Ein Jäger hatte die Bockflinte der Marke Rottweil, Typ 65, beim Beladen seines Wagens versehentlich stehen lassen. Als er zurückkehrte, befand sich das Gewehr nicht mehr dort. Die Kripo in Bad Fredeburg ermittelt wegen der Unterschlagung gegen Unbekannt und bittet um Hinweise zum Verbleib der Jagdwaffe unter 02974/90200.

Quelle: Der Westen, 14.12.2009

13.12.09: Jäger und Hund getroffen

Jagdunfall

Löffelstelzen. Während einer Treibjagd im Bereich Löffelstelzen wurden am Samstag um 10.28 Uhr beim Schuss auf einen Hasen ein Jäger und sein Hund von mehreren Schrotkugeln getroffen und leicht verletzt.

Quelle: Main Echo online, 13.12.2009

12.12.09: Jäger abgestürzt

Schwierige Bergung eines verletzten Jägers
Im Zillertal ist Samstagnachmittag ein Jäger abgestürzt. Ein zweiter Jäger, der den Zwischenfall miterlebte, konnte Hilfe holen. Im steilen, verschneiten Gelände gestaltete sich die Bergung äußerst schwierig.

In steile Rinne gestürzt
Die beiden Jäger waren im Bereich Sundergrund unterwegs, als einer von ihnen in eine steile Rinne stürzte. Dort blieb er schwerverletzt liegen. Um zum Verletzten zu gelangen, waren die Rettungskräfte zwei Stunden unterwegs. (...)

Quelle: ORF, 12.12.2009 (Auszug)


11.12.09: Jagdunfall - Jäger schwer verletzt

Jäger bei einem Jagdunfall schwer verletzt

Erftstadt-Liblar (ots) - Durch einen Schuss, der sich vermutlich beim Entladen seines Gewehrs löste, erlitt ein 46-jähriger Jäger am Donnerstagvormittag (10. Dezember) schwere Verletzungen. Jäger der Jagdgesellschaft bargen den 46-Jährigen aus einem Hochsitz in der Nähe des Donatussees.
Die Jagdgesellschaft befand sich auf einer Ansitztreibjagd. Als die Jagd gegen 11.45 Uhr zu Ende war, wollte der 46-Jährige nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sein Gewehr entladen. Dabei löste sich ein Schuss und verletzte ihn schwer. Der 46-Jährige informierte ein Mitglied der Jagdgesellschaft, der den Verletzten gemeinsam mit weiteren Jägern aus dem Hochsitz barg. Ein Rettungswagen brachte den 46-Jährigen in eine Universitätsklinik.
Die Polizei stellte das Gewehr sicher und nahm die Ermittlungen zur Unglücksursache auf.

Quelle: Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis (ots), 11.12.2009


9.12.09: Unglück bei Treibjagd

Unglück bei Treibjagd: Schrotkörner im Kopf

MAMAU, OBRITZBERG-RUST / Mann aus Obritzberg-Rust traf Schlossermeister statt Hasen. Das Opfer (40) erlitt dadurch schwere Verletzungen.

Ein schreckliches Unglück bei der herbstlichen Treibjagd der Jagdgenossenschaft Mamau: Ein Waidmann wurde durch Schrotkörner schwer verletzt. 40 Jäger, ausgestattet mit Warnbändern an der Kopfbedeckung, und drei Treiber mit Schutzwesten beteiligten sich am Dienstag an der traditionellen Treibjagd. (...)

Die Jäger hatten sich aufgestellt, ein Hase durchbrach den Kreis, ein Jäger aus der Nachbargemeinde Obritzberg/Rust drehte sich um und feuerte dem Hasen nach. Zum gleichen Zeitpunkt befand sich der 40-jährige Schlossermeister Erich F. hinter der aufgestellten Jägergliederung, da er ein Telefongespräch führte.
Der Unglücksschütze übersah den telefonierenden Jagdkollegen und traf diesen mit dem Schrotschuss.

Erich F. wurde an der Schulter und am Kopf von insgesamt fünf Schrotkörnern getroffen und verletzt. Er wurde von einem Jagdkollegen in das Landesklinikum St. Pölten gebracht und dort auch stationär aufgenommen. (...)

Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 9.12.2009 (Auszug)

7.12.09: Jäger trifft Postboten

Querschläger

Jäger trifft Postboten mit Schrotkugel ins Gesicht

Ein Postbote wurde nahe Gütersloh aufgrund eines Querschlägers verletzt. Der Mann saß in seinem Auto, als er durch das geöffnete Fenster von einer Schrotkugel getroffen wurde. Den Schuss hatte ein 70-Jähriger auf Hasenjagd abgegeben.

Langenberg - Bei einem Jagdunfall in Ostwestfalen hat ein 70-Jähriger versehentlich einen Postboten verletzt. Der 28-Jährige wurde bereits am Samstag in Langenberg (Kreis Gütersloh) von einer Schrotkugel im Gesicht getroffen, wie die Polizei Gütersloh am Montag mitteilte.

Demnach hatte der Jäger einen Schuss auf einen Hasen abgefeuert, sein Ziel allerdings verfehlt. Dabei prallten vermutlich mehrere Schrotkugeln von Steinen ab. Durch das geöffnete Fenster traf eine Kugel den Postboten, der in seinem Auto saß. Zwei weitere Kugeln prallten gegen die Autotür. Der Mann musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, über die Schwere seiner Verletzung sind keine Details bekannt.

Quelle: Spiegel online, 7.12.2009

7.12.09: Bei Gamsjagd abgestürzt

Offizier bei Gamsjagd abgestürzt
Auf der Gamsjagd ist am Sonntag ein 52 Jahre alter Berufsoffizier aus
Saalfelden (Pinzgau) abgestürzt. Durch den Sturz erlitt der Saalfeldener
schwere Schulter- und Beckenverletzungen.

Auf schneebedecktem Felsen ausgerutscht
Der Jäger war gemeinsam mit einem Jagdkameraden im Gebiet des
Lahnerhorns in St. Martin bei Lofer unterwegs. Der Saalfeldener rutschte
auf schneebedecktem Felsen aus und stürzte 15 Meter tief in einen
Graben.

Die Mannschaft des Rettungshubschraubers Christophorus 4 barg den
Schwerverletzten mit Hilfe eines Seiles in 1.800 Meter Höhe und brachte
ihn in das Krankenhaus nach Zell am See (Pinzgau).
Quelle: ORF, 7.12.2009

6.12.09: Jäger mit ungesicherten Gewehren im Auto

Polizei erwischt Jäger aus dem Emsland
Unfall auf der A1 nach Sekundenschlaf


Verden. Am frühen Sonntagmorgen haben zwei Männer aus dem Emsland auf
der A1 einen Unfall gebaut. Wie die Polizei berichtet, war der
27-jährige Fahrer hinter dem Steuer eingeschlafen. Im Auto fand die
Polizei ungesicherte Schusswaffen.

Laut Polizeibericht hatten die beiden Männer die Nacht zuvor auf der
Jagd verbracht. Die Beamten gehen davon aus, dass der 27-jährige Fahrer
auf der Rückfahrt am frühen Sonntagmorgen in Sekundenschlaf fiel. (...)

Ein Polizeiwagen kam zufällig hinzu, heißt es im Bericht. Die Beamten
entdeckten, dass die beiden Männer ihre Waffen nicht richtig gesichert
hatten. Ein Jagdgewehr lag demnach offen auf dem Rücksitz. Eine weitere
Waffe habe mit Munition hinter dem Fahrersitz gelegen. (...)

Quelle: Weser Kurier, 6.12.2009 (Auszug)

6.12.09: Schlug Jäger auf Friedhof zu?

Ein Jäger stand am Donnerstag vor dem Obergericht Nidwalden. Er soll einen anderen Jäger auf dem Friedhof Hergiswil mit der Faust verletzt haben.

Passiert ist der Vorfall am 17. August 2007, morgens um 8 Uhr. Die Kirchenglocken läuten friedlich, als sich zwei leidenschaftliche Jäger auf dem Friedhof von Hergiswil treffen. Nach einem kurzen, aber heftigen Wortwechsel mit Schimpfworten der übleren Sorte gehen sie wieder auseinander. Der eine Jäger verlässt den Friedhof, der andere bleibt verletzt zurück: mit Nasenbluten, Blutergüssen in der Oberlippe, Schwellungen, einer Prellung im Oberkiefer und Schwindel. Der verletzte O. P.* sagt danach aus, sein «Jägerkollege» C. L.* habe ihn mit einem Faustschlag niedergestreckt. Der Angeklagte C. L. jedoch erklärt bei der Einvernahme gemäss Polizeiprotokoll: «Ich schwöre, ich habe ihn nicht angefasst.»

Erstinstanzlich verurteilt
Das Kantonsgericht hatte ihn in einem Indizienprozess bereits der einfachen Körperverletzung für schuldig befunden.

Quelle: www.zisch.ch, 6.12.2009 (Auszug)

4.12.09: Jäger stirbt während Treibjagd

Vermutlich gestürzt

Jäger stirbt während Treibjagd

Hohen Wangelin/Neubrandenburg . Ein 82-jähriger Jäger ist während einer Treibjagd im Müritzkreis bei Hohen Wangelin gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fanden die Jäger ihren Waidgenossen am Donnerstag nach der Jagd leblos unter einem Hochsitz. Nach Ermittlungen der Polizei ist der Mann vermutlich gestürzt. Der Verdacht einer Straftat bestehe nicht, hieß es. (dpa/mv)

Quelle: Hamburger Abendblatt, 4.12.2009


26.11.09: Jäger beißt Mann in die Hand

Jäger beißt Mann beim Streit in Hand

Neuzelle (dpa/bb) - Ein Jäger hat bei einem Streit im Wald bei Neuzelle (Oder-Spree) einen Spaziergänger geschlagen und in die Hand gebissen. Der 42-jährige Spaziergänger hatte den 68 Jahre alten Jäger zur Rede gestellt, weil dieser mit seinem Wagen beinahe einen seiner beiden Hunde überfahren habe. Beide gerieten in Streit, wie die Polizei berichtete. Dabei soll der Jäger gedroht haben, den Mann über den Haufen zu schießen. Der 42-Jährige habe einen Faustschlag ins Gesicht bekommen. Außerdem habe der Jäger ihm beim Abwehren weiterer Schläge in die Hand gebissen. Die Polizei stellte in der Wohnung des Jägers seine Jagdwaffen und die Waffenbesitzkarte sicher.

Quelle: WELT online, 26.11.2009

26.11.09: Jäger greift Hundehalter an

Neuzelle (dpa/bb) - Ein Jäger hat bei einem Streit im Wald bei Neuzelle (Oder-Spree) einen Spaziergänger geschlagen und in die Hand gebissen.
Der 42-jährige Spaziergänger hatte den 68 Jahre alten Jäger zur Rede gestellt, weil dieser mit seinem Wagen beinahe einen seiner beiden Hunde überfahren habe. Beide gerieten in Streit, wie die Polizei berichtete.
Dabei soll der Jäger gedroht haben, den Mann über den Haufen zu schießen. Der 42-Jährige habe einen Faustschlag ins Gesicht bekommen.
Außerdem habe der Jäger ihm beim Abwehren weiterer Schläge in die Hand gebissen. Die Polizei stellte in der Wohnung des Jägers seine Jagdwaffen und die Waffenbesitzkarte sicher.

Quelle: dpa, 26.11.2009

25.11.09: Schoss Jäger Auto?

Mysteriöser Schuss auf parkendes Auto in Kobersdorf

Eine unangenehme Überraschung hat Dienstag früh ein Autobesitzer in Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) erlebt, als er seines Autos ansichtig wurde: Vermutlich gegen 8 Uhr früh hatte nämlich ein Unbekannter einen Schuss auf den vor der Garage geparkten Pkw abgegeben.

Das Projektil verursachte in der Beifahrertür über dem Türgriff ein Loch mit einem Durchmesser von elf Millimetern (...)

Pkw-Attacke durch Jagdunfall?
Die Kugel selbst wurde im Inneren der Tür gefunden. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt, die Polizei ermittelt natürlich trotzdem. Für eine gezielte Schussabgabe auf den Wagen gibt es kein Indiz, dafür spricht einiges für eine Art Jagdunfall: Im hinteren Teil des zum Haus gehörenden Gartens befindet sich laut Exekutive nämlich eine Futterstelle für Wildtiere.

Quelle: Krone Österreich, 25.11.2009 (Auszug)

25.11.09: Ermittlungen nach tödlichem Schuss

Gewehr-Patrone gefunden

JAGDUNFALL Ermittlungen der Polizei nach tödlichem Schuss dauern an

/IMSWEILER/WORMS (rpk). Die Nachforschungen der Kriminalpolizei im Zusammenhang mit dem tragischen Jagdunfall in der vergangenen Woche in der Gemarkung Imsweiler im pfälzischen Donnersbergkreis, bei dem ein 71 Jahre alter Mann aus Offstein ums Leben gekommen war, dauern an. Wie das zuständige Polizeipräsidium in Kaiserslautern informiert, wird weiter gegen einen in Darmstadt (Südhessen) wohnenden, 61 Jahre alten Jäger wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Er hatte bei einer Treibjagd nach Wildschweinen auf dem Terrain von zwei Wormser Jagdpächtern versehentlich seinen Kollegen erschossen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte der Darmstädter erst ein rennendes Wildschwein verfehlt, dann die Waffe dem in den Wald flüchtenden Tier nachgezogen und einen zweiten Schuss abgegeben. Dabei sei dann der etwa 80 Meter entfernt postierte 71-Jährige aus Offstein tödlich getroffen worden.
(...)

Quelle: Wormser Zeitung, 25.11.2009 (Auszug)

24.11.09: Mord an Ehefrau

Jäger verurteilt
20 Jahre Haft für Mord an der Ehefrau

Ein 65-jähriger Jäger ist am Dienstag am Landesgericht St. Pölten wegen Mordes an seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau rechtskräftig zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Obwohl der Verteidiger
auf "Totschlag" plädiert hatte, nahm er wie die Staatsanwältin das Urteil an.

Der Jäger hatte seiner 57-jährigen Frau am 15. Juni 2008 aufgelauert und sie in ihrem Pkw mit einer Schrottflinte erschossen. Anschließend verschanzte sich der 65-Jährige in seinem Bauernhaus, das rasch von Cobra-Beamten umstellt wurde. Der Jäger erschoss einen Diensthund, der
auf ihn zustürmte. Erst Stunden später wurde er selbst von einer Kugel getroffen und überwältigt. (...)

"Kindheit voller Angst"
Am Dienstag schilderte eine Tochter des Verurteilten vor Gericht eine Kindheit "voller Angst". Der älteste Sohn bezeichnete den Erziehungsstil von beiden Elternteilen als "eher autoritär". Rund zwei Wochen vor der Bluttat soll die Mutter ihrer ältesten Tochter gesagt haben, dass sie
eine Scheidung "nicht überleben" werde. (...)

Das spätere Opfer war Ende 2005 aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Auslöser waren körperliche Übergriffe. So habe der Vater seine Frau an den Haaren durch das Haus gezogen. Sie hätte es so lange bei ihm ausgehalten, weil er immer zu ihr gemeint habe: "Wenn du geht, gehst du nicht weit", wiederholten die Töchter eine Aussage ihres Vaters. (...)

Quelle: Krone Zeitung Österreich, 24.11.2009 (Auszug)


23.11.09: Unfall bei Treibjagd

Kugeln treffen Jäger statt Hasen

Schmerzen statt Sonntagsbraten: Den ersehnten Jagderfolg konnte ein Jägersmann diesmal nicht so richtig genießen. Der Jäger fing sich nämlich am Samstag bei einer Treibjagd im Bereich Löffelstelzen/Reisfeld selbst einige Schrotkugeln ein.
Wie die Polizeidirektion in Tauberbischofsheim mitteilt, hatte der Mann an einer Hasenjagd teilgenommen. Die Jäger standen gegen 10.30 Uhr in einer Reihe in einem Abstand von etwa 30 Metern, als die Treiber ihnen die Hasen vor die Flinten trieben.

Ein Langohr jedoch war offenbar besonders flink und schaffte beinahe den Durchbruch durch die feindlichen Linien.
Als sich das Tier bereits zwischen zwei Weidmännern befand, sah einer der Jäger seine Chance und feuerte einen Schuss ab. Zahlreiche Schrotkugeln trafen dabei den 59 Jahre alter Mit-Jäger und auch seinen Hund.
Beide wurden durch Abpraller oder Streuung der Munition leicht verletzt. Die Polizei ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Schützen.
Quelle: Main Post, 23.11.2009

23.11.09: Wildunfälle durch Jagden

Hirsch-Unfall: Jäger warnen vor aufgescheuchtem Wild
(Anmerkung: Wodurch wurde denn das Wild aufgescheucht...?)

Pasewalk/Parchim (dpa/mv) - Aufgescheuchtes Wild gefährdet derzeit stärker als sonst Fahrzeuge und ihre Insassen auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern. Ursache sind Gesellschaftsjagden, die von November bis Januar verstärkt stattfinden, erklärte am Montag der Landesjagdverband in Pasewalk. Anlass für die Warnung war ein Unfall am vergangenen Freitag zwischen Dargelütz und Parchim. Dort war ein Rothirsch während einer Jagd in einen Pkw gelaufen. Das Tier starb, am Auto entstand Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt. Fahrzeugführer sollten auch tagsüber verstärkt auf die Wildwechsel- Schilder und zusätzliche Jagd-Beschilderung achten, hieß es.
Quelle: dpa, 23.11.2009

18.11.2009: Tödlicher Jagdunfall

Tödlicher Jagdunfall: 71-Jähriger erschossen

Imsweiler (dpa) - Tödlicher Jagd-Unfall: Bei einer Treibjagd in der Gemarkung Imsweiler in Rheinland-Pfalz hat ein 61-jähriger Mann versehentlich einen Jagdkollegen erschossen. Nach Polizeiangaben hatte der 61-Jährige zunächst ein rennendes Wildschwein verfehlt. Dann habe er vermutlich die Waffe dem in den Wald flüchtenden Tier nachgezogen und einen zweiten Schuss abgegeben. Dabei traf er den 71- Jährigen. Dieser starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus.

Badisches Tagblatt online, 18.11.2009

18.11.09: Jäger statt Wildschwein geschossen

Unterarm - Jäger schießt bei Wildschweinjagd Kollegen an

Ein 55-jähriger Jäger hat am Dienstagnachmittag in Eckeloh (Landkreis Osnabrück) einen 68 Jahre alten Kollegen angeschossen. Die beiden befreundeten Männer waren mit neun weiteren Jägern im Eckeloher Bruch auf Wildschweinjagd, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 55-Jährige gab aus seiner Jagdwaffe einen Schuss ab.
Die Kugel verletzte den 68-Jährigen schwer am linken Unterarm. Wie es zu dem Jagdunfall kam, war zunächst unklar. Die Waffe des 55-Jährigen wurde sichergestellt.

ddp-nrd, 18.11.2009

18.11.09: Wildschweingeschoss trifft Jäger

Eickeloh (dpa/lni) - Statt eines Keilers hat ein Jäger in der Lüneburger Heide versehentlich einen Kollegen getroffen und schwer verletzt. Ein 16-Millimeter-Geschoss durchschlug bei der Wildschweinjagd nahe Eickeloh (Kreis Soltau-Fallingbostel) den linken Unterarm des 68-Jährigen, berichtete die Polizei am Mittwoch. Der Getroffene kam in eine Klinik nach Hannover. Die Jagdwaffe des 55 Jahre alten Schützen wurde sichergestellt. Die genaueren Umstände des Jagdunfalls sollen nun ermittelt werden.

Quelle: bild.de, 18.11.2009

17.11.09: Bei Jagd angeschossen

Bei Jagd angeschossen...

Eickeloh: Im Waldgebiet "Eickeloher Bruch" kam es bei einer Drückjagd auf Wildschweine am Nachmittag des 17.11. zu einem Jagdunfall. Gegen 16.00 Uhr gab ein 55-Jähriger aus seiner Jagdwaffe einen Schuss ab. Das 16mm-Brenneckegeschoss traf einen 68-Jährigen Mitjäger versehentlich am linken Unterarm und verletzte ihn schwer. Der Mann aus Grethem-Büchten wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Hannover gebracht. Die Polizei stellte die Jagdwaffe zunächst sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel


17.11.09: Treiber bei Jagd verletzt

(...) THÜRINGEN. Zur Wildschweinjagd in Nordthüringen traf es keinen Jäger, sondern ein Helfer wurde verletzt. Treiber versuchten, das Wild bei dieser Drückjagd aus der Deckung aufzuscheuchen. Plötzlich schnellte ein verstecktes Wildschwein unmittelbar vor einem Treiber hoch, preschte auf ihn zu, seine Hauer trafen den Mann am Knie und warfen ihn um. Zum Glück rannte das Schwein sofort weiter und attackierte den verdutzten Mann nicht nochmal. Die Knieverletzung wurde sofort versorgt und war relativ harmlos.

Glimpflich davon kam auch ein Weidmann, der im südlichen Thüringen auf der Jagd war. Er wollte einen Fuchs schießen, doch statt e i n e s Schusses lösten sich auf einen Schlag zwei aus seiner Büchse. Er erlitt Fingerverletzungen. "Es war ein Waffenfehler, das wurde im Nachhinein herausgefunden, die Büchse wurde repariert, aber es hätte dabei viel mehr passieren können", weiß Jürgen Kulmann, der bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Hoppegarten für Jagdunfälle zuständig ist. (...)

Thüringer Allgemeine, 17.11.2009 (Auszug)

16.11.09: Treiber angeschossen

Treiber angeschossen

Hasenjagd endete im Spital

Zu einem Jagdunfall kam es am Samstag im Gemeindegebiet von Elixhausen (Sbg.): 30 Jäger und 20 Treiber nahmen an einer Jagd teil. Ein 72-jährigen Jäger aus Bergheim traf mit Schrottkugeln versehentlich auch einen 40-jähriger Treiber aus Elixhausen und verletzte ihn am rechten Fuß. Dieser hatte einen Hasen aufgescheucht. Der Treiber wurde mit Privat PKW ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht, wo er am Fuß operiert werden musste.

Quelle: www.St-Hubertus.at, 16.11.2009



14.11.2009: Jäger in den Tod gestürzt

Jäger in Mieming in den Tod gestürzt
Bei einem dramatischen Berg-Unfall in Mieming ist Freitagnachmittag ein 50-jähriger Jäger ums Leben gekommen. Der Einheimische stürzte 150 Meter über steiles Gelände in die Tiefe. Er konnte erst spät am Abend geborgen werden. (...)

Ein anderer Jäger entdeckte am Abend das am Waldrand abgestellte Auto des Unfallopfers und verständigt dessen Familie. Diese schlug Alarm und meldete den Mann als vermisst. Eine umfangreiche Suchaktion wurde gestartet. 85 Mann der Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Hundestaffeln des Roten Kreuzes sowie der Polizei und ein Notarzthubschrauber waren daran beteiligt.

Suchhund spürte toten Jäger auf
Wegen der Dunkelheit war schließlich eine Hubschrauberbergung nicht mehr möglich. Ein Suchhund spürte gegen 22 Uhr das Unfallopfer auf. Der Tote wurde von der Bergrettung aus dem unwegsamen Gelände geborgen und ins Tal gebracht.

Quelle: ORF, 14.11.2009 (Auszug)



11.11.09: Jäger tot aufgefunden

Tot aufgefunden

Jäger erschoss sich im Wald

Tragischer Tod eines Jägers in Heiligengeist in der Gemeinde Villach. Dort wurde am Mittwoch gegen 14.30 Uhr ein 48-jähriger Villacher vom Aufsichtsjäger und Hegeringleiter Peter Winkler tot aufgefunden.

Ob es ein Unfall war oder doch Selbstmord, war nicht sofort zu erkennen. Winkler glaubte fest an einen Jagdunfall: "Er hatte noch den Hund im Auto eingesperrt. Es dürfte sich dann beim Entladen der Wafffe ein Schuss gelöst haben." Oberst Erich Londer von der Villacher Stadtpolizei hielt dagegen: "Es dürfte Selbstmord gewesen sein."

(...) Nach stundenlangen Ermittlungen war für die Polizei schlussendlich klar - es war Selbstmord: "Wir haben es eindeutig ermitteln können."

Quelle: oe.24, 11.11.2009 (Auszug)

14.11.2009: Bei Treibjagd angeschossen

Jäger schießt Treiber in den Fuß
Der erfahrene Weidmann hatte es eigentlich auf einen Hasen abgesehen.
Salzburg, 14. November 2009
Auf einen Hasen geschossen, doch einen Treiber am rechten Fuß getroffen hat am Samstag ein laut Polizei erfahrener Jäger in Elixhausen im Salzburger Flachgau. Der Treiber, ein 40-jähriger Einheimischer, erlitt dabei Verletzungen. Die Jagdgesellschaft informierte aber weder Polizei noch Rettung, der Verletzte wurde mit einem Privatauto ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht, wo er operiert werden musste, berichtete die Sicherheitsdirektion.
Rund 30 Jäger und 20 Treiber hatten an der Jagd auf Niederwild im Elixhausener Ortsteil Ursprung teilgenommen. Dabei scheuchte der 40-Jährige einen Hasen auf. Der 72-Jährige Jagd-Routinier feuerte mit Schrot auf das Langohr, obwohl sich der Treiber noch ganz in der Nähe aufhielt und daher am Fuß getroffen wurde.

Quelle: oe24.at, 14.11.2009

9.11.09: Jäger abgestürzt

Jäger in Not: Rettung mit dem Flaschenzug

Zu einer spektakulären Rettungsaktion kam es am Sonntag im Kaisertal. Ein 27-jähriger Berufsjäger verletzte sich am Knöchel und musste per Flaschenzug gerettet werden.

Ebbs - Die Jagd verlief für einen 27-jährigen Berufsjäger am Sonntag erst sehr erfolgreich. Er war mit seinem Jagdherrn im Kaisertal im Bereich "Hinterbärenbad" unterwegs - und konnte dabei eine Gämse erlegen.
Doch die Bergung der Gämse wurde dem Jäger zum Verhängnis.
Er musste dabei einen steilen Graben queren - und rutschte dabei auf einem nassen Baumstamm aus.
Dabei verletzte sich der Mann am rechten Knöchel so schwer, dass an eine selbstständige Rückkehr nicht zu denken war.
(...) Mit einem Flaschenzug wurde der Verletzte aus seiner misslichen Lage befreit.
Anschließend wurde er auf einer Gebirgstrage 400 Meter aus dem unwegsamen getragen und schließlich in das Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert.

Quelle: tt.com, Tirol, 9.11.2009 (Auszug)

5.11.09: Modellfluglärm - Jäger rastet aus

Modellfluglärm: Jäger nahm Auto als Waffe

Weil er sich durch Flugübungen mit einem odellhubschrauber gestört gefühlt hat, ist ein 61-jähriger Jagdpächter in Mannersdorf ausgerastet. Der Mann fuhr den Lärmverursacher zweimal mit seinem Wagen an. Danach wurde gerauft.

Quelle: ORF, 5.11.2009

4.11.09: Jäger holt Gewehr

Hund beißt Mädchen, Jäger holt Gewehr

Steinhöring - Christian B. aus dem Landkreis Rosenheim war gerade von der Jagd gekommen. Er setzte sich mit seiner angeleinten Hündin beim Maibaumfest in Etzenberg, einem Ortsteil von Steinhöring, an die Bierbank und trank eine Maß Bier. Irgendwann lief eine 15-Jährige an ihm vorbei. Die Münsterländer-Hündin, eben noch unter dem Tisch, fiel das Mädchen plötzlich an, biss es in den Oberarm.
Die 15-Jährige blutete, kam ins Krankenhaus und konnte aufgrund der Verletzungen eine Woche lang nicht in die Schule.

Christian B. wurde aufgefordert, seinen Hund wegzubringen und das Fest zu verlassen. Erstes tat er, zweiteres nicht. Er brachte seine Hündin ins Auto und ließ die Scheiben offen, damit das Tier keinen Hitzschlag bekam. Dann kehrte er zum Fest zurück, in der Hand sein Jagdgewehr, das er in einer Tasche aus dem Auto mitbrachte. Er setzte sich wieder an die Bank und aß seine Brotzeit. Gerade hatte es Zank wegen des Hundes gegeben, jetzt hatte der Jäger eine Waffe dabei. Einem Verantwortlichen des Festes wurde es mulmig. Er rief die Polizei. Sie stellte bei Christian B. 1,6 Promille Alkohol fest. (...)

„Der Angeklagte kann aus guten Gründen freigesprochen werden“, sagte sein Anwalt. Er habe nicht selbst gebissen, man könne nicht allen Hunden Maulkörbe verpassen, zudem sei es kein allzu fester Biss für eine Münsterländerin gewesen. Amtsrichter Otto Kick sah das anders: Er verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 4050 Euro (90 Tagessätze á 45 Euro) – wegen fährlässiger Körperverletzung und unerlaubten Führens einer Waffe bei einer öffentlichen Veranstaltung.

Quelle: Münchner Merkur, 4.11.2009 (Auszug)

3.11.09: Ehefrau und sich selbst erschossen

Mann erschießt Ehefrau und dann sich selbst

Mit einem Gewehr hat ein 54 Jahre alter Mann im mittelhessischen Haiger zunächst seine Ehefrau und dann sich selbst erschossen. Die Polizei vermutet hinter der Tat Beziehungsprobleme des Paares, wie die Ermittler gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die Leiche des Schützen sei am Dienstagabend von einem Bekannten entdeckt worden, der den Mann besuchen wollte.

Tatwaffe in der Wohnung

Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 54-Jährigen und der neun Jahre jüngeren Ehefrau feststellen, die in der Küche gefunden wurde. Die Tatwaffe stellten Beamte in der Wohnung sicher. Sie war auf den Mann registriert.

Quelle: nachrichten.t-online.de, 3.11.2009


Beziehungsdrama in Haiger

Haiger: Am heutigen Tage kam es in Haiger offensichtlich zu einem Beziehungsdrama, in dessen Verlauf nach dem bisherigen Ermittlungsstand ein 54-jähriger Mann seine 45-jährige Ehefrau erschossen hat.

(...) Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert derzeit die Spuren am Tatort.
Dabei wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe aufgefunden und sichergestellt. Es handelt sich um eine Langwaffe, für die der 54-Jährige offensichtlich eine Waffenbesitzkarte hatte.

Die Ermittler gehen nach den bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass der Mann zunächst seine Frau und im Anschluss sich selbst in der Küche des Einfamilienhauses umgebracht hat. Als Motiv für die Tat scheinen Beziehungsprobleme in Frage zu kommen.
Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Dillenburg (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Limburg – Zweigstelle Wetzlar – und der Polizeidirektion Lahn-Dill, 3.11.2009 (Auszug)


2.11.09: Bei Treibjagd angeschossen

Mann bei Treibjagd durch Schuss verletzt

Milower Land (dpa/bb) - Während einer Treibjagd in einem Waldgebiet im Milower Land (Havelland) ist ein Mann durch einen Schuss verletzt worden. Der 35-Jährige war als Treiber eingesetzt, konnte aber bisher noch keine Angaben zum Unfallhergang machen, teilte die Polizei am Montag mit. Da bei der Befragung der Beteiligten der Schütze nicht ausfindig gemacht werden konnte, stellten die Beamten alle Waffen der anwesenden Jäger sicher. Weitere Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei. Der 35-Jährige erlitt bei dem Vorfall am Sonntag eine Verletzung am Bein.

Quelle: WELT.de, 2.11.2009



27.10.09: Jäger lebensgefährlich verletzt

Nach Absturz beim Jagen lebensbedrohlich verletzt

Ein belgischer Jagdgast wurde am Dienstag bei einem 70-Meter-Absturz im Bereich der „Lacken" in Neustift schwerst verletzt.

Neustift i. St. - Am Dienstag führte ein beeideteter Aufsichtsjäger einen belgischen Jagdgast in den Bereich der "Lacken" in Neustift, um einen Gamsbock zu schießen.
Der 35-jährige belgische Jäger hatte einen Gamsbock nur angeschossen.
Daraufhin stieg der Aufsichtsjäger auf, um das Tier aufzuspüren und zu erlegen. Als er zurückkam, fand er den Belgier schwer verletzt in einer Felsrinne.
Der 35-Jährige musste mit einem lebensbedrohlichen Schädel-Hirn-Trauma in die Klinik geflogen werden.

Quelle: tt.com. 27.10.2009


26.11.09: Querschläger - Jagdunfall

Querschläger

Jagdunfall bei Oberweimar

Ein Unglücksfall überschattete eine Jagd auf Schwarzwild in der Gemarkung Oberweimar am Samstagvormittag.

Oberweimar. Wie die Polizei auf OP-Nachfrage mitteilte, sei ein Treiber durch einen Querschläger am Knie verletzt worden. Auch Jagdpächter Richard Weidemann bestätigte den Vorfall und sprach von extrem unglücklichen Umständen. Der Mann sei nicht lebensbedrohlich verletzt worden, er habe aber eine Fleischwunde erlitten. Genaueres über die Schwere der Verletzung wurde gestern nicht bekannt. Ein aufgescheuchtes Wildschwein war zuvor von einem 59-jährigen Jäger mit einem Schuss erlegt worden. Das Geschoss trat aber offenbar unkontrolliert wieder aus dem Tierkörper aus und traf als Querschläger einen 31-jährigen Mann oberhalb der Kniekehle. Nach Weidemanns Angaben habe das Geschoss die Richtung um etwa 60 Grad geändert und den 40 bis 50 Meter entfernt stehenden Treiber getroffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob fahrlässige Körperverletzung vorliegt.

Quelle: www.op-marburg.de, 26.11.2009

26.10.09: Verletzter nach Jagdunfall

Ein 21-Jähriger Mann ist am Wochenende während einer Jagd in Burlage in der Gemeinde Rhauderfehn schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurde er von einem Querschläger aus einer Schrotflinte am Unterarm, am Hals und am Auge verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Schrotkugeln wurden von einem 58-Jährigen Jäger abgegeben, der auf einen Hasen geschossen hatte. Der junge Man war als Begleiter mit dabei. Gegen den Schützen wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Quelle: neu.radio-ostfriesland.com, 26.10.2009


25.10.09: Stark alkoholisierter Waffenträger

Jägersmann verbarg Schlüssel im Strumpf

Wartburgkreis. (ep) Kein Jägerlatein: Gegen 6.30 Uhr am Samstag ging in
der Polizeiinspektion Eisenach die Mitteilung ein, dass ein Pkw ohne Personen zwischen Wommen und Neustädt im Straßengraben stehen soll. Auf der Anfahrt trafen die Beamten auf einen Fußgänger, der eine Langwaffe auf dem Rücken trug. Es handelte sich um einen Jäger aus Isselburg/Nordrhein-Westfalen. Der 41-Jährige sagte den Polizisten auf
Nachfrage, dass er schon seit einer Stunde auf einen Jagdkollegen warte,
der mit seinem Auto unterwegs sei.

Der Polizei blieb nicht verborgen, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Er habe sich kaum noch auf den Beinen halten können, heißt es im Bericht zum Sachverhalt. Die Beamten nahmen ihn
kurzerhand zum leeren Auto mit, wo der Jagdmann erstaunt feststellte, dass es sich ja um sein eigenes Fahrzeug handelte.

Er gab an, keine Ahnung davon zu haben, dass sein Auto im Graben steht, da er die letzten vier bis fünf Stunden auf einem Hochsitz verbracht habe. (...)

Bei bei einer genaueren Leibesvisitation fand sich der Fahrzeugschlüssel schließlich in seinem rechten Strumpf. (...)

Bitteres Nachspiel: Nun kann er für die nächste Zeit nicht mehr Auto fahren und muss außerdem damit rechnen, nie wieder auf Jagd gehen zu können.

Quelle: tlz, 25.10.2009 (Auszug)


25.10.09: Morscher Hochsitz - Jäger tot

Ein 71 Jahre alter Jäger ist beim Zusammenbruch eines Hochsitzes in Heidelberg ums Leben gekommen.
Der Mann hatte sich von seinen Jagdfreunden getrennt, um allein „anzusitzen“, wie die Polizei mitteilte. Nachdem er später nicht zum vereinbarten Treffpunkt kam, suchten die Jagdfreunde nach dem Mann. Sie fanden ihn kurz darauf tot bei dem etwa vier Meter hohen Hochsitz, der aufgrund morscher Stützpfeiler zusammengebrochen war.

Quelle: bild.de, 25.10.2009

22.10.09: Schuss in eigene Hand

Schuss in eigene Hand: 84-Jähriger reinigte Pistole
Wollte Unfall vertuschen - Pistole nicht registriert


Klagenfurt - Der Schuss, mit dem sich ein 84 Jahre alter Mann am
Mittwoch in einem Seniorenheim in Neuhaus (Bezirk Völkermarkt) die linke
Handfläche durchschossen hat, ist beim Reinigen der Pistole ausgelöst
worden. Er hat offenbar vergessen, die Waffe zu entladen. "Es befanden
sich noch einige Patronen darin, ein Projektil hat die Hand
durchschlagen", bestätigte Simon Marin, Geschäftsstellenleiter des
Seniorenzentrums, in dem der Pensionist lebt. (...)

"Er war passionierter Jäger. Woher er die Pistole hat, ist aber die große Unbekannte", so der Heimleiter. Verwahrt hat der Pensionist sie im Möbeltresor seines Zimmers. (...)

"Der Mann wurde am Boden liegend aufgefunden. Er hat versucht, die Blutlacke aufzuwischen, um den Vorfall zu vertuschen", sagte Marin. Der Verletzte wurde ins Landeskrankenhaus Wolfsberg gebracht.
Quelle: Der Standard, 22.10.2009 (Auszug)


15.10.09: Jäger droht Ehefrau zu erschießen

Ehestreit eskaliert

Übersee am Chiemsee - Weil der Ehemann seine Frau eschießen wollte, führte ein zunächst nur verbaler Streit am Dienstagabend zu einem Polizeieinsatz in Übersee (Kreis Traunstein).


Der Streit zwischen einem Ehepaar war zunächst nur ein Wortgefecht. Der der 87-jährige Ehemann drohte jedoch plötzlich, seine 68-jährige Ehefrau zu erschießen.

Da ihr Mann Jäger und im Besitz mehrer Jagdwaffen ist, nahm die Frau die Drohung ernst und verständigte über Notruf die Polizei.

Mit mehreren Streifenwagen rückten Beamte der Polizeiinspektion Grassau und benachbarte Einsatzkräfte an und umstellen das Anwesen der Eheleute.

Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen. (...)

Quelle: Münchner Merkur, 15.10.2009 (Auszug)

13.10.09: Jäger besdroht Hundebesitzer

Schuss auf Katze: Tierbesitzer verfolgte Jäger

In Steinberg hat ein Jäger zunächst auf eine Katze geschossen und danach den Tierbesitzer mit der Waffe bedroht und verletzt. Dann flüchtete der Mann in den Wald. Doch der Bedrohte verfolgte ihn.

Schuss gehört, Blut klebte an der Wand
Am späten Sonntagnachmittag war vor einem Haus in Steinberg ein Schußss gefallen. Der Hausbesitzer schaute nach und entdeckte seinen Kater, der sich mit zerfetztem Rücken vor Schmerzen wand. Das Blut des Tieres klebte an der Hausmauer.
Der Mann beobachtete auch, dass wenige Meter entfernt ein Jäger in sein Auto stieg und davonfuhr.

Drohung statt Aussprache
Der Besitzer des Katers fuhr dem Mann nach und stellte ihn nach etwa einem Kilometer. Als er den Jäger zur Rede habe stellen wollen, habe dieser ihn bedroht, schilderte der Tierbesitzer, der namentlich nicht genannt werden möchte, im Interview mit dem ORF Burgenland.

"Er hat seine Waffe vom Beifahrersitz herausgeholt, hat repitiert. Es war ja noch eine leere Partonenhülse drinnen. Und er hat den Anschein gemacht, als wollte er die Waffe gegen mich richten", so der Tierbesitzer.

Am Fuß verletzt
"Ich habe ihn dann versucht zu beruhigen und ihm gesagt, dass die Polizei schon unterwegs ist. Er hat die Waffe zurückgestellt. Er hat Gas gegeben und mich noch am Fuß verletzt und ist davongefahren", sagte der Mann.

Verfolgung bis in einen Wald
Der Jäger raste von Steinberg nach Oberloisdorf und bog in ein Waldstück ab. Der Mann folgte ihm trotz der Verletzung. Er war dabei telefonisch mit der Polizei verbunden.

"Er hat die Waffe nach hinten gerichtet"
Mitten im Wald habe der Jäger sein Auto wieder angehalten, schilderte der Betroffene.
"Ich war unmittelbar hinter ihm. Ich sah, wie er die Waffe nach hinten gerichtet hat. Da habe ich die Flucht ergriffen und bin im Rückwärtsgang - ich konnte dort mit meinem Auto nicht umdrehen - weggefahren. Dann kam schon die Polizei." (...)

Quelle: ORF, 13.10.2009 (Auszug)

11.10.09: Jäger verunfallt tödlich

Ein 45-jähriger Mann ist am Samstag auf der Jagd im Glarner Niederurnertal zu Tode gestürzt. Er war im steilen Gelände ausgerutscht und stürzte 150 Meter in die Tiefe.
Dabei zog er sich schwerste Kopfverletzungen zu und starb. (...)

Quelle: www.20min.ch, 11.10.2009 (Auszug)


9.10.09: Förster zielt auf Jäger

Förster zielt auf Jäger und trifft Hochsitz

Freyung - Mit einer drastischen Methode ist im Bayerischen Wald ein Förster gegen einen Jäger vorgegangen. Der 47-jährige Förster aus dem Landkreis Freyung-Grafenau schoss mit seinem Gewehr auf den Hochsitz des Jägers. Der Waidmann war zwar bei der Tat in der Nähe, saß allerdings nicht auf seinem Jägersitz. Der Schuss hätte den Jäger sonst vermutlich direkt im Kopf getroffen. Wegen der Dämmerung soll der Förster nicht genau gesehen haben, ob jemand auf dem Hochsitz war oder nicht. (...)

Quelle: Frankenpost, 9.10.2009 (Auszug)

8.10.09: Treibjagd auf Tierfreund

Aus Rache

Treibjagd auf Tierfreund

Sheltie-Hündin Kiwi rannte in Panik zwei Kilometer bis in den Tod.
Als Tierfreund beschwerte sich Thomas Nachtigal mehrfach über Tierquälerei seitens der Jäger. Die merkten sich daraufhin sein Gesicht und schworen Vergeltung.


Als Thomas Nachtigal mit seinen drei Sheltie-Hunden Kiwi, Yuma und Leo auf dem Acker hinter dem Real-Markt auf der Bataverstraße spazieren ging, platzte er mitten in eine Treibjagd. Und wurde Teil von ihr.
„Die Jäger schrien mich an. Dann erkannten sie mich. Sie umzingelten mich, einer packte mich am Kragen und brüllten »Jetzt haben wir dich, du Schwein«.“
Thomas Nachtigall flüchtete in Panik, die Meute verfolgte ihn. „Ich hielt meinen Welpen Yuma im Arm, mit der anderen Hand setzte ich einen Notruf bei der Polizei ab“, sagt der 38-Jährige.
„Ich bemerkte, dass Leo neben mir hergelaufen war, Kiwi aber war verschwunden. Die Jäger johlten: »Das hast du von deinen Anzeigen. Dein Hund ist weg.« Kiwi war in Todesangst vor den Jägern und ihren Jagdhunden weggelaufen.“ Später fand man die tote Hündin auf der Autobahn. (...)

Quelle: Düsseldorfer Express, 08.10.2009 (Auszug)

mehr lesen: Bericht des Betroffenen

8.10.09: 71-jähriger Jäger stürzt ab

Jäger (71) stürzt in Klamm ab

Marktschellenberg - Ein 71 Jahre alter Jäger ist in der Almbachklamm (Kreis Berchtesgadener Land) abgestürzt und hat sich verletzt. Er wollte zu einer erlegten Gämse absteigen.
Bei dem Sturz rutschte der Senior am Mittwoch 14 Meter tief ab. (...)

Quelle: Münchner Merkur, 8.10.2009 (Auszug)

8.10.09: Jäger tötet sich und seinen Hund

Im Kreis Rotenburg hat ein 66-jähriger Waidmann erst seinen Jagdhund und dann sich selbst erschossen. (...)

Quelle: WILD UND HUND 19/2009 (Auszug)


7.10.09: Anklage nach tödlichem Jagdunfall

Staatsanwalt erhebt Anklage nach tödlichem Jagdunfall

Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat am Amtsgericht Wismar Anklage gegen einen 37-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, bei einer Erntejagd im September 2008 den tödlichen Unfall eines 50-jährigen Jägers verursacht zu haben.


Mehrere Jäger hatten sich an diesem Tag in Naschendorf bei Grevesmühlen zu einer Jagd auf Wildschweine getroffen. Dazu hatten sie offenbar ein zum Teil abgeerntetes Maisfeld umstellt. Als dann auf ein aus dem Mais laufendes Wildschwein geschossen wurde, sackte einer der Jäger von einer Kugel getroffen zusammen. (...)

Quelle: Schweriner Volkszeitung, 7.10.2009 (Auszug)

6.10.09: Jäger erschießt aus Versehen Enkel

Paris. (dpa) Bei einer Hasenjagd hat ein 70-jähriger Franzose seinen 16-jährigen Enkel aus Versehen erschossen. Der Jugendliche wurde am Sonntag auf einem Feld bei Theuville in den Bauch getroffen.
Er sei auf dem Weg ins Krankenhaus im nahen Chartres gestorben, berichtet die Nachrichtenseite larep.com (Dienstag). Der Unglücksschütze wurde nach einem Verhör auf freien Fuß gesetzt.
Am gleichen Tag hatte ein Jäger bei Pontarlier in den französischen Alpen mit einer einzigen Kugel einen 86-jährigen Jagdgefährten und dessen Hund erschossen. Der Todesschütze gab an, einen Fasan gesehen zu haben. Stattdessen traf er einen anderen Jäger, der mit seinem Hund auf dem Arm aus einem Gehölz trat.
In Frankreich kommt es immer wieder zu Jagdunfällen. Allerdings kommen jährlich immer weniger Menschen auf der Jagd um Leben. In der vergangenen Saison 2008/09 starben 15 Menschen bei 163 Unfällen mit Schussverletzungen. 2006/07 waren es 24 Tote gewesen. Vor zehn Jahren gab es noch 40 Tote bei 259 Jagdunfällen.

Quelle: Generalanzeiger Bonn, 06.10.2009

25.9.09: Drohung gegen Joggerinnen

Aufregung über Waffenverbot für Jäger

Nach einer Drohung gegen Joggerinnen entzieht die Bezirkshauptmannschaft einem Jäger in Saalfelden (Pinzgau) jetzt den Waffenschein. Doch die Jägerschaft interveniert für ihren Kollegen.

Gedroht, Hund zu erschießen
Der Ursprung der Geschichte liegt schon ein Jahr zurück: Der Jäger traf in einem Wald in Saalfelden auf zwei Joggerinnen, die ihren Hund nicht an der Leine hatten. Der bewaffnete Mann drohte den beiden Frauen, den Hund zu erschießen. Die Joggerinnen erstatteten Anzeige, der Jäger wurde wegen Nötigung verurteilt.

Jetzt liegt in der Bezirkshauptmannschaft Zell am See ein Bescheid im Postausgang - dem Jäger wird der Waffenschein entzogen. Er muss sein Gewehr in Kürze bei der Polizei abgeben, wahrscheinlich für fünf Jahre. (...)

Quelle: ORF, 25.9.2009 (Auszug)

12.9.09: Besoffener Jäger mit Waffe

Betrunkenem Jäger wird Waffe abgenommen

Die Wanderer trafen am Samstagnachmittag, kurz vor 14.30 Uhr, auf den betrunkenen Jäger, wie einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Schwyz zu entnehmen ist.
Da sich der Jäger nicht mehr auf den Beinen halten konnte, wollten die Wanderer dem 27-Jährigen helfen. Dabei wurden sie von diesem verbal angegangen. Um eine Eskalation zu verhindern, entfernten sich die Wanderer und informierten die Polizei. Die ausgerückten Polizisten konnten den Jäger aufgreifen. Aus Sicherheitsgründen wurde ihm die Jagdwaffe abgenommen. Ebenso wurde das Jagdpatent zu Handen der Jagdverwaltung eingezogen.

Quelle: Neue Schwyzer Zeitung, 12.9.2009

10.9.09: Jogger fühlten sich unter Beschuss

Jäger erlegt bei Oberhinkofen Reh - Gruppe Jogger fühlt sich unter Beschuss

Der Schuss eines Jägers hat im Landkreis Regensburg vier Jogger fast zu Tode erschreckt.

Sie liefen am Dienstag Abend bei Oberhinkofen an einem Jägerstand vorbei, als der Schuss fiel. Weil die Jogger den Eindruck hatten, als sei die Kugel direkt durch ihre Gruppe hindurchgegangen, holten sie die Polizei. Die Beamten aus Neutraubling stellten jedoch fest, dass der Jäger in eine ganz andere Richtung gezielt und etwa 70 Meter weit entfernt ein Reh getroffen hatte. (...)

Quelle: www.charivari.com, 10.09.2009 (Auszug)

Anmerkung: Ein tödlicher Schuss in 70 Meter Entfernung ist aber ganz schön nah....

10.9.09: Unfälle bei Maisjagden

Kein blinder Aktionismus bei Maisjagden

Mit der beginnenden Maisernte werden auch wieder zahlreiche Jagden am Feldrand angesetzt, um das Schwarzwild in den Griff zu bekommen. (...) Doch schon allein aufgrund des hohen Bewuchses sind solche Jagden unübersichtlich. Fehlt dann noch eine klare Jagdleitung und kommt Übereifer einzelner „Hitzköpfe“ hinzu, sind Unfälle vorprogrammiert.

Besondere Brisanz erhält das Thema, wenn Erntefahrzeuge ins Spiel kommen. So soll es bereits Hächslerfahrer geben, die sofort das Feld verlassen, wenn sie einen Jäger erblicken. Allein in Mecklenburg-Vorpommern hätten sich im vergangenen Jahr 30 Jagdunfälle allein bei Maisjagden ereignet, sagt Berufsjäger Helmut Hilpisch aus Kirchen in Rheinland-Pfalz. Weit höher sei die Zahl der Beinahe-Unfälle. Daher erlaube Mecklenburg-Vorpommern diese Jagdart nur noch mit Drückjagdböcken, wo von oben geschossen wird. Jäger auf dem Häcksler seien auf jeden Fall tabu.

Weitere Ursachen für Unfälle sind laut dem Wochenblatt: fehlende bzw. mangelhafte Planung und Organisation der Jagd, falsches Abstellen der Schützen, Jagd während der Maisernte, mangelhafte Jagddisziplin, unerlaubte Schussabgabe von außen in den Mais und Abschussvorgaben. (...)

Quelle: www.topagrar.com, 10.9.2009 (Auszug)

4.9.09: Gefährlicher Schuss

Jäger knallt Rehkitz in fremdem Garten ab

Ein Obersteirer hat mitten auf seinem eigenen Grundstück im Bezirk Liezen einen wohl unvergesslichen Schock erlitten. Als der Mann gerade im Garten eingenickt war, wurde er plötzlich von einem Schuss aus dem Schlaf gerissen. Wie der Grundbesitzer gegenüber der "Steirerkrone" berichtete, schlug das Projektil nur ein paar Meter neben ihm ein. Ein Waidmann hatte auf ein Rehkitz geschossen - und getroffen.

"Ich bin jetzt noch geschockt", erzählte der betroffene Besitzer des ein Hektar großen Grundstücks am Donnerstag im Gespräch mit der "Steirerkrone". "Auf meine Wiese ist immer eine Rehmutter mit ihren Kitzen gekommen. Es war die größte Freude, die Tiere zu beobachten..."

"Ich dachte, auf mich wird geschossen!"

Beobachtet hatte der Grundbesitzer auch an jenem Tag: "Ich lag in meinem Garten und bin kurz eingenickt. Auf einmal fiel ein Schuss. Mein erster Gedanke war Flucht! Ich dachte, auf mich wird geschossen!" Dann hörte er ein Wimmern und sah das Kitz im Gras liegen - angeschossen und sterbend.
Da tauchte auch schon der Schütze auf, forderte die Herausgabe des
Tieres. "Ich war entsetzt", so der Steirer.

"Jäger handelte rechtens"

Der Grundbesitzer wollte den Vorfall anzeigen. Doch er wurde darüber
informiert, dass eine solche Vorgehensweise gar nicht verboten ist. (...)
Auf fremden Grundstücken Wildtiere zu schießen ist laut Jagdgesetz
legal, solange der betreffende Grund zum "Gemeindejagdgebiet" gehört. (...)

Quelle: Krone-Zeitung, Östereich, 4.9.2009 (Auszug)

1.9.09: Wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Mann bei Treibjagd getötet - Landwirt angeklagt

Sieben Monate nach einer tödlichen Treibjagd im südhessischen Einhausen hat die Staatsanwaltschaft einen 76-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Dem Landwirt wird vorgeworfen, am 10. Januar 2009 bei Schüssen auf Wildschweine einen 40-jährigen Teilnehmer der Jagd mit einem Kupfermantelgeschoss tödlich am Kopf verletzt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft heute in Darmstadt mit. Der Getroffene starb noch am Unfallort. Der Angeschuldigte habe zuvor seine Position trotz anderslautender Anweisungen verlassen und sei etwa 80 Meter in eine andere Richtung gegangen. Bei einer fahrlässigen Tötung drohen bis zu fünf Jahre Haft. (...)

Quelle: dpa, 1.9.2009 (Auszug)

1.9.09: 1,9 Promille mit Waffen

Alkoholtest - Jäger lagen betrunken im Gras

Ein Alkoholtest ergab 1,4 beziehungsweise 1,9 Promille Für zwei Jäger im Alter von 48 und 55 Jahren dürfte eine geplante Wildschweinjagd bei Lührsbockel (Kreis Soltau) ein unangenehmes Nachspiel haben. Ein Spaziergänger hatte die beiden Männer am Sonntagabend im Gras liegen gesehen, teilte die Polizei am Montag mit. Da er die beiden Männer nicht wach bekam, rief er die Polizei hinzu.
Die Beamten stellten fest, dass es sich um Jäger aus dem Emsland handelte, die erheblich betrunken waren. Ein Alkoholtest ergab 1,4 beziehungsweise 1,9 Promille.
Nach eigenen Angaben wollten die beiden Männer auf Wildschweinjagd gehen und hatten deshalb auch jeder ein Gewehr sowie zahlreiche Munition bei sich. (...)

Quelle: www.ad-hoc-news.de, 1.9.2009 (Auszug)

29.8.09: Jäger stüzte ab - tot

Jäger stürzte 70 Meter ab – tot
Zu einem tödlichen Alpinunfall ist es Freitagabend in der Obersteiermark gekommen. Ein 33-jähriger Jäger aus Oberösterreich stürzte 70 Meter in die Tiefe und war sofort tot.

Über Felsrinne gestürzt
Der Mann aus St. Oswald bei Freistadt stürzte beim Abstieg über einen Jagdsteig in Richtung Ramsau Rössing ab. Er fiel über eine Felsrinne 70 Meter in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Sein Begleiter alarmierte die Rettung, der Oberösterreicher musste mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Quelle: ORF, 29.8.2009

27.8.09: Jäger drohte Freundin zu erschießen

Polizei entwaffnet Jäger

Dewitz/Neustrelitz (dpa/mv) - Die Polizei in Mecklenburg-Strelitz hat einen Jäger vorübergehend in Gewahrsam genommen, der damit gedroht haben soll,
seine Lebensgefährtin zu erschießen. Die Beamten trafen den 58-Jährigen am Dienstagabend an seinem Haus in Dewitz an, teilte die Polizei in Neustrelitz am Mittwoch mit.
Seine Waffen seien beschlagnahmt worden. (...)

Quelle: Ostseezeitung, 27.8.2009 (Auszug)

22.8.09: Jäger durch Schuss an der Hand verletzt

Eine Schussverletzung an der linken Hand hat am Freitagabend ein Jäger in Gmünd (Bezirk Spittal/Drau) erlitten. Er war auf dem Rückweg vom Pirschgang auf einer Wiese gestürzt. Dabei hatte sich ein Schuss aus seinem Gewehr gelöst. (...)

Quelle: ORF, 22.8.2009 (Auszug)

14.8.09: Jäger stürzte vom Hochsitz

Jäger stürzte von Hochsitz - schwer verletzt

Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstag beim Bau eines Hochsitzes in Eibiswald im Bezirk Deutschlandsberg ereignet. Ein 47-jähriger Jäger stürzte von einer Leiter und wurde schwer verletzt.

(...) Der Mann musste mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Spital gebracht werden.

Quelle: ORF, 14.8.2009 (Auszug)


12.8.09: Bein war nicht zu retten

LOCKENHAUS, LIMBERG / Limberger Schotterwerk-Chef verlor nach Jagdunfall in seinem burgenländischen Revier ein Bein.

Nach dem Jagdunfall am Montag vergangener Woche musste dem verletzten Jäger nun ein Bein amputiert werden. (...)

Mit seiner Frau und einer befreundeten Familie hatte der charismatische Schotterwerk-Chef das Wochenende im Jagdhaus am Hirschenstein verbracht, wo er ein Jagdgebiet gepachtet hat. Wie die NÖN schon in der Vorwoche berichtete, hatte er für die Abreise seine beiden Jagdgewehre auf der Rückbank seines Autos verstaut und mit seiner Jacke zugedeckt. Als er das Kleidungsstück wieder aus dem Pkw nehmen wollte, löste sich ein Schuss und traf den Jäger in den rechten Oberschenkel. (...)

Quelle: Niederöstereichische Nachrichten, 12.8.2009 (Auszug)

11.8.09: Tod bei Erntejagd

Erntejagden mit tragischen Folgen

Jägerschaft in der Stadt durch zwei Vorfälle innerhalb kurzer Zeit erschüttert - Polizei ermittelt noch

DESSAU-ROSSLAU/MZ. "Die Stimmung ist am Boden", sagt Hans Pfister. Seit 1994 ist er Kreisjägermeister in Dessau, geht selbst seit 1966 auf die Jagd. Doch an solche Unfälle, wie sie vor wenigen Tagen nicht nur die hiesige Jägerschaft erschüttert haben, kann er sich nicht erinnern. "Es ist das Grauen eines jeden Jägers, dass jemand verletzt wird", sagt der 73-Jährige.

Am 17. Juli verlor ein 23-jähriger junger Roßlauer Jäger sein Leben, am 26. Juli wurde ein Mähdrescherfahrer durch einen Schuss eines Jägers verletzt. Beide tragischen Unfälle ereigneten sich bei so genannten Erntejagden in der Bernsdorfer Heide bzw. zwischen Mosigkauer Heide und Kochstedter Wolfsgartenstraße. In beiden Fällen sind die polizeilichen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen, erklärte Ralf Moritz, Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost gegenüber der MZ. Die Geschehensabläufe im Todesfall sollen gutachterlich untersucht werden. Im Falle des Mähdrescherfahrers, der nach ambulanter Behandlung das Klinikum wieder verlassen konnte, wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (...)

Und doch ist die Erntejagd nicht ungefährlich. Immer wieder ereignen sich teils sehr tragische Unfälle. "Speziell bei der Erntejagd ergeben sich Gefahren durch die ebenerdige Aufstellung der Schützen, den fehlenden Kugelfang sowie die fehlende Festlegung oder Nichtbeachtung des vorgegebenen Schussbereiches", sagt Jürgen Tennert vom Technischen Aufsichtsdienst der für Mittel- und Ostdeutschland zuständigen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG MOD).

Insgesamt ereigneten sich nach Angaben der Berufsgenossenschaft zwischen 2004 und 2008 rund 50 bis 60 Unfälle pro Jahr in Sachsen-Anhalt. Ein bis fünf der Jagdunfälle endeten tödlich - beim Umgang mit Waffen bzw. bei der Nutzung von Hochsitzen. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen - die Berufsgenossenschaft registriert nur die bei ihr versicherten Personen, z. B. die Jagdpächter. Jagdgäste und Begehungsscheininhaber sind nicht bei der LBG MOD gesetzlich versichert. (...)

Schwerwiegende Unfälle bei der Jagd werden auch immer wieder aus Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. (...)

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 11.8.2009 (Auszug)

6.8.09: Jäger erschoss Jäger - Bewährungsstrafe

Jäger nach tödlichem Jagdunfall zu Bewährungsstrafe verurteilt

Im Prozess um einen tödlichen Jagdunfall im Januar hat das Amtsgericht Wolfach einen Jäger zu 10 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Der 45-jährige hatte in Gutach aus etwa 100 Metern Entfernung auf einen anderen Jäger geschossen, weil er ihn für ein Wildschwein gehalten hatte. Der Mann war noch an der Unfallstelle gestorben. Das Gericht wertete die Tat als fahrlässige Tötung. Der Schütze muss zusätzlich zur Freiheitsstrafe 5000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

Quelle: TV Südbaden, 6.8.2009

3.8.09: Kugel in Oberschenkel

Jäger von Kugel in Oberschenkel getroffen

Glück im Unglück hatte ein Jäger in Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf). Als er ein Jagdgewehr aus dem Pkw nehmen wollte, löste sich ein Schuss und traf ihn in den Oberschenkel. Der Mann wurde schwer verletzt.
Der Jäger hatte das Wochenende mit seiner Frau und Freunden im Jagdhaus am Hirschenstein verbracht.

Jagdgewehre im Auto verstaut

Der 40-jährige Jäger hatte für die Abreise seine zwei Jagdgewehre im Auto hinter dem Rücksitz verstaut und sie mit seiner Jacke zugedeckt.

Als er wenig später die Jacke nehmen wollte, löste sich ein Schuss. Der Mann wurde von der Kugel in den Oberschenkel getroffen.
Der Mann stürzte zu Boden und blieb regungslos liegen. (...)
Der verletzte Jäger wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus nach Oberwart gebracht.

Quelle: ORF Burgenland, 3.8.2009 (Auszug)

27.7.09: Mähdrescherfahrer angeschossen

Mähdrescherfahrer durch Schuss aus Jagdwaffe verletzt

Kochstedt (ddp-lsa). Ein Mähdrescherfahrer ist im Dessauer Ortsteil Kochstedt durch einen Schuss aus einer Jagdwaffe verletzt worden. Der
39-Jährige wurde durch ein Projektil am Arm getroffen, das die Frontscheibe seines Mähdreschers durchschlagen hatte, wie die Polizei am
Montag mitteilte. Die Landwirte waren am Sonntag beim Mähen auf einem Rapsfeld durch mehrere Jäger begleitet worden. Sie sollten verhindern, dass aufgescheuchtes Wild auf die Straße läuft.

Gegen die beteiligten Jäger seien Ermittlungen wegen des Verdachts der
fahrlässigen Körperverletzung und wegen möglicher Verstöße gegen das
Bundesjagdgesetz eingeleitet worden, hieß es.

Quelle: ad-hoc-news.de




24.7.09: Jäger zielt auf Jäger

Rentner zielt mit Jagdgewehr auf alten Kontrahenten

Hat er nun – oder hat er nicht? Die Frage war am Donnerstag vor dem Balinger Amtsgericht nicht eindeutig zu klären. Angeklagt war ein 68-jähriger Rentner und leidenschaftlicher Jäger aus einer Schlichemgemeinde. Ein 60-Jähriger aus dem gleichen Ort, ebenfalls Jäger, hatte ihn wegen Bedrohung angezeigt.

Nach Angaben des 60-Jährigen, der als Zeuge aussagte, soll der Rentner am 3. Januar dieses Jahres vom Hochsitz aus mit dem Jagdgewehr auf ihn gezielt und gerufen haben: »Noch einen Schritt weiter und ich erschieß dich!«

Als jähzornig bekannt

Der 68-Jährige sei als jähzornig bekannt und sei auch schon mehrfach angezeigt worden. (...)

Quelle: Schwarzwälder Bote, 24.7.2009 (Auszug)

22.7.09: Jäger schoss auf Jäger

Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen 37-Jährigen vor dem Amtsgericht Hofgeismar

Hofgeismar. Vor dem Amtsgericht Hofgeismar muss sich heute ein Jäger aus Hümme verantworten. Der 37-Jährige ist wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Er hatte im Oktober vergangenen Jahres in der Dunkelheit versehentlich auf einen anderen Jäger geschossen.
Der Angeklagte war am Abend des 14. Oktober einer Rotte Wildschweine gefolgt sein. Als er glaubte, ein einzelnes Wildschwein zu erkennen, soll er darauf geschossen haben.
Tatsächlich getroffen wurde allerdings der Pächter des Nachbar-Reviers. Der 62-Jährige erlitt erhebliche Verletzungen im Bauch- und Beckenbereich. Er musste sechs Wochen lang stationär im Krankenhaus behandelt werden. (geh)

Quelle: HNA, 22.7.2009

18.7.09: 23-Jähriger bei Jagdunfall getötet

Bernsdorfer Heide/Dessau-Roßlau - Ein 23 Jahre alter Mann ist am Donnerstagabend bei einem Jagdunfall getötet worden. Der Mann aus Roßlau sei bei einer Ernte in der Bernsdorfer Heide als Jäger im Einsatz gewesen, bestätigte die Polizei Dessau-Roßlau am Samstag Medienberichte. Der 23-Jährige wurde von einen Schuss getroffen und tödlich verletzt. Die genauen Umstände des Unglückes sind noch nicht bekannt.

Quelle: Volksstimme Sachsen, 18.7.2009

9.7.09: Jäger stürzt in den Tod

Der 53-Jährige war auf der Pirsch und dürfte ausgerutscht sein. Er starb noch an der Unfallstelle.

(...) Tödlich verunglückt ist ein Jäger am Donnerstag im Bezirk Scheibbs. Der 53-Jährige war im Doppelgraben im Gemeindegebiet von Gaming auf der Pirsch gewesen, als er in etwa 710 Metern Seehöhe auf einem steilen Steig ausgerutscht sein dürfte. Er stürzte über felsiges Gelände in die Tiefe und kam auf einer Forststraße zu liegen.

Der Mann wurde schwer verletzt, er starb noch an der Absturzstelle. (...)

Quelle: Kurier Österreich, 9.7.2009 (Auszug)

1.7.09: Gewehr geht im Auto los und verletzt Jäger

Ein 47 Jahre alter Jäger ist am Dienstagabend in Frechen bei einem Unfall mit einem Gewehr schwer verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Mann mit einem Jagdgefährten in sein Revier gefahren.
Der 47-Jährige verließ das Fahrzeug. Sein 65-jähriger Begleiter nahm nach eigenen Angaben sein Gewehr aus dem Fahrzug. Dabei löste sich im Fahrzeuginneren ein Schuss.
(...)
Quelle: Kölner Express, 1.7.2009 (Auszug)

24.6.09: Abendliche Radtour im Wald gefährlich

Abendliche Radtour im Wald gefährlich

Landkreis (TZ). Der TZ wurden zwei Fälle bekannt, in denen Radfahrer, die im Bereich Torgauer Stadtwald von angeblichen Förstern – wahrscheinlicher jedoch Jägern – an der Weiterfahrt durch den Wald nach Mockrehna gehindert wurden. Begründung: Das Radfahren abends und nachts im Wald ist verboten. Die TZ befragte zu diesem Thema Jan Wolfram, stellvertretender Leiter des Zentralbüros und Sachbearbeiter Öffentlichkeitsarbeit im Forstbezirk Taura.

TZ: Ist es erlaubt, in den Abend- und Nachtstunden im Wald zu fahren?

J. Wolfram: Ja! Das Waldgesetz sieht zumindest keine Einschränkungen vor.

(...)

Was raten Sie Radfahrern zu ihrer eigenen Sicherheit, wenn sie den Wald befahren?

Es gibt viele Personengruppen, die den Wald nutzen wollen. Die Radfahrer sind eine davon. Eine andere Gruppe sind beispielsweise Jäger. Und diese sind vor allem in den Dämmerungsstunden auf der Jagd. Daher besteht natürlich ein gewisses Risiko für Radfahrer, aber auch Jogger und Nordic Walker, wenn sie zu dieser Zeit auf entlegenen Waldwegen unterwegs sind. Die Verantwortung für seinen Schuss trägt jeder Jäger selber. Aber Radfahrer, Walker und Jogger sollten auch eigenverantwortlich handeln, so ist beispielsweise das Tragen von farblich auffälliger Sportbekleidung zu empfehlen. (...)

Quelle: Torgauer Zeitung, 24.6.2009 (Auszug)

6.6.09: Anklage nach Schuss auf 12jährigen

Anklage gegen Jäger nach Schuss auf Zwölfjährigen

Gegen einen Jäger aus Hochheim in Thüringen hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben. Dem 54-Jährigen wird
vorgeworfen, bei einer Treibjagd im Oktober vergangenen Jahres einen zwölfjährigen Jungen mit einem Schuss schwer verletzt zu haben, wie der
Sender MDR 1 Radio Thüringen am Samstag in Erfurt unter Berufung auf die
Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Junge war als Treiber bei der Jagd
eingesetzt und trug eine Warnweste. Ein Waffengutachten habe ergeben, dass
der Schuss aus der Waffe des 54-jährigen Mannes aus Hochheim abgefeuert
worden war. (...)

Quelle: www.news-adhoc.com, 6.6.2009 (Auszug)


22.5.09: Jäger stürzt ab - tot

Bei einem Ausflug auf die Alm verlor der Jäger, Forstarbeiter und Landwirt Josef Pfandler aus dem Passeiertal sein Mobiltelefon. Am nächsten Tag machte er sich auf, es zu suchen. Nachdem er nicht verabredungsgemäß am Mittag zurück und auch telefonisch nicht zu erreichen war, verständigte seine Familie die Bergrettung. 30 Bergretter und ein Rettungshubschrauber suchten bis spät in die Nacht vergeblich nach dem Vermissten. Am nächsten Morgen stießen sie dann auf die Leiche des Verunglückten. (...)

Quelle: www.st-hubertus.at (Auszug)


13.5.09: Blutiges Ende einer Treibjagd

Rätselraten um Jagdunfall

Höxter (WB). Das blutige Ende einer Treibjagd, bei der eine 14-Jährige verletzt worden ist, beschäftigt die Justiz. Der mögliche Täter steht im Verdacht, eine versuchte vorsätzliche Tötung begangen zu haben. Diese Ansicht vertritt das Amtsgericht Höxter, das das Verfahren gestern an das Paderborner Schwurgericht verwiesen hat.

Lilly (Name geändert) ist mit ihren inzwischen 15 Jahren eine junge hübsche Frau. Sie wartet auf einer Bank auf dem Flur des Amtsgerichts Höxter auf ihre Zeugenaussage. Sie trägt ein kurzärmeliges Shirt, auf dem Oberarm ist eine große, runde Narbe zu sehen. Im Gerichtssaal sitzt der Mann auf der Anklagebank, der die Schülerin mit einem Schuss aus seiner Doppelbockflinte schwer verletzt haben soll. Der Vorfall hat sich bereits vor anderthalb Jahren, im Dezember 2007, in Löwendorf ereignet.
Das Mädchen, das in der Schweiz zu Schule geht und zur Treibjagd ihren
Vater in Höxter begleitet hatte, leidet nach wie vor unter den Folgen der Schussverletzung. Es kann Arm und Schulter nicht voll bewegen und hat Schmerzen. Während der Vorsitzende Richter Dr. Andreas Hohendorf den Prozess eröffnet, muss Lilly zeitweise mit den Tränen kämpfen. Das
Erlebnis, das beinahe ihr Leben gekostet hätte, bedrückt sie und ihre
Familie schwer. Der Vater, der die Treibjagd organisiert hat, gesteht
gegenüber dem WESTFALEN-BLATT: »Ich stehe jeden Morgen mit dem Gedanken daran auf.« Er weiß: Nur durch viel Glück ist seine Tochter bei dem Jagdunfall nicht zu Tode gekommen. Es ging um Zentimeter, wie es im Bericht der Ärzte heißt. (...)

Quelle: Westfalen-Blatt, 13.05.2009 (Auszug)

25.4.09:

Neuer Verdacht rund um Mensdorff-Pouilly

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, nimmt die Affäre um den Waffenlobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly eine neue Wendung. Dem Magazin zufolge stand der mutmaßliche Drahtzieher der Siemens-Schmiergeldcausa, Dr. Roland K., auch in Diensten von Mensdorff-Pouilly. Er überarbeitete demnach in dessen Auftrag die Firmenkonten der Brodmann Business S.A.
Das Unternehmen auf den British Virgin Islands steht im Verfügungsbereich Mensdorff-Pouillys und wurde von den Behörden zuletzt im Zusammenhang mit mutmaßlichen Schmiergeldzahlungen rund um den britischen Rüstungskonzern BAE Systems untersucht. Roland K. gilt in Akten des deutschen Siemens-Schmiergeldskandals als "Spinne im Netz" und soll für Siemens Schmiergeld-Millionen zu Offshore-Firmen transferiert haben. Der 54-jährige Niederösterreicher starb im Herbst 2008 bei einem Jagdunfall durch eine Kugel aus der eigenen Flinte. (...)

Quelle: APA, 25.04.2009 (Auszug)


20.4.09: Deutscher Jäger schuldig gesprochen

Prof. Dr. von Plocki schuldig befunden

15.000 N$ oder drei Jahre Gefängnis für fahrlässige Tötung – Zeigte bei Verhandlung keine Reue


Der Eigentümer der Schwarzwald-Tierklinik bei Neubulach wurde am vergangenen Freitag im Regionalgericht in Windhoek der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und erhielt eine Geldstrafe von 15000 Namibia-Dollar oder drei Jahre Gefängnis. Familienmitglieder des Opfers waren entsetzt.

Windhoek – Regionalmagistratsrichterin Dinnah Usiku befand es als erwiesen, dass Prof. Dr. Dr. Kuno von Plocki (60) nachlässig als erfahrener Jäger mit seiner Waffe umgegangen sei, als sich am 17. Januar 2006 ein Schuss aus seiner Kippwaffe während der Jagd auf eine Oryxantilope auf der Hetako Safari Lodge löste und der junge Namibier Jörg Seefeldt von hinten in den Rücken und Bauch getroffen wurde. Seefeldt erlag am darauffolgenden Tag seinen schweren Verletzungen. (...)
Die zahlreich im Gerichtssaal anwesenden Verwandten und Freunde der Familie Seefeldt zeigten sich nach der Urteilsverkündung entsetzt. „Mich hat jemand für 500.000 N$ verklagt, weil mein Hund ihn gebissen hat“, sagte eine der Anwesenden.

Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia, 20.4.2009 (Auszug)

20.4.09: Jäger schießt sich ins Bein

Mit einer Schussverletzung im Oberschenkel musste ein 66-Jähriger Mann aus Markdorf am Samstagabend, 18. April, gegen 18.45 Uhr in das Krankenhaus gebracht werden. Beim Reinigen seiner Jagdwaffe hatte sich ein Schuss gelöst.

Markdorf (sz) Wie die Ermittlungen der Polizei ergeben haben, hatte der Mann in seiner Eigenschaft als Jäger in seiner Wohnung mit einer Pistole hantiert, als sich plötzlich ein Schuss löste. (...)

Quelle: Schwäbische Zeitung, 20.4.2009 (Auszug)

6.4.09: Jäger erstattet Selbstanzeige wegen Falle

Selbstanzeige nach Unfall mit Fangeisen

Nach einem Unfall mit einer Marderfalle, bei dem sich ein 13-jähriges Mädchen am Sonntag in OÖ verletzte, hat ein Jäger Selbstanzeige erstattet und seine Jagdkarte zurückgelegt. Die Grünen fordern ein Verbot und wollen in der nächsten Landtagssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen. (...)

Quelle: ORF, 6.4.2009 (Auszug)

5.4.09: 13-Jährige gerät in Marderfalle

Fangeisen klappt zu

13-jährige Oberösterreicherin geriet in Marderfalle


(...) Die 13-jährige Carina war mit einer Freundin in Weißkirchen an der Traun im Bezirk Wels-Land unterwegs. Am Waldrand entdeckten die beiden zwei Vogeleier. Sie dachten, es handle sich um ein zerstörtes Vogelnest und wollten die Eier wieder nebeneinander legen. Diese dienten aber als Köder in einer Marderfalle. Als Carina zu einem Ei griff, schnappte ein Fangeisen zu, ihr rechter Unterarm war eingeklemmt.

Erwachsene kamen zu Hilfe und konnten nach einiger Zeit das Fangeisen
öffnen. Kurz darauf landete "Christophorus 10" aus Linz am Waldrand. Die Crew des Notarzthubschraubers versorgte Carina vorerst mit
Schmerzmitteln und flog sie anschließend zur genauen Abklärung der
Armverletzungen ins UKH nach Linz. (...)

Quelle: Krone Zeitung Österreich, 5.4.2009 (Auszug)


5.4.09: Freundin durch Pistolenschuss verletzt

Frau in Winterthur mit ungewolltem Schuss verletzt

Winterthur - Mit einem Schuss aus einer Pistole hat 29-jähriger Mann in
der Nacht auf Samstag in Winterthur seine 37-jähriger Freundin schwer
verletzt. Nach Polizeiangaben hantierte er mit der Waffe, als sich
ungewollt und plötzlich ein Schuss löste.

Die Frau erlitt eine Schusswunde am Bein. Der Zwischenfall geschah in
einer Wohnung.

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem Paar um Schweizer Staatsbürger. Erste Ermittlungen führen die Schussabgabe auf Fahrlässigkeit zurück.
Quelle: nachrichten.ch, 5.4.2009

3.4.09: Trophäenjäger tötet Jagdführer

Verteidiger fordert Freispruch

Von Plocki hört Urteil in zwei Wochen – Staatsankläger pocht auf Totschlag

Windhoek – Den Staat vertrat am gestrigen Verhandlungstag im Fall Prof. Dr. Dr. Kuno von Plocki Staatsankläger Oliver Lino, der in seinem Plädoyer es als erwiesen sah, dass der Beschuldigte deutsche Staatsbürger nachlässig gehandelt habe und dadurch der junge Namibier Jörg Seefeldt ums Leben gekommen sei. Von Plocki muss sich auf die Klage des Totschlags oder alternativ auf die Klage der nachlässigen Handhabung einer Schusswaffe verantworten, nachdem sich am 17. Januar 2006 während der Jagd auf der Hetako Safari Lodge, ein Schuss aus der Waffe des Tierarztes von Plocki gelöst und den jungen Jagdführer Seefeldt in den Rücken getroffen hatte. Seefeldt erlag der schweren Verletzung einen Tag später in einem Windhoeker Krankenhaus. „Bei Totschlag ist nur zu klären, ob der Beschuldigte nachlässig gehandelt hat oder nicht. In diesem Fall seien ausreichend Beweise dem Gericht vorgelegt worden, die belegen, dass der Beschuldigte nachlässig mit seiner Waffe umgegangen ist und ich fordere deshalb Totschlag“, sagte Staatsankläger Lino. (...)
Quelle: www.az.com.na, 3.4.3009 (Auszug)

2.4.09: Großeinsatz nach Jäger-Randale

Wettringen: Polizei fasst mutmaßlich bewaffneten Mann nach Großeinsatz

Auch mit einem Hubschrauber suchte die Polizei am Donnerstag nach einem Mann aus Haddorf, der mutmaßlich bewaffnet und auf der Flucht war.


Mit einem Großeinsatz hat die Polizei am Donnerstag Vormittag nach einem 48-Jährigen aus Haddorf gesucht. Der betrunkene Mann hatte am frühen Morgen in seinem Haus randaliert und war mit einem Wagen geflüchtet. Die Polizei fürchtete, der passionierte Jäger könnte bewaffnet sein - was sich am Nachmittag als falsch herausstellte.

(...) Polizisten in Zivil spürten den flüchtigen Mann am Mittag im niedersächsischen Ahlde zwischen Salzbergen und Emsbüren auf. "Wegen der möglichen Bewaffnung des Mannes mussten wir auf Nummer sicher gehen", sagte Jochen Laschke, Pressesprecher der Kreispolizei Steinfurt, auf Anfrage der MV. (...)

Um 6.25 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein. Der 48-Jährige randaliere in betrunkenem Zustand in seinem Haus. Anschließend setzte sich der Wettringer in den Wagen und fuhr davon. "Die Familie hat sich große Sorgen gemacht", sagte Laschke.

Im Weiteren wurde der Polizei mitgeteilt, dass der 48-Jährige legaler
Besitzer mehrerer Schusswaffen sei und möglicherweise auch welche
mitgenommen hätte.
Deshalb leitete die Polizei gleich eine Großfahndung
ein. (...)

Quelle: Borkener Zeitung, 2.4.2009 (Auszug)




26.3.09: SEK stürmt Hof von Jäger

Sondereinsatzkommando stürmt Hof von Jäger (31)

Rund 30 Polizeibeamte, darunter auch Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK), haben am Donnerstag ein Haus in Valley nach Waffen durchsucht. Hintergrund: Das Landratsamt Miesbach hatte dem 31-jährigen Jäger, der dort wohnt, kurzfristig aufgefordert, seine Waffen abzugeben. (...) Nach Angaben eines Landratsamts-Sprechers besitzt der 31-Jährige insgesamt zwölf Kurz- und Langwaffen, die alle, zum Teil seit zehn Jahren, für die Jagd zugelassen sind.

Trotzdem hatte das Landratsamt die sofortige Herausgabe der Waffen angeordnet. Grund: Der Mann war vor einigen Tagen in München in eine Verkehrskontrolle geraten. Im Auto hatte er einige seiner Waffen gelagert. „Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Mann einen sehr aufgeregten und verwirrten Eindruck macht“, berichtet der Sprecher. Das auffällige Verhalten des Mannes habe die Polizei dazu bewegt, das Landratsamt zu informieren. „Es war zu befürchten, dass der 31-Jährige mit den Waffen nicht ordentlich umgeht.“ (...)

Quelle: TZ, 26.3.2009 (Auszug)

26.3.09: München: 14,2 Waffen pro Jäger/Schütze

70000 legale Waffen in München - aber nur 4900 Jäger und Schützen

70000 legale Waffen von Privatleuten sind in München behördlich registriert. Es gibt aber in der Stadt nur knapp 5000 Sportschützen und Jäger. Die meisten Waffen in der Landeshauptstadt haben Personen, die den Waffenschein zu Zeiten beantragt haben, als es noch leichter war, ihn zu bekommen. Auch besitzen viele Personen scharfe Schusswaffen, die sie vererbt bekommen haben.

In Folge des Amoklaufes in Winnenden wird das Thema Waffenbesitz in privaten Händen politisch kontrovers diskutiert. In München will das Kreisverwaltungsreferat (KVR) bei den Kontrollen der Waffen in Privatbesitz jetzt einen Gang zulegen. Sechs Mitarbeiter sollen zusätzlich eingesetzt werden, um schärfere Kontrollen ermöglichen zu können. Im Rahmen einer Sonderprüfung erhalten alle 20000 Waffenbesitzer in München einen Brief vom KVR. Sie müssen nachweisen, dass die Waffen vorschriftsmäßig in einem Waffenschrank verwahrt sind. Wer nicht reagiert oder wer keinen Nachweis erbringen kann, dem können der Waffenschein und die Waffen entzogen werden. Unabhängig von dieser Sonderprüfung wird in München jeder Waffenbesitzer alle drei Jahre überprüft. (...)

Quelle Stadtmagazin München 24, 26.3.2009 (Auszug)

22.3.09: Schärferes Waffenrecht

Sicherheit

Berlins Innensenator Körting fordert schärferes Waffenrecht

Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will nach dem Amoklauf in Winnenden eine Initiative für ein schärferes Waffenrecht auf den Weg bringen.

- "Er wird dafür sorgen, dass es auf der Innenministerkonferenz Thema wird und nicht wieder in Vergessenheit gerät", bestätigte seine Sprecherin Nicola Rothermel gestern. Körting sagte dem "Spiegel", die anderen SPD-Innenminister verfolgten eine ähnliche Linie. (...)

Körting hatte kürzlich schon verlangt, dass Jäger und Sportschützen höchstens drei Gewehre besitzen dürfen. Es müsse auch überprüft werden, ob man Jägern noch den Besitz von zwei Pistolen erlaube. Eine schlüssige Begründung dafür gebe es nicht. "Die jetzige unbegrenzte Regelung dient nicht der Jagd, sondern der Waffenindustrie und dem Waffenfetischismus." (...)

Die Berliner Grünen unterstützten hingegen Körting. "Waffen gehören nicht in private Haushalte", teilte der innenpolitische Grünen-Sprecher Benedikt Lux mit. Stattdessen müssten sie in "gut gesicherten und kontrollierten Tresoren" aufbewahrt werden.
Quelle: Berliner Morgenpost, 22.3.2009 (Auszug)

18.3.09: Jäger erschießt Frau und Kinder

In Hornsen in der Nähe der Stadt Hannover hat ein Mann nach Polizeiangaben seine Frau und ein Kind erschossen. Den Angaben zufolge nahm er sich danach selbst das Leben. Alles deute auf eine Familientragödie hin, sagte ein Sprecher der Polizei.

Laut dem deutschen Nachrichtensender NTV wurden weitere drei Kinder schwer verletzt. Bei dem Täter soll es sich um einen Jäger handeln. Der ganze Ort wurde abgesperrt.

Erste Berichte der Nachrichtenagentur Reuters und NTV über einen "Amoklauf mit mehreren Toten" hatte Erinnerungen an das Massaker in der Schule von Winnenden geweckt. Dabei waren in der Kleinstadt in der Nähe von Stuttgart in der vergangene Wochen 16 Menschen ums Leben gekommen, darunter der Täter, ein 17-jähriger Schüler.

Quelle: DIE PRESSE online, 18.3.2009

18.3.09: Jäger teilweise entwaffnen

Berlins Innensenator Körting will Jäger teilweise entwaffnen

Berlin/Osnabrück (ddp-bln) Nach dem Amoklauf von Winnenden will Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD) die Zahl legaler Waffen für die Jagd drastisch reduzieren.
Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwochausgabe) sagte Körting, er sehe bei Jägern kein Bedürfnis für den Besitz von Kurzwaffen. Zudem dringt der SPD-Politiker darauf, «künftig nur noch drei Langwaffen pro Jäger zuzulassen». Nach geltender Rechtslage dürfen Jäger eine unbegrenzte Zahl von Langwaffen sowie zwei Kurzwaffen besitzen. «Diese Regelung dient nicht der Jagd, sondern der Waffenindustrie und dem Waffenfetischismus», kritisierte Körting. (...)
Quelle: www.ad-hoc-news.de, 18.3.2009 (Auszug)







14.3.09: Wildfütterungsstand-Einsturz - Jäger tot

Jäger bei Wildfütterungsstand-Einsturz getötet

Beim Einsturz eines Wildfütterungsstands im Gemeindegebiet von Sonntag (Großes Walsertal) ist am Samstagvormittag ein 45 Jahre alter Jäger aus Gamprin (Liechtenstein) getötet worden. Die drei Vorarlberger Begleiter des 45-Jährigen blieben laut Polizei unverletzt. Die Hilfskräfte mussten aufgrund der Lawinengefährdung per Hubschrauber an den Einsatzort geflogen werden.
Die vier Männer waren gegen 10.30 Uhr mit Wildfütterungsarbeiten beschäftigt, als die auf der unteren Huttla-Alpe gelegene Futterraufe vermutlich infolge der großen Schneelast zusammenbrach. Der 45-Jährige wurde unter den Trümmern begraben und konnte von seinen Begleitern nicht befreit werden. (...)

Quelle: Kleine Zeitung, Österreich, 14.3.2009 (Auszug)

13.3.09: 15 Gewehre bei Waffenmesse gestohlen

Bei der Internationalen Waffenausstellung (IWA) in Nürnberg sind 15 Gewehre abhanden gekommen. Messesprecher Peter Ottmann sagte am Freitag der Nachrichtenagentur ddp, die hochwertigen Jagdwaffen seien am Donnerstagabend vom Stand eines österreichischen Herstellers gestohlen worden. Die Tat geschah während der Aufbauarbeiten zu der am Freitag eröffneten Waffenmesse. Der Sachschaden betrage rund 400.000 Euro. Wie es zu dem Diebstahl kommen konnte, sei noch völlig unklar. Die Gewehre hätten sich in einer Vitrine befunden. Es sei eine Vorschrift bei der Messe, dass alle Waffen nur angekettet oder in verschlossenen Schaukästen präsentiert werden dürfen. „Für die Sicherung der Waffen ist der Standinhaber verantwortlich“, betonte Ottmann. Die Nürnberger Polizei ermittle in dem Fall.

Die weltweit größte Waffenmesse war am Freitag mit einer Gedenkminute für die Opfer des Amoklaufes von Winnenden eröffnet worden. Der Präsident der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition, Olaf Sauer, forderte mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit den Mitmenschen. „Ein Amokläufer ist für mich ein Signal, dass in der Gesellschaft etwas nicht stimmt“, sagte er. Die Branche befinde sich in einem Zwiespalt. Blende man den Amoklauf aus, dann würde der Vorwurf lauten, es gehe nur um das Geschäft, zeige man Betroffenheit, dann werde dies als Eingeständnis der Schuld gewertet. (...)

Streit über Waffenbörse in Sindelfingen

(...) In Baden-Württemberg gibt es nach dem Amoklauf in Winnenden einen heftigen Streit um eine am Freitag eröffnete Waffenbörse im 45 Kilometer entfernt gelegenen Sindelfingen. Die Stadt hatte ihre Genehmigung der Messe am Donnerstag widerrufen, das Verwaltungsgericht Stuttgart verwarf aber dieses Verbot. Nun ist die Stadt vor den Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gezogen. (...)

Quelle: Frankfurter Allgemeine, 13.3.2009 (Auszug)


13.3.09: Schießunfall in Jägerhaushalt

Verschärfung des Waffengesetzes sinnvoll?

Nach dem tragischen Amoklauf von Winnenden und der Schussunfall zweier Kinder in Salzburg denkt man über eine Verschärfung des Waffengesetzes nach?

(SN). Großes Glück hatte am Dienstag gegen 15.30 Uhr ein Zehnjähriger in Kuchl. Er überstand einen Schussunfall leicht verletzt.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, hatte der Bub mit seinem zweijährigen Bruder das Luftdruckgewehr des Großvaters samt Munition genommen. Die Waffe war in einer Werkstatt in einer Ecke hinter Stöcken verwahrt gewesen. Die Buben führten damit Schießübungen auf dem Gelände des elterlichen Bauernhofs durch.

Als der Zehnjährige die Waffe mit dem Lauf nach oben auf den Boden stellte, betätigte sein kleiner Bruder den Abzug. Ein Schuss löste sich. Das Projektil drang bei dem Zehnjährigen in die Unterlippe ein, verletzte einen Zahn und blieb in der Oberlippe stecken. Die Großmutter brachte den Buben zum Gemeindearzt, der ihn in das LKH Salzburg überwies.

Der Zehnjährige konnte nach einer ambulanten Untersuchung wieder nach Hause gehen. Der Großvater, der Jäger ist, wird bei Gericht und bei der Bezirksbehörde angezeigt.

Quelle: Salzburger Nachrichten, 13.3.2009


13.3.09: Private Waffenlager

Spiegel online schreibt am 13.3.2009 (Auszug):

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) beklagte "eklatante Sicherheitslücken" bei der Kontrolle von Waffen. "Es darf nicht sein, dass bei Sportschützen oder Jägern private Waffenlager entstehen und es keiner merkt", sagte DPolG-Chef Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Wer Tausende Schuss Munition und zig Waffen zu Hause bunkere - wie im Fall Winnenden - dem gehöre die Waffenlizenz abgenommen. Die Ordnungsbehörden müssten regelmäßige Kontrollen in Wohnungen von Waffenbesitzern machen, forderte Wendt. Jede Pommesbude in Deutschland werde deutlich strenger geprüft als der Umgang mit Waffen. "Nur mit schärferer Aufsicht lassen sich Missbrauch oder Nachlässigkeiten aufdecken."

13.3.09: Gysi: keine Waffen in Privathaushalten

Gregor Gysi: Lagerung von Waffen in Privathaushalten untersagen

Berlin (ots) - "In der Konsequenz aus dem unfassbaren und schrecklichen Amoklauf in Winnenden muss die Politik dafür sorgen, dass der Zugang zu Waffen deutlich restriktiver gestaltet wird als bisher", fordert der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi. "Die Lagerung von Waffen und Munition in Privathaushalten muss untersagt werden. DIE LINKE fordert in einem Antrag an den Bundestag die Bundesregierung auf, die notwendigen gesetzlichen Regelungen zu schaffen, damit Waffen und Munition künftig nur noch in rund um die Uhr überwachten, bewachten und entsprechend gesicherten Arsenalen von Organisationen und Vereinen aufbewahrt werden, die den Waffengebrauch pflegen dürfen."
Quelle: ots, 13.3.2009 (Auszug)

11.3.09: Waffen wegnehmen!

Ostsee-Zeitung:
Waffen wegnehmen!
Kommentar zum Amoklauf in Baden-Württemberg


Rostock (ots) - Erst einmal gilt auch nach den Ereignissen von Winnenden, was der damalige Bundespräsident Johannes Rau bei der Trauerfeier für die Erfurter Opfer sagte: "Wir sollten unsere Ratlosigkeit nicht zu überspielen versuchen mit scheinbar nahe liegenden Erklärungen. Wir sollten uns eingestehen: Wir verstehen diese Tat nicht."

Das einzige, was man jetzt bereits - und wieder einmal - verstehen sollte, ist: Man muss den potenziellen Tätern die Mittel zum Amoklauf wegnehmen - die Waffen. Es ist völlig unverständlich, dass weiterhin legal Schießeisen in Privathaushalten aufbewahrt werden. Die Jäger- und Sportschützenlobbys haben ein weitgehendes Waffenverbot bisher verhindert. Und damit Schuld auf sich geladen.

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439


11.3.09: Verschärfung des Waffenrechts

Auszug aus einem Kommentar in den Nürnberger Nachrichten zur Verschräfung des Waffenrechts nach dem blutigen Amoklauf in Winneden mit 17 Todesopfern:

"Zwar wird kein Gesetz der Welt es verhindern können, dass sich Menschen mit großer krimineller Energie Revolver oder Gewehre verschaffen. Doch die Frage ist, wie leicht man es ihnen machen darf. Zweimal schon sind in Deutschland die Bestimmungen für den Besitz und die Aufbewahrung von Waffen in Privatbesitz verschärft worden, doch in einem entscheidenenden Punkt hat sich die Lobby der Sportschützen und Jäger bisher durchsetzen können: Sie dürfen ihre Waffen weiterhin zu Hause aufbewahren. Dass das auch die Eltern des Amokläufers von Winnenden taten und eine dieser Waffen bei der polizeilichen Durchsuchung gestern fehlte, spricht Bände und fordert zum Handeln heraus."


10.3.09: Jäger verletzt mit Schrotkugeln 2 Jogger

Vorfall hatte sich bereits am 31. Dezember ereignet.
Ein Jäger hat im Landkreis Kronach zwei Jogger mit Schrotkugeln getroffen. Das berichtet der Fränkische Tag Kronach in seiner heutigen Ausgabe.
Der Vorfall hat sich demnach bereits am 31. Dezember im Steinachtal ereignet. Bei einer Entenjagd hat der Schuss die beiden Jogger zwischen Steinach und Mitwitz getroffen und an Oberschenkel und Oberarm verletzt.

Nach Auskunft der Kronacher Polizei war der Vorfall von den Betroffenen nicht zur Anzeige gebracht worden.
Erst durch ein anonymes Schreiben habe die Polizei Kenntnis von dem Vorfall erhalten. Der Jäger muss sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Quelle: www.kanal8.de, 10.3.2009


6.3.09: Jäger droht sich zu erschießen

Jäger droht sich zu erschießen

Peine (ots) Gegen 14:20 Uhr teilte eine Familienangehörige mit, dass ein 56-jähriger droht sich selbst zu töten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch seine Ehefrau sowie ein Kind in dem Haus.
Nach ersten Telefonkontakten mit dem Jäger bestätigte dieser seine Absichten. In weiteren Telefonaten konnten die Ehefrau gegen 15:00 Uhr dazu veranlasst werden, mit ihrem Sohn das Haus zu verlassen. Die Frau bestätigte zudem, dass der 56-jährige mehrere Kurz- und Langwaffen sowie die dazu gehörige Munition besitzt.
Das Spezialeinsatzkommando (SEK) und die Verhandlungsgruppe wurden angefordert.
Speziell geschulte Beamte der Verhandlungsgruppe konnten den Jäger gegen 17:15 Uhr dazu veranlassen, vor das Wohnhaus zu treten, wo er dann von Beamten des SEK festgenommen wurde.
Bei der Nachsuche im Haus wurde eine Umfangreiche Sammlung von Kurz- und Langwaffen sowie Munition aufgefunden und sichergestellt.
Der Jäger stand unter deutlichem Alkoholeinfluss.
Derzeit wird seine Einweisung in ein Krankenhaus geprüft. (...)
Quelle: ots, 6.3.2009 (Auszug)

26.2.09: Querschläger trifft Auto auf A4

Bei einer Fahrt auf der A4 ist ein Transporter mit zwei Insassen von einem Projektil getroffen worden. Das Geschoss durchschlug den Kotflügel. Der Fahrer (38) und seine Frau (34) wurden nicht verletzt. Ermittler gehen davon aus, dass es sich einen einen Querschläger gehandelt hat. Derzeit wird geprüft, ob zum Zeitpunkt des Schusses Jäger in dem Gebiet unterwegs waren. Das sichergestellte, stark verformte Geschoss stammt von einer Munition, die auch von Jägern benutzt werde.
Quelle: bild.de, 26.2.2009


22.2.09: Sohn eines Jägers erschießt sich

Tod eines 17-Jährigen – CDU-Landrat nach tödlichem Schuss unter Druck

Seit mehreren Monaten schon hätte ein rheinland-pfälzischer CDU-Landrat einem den Alkohol liebenden Jäger wohl alle Schusswaffen und auch die Munition abnehmen lassen müssen. Doch passiert ist wenig; besser gesagt – eher nichts. Bis zum vergangenen Freitag. Da hat sich der 17-jährige Sohn des Jägers erschossen. Und für den Landrat könnte es nun ziemlich ungemütlich werden.

(...)
Wie überall auf der Welt gibt es eben auch im Landkreis Altenkirchen einige wenige stark trinkende Jäger. Einem von ihnen, einem Bauunternehmer, hatte man den Führerschein abgenommen. Unabhängig davon heißt es in einer der Polizei und dem Landratsamt vorliegenden Strafanzeige vom 25. November 2008 über den Jäger unter der Vorgangsnummer 072048 / 2011 2008 / 1531: »... den Führerschein abgeben müssen. Nach §17 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes hätte im vorliegenden Fall durch das Landratsamt eine Zuverlässigkeitsprüfung erfolgen müssen. Da die vorgenannte Person behördlich wie auch in der ortsansässigen Bevölkerung als trunksüchtig bekannt ist, weise ich darauf hin, dass die Person weiterhin mit Schusswaffen die Jagd ausübt.«

(...)
Am Freitag hat sich der 17-jährige Sohn des Bauunternehmers auf dem heimischen Grundstück erschossen. Die Waffen der bei den Behörden hinlänglich bekannten Familie hätte das Landratsamt nach den Hinweisen und dem Gesetzeswortlaut wohl eigentlich schon seit Monaten einziehen müssen. Es gab Strafanzeigen in dieser Sache, es gab viele Anfragen besorgter Bürger – und nun gibt es einen Toten, der wohl noch leben könnte, hätte die Behörde eingegriffen. (...)

Quelle: kopp-verlag.de, 22.2.2009
http://info.kopp-verlag.de/news/tod-eines-17-jaehrigen-cdu-landrat-nach-toedlichem-schuss-unter-druck.html




17.2.09: Limbugrer Jäger hortet illllegale Waffen

Limburger Jäger hortet illegale Waffen in seiner Wohnung

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz


Ein Limburger Hobbyjäger muss sich wegen unerlaubten Besitzes mehrerer schwerer Schusswaffen verantworten. Die von der Staatsanwaltschaft Limburg bestellten Frankfurter Zollfahnder fanden in der Wohnung des 63-Jährigen neben drei registrierten Schusswaffen eine Pump Gun, ein Winchester-Gewehr, ein halbautomatisches Selbstladegewehr, einen Revolver und eine Luftdruckpistole. Für sie besitzt der Jäger keine Zulassung. Die Fahnder beschlagnahmten in der Wohnung zudem 224 Schuss Munition, wie der Zoll am Dienstag mitteilte.
Die Staatsanwaltschaft Limburg ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den ungarischen Staatsbürger, der seit mehr als zehn Jahren in Hessen lebt. Sollte er die nicht registrierten Waffen zudem illegal nach Deutschland eingeführt haben, droht ihm nach Zollangaben eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren. Aufmerksam auf den Mann wurden Beamte des Hauptzollamts im bayerischen Regensburg. Sie fanden am Sonntag während einer Routinekontrolle auf einem Autobahnrastplatz einen Schalldämpfer im Auto des 63-Jährigen.

Quelle: ddp, 17.2.2009

13.2.09: Verstoß gegen Waffengesetz

Seevetal - Verstoß gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz

35 Waffen sichergestellt

Nachdem bereits vor einigen Tagen ein anonymer Hinweis auf ein Verstoß gegen das Waffengesetz bei der Gemeinde Seevetal einging und die Polizei ein entsprechendes Ermittlungsverfahren einleitete, konnte der Sachverhalt nun geklärt werden.
Im Rahmen der Ermittlungen zu einem Verstoß gegen das Waffengesetz wurden insgesamt drei Wohnungen, in Seevetal, in Stelle und in Winsen durchsucht. Hier stellte die Polizei nun unter aktiver Beteiligung der Gemeinde Seevetal (als zuständige Untere Waffenbehörde), insgesamt 35 scharfe Schusswaffen und ca. 15.000 Schuss Munition sicher. Die Waffen waren überwiegend unerlaubt verwahrt, ein Großteil dieser Waffen war zudem im illegalen Besitz. Eine dieser Waffen war mit einem Schalldämpfer präpariert.
Darüber hinaus wurden in der Wohnung des 63-jährigen Beschuldigten in Seevetal Übungshandgranaten der Bundeswehr sowie Kriegsmunition gefunden. Ein gesondertes Ermittlungsverfahren wird eingeleitet.
Weiterhin wird die waffenrechtliche Eignung des Beschuldigten, der gleichzeitig als Jäger und Sportschütze aktiv war, seitens der entsprechenden Waffenbehörde geprüft, ggfls. wird er mit dem Verlust seiner Erlaubnisse rechnen müssen.

Quelle: Presseportal, 13.2.2009

5.2.09: Jagdunfall: Ermittlung gegen zwei Jäger

Jagdunfall: Ermittlungsbehörden geben Details bekannt

Es wird derzeit gegen zwei Schützen konkret ermittelt

Bergstraße. Gegen eine 73-jährige Jägerin und einen 75-jährigen Jäger wird von den Behörden, die den Tod eines 40-jährigen Jägers untersuchen, der am 10. Januar bei einer Treibjagd in Einhausen mit einem Kopfschuss tot zusammengebrochen war, wegen fahrlässiger Tötung konkret ermittelt.


(...) An der Jagd in Einhausen nahmen 37 Jäger und zwölf Treiber teil. Der Todesschuss fiel gegen 15.15 Uhr. Ein Arzt, der sich unter den Jägern befand, konnte nur noch den Tod feststellen. (...)

Quelle: Bergsträßer Anzeiger, 05. Februar 2009 (Auszug)

31.1.09: Jäger erschießt Ehefrau

Tödliches Beziehungsdrama im Waldviertel

In Tiefenbach bei Kautzen (Bezirk Waidhofen/Thaya) dürfte sich ein blutiges Beziehungsdrama ereignet haben. Ein Mann soll seine Lebensgefährtin erschossen haben. Die 48-Jährige wurde mit einem Kopfschuss gefunden.


Entdeckt wurde die Leiche der Frau von Nachbarn des Mannes. Sie wollten ihm mitteilen, dass eine Scheune seines auf dem ehemaligen Anwesen seiner Eltern in Flammen steht. Bei dem Versuch, ihn in seiner Wohnung anzutreffen, fanden sie die tote Frau. Sie dürfte mit einem Jagdgewehr erschossen worden sein.

Anschließend dürfte der Täter die Scheune selbst angezündet haben. Sie brannte komplett nieder. Die Flammen griffen auch auf das ehemalige Elternhaus des Mannes über und richteten dort Schaden an. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Dringend tatverdächtig sei der 51-jährige Lebensgefährte der Frau, sagte Ernst Schuch vom niederösterreichischen Landeskriminalamt.

Laut Polizei ist derzeit unklar, ob sich der Mann das Leben genommen hat. Seine Leiche könnte in der abgebrannten Scheune liegen. (...)

Quelle: ORF, 31.1.2009 (Auszug)

Nachtrag:
Die Niederösterreichischen Nachrichten melden am 4.2.2009: "Wie bereits seit dem Auffinden der Toten vermutet worden war, dürfte Schmidt nach dem Mord in seinem Schuppen Feuer gelegt haben und sich anschließend ebenfalls erschossen haben."

20.1.09: Bauchschuss

Mit Schrotgewehr selbst in Bauch geschossen

In Krieglach im Bezirk Mürzzuschlag hat sich in der Nacht auf Dienstag ein Mann mit einem Schrotgewehr selbst angeschossen. Eigentlich hielt der 34-Jährige auf dem Balkon seines Einfamilienhauses Ausschau nach einem Fuchs.

Gewehr fiel um - Schuss löste sich

Der Jäger lauerte auf einen Fuchs, als er sein Jagdgewehr abstellte und dieses plötzlich aus unbekannter Ursache umfiel - dabei löste sich ein Schuss und traf den Mann in den Bauch.

Die Ehefrau des 34-Jährigen hörte den Knall; sie alarmierte die Rettung, die den Schwerverletzten ins LKH Bruck brachte.

Quelle: ORF, 20.1.2009

20.1.09: Jäger geht mit Schusswaffe auf Sohn los

Jäger geht mit Waffe auf Sohn los

Die Jagd ist seine Leidenschaft, und sein Waffenschrank war gut sortiert. Es hätte also in einer Tragödie enden können, als Metzgermeister Jakob K., 55, im März vorigen Jahres nach einem an sich harmlosen Streit mit seinem Sohn Andreas, 20, zu einer großkalibrigen Smith & Wesson Magnum griff, um seine Position als Familienoberhaupt zu unterstreichen.

Es fiel auch ein Schuss, doch der blieb im Boden stecken und verletzte niemanden. Vor einer Anklage bewahrte dies Jakob K. aber nicht. Seit Montag muss er sich wegen versuchten Mordes vor dem Schwurgericht verantworten.

(...) Auch am 26. März vorigen Jahres hatte Jakob K. kräftig gezecht. Der Sohn regte sich darüber auf, ein Wort gab das andere. Jakob K. stürzte zum Waffenschrank, riss die Magnum heraus und ging auf seinen Sohn los. "Erst zielte er auf den Boden, dann auf meinen Körper", schildert der 20-Jährige. Er habe sich auf den Vater gestürzt und dessen Hand mit dem Revolver nach unten gedrückt. Dabei löste sich ein Schuss. Die Anklage wirft Jakob K. vor, er habe "seinen unbedingten Machtanspruch als Familienoberhaupt um jeden Preis" durchsetzen wollen. Als Jäger sei er im Umgang mit der Waffe vertraut gewesen und habe einen möglichen tödlichen Ausgang billigend in Kauf genommen. (...)

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 20.1.2009 (Auszug)

16.1.09: Betrunkener Jäger rammt LKW

Wie die Polizei berichtet, rammte gestern Abend ein betrunkener Jäger mit seinem Auto auf der A 49 einen LKW samt Anhänger. Der Mann hatte 1,45 Promille im Blut und Waffen im Kofferraum.
Zu dem Unfall kam es, als der 38-jährige Jäger von der linken auf die rechte Fahrspur wechselte und den dann vor ihm fahrenden LKW übersah. Durch den Zusammenprall riss der Anhänger des LKW ab und rollte dann führerlos weiter.

Der Jäger wurde leicht verletzt, die Waffen durch die Polizei sichergestellt.

Quelle: www.nh24.de, 16.1.2009

16.1.09: Drohung eines Jägers?

Eklat im Schultes-Wahlkampf
Ammerbuchs Bürgermeister von Ow sieht sich durch Kritiker-Äußerung bedroht

Drohung oder Missverständnis? Eine Wahlkampfveranstaltung in Altingen
endete am Dienstag mit einem Eklat. Bürgermeister Friedrich von Ow ist
immer noch "fassungslos" über eine Äußerung des ehemaligen Altinger
Tierarztes Ralf Hammer. Der beteuert: "Es war nicht so gemeint." (...)

Nach Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung ging der Bürgermeister noch durch die Reihen verabschiedete die Gäste per Handschlag. Dabei kam er schließlich auch zu dem Tisch, an dem Hammer noch mit anderen Besuchern diskutierte. "Wir gaben uns die Hand", so Hammer. Dann habe er zu von Ow - einem Jäger wie er selbst - gesagt: "Gute Freunde werden wir wohl nicht mehr. Aber wir sehen uns dann ja wahrscheinlich bei Drückjagden." Dann fiel jener, von Hammer bestätigte Satz, über den von Ow auch noch zwei Tage nach dem Vorfall schlicht "fassungslos" ist. "Sie sollen bei den Drückjagden auf sich aufpassen", sagte der Tierarzt dem Bürgermeister. Danach sei von Ow "vollkommen entsetzt nach draußen gestürmt", berichtet Wallochny, der von dem Gespräch selbst allerdings nichts mitbekommen hatte.

"In Jägerkreisen ist eindeutig, was damit gemeint ist", erklärte von Ow gestern unserer Zeitung gegenüber. "Meine Familie ist sehr betroffen." Mehr will er dazu im Moment nicht sagen, auch nicht zur Frage, ob er rechtliche Schritte prüft. Nur soviel: "Ich will nichts ausschließen."

Quelle: Schwäbisches Tagblatt, 16.1.2009 (Auszüge)



13.1.09: Jagdunfälle sind keine Seltenheit

Der tragische Jagdunfall von Mühlenbach ist nicht der einzige, der sich in der Vergangenheit im Ortenaukreis ereignete. Bereits im Dezember 2003 wurde bei einer Treibjagd nahe Lautenbach ein 75-jähriger Jäger schwer verletzt.

Ein zweites Jagdunglück mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Wochenende bei einer Treibjagd auf Wildschweine in Hessen. Bundesweit passieren jährlich angeblich bis zu 800 Jagdunfälle. Wie viele genau tödlich enden, ist nicht bekannt. Es gibt offenbar keine offizielle Statistik.

Die Trauer um den ums Leben gekommenen Revierförster und Jäger Franz-Josef Mayer aus Hornberg-Niederwasser ist groß. Der 46-Jährige war am Samstag unweit der Landesstraße 107 – sie führt von Gutach über das Landwassereck bis Oberprechtal – von einem befreundeten Jäger erschossen worden. Offensichtlich ein tragischer Irrtum. "Von einer Vorsatztat gehen wir jedenfalls nicht aus", sagte gestern Polizei-Pressesprecher Emil Roth gegenüber der BZ. Gleichwohl hätten Ermittler und Kriminaltechniker ihre Tätigkeit aufgenommen. Man gehe von einer fahrlässigen Tötung aus. Die Leiche des Familienvaters – der Verstorbene hinterlässt Ehefrau und zwei kleine Kinder – werde heute obduziert. (...)

Quelle: Badische Zeitung, 13.1.2009 (Auszug)

13.1.09: Jäger tot - durch versehendlichen Schuss

Toter bei Radeburg gefunden

Einen grausigen Fund machte heute morgen ein Wachmann in einem Waldstück bei Radeburg.
Auf einem Waldweg fand er in einem Suzuki Geländewagen einen leblosen Mann mit einer Schussverletzung. Der herbei gerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich offenbar um einen tragischen Jagdunfall. Nach Angaben der Polizei habe der 65-jähriger Jäger in seinem Wagen gesessen, als sich aus seinem Gewehr versehentlich ein Schuss löste und den Mann tötete. Die Ermittlungen dauern noch an.

Quelle: Kanal 8, 13.1.2009

Jäger durch versehentlich ausgelösten Schuss getötet

Ein 65 Jahre alter Jäger ist durch einen vermutlich versehentlich ausgelösten Schuss in Radeburg (Landkreis Meißen) am Dienstag getötet worden. Der Rentner war nach Angaben der Polizei Oberes Elbtal/Osterzgebirge tot in seinem Geländewagen auf einem Waldweg entdeckt worden. Der Schuss habe sich offenbar aus seinem Gewehr gelöst, hieß es. Nach ersten Erkenntnissen würden ein Verbrechen oder Selbstmord ausgeschlossen. (dpa)


12.1.09: Schwerer Jagdunfall im Kreis Landsberg

Landsberg (AZ).Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich bereits am 2. Januar im Bereich Bernbeuren ein Jagdunfall ereignet, bei dem ein 58-jähriger Landsberger schwer verletzt wurde.
Laut Polizeibericht trieb der Mann in einem von Jägern umstellten Waldstück mit seinem Jagdhund einen Fuchs aus seinem Bau und befand sich noch in dem umstellten Waldgebiet. Der Fuchs kroch aus seinem Loch und lief in Richtung Wald zurück. Einer der Jäger schoss mit seinem Schrotgewehr zweimal hinterher. Ein Teil der Ladung landete jedoch in den Beinen des Treibers, teilt die Polizei mit.
Der 58-Jährige musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. In seinem rechten Bein wurden 27 Kugeln und in seinem linken eine Kugel gefunden.

Quelle: Landsberger Tagblatt, 12.1.2009

11.1.09: Auch schon Jäger in den Lauf gesehen

Als Rennradfahrer habe ich einem Jäger schon in den Lauf gesehen,...

....obwohl ich nicht wie ein Wildschwein aussehe und laut geschrien habe. Anschließend wurde ich gefragt, ob ich getroffen worden sei, wenn nicht, solle ich weiterfahren. Es ist eine traurige Tatsache, daß einige dieser "Jäger" mit dem Zeigefinger schneller sind als mit dem Kopf! Außerdem scheint das Schießen auf bewegte Objekte bei gewissen Leuten eine enorme Faszination auszuüben.

Leserzuschrift von Stefan Schaller zum Artikel "Zwei Männer bei Wildschweinjagd erschossen", Quelle: www.faz.net, 11.1.2009

10.1.09: Jäger auf Treibjagd erschossen

Ein 40 Jahre alter Jäger ist am Samstag auf einer Treibjagd durch einen Schuss getötet worden. Der Mann aus Riedstadt wurde laut Polizei gegen 15:15 Uhr in der Feldgemarkung Einhausen/Bergstraße durch einen Schuß schwer verletzt und verstarb noch vor Ort. An der Treibjagd auf Wildschweine waren insgesamt 37 Schützen und 12 Treiber beteiligt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang ist der genaue Tathergang unklar, insbesondere die einzelnen Positionen der Jagdbeteiligten als der Schuss abgegeben wurde. Die Waffen aller Beteiligten wurden sichergestellt. Seitens der Polizei geht man von einem Unfall aus; die Ermittlungen werden wegen fahrlässiger Tötung geführt, so das Polizeipräsidium Südhessen. ale

Quelle: Echo online, 10.1.2009

10.1.09: Förster statt Wildschwein erschossen

Ein Jäger hat am Samstag in Mühlenbach im Schwarzwald einen Förster mit einem Wildschwein verwechselt - und den Mann erschossen. Nach Polizeiangaben hatte der Jäger in seinem Zielfernrohr einen vermeintlichen Keiler gesehen und abgedrückt.

Der mit einem Poncho bekleidete Förster habe auf einem Pfosten sitzend an einem Baum gelehnt und auf Wild gewartet. Der Jäger stand etwa 80 Meter entfernt, als er das Opfer in den Rücken traf. Der 44 Jahre alte Förster gehörte ebenso wie der zwei Jahre ältere Schütze zu einer Jagdgesellschaft aus 50 Treibern und Jägern.

Quelle: nachrichten.t-online.de, 10.1.2009


10.1.09: Bei Schießübungen Ziel verfehlt

Bei "Schießübungen" Ziel verfehlt: Projektil trifft Wohnhaus statt
Scheunentor


Au/Hallertau. Bei Schießübungen am Mittwochnachmittag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich Au/Hallertau, verfehlte ein 27-jähriger aus dem Landkreis Freising sein Ziel, ein altes Scheunentor, nur knapp. Stattdessen ging der Schuss mit dem Kleinkalibergewehr in Richtung Nachbarhaus und durchschlug dort das Rollo und die Scheibe eines Fensters. (...)

Nachdem die Bewohner des Hauses am Abend die Einschussstelle entdeckten, verständigten sie die Polizeiinspektion Moosburg.

Die Spuren führten bald zu dem vermeintlichen Schützen in der Nachbarschaft (...). Zusätzlich verwerflich war, dass der Schütze auch mit dem Gewehr den
Spatzen auf dem Hof nachstellte. Ob er bei der Jagd "erfolgreich" war,
muss noch geklärt werden. Sie profitierten hier vermutlich von den
mangelhaften Schießkünsten des Täters.

Quelle: Vilsbiburger Zeitung, 10.1.2009 (Auszug)

9.1.09: Hund und Hand in Jägerfalle

Mönchengladbach

Böse Falle: Hand gebrochen

Seinen Hund konnte er befreien, dann aber geriet Roland Zachau mit seiner Hand in das zuschnappende Eisen. Für zwei bis drei Monate kann der selbstständige Fahrlehrer nicht arbeiten. Ein Riesenverlust für ihn und seine Familie.


Als Nicole Zachau sich am vergangenen Montag mit ihrem vierjährigen Sohn Lukas und dem Mischlingsrüden Tobby zu einem einen Spaziergang durch den frischen Schnee aufmachte, konnte sie nicht ahnen, wie verhängnisvoll der kurze Ausflug ... enden würde. Beim fröhlichen Toben geriet der Hund in eine Falle. Sie schnappte zu und umschloss mit eisernen Krallen seinen Kopf.
Nicole Zachau lief voller Panik mit ihrem Sohn nach Hause und alarmierte ihren Mann. ... Gemeinsam schafften sie es nur mit größter Kraftanstrengung, den Hund zu befreien. Beim Zurückschnappen aber geriet Roland Zachaus linke Hand zwischen die Fänge. Die Folge: ein gebrochener Mittelhandknochen, schmerzhafte Zerrungen und Prellungen an der Hand und am Handgelenk. Und: mindestens zwei bis drei Monate Arbeitsunfähigkeit.
(...)

Seine Frau ist im Nachhinein froh darüber, dass es nicht ihr Sohn war, der in die Falle geriet. ... Sie rief unmittelbar nach dem Vorfall die Polizei. „Die Beamten klärten uns darüber auf, dass diese Art von Fallen gar nicht frei aufgestellt werden dürfen“, sagt sie. ... „Wenn wir die Falle nicht aufbekommen hätten, wäre Tobby erstickt“, ist sich Roland Zachau sicher. So aber ist er selbst der Hauptleidtragende. Er hat gegen den Fallensteller, einen Jagdpächter aus Mennrath, Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet.
Dieser ist sich seiner Schuld bewusst. „Ich würde das Ganze gern ungeschehen machen“, sagt er. Aber betont gleichzeitig: „Der Hund darf zwar auf den Wegen frei laufen, nicht aber auf den Feldern. Und der Hundebesitzer hätte niemals die Falle öffnen dürfen, das ist viel zu gefährlich.“ (...)

Quelle: rp-online.de, 9.1.2009 (Auszug)

6.1.09: Schüsse bei Silvesterlauf

Jäger: "Haben Läufer geschützt"

Kontroverse um Schüsse auf eine Wildsau während des DJK-Silvesterlaufs


BAD KREUZNACH. Muss eine Wildsau am Wegesrand vom Jäger ausgerechnet dann geschossen werden, wenn die Läufer des Silvestercrosslaufs auf derselben Strecke in Sichtweite unterwegs sind? Ja, sagen die Jäger - um die Läufer zu schützen.

Glaubt man Augenzeugen, die am Silvesterlauf der DJK auf dem Kuhberg teilnahmen, stand das Tier fressend am Rande der Strecke, als der Jäger seine Büchse sprechen ließ.
Einige Läufer seien schon vorbei gewesen, so ein Augenzeuge, er selbst habe sich rund 15 Meter vor der Wildsau befunden. Somit stellt sich für den Laien unweigerlich die Frage, ob der Jäger durch seine zwei Schüsse nicht auch die Läufer gefährdet und somit grob fahrlässig gehandelt hat. (...)

Dieser Jäger betont, man habe lediglich seine Pflicht getan: Um seine Frau beim Laufen zu sehen, sei er an die Strecke gegangen. Dabei habe man die Sau am Wege stehen sehen, die keine Anstalten machte zu fliehen, was das natürliche Verhalten dieser Tiere beim Nahen von Menschen wäre.
Aufgrund dieses abnormen Verhaltens habe man von einem kranken und somit gefährlichen Tier ausgehen müssen und es erlegt, damit es die Läufer nicht möglicherweise angreift.

Diese Sichtweise bestätigt Ralf Rauschenplat, der Vorsitzende des hiesigen Jagdverbandes. "Normalerweise läuft ein Wildschwein weg. Wenn es nur dasteht, ist es auf jeden Fall krank, dann muss der Jäger einen Fangschuss anbringen." (...)

Dass die Schüsse die Läufer gefährdet haben könnten, glaubt Rauschenplat nicht: "Jeder deutsche Jäger hat eine so gute Ausbildung, dass bei jedem abgegebenen Schuss auf einen natürlichen Kugelfang geachtet wird - der Schuss geht dann in den Boden, wenn er nicht trifft. Wenn der Jäger, wovon ich ausgehe, seiner Ausbildung gemäß geschossen hat, dann denke ich nicht, dass ein Läufer gefährdet war."

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, 6.1.2009 (Auszug)


Lindig: "Völliger Quatsch"

BAD KREUZNACH (rn). Zu der abgeschossenen Wildsau beim Silvestercrosslauf auf dem Kuhberg nimmt nun Andreas Lindig, Vorsitzender des Tierschutzbundes Rheinland-Pfalz, Stellung. Lindig zu Folge ist die in der AZ veröffentlichte Argumentation der Jäger zu dem Vorfall nicht stichhaltig. (...)
Sarkastisch fügt Lindig an, der Jäger müsse wohl "tiermedizinisch hochgebildet" gewesen sein, wenn er aus der Distanz eine Erkrankung des Tiers diagnostizieren konnte. Abgesehen davon halte er es für "verwerflich" und "keine pädagogische Glanzleistung", ein Tier während einer solchen Sportveranstaltung zu schießen und am Wegesrand vor den Augen der teils jugendlichen Sportler verenden zu lassen.

Die in der AZ zitierte Aussage von Ralf Rauschenplat, Vorsitzender der Jäger im Kreis, ein Jäger achte aufgrund seiner guten Ausbildung beim Schuss stets darauf, dass das Projektil im Falle einer Verfehlung in einen "natürlichen Kugelfang", also den Boden, gehe, hält Lindig für ein Feigenblatt: "Die zahlreichen Jagdunfälle in Deutschland zeigen ja, wie es mit der Ausbildung oder der Befolgung der dort gelernten Vorgaben steht."

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, 6.1.2009 (Auszug)

6.12.09: Unfall -Jäger mit 1,08 Promille

Hund im Auto provozierte Unfall

Weil sich sein Hund zwischen den Autositzen nach vorne zwängte, ist am Samstagabend ein 36-jähriger Jäger mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und über eine steile Böschung gestürzt.

Lenker folgte davonlaufenden Hund
Der 36-jährige Stubaitaler war in Kematen auf der Autobahnauffahrt in
Richtung Innsbruck unterwegs, als er den Hund zurückdrückte. Dabei
verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug.

Alkotest ergab 1,08 Promille
Der Pkw stürzte über die Böschung, überschlug sich und kam in einem Feld auf den Rädern zum Stillstand. (...) Der Alkotest ergab einen Wert von 1,08 Promille.

Quelle: ORF, 6.12.2009 (Auszug)


5.1.09: Treibjagd: Wildschweine auf der Autobahn

Braunschweig: Wildschweine an der A391

Eine große Rotte Wildschweine hat, wie die Braunschweiger Polizei mitteilt, in den letzten Tagen und Nächten mehrfach die Autofahrer auf der Abfahrt von der Autobahn 391 zur Autobahn 2 gefährdet.
Bei einer sogenannten Treibjagd von mehreren Jägern wurden drei Wildschweine von den Jägern erlegt.
Sieben sogenannte Schwarzkittel konnten durch ein Loch in einem Wildzaun flüchten. (...)

Quelle: www.die-newsblogger.de, 5.1.2009

5.1.09: Jagdunfall

Jäger rutschte 80 Meter tief ab

Bei einem Jadgunfall in Brückl ist am Montag ein 53 Jahre alter Mann
schwer verletzt worden. Der Mann war in einer Steilrinne 80 Meter nach unten gerutscht.


Der 53-jähriger Landwirt aus Brück war gemeinsam mit einem Jagdkollegen
im Revier eines Jagdvereines in der Gemeinde Brückl mit der Vorbereitung
von Jagdständen beschäftigt. Beim Queren einer Steilrinne rutschte er
aus und schlitterte 80 Meter nach unten. Auf dem Weg nach unten prallte
der Mann auch gegen einen Baum und zog sich dabei schwere Verletzungen
zu. (...)

Quelle: ORF, 5.1.2009 (Auszug)

5.1.09: Jäger von Querschläger verletzt

Hildesheim - Bei einer Wildschweinjagd nahe Hildesheim ist ein 45 Jahre alter Jäger von einem Querschläger schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann am Donnerstag mit einem etwa Fünf-Cent-Stück großen Durchschussloch im linken Unterarm in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann wurde sofort operiert. Nach ersten Ermittlungen traf ihn ein Querschläger aus der Flinte eines anderen Waidmannes, der etwa 30 Meter entfernt stand. Bei der Treibjagd hatte sich eine größere Jäger-Gruppe nebeneinander aufgestellt. Fehlverhalten sei aber keinem der Beteiligten vorzuwerfen, hieß es.
Quelle: WELT, 5.1.2009