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30.12.08: Schussverletzung nach Jagdunfall |
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Tönisvorst-Vorst (ots) - Während einer Jagd-Veranstaltung im Bereich des Waldgebietes Berschelsbaum/Mühlenbroich strauchelte gegen 16.15 Uhr ein 54 jähriger Teilnehmer aus Bonn im dortigen Dickicht. Durch den Sturz geriet der Betroffene vermutlich an den Sicherungshebel seiner Flinte, worauf sich ein Schuss löste. Einige Schrotkugeln trafen seinen Nebenmann, einen 47jährigen aus Mettmann, ins Bein. Der Verletzte wurde mittels eines NAW einem hiesigen Krankenhaus zugeführt, von wo er nach ambulanter Behandlung entlassen wurde. Quelle: Kreispolizeibehörde Viersen, presseportal.de, 30.12.2008
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29.12.08: Ehepaar durch Querschläger verletzt |
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Ehepaar durch Querschläger einer Treibjagd verletzt
Querschläger einer Treibjagd haben in Werl zwei Spaziergänger verletzt. Die Eheleute seien am Samstag mit einem Hund unterwegs gewesen, als sie die Jagdgesellschaft erblickten, so die Polizei. Das Paar ging davon aus, dass auch die Jäger sie gesehen hatten. Plötzlich seien Schüsse gefallen. Die Frau (50) wurde nach Auskunft der Soester Polizei von einem Schrotkorn leicht am Bein verletzt, ihr Ehemann (52) kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Die Jäger sagten aus, dass sie auf einen Hasen gezielt hätten, hieß es.
Quelle: WDR, 29.12.2008
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29.12.08: Jäger erschießt sich |
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Jäger spielt unterm Weihnachtsbaum Russisch Roulette – tot
(...) Ein tödlicher Scherz. Mit seinem Trommelrevoler, Kaliber 38, spielte der Jäger plötzlich Russisch Roulette. Ulrich S. nahm eine Kugel, legte sie ein. Dann soll tönte er: „Jetzt spielen wir russisches Roulette!“ Ein Freund: „Wir dachten noch, das wäre ein Witz.“ Ganz schnell ließ der Jäger die Patronentrommel, in die er eine Kugel gesteckt hatte, drehen. Niemand sah wo sich die Kugel befand. Dann hielt er sich die Waffe an die Schläfe und drückte ab. Die Chance auf Leben oder Tod stand bei 1:5! Der Freund weiter: „Er hat sich den Revolver an die Schläfe gehalten und abgedrückt.“ Dann gab es einen lauten Knall, der Jäger sackte im Sessel zusammen, Blut lief aus seinem Kopf. (...)
Quelle: dcrs-online.com, 29.12.2008 (Auszug)
Mann erschoss sich beim russischen Roulette
Vor den Augen seiner Familie erschoss sich ein Kölner nach einem Weihnachtsessen mit seinem Revolver. Köln - Aus einem dummen Scherz wurde in einer Wohnung in Köln Heiligabend tödlicher Ernst. Nach dem Weihnachtsessen kam ein 52-jähriger Kölner auf die Idee, russisches Roulette zu spielen. Vor den Augen seiner Familie lud er seinen Revolver, den der passionierte Jäger eigentlich dazu verwendet, verwundete Tiere zu erlegen. (...) Dann setzte er sich den Revolver an die Schläfe und drückte ab - fataler Fehler: Die geschockten Verwandten hörten einen lauten Knall, dann sank der 52-Jährige vor ihren Augen blutüberströmt nieder. (...) Quelle: Tirol online, 29.12.2008 (Auszug)
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28.12.08: Schüsse auf Auto |
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AUS LANGEWEILE
Schüsse aus Schrotgewehr - Auto beschädigt
Durch Schüsse aus einem Schrotgewehr ist - wie erst jetzt bekannt wurde - am Heiligen Abend in Henndorf (Flachgau) ein Pkw stark beschädigt worden. Personen wurden nicht verletzt.
Der Autobesitzer hatte die Schäden bemerkt und Anzeige erstattet. Die Erhebungen der Polizei ergaben dann, dass ein Nachbar des Geschädigten mit seinem Gewehr gespielt hatte.
Es sollte sich "etwas rühren" Passiert ist alles am Nachmittag des Heiligen Abends: Ein 39-jähriger Jäger aus Henndorf hatte Besuch von Freunden. Als der Gruppe langweilig wurde, kamen sie laut Polizei auf die Idee, dass sich "etwas rühren" solle.
So holte der 39-Jährige seine Jagdflinte und schoss viermal in den Rasen seines Gartens. Etliche Schrotkörner wurden dabei vom Boden auf das Nachbargrundstück abgelenkt. Dort durchschlugen sie das Seitenfenster eines geparkten Autos und beschädigten zwei Seitentüren schwer. (...)
Quelle: ORF, 28.12.2008 (Auszug)
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22.12.08: Wildschwein erlegt Jäger |
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Tod in Ligurien
Wildschwein erlegt Jäger in Norditalien
Savona, 22. Dezember 2008 Jagdunfall in Italien: Ein Wildschwein fiel gleich mehrmals einen Jäger an. Der Angriff endete für den 71-Jährigen tödlich.
Ein 71 Jahre alter norditalienischer Jäger ist im Hinterland von Savona in Ligurien von einen Wildschwein angegriffen und getötet worden. Der Keiler habe den Mann während einer Jagd zu Boden gestoßen und dann mehrfach angefallen, berichtete die Turiner Tageszeitung "La Stampa" am Montag. Andere Jäger hätten das aggressive Wildschwein daraufhin erlegt.
Quelle: Oe24, 22.12.2008
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20.12.08: Kugeln trafen Jagdleiter |
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Zwei verirrte Schrotkugeln trafen Jagdleiter in die Beine
SCHÖNAU/Mühlkreis. Die Serie von Jagdunfällen in Oberösterreich reißt nicht ab: Am Donnerstag war diesmal der Jagdleiter von Schönau/Mühlkreis höchst persönlich das Opfer eines verirrten Schusses. (...) Der jüngste Jagdunfall ist bereits der vierte seit dem Herbst in Oberösterreich.
Quelle: OÖNachrichten Zeitung, 20.12.2008 (Auszug)
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20.12.08: Baum schoss zurück |
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Jäger von Holzsplittern im Gesicht getroffen
Ein 42-Jähriger ist am Samstag bei einem Jagdunfall in Waidhofen/Ybbs verletzt worden. Ein Schuss löste sich und traf einen Baum, nicht das Gesicht des Opfers wie ursprünglich vermutet. Der Mann wurde von Holzsplittern im Gesicht getroffen.
Der Jäger hatte in einem Waldstück in einem Stand einen Hirsch entdeckt und daher seine Bockbüchsflinte entsichert. Der Mann feuerte aber nicht und lehnte die Waffe gegen einen Baum. Wenig später löste sich ein Schuss, das Projektil bohrte sich in den Baum. Der 42-Jährige kam zu Sturz, Holzsplitter verletzten den Mann an der rechten Seite des Gesichtes. (...)
Quelle: ORF, 20.12.2008 (Auszug)
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19.12.08: Jäger schießt Jäger an |
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Jäger während Marderjagd angeschossen
Ein 78-jähriger Jäger hat bei einer Marderjagd am Donnerstag (Bezirk Freistadt) in Schönau im Mühlkreis einen Kollegen mit der Schrotflinte erwischt.
Schrotkörner in den Oberschenkel
Der Mann hatte den Marder zuvor offenbar nur anschossen und das Tier lief weiter in Richtung Wald.
Als der 78-Jährige einen weiteren Schuss aus rund 18 Metern Entfernung abfeuerte, trafen zwei Schrotkörner seinen 50-jährigen Jagdkollegen in den Oberschenkel.
Quelle: ORF, 19.12.2008
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12.12.08: Jäger droht Finanzamt |
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43-Jähriger droht Finanzamtsmitarbeitern
WERNIGERODE. Bei einem 43-Jährigen in Ilsenburg hat die Polizei am Donnerstag mehrere Waffen sichergestellt. Der Mann hatte zuvor eine Mitarbeiterin des Finanzamts angerufen und ihr geraten, das Dienstgebäude zu verbarrikadieren. Er beabsichtige, „massiv gegen die Mitarbeiter vorzugehen“, meldet das Polizeirevier in Halberstadt. Bei dem passionierten Jäger fanden die Beamten drei Gewehre, 60 Schuss Munition und ein Kilogramm Schwarzpulver. Der Behörde habe er aus Verärgerung gedroht.
Quelle: Goslarsche Zeitung, 12.12.2008
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1.12.08: Jäger erschießt Jäger |
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POL-VER: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeiinspektion Verden/Osterholz und der Staatsanwaltschaft Verden:
Tödlicher Unfall nach der Jagd
Grasberg (LK Osterholz). (ots) - Im Anschluss an eine Jagd im niedersächsischen Grasberg (LK Osterholz) ist es am Freitagnachmittag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand von Polizei und Staatsanwaltschaft schoss ein 35-jähriger Däne einem zehn Jahre älteren Landsmann beim Hantieren mit einer Langwaffe in die Brust. Der 45-Jährige verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die beiden Dänen weilten auf Einladung eines Jagdpächters aus dem Kreis Osterholz in Deutschland. Der Leichnam des Verstorbenen wird am Montag durch die Gerichtsmedizin in Hamburg obduziert. Gegen den Schützen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.
Quelle: presseportal.de, 1.12.2008
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28.11.08: 15 Jahre Haft für Mord am Nachbarn |
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Gründau/Hanau. Mord aus Rache und 15 Jahre Haft so lautet das Urteil am Hanauer Landgericht gegen einen Freizeitjäger aus Gründau.
Der 38-Jährige hatte seinen 40 Jahre alten Nachbarn in dessen Auto erschossen blutiges Ende eines jahrelangen Nachbarschaftsstreits. Die Strafe muss der 38-Jährige in einer psychiatrischen Anstalt absitzen, ob er die jemals verlassen kann ist unklar.
Paranoide Persönlichkeitsstörung Das Gericht kam mit einem Gutachter und der Staatsanwaltschaft überein, dass der Gründauer wegen seiner paranoiden Persönlichkeitsstörung als gefährlich und nicht therapierbar einzuschätzen ist.
Waffenbehörde wusste von Aggression des Täters Während der Verhandlung wurde ein Appell an die Behörden laut. Der Tod müsse eine Warnung sein, aufmerksamer zu werden, so der Nebenklagevertreter. Die Schwester des Angeklagten habe schon vor Jahren in einem Schreiben, das der Waffenbehörde des Main-Kinzig-Kreises vorlag, auf die Aggression ihres Bruders hingewiesen.
Quelle: www.kanal8.de, 28.11.2008
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27.11.08: Wieder Unfall bei Treibjagd |
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"Trifft mi die Kugel tiefer, bin i blind“ DIETACH/NEUMARKT/M. Der Dietacher Franz Ganglbauer (54) kann von Glück reden, bei einer Treibjagd nicht sein Augenlicht verloren zu haben. Ein Jagdkamerad hatte beim Schuss auf einen Hasen den Weidmann im Gesicht getroffen.
Der dritte Jagdunfall in Serie bei einer Treibjagd in Oberösterreich hätte für den Bauern Franz Ganglbauer (54) böse ausgehen können. „Mein Nachbarschütze, ein 70-jähriger Steyrer, hat aus 25 Meter Entfernung auf einen Hasen geschossen, obwohl der Hase einen Bogen in meine Richtung gemacht hat“, sagt Ganglbauer, „der Schuss hat den Hasen getroffen, allerdings haben zwei Schrotkugeln auch mich erwischt.“ Eine Kugel traf den 54-Jährigen ins Knie, die andere drang ihm zwischen Augenlid und -braue ins Fleisch ein. „Geht der Schuss ein bisserl tiefer, erwischt es den Sehnerv und i bin womöglich blind.“ (...)
Quelle: Oberösterreichische Nachrichten, 27.11.2008 (Auszug)
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27.11.08: Jäger stürzt ab nach Schuss - tot |
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Jäger stürzte mit erlegtem Rehbock ab - tot
Tödlicher Jagdunfall Mittwochabend in Winklern im Bezirk Murau: Ein 67 Jahre alter Jäger aus Oberzeiring stürzte mit einem erlegte Rehbock 70 Meter ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Nach dem Absturz auch gegen einen Zaunpfeiler geschlagen.
Wollte Tier zu Gehweg transportieren Der Jäger erlegte den Rehbock auf der Hochalm in 1.600 Meter Höhe. Als er das Tier aus dem steilen Gelände zu einem Gehweg transportieren wollte, kam er zu Sturz und stürzte mit dem Bock 70 Meter in die Tiefe; danach schlug er gegen einen Zaunpfeiler.
Der Jäger dürfte sofort tot gewesen sein; er wurde eineinhalb Stunden später von einem Kollegen gefunden. Quelle: ORF, 27.11.2008
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26.11.08: Unfälle bei Treibjagden |
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Unfälle bei Treibjagden in Oberösterreich
Zwei Unfälle hat es bei Treibjagden in Oberösterreich gegeben. In Dietach (Bezirk Steyr-Land) und Neumarkt im Mühlkreis (Bezirk Freistadt) wurden zwei Waidmänner von Schrotkugeln getroffen und verletzt.
Auf Hasen geschossen In Dietach hatte ein teilnehmender Jäger auf einen Hasen gezielt und ihn auch getroffen - allerdings dabei auch einen 54-jährigen Landwirt aus Dietach bei Steyr.
Als der Jäger seinen Schuss abfeuerte, dürfte der Getroffene rund 25 Meter entfernt gestanden sein, der Hase sei geradewegs auf ihn zugelaufen.
Schrotkugeln trafen beinahe Auge Eine der Schrotkugeln bohrte sich oberhalb des linken Auges ins Fleisch - wäre sie nur wenige Millimeter weiter unterhalb eingedrungen, hätte das den Mann sein Augenlicht kosten können. Eine zweite Schrotkugel traf den Landwirt beim rechten Knie, dort musste er im Steyrer Krankenhaus genäht werden.
Jägerin traf Kollegen Auch in Neumarkt im Mühlkreis traf eine Jägerin - für die Frau war es der erste Ausgang bei einer Treibjagd – einen Jagdkollegen in den Unterschenkel. Auch dieser musste vom Arzt versorgt werden.
Ähnlicher Fall in Münzbach Erst vor kurzem war in Münzbach im Mühlviertel ein Treiber von mehreren Schrotkugeln getroffen worden - die Jägerschaft hatte versucht, den Vorfall totzuschweigen.
Quelle: ORF, 26.11.2008
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24.11.08: Tödlicher Jagdunfall |
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Tödlicher Jagdunfall in Niederösterreich
Ast löste Schuss aus
Am Sonntag, den 23.11.2008, kam es bei einer Treibjagd im Bezirk Baden zu einem schweren Jagdunfall. Gegen 14.50 Uhr stieg ein 68-jähriger Jäger im Zuge der Treibjagd eine Böschung hinab. Der Mann trug sein Jagdgewehr, eine Schrottflinte, mit dem Riemen über die linke Schulter gehängt, bei sich. Beim Hinabsteigen der Böschung zog sein Jagdhund plötzlich an der Leine, wodurch der Jäger den sicheren Gang verlor sowie das Gewehr etwas von der Schulter gerutscht ist. Möglicherweise beim Versuch die Flinte wieder nach oben zu ziehen, dürfte im selben Moment ein Ast den Abzug des Schrottgewehres gedrückt haben. Der Schuss traf den Mann in die linke Brust getroffen. Er wurde schwer verletzt mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Laut ORF-Niederösterreich ist seinen schweren Verletzungen erlegen.
Quelle: st-hubertus.at, 24.11.2008
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24.11.08: Jäger von Hund niedergeschossen |
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USA
Jäger von seinem Hund niedergeschossen
Portland, 24. November 2008
Matthew Marcum liegt mit Schussverletzungen an Beinen und Po im Krankenhaus. Er wurde von seinem Hund angeschossen.
Matthew Marcum und sein Vater Henry wollten am Wochenende mit ihrem Hund Enten jagen gehen. Der 23-jährige Matthew stand neben dem Aluminium-Boot der beiden, als der Hund an Bord sprang. Dabei berührte er ein automatisches Gewehr, das auf dem Boot lag.
Die Schüsse durchlöcherten das Boot und trafen dann Matthew in Beine und Po. Deswegen liegt er derzeit im Krankenhaus von Portland. (...)
Quelle: www.oe24.at (Auszug)
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10.11.08: "Sein Vater war begeisterter Jäger" |
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Vater und Freund erschossen
8-Jähriger Doppelmord mit Schrotflinte
Der Papa hatte ihm Schießen beigebracht
(..) St. Johns - Wie konnte dieser brave Junge ein so grausames Verbrechen begehen? Das fragt sich ein ganzes Örtchen im US-Staat Arizona fassungslos. Der achtjährige Christian Romero ist angeklagt, seinen eigenen Vater und einen Mitbewohner erschossen zu haben. Sein Vater hatte dem Jungen selbst gezeigt, wie man mit Waffen umgeht. In einer Blutlache lag Vincent Romero (29) vor der Eingangstür zum Einfamilienhaus, als Polizisten zum Tatort kamen. In der ersten Etage fanden sie die zweite Leiche im Schlafzimmer: Timothy Romans (39), auch er erschossen mit einem 22-Kaliber-Gewehr. Er war Vincents Arbeitskollege, wohnte bei ihm zur Miete. Kurz vor dem schrecklichen Fund war der kleine Christian Romero aufgeregt zu Nachbarn gelaufen, schrie: "Ich glaube, mein Papa ist tot." Doch nur wenige Stunden später gestand der Achtjährige der Polizei, die Todesschüsse selbst abgefeuert zu haben. Pfarrer John Paul Sauter: "Sein Vater war begeisterter Jäger. Er hatte Christian das Schießen beigebracht – damit er streunende Hunde abknallen kann." Der Geistliche warnte Romero noch, der Junge sei dafür zu jung. (...)
Quelle: Berliner Kurier, 10.11.2008 (Auszug)
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10.11.08: Bei Jagd angeschossen |
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71-jähriger Speller bei Jagd in Schale angeschossen Schale - Ein 71-jähriger Mann aus Spelle ist bei einer Jagd in Schale angeschossen worden. Die Polizei hat nach dem Vorfall, der sich am
Samstagnachmittag gegen 16.25 Uhr ereignet hatte, die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Dabei sollen die Details einer Schussabgabe geklärt werden, durch die der 71-jährige verletzt worden ist, teilt die Kreispolizeibehörde Steinfurt mit. Nach Zeugenangaben hatte demnach ein 58-jähriger Jäger auf ein Kaninchen geschossen. Bei der Schussabgabe übersah er offensichtlich den 71-Jährigen, der sich auf dem Parkplatz am Wurftaubenschießstand befand. Die Schrotkugeln trafen den Mann am Bein. Der Verletzte wurde mit einen Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: www.ivz-online.de, 10.11.2008
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9.11.08: "Mich hätte fast ein Jäger getroffen" |
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Beinahe hätte er den Angestellten getroffen Jäger erschoss Häschen drei Meter neben mir
12 Uhr! Im Mannheimer Stadtteil Seckenheim fallen plötzlich Schüsse... Aufgeschreckt läuft Leser-Reporter Michael Melchert (46) an seinen Gartenzaun. Der Angestellte sieht auf dem Feld 30 Männer mit Hunden. Es sind Jäger bei einer Treibjagd. Melchert: „Plötzlich rannte ein kleiner Feldhase völlig panisch direkt auf mich zu. Der Jäger zielte mit seiner Schrotflinte. Dabei war das Tier nur drei Meter von mir entfernt. Ich dachte ich muss sterben.“ Der Jäger schoss und traf den Hasen. Melchert: „Weil sich das Tier noch ein Stückchen weiterschleppte, schoss der Mann nochmal. Ich bin furchtbar erschrocken. Fast hätte er mich erwischt! Das ist wirklich eine Unverschämtheit. Als Anwohner wäre ich über die Treibjagd wenigstens gern informiert worden!“ Quelle: bild.de, 9.11.2008
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8.11.08: Betrunkener Waidmann |
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NEUMARKT. Ein betrunkener Jäger aus dem südlichen Landkreis verlor jetzt seinen Führerschein - und sein Jagdgewehr.
Beides stellte die Polizei sicher, als der Waidmann im Raum Dietfurt am Steuer seines Autos in eine Kontrolle geraten war. Die Beamten bemerkten dabei sofort, daß der Autofahrer zu tief ins Glas geschaut hatte.
Neben den "normalen" Folgen, wie sie jeder erwischte Schluckspecht erlebt, muß der Jäger mit weiteren Konsequenzen rechnen: Nicht zuletzt, weil er betrunken sein Jagdgewehr mit sich führte, wird das Landratsamt überprüfen, ob der Mann weiterhin seine Jagd ausüben darf, oder ob Bedenken gegen seine Zuverlässigkeit bestehen.
Quelle: neumarktonline.de, 08.11.08
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7.11.08: Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst |
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Schiffweilerer tötet Ehefrau und sich selbst
Schiffweiler. Ein schreckliches Familiendrama hat sich am Mittwoch in der Parkstraße in Schiffweiler ereignet. Die Polizei fand in einem Familienhaus zwei Leichen mit Schussverletzungen.
Das ältere Ehepaar, das von den Polizeibeamten leblos aufgefunden wurde, hat gemeinsam erweiterten Selbstmord begangen. Das ergab gestern die Untersuchung der Toten am rechtsmedizinischen Institut des Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg, teilte der Sprecher der Landespolizeidirektion und der Kriminalpolizei Neunkirchen mit.
Den Obduktionsergebnissen zufolge nahm der Rentner (71) einen Revolver und erschoss damit zunächst seine Ehefrau. Danach beging er Selbstmord. Die Tatwaffe hatte sich der Senior auf legale Weise beschafft, da er Jäger war. (...)
Quelle: sol.de, 7.11.2008 (Auszug)
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27.10.08: Jäger erschießt Radfahrer |
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Frankreich
Jäger erschießt Radfahrer statt Wildschwein
Ein französischer Jäger hat bei einer Jagd auf Wildschweine in Südfrankreich versehentlich einen Radfahrer erschossen. Die Kugel habe den 24-Jährigen im Rücken getroffen und sofort getötet, berichtete die Zeitung „La Dauphiné Libéré“ am Montag. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst unklar. Der junge Mann sei mit einem Geländerad auf einem befahrbaren Weg in dem Naturschutzgebiet Gorges de l'Ardèche unterwegs gewesen. Der Jäger erklärte anschließend, er habe auf ein Wildschwein gezielt.
Quelle: FAZ, 27.10.2008
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26.10.08: "Verirrte" Kugeln trafen drei Jäger |
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MISTELBACH. Unter keinem „guten Stern“ stand die Jagd am gestrigen Samstag in Niederösterreich: Durch "verirrte" Kugeln kam es zu gleich drei Unfällen, berichtete die Sicherheitsdirektion. Zwei verletzte Jäger wurden ins Weinviertel-Klinikum Mistelbach eingeliefert, der dritte trug lediglich Hämatome davon.
Nachdem zu Mittag ein 66-Jähriger im Zuge einer Wildschweinjagd in Spannberg (Bezirk Gänserndorf) einen Steckschuss im rechten Knie erlitten hatte, kam es um 15.30 Uhr bei einer Treibjagd in Schrattenberg im Bezirk Mistelbach zum nächsten Zwischenfall: Als ein Jäger einen durch einen Weingarten flüchtenden Hasen erlegte, wurde ein anderer Schütze durch drei bis vier offenbar abgelenkte Schrotkörner an beiden Unterschenkeln verletzt. Der 32-Jährige wurde ins Spital gebracht. Nur eine halbe Stunde später ereignete sich Ähnliches im Gemeindegebiet von Poysdorf: Bei der Treibjagd der Jagdgesellschaft Kleinhadersdorf schoss eine Jägerin auf einen aus einem Weingarten kommenden Feldhasen, wobei einige Schrotkörner durch einen eisernen Weingartensteher abgelenkt wurden und einen 35-Jährigen trafen. Eine Behandlung im Krankenhaus war allerdings nicht nötig. Quelle: apa/nachrichten.at, 26.10.2008
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25.10.08: Mann von Kugel getroffen |
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Wildschweinjagd: Mann von Kugel getroffen
Ein 66-jähriger Mann ist am Samstagnachmittag bei einer Wildschweinjagd im Bezirk Gänserndorf von einer Kugel getroffen worden und verletzt zusammengebrochen. Wer den Schuss abgegeben hatte, stand vorerst noch nicht fest.
Nach Angaben der Polizei war die Jagdgesellschaft in der Gemeinde Spannberg unterwegs. Der auf einem Acker stehende 66-Jährige brach plötzlich zusammen. Er erlitt einen Streckschuss im rechten Knie und musste ins Krankenhaus Mistelbach eingeliefert werden.
Quelle: ORF, 25.10.2008 (Auszug)
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25.10.08: Treiber angeschossen |
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Statt der Sau trifft die Kugel den Treiber
MESSKIRCH-LANGENHART (uka) Für einen Treiber hat eine Treibjagd bei Meßkirch-Langenhart nicht gut geendet. Ein Jäger hatte in die Richtung der Treiber geschossen, die Kugel prallte an einem Baum ab und traf den Treiber. Vor dem Amtsgericht Sigmaringen musste sich der Jäger wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (...)
Der Jäger griff zu seiner Bockdoppelflinte vom Kaliber 12/70, nahm die Wildsau, die in seine Richtung lief, ins Visier und drückte ab. Die Sau traf er aber nicht. Kaum abgedrückt, hörte er schon die ersten Hilferufe von der Böschung her. Als er und die anderen Jäger nachsehen wollten, was passiert ist, fanden sie den 40-jährigen Treiber verletzt am Boden.
(...) Die herbei geeilten Jäger und Treiber leisteten die Erstversorgung des Verletzten und anschließend wurde er ins Krankenhaus Tübingen gebracht, wo er drei Tage auf der Intensivstation verbringen musste. Noch heute hat der Linkshänder, aufgrund der Nervenschädigung, Taubheitsgefühle im linken Arm. Er kann den Arm aus eigener Kraft nicht mehr heben und ist seitdem berufsunfähig. Der Angeklagte hatte den Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung akzeptiert und entschuldigte sich vor Gericht bei dem ehemaligen Treiber. In Anbetracht der Verletzungsfolgen forderte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu 40 Euro. (...)
Quelle: Schwäbische Zeitung, 25.10.2008
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21.10.08: Schüsse auf Gaststätte? |
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Polizei ermittelt gegen Jäger - Schüsse auf Gaststätte?
Luckenwalde (dpa/bb) - In Siethen (Teltow-Fläming) haben Jäger möglicherweise gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, wie die Behörde in Luckenwalde am Dienstag mitteilte. Zeugen hatten am Montag auf dem Siethener Sportplatz einen Schuss gehört. Sie verständigten die Polizei, als sie in dem Rollladen einer Gaststätte ein etwa 1,5 Zentimeter großes Loch entdeckten. Aus einem nahe gelegenen Feld hörten die Beamten dann weitere Schüsse. Sie entdeckten die Jäger und überprüften deren Personalien. Es stellte sich heraus, dass auch ein Fensterrahmen der Gaststätte ein Einschussloch hatte. Quelle: www.bild.de, 21.10.2008
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20.10.08: Jäger statt Wildschwein |
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Getroffener schwebt in Lebensgefahr
Bei einem Jagdunfall am Schöneberg bei Hofgeismar-Hünne ist ein 60-jähriger Jäger schwer verletzt worden. Wie die Polizei ermittelte, hatte ein 37-jähriger Jäger seinen Kameraden für ein Wildschwein gehalten und geschossen, nachdem er unmittelbar zuvor am Rande eines abgeernteten Maisfeldes eine Rotte Sauen vorgehabt hatte. Die Reviere des Schützen und des Opfers grenzen dirrekt aneinander.
Der Schuss fiel gegen 21 Uhr bei Vollmond. Der Zustand des Getroffenen wurde als kritisch bezeichnet. Nach den Angaben des Vorsitzenden des Kreisjagdvereins Hofgeismar Dr. Wilfried Dietze hatte sich der bis dahin schwerste Jagdunfall Ende der 70er Jahre bei Wilhelmshausen ereignet. Ein Jagdpächter hatte damals auf eine Silhouette geschossen und einen Menschen getötet.
Quelle: www.st-hubertus.at, 20.10.2008
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17.10.08: Jäger mit geladener Waffe im Auto |
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Jagdrecht: Vermutete Notwehr ist kein Grund für eine geladene Waffe
Ein Jäger darf außerhalb der eigentlichen Jagdausübung eine Waffe nur dann führen, wenn sie nicht schussbereit ist. Schussbereit ist eine Waffe auch dann, wenn sie "teilgeladen" ist (wobei sich nur Patronen im Magazin befinden). In einem Fall vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg wurde einem Jäger der Jagdschein entzogen, weil er mit einer derart geladenen Waffe - auf der Rückbank seines Autos gelagert - von einer Polizeistreife "aufgegriffen" wurde. Er kann nicht argumentieren, er habe die Waffe für den Fall einer Notwehr geladen mitgeführt. Ihm fehle die erforderliche Zuverlässigkeit für den Umfang mit Munition und Waffen, so das Gericht. (AZ: 14 L 590/07) Quelle: valuenet.de, 17.10.2008
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16.10.08: Treibjagd trotz Jagdunglück |
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Große Jagd in Flur Weira trotz Jagdunglück
Jäger mahnen zur besonderen Vorsicht
Weira/Knau (OTZ/sh). In der Flur Weira findet am morgigen Samstag trotz des Jagdunglücks in einem Waldgebiet bei Knau (Seite Thüringen) eine große Jagd statt. Während der Jagd von 9 bis 14 Uhr sollten sich die Bürger nicht in den Waldgebieten aufhalten. Außerdem sollten keine Haustiere frei in diesen Gebieten herumlaufen, bittet Josef Bergmeyer von der Jagdgruppe Weira.
Während einer Treibjagd des Forstamtes Neustadt am Mittwochnachmittag in einem Waldgebiet bei Knau hatte ein Kind eine schwere Schussverletzung erlitten. Der Zwölfjährige aus der Nähe von Jena war im Brustbereich getroffen und sofort mit dem Rettungshubschrauber in das Uniklinikum Jena geflogen worden. Lebensgefahr bestehe nicht, teilte die Polizeidirektion Saalfeld gestern mit. Der Junge war als Treiber eingesetzt und als solcher mit einer Warnweste gekennzeichnet. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie es zu dem Vorfall kam. (...)
Den letzten Jagdunfall im Saale-Orla-Kreis gab es im Oktober 2000 auf einem Maisfeld zwischen Rothenacker und Spielmes. Damals traf ein Schuss aus einer Jagdflinte einen Traktoristen ins rechte Bein. Treiber beziehungsweise Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren lässt die Jagdgruppe Weira an ihrer morgigen Jagd nicht teilnehmen, informierte Josef Bergmeyer auf OTZ-Anfrage. (...) Quelle: OTZ, 16.10.2008 (Auszug)
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16.10.08: 12-Jähriger bei Treibjagd verletzt |
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Treibjagd in Thüringen Zwölfjähriger verletzt
Ein zwölfjähriger Junge ist bei einer Treibjagd in Thüringen angeschossen und schwer verletzt worden. Wie die Polizeidirektion Saalfeld mitteilte, hatte das Kind als Treiber an einer Jagd in der Nähe von Neustadt/Orla teilgenommen, als er von einem Geschoss im Brustbereich getroffen wurde.
Er wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Jena geflogen und operiert. Dabei wurde dem Jungen ein Bleigeschoss entfernt. Nach Angaben der Polizei bestand keine Lebensgefahr.
Die Kriminalpolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein. Unklar war zunächst, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Der Junge, der mit seinem Vater an der Jagd teilgenommen hatte, trug eine Warnweste. Sämtliche Jagdwaffen und Munition der Beteiligten wurden sichergestellt.
Quelle: ntv, 16.10.2008
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15.10.08: Schuss traf Jagdkollegen |
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Unfall am Schöneberg - 60-Jähriger schwer verletzt - Schuss sollte Wildschwein treffen
Hofgeismar. Bei einem Jagdunfall am Schöneberg bei Hofgeismar-Hümme wurde am Dienstagabend ein 60 Jahre alter Jäger aus Hofgeismar schwer verletzt. Der Zustand des Verletzten wird als ernst bezeichnet.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei hat ein 37-jähriger Jäger aus einem Hofgeismarer Stadtteil den Jagdkollegen mit einem Wildschwein verwechselt. Unmittelbar vor dem Schuss, so erklärte Polizeipressesprecher Volker Pieper gestern in einer ersten Stellungnahme, habe der Schütze am Rande eines abgeernteten Maisfeldes unterhalb des Schöneberges eine Rotte Wildschweine im Visier gehabt.
Wie es dann zu dem folgenschweren Schuss kam, wird derzeit noch ermittelt. Die Reviere der beiden Jäger grenzen an der Westseite des Schöneberges direkt aneinander. (...) Offenbar glaubte der 37-Jährige, dass sich ein Tier von der Rotte getrennt hatte, als der 60-Jährige plötzlich im Blickfeld auftauchte. "Es ist die große Frage, ob die beiden voneinander wussten", sagte Polizeisprecher Pieper. (...) Quelle: HNA, 15.10.2008 (Auszug)
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13.10.08: Jäger stürzt vom Hochsitz |
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Jäger hat Glück im Unglück
MESSKIRCH (sz) Am Samstagnachmittag hat sich ein 68-jähriger Jäger auf seinem Jägerstand zwischen Heudorf und Thalheim aufgehalten. Weil die im Boden verankerten Holzpfähle im Laufe der Jahre morsch geworden waren, brach der Jägerstand ohne Vorwarnung unvermittelt um und der Jäger stürzte mit ihm zu Boden und erlitt schwerste Verletzungen. Nur durch den glücklichen Umstand, dass gerade auf der Kreisstraße in der Nähe ein Fahrzeug gehalten hatte, verdankt der Jäger die schnelle Verständigung der Rettungskräfte. Der ausgestiegene Beifahrer des Autos hatte das Krachen gehört und war dem Geräusch nachgegangen und hatte den Schwerverletzten gefunden. Der Jäger wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. Quelle: Schwäbische Zeitung, 13.10.2008
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10.10.08: Jäger abgestürzt |
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Jäger stürzte in ein Barranco
Teneriffa, 10.10.2008: Ein 28jähriger Tinerfeno ist gestern von einem Helikopter aus einem Barranco in Guimar gerrettet worden. Er war mit seinem Kleinkalibergewehr auf der Hasenjagd in die Felsschlucht gestürzt und hatte sich dabei das Bein verstaucht. Aus eigener Kraft konnte er die Schlucht nicht verlassen und rief per Mobilfunk den Rettungsdienst. Der Helikopter flog den 28jährigen auf den Flughafen Los Rodeos, wo er mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht worden ist.
Quelle: Radio Megawelle, 10.10.2008
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10.10.08: Wildschwein erlegt Jäger |
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Waidmanns Drama Wildschwein erlegt Jäger (†72)
Die Kugel des Jägers verwundete das Wildschwein nur. Als der Schütze sich dem Tier näherte, griff es an. Minuten später war Jürgen C. (72) tot!
ZUM ERSTEN MAL HAT EIN WILDSCHWEIN EINEN JÄGER GETÖTET.
Das Drama geschah in Linthe bei Potsdam: Fünf Jagdfreunde wollten die Tiere in einem Maisfeld schießen. Jäger Ehrhard H. (53): „...Jürgen selbst hatte den Keiler am Hinterlauf getroffen...“ Der Schütze schickte seinen Jagdterrier „Ben“ hinterher. Als der anschlug, lief der erste Jäger, Torsten P. (44), ins Feld. Jagdgenosse Ehrhard H.: „Wir hörten einen Schrei. Dann kam Torsten uns mit einer Schnittwunde am Schienbein entgegen.“ Das Wildschwein hatte ihn verletzt, er wurde ins Krankenhaus nach Potsdam gebracht. (...)
Ehrhard H. erzählt: „Es wurde dunkel. Wir haben gar nicht mitbekommen, dass Jürgen selbst auch noch einmal ins Feld ist. Plötzlich hat er nach Hilfe gerufen.“ Die vier Jäger durchforsteten mit einer Taschenlampe das Feld. „Als wir ihn gefunden haben, lag er am Boden, sein Knie blutete stark.“ Das Wildschwein hatte dem Rentner mit seinen Zähnen die Hauptschlagader am Knie zerfetzt! (...) Es half alles nichts, der Jäger verblutete. (...)
Quelle: BILD, 10.10.2008 (Auszug)
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9.10.08: Jäger von Wildschwein tödlich verletzt |
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Linthe (dpa/bb) - Ein 72 Jahre alter Jäger ist gestern im brandenburgischen Linthe von einem Wildschwein tödlich verletzt worden. Der Mann habe das Tier angeschossen, teilte die Polizei in Potsdam am Abend mit. Das Schwein habe den Jäger daraufhin angegriffen und ihn so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus gestorben sei, sagte der Polizeisprecher. Begleiter des Jägers hatten den Krankenwagen gerufen. Das Tier wurde getötet.
Quelle: Die Welt, 09.10.2008
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6.10.08: Durch Schuss schwer verletzt |
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Mann aus Waren bei Jagdunfall schwer verletzt
Bereits am Freitagmorgen, dem 03.10.2008, ist es im Müritzlandkreis zu einem Jagdunfall gekommen, bei dem ein Jäger durch einen Schuss schwer verletzt wurde.
Am Morgen trafen sich zwei 34-jährige Männer - ein Parchimer und ein Warener - zum Jagen im Jagdrevier bei Vollrathsruhe. Die beiden Männer entdeckten noch im Fahrzeug sitzend auf dem Acker Rehwild. Der Parchimer stieg aus, lud seine Waffe und schoss zwei Stück Rehwild. Er lud nach ersten Erkenntnissen ein weiteres Mal die Waffe, benötigte den Schuss aber nicht mehr. Daraufhin ging er zum Fahrzeug und wollte die Waffe sichern. Beim Sichern löste sich ein Schuss, der den auf dem Beifahrersitz wartenden Geschädigten traf. Der Schuss ging durch die Schulter und traf den Warener in dessen Kiefer. Er musst schwer verletzt ins Klinikum Plau gebracht werden und wurde noch am gleichen Tag ins Klinikum Schwerin zur weiteren Behandlung verlegt. Die Jagdwaffen und das Fahrzeug wurden sichergestellt. Die Kriminalpolizei Neubrandenburg ermittelt wegen Tatverdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Quelle: MVregio, 6.10.2008
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2.10.08: Bei der Jagd an Herzversagen gestorben |
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Ein 58-jähriger Zahntechniker aus Kössen ist am Mittwochabend bei einer Jagd im Salzburger Pinzgau an einem Herzversagen gestorben. Seine Leiche musste von der Bergrettung über unwegsames Gelände abgeseilt werden.
(...) Gegen 18.45 Uhr hörten seine Jagdkameraden einen Schuss. Nachdem sich der Tiroler nicht mehr bemerkbar gemacht und auch nicht zu seinem Fahrzeug auf den Güterweg zurückgekehrt war, vermuteten die beiden Kollegen vorerst einen Unfall.
Sie verständigten gegen 20.30 Uhr die Bergrettung Leogang und das Rote Kreuz. Schließlich stiegen 15 Bergretter zum vermeintlichen Unfallort auf. Der 58-Jährige konnte dort nach kurzer Suche im Hochwald leblos vorgefunden werden. (...) Quelle: ORF, 2.10.2008 (Auszug)
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2.10.08: Bei Jagdunfall ums Leben gekommen |
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54-Jähriger bei Jagdunfall ums Leben gekommen
Mit ungesichertem Gewehr von Hochstand gestiegen, dabei löste sich ein Schuss
Wiener Neustadt - Ein 54-Jähriger ist am Mittwoch bei einem Jagdunfall in Muggendorf (Bezirk Wiener Neustadt) ums Leben gekommen. Ein Schuss dürfte sich aus dem Gewehr des Mannes gelöst haben, der Niederösterreicher wurde von dem Projektil getroffen und stürzte von einer Leiter zu Boden. Das Opfer war gerade dabei, von einem Hochstand abzusteigen um sich zu einem erlegten Tier zu begeben, als es zu dem Unglück kam. (...) (APA) Quelle: Der Standard, 2.10.2008 (Auszug)
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2.10.08: Wieder Jäger von Kollegen angeschossen |
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Ein Jäger hat bei einem Unfall in Bure im Kanton Jura einen Jagdkollegen angeschossen und verletzt.
Schwerer Jagdunfall im Bündnerland Wie die Kantonspolizei Jura am Donnerstag mitteilte, wollte der Jäger am frühen Mittwochnachmittag auf ein Reh schiessen, verfehlte dieses jedoch. Ein Teil der Schrotladung traf stattdessen einen Jagdkollegen, der sich rund 40 Meter neben dem fehlbaren Schützen aufhielt. Der Verletzte wurde zur Behandlung ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Jura hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Jagdunfalls zu ermitteln.
Quelle: AP, 2.10.2008
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2.10.08: Mörder war Jäger |
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Blutiges Drama in Lüllau: Zwei Tote Seevetals Pressesprecher erschießt Ex-Freundin
Mit mehreren Schüssen aus einem Revolver hat der Sprecher der Gemeinde Seevetal, Michael Kaps, seine ehemalige Geliebte, Sabine Sch., und ihren Hund getötet und sich danach selbst umgebracht. Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Rose sind die Leichen gestern in der Wohnung der Frau in Lüllau gefunden worden. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil sie die Frau längere Zeit nicht mehr gesehen hatten. Die Feuerwehr musste die Tür zur Wohnung aufbrechen. Hintergrund der Bluttat ist nach Angaben von Polizeisprecher Rose vermutlich die gescheiterte Beziehung und die Trennung des Paares. Der 54-jährige Kaps, der seit mehr als drei Jahrzehnten im Hittfelder Rathaus arbeitete und als Jäger im Besitz mehrerer Schusswaffen war, hat den Angaben zufolge mehrere Schüsse auf seine acht Jahre jüngere Ex-Freundin abgefeuert und die Waffe dann gegen sich selbst gerichtet. (...) Quelle: Harburger Nachrichten, 2.10.2008 (Auszug)
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1.10.08: Freundin und sich selbst erschossen |
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54-Jähriger erschießt offenbar Ex-Freundin und dann sich selbst
Winsen/Luhe (AFP) - Bei einem Beziehungsdrama im niedersächsischen Jesteburg hat offenbar ein 54-Jähriger zuerst seine 46-jährige Ex-Freundin und danach sich selbst getötet. Wie die Polizei in Winsen/Luhe am Mittwoch mitteilte, hatten Beamte am Morgen die beiden Leichen in der Wohnung der Frau gefunden. Angehörige hatten sich Sorgen gemacht und die Polizei verständigt. Nach ersten Erkenntnissen tötete der Mann zunächst mit mehreren Schüssen seine Ex-Freundin, erschoss dann deren Hund und schließlich sich selbst. Hintergrund der Tat war demnach offenbar ein Beziehungskonflikt.
Quelle: AFP, 1.10.2008 Blutiges Drama in Lüllau: Zwei Tote Seevetals Pressesprecher erschießt Ex-Freundin üü Von Carsten Weede und Christian Bittcher Lüllau. Mit mehreren Schüssen aus einem Revolver hat der Sprecher der Gemeinde Seevetal, Michael Kaps, seine ehemalige Geliebte, Sabine Sch., und ihren Hund getötet und sich danach selbst umgebracht. Nach Angaben von Polizeisprecher Matthias Rose sind die Leichen gestern in der Wohnung der Frau in Lüllau gefunden worden. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil sie die Frau längere Zeit nicht mehr gesehen hatten. Die Feuerwehr musste die Tür zur Wohnung aufbrechen. Hintergrund der Bluttat ist nach Angaben von Polizeisprecher Rose vermutlich die gescheiterte Beziehung und die Trennung des Paares. Der 54-jährige Kaps, der seit mehr als drei Jahrzehnten im Hittfelder Rathaus arbeitete und als Jäger im Besitz mehrerer Schusswaffen war, hat den Angaben zufolge mehrere Schüsse auf seine acht Jahre jüngere Ex-Freundin abgefeuert und die Waffe dann gegen sich selbst gerichtet. Nach Angaben ihres Vermieters, Jürgen G., hatte Sabine Sch. seit gut einem Jahr mit ihrem Jack-Russel-Terrier in dem Vierfamilienhaus an der Straße Kohlhoff gewohnt. Der verheiratete Kaps war nach Angaben von Seevetals Bürgermeister Günter Schwarz (SPD) seit Anfang der Woche krankgeschrieben. "Seine Frau hat heute gegen 10.30 Uhr während der Amtsleiterrunde angerufen und diese unfassbare Nachricht übermittelt. Der Schock ist mir in alle Glieder gefahren", sagte der Bürgermeister gestern Abend. Er sei wie vor den Kopf gestoßen. Es habe keinerlei Anzeichen für eine bevorstehende Kurzschlusshandlung gegeben.Er habe mit Kaps lange zusammengearbeitet, ihn und sei-ne Ehefrau während einer Reise in die USA auch persönlich besser kennengelernt. Auch seine damalige Freundin, Sabine Sch., habe Kaps ihm einmal bei einer SPD-Veranstaltung vorgestellt. Später habe er gehört, dass diese Beziehung beendet sei.
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28.9.08: Vermisster Jäger tot aufgefunden |
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Ein seit dem letzten Dienstag vermisster Jäger ist am Samstag im Bündnerland tot aufgefunden worden.
Der 71-jährige Bündner ist im Gebiet der Rofla Travesa auf dem Gemeindegebiet von Andeer vermutlich mehrere hundert Meter über sehr steiles Gelände abgestürzt und sofort tot gewesen, wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag mitteilte. Seit vergangenem Dienstagabend lief eine grossangelegte Suche nach dem Vermissten. Dabei kamen auch ein Armeehelikopter, Hundeteams und bis zu 90 Privatpersonen zum Einsatz.
Quelle: AP, 28.9.2008
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26.9.08: Backhaus will Erntejagd verbieten |
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Nach tödlichem Jagdunfall will Backhaus Erntejagd verbieten
Schwerin (ddp-nrd) Nach einem tödlichen Jagdunfall am vergangenen Wochenende will Agrarminister Till Backhaus (SPD) die traditionelle Jagd während laufender Erntearbeiten verbieten.
(...) Sofern die Jäger nicht von einem Ansitz aus schießen, sei diese Art der Jagd aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu verantworten, sagte Backhaus am Freitag nach einer Beratung mit Jagdverband und -beirat. Die Jagdverordnung solle so schnell wie möglich geändert werden, bis dahin gelte die Empfehlung an die Jäger. (...) Am Samstag war im Landkreis Nordwestmecklenburg ein 50-jähriger Jäger von einer Kugel getroffen worden, die ersten Ermittlungen zufolge aus dem Gewehr eines 36-jährigen Jagdkameraden stammte. Trotz Notoperation verblutete der Mann. Nach Angaben des Agrarministeriums ereignen sich jährlich rund 32 Jagdunfälle, die wenigsten davon aber durch den Umgang mit Waffen. Landesweit haben rund 10.500 Frauen und Männer einen Jagdschein. Quelle: adhoc-News, 26.9.2008 (Auszug)
Anmerkung Initiative zur Abschaffung der Jagd: Auf 10.500 Jäger (Mecklenburg-Vorpommern) kommen 36 Jagdunfälle im Jahr. D.h.: Jeder 291. Jäger prodzuziert pro Jahr einen Unfall (wobei die Dunkelziffer deutlich höher liegt). >> Hochgerechnet: 340.000 Jäger (deutschlandweit) prodzuzieren 1168 Jagdunfälle im Jahr. Nicht eingerechnet: Straftaten mit Jägerwaffen ("Familientragödie" - Ehefrau/Nebenbuhler/Nachbar erschossen)
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24.9.08: Jagdunfälle - Minister mahnt |
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Minister mahnt - Sicherheit bei der Jagd muss oberstes Gebot bleiben Erntejagd auf dem Prüfstand
Bestürzt hatte sich der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus (49,S PD) gezeigt, als ihn am Wochenende die Nachricht eines schweren Jagdunfalls im Landkreis Nordwestmecklenburg erreichte, der tragischer weise für einen Weidgenossen tödlich endete. Obwohl die Umstände des Unfalls noch nicht endgültig geklärt sind, mahnt Dr. Backhaus alle Jägerinnen und Jäger im Lande erneut zu ganz besonderer Vorsicht im Umgang mit Jagdwaffen - insbesondere bei den derzeit häufiger stattfindenden so genannten Erntejagden, wie bei jener, die nun einen tragischen Ausgang genommen hat.
"Das oberste Gebot bei der Anwendung der Schusswaffe, nur dann zu schießen, wenn das Wild sicher angesprochen wurde und wenn man sich absolut sicher ist, hierdurch niemanden zu gefährden, darf von keinem Jäger missachtet werden", betont der Minister, selbst aktiver Jäger. Hierzu gehöre auch, auf einen so genannten Kugelfang zu achten für den Fall, dass ein Schuss sein Ziel verfehlt. Nach Auffassung von Dr. Backhaus hebe sich die Jagd zur Begleitung von Erntearbeiten von allen anderen Jagdarten durch ein weitaus höheres Sicherheitsrisiko ab, wenn beispielsweise je nach Fortschritt der Erntearbeiten die Stände der beteiligten Jäger und deren Schusssektoren oftmals wechselten. "Daher habe ich Vertreter des Landesjagdverbandes und des Jagdbeirats für morgen zu einer Dringlichkeitsbesprechung eingeladen. Dabei soll auch erörtert werden, ob Jagden während laufender Erntearbeiten nicht sogar aus Sicherheitsgründen zu verbieten sind", kündigte Minister Dr. Backhaus an.
In Mecklenburg-Vorpommern werden von den etwa 10 500 Jägerinnen und Jäger jährlich rd. 200 000 Stück Wild erlegt. Nach Angaben der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ereigneten sich in Mecklenburg-Vorpommern seit 1992 durchschnittlich 32 Jagdunfälle im Jahr. (...) Quelle: MVregio, 24.9.2008 (Auszug)
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24.9.08: Jäger verursachen Wildunfälle |
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Kaum ist es Herbst geworden, ist die Jagdsaison im vollen Gang - und es häufen sich Jagdunfälle mit Toten und Verletzten.
Doch die Jagd gefährdet auch den Straßenverkehr - es häufen sich so genannte "Wildunfälle". Rehe und Wildschweine werden von Jägern aufgescheucht - vor allem bei Treib- und Drückjagden - und rennen in Panik und Todesangst über die Straßen und sogar auf Autobahnen (was ein Reh oder Wildschwein - schließlich ein intelligentes Wesen - normalerweise niemals tun würde).
Die Augsburger Allgemeine berichtet nun von einer neu eingeführten Versicherungspflicht für Jäger:
Versicherungspflicht für die Jäger
Wertingen (ulha) - Helmut Jaumann, Vorsitzender der Kreisjägervereinigung Dillingen, ist interessiert daran, dass zahlreiche Jäger an dem Seminar „Verkehrssicherungspflicht bei Treib- und Drückjagden“ teilnehmen. „Diese Regelung ist neu und deshalb haben wir ein Seminar mit Helmut Kerzel, dem Ausschussvorsitzenden Revier- und Wildschutz des Landesjagdverbands Bayern, organisiert.“ Zukünftig muss jeder Jäger, der eine Jagd veranstaltet, dafür Sorge tragen, dass Straßen, welche dabei vom Wild überquert werden könnten, entsprechend abgesichert sind.
In dem Seminar am morgigen Freitag wird den Männern und Frauen vermittelt, an welchen Stellen und in welchen Abständen die Warnschilder aufzustellen sind. Diese Schilder gleichen einem Vorfahrtsschild und tragen die Aufschrift „Treibjagd“. (...)
Quelle: Augsburger Allgemeine, 24.9.2008 (Auszug)
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24.9.08: Jäger in Schweiz vermisst |
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Suche nach Bündner Jäger bis anhin erfolglos
Ein 71-jähriger Bündner Jäger ist am Dienstagabend von der Jagd im Gebiet Alp Nursera oberhalb Andeer nicht zur Jagdhütte zurückgekehrt. Der 71-Jährige hatte mit seinen Jagdkollegen vereinbart, sich am Abend wieder in der Jagdhütte im Gebiet Rovna zu treffen. Nachdem er dort nicht eingetroffen war, verständigte einer seiner Jagdkollegen die Polizei. Noch am Dienstagabend wurde durch die Rega ein Suchflug durchgeführt und Angehörige des SAC Piz Platta begannen das Gebiet zu Fuss abzusuchen. Am Mittwochmorgen wurde die Suchaktion mit Hilfe eines Helikopters der Armee fortgesetzt. Bis anhin konnte der Jäger trotz der gross angelegten Suchaktion nicht gefunden werden. Die Suche ist weiterhin im Gang. Quelle: Polizeinews Schweiz, 24.9.2008
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24.9.08: Jagd, Sport und Mord |
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Der Amoklauf in Kauhajoki wirft erneut ein Schlaglicht auf die weite Verbreitung von Schusswaffen in Finnland.
Studien zufolge kommen in dem nordeuropäischen Land auf 100 Einwohner 56 Pistolen und Gewehre. Damit liegt das Land hinter den USA und dem Jemen im internationalen Vergleich der Waffendichte auf Platz drei. Eine Erlaubnis für den Besitz einer Schusswaffe ist in Finnland relativ leicht zu bekommen. Das wurde schon im vergangenen Jahr nach dem Schulmassaker von Jokela kritisiert. Der 18-jährige Täter, der damals acht Menschen und sich selbst erschoss, hatte kurz zuvor ganz legal eine Lizenz für sein Mordwerkzeug erworben. Auch Matti S., der Amokläufer von Kauhajoki, verfügte seit August über die Erlaubnis für eine Kleinkaliberpistole. Allerdings ist noch unklar, ob diese auch die Tatwaffe war. Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden nach der Bluttat in den Medien mit der Aussage zitiert, in der Berufsschule sei mit einem großen Kaliber geschossen worden. Die weite Verbreitung von Schusswaffen in Finnland wird meist mit der ausgeprägten Jagdtradition begründet. In dem dünn besiedelten Land mit seinen ausgedehnten Wäldern werden oft schon Kinder und Jugendliche von ihren Eltern mit auf die Pirsch genommen. Das Jagen von Vögeln, Elchen und in manchen Gebieten auch Bären ist ein Volkssport, der von breiten Bevölkerungsschichten ausgeübt wird. Selbst zehntausende Teenager verfügen über eine Waffenlizenz. (...)
Quelle: Süddeutsche, 24.9.2008 (Auszug)
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24.9.08: Amoklauf - Töten mit Waffenschein |
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Der jüngste Amoklauf in Finnland forderte nach aktuellen Presseberichten mindestens neun Todesopfer. Trotz restriktiver Waffengesetze in Europa sind Amokläufe nicht nur ein amerikanisches Phänomen. Die Tatwaffen erwerben Täter dies- und jenseits des Atlantiks häufig völlig legal.
Bei den folgenschwersten Amokläufen, die in westlichen Demokratien bisher verübt wurden, waren die meisten Täter legal im Besitz ihrer Waffe bzw. waren als Besitzer eingetragen. Dies gilt nicht nur für Vorfälle in den USA, die für ihren liberalen Umgang mit dem Verkauf von Handfeuerwaffen bekannt sind. Auch in Europa können in den meisten Ländern tödliche Schusswaffen erworben werden, wenn Personen dafür einen nachvollziehbaren Verwendungszweck anführen können. In Deutschland gilt dies unter anderem für Jäger und Sportschützen. In aller Regel sind es Feuerwaffen, mit denen Täter bei Amokläufen ihre Opfer ermorden. Nur in wenigen Ausnahmefällen wie beispielsweise 2008 in Japan handelt es sich bei den Tatwaffen um Messer oder Schwerter, die ohnehin nahezu frei veräußert werden.
Ersten Presseberichten zu Folge war auch der Täter des Amoklaufs im finnischen Kauhajoki legal im Besitz seiner Waffe. Zwar hatte die finnische Regierung in Folge zweier vergleichbarer Überfälle mit 16 Toten in 2007 das zuvor sehr liberale Waffenrecht in Teilen verschärft. Doch offenbar hindern Gesetze die Täter von Amokläufen nicht daran, die notwendigen Anstrengungen wie Bescheinigungen zu Sportübungen oder Abnahme eines Jagdscheins zu unternehmen, um in den Besitz der begehrten Waffen zu kommen. (...)
Auch Deutschland nimmt unter den folgenschwersten Amokläufen der vergangenen Jahrzehnte seinen traurigen Platz ein. 2002 kamen beim Blutbad am Gutenberg-Gymnasium von Erfurt 16 Menschen ums Leben. Ein ehemaliger Schüler der Schule feuerte, mit einer Pistole und einer Pumpgun (Repetier-Schrotflinte) bewaffnet, wahllos auf Mitschüler und Lehrer. Als Motiv wird die Verweisung von der Schule angenommen, die als Folge einer Urkundenfälschung ausgesprochen wurde. Für beide Tatwaffen besaß der Täter eine offizielle Waffenbesitzkarte. (Anmerkung Initiative zur Abschaffung der Jagd: Die Tatwaffe des Amoklaufs von Erfurt wurde bei Frankonia Jagd, einem Jagdausstatter, legal erworben).
Quelle (Auszug): http://de.statista.org/statistik/daten/studie/1870/umfrage/herkunft-der-waffe-bei-amoklaeufen/
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22.9.08: Jäger bei Wildschweinjagd getötet |
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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger bei Wildschweinjagd getötet
Naschendorf - Bei einer Jagd in Nordwestmecklenburg ist am Wochenende ein Jäger erschossen worden. Der 50-Jährige aus Grevesmühlen erlag am Samstagabend im Krankenhaus seinen Verletzungen, teilte die Polizei mit. Der Geschädigte war am Samstagmittag im Wald in der Nähe von Naschendorf aus bisher ungeklärter Ursache von hinten getroffen worden. An der Jagd waren laut Polizei vier Jäger beteiligt. Als Tatverdächtiger gelte ein 36-jähriger Jagdkamerad.
Quelle: WELT, 22.9.2008
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20.8.08: Bei Jagd angeschossen - Lebensgefahr |
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Jäger bei Wildschweinjagd angeschossen
Naschendorf/Schwerin (dpa/mv) - Bei einem Jagdunfall in der Nähe von Naschendorf (Kreis Nordwestmecklenburg) ist heute ein 50 Jahre alter Jäger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann aus Grevesmühlen wurde aus bisher ungeklärter Ursache im Wald bei der Wildschweinjagd von hinten in der rechten Schulter getroffen, sagte ein Polizeisprecher in Schwerin. Ein Notarzt versorgte das Opfer, das per Rettungshubschrauber nach Schwerin gebracht worden sei. An der Jagd waren laut Polizei vier Jäger beteiligt. Als Tatverdächtiger gelte ein 36-jähriger Jagdkamerad. Alle Waffen der Jäger seien von der Kriminalpolizei eingezogen worden. Quelle: Ostseezeitung, 20.9.2008
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18.9.08: Schussverletzung am Kopf |
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Vize-Chef des Landesbauernverbands bei Jagdunfall tödlich verletzt
Der Vizepräsident des Landesbauernverbands Martin Krause ist bei einem Jagdunfall tödlich verletzt worden. Das bestätigte Brandenburgs Bauernverbandspräsident Udo Folgart am Donnerstag der Nachrichtenagentur ddp. Er sprach von einem tragischen Unfall und drückte sein Bedauern aus. Nach Polizeiangaben war der 41-Jährige am Donnerstagmorgen auf einem Feldweg nahe dem Prenzlauer Ortsteil Seelübbe mit einer Schussverletzung am Kopf gefunden worden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler von einem Unfall aus.
Quelle: ddp, 18.9.08
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18.9.08: Tödlicher Unfall bei Jagd |
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Prenzlau (Uckermark) Tragischer Unfall bei der Jagd
Bei einem tragischen Unfall ist in der Nacht zu Donnerstag ein 41-jähriger Mann aus einem Prenzlauer Ortsteil tödlich verletzt worden. Donnerstagfrüh wurde der Polizei gemeldet, dass auf einem Feldweg im Bereich Seelübbe eine leblose Person gefunden wurde. Der wenig später eintreffende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des 41-jährigen Mannes feststellen. Er wies Verletzungen im Bereich des Kopfes auf, die sich im Zuge der ersten Ermittlungen als eine Schussverletzung herausstellte. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen vor Ort. Spezialisten der Kriminaltechnik untersuchten den Ereignisort. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem tragischen Unfall aus.
Quelle: Märkische Allgemeine, 18.9.2008
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18.9.08: Jäger stürzt von Jagdkanzel |
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Unfall Jäger stürzt von Jagdkanzel - schwer verletzt Ein Jäger ist in einem Wald bei Großgeschwenda (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) von einer Jagdkanzel gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt.
Wie die Polizeidirektion Saalfeld am Donnerstag berichtet, hat der 75-jährige Bayer in den Mittagsstunden des Mittwoch gemeinsam mit einem Bekannten das Dach eines Hochstandes in seinem Jagdrevier repariert. Nach den Angaben des Bekannten riet dieser dem 75-Jährigen noch vor dem Unfall, doch lieber eine Leiter für die Reparatur zu nutzen. Der Jäger lehnte jedoch ab.
Der Mann stieg ohne Leiter auf das Dach der Kanzel und stürzte kurze Zeit später aus etwa fünf Meter Höhe in die Tiefe und schlug auf dem Waldboden auf. Mit schweren Verletzungen kam er per Rettungshubschrauber in ein Jenaer Klinikum. (red) Quelle: Freies Wort, 18.9.2008
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17.9.08: Jäger schießt Jäger in den Bauch |
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Bündner Jäger schiesst auf Kollegen
Poschiavo - Ein Bündner Jäger hat am Morgen im Puschlav einen Jagdkollegen versehentlich in den Bauch geschossen. Der Mann erlitt einen Durchschuss. Der Schuss hatte sich gelöst, weil der Schütze oberhalb des Lago di Poschiavo ausgerutscht war.
Der schwere Jagdunfall ereignete sich im Gebiet Spüligalp auf 1450 Metern über Meer, wo eine Gruppe von vier Patentjägern Wild nachspürte, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte. Ein Jäger hörte ein Geräusch und glaubte, es stamme von einem Wildtier. Als er das Gewehr in den Anschlag nehmen wollte, rutschte der Mann mit einem Fuss aus. Dabei geriet er an den Abzug der Waffe, und ein Schuss löste sich. Das Geschoss traf einen Kameraden in etwa 80 Metern Entfernung in den Bauch. (...) Die Verletzungen seien schwer, sagte Daniel Zinsli, Sprecher der Bündner Kantonspolizei, auf Anfrage. Der Mann habe nach dem Bauchdurchschuss viel Blut verloren. Quelle: sda, 17.9.2008 (Auszug)
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15.9.08: Golf statt Wildschwein erlegt |
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Golf statt Wildschwein erlegt!
Unfassbares Glück hatte am Freitag Abend ein 18-jähriger Hochneukirchner, als sein Auto eine Panne hatte. (...)
Kaum waren die beiden wieder beim Pkw angekommen und Daniel etwa fünf Meter von seinem Golf entfernt, peitschte plötzlich ein Schuss durch die Dunkelheit. Daniel bemerkte im Schock vorerst nicht, dass sein Auto getroffen wurde. In Panik fuhren die zwei Brüder davon und verständigten die Polizei Kirchschlag. (...)
Ein auf einem ganz in der Nähe befindlichen Hochstand sitzender und auf Wildschweinpirsch ausgegangener 68-jähriger Jäger aus der Steiermark war nach eigenen Angaben eingeschlafen und hörte das Ankommen des Pkw nicht. Nach plötzlichem Aufwachen glaubte er, Wildschweine unter sich zu sehen und schoss in die Dunkelheit. Dabei traf er den Golf (...) Die Kugel durchschlug Tür und Seitenscheibe, streifte das Armaturenbrett und das Lenkrad, durchschlug den rechten Fahrersitz und trat bei der rechten Tür wieder aus. (...) Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 15.9.2008 (Auszug)
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14.8.08: Nach Schuss: Jäger droht Strafverfahren |
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Die Lust auf die Jagd dürfte jenem Schützen, der am Wochenende in Schmiedrait beinahe ein Auto "erlegt" hatte, bis auf weiteres vergangen sein. Denn dem Schützen droht nun ein Behördenverfahren, sagte der Burgenländische Landesjägermeister Peter Prieler.
Auto mit Wildschwein verwechselt Wie berichtet, hatte ein Jäger bei Dunkelheit ein nach einer Panne liegengebliebenes Fahrzeug mit einem Wildschwein verwechselt und glatt durch das Auto geschossen.
Lenker stand neben dem Auto Der Fahrer stand glücklicherweise gerade neben seinem Gefährt und blieb unverletzt.
Nun sind die Behörden am Zug, die der Tatsache nachgehen müssen, dass in dem Fall auf ein Auto und nicht auf ein Tier geschlossen worden war, sagte Landesjägermeister Peter Prieler am Montag. (...) Wenn er da genau geschaut hätte, hätte er rasch bemerkt, dass die Umrisse eines Wildschweines und eines Autos doch komplett anders sind, so Prieler.
Quelle: burgenland.ORF.at; 14.9.08 (Auszug)
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12.9.08: Jäger schoss auf Soldat |
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Jäger schoss auf Soldat: Montag vor Gericht
Vor knapp einem Jahr sorgte der Fall für Aufsehen: Ein 73-jähriger Jäger aus Emmerich verletzte einen Oberfeldwebel vor dem Bundeswehrschießstand zwischen Budberger- und Speelbergerstraße schwer.
Er hatte den Soldaten im Unterholz für einen Fuchs gehalten. Aus 20 Meter Entfernung feuerte er eine Schrotladung auf den Mann ab. Der Fall wird nun am kommenden Montag vor dem Emmericher Amtsgericht verhandelt. Der Emmericher Jäger muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Quelle: RP ONLINE, 12.9.2008
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12.9.08: Traktor fällt Hochstand: Jäger verletzt |
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In Feldkirchen bei Mattighofen im Innviertel ist ein Jäger mitsamt seinem Hochstand umgestürzt. Ein Bauer war mit seinem Traktor bei Feldarbeiten rückwärts gefahren und rammte den Hochstand versehentlich.
Der 71-jährige Jäger erlitt einen Oberarm- und Rippenbrüche.
Quelle: ORF, 12.9.2008
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11.9.08: Jäger geriet in einen Maishäcksler |
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71-Jähriger wollte Wildschweine jagen - Mehrere Notoperationen retteten ihn
erstellt 11.09.08, 15:00hBurg/dpa. Ein Jäger ist auf einem Maisfeld im Jerichower Land von einem Häcksler erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der 71-Jährige wurde nach dem Unfall am Mittwoch in ein Krankenhaus geflogen und dort von Ärzten mit mehreren Notoperationen gerettet. Wie das Polizeirevier in Burg am Donnerstag weiter mitteilte, war der Mann auf dem Feld nahe Parchen auf Wildschweinjagd, während es mit einem Häcksler abgeerntet wurde. Als er sich auf einen Hocker setzte, unterschätzte er offensichtlich die Mähbreite der Erntemaschine und geriet kurz darauf in das Mähwerk. Warnrufe eines anderen Jägers hörte der Mann nicht. Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 11.9.2008
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8.9.08: Projektil durchschlug Fensterscheibe |
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Auf Marder gezielt: Projektil durchschlug Fensterscheibe
Jäger schoss auf das vermutlich verletzte Tier. Dabei prallte das Projektil ab und durchschlug zwei Scheiben eines 50 Meter entfernten Wohnhauses. Verletzt wurde niemand. (...)
Projektil stecken geblieben. (...) Das abgeprallte Projektil durchschlug zwei Fensterscheiben eines Wohnhauses, rund 50 Meter vom Schützen entfernt. Das Projektil blieb hinter der Scheibe im Vorhang hängen.
Niemand verletzt. Im Wohnhaus hielt sich zum Tatzeitpunkt eine Person auf, eine konkrete Gefahr für Personen bestand jedoch nicht. Der Jäger hatte sich das Kleinkalibergewehr von einem anderen Jäger ausgeliehen. Der Staatsanwalt ordnete die Sicherstellung der Schusswaffe nach dem Waffengesetz sowie eine Anzeige wegen Verdacht der Gefährdung der körperlichen Sicherheit an.
Quelle: Kleine Zeitung, 8.9.2008 (Auszug)
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6.9.08: Vermisster Jäger tot aufgefunden |
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Ein seit Donnerstag vermisster Tessiner Jäger ist am Samstagnachmittag bei Brugnasco oberhalb von Airolo tot aufgefunden worden. Seine Leiche lag am Fuss eines Felsens. Die genauen Umstände seines Todes sind noch ungeklärt.
Der 40-jährige Remo Marchetti aus der Region war als vermisst gemeldet worden, nachdem er nicht zu einem Treffen mit Jägerfreunden in Brugnasco gekommen war, wie die Rega und die Tessiner Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Noch am Donnerstag wurde die Suche aufgenommen. Donnerstags wie freitags blieb der Vermisste jedoch unauffindbar. Am Freitag wurden auch je ein Helikopter des Militärs und der Rega eingesetzt. Ihre Arbeit wurde indes durch die schlechten Sichtverhältnisse erschwert. Samstags machten sich rund 160 Personen erneut auf die Suche. Unter ihnen befanden sich Freunde, Freiwillige, Bergsteiger, Polizeibeamte mit Hunden und Angehörige der Militärpolizei. Sie fanden die Leiche des Jägers schliesslich am Fusse eines Felsens in einem dichten Unterholz.
Quelle: www.20min.ch
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2.9.08: Jäger erschießt Frau, Tochter, Pferde... |
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Familientragödie
Inferno nach der Grillparty
Der verschuldete Vater erschoss wohl Frau, Tochter, Pferde und Hunde und zündete das Haus an - in England hat sich eine beispiellose Familientragödie zugetragen.
(...) Gegen halb neun Uhr abends brach die Familie auf und fuhr die kurze Strecke hinüber in ihr Haus - ein 400 Jahre altes Anwesen, das Foster für 1,3 Millionen Pfund gekauft hatte und in das er zusätzlich Unsummen investierte. Was dann geschah, ist zwar noch unbekannt, aber die Anzeichen verdichten sich, dass sich hinter den von Efeu bewachsenen Mauern von Osbaston House in der westenglischen Grafschaft Shropshire eine beispiellose Familientragödie abspielte. Demnach hätte der verschuldete und bankrotte 50jährige Geschäftsmann Christopher Foster seine 49 Jahre alte Frau Jill und seine Tochter mit einem Kleinkalibergewehr erschossen, bevor er das Gebäude in Brand setzte und sich selbst tötete. (...)
Nur anhand des Gebisses konnte der weibliche Leichnam als jener von Jill Foster identifiziert werden - so sehr hatte das Feuer den Körper zerstört. Experten konnten aber feststellen, dass sie durch einen Kopfschuss getötet worden war. Auch der Hund war, wie Untersuchungen ergaben, erschossen worden. Bisher ließ sich indes nicht feststellen, ob es sich bei dem Kleinkalibergewehr neben den beiden Leichen auch um die Tatwaffe handelte. Foster war ein passionierter Jäger und Freizeitschütze. (...)
Die Pferde waren ebenso erschossen worden wie drei Hunde in ihrem Zwinger, und überall auf dem Gelände waren Patronen und Patronenhülsen verstreut. (...)
Die Vermutung, dass Foster selbst seine Familie ermordete und für das Inferno verantwortlich war, wird durch die drückenden finanziellen Sorgen des Geschäftsmanns verstärkt. (...)
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 2.9.2008 (Auszug)
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26.8.08: Jäger schießt auf junge Leute |
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Großeinsatz
Weil er Karamellbonbons mit Rauschgift verwechselt hat, richtet ein betrunkener 50-Jährigerbei der Limmersdorfer Kerwa eine Waffe auf eine Gruppe Jugendlicher. Polizei sucht zurzeit die Waffe.
Limmersdorf – Es war ein wunderschöner Kirchweihsonntag, bis er in der Nacht von Schüssen unterbrochen wurde. (...) Gegen 0.45 Uhr war es zwischen Festzelt und Kinderspielplatz zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf Menschen mit einer Waffe bedroht wurden und mindestens zwei Schüsse gefallen sind. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Ein 50-jähriger Schulbusfahrer aus Limmersdorf sitzt seit Montagmorgen in Polizeigewahrsam. Zahlreiche Waffen des Hobby-Jägers sind sichergestellt. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln. Wichtigstes Anliegen der Beamten: Die Tatwaffe, die seit den frühen Morgenstunden des Montags spurlos verschwunden ist, sollte gefunden werden.
Der Limmersdorfer, so berichten Zeugen, hatte sich mit einer Gruppe junger Leute angelegt. Offenbar hatte der schwer betrunkene Mann geglaubt, die Jugendlichen dealten mit Drogen. In Wahrheit hatten sie nichts anderes getan, als Karamellbonbons zu essen, die in golden glänzendes Papier gewickelt waren. (...)
Doch der Schein trog, die Sache war für den 50-jährigen Jäger noch nicht ausgestanden. Aus seinem üppig bestückten Waffenschrank griff sich der Mann eine Pistole und kehrte zum Festplatz zurück, um die jungen Leute zu „stellen“. Am hinteren Zeltausgang, in Richtung Kinderspielplatz, fand er die Gruppe und bedrohte sie mit der Waffe. Mindestens zwei Schüsse fielen, beide jedoch gingen in die Luft. Eine Kugel habe einen Ast von einer Eiche getrennt, wird in Limmersdorf erzählt. Zahlreiche Zeugen dieser Tat flüchteten. Andere griffen beherzt ein und überwältigten den Schützen. Den schwer betrunkenen Limmersdorfer brachten Kirchweihbesucher, um eine weitere Eskalation zu vermeiden, erneut nach Hause, wo er wenig später von der Polizei festgenommen wurde. (...)
Quelle: Frankenpost, 26.8.2008 (Auszug)
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22.8.2008: Leidensweg eines Jägeropfers |
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Zum zweiten Mal geboren Der Leidensweg der Mary B. nach dem "schlimmsten Fehler in meinem Leben"
Mary liebt die Tiere. Sie zu pflegen, wurde ihr Beruf. Auch zu Hause in Koppenbrück gab es Vierbeiner und Federvieh. Auf dem Weg zur Arbeit in Sieversdorf kam die 26-Jährige immer an einem Maisschlag vorbei. Am 20. August 2003 wollte sie sich einige Kolben von den über zweieinhalb Meter hohen Stängeln für ihre Enten, Kaninchen und Hühner abbrechen. (...)
Es ist etwa eine Viertelstunde nach 20 Uhr, als Jäger Adolf L. knackende Geräusche und ein Rascheln hört. Er glaubt, endlich die seit Tagen erwartete Rotte Schwarzwild vor den Lauf seines Gewehres zu bekommen. Der Mann zaudert nicht lange. Ohne sich genau davon zu überzeugen, worauf er anhält, ohne das Wild anzusprechen, wie der Waidmann sagt, drückt er ab - und trifft Mary B. (...) Nur eine Notoperation hält sie am Leben. (...)
Gegen den Schützen wird wegen gefährlicher Körperverletzung "am äußersten Rand der Fahrlässigkeit", wie es im Juristendeutsch heißt, Anklage erhoben. Im April 2004 kommt der Fall vor das Neuruppiner Amtsgericht. Der Jäger, der zu diesem Zeitpunkt von sich aus längst seine Jagderlaubnis, Waffenbesitzkarte und Repetierbüchse abgegeben hatte, wird zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. (...)
Etwa 30 Operationen an Becken, Oberschenkel, Milz, Darm, Eierstöcken und Harnblase haben heute ein fast normales Leben möglich gemacht. Erst kürzlich gab es wieder eine "Fremdkörperentfernung". Teile der Munition, die noch im Körper verblieben sind, wurden herausoperiert. Der zunächst geschaffene künstliche Darmausgang konnte 2004 zurückverlegt werden. Marys linkes Bein allerdings ist zwei Zentimeter kürzer geblieben. Sie wird zeitlebens auf eine Gehhilfe angewiesen sein, dennoch ist das ein Fortschritt nach drei Jahren im Rollstuhl und der Prognose, nie wieder laufen zu können, ja, sogar mit der Amputation des linken Beines rechnen zu müssen. (...)
Quelle: Märkische Allgemeine, 22.8.2008 (Auszug)
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21.8.08: Immer mehr Jagdunfälle in Thüringen |
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Hauer im Hinterteil
In Thüringen passieren so viele Jagdunfälle wie seit Jahren nicht. Gefährlich ist nicht nur der Hochsitzbau, auch die Wildsuche oder der falsche Umgang mit Waffen führen zzu Verletzungen. (...)
Viel schwerer traf es einen Jäger im Kyffhäuserkreis auf der Kaninchenjagd. Er hatte zwei Tiere erlegt und konnte sich offenbar nicht entscheiden, ob er die Jagd beenden will. Schließlich brach er ab und wollte seine Kleinkaliberbüchse ins Auto bringen. Beim Verladen traf ihn eine Kugel aus seiner eigenen Waffe in die Brust. Die Waffe war noch geladen und nicht gesichert, zum Glück die Verletzung aber nicht lebensgefährlich, hieß es.
Dennoch war es sträflicher Leichtsinn, denn nur während der Jagdausübung dürfen Waffen geladen sein, danach sind sie zu entladen, eben damit sich nicht ungewollt ein Schuss löst. "Leider passiert so etwas immer wieder", weiß Jürgen Tennert, der Chef der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Berlin, wo auch die Thüringer Jagdunfälle als Versicherungsmeldungen ankommen. Zu besonders vielen Unfällen kommt es bei sogenannten Maisjagden auf Wildschweine und beim Hochsitzbau, erklärt er. (...)
Insgesamt wurden 2007 von Thüringer Jägern 48 Jagdunfälle zur Berufsgenossenschaft nach Berlin gemeldet. Das sind so viele wie seit fünf Jahren nicht. 2006 waren es 38, im Jahr zuvor 27. Selbst unter ostdeutschen Ländern liegt Thüringen damit an zweiter Stelle hinter Berlin/Brandenburg mit 60, die wenigsten Jagdunfälle hat Mecklenburg mit 25.
Doch die Dunkelziffer, vor allem bei kleinen Unfällen, sei hoch, heißt es, es gibt keine Meldepflicht für Jagdunfälle. (...)
Quelle: Thüringer Allgemeine, 21.8.2008 (Auszug)
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21.08.08: Jäger will Mordwaffe zurück |
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Windhoek – Angeles Mikini, der wegen Doppelmordes, versuchten Mordes und der Körperverletzung verurteilt worden war, will seine Mordwaffe zurück. (...) „Ich brauche meine Waffe, weil ich ein Jäger bin und sie zum Jagen benutze“, sagte Mikini, der im vergangenen Jahr seine Frau Magdalena Maholland und den Bekannten Robert Orlam erschossen sowie dessen Frau Estelle Orlam angeschossen hatte. Richter Nate Ndauendapo wird dazu am Montag sein Urteil fällen. Quelle: Allgemeine Zeitung Windhoek, 21.8.2008 (Auszug)
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21.8.08: Betrunkener Jäger mit Auto abgestürzt |
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Mit 1,8 Promille Alkohol im Blut ist am Mittwochabend ein 61-jähriger Tiroler mit seinem Pkw über eine steile Böschung in Reith im Alpbachtal abgestürzt. Das Auto überschlug sich mehrmals und rollte danach in ein Bauernhaus. (...) Am Geländewagen entstand Totalschaden. Der Jäger wurde verletzt ins Krankenhaus in Kufstein eingeliefert. (...) Quelle: ORF, 21.8.2008 (Auszug)
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18.8.08: Jäger erschießt Einbrecher |
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In Kleingartenanlage Jagdaufseher erschießt Einbrecher
In einer Kleingartenanlage im Frankfurter Stadtteil Ginnheim ist am frühen Morgen ein Mann erschossen worden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde durch einen Schuss aus der Waffe eines Jagdaufsehers getötet.
Nach Angaben der Polizei hatten am frühen Montagmorgen gegen 4.30 Uhr zwei Jagdaufseher einen 25 bis 35 Jahre alten Mann dabei ertappt, wie er in ein Gartenhäuschen einbrechen wollte. Es sei zu einem Streit zwischen den drei Männern gekommen. Dabei habe sich aus der Pistole eines Jagdaufsehers ein Schuss gelöst und den mutmaßlichen Einbrecher tödlich verletzt.
Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Noch sei unklar, ob der Schuss absichtlich abgegeben wurde oder ob es sich um ein Versehen handelte, berichtete die Polizei. Die Ermittler gingen zunächst nicht von einem Tötungsdelikt aus. Die beiden 48 und 20 Jahre alten Jagdaufseher aus Oberursel würden vernommen.
Quelle: Hessischer Rundfunk, 18.8.2008
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13.8.08: Bei Wildschweinjagd verletzt |
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Bei Wildschweinjagd verletzt
Hürtgenwald (ots) - Ein 51 Jahre alter Mann aus Merzenich musste am Dienstagabend in stationäre ärztliche Behandlung gebracht werden. Er hatte sich bei der Jagd in der Nähe der Ortschaft Gey vermutlich durch einen Querschläger aus einem Jagdgewehr Verletzungen zugezogen.
Nach den bisherigen polizeilichen Feststellungen hatte der Verletzte am frühen Abend mit drei 46 und 47 Jahre alten Jagdkollegen aus Düren, Nörvenich und Hürtgenwald an einer Gesellschaftsjagd auf Wildschweine teilgenommen. Sie hielten sich dazu im Waldgebiet bei Gey in der Nähe der dortigen Kläranlage auf. Kurz vor 19.00 Uhr wurde er dann offensichtlich von einem Projektil aus der Jagdflinte des beteiligten 46-Jährigen versehentlich in einem der Unterschenkel getroffen. Nach dem Unfall beendeten die Männer sofort die Jagd und verständigten den Rettungsdienst, der den Verletzten in ein Krankenhaus transportieren musste. Dort wurde seine Schusswunde operativ behandelt. Die Polizei hat wegen des Vorfalles eine Strafanzeige erstattet und die Ermittlungen zur weiteren Klärung des Sachverhaltes bereits aufgenommen.
Quelle: Kreispolizeibehörde Düren , 13.8.2008
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7.8.08: Jäger bedrohte Reiterin |
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Grünrock und Amazone sind sich nicht grün
Wullenstetten (kr) - Wohl keine Freunde mehr werden eine 41 Jahre alte Frau und ein bislang unbekannter Jäger. Die Frau war am frühen Montagmorgen mit ihrem Pferd auf ihrem täglichen Ausritt unterwegs, als sie dem Waidmann begegnete.
Laut Polizei entspann sich zwischen den Beiden ein kurzer Disput - mutmaßlich wollte der Jäger nicht, dass die Frau weiterritt. Die Amazone machte kehrt und nahm eine andere Route.
Nach kurzer Zeit begegnete sie allerdings erneut dem Grünrock. Wieder entwickelte sich ein Gespräch, das allerdings deutlich heftiger war als das vorangegangene. Offensichtlich gingen dem Jäger die Worte aus, denn er stieß nach Angaben der Frau mit dem Kolben seines Gewehrs in die Flanke des Rosses. (...)
Quelle: Augsburger Allgemeine, 07.08.08 (Auszug)
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27.7.08: Reh tot - Jäger ertrunken |
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Tragischer Unfall - Reh tot - Jäger ertrunken
Sandförde/Anklam. Bei einem Unfall in der Nähe von Sandförde (Landkreis Uecker-Randow) ist am Sonntag ein 73jähriger Jäger ums Leben gekommen. Bi dem Unfall handelte es sich nicht um einen direkten Jagdunfall, denn der Mann ist nicht durch einen Schuss, sondern beim bergen seines Jagdwildes ertrunken.
Der erfahrene Jäger hatte ein Reh angeschossen, das dann in die Uecker lief. Wie die Polizei Anklam mitteilte, brachte der Jagdhund das in der Uecker treibende Tier zum Ufer, wo der Jäger das erlegte Reh aus dem Wasser holen wollte. Beim Herausziehen der Jagdbeute fiel der 73Jährige dann selbst in die Uecker. Der Begleiter des Jägers konnte den Mann nicht mehr erreichen, um ihn aus dem Wasser zu ziehen. Die alarmierten Rettungskräfte konnten den Jäger nur noch tot bergen.
Quelle: leipzig-seiten.de, 27.7.2008
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21.7.08: Jäger durch Blitzschlag getötet |
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Jäger am Hochsitz durch Blitzschlag getötet
Durch Blitzschlag ist am Sonntag ein Jäger im Bezirk Landeck ums Leben gekommen. Die Leiche des 42-Jährigen wurde am Montag gegen 2.00 Uhr bei einer Suchaktion auf einem Hochsitz entdeckt. Der gelernte Schlosser aus Pfunds war am Nachmittag zur Jagd im Gebiet seiner Heimatgemeinde aufgebrochen. In den späten Abendstunden entdeckte seine Frau auf der Suche nach ihrem Mann dessen Auto.
Gegen Mitternacht starteten Feuerwehr und Bergrettung eine Suchaktion. Am Hochsitz wurden schließlich Spuren des Blitzeinschlages festgestellt.
Todesursache Herzstillstand An der Leiche fanden sich am rechten Halsbereich, auf der Brust und am rechten Oberschenkel deutliche Blitzmarken sowie Verschmorungen an der Bekleidung des Jägers. Als Todesursache stellte ein Arzt Herzstillstand durch Blitzschlag fest.
Quelle: ORF, 21.7.2008
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18.7.08: Jäger erschoss Nebenbuhler |
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Zehn Jahre Haft
HAGEN Ein 62-jähriger Jäger ist am Freitag vom Hagener Schwurgericht wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte am Morgen des 6. Januar 2008 seinem Nebenbuhler (56) aus nächster Nähe mit einer Schrotflinte in den Kopf geschossen.
Die Tat ereignete sich in einem Hagener Ausflugslokal. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Der Schuss war sofort tödlich. Der Angeklagte hatte sich im Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Tödlicher Streit
Der tödliche Streit hatte am Vorabend seinen dramatischen Lauf genommen. Die Wirtin hatte offenbar mit dem späteren Opfer getanzt, was ihr Lebensgefährte, der Angeklagte, nicht dulden wollte. Wörtlich soll der 62-jährige damals zu seiner Frau gesagt haben: „Das war dein letzter Tanz mit einem Mann.“ Auch den später Getöteten soll er in seine Drohungen einbezogen haben. „Das wars für euch.“
Angeklagter stark betrunken
Laut Urteil war der Angeklagte zur Tatzeit stark betrunken. Rückrechnungen nach einer späteren Blutprobe haben einen Wert um 3,2 Promille ergeben. (...)
Quelle: Ruhr-Nachrichten, 18.7.2008 (Auszug)
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14.7.08: Jäger erschießt Frau und Hunde |
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Tödliches Drama auf Farm
Deutscher Berufsjäger erschießt Freundin, fünf Hunde und sich selbst
Als der Berufsjäger nicht wie abgesprochen den Farmangestellten nach der Mittagsstunde abholte, nachdem sie am Morgen auf der Jagd gewesen waren, fuhr dieser mit der Eselskarre zum Farmhaus und entdecke dort ein Blutbad. Die beiden Opfer sind deutsche Staatsbürger.
Windhoek - Nach einem weiteren heftigen Streit scheint der 67-jährige Willi Drum am vergangenen Mittwoch seine Freundin Karin Bodenschütz (72) und seine fünf Hunde erschossen zu haben, bevor er sich selbst das Leben nahm. Das tödliche Drama ereignete sich auf der Farm Borealis am Schwarzen Nossob, etwa 140 Kilometer nordöstlich von Windhoek. Einem Polizeisprecher zufolge habe der Farmangestellte berichtet, dass er zusammen mit Willi Drum am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr auf die Jagd gegangen sei um eine Oryxantilope zu schießen. (....) Als Drum nach der verabredeten Zeit nicht auftauchte, habe der Angestellte die Esel eingespannt und sei zum Farmhaus gefahren. Im Hof habe er einen der Hunde in einer Blutlache entdeckt und als er durch das Wohnzimmerfenster in das Innere des Hauses geschaut habe, habe er Karin Bodenschütz, drei weitere Hunde und Willi Drum in Blutlachen auf dem Boden entdeckt. (...) Insgesamt seien neben dem Mord und Selbstmord fünf Hunde erschossen worden. (...) Für den Namibia Berufsjagdverband (NAPHA) habe Drum jedes Jahr zahlreiche Medaillen verkauft.
Quelle: Allgemeine Zeitung Namibia, 14.7.2008
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13.7.08: Jäger stürzt in den Tod |
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30-Meter-Felswand
Jäger stürzt in Kärnten in den Tod
Wien, 13. Juli 2008 Drama in Kärnten: Ein 64-Jähriger stürzt über eine Felswand 30 Meter in die Tiefe. Jede Hilfe kam zu spät - er brach sich das Genick.
Ein tödlicher Alpinunfall hat sich am Samstagabend in Kärnten ereignet. Ein 64-jähriger Jäger aus St. Margareten im Rosental stürzte im Dunkeln gegen 21.30 Uhr über eine Felswand 30 Meter in die Tiefe. Die von seinem Jagdkameraden herbeigerufenen Rettungskräfte fanden den Pensionisten gegen 22.30 Uhr. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod durch Genickbruch feststellen.
Quelle: www.oe24.at
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9.7.08: Vermissten Jäger tot aufgefunden |
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Die Suche nach einem vermissten 67-jährigen Jäger im Gunzesrieder Tal endete am Dienstag in der Nacht mit dem Fund des Verunglückten. Nachdem die Absuche im Revier des Mannes zunächst ergebnislos verlaufen war, wurde die Suche in den späten Nachmittagstunden auf benachbarte Reviere ausgedehnt. Hierbei wurden zur Unterstützung auch Kräfte der Feuerwehr hinzugezogen, da die bereits eingesetzten Kräfte der Polizei und der Bergwacht für die Größe des unwegsamen Geländes zu wenig waren. Ein Feuerwehrmann aus Gunzesried konnte schließlich gegen 22.00 Uhr den vermissten Jäger tot in der Gunzesrieder Aach auffinden. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der Jäger ein Reh geschossen, dieses aber nicht tödlich getroffen. Das waidwunde Reh war in Richtung der Gunzesrieder Ach davongerannt. Um diesem Stück Wild den Fangschuss geben zu können, war der Jäger dem verletzten Tier gefolgt. Hierbei rutschte er vermutlich im Uferbereich der Gunzesrieder Aach so unglücklich aus, dass er auf den Kopf fiel. Hierbei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er an diesen verstorben sein dürfte.
Quelle: Polizeiinspektion Immenstadt, www.all-in.de, 9.7.2008
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4.7.08: Morddrohung vom verlassenen Waidmann |
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44-Jähriger muss 2.800 Euro an seine Frau zahlen
Warburg (sw). Telefonterror, Bedrohung, versuchte Nötigung: "Um Dich umzubringen, brauche ich kein Gewehr." Dieser Satz war zu viel. Die Ehefrau zeigt ihren Mann an. Jetzt wurde der Fall vor dem Warburger Amtsgericht verhandelt.
Die Vorgeschichte: Die 42-jährige Mutter von drei Kindern (eine 23-jährige Tochter und zwei 14- und 17-jährige Söhne) hatte sich von ihrem Mann getrennt und war zu ihrem Schwager gezogen. Der 44-jährige Maurer und Hobby-Jäger reagierte auf die Trennung mit Telefonterror. Im November 2007 äußerte der Mann während eines Telefonats die Drohung, seine Frau zu erschießen - dabei hörten der Schwager und ihr neuer Lebensgefährte, ein Polizist, mit. Die Verkäuferin erstattete daraufhin Anzeige.
Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Dezember stellte die Polizei Pistolen und Gewehre sicher. Noch kurz vor Weihnachten nötigte der 44-Jährige seine Frau, die Anzeige zurück zu ziehen. Als Druckmittel benutzte er den 14-jährigen Sohn, der beim Vater lebt: Ihren 14-jährigen Sohn würde sie nicht wiedersehen, wenn sie die Anzeige nicht zurück ziehen würde . (...)
Quelle: Neue Westfälische, 04.07.2008 (Auszug)
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18.6.08: Jagdunfall |
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Jäger durch Schuss aus eigenem Gewehr schwer verletzt
Edenkoben. Durch einen Schuss aus dem eigenen Gewehr ist am Dienstagabend ein Jäger in der Nähe von Edenkoben (Landkreis Südliche Weinstraße) in seinem Auto schwer verletzt worden. Das Projektil habe den linken Arm und die Schulter des 57-Jährigen durchschlagen, teilte die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mit. Warum sich der Schuss löste, war zunächst unklar.
Quelle: Rhein Zeitung online, 18.6.2008
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16.6.08: Jäger schießt auf Spaziergänger |
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Köln - Brandgefährlich
Besoffener Jäger schießt auf Spaziergänger
Der 72-Jährige ballerte nur wenige Meter an einem Spaziergänger und seinem Hund vorbei. Jetzt ist er erstmal seine Waffen los.
Ein 52-Jähriger ging grade mit seiner Hündin Gassi, als es passierte: Ein Schuss peitschte durch die Waldluft, zog nur wenige Meter an Spaziergänger und Hund vorbei. Die Hündin machte vor Schreck einen Zwei-Meter-Sprung, der 52-Jährige hörte nur noch ein Pfeifen. Als der Jäger dann von seinem Hochsitz kam und das Opfer ihn ansprach, entgegnete der 72-Jährige nur, wo denn der Spaziergänger her käme. Als die Polizei eintraf, merkten die Beamten, dass der Jäger nicht ganz nüchtern war. Quelle: Kölner Express, 16.6.2008 (Auszug)
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16.6.08: Jäger ermordete Ehefrau |
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Behörde gab ihm Waffen zurück
Der passionierte Jäger Herbert P. drohte seiner Frau nicht zum ersten Mal mit Mord.
Niederösterreich. Herbert P., der Sonntag früh seine Ehefrau mit zwei tödlichen Schüssen in den Hals aus einem Jagdgewehr ermordete, war bei der Bezirkshauptmannschaft kein unbeschriebenes Blatt. Dem ortsbekannten Hitzkopf wurden 2005 sämtliche Jagdwaffen entzogen. Der Grund: er hatte seine Frau, die sich gerade von ihm getrennt hatte, gedroht, sie umzubringen. Die Bezirkshauptmannschaft hat damals reagiert und ihm seine Langwaffen weggenommen. Allerdings: "Er hat alle Waffen nach einem psychologischen Gutachten wieder retourbekommen", so Karl Nestelberger, Kriminalreferent der Bundespolizeidirektion Melk.
Quelle: "Österreich", 16. Juni 2008 (Auszug)
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15.6.08: Jagdunfall |
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Jäger von Querschläger schwer verletzt
Trennfurt (AP) Ein 42-jähriger Jäger ist im Kreis Miltenberg von einem Querschläger getroffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, beschossen der Mann und ein 44-jähriger Jagdfreund im Wald bei Trennfurt mit einem Kleinkaliberrevolver eine Holzscheibe, die an einen Baumstamm genagelt und mit einem Blechrand ummantelt war. Dabei prallte vermutlich ein Geschoss von dem Blechrand ab und traf den 42-Jährigen im Hals. Weil im Wald kein Handy-Empfang möglich war und sich das nächste Haus zu weit weg befand, fuhr der Schütze seinen Jagdfreund direkt ins nächstgelegene Krankenhaus nach Erlenbach. Von dort aus wurde er in die Uniklinik nach Frankfurt am Main geflogen. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Quelle: pr-inside, 15.06.2008
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15.6.08: Jäger tödlich verunglückt |
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Jäger in Neustift tödlich verunglückt
Nur noch tot ist Sonntagfrüh ein 31-jähriger Jäger aus Neustift aufgefunden worden. Der Mann war seit Samstagabend vermisst. Er dürfte im steilen und nassen Gelände ausgerutscht und abgestürzt sein.
Quelle: ORF, 15.6.2008 (Auszug)
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12.6.08: Waffen beschlagnahmt |
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Waffen bei alkoholkrankem Jäger beschlagnahmt
Wittingen (ots) Bei einem 45 Jahre alten Wittinger Jäger wurden am Donnerstag insgesamt vier Schusswaffen, drei Jagdgewehre und eine Pistole, beschlagnahmt. Vorausgegangen war ein Strafverfahren wegen mehrerer Delikte gegen den 45jährigen. So war dieser u.a. bei einer Verkehrskontrolle auf einen Polizeibeamten zugefahren, so dass dieser sich nur durch einen beherzten Sprung zur Seite retten konnte. Ein ärztliches Gutachten bestätigte erhebliche Alkoholprobleme bei dem Wittinger. Daher tauchte jetzt ein Mitarbeiter des Landkreises Gifhorn, eskortiert von vier Beamten des Polizeikommissariats Wittingen, mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss bei dem 45jährigen zu Hause auf und stellte die Waffen wegen offensichtlich charakterlicher Ungeeignetheit sicher. Auch ein neuer Jagdschein wird dem Wittinger auf absehbare Zeit nicht mehr ausgestellt werden. Dieser zeigte sich sichtlich überrascht von der Maßnahme, kündigte aber sogleich rechtliche Schritte dagegen an. Quelle: ots, Polizeiinspektion Gifhorn 12.6. 2008
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11.6.08: Freizeit-Jäger erschießt Nachbarn |
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Racheakt
Freizeit-Jäger erschießt Nachbarn
Gründau/Hanau (dpa) - Vermutlich aus Rache wegen eines vor Gericht geführten Streits hat ein Freizeit-Jäger seinen Nachbarn in Gründau im Main-Kinzig-Kreis erschossen.
Der 37-Jährige hatte unmittelbar vor der Tat am Dienstag bei einem Prozess in Gelnhausen eine Geldstrafe von 4000 Euro wegen Beleidigung erhalten, wie die Staatsanwaltschaft in Hanau berichtete. Gegen den 37-Jährigen wurde am Mittwoch Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen. Er sitzt nun in Untersuchungshaft in Weiterstadt. Ergebnisse der Obduktion sind noch nicht bekannt. Bei der Polizei habe sich der Tatverdächtige bisher nicht zu dem Vorfall geäußert, sagte Oberstaatsanwalt Jörg Bannach.
Den Angaben zufolge hatten sich der 37-Jährige und sein Opfer bereits über Jahre hinweg einen erbitterten Nachbarschaftsstreit geliefert. In dessen Verlauf habe es eine Reihe von Strafanzeigen und Gerichtsverfahren gegeben. Der Täter soll nach dem Gerichtstermin auf den 40 Jahre alten Nachbarn mit einem Revolver mehrmals geschossen haben, nachdem dieser mit dem Auto die Auffahrt seines Grundstückes erreicht hatte. Anschließend flüchtete der Freizeit-Jäger, ehe er sich wenig später bei der Polizei in Bad Orb stellte.
Eine Fahndung mit Einsatz eines Hubschraubers war bereits angelaufen. Der 37- Jährige war den Ermittlungen zufolge legal im Besitz von Waffen. Er hatte sowohl einen Waffenschein als auch eine Waffenbesitzkarte.
Quelle: Frankfurter Rundschau, 11.6.2008
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11.6.08: Gefährliche Treibjagd |
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Jagd: Treiber müssen wissen, dass sie gefährlich leben
Hat ein Jäger bei einer Treibjagd zwei Mitglieder eine Jagdgesellschaft versehentlich angeschossen, so darf ihm nicht für drei Jahre der Jagdschein entzogen werden. Bedingung: Sein Fehler war nicht auf Gleichgültigkeit oder gar groben Leichtsinn zurückzuführen. Hier argumentierte der Jäger vor dem Verwaltungsgericht Münster mit Erfolg, dass sich die Treiber nach Anweisung des Jagdleiters zum Zeitpunkt, indem er den Schuss abgegeben habe, nicht mehr in seiner Schussrichtung hätten aufhalten dürfen. (AZ: 1 K 744/07)
Quelle: www.valuenet.de, 11.06.2008
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13.5.08: Unglückschütze will Jagdschein zurück |
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MÜNSTER/SENDENHORST – Der Schuss galt eigentlich einer Ente – getroffen wurden jedoch zwei andere Jäger: Im Oktober 2006 kam es im Kreis Warendorf zu einem spektakulären Jagdunfall. Am kommenden Freitag beschäftigt der Fall das Verwaltungsgericht Münster.
Der Unglücks-Schütze fordert seinen Jagdschein zurück, der ihm damals entzogen worden war. Aber ist der Mit-Fünfziger überhaupt noch zuverlässig genug? Die Jagdbehörde hat da offenbar Zweifel.
Schließlich war die Szene nicht gerade ungefährlich. Den beiden Verletzten mussten damals Schrotkugeln aus Kopf und Wange entfernt werden. Der Mann aus Sendenhorst – seit 26 Jahren leidenschaftlicher Jäger – ist sich jedoch keiner Schuld bewusst. Er behauptet, dass sich damals niemand in seiner Schussrichtung hätte aufhalten dürfen.
Ob der Jäger seine Doppelbockflinte noch einmal aus dem Schrank holen darf, ist ungewiss. Im Eilverfahren vor knapp anderthalb Jahren hatten sich die Verwaltungsrichter noch keine eindeutige Meinung machen können.
Quelle: Münstersche Zeitung, 13.5.2008
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19.4.08: Jagdunfälle in Österreich |
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2007: Jahr der schweren Jagdunfälle
Der Landesjagdverband hat beim Landesjägertag am Samstag eine zwiespältige Bilanz gezogen: Einerseits verzeichnet man einen rekordverdächtigen Abschuss beim Niederwild, andererseits hat es 2007 die schwersten Jagdunfälle gegeben.
Das vergangene Jahr war das schwärzeste Jahr seit der Gründung des Verbandes im Jahr 1949, bestätigt Landesjägermeister Christian Konrad.
Es habe bedauerlicherweise viele Unfälle gegeben, zum Teil auch mit Todesfällen. Diesen Punkt wolle man sich nun zum Schwerpunkt setzen.
Obwohl eine Reihe von Maßnahmen zur Reduzierung der Jagdunfälle bereits vorgenommen wurde, wie Signalkappen und Signalwesten, aber auch freiwilliges Übungsschießen, bedauert Konrad, dass die Jäger die Maßnahmen nicht wie gewünscht akzeptiert hätten. (...)
Positive Bilanz beim Niederwild
Positiv dagegen ist die Bilanz beim Niederwild: 2007 sind doppelt so viele Hasen erlegt worden wie 2006 und um 70 Prozent mehr Fasane. Quelle: ORF, 19.4.2008 (Auszug)
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13.4.08: Jäger stürzt vom Hochsitz - tot! |
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Berolzheim - Beim Aufbau eines Jägerstandes ist ein 68 Jahre alter Mann nahe Berolzheim (Landkreis Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim) ums Leben gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken vom Sonntag hatte der Mann am Samstag gemeinsam mit einem 63-Jährigen einen neuen Jägerstand in einem Wald errichtet. Die beiden Männer standen in drei Meter Höhe auf dem Stand als dieser offenbar wegen fehlender Sicherung umfiel und die Männer mitriss. Teile des Standes fielen auf den 68-Jährigen, der wenig später an den dadurch erlittenen Verletzungen starb. Der 63-Jährige kam mit Herzproblemen ins Krankenhaus.
Quelle: tz-online, 13.04.08
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10.4.08: Der Jäger war der Mörder |
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Lebenslang für Alfred B.
Der Bäcker war immer schon der Jäger
Alfred B. soll bei allen drei Opfern mit „direkter Tötungsabsicht“ gehandelt haben
Es gibt wenig, was in dem Strafprozess gegen Alfred B., den Bäcker von Siegelsbach, nicht mit einem Gutachten untersucht worden ist. Das Gericht ließ Kautschuk-Klumpen analysieren, befragte 101 Zeugen, gab DNA-Analysen in Auftrag, hörte zehn Sachverständige, debattierte über seltene französische Jägerstiefel, rekonstruierte den Tathergang und diskutierte ausführlich über den Bewusstseinszustand von Zeugen nach einer „retrograden Amnesie“. (...)
Die neunte große Strafkammer des Stuttgarter Landgerichts kam am Donnerstag zu einer anderen Einschätzung: Das Gericht verurteilte Alfred B. wegen Mordes, versuchten Mordes in zwei Fällen, räuberischer Erpressung mit Todesfolge und gefährlicher Körperverletzung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Außerdem stellte die Kammer die besondere Schwere der Schuld fest.
Was geschah am 7. Oktober 2004 in Siegelsbach?
(...) Was geschah am 7. Oktober 2004 in Siegelsbach in der württembergischen Provinz im Norden des Landkreises Heilbronn? Kurz vor 14 Uhr betritt ein unmaskierter Mann die „Sparkasse Kraichgau“. Er schlägt auf den Bankangestellten Torsten M. mit einem Pistolengriff mehrmals ein und fügt ihm eine schwere Schädelverletzung zu. Als der Rentner Hermann C. und seine Frau die Bank betreten, greift der Bankräuber auch die Kunden an: Den 66 Jahre alten Rentner verletzt er mit einem aufgesetzten Genickschuss schwer, dessen 65 Jahr alte Frau tötet er mit zwei Schüssen ins Gesicht. Er erbeutet 33.000 Euro und flieht. Der schwer verletzte Hermann C. sagt wenige Minuten später zu den Rettungssanitätern: „Der hat ausgesehen wie der Bäcker.“ (...)
Mögliches Motiv: 260.000 Euro Schulden In der gut zweieinhalbstündigen mündlichen Urteilsbegründung geht der Richter ausführlich auf die zahlreichen Indizien ein, die für Alfred Bs. Schuld sprächen: Die Abdrücke der französischen Jägerstiefel, die DNA-Probe, die allerdings nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10 000 das Blut des Bankangestellten in Alfred Bs. Auto nachgewiesen habe, und die Tatsache, dass der Angeklagte am Tag nach der Tat eine erhebliche Summe eingezahlt habe, belege seine Schuld. Und schließlich habe Alfred B., der leidenschaftliche Jäger, der einige Waffen illegal besessen habe, ja auch ein ernstzunehmendes Motiv gehabt: „Ihm fehlte die Liquidität, er hatte keine großen Einnahmen. Am 7. Oktober 2004 blieb ihn nur die Möglichkeit, die Kreissparkasse zu überfallen.“ Die Banken wollten Geld sehen, mehr als 260.000 Euro war Alfred B. den Banken schuldig. (...) Quelle: F.A.Z., 10.4.2008 (Auszug)
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9.4.08: Jäger drohte seine Frau zu erschießen |
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Cobra stürmte Haus!
Ein 44-jähriger Pressbaumer würgte seine Frau und bedrohte sie mit dem Umbringen: Die Frau flüchtete mit Sohn.
Weil der Ehemann sie gewürgt und mit dem Erschießen bedroht hatte, flüchtete am Sonntag eine Pressbaumerin mit ihrem 10-jährigen Sohn. Ein Kleinkind (3) befand sich allerdings noch im Haus bei seinem rabiaten Vater (44). Die verängstigte Frau erwartete die Polizei gegen 21 Uhr auf dem Penny-Markt-Parkplatz. Die Beamten fuhren wenig später beim Haus vor: Der Pressbaumer - ein Jäger - reagierte allerdings weder auf Anrufe noch auf das Klopfen.
Da sich im Haus auch Waffen befanden, wurde schließlich die Einsatzeinheit „Cobra“ und eine Hundestreife alarmiert. (...) Im Haus wurden insgesamt sieben Gewehre, ein Revolver und drei Messer beschlagnahmt. (...) Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 9.4.2008 (Auszug)
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4.4.08: Gewehrsalven im Wohngebiet |
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Falsch geschossen: Polizei jagte Jäger
LENGENFELD - Gewehrsalven hallten vormittags durch ein Wohngebiet in Lengenfeld (Vogtland). Aufgeschreckte Anwohner alarmierten die Polizei: „Hilfe, hier wird geschossen!“
Sofort eilten die Beamten in die Friedensstraße, gingen den Schüssen nach. In dem nahe gelegenen Waldstück sahen sie einen Rentner (73) mit einem Gewehr hantieren. Doch der zielte nicht auf die Anwohner, sondern auf ein Pappschild. Polizeisprecher Oliver Wurdak (31): „Er gab an, Jäger zu sein und sein Drilling-Gewehr justieren zu wollen.“
Doch einen Waffenschein hatte der Mann nicht dabei - die Beamten glaubten ihm nicht und zogen die Flinte vorerst ein. Erst nach stundenlangen Ermittlungen und Anrufen beim zuständigen Landratsamt stellte sich heraus: Der Jäger hatte doch eine Erlaubnis. Dennoch informierten die Beamten das Waffenamt - denn der Mann hatte auf Pappe gezielt. Wurdak: „Inwieweit das noch sachkundiger Umgang mit Jagdwaffen ist, prüft nun die zuständige Erlaubnisbehörde.“
Quelle: Chemnitzer Morgenpost, 4.4.2008
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16.3.08: Jäger trifft Auto |
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Jäger schießt auf Wildsau und trifft Auto auf der B469
Niedernberg/Kirchzell. Ein 49 Jahre alter Mann aus Kirchzell und seine zwei Mitfahrer sind auf der B469 nur knapp einer schlimmen Katastrophe entkommen. Was im PKW während der Fahrt auf der Schnellstraße zuerst nur als lauter Schlag wahrgenommen wurde, entpuppte sich später als Einschussloch (!) am Kotflügel. (...) Die zwischenzeitlich durchgeführten Ermittlungen ergaben, dass zum Zeitpunkt des vermutlichen Einschlags ein Jäger in der Nähe der B469 eine Wildsau erlegt hatte. Dabei hat vermutlich ein Teil des Geschosskerns das Tier durchschlagen und ist als Querschläger weiter Richtung Schnellstraße gefolgen. (...)
Quelle: Prima Sonntag, 16.3.2008
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15.3.08: Jäger verschanzt sich mit Waffen |
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Mehlem: Mann verschanzt sich nach Streit in Wohnung
Spezialkräfte überraschen 73-Jährigen - Waffen sichergestellt Mehlem. (es) Einen größeren Polizeieinsatz verursachte am Freitag ein 73-jähriger Mann. Nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin schloss er sich gegen 8 Uhr in einem Zimmer des Einfamilienhauses in Mehlem ein.
Darauf rief die 77-jährige Frau die Polizei. Auf Äußerungen der Beamten reagierte der laut Polizeibericht verwirrte Mann nicht. Da der Mann als Jäger bekannt war und die Polizei durch mögliche Waffen sowohl Eigen- wie auch Fremdgefährdung nicht ausschließen konnte, forderte sie Spezialkräfte an. Um 13.30 Uhr überraschte das Kommando den Mann und übergab ihn dem Ordnungsamt. Der Mann kam in eine Klinik - nach GA-Informationen nicht zum ersten Mal. Im Haus fanden die Ermittler zehn Gewehre und zwei Pistolen.
Quelle: Generalanzeiger Bonn, 15.03.2008
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17.2.08: Jäger durch Beschuss verletzt |
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Jäger wird durch Beschuss mit einer Gotcha-Waffe verletzt
Am 17.02.2008, gegen 01.00 Uhr, wurde in Windeby auf einem Feld zwischen dem Wanderweg und dem Noor ein 53-jähriger Jäger aus Windeby beim Überqueren des Feldes von Geschossen einer Gotcha-Waffe getroffen. Ein Geschoß traf ihn dabei im Gesicht, andere am Körper. Nur durch glückliche Umstände erlitt der Jäger dadurch keine schwerere Verletzung. Der Jäger und die alarmierte Polizei konnten in Tatortnähe mehrere Personen feststellen. Zwei von diesen Personen, 21 und 22 Jahre aus Eckernförde, waren in der Feldmark mit Gotcha-Waffen unterwegs. Sie hatten den Jäger offensichtlich für Schwarzwild gehalten. Die Polizei erstattete Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Waffengesetz. Gotcha-Waffen sind waffenscheinpflichtig, das Schießen ist nur im befriedeten Besitztum erlaubt.
Quelle: ots, Polizeidirektion Neumünster, 17.2.2008
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12.1.08: Ärger mit Jägern |
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VRASSELT (RP) „Nun treibt es die Jäger bei ihren Treibjagden auf den Feldern zwischen Vrasselt und Dornick schon bis in die Wohngebiete hinein.“ Annemarie Schott aus Vrasselt schickte gestern eine empörte E-Mail. „Die orange bemützten Jäger sind wohl mehr auf ihre eigene Sicherheit bedacht als auf die der Anwohner.“ Denn nur wenige Meter von den Wohnhäusern entfernt, vor denen sich meist viele Kinder aufhalten, hätten sie am Freitag gegen 13 Uhr hinter Melchiorweg, Baltasarweg und dem ehemaligen TNT-Gelände auf Fasanen und Hasen geschossen. „Empörter Protest wurde nur mit der Entschuldigung beantwortet, sie schössen ja in die andere Richtung“, schreibt die Vrasselterin. Ist da jemand ins Jagdfieber gefallen?
Quelle: Rheinische Post online, 12.01.2008
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9.1.08: Hund erschießt Jäger |
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JAGDUNFALL
Hund erschießt Herrchen
Der Jagdausflug eines Waidmannes aus dem texanischen Chambers hat ein tragisches Ende genommen. Den 46-Jährigen traf ein Schuss aus der eigenen Waffe - ausgelöst von seinem Hund. Houston - Bei der Wildgansjagd hatte der Mann einen der Vögel erlegt und wollte seinen Hund aus dem Wagen lassen, damit dieser die Gans apportiere. Wie das zuständige Sheriffsbüro von Chambers in Texas unter Berufung auf einen Jagdkameraden des Opfers mitteilte, stellte der Jäger sein Gewehr ab, um die Tür des Autos zu öffnen. Als der Hund begeistert aus dem Wagen gesprungen sei, sei er gegen das Gewehr gekommen, ein Schuss habe sich gelöst und den Hobby-Jäger im Oberschenkel getroffen. Der Freund brachte ihn noch ins Krankenhaus, allerdings war die Arterie des Mannes so schwer verletzt, dass er nicht mehr gerettet werden konnte. Quelle: AFP, 9.1.2008
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6.1.08: Jäger erschießt Kneipenbesucher |
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Mit der Schrotflinte erschossen Jäger richtet Kneipenbesucher mit Kopfschuss hin
Hagen - Bei einem eskalierten Streit in einem Hagener Ausflugslokal hat ein angetrunkener Mann (61) einen Gast erschossen. Er richtete ein Schrotgewehr auf den Kopf des 56-Jährigen und feuerte aus kurzer Distanz.
Das Opfer war sofort tot. Der gerufene Notarzt konnte nichts mehr tun. Der Schütze ließ sich widerstandslos festnehmen. Wie kam es zu der Bluttat? Der Täter wurde offenbar von rasender Eifersucht getrieben. Der 61-Jährige ist der Freund der Gastwirtin, die seit einiger Zeit ein Verhältnis mit dem Getöteten hat. Der 61-Jährige hatte sich mit dem letzten Gast des Abends angelegt, kurz das Lokal verlassen. Als der passionierte Jäger zurückkam, hatte er seine Flinte im Anschlag - und tötete seinen Kontrahenten mit einem einzigen Kopfschuss. Die Wirtin rief sofort die Polizei. Da der 61-Jährige angetrunken war, konnte er erst zu einem späteren Zeitpunkt vernommen werden.
Quelle: Kölner Express, 06.01.2008
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4.1.08: Jäger mit Wildschweine verwechselt |
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Jagdunfall im " Nettlinger Vorholz " 45-jähriger Jäger von Querschläger getroffen.
Hildesheim (ots) - (clk.) Gestern Nachmittag, Donnerstag, 03.01.2008, gegen 14.00 Uhr, ist es in der Waldgemarkung Nettlinger Vorholz, einem größeren Waldgebiet südlich der zur Gemeinde Söhlde gehörenden Ortschaft Nettlingen, zu einem Jagdunfall gekommen. Der von einem Flintenlaufgeschoß des Kalibers 12 / 70 des Herstellers Brennecke getroffene 45-jährige Jäger hatte sprichwörtliches Glück im Unglück. Durch einen Geschoßquerschläger getroffen, mußte der Mann mit einem ca. 5 Cent Stück großen Durchschußloch im linken Unterarm in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Hier wurde eine nicht unerhebliche Knochenverletzung mit Splitterfraktur festgestellt. Nach erfolgter Operation ist er stationär aufgenommen worden. Folgeschäden sind derzeit eher nicht zu erwarten. Die größere Jägergruppe hatte zur Treibjagd auf Wild nebeneinander in einem Abstand von etwa 30 Metern in einer Reihe Aufstellung genommen. Nachdem die Jagdhunde durch das Revier gelassen waren, marschierten die Jäger los. Plötzlich tauchte vor der Kette ein Stück aufgeschrecktes Schwarzwild auf. Ein 45-jähriger Jäger, der aus der Gemeinde Söhlde stammt, gab auf das Tier einen Schuß aus seiner Flinte ab, die er mit Brennecke Munition des Kalibers 12/70 (Bleigeschoß) geladen hatte. Da das Wildschwein weiterlief und offenbar nicht getroffen war, gab er sofort einen zweiten Schuß ab. In diesem Moment machte sich der in einem Abstand von etwa 30 Metern auf gleicher Höhe links von ihm gehende 45-jährige Freund bemerkbar. Er hatte eine größere Verletzung am linken Unterarm. Offenkundig ein glatter Durchschuß durch die Schußabgabe des anderen Jägers.
Quelle: ots, 4.1.2008
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3.1.08: Jäger erschießt Freund - Keine Strafe |
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Göttingen - Ein Jäger aus Alfeld, der vor zwei Jahren auf einer Jagd versehentlich seinen Freund erschossen hat, kommt nicht vor Gericht. Wie die Staatsanwaltschaft Göttingen am Mittwoch mitteilte, müsse der 63-Jährige ein Bußgeld von 14 400 Euro zahlen, wenn er innerhalb einer Bewährungszeit von drei Jahren straffällig wird. Der Unglücksschütze hatte mit dem ersten Schuss, der auf der Jagd abgegeben wurde, seinen 65 Jahre alten Freund tödlich ins Herz getroffen. Er hat die Jagd inzwischen aufgegeben. Das Verfahren gegen drei Mitglieder der Jagdgesellschaft, die unter Verdacht standen, die Jäger nicht richtig eingewiesen zu haben, wurde eingestellt.
Quelle: WELT online, 3.1.2008
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2.1.08: Prozess: Tödlicher Schuss auf 6-Jährige |
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Prozesse zu tödlichem Schuss auf Sechsjährige beginnen
Neuruppin (dpa/bb) - Rund zwei Jahre nach dem tragischen Tod einer Sechsjährigen in Linow (Ostprignitz-Ruppin) durch einen Gewehrschuss müssen sich deren Vater und Schwester vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen den Vater wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen beginne am 15. Januar, gegen die Schwester werde am 10. März verhandelt, sagte der Sprecher des Amtsgerichts Neuruppin, Gerhard Pries, am Mittwoch. Sie sollen das tragische Unglück am 10. Januar 2006 zumindest mitverursacht haben. So hatte der Vater, ein Jäger, in Vernehmungen eingeräumt, sein Gewehr mit gefülltem Magazin und nicht eingeschlossen im Wohnzimmer zurückgelassen zu haben.
Quelle: Welt, 02.01.2008
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