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31.12.07: Jäger beging Selbstmord |
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Treibjagd verpatzt Jäger beging aus Scham Selbstmord
Tragisches Ende einer Treibjagd auf Wildschweine im Bezirk Tulln in Niederösterreich: Ein Waidmann (72) wurde von Kameraden tot im Wald gefunden. Ermittlungen haben ergeben, dass sich erst aus seiner Waffe irrtümlich ein Schuss gelöst hatte. Die Tiere waren dahin - und aus Scham über die verpatzte Jagd dürfte sich der Mann selbst gerichtet haben.
Der Schock in der Heimatgemeinde des verheirateten Familienvaters und Opas sitzt tief. Der 72-Jährige war vergangenes Wochenende zu einer Treibjagd aufgebrochen. Gegen Mittag kam es dann zu dem Unglück: Nachdem in kurzen Abständen zwei Schüsse durch den Wald peitschten, wurde wenig später die Leiche des Waidmannes gefunden. Neben ihm seine doppelläufige Bockflinte.
Ermittlungen des Landeskriminalamts lassen jedoch nicht auf einen Unfall schließen: Es dürfte sich vielmehr um eine Kurzschlusshandlung gehandelt haben. Denn Fakt ist, dass sich die erste Schrotlandung wohl unabsichtlich (durch Unachtsamkeit, Stolpern oder Ähnliches) gelöst hatte. Vermutlich aus Scham über die durch den Knall "verpatzte" Treibjagd richtete der Jäger dann die Waffe gegen seinen Kopf.
Quelle: www.krone.at, 31.12.2007
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29.12.07: 17-jähriger Treiber getroffen |
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Ahaus - 17-jähriger Treiber bei Jagd von Schuss getroffen
Ahaus (ots) - Am Samstagmittag, gegen 12.25 Uhr, wurde ein 17-jähriger Vredener von einem 71-jährigen Gronauer während einer Jagd in Ahaus-Alstätte angeschossen. Der 17-jährige war als Treiber eingesetzt. Als der 71-jährige einen Schuss auf ein flüchtendes Tier abgab, traf er versehentlich den Treiber und verletzte ihn im Arm-, Bein- und Brustbereich. Der 17-jährige wurde stationär ins Ahauser Krankenhaus aufgenommen. Es besteht keine Lebensgefahr.
Quelle: www.presseportal.de, 29.12.2007
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29.12.07: Kinder-Turngruppe geriet in Treibjagd |
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Schrecksekunden während der Treibjagd
Die Muki-Turngruppe wusste nichts von der Treibjagd, als sie die «Samichlaushütte» im Kohlfirstwald aufsuchte.
Die Kinder um Feuerthalen kennen sie als Samichlaushütte. Auch am 7. Dezember wollte eine Mutter-Kind-Turngruppe (Muki-Turnen) aus Feuerthalen den Samichlaus dort besuchen. Was sie nicht wussten: Zur gleichen Zeit fand eine grosse Treibjagd im Jagdrevier Kohlfirst statt. 13 Wildschweine und 8 Rehe wurden erlegt. Ein Erfolg für die Jäger. Doch die Jagd ging nicht spurlos an der Muki-Turngruppe vorbei: Sie hat vor allem einigen Müttern einen Schrecken eingejagt.
Die Leiterin des Muki-Turnens, Marianne Gsell, führte an diesem Tag eine Gruppe von rund 20 Kindern und ebenso vielen Müttern zur Forsthütte - also ins erweiterte Jagdgebiet. Nach vereinzelten entfernten Schüssen sei die Gruppe auf dem Stadtweg, welcher in den Wald führt und sich dort verzweigt in die Forsthausstrasse, weiter zur «Samichlaushütte» gewandert. Man habe sich gemäss Programm anderthalb Stunden dort aufgehalten. «Wir waren bei der Samichlaushütte, als die Schüsse immer lauter wurden», erklärt Gsell. Als einige Wildschweine über eine Böschung oberhalb des Fussweges in ihre Richtung gerannt kamen, sei die Muki-Gruppe erschrocken. Doch die Wildschweine wichen im letzten Moment aus und rannten an der Hütte vorbei. Während des ganzen Waldaufenthalts sei die Gruppe keinem Jäger begegnet. Einzig ein Treiber sei von weitem zu sehen gewesen. «Dass nie einer gekommen ist und etwas gesagt hat, verstehe ich nicht», sagt Gsell. Sie hat ihrem Ärger mit einem Leserbrief an die SN Luft verschafft: «Kein einziges Hinweisschild machte darauf aufmerksam, dass Jagd ist», schrieb sie. Und das, so Gsell auf Anfrage, nicht einmal auf einem «hochoffiziellen Weg in den Wald». Der Stadtweg, der unmittelbar hinter dem Fussballplatz beim Schulhaus Stumpenboden in den Wald führt, werde von Joggern, Velofahrern und Fussgängern oft benutzt. Der Weg zur Forsthütte führt an einem Vita-Parcours vorbei. Es gäbe an andern Stellen im Kohlfirst genug Platz zum Jagen, meint sie.
Der Jagdleiter im Kohlfirstwald, Hansjörg Haas, reagiert überrascht auf Gsells Aussagen. (...) «Wir stellen an gewissen Orten Tafeln auf: Achtung Jagd», so Haas. Aber an jenem Tag habe man angesichts des regnerischen Wetters keine Fussgänger erwartet, ausserdem sei das Jagdgebiet sehr weiträumig. «Wenn jemand durch die Jagd gestört worden ist, entschuldigen wir uns dafür», sagt Haas. Marianne Gsell ist nicht nur wegen der fehlenden Hinweisschilder enttäuscht über die Jagdorganisation. «Es ist mir auch klar, dass man nicht den ganzen Wald absperren kann. Doch wenn die Jagd wirklich <generalstabsmässig organisiert> worden ist, hätte man ja auch einige Wochen vorher davon gewusst und das Datum publizieren können», findet sie. Das sehen die Jäger anders. Jagdleiter Haas nennt zwei Gründe, welche gegen die öffentliche Publikation einer Jagd - ausser bei der Gemeinde - sprechen: «Wir teilen das Jagddatum nicht im Vornherein mit, weil die Details der Durchführung unter anderem auch von den meteorologischen Verhältnissen abhängen, und wir legen erst am Morgen früh fest, welche Triebe wirklich durchgeführt werden sollen.» Ein weiterer Grund für die Nichtveröffentlichung sei der drohende Aufmarsch von Jagdgegnern, die eine angekündigte Jagd vereiteln könnten. (...)
Quelle: Schaffhauser Nachrichten, 29.12.2007 (Auszug)
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28.12.07: Jäger traf Kollegen |
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Jäger zielte auf Hasen und traf Kollegen
Bei einer gemeinsamen Treibjagd im Bezirk Scheibbs ist ein Jäger von einem seiner Begleiter angeschossen worden. Der 63-Jährige soll eigentlich auf einen Hasen gezielt haben, der Weidmann traf allerdings auch seinen Kollegen.
Mit acht Schrotkugeln getroffen Der Unfall ereignete sich in Oberndorf an der Melk. Die Treibjagd fand in der Nähe eines Siedlungsgebiets statt, alle Weidmänner waren mit Warnwesten ausgerüstet. Bei der Jagd schoß der Mann auf den Hasen, traf allerdings auch seinen Kollegen mit acht Schrotkugeln.
Der verletzte Jäger wurde von seinen Begleitern ins Krankenhaus gebracht. Er wurde operiert und musste stationär aufgenommen werden.
Quelle: ORF, 28.12.07
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24.12.07: Jäger erschoss Autofahrerin |
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Jäger erschoss versehentlich Autofahrerin
In Frankreich hat ein Jäger versehentlich eine Autofahrerin erschossen. Die 20-Jährige hatte mit ihrem Freund gerade in der Nähe eines Waldes bei Andelot im Nordosten des Landes angehalten, berichtete gestern die Polizei.
In dem Wald war der Jäger gerade mit anderen Männern hinter einem Fuchs hinterher. Sein Schuss wurde ersten Ermittlungen zufolge offenbar von einem Baum abgelenkt und so zum Querschläger, der die junge Frau genau in den Kopf traf.
Quelle: ORF, 24.12.2007
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24.12.07: Frau bei Jagd angeschossen |
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Bei einer Treibjagd auf Wildschweine in Weitersfeld (Niederösterreich) hat eine Frau am Samstag ein Schussverletzung erlitten.
Die Weidmänner hatten Jagd auf Wildschweine gemacht. Ein Mann soll dabei auf ein vorbeilaufendes Tier geschossen und stattdessen die Frau erwischt haben.
Die 43-Jährige erhielt sofort Erste Hilfe von ihren Jagdkollegen. Sie wurde mit dem Notarztwagen in das Krankenhaus Horn eingeliefert. (ds)
Quelle: www.wienweb.at, 24.12.2007
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23.12.07: Mit Motorschlitten verunglückt |
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Mit "Skidoo" überschlagen – schwer verletzt
In Donnersbachwald im Bezirk Liezen ist am Sonntag ein Jäger mit einem Motorschlitten verunglückt. Der Mann musste mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber geborgen werden.
Gashebel blieb stecken Der Jäger musste in einer Spitzkehre auf einer Forststraße auf 1.300 Metern Seehöhe mit seinem Skidoo reversieren. Durch einen Bedienungsfehler blieb jedoch der Gashebel stecken. Der Skidoo stürzte in einen Graben.
Rückwärts über Böschung gerast Der Motorschlitten raste mit hoher Geschwindigkeit rückwärts über eine Böschung, überschlug sich und stürzte schließlich in einen Graben.
Per Hubschrauber geborgen Der Lenker und sein Mitfahrer wurden vom Schlitten geschleudert. Der Jäger musste mittels Taubergung vom Rettungshuschrauber geborgen werden. Er wurde mit schweren Verletzungen ins UKH Kalwang eingeliefert. Der Mitfahrer kam unverletzt davon.
Quelle: ORF, 23.12.2007
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19.12.07: Jäger auf Hochsitzen besonders in Gefahr |
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Jäger auf Hochsitz besonders in Gefahr
Die aktuelle Jagdsaison birgt nicht nur für Waldspaziergänger Gefahren. Auf der Pirsch verletzen sich auch immer wieder Jäger, wie der Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften am Mittwoch mitteilte. Am meisten sind Jäger auf ihren Hochsitzen gefährdet.
Bonn (ddp). Die aktuelle Jagdsaison birgt nicht nur für Waldspaziergänger Gefahren. Auf der Pirsch verletzen sich auch immer wieder Jäger, wie der Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften am Mittwoch mitteilte. Am meisten sind Jäger auf ihren Hochsitzen gefährdet. 98 Waidmänner hätten sich 2006 beim Reparieren der Sitze verletzt oder seien von ihnen heruntergefallen, sagte Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) in Bonn auf ddp-Anfrage. Ein Jäger sei sogar tödlich verletzt worden. Verletzungen zögen sich die Waidmänner häufig auch beim Ausnehmen der Tiere zu. 69 Personen hätten sich dabei mit ihrem Messer verwundet. 33 Jagdmänner wurden im vergangenen Jahr von Wildtieren verletzt. Der Deutsche Jagdschutzverband appellierte zugleich an Spaziergänger: «Wer im Winter draußen unterwegs ist, sollte auf Feld-und Waldwegen auf Schilder achten, die eine Treibjagd ankündigen.» Dann sollten Wanderer auf den Wegen bleiben und nicht durch die Landschaft streifen. Glücklicherweise sei im vergangenen Jahr, im Gegensatz zu einem tödlichen Unfall 2005, kein Spaziergänger durch eine Jagdwaffe getötet worden. (ddp) 19.12.2007
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19.12.07: Mann und Hund in Falle |
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POL-PB: Mann und Hund durch Wildfalle verletzt
Salzkotten-Niederntudorf (ots) - (mb) Ein Hund geriet am Dienstag in eine Falle, die am Almeufer aufgestellt war. Beim Retten seines Hundes erlitt der Hundehalter erhebliche Handverletzungen.
Ein 31-jähriger Mann ging am Dienstag, gegen 13:30 Uhr, am Müllmersberg mit seinem Mischlingshund spazieren. Beide gingen über eine Wiese zum Almeufer. Plötzlich hörte der Tierhalter seinen freilaufenden Hund aufheulen. Er entdeckte das Tier im höheren Gras nahe des Ufers. Der Hund war in einer Bügelschlagfalle gefangen. Die Bügel hatten das Nackenfell und ein Ohr eingeklemmt. Der Mann zog die Bügel mit seinen Händen auseinander und konnte so den Hund befreien. Die Falle schnappte jedoch wieder zu und klemmte die Finger einer Hand ein. Mit eigenen Mitteln konnte der 31-Jährige die Falle nicht mehr öffnen. Ihm gelang es, einen Karabinerhaken, mit dem die Falle an einer Kette befestigt war, zu öffnen. Mit der Eisenfalle an der eingeklemmten Hand lief er nach Hause, wo ihm seine Frau und zwei Nachbarn von der Falle befreien konnten. Der Verletzte wurde von seiner Frau sofort ins Krankenhaus gebracht, wo die Handverletzungen behandelt und der Arm geschient wurde. Sein Hund wurde von einem Tierarzt behandelt. Das Tier hatte lediglich eine Verletzung am Ohr davon getragen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein und stellte die Bügelschlagfalle sicher. (...) Schlagbügelfallen dürfen von berechtigten Personen aufgestellt werden, wenn sichergestellt ist, dass Menschen und Haustiere nicht gefährdet sind. Solche Fallen werden zum Beispiel zum Fangen von Füchsen oder Mardern benutzt.
Quelle: Kreispolizeibehörde Paderborn, 19.12.2007
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18.12.07: Hochsitz vor Wohnhaus |
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Hochsitz in Sichtweite Jagd / Karlshofer Familie fühlt sich gefährdet
KARLSHOF - Familie Eickhoff aus Karlshof (Stadt Putlitz) fühlt sich gefährdet durch einen Hochsitz, der „am gegenüberliegenden Waldrand mit freier Schussrichtung auf unser Haus und Grundstück“ errichtet wurde. Die Entfernung zwischen dem Hochsitz und ihrem Garten beträgt etwa 250 Meter. Dazwischen befindet sich ein Maisfeld. „Wir fühlen uns unsicher“, sagt Jörg Eickhoff. Sorgen mache er sich auch deshalb, weil auf dem Nachbargrundstück Kinder spielen und Drachen steigen lassen. Und durch das Maisfeld, das mittlerweile abgeerntet wurde, führe ein Weg, den Fußgänger, Radfahrer und Reiter nutzen. (...)
Quelle: Märkische Allgemeine, 18.12.2007 (Auszug)
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18.12.07: Jäger erlegt Kleinwagen |
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Jäger erlegt Kleinwagen statt Wildschwein
Ein Jäger hat bei einer Treibjagd bei Düren statt eines Wildschweins einen Kleinwagen getroffen. Der 53-jährige Autofahrer blieb unverletzt, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Der Mann hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil die beiden hinteren Seitenscheiben seines Fahrzeugs Löcher aufwiesen. Außerdem war eine Bierflasche zersplittert, die er in einem Kasten auf dem Rücksitz transportiert hatte. Auf der Heimfahrt von einem Getränkemarkt habe er zudem einen lauten Knall gehört.
Zeugenhinweise führten die Beamten zu einer Jagdgruppe, die entlang der Fahrtstrecke des 53-Jährigen Wildschweine gejagt hatte. Ein 58-jähriger Jäger gab an, zwei Schüsse abgegeben zu haben. Bei dem Treffer am Auto handele es sich vermutlich um einen Querschläger. Die Waffe des Mannes, der einen gültigen Jagdschein vorweisen konnte, wurde aus Beweisgründen sichergestellt.
Quelle: www.ad-hoc-news.de, 18.12.2007
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18.12.07: Herzinfarkt bei Jagd |
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Herzinfarkt während der Jagd: 69-Jähriger reanimiert
Ein 69-jähriger Weidmann hat am Montag während einer Jagd im Raum Hohenberg (Bezirk Lilienfeld) einen Herzinfarkt erlitten. Wie die NÖ Sicherheitsdirektion berichtete, brach der Jäger auf etwa 800 Meter Seehöhe zusammen, seine Kollegen holten Hilfe.
Beim Eintreffen der Rettung sei der Mann nicht ansprechbar gewesen. Die Notärztin reanimierte den 69-Jährigen, der anschließend mit dem Notarztwagen ins Landeskrankenhaus Lilienfeld gebracht wurde.
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 18.12.2007
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14.12.07: Plötzlich macht es PENG |
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Plötzlich macht es peng!
Es hätte auch einen Fußgänger treffen können. Die Federnreste, die Sebastian Eisenblätter in der Hand hält, beweisen eindeutig: Nur einen Meter neben dem Spazierweg fiel eine tote Gans ins Gras. (...)
kassel. Täglich gehen Sebastian Eisenblätter (34) und seine Freundin Katja Maaß (25) mit ihren Hunden in der Aue spazieren. Doch eine Aktion wie am Donnerstagnachmittag kurz nach 16 Uhr haben die beiden noch nicht erlebt. "Schon als wir vom Auedamm kommend den Fußweg herunterkamen, sahen wir in 20 Metern Entfernung zwei Männer, die ihre Gewehre geschultert hatten", erklärt gestern bei einem Ortstermin Eisenblätter. "Zur gleichen Zeit kamen uns ein älteres Ehepaar und zwei weitere Spaziergänger entgegen." Als sich über der Insel Graugänse erheben und Richtung Fulda fliegen, legen die Jäger an. Mehrere Male macht es peng! Die Kugeln treffen über den Köpfen der Spaziergänger ihr Ziel und links und rechts des Weges fallen drei tote Graugänse ins Gras. Eisenblätter spricht den älteren der beiden Jäger auf die Ungeheuerlichkeit dieses Vorfalls an. Der beschwichtigt mit den Worten: "Haben Sie keine Angst. Es passiert niemandem etwas." Da die Hunde auf die Situation sehr unruhig reagieren und Eisenblätter und seine Freundin ein mulmiges Gefühl hatten, verlassen sie den Ort schnell. Zuhause angekommen, benachrichtigten sie die Polizei. (...) Rechtlich war der Abschuss folglich in Ordnung, dennoch räumt die Pressesprecherin, die sich im Namen der mhk bei Eisenblätter entschuldigte, ein, dass die Uhrzeit für den Abschuss ungünstig war und der Jagdpächter mehr Sensibilität und Rücksicht gegenüber den Spaziergängern hätte walten lassen müssen. (...)
Quelle: www.hna.de, 14.12.2007 (Auszug)
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12.12.07: Kamerad angeschossen |
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Jäger schoss aus Versehen Kameraden an
Ein 64 Jahre alter Jäger hat am Dienstag in Hof bei Straden (Bezirk Radkersburg) versehentlich einen Jagdkollegen angeschossen. Der 78-Jährige wurde schwer verletzt.
Schuss löste sich aus Jagdgewehr Die beiden Männer waren auf dem Weg zur Jagd. Der 64-Jährige lud sein Gewehr im Geländewagen und wollte dann aus dem Fahrzeug aussteigen - dabei dürfte er ausgerutscht sein, ein Schuss löste sich.
Hand und Oberschenkel getroffen Der noch im Fahrzeug sitzende 78-Jährige wurde an einer Hand und am Oberschenkel getroffen. Er wurde zuerst in das Krankenhaus nach Radkersburg eingeliefert, dann aber in das LKH Graz verlegt. Dort wurde der Schwerverletzte sofort operiert.
Quelle: ORF, 12.12.2007
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9.12.07: Jäger in den Tod gestürzt |
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Jäger im Pfossental in den Tod gestürzt
Mit fünf Jagdfreunden hatte sich Josef Kofler am Sonntag aufgemacht, um im Pfossentaler Wald auf die Pirsch zu gehen. Ein Fehltritt im Gebiet zwischen Nassereith und Vorderkaser sollte dem 60-Jährigen aus Karthaus sein Leben kosten. Er stürzte rund 40 Meter in die Tiefe.
Obwohl seine Jagdgefährten sofort die Notrufzentrale verständigten, konnten auch die Rettungskräfte für Kofler nichts mehr tun. Für den 60-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Der Leichnam des Jägers musste - wegen des unwegsamen Geländes - mit einer Seilwinde vom Rettungshubschrauber Pelikan II geborgen werden. Der Tote wurde mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen und dann in die Leichenkapelle von Karthaus gebracht. Neben sechs Männern der Bergrettung Schnals standen auch Beamte der Carabinieri Schnals im Einsatz.
Quelle: www.stol.it, 9. Dezember 2007
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4.12.07: Deutscher Jäger in Namibia vor Gericht |
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Von Plocki in Windhoek vor Gericht
Verteidigung nimmt Zeugen wegen angeblich defekter Waffe ins Kreuzverhör
(...) Der deutsche Staatsbürger und Miteigentümer der Hetako Safari Lodge sowie Inhaber der Schwarzwald-Tierklinik bei Neubulach, muss sich der fahrlässigen Tötung und der nachlässigen Handhabung einer Feuerwaffe verantworten. Von Plocki war am 18. Januar des vergangenen Jahres mit seiner Frau Nicole, dem damaligen Manager der Hetako Safari Lodge, Jörg Seefeldt und einem Farmarbeiter auf die Jagd gegangen (AZ berichtete). Dabei habe sich ein Schuss aus seiner Jagdwaffe gelöst und eine Kugel den jungen Namibier Jörg Seefeldt in den Rücken und Bauch getroffen. Seefeldt erlag am darauf folgenden Tag der schweren Schussverletzung in einem Windhoeker Krankenhaus. (...) Gestern versuchte der Verteidiger von von Plocki, die Verantwortung der angeblich defekten Waffe mit der Seefeldt getötet wurde, der ehemaligen Jagdführerin Anke Ackermann zuzuschreiben. Er versuchte dem Gericht zu beweisen, dass die Jagdführerin, die anscheinend wusste, dass etwas mit der Waffe nicht stimmte und das Gewehr deshalb gefährlich war, die doppelläufige Kippwaffe zu einem Waffenschmied hätte bringen müssen. Der Staatsankläger und die Zeugin wiesen jedoch darauf hin, dass das Gewehr das persönliche Eigentum von Plockis gewesen sei und die Waffe nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Plockis Jagdgästen zur Verfügung gestellt werden durfte. (...)
Quelle: AZ Namibia, 4.12.2007
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4.12.07: Jäger bei Treibjagd angeschossen |
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Bei einer Treibjagd ist am Sonntag ein Jäger am Auge verletzt worden. Nach Darstellung der Polizei traf ihn die Schrotkugel eines Jagdkollegen, die wahrscheinlich von einem Stein abgeprallt war. Wie die Polizei mitteilte, waren am Sonntag kurz vor 15.30 Uhr etwa ein halbes Dutzend Jäger und zirka zehn sogenannte Treiber auf freiem Feld bei Schnepfenbach (Kreis Kitzingen) im Rahmen einer Treibjagd unterwegs. Nachdem zwei Jäger auf einen aufgescheuchten Hasen geschossen hatten, schrie ein Jäger plötzlich auf und fiel zu Boden. Er war von einer Schrotkugel am Auge getroffen und verletzt worden. Wie Michael Rumpel von der Kitzinger Polizei auf Anfrage sagte, ist noch nicht klar, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Die Kugel sei in die rechte Augenhöhle des 50-jährigen Jägers eingedrungen, habe den Augapfel nach bisherigen Erkenntnissen aber nicht verletzt. Der Mann liege in einer Augenklinik. Wie Rumpels Kollege Peter Kuhn gegenüber mainpost.de sagte, seien auf dem freien Feld drei Jäger in einer Reihe nebeneinander gestanden, als plötzlich ein aufgescheuchter Hase hindurch rannte. Daraufhin hätten zwei Jäger in unterschiedlichem Winkel auf das Tier geschossen. Nach dem zweiten Schuss sei der 50-Jährige wegen seiner Verletzung zusammengebrochen. (...)
Quelle:Main Post, 4.12.2007 (Auszug)
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3.12.07: |
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Deutscher Jäger in Südwestungarn erschossen.
Montag, 3. Dezember 2007 Ein 67-jähriger Deutscher wurde am Samstag vor zwei Wochen bei einer Jagd im Komitat Zala erschossen, teilte die Polizei mit. Er hatte sich auf einem Hochstand befunden und wurde von unten erschossen. Ein ungarischer Jäger fand die Leiche und benachrichtigte die Polizei, die Ermittlungen einleitete. Quelle: Bundapetser Zeitung, 3.12.2007
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3.12.07: Angeschossen - Jäger erlag Verletzungen |
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Jäger bei Fasanjagd angeschossen
Unfall - Der 59-Jährige erlag im Spital seinen Verletzungen. Ein Kollege hatte ihn bei einer Treibjagd versehentlich getroffen.
Der Unfall passierte bei einer Fasanjagd. Ein 59-jähriger Jäger, der versehentlich von einem 44-jährigen Jagdkollegen angeschossen wurde, ist seinen Verletzungen erlegen. Die beiden Männer aus dem Bezirk Tulln hatten am 10. November im Gemeindegebiet von Stetteldorf am Wagram an einer Fasanjagd teilgenommen. Der 44-Jährige dürfte nicht bemerkt haben, dass sich sein Kollege in Schussrichtung befand. Die Schrotkugeln trafen den 59-Jährigen am Oberkörper und im Gesicht. Er wurde von einem Notarzthubschrauber ins Spital gebracht. Am Freitag erlag er seinen Verletzungen.
Quelle: Kurier, 03.12.2007
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2.12.07: Jäger auf Nachjagd tödlich verunfallt |
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Der Jäger starb an den Folgen seiner Verletzungen.
Netstal/GL. Der schwer verletzte Jäger wurde von einem Freund im Wald aufgefunden. Die Rega konnte das Leben des 27-jährigen Jägers nicht mehr retten, er verstarb in der Nacht auf heute. Am Samstag, 1. Dezember, um die Mittagszeit verunfallte oberhalb der Kalkfabrik in Netstal ein 27-jähriger Jäger. Weil er nicht am vereinbarten Punkt eingetroffen war, begab sich sein Jagdkollege auf die Suche und musste feststellen, dass sein Kollege abgestürzt war. Unverzüglich alarmierte er die REGA, welche kurze Zeit später am Unfallort eintraf. Schon bei der Bergung musste die REGA-Crew feststellen, dass der abgestürzte Jäger schwere Kopfverletzungen aufwies und deshalb direkt ins Universitätsspital Zürich geflogen werden musste. In der Nacht auf Sonntag verstarb der Verunfallete an den Folgen der schweren Verletzungen. Die Kantonspolizei Glarus untersucht derzeit den genauen Unfallhergang, wobei aufgrund der Wahrnehmungen des Jagdkollegen und auch der Situation des Unfallortes angenommen wird, dass der Verunfallte in einen Steinschlag geraten war. Ob sich der Steinschlag selbst, verursacht durch Wild oder allenfalls durch den Verunfallten selbst ausgelöst worden war, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Quelle: polizeinews.ch, 2.12.2007
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30.11.07: Pfarrer bei Jagd gestorben |
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Ein 75-jähriger Pfarrer aus Eggendorf im Traunkreis verstarb in der Nacht auf heute bei einer Rehwildjagd. Heute früh fand der Jagdleiter den Pfarrer drei Meter neben einem von ihm geschossenen Tier. Der Pfarrer hatte einen Herzinfarkt erlitten. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus.
Der 75-jährige Pfarrer aus Eggendorf im Traunkreis brach am Donnerstag Abend zu einer Rehwildjagd auf. Als der Pfarrer in der Früh nicht im Pfarrhof war, verständigte die Pfarrersköchin den Jagdleiter.
Jagdleiter fand toten Pfarrer Sofort hielt der Jagdleiter Nachschau in seinem Revier. Gegen 08.00 Uhr fand er dann auch den 75-jährigen Pfarrer leblos neben seinem PKW auf einem Feldweg liegen. Nur drei Meter entfernt, lag ein totes Reh, das dass der Pfarrer von einem 100m entfernt gelegenen Hochstand geschossen hatte. Bei der Verbringung des Rehs zu seinem PKW erlitt der Pfarrer einem Herzinfarkt.
Quelle: ORF, 30.11.2007
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28.11.07: Jäger bedrohte Hundehalter mit Waffe |
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Rentner drohte mit Waffe
Ein Mann (28) und eine Frau (26), waren mit mehreren Hunden, die sie frei laufen ließen, auf einem Feld in Drewitz, im Bereich der Trebbiner Straße unterwegs. Kurz nach 12 Uhr erschien ein Mann mit seinem Fahrzeug, gab sich als Oberförster aus und sprach die Spaziergänger bezüglich der Hunde an. Einen entsprechenden Ausweis konnte der vermeintliche Weidmann jedoch nicht vorweisen und zog stattdessen eine Handfeuerwaffe aus seiner Jacke. Er zielte damit auf die Potsdamer und drohte sie zu töten. Als der 28-Jährige den Vorgang fotografisch dokumentieren wollte, entfernte sich der falsche Oberförster mit seinem Fahrzeug. Die beiden Hundehalter hatten sich jedoch das Berliner Kennzeichen gemerkt und so konnte der Wohnort des Verdächtigen ausgemacht werden. Durch das zuständige Amtsgericht wurde schließlich eine Durchsuchung angeordnet, bei der noch am späten Dienstagnachmittag Angehörige der Berliner Polizei die Wohnung in Berlin-Zehlendorf aufsuchten. Dabei wurden mehrere Langwaffen und Pistolen bei als Jäger gemeldeten 81-Jährigen aufgefunden und sichergestellt. Die Ermittlungen zum Verdacht der Bedrohung sind noch nicht abgeschlossen.
Quelle: Märkische Allgeimene, 28.11.2007
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28.11.07: Sohn (11) schießt auf Stiefvater (Jäger) |
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Junge schießt auf Stiefvater
Er wollte seinen Stiefvater mit einem Kopfschuss töten und einen Selbstmord vortäuschen. Doch die Polizei kam dem Elfjährigen aus Hessen auf die Schliche. Ein Elfjährige, der vor einer Woche im osthessischen Hosenfeld seinen Stiefvater absichtlich mit einer Pistole in den Kopf geschossen hat, wollte die Tat als Selbsttötung tarnen. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Das Kind habe den Beamten beim Notruf gesagt, dass sein Stiefvater die Waffe gegen sich selbst gerichtet habe. Zuvor hatte der Elfjährige den Angaben zufolge eine Pistole aus dem Waffenschrank genommen und zweimal auf den Hobbyjäger geschossen. Der 49-Jährige liegt nach Auskunft des Klinikums Fulda noch auf der Intensivstation. Sein Zustand sei stabil, er werde künstlich beatmet und könne noch nicht sprechen. (dpa)
Quelle: netzeitung, 28.11.2007
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26.11.07: Jäger auf Treibjagd erschossen |
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Hobby-Jäger aus Kaufbeuren auf Treibjagd in Ungarn erschossen
Ein 67-jähriger Hobby-Jäger aus Kaufbeuren ist am Wochenende im Südwesten Unganrs auf einer Wildschwein-Treibjagd ums Leben gekommen. Der Mann war am Samstag in einem Hochstand in der Nähe des Dorfes Bocska von einem Schuss tödlich getroffen worden.
Quelle: Main Post, 26.11.2007
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24.11.07: Jäger schoss sich selbst in den Unterarm |
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Tauchen – Beim Versuch, zwei raufende Hunde zu trennen, löste sich ein Schuss aus dem Schrotgewehr und traf den Jäger.
Der Jäger nahm an einer Treibjagd teil Ein 25-jähriger Mann aus Stuben, Bezirk Oberwart, wurde am Samstagvormittag bei einem Jagdunfall verletzt. Der Jäger nahm im Jagdgebiet seiner Nachbargemeinde Tauchen an einer Treibjagd teil. Beim Versuch, zwei raufende Hunde zu trennen, löste sich plötzlich ein Schuss aus seinem Schrotgewehr und traf ihn am rechten Unterarm. Laut Polizei befanden sich zum Unglückszeitpunkt keine weiteren Jäger in unmittelbarer Nähe des Verletzten. Der Mann erlitt eine Fleischwunde und wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Oberwart geflogen.
Quelle: Kurier, 24.11.2007
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23.11.07: Treibjagd erschreckt Mutter mit Kind |
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Jagdpächter Jürgen Knopf: »Wo wir schießen, da ist niemand unterwegs« / Acht Schilder aufgestellt
Jetzt ist die Zeit der Treibjagden. Auch in Gamshurst wurde vor einer Woche Wild erlegt.
Achern. Offen in einem Anhänger aufgehängte Rehe, Hasen und Fasanen, ein erlegter Fuchs und eine Blutlache, darauf stieß eine Gamshursterin am vergangenen Freitagnachmittag am Gamshurster Friedhof. Sie war mit dem Kinderwagen ihre gewohnte Runde gegangen und erkannte zu spät, dass gerade eine Treibjagd im Gang war. Schüsse fielen und sie erschrak. Der Anblick der erlegten Tiere war für sie und ihr Kind »ein Bild des Schreckens«. Empört schrieb sie an die ARZ. Wir fragten bei der Ortsverwaltung und beim Jagdpächter nach, ob alles mit rechten Dingen zugegangen war. »Einmal im Jahr ist Treibjagd, das findet jetzt landauf landab überall statt«, versteht Jagdpächter Jürgen Knopf die Einwände nicht. Der Bühlertäler hat seit vier Jahren den Jagdbezirk rund um Gamshurst gepachtet und ist seit 15 Jahren Jäger. »Es tut mir leid, dass die Frau sich gestört gefühlt hat«, sagt er. Doch das Aufhängen und schnelle Auskühlen des Wildes sei absolut notwendig. (...) »Die Jäger sind nicht im Auftrag aller Ortsbewohner unterwegs und brauchen nicht stolz ihre Beute zu zeigen. Jagd-Interessierte kommen bestimmt von alleine«, das ist die Auffassung der jungen Mutter. Außerdem bezweifelt sie, dass so nah am Ortskern von Gamshurst überhaupt geschossen werden darf. »Wir Jäger waren weit weg von der Ortschaft«, versichert Jürgen Knopf. Alle Jäger in Deutschland seien sehr gut ausgebildet und es bestehe keinerlei Gefahr für Unbeteiligte: »Wo wir schießen, da ist niemand unterwegs.« (...)
Quelle: Acher-Rench-Zeitung, 23.11.2007 (Auszug)
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22.11.07: Ehefrau im Wahn erschossen |
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- Polizist gilt als nicht schuldfähig
Kiel (dpa/lno) - Weil er seine Frau im Wahn erschoss, hat das Kieler Landgericht einen Polizisten in einer psychiatrischen Klinik unterbringen lassen. Der psychisch kranke 58-Jährige sei zwar zur Tatzeit schuldunfähig gewesen, sei aber immer noch gefährlich, befand das Gericht im Donnerstag. Der 58-Jährige sei von der Idee besessen gewesen, seine Frau komme bei Problemen ohne ihn nicht zurecht. Er habe geglaubt, er müsse seiner Frau Leiden ersparen. Deshalb sei er auch nicht wegen Mordes, sondern nur wegen Totschlags zu bestrafen. Der passionierte Jäger und Waffennarr hatte im Mai 2007 seine noch schlafende Frau mit zwei Schüssen getötet und sich danach gestellt.
Quelle: WELT, 22.11.2007
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22.11.07: Jäger verfolgte Hirsch und stürzte ab |
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Steirischer Jäger stürzte 50 Meter über Felswand
Ein 68-jähriger Jäger ist am Mittwoch im steirischen Salzkammergut bei der Verfolgung eines Hirsches rund 50 Meter über eine Felswand abgestürzt. Der Mann verständigte selbst per Handy seine Familie, die daraufhin die Bergrettung alarmierte. Bei der sofort eingeleiteten Suchaktion wurde der Verunglückte im steinigen Gelände gefunden. Der Schwerverletzte wurde in das LKH Bad Aussee eingeliefert, teilte das Rote Kreuz am Donnerstag mit. Der Jäger hatte am Nachmittag bei Altaussee im Bereich zwischen dem Sandling (1.717 m) und dem Rettenbachtal die Spur eines angeschossenen Hirschen aufgenommen. Gegen 16.30 Uhr rief er seine Familie an und informierte sie über den Absturz. Viereinhalb Stunden später fand der Suchtrupp den Schwerverletzten. Die Bergung aus der Felswand im Dunklen gestaltete sich schwierig, berichtete das Rote Kreuz. Der Jäger wurde schließlich mit einem offenen Unterschenkelbruch und Prellungen in das Spital gebracht.
Quelle: www.vol.at; 22.11.2007
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21.11.07: Jäger tot aufgefunden |
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Jäger im Landkreis Nordvorpommern tot aufgefunden
Ein vermisster 80 Jahre alter Jäger ist am Mittwoch in einem Waldstück bei Rodde im Landkreis Nordvorpommern tot aufgefunden worden. Die Besatzung eines zur Suche eingesetzten Polizeihubschraubers habe den Leichnam in einem Wasserloch entdeckt, teilte die Polizei mit.
Rodde (ddp-nrd). Ein vermisster 80 Jahre alter Jäger ist am Mittwoch in einem Waldstück bei Rodde im Landkreis Nordvorpommern tot aufgefunden worden. Die Besatzung eines zur Suche eingesetzten Polizeihubschraubers habe den Leichnam in einem Wasserloch entdeckt, teilte die Polizei mit. Die Ehefrau des aus dem Landkreis Demmin stammenden Jägers hatte ihren Mann am Dienstagabend als vermisst gemeldet. Der 80-Jährige war nach der Kontrolle seines Jagdreviers nicht nach Hause zurückgekommen. Die Polizei startete daraufhin noch am Abend eine großangelegte Suchaktion, an der sich auch Feuerwehrleute und eine Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes beteiligten. Am Mittwochmorgen wurde der Hubschrauber hinzugezogen.
Quelle: www.ad-hoc-news.de, 21.11.2007
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19.11.07: Elfjähriger schießt auf Stiefvater |
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Hosenfeld (AP) Ein elfjähriger Junge hat im osthessischen Hosenfeld seinen Stiefvater mit einer Pistole niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Wie die Kripo Fulda berichtete, nahm der Junge am Montagmorgen den Schlüsselbund des 49-Jährigen an sich, öffnete dessen Waffenschrank und nahm eine Pistole heraus, während der Stiefvater sich im Bad aufhielt. Als der 49-Jährige das Wohnzimmer betrat, schoss der Junge auf ihn. Der Stiefvater wurde am Kopf getroffen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Er befand sich am Montagnachmittag außer Lebensgefahr. Der Mann ist nach Polizeiangaben Jäger und zum Führen von Waffen berechtigt. Der Elfjährige erlitt einen Schock und kam ebenfalls in ärztliche Behandlung. Nach den Worten eines Polizeisprechers war es zunächst unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen gezielten Schuss handelte. Auch blieb zunächst offen, ob dem Schuss ein Streit zwischen Stiefvater und Stiefsohn vorangegangen war. Quelle: 19.11.2007, www.pr-inside.com
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19.11.07: Todessturz |
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Bei einem Jagdausflug ums Leben gekommen
Ein 55-jähriger Italiener ist am Freitag, wie erst jetzt bekannt wurde, bei einer Gamspirsch in den Ötschergräben zu Tode gestürzt. Er hatte zuvor vermutlich einen Herzinfarkt erlitten. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Quelle: www.orf.at NÖ
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17.11.07: Frau bei Jagdunfall schwer verletzt |
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Junge Frau bei Jagdunfall schwer verletzt
Rietberg (ots) - Rietberg -(LG)- Am Freitag, den 16.11.07, gegen 15.45 Uhr, wurde eine 24-jährige Frau aus Verl bei einem Jagdunfall schwer verletzt. Während einer Treibjagd, die im Rietberger Ortsteil Bokel im Bereich der Wald- und Ackerflächen am Undernhorstweg stattfand, war die Frau als Treiberin eingesetzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls schoss der 68-jährige Veranstalter der Jagd mit einer Bockdoppelflinte auf einen Hassen. Vermutlich wurden Teile der Schrotmunition von einem auf dem Acker liegenden Stein in Richtung der Treiberin abgelenkt, sie erlitt einen Oberschenkeldurchschuss und eine Verletzung im Kniebereich. Die Verletzte wurde noch vor Ort durch einen Notarzt behandelt und danach mit einem RTW in eine Unfallpraxis verbracht. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass es sich beim Schützen und der verletzten Treiberin unglücklicherweise um Vater und Tochter handelte.
Kreispolizeibehörde Gütersloh, 17.11.2007
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17.11.07: 80-jähriger Jäger erschießt sich selbst |
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Ein 80-jähriger Jäger hat sich am Samstagmorgen in Vendlincourt JU bei einem Unfall erschossen. Er stieg auf einem Waldweg aus seinem Auto und griff nach dem Gewehr auf dem Beifahrersitz. Dabei fiel der fatale Schuss.
Der Jäger ergriff seine Waffe am Doppellauf und wollte sie aus dem Auto ziehen. Dabei löste sich ein Schuss und traf ihn in die Brust. Wie die Kantonspolizei am Samstagnachmittag mitteilte, war die Flinte nicht gesichert.
Ein Jagdkamerad fand den Toten neben dem Auto liegend. Die Polizei schliesst Fremdeinwirkung aus.
Quelle: SDA/ATS, 17.11.2007
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14.11.07: „Nicht in Lebensgefahr“ |
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STETTELDORF / Bei einer Treibjagd in Stetteldorf wurde der 59-jährige Jagdleiter von einem Kameraden angeschossen.
Eine Treibjagd im Ortsgebiet von Stetteldorf wurde von einem tragischen Unfall überschattet. Ein 45-jähriger Jäger aus Stetteldorf schoss unabsichtlich den 59-jährigen Jagdleiter Ernst S. (ebenfalls aus Stetteldorf) an. Der Jagdleiter musste mit Verletzungen im Gesicht und Oberkörper ins Krankenhaus geflogen werden. Er ist außer Lebensgefahr. (...)
Jagdleiter befand sich in der Schusslinie Im Bereich eines Handymastens, wo das Gelände uneben ist, erspähte der 45-Jährige einen fliehenden Hasen, den er sofort anvisierte. Der Jagdleiter, der mit einem orangen Band auf seinem Hut markiert und ca. 35 Meter entfernt war, befand sich in der Schusslinie, als sein Kamerad feuerte. Der 59-Jährige wurde im Gesicht und im Bereich des Oberkörpers von der Schrotmunition getroffen. Ein sofort verständigter Notarzthubschrauber brachte den Angeschossenen ins Krankenhaus St. Pölten. (...)
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 14.11.2007 (Auszug)
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11.11.07: Bei Treibjagd angeschossen |
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Jäger bei Treibjagd im Bezirk Tulln angeschossen
Bei einer Treibjagd ist ein Jäger am 11. November im Bezirk Tulln angeschossen worden, berichtete die NÖ Sicherheitsdirektion.
Schrotkugeln trafen den 59-Jährigen am Oberkörper und im Gesicht. Er wurde vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus St. Pölten gebracht. Lebensgefahr bestand nicht.
Zu dem Zwischenfall kam es bei Stetteldorf am Wagram. Der 59-Jährige hatte sich auf der oberen Ebene einer Geländestufe in etwa 35 Metern Entfernung von seinem 44-jährigen Jagdkollegen befunden, als dieser auf einen Hasen zielte und dabei nicht bemerkte, dass der andere Mann in der Schusslinie stand. Der Sachverhalt wurde dem Bezirksgericht Stockerau angezeigt.
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 11.11.2007
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5.11.07: Finger abgeschossen |
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Fehler beim Schießen, Abstürze von Ansitzen oder falscher Kanzelbau, Unfälle bei der Jagd häufen sich. Besonders gefährlich wird es bei den sogenannten Maisjagden, wenn Wildschweine erlegt werden sollen.
THÜRINGEN. Über 50 Jahre geht der Südthüringer schon jagen. Trotz seiner Erfahrung verletzte er sich in diesem Jahr schwer.
Er hatte es auf einen Rehbock abgesehen und spähte von seinem Klappstuhl aus ins Revier. Doch das Reh, das der Jäger durchs Zielfernrohr sah, war nicht der gesuchte Bock. Also setzte er die Waffe ab und wollte seinen Standort am Ginsterbusch verbessern. Er packte die ungesicherte Waffe, die neben ihm stand, am Lauf und schoss sich dabei den Zeigefinger der rechten Hand ab.
Vermutlich wurde der Abzug an der ungesicherten Repetierbüchse durch Äste am Boden ausgelöst, das fanden Experten jedenfalls später heraus.
Beileibe kein Einzelfall, heißt es bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Berlin, wo Jagdunfälle erfasst werden.
"Wir können leider seit Jahren kaum eine Änderung bei Jagdunfällen feststellen", meint Jürgen Kulmann, technischer Aufsichtsbeamter der Berufsgenossenschaft, wo schwere und leichte Missgeschicke der Jagdbesitzer und -pächter in den neuen Bundesländern registriert werden. Schussverletzungen durch den Jäger selbst oder die Mitjäger gehören ebenso dazu wie Abstürze von Kanzeln, mangelnde Umsicht oder schlechte Jagd-Organisation.
Relativ glimpflich kam in diesem Jahr ein Mann nach einer Fallenkontrolle davon. Auf dem Weg zum Haus löste sich ein Schuss aus seinem Trommelrevolver und traf seinen Zeigefinger. Während der Jagd hatte er zwei Patronen verschossen, an die dritte dachte er nicht mehr. Ein Jäger im Kyffhäuserkreis schoss sich aus Unachtsamkeit mit seinem Kleinkalibergewehr durch den Lodenmantel in die Brust, wurde aber nur leicht verletzt. (...)
Besonders gefährlich sind die Maisjagden. (...) Verletzt wurde so in Sachsen die Frau eines Landwirtes, die Wildschweine aus dem Feld trieb. Mit Hand- und Bauchverletzung musste sie ins Krankenhaus. Ihre Behandlung kostete 4000 Euro. Aber auch Unbeteiligte trafen schon Kugeln. So durchschlug ein Geschoss die Scheibe eines Schleppers und zertrümmerte den Unterschenkel des Fahrers. Bei der Verfolgung eines Keilers in einem Thüringer Rapsfeld schlug eine abprallende Kugel einem Jäger ins Gesicht.
Jürgen Kulmann: "Die wichtigste Jagdvorschrift wird im Eifer oft vergessen. Ein Schuss darf erst abgegeben werden, wenn sich der Schütze vergewissert hat, dass keiner gefährdet ist." (...) Schusshitzigkeit, wie Waidmänner solches Verhalten nennen, ist dabei das Problem. Der Jäger feuert, ohne das Umfeld ausreichend zu kontrollieren.
Quelle: Thüringer Allgemeine, 05.11.2007 (Auszug)
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30.10.07: Jäger verängstigten Kinder |
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Hürth-Stotzheim - Nicole Leifer ist noch völlig empört, wenn sie an das Ereignis vom vergangenen Samstag zurückdenkt. Es war gegen Mittag, ihre Tochter war mit anderen Kindern auf dem Spielplatz gegenüber ihrem Haus an der Theo-Zimmermann-Straße in Stotzheim, als die Mutter beobachtete, wie sich ein Dutzend Jäger auf dem Feld dem Kinderspielplatz näherte. „Es waren schwarz gekleidete Männer mit orangefarbenen Westen und Kappen mit dem Gewehr im Anschlag“, erinnert sich Nicole Leifer. Was die Mutter der dreijährigen Victoria entsetzt, ist aber nicht das martialische Äußere der Männer, sondern vielmehr, dass die Jäger einen Hasen vor den Augen der Kinder erschossen hätten. „Das geschah unmittelbar vor den Augen der Kinder. Meine Tochter spricht heute noch von nichts anderem. Ich weiß sie gar nicht zu beruhigen.“
Auch sie habe sich erst einmal um die Kinder gekümmert und vor lauter Schreck vergessen, die Männer auf das Geschehene hin anzusprechen. Grundsätzlich sei sie aber der Meinung, dass Jäger nicht in der Nähe von Wohngebieten und erst recht nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen jagen dürften. Denn: „So ein Schuss, der kann ja auch mal danebengehen.“
Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 30.10.2007 (Auszug)
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30.10.07: Jäger schießt auf Treiber |
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JAGDUNFALL Jäger schießt auf Treiber
MEßKIRCH Bei einer Treibjagd auf Wildschweine hat ein Jäger bei Meßkirch (Kreis Sigmaringen) einen Treiber in den Oberkörper geschossen und den Helfer dabei schwer verletzt. Nach einer Notoperation in einer Tübinger Klinik sei der verletzte 39-Jährige nicht mehr in Lebensgefahr, teilte die Polizei gestern mit.
Es wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. 46 Jäger und 12 Treiber hatten sich an der Jagd am Wochenende beteiligt. Als die Treiber Wildschweine vor die Flinten der Jäger getrieben hatten, wurde mehrere Schüsse abgegeben und der Treiber getroffen.
Ein 25-Jähriger und ein 49-Jähriger aus dem Großraum Stuttgart kommen nach den Ermittlungen als Schützen in Frage. Ihre Waffen und Munition wurden für genauere Untersuchungen sichergestellt.
Quelle: Südwestpresse, 30.10.2007
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29.10.07: Hund schoss Jäger an |
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CHICAGO. Bei der Eröffnung der Fasan-Jagdsaison im amerikanischen Poweshiek County wurde ein Jäger angeschossen. Das ungewöhnliche an diesem Jagdunfall: Den Treffer landete kein anderer Jäger sondern sein Jagdhund.
Der Jagdhund hat am vergangenen Freitag im US-Bundesstaat Iowa auf sein Herrchen geschossen. Der 37-jährige Jäger James Harris erlegte bei der Fasanjagd mit Freunden einen Vogel, der unglücklicherweise hinter einem Zaun auf einem angrenzenden Grunsdstück zu Boden fiel. Harris legte sein Gewehr auf den Boden und kletterte über den Zaun, um den toten Fasan zu holen.
Hund löste Schuss aus
Als der Jäger über die Absperrung geklettert war und den gerade erlegten Fasan aufheben wollte, trat einer der Hunde auf die Waffe. Ein Schuss löste sich. Die Kugel traf Harris aus etwa einem Meter Entfernung in die linke Wade. (...)
Quelle: Oberösterreichische Nachrichten, 29.10.2007 (Auszug)
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23.10.07: Jäger schießt Soldat |
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Mann durch Jagdunfall schwer verletzt
Emmerich (ots) - Ein 30-jähriger Bundeswehrsoldat wurde am Montag Abend bei einem Jagdunfall schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte eine Gruppe von Soldaten der Emmericher Kaserne am Montag Abend auf dem Bundeswehrschießstand an der Budberger Straße bis gegen 21:00 Uhr eine Schießübung durchgeführt. Anschließend hatten alle Soldaten mit Ausnahme eines 30-jährigen Oberfeldwebels das Gelände des Schießstandes verlassen und sich zu Fuß über die Zufahrtsstraße zu dem Gelände entfernt. Der 30-jährige Soldat hatte auf dem Schießstand die Aufsicht geführt und war aus noch unbekannten Gründen kurz an dem Eingangstor verblieben. Zur gleichen Zeit befuhr ein 73-jähriger Jäger aus Emmerich mit seinem Fahrzeug die Zufahrtstraße. Er wollte auf dem Freigelände außerhalb des Schießstandes zur Jagd gehen. Nach eigener Aussage hatte er die entgegenkommenden Soldaten angesprochen und musste dann davon ausgehen, dass sich niemand mehr vor dem Schießstandgelände aufhalten würde. Offenbar hatten die anderen Soldaten nicht mitbekommen, dass ihr 30-jähriger Kamerad zurückgeblieben war. Vermutlich hatte sich der 30-jährige in der Dunkelheit vor dem herannahenden Auto auf der schmalen Straßen in Sicherheit gebracht und sich in einen angrenzend verlaufenden trockenen Graben begeben. Nachdem der Jäger dann sein Fahrzeug abgestellt und verlassen hatte bemerkte der 73-jährige nach eigener Aussage, dass plötzlich irgendetwas aus dem Graben kroch. In der Annahme, es handele sich um einen Fuchs, den der 73-jährige bereits seit einiger Zeit zu erlegen versuchte, feuerte er seine Schrotflinte ab. Dabei traf er den 30-jährigen Soldaten. Der Soldat, der glücklicherweise noch eine Schutzweste trug, wurde durch Schrotkugeln erheblich am Hals sowie am Arm und einer Hand verletzt. Als der Jäger seinen fatalen Irrtum erkannte, rief er sofort Rettungskräfte zu Hilfe. Sie verbrachten den schwer verletzten Soldaten in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen der Kalkarer Kripo dauern in dieser Sache an.
Quelle: presseportal, 23.10.2007
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21.10.07: Jäger schießt 16jährigen an |
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Jäger in Tschechien schießt 16-Jährigen an
Verletzung durch fehlgeleiteten Schuss - Polizei ermittelt
Pilsen/Prag - Bei einer Treibjagd in Tschechien ist am Samstag ein 16-Jähriger von einem Jäger versehentlich angeschossen und verwundet worden. Das berichtet der Online-Dienst Novinky.cz (Prag).
Der Junge hatte als freiwilliger Helfer an der Jagd teilgenommen, die im Süden des Pilsner Bezikrs (Westböhmen) stattfand.
Der Unfall ereignete sich, als einer der Jäger aus wenigen Metern Entfernung auf ein in die Enge getriebenes Wildschwein schoss. Dabei prallte ein Teil des Projektils ab und verwundete den 16-jährigen Treiber, der sich in einem nahe gelegenen Busch versteckt hatte.
Der Junge wurde mit einer Schussverletzung am rechten Oberschenkel ins Krankenhaus gebracht, befindet sich jedoch wieder zuhause. Die Polizei will gegen den 33-jährigen Jäger Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufnehmen.
Quelle:Tschechien Online, 21.10.2007
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17.10.07: "Emotional labile Menschen" |
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Herren über Flur und Tier
Jagen hat in Tschechien große Tradition – und ein Imageproblem Die Wahrscheinlichkeit, in Böhmens und Mährens Wäldern einem Jäger zu begegnen, ist zur Zeit recht hoch. Zum einen ist die Jagdsaison im vollen Gange; zum anderen verfügt Tschechien über eine ungewöhnlich hohe Jägerdichte: Rund 130 000 Grünröcke, fast ausschließlich Männer, gehen Jahr für Jahr zwischen Böhmerwald und Beskyden auf die Pirsch. Zum Vergleich: Deutschland hat acht mal so viele Einwohner, aber nur drei Mal so viele Jäger.
Dabei lehrt die Erfahrung, dass die Begegnung mit einem tschechischen Waidmann nicht nur für Reh und Hirsch, sondern auch für den Waldspaziergänger unangenehme Folgen haben kann. Zwar gibt es keine offizielle Jagdunfall-Statistik, doch sind für die vergangenen Jahre zahlreiche Fälle belegt, wo entweder der Jagdkollege oder ein unbeteiligter Dritter mit einem Keiler oder Damhirsch verwechselt wurden. (...)
Luděk Králíček vom Böhmisch-Mährischen Jagdverband (ČMMJ) sieht das etwas anders: „Auf dem Lande und in den kleineren Städten haben wir ein gutes Image. Wir organisieren dort das gesellschaftliche Leben, sind gemeinnützig tätig. Nur die Medien in der Hauptstadt berichten schlecht über uns.“ Diesem Befund kann sich auch Jaromír Bláha von der Umweltschutzorganisation „Hnutí Duha“ teilweise anschließen. Auch er wertet die Rolle der Jagdvereine auf dem Lande als positiv. Gemeinsam mit der Feuerwehr seien sie oft die einzigen, die gesellschaftliches Leben auf dem Dorf organisierten. Doch hat er an der Tätigkeit der Waidmänner dennoch einiges auszusetzen. So sind für ihn die regelmäßigen Jagdunfälle hausgemacht.
Unter den Jägern gäbe es zu viele emotional labile Menschen, die mit dem Adrenalinschub nicht zurechtkämen und das Feuer eröffnen, „sobald sich was bewegt.“ Solche Leute müssten durch kosequente psychologische Tests ausgesiebt werden.
Quelle: Prager Zeitung, 17. 10. 2007 (Auszug)
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17.10.07: Schießwütige Jäger im Ortsgebiet |
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Schießwütige Jäger ängstigten Neudorfer
NEUDORF / Anrainer in der Neudorfer Feldgasse, die sich plötzlich mitten in einer Jagd befanden, beschweren sich.
Der burgenländische Landesjägerverband hat kürzlich eine Beschwerde mit einem vielsagenden Titel erhalten: „Neudorf unter Beschuss“. Was auf den ersten Blick nach einem schlechten Scherz klingt, wurde für die Anrainer der Neudorfer Friedhofgasse am 6. Oktober zur Realität. „Zu ihrem Entsetzen mussten sie feststellen, dass im Ortsgebiet, in unmittelbarer Nähe ihrer Häuser, anscheinend eine Jagd stattfand und Schrot vom Himmel herab auf die Dächer, Autos und sogar auf die Köpfe mancher Neudorfer fiel“, heißt es im Bericht. Thomas Zimmermann, einer der Betroffenen, ist noch immer sprachlos: „Die Versuche der Anwohner, die anwesenden Jäger in ein Gespräch zu verwickeln, um so Auskunft über die ungewohnte Situation zu erhalten, sind leider fehlgeschlagen, da diese jegliche Konversation verweigerten“, erzählt er. „Es waren keine Warnschilder aufgestellt, es wurde keinem betroffenen Anrainer Auskunft erteilt und es war weit und breit keine Verantwortlicher zu finden - aber es wurde weitergeschossen!“ (...)
Der Bezirksjäger erklärt: „Es handelte sich um eine großflächig angelegte Jagd. Die Gäste fühlten sich wahrscheinlich nicht befugt, den Anrainern Auskunft zu geben, der Jagdleiter war vermutlich gerade auf der anderen Seite, er war aber dabei.“
„Die Anrainer haben das überbewertet“ Es handelte sich um eine Jagd auf Flugwild, erklärt der Fachmann. „Es wurde ausschließlich in die Luft geschossen, die Fallschrote wurden vom Wind vertragen. Es bestand also keine Gefahr für die Anrainer, sie haben das Geräusch überbewertet.“ Trotzdem ist auch Reif klar, dass die 200-Meter-Grenze nicht eingehalten wurde: „Üblicherweise wird das sehr genau genommen und selbstverständlich wird der Sicherheitsabstand auch in Zukunft in Neudorf genau eingehalten“, erklärt er. (...) Quelle: Burgenländische Volkszeitung, 17.10.2007 (Auszug)
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15.10.07: Jäger schießt auf Radfahrer |
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Ursache für tragischen Jagdunfall ungeklärt
Oschatz. Die Polizei und der Forstbezirk Taucha haben noch keine Klarheit über die Umstände des schweren Jagdunfalls im Landkreis Torgau-Oschatz. Dabei waren am Samstag ein Mann und eine Frau durch einen Schuss verletzt worden. Ein Jäger hatte das Tandemgespann bei beginnender Dämmerung für ein Wildschwein gehalten. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, war am Montag noch unklar. Das sei vollkommen rätselhaft, sagte der Leiter des Forstbezirks Taucha, Jan Klock. dpa Quelle: LVZ-Online, 15.10.2007
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13.10.07: Waffenverbot für leichtsinnigen Weidmann |
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Waffenverbot für leichtsinnigen Weidmann?
Ruf nach EhrengerichtST. MARTIN/Mühlkreis/PUCHENAU. Jenem Puchenauer Jäger (65), der vor zehn Tagen bei einem Schuss vom Auto aus über eine Straße eine Autofahrerin nur knapp verfehlt hat, droht ein Waffenverbot. Gleichzeitig wird der Ruf nach einem Jäger-Ehrengericht laut.
"Wenn ein Jäger vom Auto aus auf Rehe schießt, noch dazu über die Straße, dann ist die Verlässlichkeit nicht mehr gegeben. Wir werden ihm, wie es aussieht, ein Waffenverbot erteilen", sagt die zuständige BH-Juristin Andrea Außerweger. Damit würde der Weidmann automatisch auch seine Jagdberechtigung verlieren.
Die Fälle von Verstößen gegen das oberösterreichische Jagdgesetz, in denen die Sachlage aber nicht so klar ist, machen der Jägerschaft viel mehr Kopfzerbrechen. "Leider gibt es auch unter den Jägern ein, zwei Prozent ,Schwarze Schafe', die sich einfach über alles hinwegsetzen. Für solche Fälle könnte ich mir nach Kärntner Vorbild ein Jäger-Ehrengericht vorstellen", sagt Landesjägermeister Sepp Brandmayr.
Wenn Grünröcke beispielsweise von ihrem Vierbeiner Katzen zu Tode hetzen lassen, einen wildernden Hund sofort erschießen oder auch das Wild-Fütterungsverbot nicht einhalten, dann reiche die Beweislage oft nicht für behördliche Konsequenzen oder gar eine gerichtliche Verurteilung, die Voraussetzung für einen Entzug der Jagdkarte ist. "Dem öffentlichen Ansehen der Jägerschaft ist aber schwer geschadet worden", sagt Brandmayr...
Quelle: Oberörsterreichische Nachrichten, 13.10.2007 (Auszug)
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10.10.07: Jäger schoss Waldarbeiterin an |
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Jäger schoss Waldarbeiterin an
ZWENTENDORF/SEEBARN / Ein Wildschwein wollte ein Jäger schießen, getroffen hat er eine Forstarbeiterin. Prozess wegen fahrlässiger Körperverletzung vertagt.
„Ich hab‘ einen Schuss gehört und dann kein Gefühl mehr im Bein gehabt. Dann bin ich hingefallen“, erinnert sich das Opfer, eine Forstarbeiterin aus Seebarn. Im Jänner dieses Jahres wurde die 49-Jährige in Bärndorf im Jagdrevier Großer Grund von einem Jäger angeschossen. Schwere Verletzungen - ein Bruch des Hüftgelenkes und Oberschenkels, eine Durchtrennung des Ischiasnervs sowie einen Leberriss - erlitt sie dabei. An Schmerzen leidet sie heute noch, sitzt im Rollstuhl und ist nicht mehr fähig, ihren Beruf auszuüben.
Wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen muss sich der Waidmann nun verantworten. Denn laut Anklage wusste er, dass sich möglicherweise Arbeiter im Revier aufhalten. Telefonisch habe ihn ein Jäger darüber informiert. Schuldig bekennt sich der 26-jährige Wiener aber nicht. „Ich habe Wildschweine gesehen, angeschlagen und geschossen. Dann habe ich einen Schrei gehört, bin durchs Dickicht gelaufen und habe eine Verletzte gefunden. Aber auch wenn im Wald Leute unterwegs sind, darf ich jagen. Es sind ja auch Schwammerlsucher und Fischer im Revier“, sagt er. (...)
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 10.10.2007 (Auszug)
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9.10.07: Hochstand-Drama: Jäger erschoss sich |
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Hochstand-Drama: Der Jäger erschoss sich offenbar selbst
OTTENDORF - Der mysteriöse Tod von Hermann B. (66) bei der Wildschweinjagd: Noch immer tappen die Ermittler im Dunkeln.
Gestern wurde die Leiche des Hobbyjägers in der Chemnitzer Gerichtsmedizin obduziert. Das Ergebnis wirft neue Fragen auf. Aber vermutlich hat sich Hermann B. selbst erschossen.
Bei der Untersuchung der Leiche stellte sich heraus: Der passionierte Jäger aus Ottendorf (Kreis Mittweida) starb durch einen Schuss in die Brust. Projektilteile fanden sich in der Wunde. Kriminaltechniker untersuchen die Stücke, wollen nun herausfinden: Traf sich Hermann B. mit seiner eigenen Bockbüchs-Flinte?
Die Leiche des Jägers lag auf einem Feld zwischen Ottendorf und Krumbach, gut 100 Meter von seinem Hochstand entfernt. Seine Waffe lag direkt neben ihm.
Für Selbstmord oder Straftat sieht die Polizei bislang keine Anhaltspunkte, prüft jedoch routinemäßig auch in diese Richtungen. „Ein Unfall ist anzunehmen“, formuliert Sprecher Frank Fischer (52). (...)
Quelle: Chemnitzer Morgenpost, 9. Oktober 2007 (Auszug)
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8.10.07: Jäger an Schussverletzung gestorben |
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Obduktionsergebnis: Jäger an Schussverletzung gestorben
Mittweida. Der am Samstag im Landkreis Mittweida ums Leben gekommene Jäger ist vermutlich Opfer eines selbstverschuldeten Unfalls geworden. Er kam durch einen Schuss ums Leben, teilte die Polizei am Montag nach der Obduktion der Leiche mit.
Den Ermittlern lagen nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin keine Anhaltspunkte für einen Selbstmord oder eine Straftat vor. Zum möglichen Hergang des vermuteten Unfalls gab es noch keine Erkenntnisse. Kriminaltechniker untersuchten die im Brustbereich des 66-Jährigen gefundenen Projektilteile, um festzustellen, ob die Munition aus der Waffe des Opfers stammt. (dpa)
Quelle: sz-online, 8.10.2007
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7.10.07: Vermisster Jäger tot gefunden |
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Vermissten Jäger tot aufgefunden
Am Samstagabend wurde ein 66-jähriger Mann aus dem Raum Mittweida durch seine Frau als vermisst gemeldet. Er ist früh zur Jagd gegangen, jedoch am Treffpunkt bei seinem Weidegenossen nicht eingetroffen. Am späten Abend wurde der Mann durch die daraufhin durchgeführte Suchaktion auf einem Feld zwischen Ottendorf und Krumbach leblos gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen, jedoch ist die Todesursache noch unklar. Ob die Verletzung im Brustbereich zum Tod geführt hat, muss bei einer Obduktion festgestellt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Quelle: Kanal8, 7.10.2007
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6.10.07: Jäger traf fast junge Mutter |
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Jäger schoss auf Reh und traf fast junge Mutter
ST. MARTIN/M. "Meine Tochter ist voll fertig nach Hause gekommen. Ich bin aber froh, dass sie mir den Vorfall erzählen konnte, das hätte schlimm enden können", sagt Dietmar Wengler.
Birgit Porod (30) war Mittwochabend gegen 18.15 Uhr mit ihrem Auto unterwegs vom Büro nach Hause. Die Mutter zweier Mädchen (Emily wurde gerade eingeschult, Sophie geht in die 4. Volksschule) fuhr auf dem Güterweg Erdmannsdorf von der Rohrbacher Straße B 127 Richtung St. Martin/Mkr. Kurz vor ihrem Zuhause (sie hat eine Wohnung im Haus ihrer Eltern) stand rechts, unmittelbar neben der Straße das Auto eines 65-jährigen Pensionisten und Jägers aus Puchenau.
Der Mann hatte dort laut Polizeiangaben seinen Pkw abgestellt. Er war dann in den Fond des Fahrzeuges gestiegen, hatte die linke hintere Fensteröffnung als Gewehrauflage benutzt, um vom Auto aus auf ein 150 Meter entferntes Rehkitz zu schießen. Er feuerte unmittelbar vor dem vorbeifahrenden Auto Porods - und erlegte das Reh. Das Fahrzeug der 30-Jährigen dürfte er nicht bemerkt haben - das Geschoss soll laut Aussage Birgit Porods bei der Polizei nur knapp zweieinhalb Meter am Fahrzeug vorbeigesaust sein.
"Aus dem Auto heraus zu schießen ist laut oberösterreichischem Jagdgesetz verboten. Gerechtfertigt wäre ein Schuss nur, wenn sonst keine Möglichkeit (Hochstand, etc.) gegeben wäre - allerdings darf ganz sicher kein Schuss über die Straße abgegeben werden", sagt der Wildbiologe des Landesjagdverbandes, Christopher Böck, den OÖN. (...)
Quelle: OÖNachrichten, 06.10.2007 (Auszug)
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5.10.07: Jäger sorgt für Alarm |
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Polizeieinsatz Donnerstag bei Aue am Berg
Aue am Berg (OTZ/PD). Für einen falschen Alarm sorgte am Donnerstag unbewusst ein Jäger bei Aue am Berg. Eine besorgte Autofahrerin hatte 16.30 Uhr einen "schwer bewaffneten" Mann neben der Straße von Beulwitz und Unterwirbach bemerkt. Umgehend alarmierte sie die Saalfelder Polizei. Der Mann saß nach ihren Schilderungen mit einem Gewehr in den Händen in der Nähe des Abzweiges Aue am Berg und schien auf etwas zu lauern. Sofort machten sich Beamte der Polizei Saalfeld auf den Weg. Vor Ort bestätigte sich die Mit-teilung der Frau. Allerdings konnten die Polizisten schnell Entwarnung geben. Der Mann aus Saalfeld lauerte mit seinem Jagdgewehr der Marke "Brunner" nicht etwa auf Personen oder Autos, sondern auf Wild. Der 74-Jährige beteiligte sich an einer Treibjagd und nahm von seinem Ansitz neben der Straße das Feld in Richtung Wald ins Visier. Einen gültigen Jagdschein und die zum Gewehr gehörige Waffenbesitzkarte konnte er nachweisen.
Quelle: Ostthüringer Zeitung, 05.10.2007
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5.10.07: Jäger verfehlte Auto knapp |
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Jäger verfehlte fahrenden Pkw knapp
Ein 65-jähriger Jäger hat in St. Martin im Mühlkreis (Bezirk Rohrbach) aus dem Fenster seines Autos auf ein Rehkitz geschossen und einen vorbeifahrenden Wagen nur knapp verfehlt.
Herannahendes Auto übersehen
Der Pensionist hatte kurz nach dem Ortsende auf einem Güterweg seinen Wagen abgestellt. Er kletterte auf die Rückbank und benutzte das Fenster als Gewehrauflage, um auf ein Rehkitz zu schießen. Dabei dürfte er ein herannahendes Auto übersehen haben.
Er feuerte unmittelbar vor dem Fahrzeug einen Schuss ab und verfehlte es nur knapp.
Gefährdung der körperlichen Sicherheit
Die 30-jährige Lenkerin gab an, sie habe sich zum Zeitpunkt der Schussabgabe lediglich rund zwei Meter von dem Schützen entfernt befunden. Der 65-Jährige wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.
Quelle: ORF
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26.9.07: Rabiate Jäger |
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Streckenposten angegriffen
Zwischenfall bei Havelland-Rallye in Schlalach / Polizei nimmt Anzeige auf
SCHLALACH Eine Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erwartet einen Autofahrer aus Schlalach und seinen Beifahrer. Sie hatten während der Havelland-Rallye, die am Sonnabend durch die Region um Linthe führte, am Abzweig nach Brachwitz die abgesperrte Strecke queren wollen, als sich dort Rennfahrzeuge näherten. Der Vater und sein Sohn versuchten um 12.44 Uhr, mit ihrem weißen VW-Bus zu ihrem 20 Meter entfernten Grundstück zu gelangen. Am Ortsausgang nach Deutsch Bork hatten sie die Absperrung und die Aufforderung der Streckenposten ignoriert. Diese hatten darum gebeten, zirka zehn Minuten zu warten.
Als die Posten sie an der Weiterfahrt hindern wollten, wurden diese von den Männern zunächst beschimpft sowie angegriffen und verletzt. Zudem war der VW über ein Funktelefon und eine Brille gerollt, die am Straßenrand lagen, bestätigte Polizeisprecher Torsten Ringel. Seine Kollegen haben die Namen der Autofahrer aus dem Ort inzwischen ermittelt. Zeugen wollen zudem gesehen haben, dass die beiden Männer offensichtlich Jäger sind und auf dem Rücksitz ihres Fahrzeuges Waffen transportierten. Zudem habe der Ältere der beiden Angreifer ein Jagdmesser in der Hand gehalten, schildert Thomas Kölling vom Motorsportclub Wittenberg die Situation gegenüber der MAZ. Dieser Club hatte mehrere Sportwarte zur Absicherung der Wettfahrt eingesetzt.
Der Vorfall führt dazu, dass die Prüfung in Schlalach abgebrochen wurde. Denn die beiden Anwohner hatten ihr Fahrzeug mitten auf der Strecke stehen lassen und so die Wertungsprüfung blockiert.
Die leicht verletzten Sperrposten wurden vom Streckenarzt vor Ort behandelt. (...)
Quelle: MAZ, 26.09.2007 (Auszug)
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25.9.07: Jagdgewehr entwendet |
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Ein Mann aus Limburg befand sich am Montagvormittag auf der Hirschjagd im Jagdbezirk Hof zu Hausen in der Waldgemarkung von Selters. Gegen 09.30 Uhr schoss der Jäger einen Hirsch. Das Jagdgewehr stellte er an einen Baum und sah nach dem erlegten Tier. Als er wenige Minuten später wieder an dem Abstellort der Waffe ankam, war sie verschwunden. Eine Absuche in der näheren Umgebung, später auch durch die Polizei, verlief ohne Erfolg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss davon ausgegangen werden, dass die Waffe von einer Person, die sich in der Nähe aufgehalten haben dürfte, entwendet worden ist. Bei der Jagdwaffe handelt es sich um eine Bockbüchsflinte Marke Balser, Modell ES 67, Kaliber 16/7x57R, mit Einstecklauf. Auf der Waffe war ein größeres Zielfernrohr Marke Schmidt & Bender montiert. Hinweise auf den Verbleib des Jagdgewehres bitte an die Polizeidirektion Limburg-Weilburg.
Quelle: Polizeidirektion Limburg-Weilburg 25.09.07
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25.9.07: Jäger abgestürzt |
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Mit dem Auto 600 Meter abgestürzt: Tot!
Tragischer Tod eines Jägers aus Lieserbrücke in Kärnten. Der 57-Jährige ist Montagfrüh im sogenannten „Schwarzwald“ bei Radenthein mit seinem Allrad-Wagen beim Reversieren über steiles, teils senkrechtes Gelände 600 Meter abgestürzt – vor den Augen eines Jagdkameraden. Der Lenker hat dabei tödliche Verletzungen erlitten.
Der Pensionist Maximilian H. aus Lieserbrücke hatte sich Montag gegen 2 Uhr früh im „Schwarzwald“ von seinem Jagdkameraden verabschiedet. Er stieg in seinen neuen Skoda-Octavia und wollte zu einer Almhütte fahren. Doch beim Reversieren geriet der Mann mit dem Wagen plötzlich über den Straßenrand hinaus und stürzte über die steile Böschung und über eine Wiese in einen Wald. Ein Polizist: „Dort geht es stellenweise fast senkrecht hinunter.“ Der Freund des Weidmannes schlug Alarm, aber für den Verunglückten kam leider jede Hilfe zu spät.
Kronen Zeitung, 25.9.2007
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24.9.07: Familiendrama: Vater schießt auf Sohn |
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Vater schießt auf Sohn nach Streit um Computer
Weil sein Sohn den Computer nicht freigeben wollte, hat ein Vater in Horhausen zur Schrottflinte gegriffen, und dem Jungen in den Kopf geschossen. Der 16-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, der Vater wurde festgenommen.
(...) Hintergrund für die Tat seien familiäre Probleme. Der Junge wurde im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt, schwebt den Angaben zufolge aber nicht mehr in Lebensgefahr.
Der 17-jährige Bruder des Verletzten konnte den Vater entwaffnen und die Polizei verständigen. Diese nahm den Vater, der sich in seinem Schlafzimmer eingeschlossen hatte, kurz darauf fest. Das Amtsgericht Koblenz erließ gegen den ihn Haftbefehl wegen versuchten Mordes.
Quelle: DIE WELT, 24.9.2007 (Auszug)
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15.9.07: Jäger erschießt Bruder und Kuh |
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Unfall auf Bauernhof: Anzeige gegen Kalser Unglücksschützen
Osttiroler Jäger wird sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen. Wegen fahrlässiger Tötung muss sich der 54-jährige Kalser Jäger und Landwirt verantworten. Der Mann hatte, wie berichtet, am Donnerstag eine kranke Kuh erschießen wollen. Dabei löste sich ein Schuss, der 51-jährige Bruder des Schützen starb.
"Die Ermittlungen sind fast abgeschlossen", teilt Gottfried Mauracher vom Landeskriminalamt Innsbruck mit. "Nur die Schrotflinte des Schützen wird noch einer eingehenden Prüfung unterzogen."
Schrot für Kühe ungeeignet
Ungeklärt ist hingegen, warum der Besitzer der Kuh das Tier mit einem Schrotgewehr töten lassen wollte. "Ein Jagdgewehr ist völlig ungeeignet, um ein Rind zu erschießen, schon allein wegen des großen Gewichtsunterschiedes zwischen Wildtieren und einer Kuh", sagt der Lienzer Amtstierarzt Franz Schneider. "Diese Tötungsart ist eindeutig nicht zugelassen."
Quelle: www.tirol.com, 15.9.2007 (Auszug)
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14.9.07: Bewaffneter Ehestreit |
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Mit Revolver im Auto
OBERSPIER. Einen Großeinsatz der Polizei mit SEK und Helikopter hat ein 50-Jähriger aus Oberspier ausgelöst. Er hatte nach einem Ehestreit gedroht, sich zu erschießen. Der Mann, der erst vor einigen Jahren mit seiner Frau in den Sondershäuser Ortsteil Oberspier gezogen war, gilt eigentlich als ruhig und ausgeglichen. Doch dass sich seine Partnerin nun von ihm trennen möchte, brachte den 50-Jährigen aus dem Gleichgewicht. Der Sportschütze und Jäger, der legal über Waffen verfügt, drohte, sich zu erschießen. Die Frau habe daraufhin die Polizei verständigt, sagt Thomas Soszynski, der Pressesprecher der Polizeidirektion Nordhausen, auf TA-Anfrage.
Als der Mann sich dann mit seinem Auto auf den Weg zur Arbeitsstelle seiner Frau machte, löste die Polizei einen Großeinsatz mit Hubschrauber und Sondereinsatzkommando (SEK) aus. "Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Situation eskaliert", so der Polizeisprecher. Mit allen verfügbaren Kräften habe man nach dem 50-Jährigen gefahndet. Der Hubschrauber drehte mit Infrarotkamera Runden. Die Einsatzwagen und das SEK rollten zuerst nach Oberspier und suchten dann weiter in der Region. In Otterstedt, unweit des Feuerwehrdepots, konnte der Oberspiersche schließlich gestoppt und von den vermummten SEK-Leuten aus dem Geländewagen gezogen und überwältigt werden. In seinem Auto fand die Polizei auch einen Revolver. In seiner Wohnung wurden zudem weitere Waffen sichergestellt. (...)
Quelle: Thüringer Allgemeine, 14.09.2007 (Auszug)
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11.9.07: Jäger vertrieb Pilzsammler |
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Kärntner Jäger vertrieb Schwammerlsucher
Ein 54-jähriger Jäger soll einen Korb mit Pilzen ausgeleert haben und auf Eierschwammerln herumgehüpft sein.
"Mein Kollege hat einen totalen Schock gehabt", erinnert sich ein Mann aus Salzburg. Er und sein Bekannter fuhren Richtung Wörthersee, um mit befreundeten Kärntnern auf Schwammerlsuche zu gehen. Und nun treffen sich alle in Klagenfurt vor Gericht wieder. (...)
"An Schulter gepackt". Der Salzburger sitzt im Zeugenstand. "Sie müssen sich das so vorstellen", erzählt er der Richterin. "Im Wald war's total ruhig. Wir Schwammerlsucher teilten uns in verschiedene Richtungen auf. Mein Kollege bückte sich gerade nach einem Pilz. Plötzlich pirschte sich ein Jäger heran und packte ihn an der Schulter."
Verjagt. Das allerschlimmste kommt erst. "Der Jäger nahm den Korb, drehte ihn um und warf alle Schwammerln auf den Boden." Danach sei der Waidmann wie ein Wilder auf die Pilze drauf gesprungen. Einen anderen Schwammerlsucher soll es nicht besser ergangen sein. "Der Jäger hat an meinem Korb gerüttelt, bis die Eierschwammerl heraus gefallen sind. Sogar seine Flinte hatte er dabei..." Kurzum: Der Jäger verjagte die Schwammerlsucher. Die Pilzliebhaber schossen scharf zurück und zeigten den Jäger an. (...)
Quelle: Kleine Zeitung, 11.9.2007 (Auszug)
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10.9.07: Zwei tote, ein schwerverletzter Jäger |
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Jäger leben gefährlich
In einer Woche zwei tote und ein schwerverletzter Jäger
Chur. Nach den ersten sechs Tagen der Bündner Jagd sind bereits zwei Tote und ein Schwerverletzter zu beklagen. Christian Riffel, der Bündner Jagdpräsident, führt die Unfälle auf die Schneefälle der letzten Tage und den rutschigen Boden zurück.
Meldungen über Jagdunfälle im Kanton Graubünden haben sich diese Woche gehäuft. Am Montag ist ein 43-jähriger Jäger bei der Bergung eines Hirsches am Kunkelspass oberhalb von Tamins tödlich abgestürzt, am Donnerstag rutschte ein 30-jähriger Jäger bei St. Antönien auf der nassen Wiese aus und stürzte in ein 25 Meter tiefes Tobel ab. Er war auf der Stelle tot. Ein ähnliches Schicksal erlitt ein Jäger bei Zernez, als er bei der Bergung eines Hirsches einen steilen Hang hinunterrutschte. Er blieb schwerverletzt liegen. (...)
Immer wieder Unfälle
Die Jagd ist und bleibt eine gefährliche Leidenschaft. Fast in jedem Jahr sterben in Graubünden Jäger bei der Ausübung ihres Hobbys. Im letzten Jahr stürzten zwei Jäger zu Tode, ein dritter wurde von einem Kollegen erschossen. 2005 wurde bei der Kantonspolizei Graubünden ein tödlicher Jagdunfall registriert. Wer in der Schweiz auf die Jagd geht, muss eine Haftpflichtversicherung abschliessen. Nach Auskunft von Jagdpräsident Riffel schliesst ein Teil der Jäger eine spezielle Jagdunfallversicherung ab. Ein grosser Teil sei durch die normale Unfallversicherung der Suva abgesichert.
Quelle: www.tagblatt.ch, 10.9.2007 (Auszug)
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9.9.07: Jäger erschießt 8 Angehörige |
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FAMILIENSTREIT IN DER TÜRKEI
Mann erschießt acht Angehörige mit Jagdgewehr
Amoklauf in einem türkischen Dorf: Im Zorn hat ein Mann mit seinem Jagdgewehr acht Familienangehörige erschossen. Der Täter hatte sich mit seinem Bruder um Ackerland gestritten. Ankara - Die Bluttat ereignete sich nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu in einem kleinen Dorf in der Provinz Afyon im Südwesten des Landes. Der Täter habe zunächst seinen 45-jährigen Bruder erschossen, hieß es. Mit ihm hatte der Mann den Angaben zufolge schon länger Streit darüber, wie der Familie gehörendes Ackerland genutzt werden sollte. Mit dem Bruder starben auch seine Ehefrau sowie die zwei Kinder des Paares im Alter von 8 und 19 Jahren. Danach tötete der Täter vier weitere Familienangehörige, darunter ein 15-jähriges Mädchen. Anderen Angaben zufolge erschoss der Mann auch Nachbarn, die auf einem Traktor zu Hilfe kommen wollten. Nach seinem Amoklauf ergriff der nicht näher beschriebene Mann die Flucht. Die Polizei suchte am Sonntagabend mit einem Großaufgebot nach ihm. Quelle: SPIEGEL online, 9.9.2007
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6.9.07: Jäger stürzen ab - einer tödlich verletzt |
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Jäger rutscht aus und stürzt zu Tode
St. Antönien - Die Bündner Hochjagd ist in der ersten Woche von einem zweiten Todesfall überschattet worden. Oberhalb St. Antönien erlag ein Jäger nach einem Sturz seinen Verletzungen. Und bei Zernez verletzte sich ein Weidmann schwer am Rücken.
Damit haben sich an der Hochjagd in Graubünden schon drei schwere Unfälle ereignet, zwei davon endeten tödlich. Bei dem Unfall oberhalb St. Antönien hielt ein 30-jähriger Jäger im Gebiet Höhrufenen am Rande eines Tobels nach Wild Ausschau, als er auf nassem Gras ausrutschte. Der Mann stürzte etwa 25 Meter über eine fast senkrecht abfallende Schutthalde das Tobel hinunter.
Der Rega-Arzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können, teilte die Kantonspolizei mit.
Bereits der zweite Todesfall Es handelt sich bereits um den zweiten Todesfall auf der diesjährigen Bündner Hochjagd, die letzten Samstag begann. Am Montag war ein 43-jähriger Weidmann am Kunkelspass bei Tamins über eine Felswand gestürzt und tödlich verletzt worden. Schwere Rückenverletzungen zog sich ein Jäger bei der Bergung eines Hirschstieres im unwegsamen Gelände zwischen Zernez und Brail im Engadin zu. Er rutschte oberhalb Pülschezza wegen Schnee und Nässe aus und stürzte zwischen Legföhren den steilen Abhang hinunter. Die Rega flog den Verletzungen zunächst ins Spital nach Samedan und verlegte ihn später ins Kantonsspital nach Chur.
Quelle: sda, 6. September 2007
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4.9.07: Jäger trieben Wildschweine auf Autobahn |
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Jägerlatein vor dem Amtsgericht
BAD AROLSEN (mm). Zu einer Geldstrafe von je 1800 Euro wurden zwei Jagdpächter aus Warburg vom Amtsgericht Bad Arolsen unter Amtsrichter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling verurteilt. Sie waren angeklagt wegen fahrlässiger Körperverletzung und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Bei insgesamt drei Terminen versuchte das Gericht zu klären, was am 3. September vergangenen Jahres neben der Autobahn bei Wethen geschehen war, als eine Rotte Wildschweine auf der A 44 mehrere Verkehrsunfälle verursacht hatte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass eine Jagd in einem Maisfeld unmittelbar neben der Autobahn, die als Nachsuche mit rund 15 Jägern und mindestens einem Hund deklariert worden war, Auslöser dafür war, dass die Wildschweine auf die Autobahn gerieten. Dort stießen in beiden Fahrtrichtungen mehrere Sauen mit insgesamt sechs Fahrzeugen zusammen. Ein Wagen überschlug sich. Zum Glück blieb es bei Sachschaden und nur leichten Verletzungen. Am Abend des Vortages hatte einer der Jagdpächter eine Sau angeschossen. Obwohl die Jäger die Unfälle hätten bemerken müssen und außerdem durch eine Zeugin auf sie aufmerksam gemacht wurden, hätten sie sich nicht um das Geschehen auf der Autobahn gekümmert, lautete ein Vorwurf gestern. Der eine Angeklagte wurde als Jagdpächter verurteilt, der andere, weil er die Jäger eingewiesen habe. Beiden hätte klar sein müssen, so der Richter in seiner Urteilsbegründung, dass die Jagd mit so vielen Jägern direkt neben der Autobahn gefährlich sei. Außerdem sei dem Pächter der Wildwechsel der Wildschweine entlang der Autobahn bekannt gewesen. (...) Diese Schnellstraßen seien besonders geschütztes Gebiet, das von den Angeklagten mit Schildern oder Ähnlichem hätte gesichert werden müssen. Die Angeklagten hätten nicht nur fahrlässig, sondern sogar grob fahrlässig gehandelt.
Dem Argument des Verteidigers, es handele sich um herrenloses Wild, für das niemand verantwortlich sei, hielt Kalhöfer-Köchling entgegen, dass die Tiere durch die Jagd erst aufgescheucht worden seien. (...) Den Schuss eines an der Jagd unbeteiligten Zeugen auf die flüchtenden Sauen wertete das Gericht als Versuch, die Tiere von der Flucht auf die Autobahn abzuhalten und sah darin nicht die Ursache dafür, dass die Wildschweine ungeordnet davonrannten. Auch die Vernehmung von fast 15 Zeugen brachte nur mühsam Licht in das Geschehen jenes Sonntagabends. Die teilweise sehr schwer nachzuvollziehenden Aussagen kommentierte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer schmunzelnd mit der Bemerkung: "Die Gerichtssprache ist Deutsch", daran haben sich die Angeklagten nicht gehalten, denn sie haben (Jäger-)Latein gesprochen." (...)
Für beide Angeklagte sprach das Gericht ein Jagdverbot von zwei Monaten aus. Quelle: Waldeckische Landeszeitung / Frankenberger Zeitung, 4.9.2007 (Auszug)
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3.9.07: Jäger tödlich verunglückt |
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Tamins: Jäger am Kunkelspass tödlich verunglückt
Ein 43-jähriger Jäger ist am Montagmorgen im Gebiet Hinteralp (ca. 1′800 m.ü.M.) am Kunkelspass tödlich verunglückt. Der im Kanton Graubünden wohnhaft gewesene Mann stürzte über eine Felswand ab, als er versuchte, einen am Vorabend erlegten Hirschstier zu bergen.
Zusammen mit einem Jagdkameraden begab sich der verunglückte Jäger am frühen Montagmorgen in das Gebiet der Hinteralp auf Gemeindegebiet Tamins, um das am Vorabend erlegte Tier aus dem unwegsamen Gelände zu bergen. Die beiden Jäger banden den Hirsch an ein Seil und wollten es über einen Felsen hinuntergleiten lassen. Nach einigen Metern verfing sich das Geweih des Hirsches an der Felswand. Der 43-Jährige stieg nun einige Meter die Felswand hinunter, um das Tier zu lösen. Dabei rutschte er aus und stürzte etwa fünf Meter in die Tiefe. Er schlug derart unglücklich auf einen Stein auf, dass er sich dabei schwerste Verletzungen zuzog, denen er noch am Unfallort erlag.
Quelle: www.link-gr.ch, 3.9.2007
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2.9.07: Jäger verletzt Frau lebensgefährlich |
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Verdacht eines Gewaltverbrechens
Steinfurt (ots) - Am Freitagabend (31. August) informierten Zeugen gegen 21.10 Uhr Polizei und Rettungsdienste, dass sie auf der Gravenhorster Straße einen Mann mit offensichtlichen Kopfverletzungen aufgefunden hatten. Kurze Zeit später gab es weitere Hinweise, dass in unmittelbarer Nähe des Verletzten eine Frau in einem Auto sitze. Diese Person wies offensichtlich schwere Verletzungen im Oberkörperbereich und im Kopf auf. Nach notärztlicher Versorgung an Ort und Stelle wurden die beiden Verletzten in ein Krankenhaus gefahren. Der Zustand der beiden Personen ist nach wie vor sehr kritisch, sie schweben beide in Lebensgefahr.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hat der 58-jährige Mann die 53-jährige Frau bei der Rückkehr zu ihrer Wohnung bereits erwartet. Er schoss mit einer Pistole durch die Windschutzscheibe des herannahenden Autos, das gerade in die Garageneinfahrt einbog. Hierbei wurde die Frau in Oberkörper und Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt. Anschließend schoss sich der 58-Jährige mit derselben Waffe in den Kopf. Auch diese Verletzungen sind lebensgefährlich.
Die beiden beteiligten Personen lebten bis vor kurzem in einer Lebensgemeinschaft. Diese Beziehung wurde in der letzten Woche von der 53-Jährigen beendet. "Offensichtlich ist das der Grund für diese Tat, damit ist der Mann nicht fertig geworden. Wir sind sicher, dass es sich um eine Beziehungstat handelt und keine weiteren Personen beteiligt sind", erklärt Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.
Der 58-Jährige ist Jäger und berechtigt, die Schusswaffe zu besitzen.
Quelle: Polizei Steinfurt, ots, 02.09.2007
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15.8.07: Jäger tödlich abgestürzt |
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Urner bei Jagdvorbereitung tödlich verunglückt
Silenen. SDA/baz. Bei der Vorbereitung für die kommende Jagdsaison ist am Dienstagabend ein 62-jähriger Urner in der Gemeinde Silenen abgestürzt. Er erlitt tödliche Verletzungen. Die Rega konnte die Leiche noch vor Einbruch der Nacht bergen. Laut Mitteilung der Urner Polizei vom Mittwoch hielten sich zwei Brüder zur Vorbereitung auf die Jagd im Gebiet der Läged Windgällen in der Gemeinde Silenen auf. Nach derzeitigem Wissen rutschte um etwa 20 Uhr eine Felsplatte ab, auf der einer der Brüder stand. Er stürzte im steilen Felsgelände rund hundert Meter in die Tiefe und kam dabei ums Leben.
Quelle: Basler Allgemeine Zeitung, 15.8.2007
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8.8.07: Jäger bei Jagd von Auto überrollt |
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Auto überrollte Jäger
SCHWER VERLETZT / 72-jähriger Deutscher wurde trotz angezogener Bremse Opfer des eigenen Fahrzeuges im steilen Gelände.
SCHÖNBACH / Spektakulärer Unfall während eines Jagdausfluges: Ein Pensionist wurde von seinem eigenen Wagen überrollt und schwer verletzt. Der 72-jährige Deutsche war am 1. August gegen 19 Uhr mit seiner Gattin im sogenannten „Blättergraben“ auf der Jagd. Da sich seine Gattin auf einem anderen Hochstand befand, wollte der Mann den Standort wechseln. Seinen Angaben zufolge hatte er den Wagen im steilen Gelände abgestellt, den Gang eingelegt und die Handbremse angezogen. Als er den Weg genauer erkundete, hörte er plötzlich ein Rascheln hinter sich und sah, dass sein Wagen auf ihn zurollte. Der Pensionist konnte nicht mehr zur Seite springen, wurde vom Auto niedergestoßen und im Hüftbereich überrollt. Er wurde in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen. „Die Handbremse hatte zwar die Hinterräder blockiert, doch aufgrund des steilen Geländes lag auf der Hinterachse zuwenig Gewicht, dadurch kam das Auto ins Rutschen“, ermittelten die Beamten. Sie konnten nicht mehr eruieren, ob der Gang nicht eingelegt oder herausgesprungen war.
Quelle: NÖN-Online, 8.8.2007
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7.8.07: Lebenslänglich für Doppelmörder (Jäger) |
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Lebenslänglich für 52-jährigen Doppelmörder
Heilbronn - Wegen tödlicher Schüsse auf zwei Verwandte hat das Landgericht Heilbronn einen 52-jährigen Mann am Dienstag zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der erwerbslose Diplomingenieur hatte im August 2006 vor einem Krankenhaus im baden-württembergischen Öhringen eine seiner Schwestern und einen Schwager getötet sowie seine zweite Schwester und deren Ehemann durch Schüsse schwer verletzt.
Nach langwierigen Familienstreitigkeiten hatte der Mann den Verwandten am 30. August 2006 aufgelauert und nach einer kurzen Vorwarnung mit einem Revolver auf sie gefeuert. Seine 54-jährige Schwester wurde in den Kopf getroffen und sofort getötet. Ein 58 Jahre alter Schwager erlitt durch einen Kopfschuss lebensgefährliche Verletzungen und starb trotz Notoperation. Der schwer verletzte 56-jährige Schwager wurde stationär im Krankenhaus behandelt. Die zweite, 57 Jahre alte Schwester erlitt ein Streifschuss. Nach der Tat meldete sich der Mann telefonisch bei der Polizei und räumte die Tat ein. Als Jäger verfügte er über eine Waffenbesitzkarte.
Der Forderung der Staatsanwaltschaft, zusätzlich zu der Haftstrafe die besondere Schwere der Schuld festzustellen, kam das Gericht nicht nach. Schließlich habe der Mann die Tat nicht von langer Hand geplant, sondern sich erst kurz zuvor zu den Schüssen auf seine Verwandten entschlossen. Strafmildernd berücksichtigte das Gericht die Krankengeschichte des Täters, der seit über 30 Jahren in psychiatrischer Behandlung ist. «Diese Krankheit hat seine Steuerungsfähigkeit nach Überzeugung des Gerichts aber nicht beeinflusst», sagte Gerichtssprecher Roland Kleinschroth der AP. Quelle: AP, 7.8.2007
... wie geht das denn: Da ist ein Mann 30 Jahre in psychiatrischer Behandlung, erhält Jagd- und Waffenschein? - Wir fordern: Psycho-Test für Jäger!
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7.8.07: Jäger erschießt Freundin |
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Aktuelle Nachrichten von den Kanarischen Inseln
Teneriffa - 60-jähriger erschiesst seine Freundin
Santa Úrsula, 07.08.2007: Ein 60jähriger Mann hat gestern in Santa Úrsula auf Teneriffa seine 50jährige Lebensgefährtin erschossen und dann versucht sich selbst umzubringen. Gegen 21.30 wurden die Nachbarn von zwei Schüssen aufgeschreckt. Domingo Illada hatte mit dem Jagdgewehr seine Freundin getötet. Der Versuch sich mit dem nächsten Schuss selbst zu richten scheiterte. Die von den Nachbarn verständigten Rettungskräfte konnten den Mann schwer verletzt ins Universitätskrankenhaus nach Santa Cruz bringen, sein Zustand ist weiterhin kritisch. Warum der Mann zum Gewehr gegriffen hat ist bisher noch nicht bekannt.
Quelle: www.megawelle.com
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2.8.07: Jäger bedrohte Kabarettisten |
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Prozess: Bestatter bedrohte Kabarettisten
Wegen massiver Bedrohung des Erlanger Kabarettisten Klaus Karl-Kraus und seiner Lebensgefährtin muss sich der 44-jährige Bestatter Bernd V. aus Kitzingen vor Gericht verantworten. Mit massiver Gewaltandrohung soll er versucht haben, die Beziehung seiner 41-jährigen Frau zu dem Kabarettisten ("Fastnacht in Franken") zu beenden. Fast wäre dem Angeklagten dies auch gelungen.
Denn Karl-Kraus hatte - eingeschüchtert von den Drohungen - die Beziehung zu der attraktiven 41-Jährigen zunächst beendet, ohne ihr zu sagen, dass er um ihr und sein Leben fürchtet. Der Bestatter hatte die Wohnung des Kabarettisten des Nachts heimgesucht, wie Karl-Kraus und seine zeitweise um Fassung ringende heutige Lebensgefährtin vor dem Amtsgericht Erlangen schilderten. Dort soll Bernd V. seiner Frau ein Telefon aus der Hand geschlagen und mit einer Flasche gedroht haben: "Ich zerschneide Dir die schöne Visage." (...)
Er soll den Künstler mit vorgehaltener Pistole bedroht und auf ein Treppengeländer gedeutet haben: "Ich hänge Dich da hinten hin und lasse es aussehen wie Selbstmord. Ich weiß, wie so etwas geht." (...)
Waffen beschlagnahmt
Ein Polizeibeamter aus Kitzingen, schilderte, dass die Eheprobleme des Paares mehrfach auch die Polizei beschäftigt hätten. V. habe ihn sogar noch gefragt: "Was kostet es, wenn ich ihm eine aufs Maul haue?" Da bekannt war, dass V. als Jäger Schusswaffen besaß, wurden sie nach mehreren Vorfällen beschlagnahmt. Erst als Bernd V. sogar bei seinem Arbeitgeber anrief und seine frühere Frau und Kinder bedroht haben soll, entschloss sich Karl-Kraus, der Frau die Gründe für die Trennung zu gestehen und Anzeige zu erstatten. (...)
Quelle: Main Post, 2.8.2007 (Auszug)
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1.8.07: Jäger schoss Frau in Bauch - Lebensgefahr |
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43-Jährige bei Wildschweinjagd schwer verletzt
Hoyerswerda - Bei einer Wildschweinjagd in einem Maisfeld bei Hoyerswerda ist am Dienstagabend eine 43 Jahre alte Frau lebensbedrohlich verletzt worden. Ein 63-jähriger Jäger hatte der Frau in den Bauch geschossen, sagte ein Polizeisprecher in Görlitz am Mittwoch. Der Jäger war vom Ehemann der Frau gebeten worden, dabei zu helfen, Wildschweine aus seinem Maisfeld zu vertreiben. Der Vater des Maisfeld-Eigentümers trieb die Wildschweine mit einem Traktor vor die Flinte des Jägers. Ein erster Schuss streifte ein Wildschwein. Ein zweiter Schuss traf die 43-Jährige, die auf der anderen Seite des Maisfeldes stand. Die Wildschweine entkamen. (dpa)
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30.7.07: Jägerin erschießt sich selbst |
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Dreiecks-Tragödie Betrogene Ehefrau erschießt sich auf Party
Eine Dreiecksbeziehung unter Jägersleuten in einer romantischen Wienerwaldgemeinde in Niederösterreich hat am Wochenende in einer Tragödie geendet. Die betrogene Ehefrau hat sich praktisch vor den Gästen ihrer Grillparty mit einer Pistole erschossen! Der Ehemann hatte auch die Freundin eingeladen…
(...) Wie Nachbarn aber zu berichten wissen, dürfte es in der Ehe der passionierten Jäger schon seit Längerem gekriselt haben. Man munkelt, dass der Waidmann auf der Pirsch Augen auf eine andere Jagdkameradin geworfen haben soll. Bei einer kleinen Feier in der geselligen "Wildbretrunde" im stattlichen Haus des Ehepaares am Ende einer Sackgasse kam es dann am Wochenende zur Tragödie. Fest steht, dass Petra und Karl H. (Namen von der Redaktion geändert) zu einer Grillfeier eingeladen hatten. Man saß auf der Terrasse gemütlich bei Wein und Bier zusammen. Mit dabei aber auch die angebliche Rivalin... Im Laufe des Abends dürfte die Geschäftsführerin zweier florierender Firmen in Niederösterreich offensichtlich die verliebten Blicke ihres Mannes mit der vermeintlichen Geliebten nicht mehr ertragen haben.
Hausherrin lag tot im Gästezimmer Die 49-Jährige stand gegen 23 Uhr unvermutet mit starrem Blick auf und ging wortlos ins Haus. Das Lachen der fröhlichen Partyrunde erstarb dann, als plötzlich ein Schuss krachte. Ehemann und Gäste liefen hinein - und prallten entsetzt zurück. Im Gästezimmer lag blutüberströmt die Hausherrin. (...) Um jeglichen Zweifel über die Todesursache zu zerstreuen, wurde zur Sicherheit noch am Wochenende eine so genannte Schusshandanalyse durchgeführt. Wie nicht anders anzunehmen, ergab diese, dass Petra tatsächlich selbst abgedrückt hatte. Und damit einen tragischen Schlussstrich unter eine fatale Dreiecksbeziehung in Jägerkreisen gesetzt hat.
Quelle: Kronen Zeitung, 30.7.2007 (Auszug)
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28.7.07: 9 Menschen mit Jagdgwehr erschossen |
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Serbien
Neun Tote bei Amoklauf
Gräueltat eines zum Urlaub aus Österreich zurückgekehrten serbischen Gastarbeiters: In seinem Heimatdorf erschoss er neun Menschen.
Quelle: Süddeutsche, 28.7.2007
Serbischer Gastarbeiter erschießt neun Menschen
Ein Mann hat in der ostserbischen Ortschaft Jabukovac mit einem Jagdgewehr um sich geschossen - und mindestens neun Menschen getötet. (...) Unter den Erschossenen sind vier Frauen und fünf Männer im Alter zwischen 15 und 62 Jahren. Sie wurden mit einer Jagdwaffe getötet, für die der Täter einen gültigen Waffenschein besaß. Die beiden Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und sind nach Angaben der Ärzte außer Lebensgefahr.
Quelle: netzeitung.de, 28.7.2007 (Auszug)
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23.7.07: Jäger stirbt beim Jagen |
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La Palma - Jäger stirbt beim Jagen
Los Llanos de Adriane, 23.07.2007: Ein Jäger ist am Samstag in Los Llanos de Aridane auf Las Palmas in eine Schlucht gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben. Der Jäger, der einer Gruppe angehörte, die Großwild jagen wollten, wurde von seinen Kollegen vermisst gemeldet, als er nicht wie verabredet am Treffpunkt erschien. Alle Suchaktionen bis zum Einbruch der Dunkelheit schlugen fehl. Erst am Sonntagmorgen fand ein Rettungsteam die Leiche des Jägers und konnte sie mit einem Hubschrauber bergen.
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19.7.07: Vater erschießt aus Versehen Tochter |
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In Bayern hat ein Vater aus Versehen sein neun Monate altes Baby erschossen. Der 54-Jährige hantierte mit einer neu gekauften Waffe herum, es löste sich ein Schuss und traf das kleine Mädchen in seinem Hochstuhl.
München - Der Mann habe mit der halbautomatischen Schusswaffe auf seiner Terrasse in Eching bei München hantiert, um einige technische Details zu prüfen, teilte die Polizei mit. Dazu habe er auch eine scharfe Patrone in die Waffe geschoben. In der Zwischenzeit sei seine 31-jährige Frau mit der Tochter nach Hause gekommen. Die Eltern hätten das Baby in einen Hochstuhl gesetzt. Als der Vater die in mehrere Teile zerlegte Waffe wegräumen wollte, habe er unbeabsichtigt den Abzug betätigt und dabei einen Schuss ausgelöst. Das Baby wurde am Bauch getroffen und so schwer verletzt, dass es kurz darauf in einem Münchner Krankenhaus starb.
Laut Polizei ist der Vater als fachkundiger Schütze einzustufen. Für den Kauf der Waffe habe er eine Genehmigung gehabt.
Quelle: SPIEGEL online, 19.7.2007
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16.7.07: Jäger schlägt Reiterin mit Gewehrkolben |
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Dolgen (ddp-nrd). Bei einer Auseinandersetzung mit einem Jagdpächter ist am Sonntag nahe der Ortschaft Dolgen am See eine 32 Jahre alte Frau verletzt worden. Die Reiterin war zuvor mit dem 75 Jahre alten Mann in Streit geraten, weil sie seiner Ansicht nach unerlaubterweise mit einem Pferd auf seinem Land unterwegs war, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die Frau schließlich weiter ritt, hörte sie unmittelbar danach einen Knall, den sie für einen Schuss hielt. Daraufhin informierte die Frau telefonisch ihren Mann. Das Paar stellte anschließend den Jagdpächter zur Rede. Der trat den Polizeiangaben zufolge mit der Waffe in der Hand den Eheleuten gegenüber und schlug der Frau nach einem erneuten Wortgefecht mit dem Gewehrkolben ins Gesicht. Der aus Rostock stammende Jagdpächter muss sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.
Quelle: Ad-Hoc-News.de, 16.07.2007
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14.7.07: Tod nach Jagderfolg |
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Am 14. Juli 2007 gingen ein österreichischer Jagdpächter und ein 73-jähriger Jagdgast aus Deutschland in der Steiermark auf Rehbock-Jagd. Schon nach zwei Stunden schoss der Gastjäger einen Bock. Der Jagdpächter holte das getötete Tier, um es seinem Erleger zu zeigen. In seiner Freude erlitt der 73-Jährige einen Herzinfarkt. Er verstarb an Ort und Stelle.
gelesen in: WILD UND HUND 16/2007
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11.7.07: Jäger betrunken mit Waffe am Steuer |
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GROSS-GERAU. Mit einem Alkoholwert von 3,12 Promille und einer geladenen Drillingsbüchse auf dem Beifahrersitz haben Beamte der Polizeistation Groß-Gerau am Montag kurz vor Mitternacht einen 73 Jahre alten Mann aus dem Kreisgebiet in seinem Auto auf der Bundesstraße 44 angetroffen. Wie die Polizei berichtet, wollte der Mann zur Jagd fahren, konnte sich allerdings nicht einmal mehr richtig auf den Beinen halten. Eine Kontrolle ergab weiter, dass sein Führerschein bereits am Vortag von der Polizei einkassiert worden war, was ihn aber wenig zu beeindrucken schien. Vorsorglich stellten die Beamten daher in der Wohnung des Mannes dessen Waffenbesitzkarte, neun Langwaffen, eine Faustfeuerwaffe und Munition sicher und übergaben sie zur weiteren Entscheidung der zuständigen Waffenbehörde.
Quelle: echo-online, 11.7.2007
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10.7.07: Jäger erschießt sich nach Jagd vor Frau |
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Familiendrama Jäger erschießt sich nach Jagd vor Frau
Schockierendes Familiendrama nach der Jagd im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen: Vor den Augen der Ehefrau hat sich ein Waidmann mit seinem Gewehr in den Kopf geschossen. Der 47-Jährige hinterlässt zwei halbwüchsige Kinder. Motiv für die Verzweiflungstat des Mannes dürfte eine bevorstehende Trennung gewesen sein.
In der Ehe der beiden passionierten Jäger aus einer kleinen Marktgemeinde im südlichen Niederösterreich dürfte es aller Wahrscheinlichkeit nach schon seit längerem gekriselt haben. Die 42-Jährige wollte sich offensichtlich von ihrem um fünf Jahre älteren Ehemann trennen. Das dürfte dieser nicht verkraftet haben. In der Nacht auf Sonntag kam es jedenfalls zur Tragödie. Nachdem der 47-Jährige seine auf einem anderen Hochstand gewesene Frau mit dem Auto abgeholt hatte, eröffnete ihm diese, sich tatsächlich scheiden lassen zu wollen. In seiner Verzweiflung blieb der Waidmann kurz vor 22 Uhr auf einer kaum befahrenen Landstraße stehen, stieg aus dem Wagen und griff zu seinem Gewehr. Ehe die Gattin noch irgendwie reagieren konnte, schoss sich der Jäger vor ihren Augen zweimal in den Kopf. Für den zweifachen Familienvater kam jede Hilfe zu spät. Die Frau erlitt einen schweren Schock. Zurück bleiben zwei halbwüchsige Kinder.
Quelle: Kronen Zeitung Österreich, 10.7.2007
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8.7.07: Volksmusiker erschießt sich mit Jagdgewehr |
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Moik trauert um den Hias
Der Komiker und Musiker hat sich am Samstag erschossen – kurz nach gemeinsamer Tournee
Er nannte sich „Urviech der Nation“, und wurde in den 80er Jahren mit seiner Schlagfertigkeit zu einer Fernsehlegende. Elf Jahre lang war der Musiker und Komiker Hias Mayer für viele die unterhaltsamere Hälfte des Musikantenstadls – weshalb der eifersüchtig gewordene Karl Moik den Blödelbarden Anfang der 90er aus seiner Volksmusiksendung warf. Doch in den Folgejahren haben sich Moik und der Hias wieder versöhnt. Und so trauert der Moderator nun um seinen ehemaligen Showpartner.
Hias Mayer hat sich am Samstagabend im Alter von 56 Jahren in seiner Wohnung im steirischen Donnersbach das Leben genommen.
„Ich habe Samstagnacht davon erfahren und bin ganz bestürzt“, sagte Karl Moik gestern zur tz. „Der Hias war ein Genie – aber wie so oft liegen Genie und Wahnsinn nah beieinander.“ (...)
Hias Mayer wanderte gerne und ging auf die Jagd – bis er am Samstag sein Gewehr auf sich selbst richtete und abdrückte…
Quelle: tz-online, 8.7.2007 (Auszug)
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tz München, 9.7.2007 |
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6.6.07: Jäger drohte eigene Mutter zu erschießen |
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In St. Michael in der Obersteiermark hat die Polizei einen 40-Jährigen verhaftet. Die Mutter des Mannes wollte, dass er aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Daraufhin drohte er die Mutter zu erschießen. Als die Mutter meinte, sie werde die Schlösser austauschen, beschimpfte er sie und drohte ihr, sie zu erschießen. Daraufhin rief die Frau die Polizei. Waffe abgenommen Da der Mann Jäger ist und eine Waffe besitzt, wurde ihm diese abgenommen. Der 40-Jährige wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Bei den Einvernahmen zeigte sich der 40-Jährige nicht geständig. Quelle: ORF, 6.6.2007
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27.5.07: Jäger schießt Radfahrer |
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Bei einem Jagdunfall ist in Oberglatt (ZH) ein Radfahrer von Schrotkugeln getroffen und verletzt worden. Der Jäger wollte eigentlich einen Fuchs treffen.
Der 60-jähriger Jäger erlegte kurz nach 04.30 Uhr einen Fuchs an einem Strassenbord bei Oberglatt. Der Jäger übersah dabei einen Radfahrer, der sich genähert hatte und von einigen Kugeln der Schrotladung getroffen wurde.
Mit mittelschweren Verletzungen an Ohr und Oberarm sowie am Bein und Fuss wurde der 43-Jährige durch den Jäger ins Spital gebracht, wo er operiert werden musste. Der genaue Unfallhergang sei noch unklar und werde durch die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland untersucht, teilte die Zürcher Kantonspolizei am Sonntag mit.
Quelle: www.20min.ch, 27.05.2007
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20.5.2007: Jäger erschossen - War´s sein Dackel? |
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Abendzeitung Nürnberg, 19./20.5.2007 |
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16.5.07: Jäger dürfen nicht Polizei spielen |
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Jäger dürfen mit Schusswaffen nicht Polizei spielen Gericht bestätigt Entzug der Waffenbesitzkarte
Darmstadt (dpa/lhe). Jäger dürfen mit ihren Schusswaffen nicht Polizei spielen. Schon ein einziger missbräuchlicher Schuss kann zum Entzug der Waffenbesitzkarten führen. Das geht aus einer rechtskräftigen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Darmstadt hervor. Die Richter wiesen die Klage eines Jägers gegen den Landkreis Darmstadt-Dieburg zurück (Aktenzeichen: Aktenzeichen 5 E 543/06 (3).
Der Jäger hatte nachts von einem Hochsitz aus drei Menschen beobachtet, die sich mit Taschenlampen ausgerüstet einem ehemaligen Munitionsgelände näherten. Er sprach sie an und bekam auch eine Antwort. Da sich das Trio aber nicht zeigte, gab der Jäger einen Warnschuss in die Luft ab. Wegen dieses Schusses zog der Landkreis die drei Waffenbesitzkarten des Jägers ein. (...)
Quelle: Frankfurter Rundschau, 16.5.2007 (Auszug)
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16.5.07: Nächtlicher Warnschuss |
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Nächtlicher Warnschuss: Jäger verliert Waffen
Justiz: Verwaltungsgericht sieht berechtigte Zweifel an Nervenstärke und Zuverlässigkeit
DARMSTADT-DIEBURG. Bereits ein einziger unzulässiger Schuss kann einen Jäger die Erlaubnis zum Waffenbesitz kosten. Das hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Darmstadt in einer jetzt veröffentlichten Einzelrichterentscheidung erklärt. Ein in missbräuchlicher Weise abgegebener Schuss mit der Jagdwaffe, so das Gericht, weckt demnach begründete Zweifel an der Zuverlässigkeit des Jägers. Dem Rechtsstreit lag die Klage eines Jägers gegen den Landkreis Darmstadt-Dieburg zugrunde. Die Kreisverwaltung hatte ihm Waffenbesitzkarten für seine Jagdwaffen entzogen.
Der Jäger hatte nachts von einem Hochsitz aus drei Personen beobachtet, die sich mit Taschenlampen einem ehemaligen Munitionsgelände näherten, das zuletzt durch die US-Streitkräfte genutzt worden war. Als der Jäger die Unbekannten anrief, antworteten diese zwar, ihr genauer Standort war für den Jäger jedoch nicht erkennbar. Der Jäger gab daraufhin einen Warnschuss in die Luft ab.
Wegen dieses Vorgangs widerrief der Landkreis die drei Waffenbesitzkarten für den Jäger. Das Darmstädter Gericht bestätigte nun die Auffassung des Kreises, dass der Warnschuss nicht durch das Waffengesetz gedeckt war. Der Schuss sei weder im Rahmen der Jagdausübung abgefeuert worden, noch habe ein Fall von Notwehr oder Notstand vorgelegen. Eine Privatperson dürfe nicht mit Schusswaffeneinsatz polizeiliche Funktionen wahrnehmen.
Der Jäger, so das Gericht, habe durch sein Verhalten erkennen lassen, dass er in Konfliktsituationen unter besonderer nervlicher Anspannung nicht so reagiere, wie dies von einem Waffenbesitzer erwartet werden müsse. Bei einem so gravierenden Zwischenfall rechtfertige bereits ein einmaliges Fehlverhalten die Annahme, dass auch in Zukunft ein missbräuchlicher Einsatz von Schusswaffen drohe (Aktenzeichen 5 E 543/06 - 3).
Quelle: Echo online, 16.5.2007
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15.5.07: Frau erschossen |
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Zwei Jahre Haft für fahrlässige Tötung
Wegen Mordes an seiner 25-jährigen Ehefrau ist ein 30-Jähriger am Landesgericht Klagenfurt vor einem Geschworenensenat gestanden. Verurteilt wurde er wegen fahrlässiger Tötung. Das Urteil von acht Monaten unbedingt ist nicht rechtskräftig.
"Mitten ins Herz geschossen"
Das Urteil der Geschworenen vom Dienstagabend lautet auf 24 Monate Haft - acht davon unbedingt.
Die Geschworenen folgten damit nicht der Linie der Anklage. Laut Staatsanwältin Sandra Agnoli hatte der Mann im September 2006 mit einem Jagdgewehr seiner Frau mit voller Absicht "mitten ins Herz" geschossen. Die Verteidigung sprach hingegen von einem "tragischen Unfall".
Depressionen und Zukunftsängste
"In meiner Firma ist immer mehr Arbeit geworden, ich hab mich nicht mehr ausgesehen", erklärte der Angeklagte seine Depressionen, die ihn rund ein halbes Jahr vor dem Unglück quälten. Er habe Angst gehabt, seine Arbeit zu verlieren und seine Frau und seine zwei kleinen Söhne (drei und fünf Jahre) nicht mehr ernähren zu können.
"Ich hab da meinem Vater erzählt, dass ich nimmer leben mag", erzählte der passionierte Jäger.
Um sich umzubringen, habe er am Unglücksabend ein Jagdgewehr aus dem Schrank geholt und sei zu seiner Frau gegangen. "Damit sie mich vom Selbstmord abhält", begründete der Angeklagte.
Erst hab er sich die Waffe an den Hals gesetzt, als er sie herunternahm, habe sich ein Schuss gelöst, der seine Frau traf.
Anklage vermutet Eifersucht
"Dieser Schuss traf mitten ins Herz", erklärte die Staatsanwältin. Zwar habe der Kärntner an Depressionen gelitten, er sei jedoch eifersüchtig geworden, "weil ihm die Ehefrau mit dem Verlassen gedroht hat", schenkte Agnoli der Version des Jägers keinen Glauben.
"Ein unbeabsichtigter Schuss löst sich auch bei einem erfahrenen Schützen fallweise", erläuterte der Sachverständige für Schießwesen, Ingo Wieser. Im Falle der entsprechenden Einstellung der Waffe könne ein Schuss nicht nur "durch eine Fingerkrümmung", sondern gegebenenfalls auch durch einen Stoß ausgelöst werden. (...)
kaernten.ORF.at; 15.5.07 (Auszug)
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14.5.07: Jungjäger mit Kopfschuss tot gefunden |
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Jäger tot gefunden
Ansbach (no/ots) Ein 18jähriger Jungjäger wurde am späten Sonntagabend bei Ohrenbach tot in einem Hochsitz aufgefunden.
Der junge Mann, der ein Jagdgewehr und einen Jagdhund dabei hatte, wurde von seinem Vater gegen 23 Uhr mit einer Kopfschusswunde entdeckt. Der Vater wollte in dem Waldstück bei Oberscheckenbach nach dem Rechten sehen, da sein Sohn nicht nach Hause gekommen war.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Zur Klärung des näheren Sachverhalts ordnete die Staatsanwaltschaft Ansbach eine Obduktion sowie die Hinzuziehung eines Waffensachverständigen an. Quelle: Neumarktonline, 14.5.2007
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12.5.07: Elefant tötete Jäger |
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Elephant kills South African hunter Johannesburg - South African professional hunter Christo Kaiser has been killed by an elephant in Botswana.
Kaiser, 40, the owner of Unico Hunting Safaris in Lephalale (formerly Ellisras), died on Friday, a close friend of his, Phillip Bronkhorst, said on Saturday. "He was killed in the northern part of Botswana on Friday morning. He was killed by an elephant," said Bronkhorst. He said no details of the incident were known, but nobody else was injured. Kaiser had been accompanying four Spanish hunters who wanted to shoot elephant. His body would remain in Maun, Botswana, until a post mortem had been carried out. Bronkhorst said the rest of the group was on its way back to South Africa.
Unico's website offers hunts with a range of trophies, starting at USD 250 (about R1,733) for a jackal, USD12,000 (about R83,227) for a buffalo, USD29,000 (about R201,134) for a lion and USD47,500 (about R335,590) for a rhino.
The cost of elephant trophies is available "on request".
Published on the Web by IOL on 2007-05-12 14:35:15
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12.5.07: Ehefrau mit Jagdgewehr erschossen |
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Prozess
Ehefrau mit Jagdgewehr erschossen
Ein 30 Jahre alter Kärntner muss sich am Dienstag wegen Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seine 25 Jahre alte Ehefrau mit seinem Jagdgewehr erschossen zu haben.
Zwei Buben wurden Halbwaisen
Der Fall ereignete sich im letzten September. Zwei Buben im Alter von drei und fünf Jahren sind damals zu Halbwaisen geworden. Der Anwalt des Angeklagten spricht von einem Unfall.
Täter soll an Depressionen gelitten haben
Der Elektriker aus dem Bezirk Wolfsberg hatte laut Ermittlungen der Polizei an schweren Depressionen gelitten und sich in den Wochen vor der Bluttat in Behandlung befunden.
An einem Sonntagabend nahm er laut Anklage ein Gewehr, das er als passionierter Jäger griffbereit hatte, und schoss seiner Ehefrau aus nächster Nähe in die Brust.
Opfer war nicht mehr zu helfen
Als die Polizei am Tatort eintraf, lag die Frau blutüberströmt am Boden. Ihr Mann stand völlig apathisch neben der Sterbenden, er ließ sich widerstandslos abführen. Der Notarzt versuchte noch, das Leben der 25-Jährigen zu retten, doch die Verletzung war tödlich.
Quelle: ORF, 12.5.2007
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10.5.07: Fehlschuss tötet Jäger |
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Verurteilte legten Berufung ein –und stehen nun erneut vor Gericht
Schwerin • Vor vier Jahren brachte ein Fehlschuss, der einem Wildschwein gegolten haben soll, einen Waidgenossen um. Zwei Jäger wurden wegen fahrlässiger Tötung auf Bewährung und zu einer Geldbuße von 8000 Euro verurteilt. Der Jagdschein wurde entzogen. Die Verurteilten gingen deshalb in Berufung. Im Juli 2003 kam auf einem Rapsfeld nordöstlich von Schwerin ein 67 Jahre alter Jäger auf tragische Weise ums Leben. Er wurde von Teilen eines Geschosses getroffen, das einem Wildschwein galt. Dafür wurden zwei seiner Jagdgefährten im Dezember 2005 vom Amtsgericht Schwerin wegen fahrlässiger Tötung zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Der damals 28 Jahre alte Schütze zu 15 Monaten, sein Vater als Revierverantwortlicher zu 12 Monaten. Zudem sollten sie insgesamt mehr als 8000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen. Bei solch einer Verurteilung folgt zudem zwangsläufig, was für leidenschaftliche Jäger besonders bitter ist: Der Entzug des Jagdscheins durch die Jagdbehörde. Die Strafen erschienen den Angeklagten als zu hart. Sie legten Berufung ein. Gestern begann nun die erneute Verhandlung. (...)
Schon der Prozess 2005 am Amtsgericht hatte für Aufsehen gesorgt. Drei Monate Verhandlung, in denen die Wogen oft hochschlugen. Die Vorsitzende des Berufungsgerichts, Richterin Sigrun Meermann, mahnte deshalb gestern vorsichtshalber gleich zu Prozessbeginn bei allen Beteiligten eindringlich Sachlichkeit an. Die beiden angeklagten Jäger hatten in der ersten Verhandlung die Verantwortung für den Tod ihres Jagdgefährten abgestritten. „Von Reue war nichts zu spüren“, hatte ihnen das Gericht bei der Urteilsbegründung vorgehalten - und der Verteidigung vorgeworfen, mit pietätlosem Verhalten der Familie des Opfers zusätzlich Schmerz bereitet zu haben. Im Übrigen hatten die Richter an der Schuld von Vater und Sohn keine Zweifel gelassen. Sie stellten eine Vielzahl erheblicher Verstöße gegen Unfallverhütungsvorschriften und leichtsinniges Verhalten fest.
Den todbringenden Schuss hatte der zur Tatzeit 26-jährige Sohn vom Dach eines Traktors abgegeben. Auf Anweisung seines Vaters in eine schmale Schneise, in deren Nähe sich der ältere Jagdgefährte aufhielt. Dabei hätte das bereits angeschossene Schwein nach Auffassung des Gerichts gefahrlos nur wenig später auf freiem Feld erlegt werden können. Der damals 61 Jahre alte Vater hätte als Jagdleiter unter anderem eine Einweisung vornehmen und über die Standorte der anderen Beteiligten informieren müssen. So trage er ebenfalls Schuld, heißt es im Urteil. (...)
Quelle: Schweriner Volkszeitung, 10.5.2007 (Auszug)
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1.5.07: Jäger bei Fuchsjagd abgestürzt - tot |
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Jäger von Felsen gestürzt: tot
Bei der Jagd ist Montagnachmittag ein 66-Jähriger tödlich verunglückt. Der Jäger aus Niederschrems im Bezirk Gmünd dürfte bei der Jagd kopfüber von einem Felsen gestürzt sein. Auf der Pirsch Der 66-jährige hatte Jungfüchsen nachspüren wollen. Dabei soll er auf einen Felsen geklettert sein. Doch als der Mann gegen Abend noch nicht zurück gekommen war, machten sich Jagdkollegen auf die Suche.
Nach einer Stunde fanden sie den Jäger am Fuße eines Felshanges. Für ihn kam aber jede Hife zu spät.
Quelle: ORF, 1.5.2007
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30.4.07: Versehenlich beinahe Nachbar erschossen |
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Nur ein Meter hat gefehlt, dann hätte ein nichtahnender Fisser einen Schuss aus einem Jagdgewehr abbekommen. Gefeuert hat ein Nachbar, der auf seiner Terrasse mit seinem Jagdgewehr hantierte. Projektil prallte mehrmals ab Der 53-jährige Schütze - übrigens Besitzer einer gültigen Jagdkarte - befand sich mit der geladenen Waffe auf seiner Terrasse. Aus Versehen drückte er den Abzug und es löste sich ein Schuss. Wie die Ermittlungen ergaben, traf das Geschoß erst ein metallenes Balkongeländer eines 150 Meter entfernten Hauses. Von dort prallte es ab und flog weiter durch eine Balkontür in eine Wohnküche im dritten Stock. Dort schlug es dann an der Wand auf - nur einen Meter oberhalb eines Sofas, auf dem sich gerade ein nichtsahnender Nachbar des Schützen befand.
Quelle: ORF, 30.4.2007
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23.4.07: Warum darf jeder Jäger Pistole kaufen? |
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Körting spricht sich für schärferes Waffengesetz aus
«Viel zu liberal»
Nach dem starken Anstieg der bewaffneten Jugendgruppengewalt im vergangenen Jahr hat sich Innensenator Ehrhart Körting (SPD) für eine Verschärfung des Waffengesetzes ausgesprochen. Er halte das Waffenrecht grundsätzlich für «viel zu liberal», sagte Körting am Montag im parlamentarischen Innenausschuss.
Berlin (ddp-bln). Nach dem starken Anstieg der bewaffneten Jugendgruppengewalt im vergangenen Jahr hat sich Innensenator Ehrhart Körting (SPD) für eine Verschärfung des Waffengesetzes ausgesprochen. Er halte das Waffenrecht grundsätzlich für «viel zu liberal», sagte Körting am Montag im parlamentarischen Innenausschuss. Für ihn sei es beispielsweise nicht nachvollziehbar, weshalb sich jeder Jäger eine Pistole kaufen dürfe, die er dann nie benutze. Dies sei lediglich «Liebe an der Waffe», die man nicht fördern sollte, fügte der derzeitige Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK) hinzu. (...)
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21.4.07: Mehr Sicherheit bei der Jagd |
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"Mehr Sicherheit bei der Jagd" dieses Ziel hat sich der niederösterreichische Landesjagdverband für das heurige Jahr gesetzt. Immer wieder kommt es zu Jagdunfällen, bei denen Personen verletzt werden.
Verband bietet Schießübungen an
Mit den orangefarbenen Signalbändern sind die Jäger jetzt schon unterwegs - zu ihrer eigenen Sicherheit. Um den Jagdbetrieb noch sicherer zu machen, werden jetzt vom Verband Schießübungen angeboten. Alle drei Jahre sollen die Jäger und Jägerinnen die Schießübung absolvieren. Die Teilnahme an den Übungen ist freiwillig.
Diese Maßnahme verpflichtend einzuführen, sei nicht notwendig, sagt Landesjägermeister Christian Konrad beim Landesjägertag im Stift Lilienfeld.
Das freiwillige Übungsschießen wird in Niederösterreich seit Jahresbeginn angeboten - und gut angenommen, wie es beim Landesjagdverband heißt.
Quelle: ORF
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4/2007: Grüne wollen schärferes Waffenrecht |
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Die Grünen im Europäischen Parlament wollen eine Reform der Feuerwaffenrichtlinie (91/477) für eine deutliche Verschärfung des Waffenrechts in der EU nutzen. (...) ...will die Berichterstatterin des EU-Parlaments, Gisela Kallenbach (Grüne), den Jägern den Besitz und Erwerb von Waffen erschweren. So sieht eine der Ideen der Grünen vor, dass zwischen dem Kauf einer Waffe und ihrer Aushändigung 15 Tage vergehen sollen, um Spontankäufe in Mordabsicht zu vermeiden. (...)
Quelle: WILD UND HUND 8/2007 (Auszug)
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18.4.07: Amok-Jäger vor Gericht |
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Amberg: Saltendorfer Amokläufer vor Gericht - Prozess nach Wirtshausschießerei geht weiter
Seit gestern läuft der spektakulären Prozess gegen den Saltendorfer Amokläufer in Amberg: einmal Mord, sechsmal versuchter Mord, so die Anklage gegen den mutmaßlichen Todesschützen. 2005 hatte der Jäger in einer Kneipe in Saltendorf im Landkreis Wernberg/ Köblitz um sich geschossen - jetzt packt er vor Gericht aus. Der 50-Jährige hatte gestern bei der Verhandlungseröffnung nahezu ein Geständnis abgelegt; die Tötungsabsicht hat er allerdings bestritten.
Quelle: TV aktuell. 18. April 2007 (Auszug)
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16.4.07: Haftverschonung für Totschläger |
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Angehörige empört über Freilassung eines krebskranken 75-Jährigen
Der Anruf kam zur Mittagszeit: «In zwei Stunden steht Ihr Vater mit dem Taxi vor Ihrer Tür.» Landwirt Ralf K. aus dem mittelfränkischen Geckenheim war entsetzt: Vor zwei Wochen erst hatte sein Vater Rudolf K. vermutlich seine Mutter Helga erschossen - und nun sollte er auf richterlichen Beschluss wieder in sein Haus einziehen.
Nürnberg (ddp-bay). Der Anruf kam zur Mittagszeit: «In zwei Stunden steht Ihr Vater mit dem Taxi vor Ihrer Tür.» Landwirt Ralf K. aus dem mittelfränkischen Geckenheim war entsetzt: Vor zwei Wochen erst hatte sein Vater Rudolf K. vermutlich seine Mutter Helga erschossen - und nun sollte er auf richterlichen Beschluss wieder in sein Haus einziehen. Der wegen Totschlags festgenommene Bauer hat Haftverschonung erhalten - weil er zu krank ist.
Die Angehörigen des Opfers sprechen von einem Justizskandal. Doch Nürnbergs Justizsprecher Andreas Quentin spricht vom «Ermessensspielraum» des Ermittlungsrichters und davon, dass «Fragen der Verhältnismäßigkeit» bei der Entscheidung eine Rolle gespielt hätten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur ddp stellte ein Anstaltsarzt der Justizvollzugsanstalt Nürnberg bei dem 75-Jährigen Haftunfähigkeit fest. Er soll an Krebs in fortgeschrittenem Stadium leiden und nur noch wenige Monate zu leben haben. Darin soll auch der Auslöser für die Tat zu finden sein. Dessen ungeachtet alarmierte die Familie des Mannes nach der Rückkehr-Ankündigung sofort die Polizei. Sie fühle sich bedroht von dem passionierten Jäger. Er war rechtmäßig im Besitz mehrerer Waffen, die nach einer gründlichen Durchsuchung des Hofes bei Bad Windsheim sichergestellt worden waren. Dennoch fuhren nochmals drei Streifenwagen an dem Anwesen vor. Die Beamten durchsuchten es - und fanden tatsächlich in der Scheune eine geladene Waffe nebst 1000 Schuss Munition.
Quelle: ddp, 16.4.2007 (Auszug)
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11.4.07: Waffen im Haus erhöhen Selbstmordrate |
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In einer US-weiten Studie haben Harvard-Forscher den Einfluss von Schusswaffenbesitz auf die Zahl der Selbstmorde untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Je mehr Waffen verfügbar sind, desto mehr Menschen nehmen sich das Leben - unabhängig von der Suizidart.
Matthew Millers Forschungsergebnisse dürften der mächtigen Waffenlobby in den USA nicht gefallen. "Wir haben festgestellt, dass dort, wo es mehr Waffen gibt, auch mehr Selbstmorde begangen werden." Miller und seine Kollegen von der Harvard School of Public Health haben nach eigenen Angaben erstmals in den USA in einer repräsentativen Studie den Zusammenhang von Schusswaffenbesitz und Suizidrate für jeden einzelnen Bundesstaat untersucht. (...)
In den 15 US-Bundesstaaten mit den höchsten Waffenbesitzquoten hätten sich doppelt so viele Menschen umgebracht wie in den sechs Staaten mit der geringsten Waffenquote. Die höhere Selbstmordrate hänge allein mit der Nutzung von Waffen zusammen, berichten die Forscher. Es gebe keinen Zusammenhang von Waffenbesitz und übrigen Suizidarten, betonen sie. (...)
Gegenmaßnahme: Waffenbesitz beschränken
Millers Studie deckt sich mit Erkenntnissen Schweizer Forscher, die 2006 festgestellt hatten, dass der der Zugang zu Schusswaffen einen direkten Einfluss auf die Häufigkeit von Suiziden mit Schusswaffen hat. Staaten mit einem besonders liberalen Waffenrecht wie die USA und die Schweiz stünden in den Selbstmordstatistiken weltweit ganz oben, berichteten Vladeta Ajdacic-Gross und seine Kollegen von der Universität Zürich im "American Journal of Public Health". In Ländern, welche die Verfügbarkeit von Schusswaffen in den vergangenen zwei Jahrzehnten eingeschränkt hätten, sei die Zahl der Selbstmorde mit Schusswaffen nachweisbar gesunken. (...)
Quelle: SPIEGEL online, 11.4.2007
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2.4.07: Jäger erschießt Ehefrau |
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Tötungsdelikt in Geckenheim
Ein 75-jähriger Landwirt hat in der Nacht zum 01. April 2007 in Geckenheim/Lkrs. Neustadt/Aisch-Bad Windsheim seine 68-jährige Ehefrau getötet. Das Motiv der Tat ist derzeit noch unklar.
Am 01.04.2007 gegen 08:30 Uhr verständigte der Sohn des Ehepaars die Einsatzzentrale Mittelfranken und teilte mit, dass er im Hause seiner Eltern sei, nachdem ihn sein Vater angerufen und mitgeteilt hatte, dass „er etwas Schlimmes angestellt habe.“ Sofort wurde eine Streife der PI Bad Windsheim zum Tatort beordert.
In einem Raum des Obergeschosses fanden die Beamten die Leiche der 68-Jährigen. Sie wies Schussverletzungen auf. Der dringend tatverdächtige 75-Jährige saß im Erdgeschoss und unterhielt sich mit seinem Sohn. Er wurde festgenommen.
Die Mordkommission der Kripo Ansbach und der Erkennungsdienst haben die Ermittlungen aufgenommen. Der 75-Jährige wird zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Mann war als Jäger rechtmäßiger Besitzer mehrer Schusswaffen.
Quelle: www.polizei.bayern.de, 2.4.2007
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27.3.07: Jäger erschießt Ehefrau und sich |
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Rentner erschießt Ehefrau und sich selbst
Heidenrod (ddp). Ein 77-jähriger Mann hat am Morgen in einem Dorf im Taunus erst seine Ehefrau erschossen und dann sich selbst. Der Rentner hatte die Tat kurz vorher bei der Rettungsleitstelle des Rheingau-Taunus-Kreises angekündigt. Die Polizei umstellte daraufhin das Haus in Heidenrod-Huppert und versuchte, per Lautsprecher Kontakt aufzunehmen. Als keine Reaktion kam, drangen die Einsatzkräfte in das Haus ein. Dort fanden sie die Leichen des 77-Jährigen und seiner gleichaltrigen Frau. Der Ehemann war nach Polizeiangaben Jäger und besaß für die Jagd mehrere Schusswaffen - eine davon benutzte er offenbar für die Tat. Die Ermittler vermuten, dass sein Motiv in privaten Problemen lag. So sei bekannt geworden, dass die Ehefrau krank war.
Quelle: www.e110.de, 27.03.2007
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24.3.07: Jäger erschossen - 1000 € Strafe |
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Jäger erschossen - 1000 € Strafe für Schützen
(...) Tödlicher Irrtum in der Abenddämmerung. Ein Jäger wollte eine Wildsau erlegen - doch er traf seinen besten Freund. Jetzt hat das Annaberger Amtsgericht den Hobbyschützen zur Verantwortung gezogen.
Das Drama im Maisfeld bei Walthersdorf (Kreis Annaberg): 1000 Euro Strafe muss Joachim L. (50, arbeitslos) ans Gericht zahlen - 1000 Euro für das Leben seines Kumpels Michael H. (42, damals Angestellter bei der Müllabfuhr). (...) Mit einem dritten Jäger waren die Männer im Oktober 2006 auf Beutezug gegangen. Doch in der Dunkelheit fiel ein tödlicher Schuss - versehentlich (...).
Das Gericht ging von fahrlässiger Tötung aus. „Eine unglückliche Verkettung von Umständen“, so Richter Müller. Allerdings: Beim Opfer wurde „erhebliches Mitverschulden“ ausgemacht - Michael H. war seinem Kumpel direkt vor den Jagdkarabiner gelaufen. „Das Verhalten widersprach jedem jagdlichen Brauchtum“, so das Gericht.
Quelle: SZ-online 24.3.07 (Auszug)
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20.3.07: Totes Baby in Tiefkühltruhe - Vater Jäger |
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"Er kümmerte sich kaum um seine Kinder", sagte die Angeklagte aus. Lieber sei er zur Jagd gegangen.
Im großen Schwurgerichtssaal 600 des Nürnberger Landgerichts scheinen die Rollen klar verteilt: Auf der Anklagebank die Mutter, die ihre Tochter nach der Geburt erwürgt und im Eisschrank versteckt hat. Als Nebenkläger der Vater des toten Säuglings und der beiden Söhne, mit dem Susanne H. 14 Jahre zusammengelebt hatte. (...)
Es war ein Sonntag in den Faschingsferien des vergangenen Jahres, als der Siemens-Ingenieur mit seinem Anwalt zur Polizei ging. Beim Pizzaholen hatte er bereits anderthalb Monate zuvor das tote Kind entdeckt, mit Rücksicht auf die beiden Söhne aber zunächst geschwiegen. «Mir war klar, dass meine Partnerin in einer Kurzschlussreaktion das Baby tötete, um mir nicht nachträglich die Schwangerschaft offenbaren zu müssen», sagt der Vater aus. (...) Richter Peter Wörner zeigt wenig Verständnis für diese passive Reaktion sowie die Art, wie der 45-Jährige auf den grausigen Fund reagierte: «Sie haben die Leiche wie eine Weihnachtsgans wieder zurück ins Kühlfach geschoben!» «Er kümmerte sich kaum um seine Kinder», sagte die Angeklagte aus. Lieber sei er zur Jagd gegangen. (...)
Quelle: PR INSIDE, 20.3.2007 (Auszug)
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19.3.07: Jäger wollte Familie umbringen |
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Landwirt drohte Familie umzubringen
Die Spezialeinheit Cobra hat am Sonntagabend im Bezirk Graz-Umgebung eine Bluttat verhindert. Ein 75 Jahre alter Landwirt hat gedroht, seine Familie und seine Nachbarn umzubringen.
Streit mit Sohn
In einem Bauernhaus in Großstübing auf 1.000 Meter Seehöhe nahm die Cobra den Landwirt fest. Er hatte gedroht seine Familie und schließlich sich selbst umzubringen. Grund war ein Streit mit seinem Sohn. (...)
Auf der Alm verhaftet Sonntagabend eskalierte die Situation. Der Altbauer nahm eine Schusswaffe zur Hand und bedrohte seine Familie. Danach flüchtete der 75-Jährige auf die Alm.
Dort konnte die Cobra den Mann ausfindig machen, die Jagdwaffen sicherstellen und ihn festnehmen. (...)
Anfang Jänner kam es in Schäffern zu einer Familientragödie: Ein Landwirt erschoss seine Frau, seinen Sohn und danach sich selbst. Psychologen forderten daraufhin regelmäßige Psychotests für alle Waffenbesitzer - auch für Jäger. (...)
Quelle: ORF, 19.3.2007
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16.3.07: Tödlicher Unfall mit Flinte |
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Tödlicher Unfall mit Flinte: Bewährungsstrafe für Jäger
Er warf sein Jagdgewehr ungesichert auf den Rücksitz des Autos. Dabei löste sich ein Schuss, der seinen Kollegen tödlich verletzte. Jetzt ist ein Jäger aus Wismar zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Wismar - Der vorsitzende Richter des Amtsgerichtes sprach bei der Urteilsbegründung von einem "eklatanten Verstoß gegen Jagdvorschriften" und einem "unglaublichen Maß an Pflichtwidrigkeit". Nach einem erfolglosen Jagdausflug im Dezember 2005 bei Jesendorf hatte der 42-jährige Mann nach eigenen Angaben seine doppelläufige Flinte auf den Rücksitz des Autos geworfen. Dabei löste sich ein Schuss und verletzte das 61-jährige Opfer schwer im Bauch. Das sei nur passiert, weil die Waffe entsichert und zusätzlich geschärft gewesen sei, urteilte das Gericht.
(...) Dass der Unfallverursacher bereits auf der Pirsch betrunken war, konnte das Gericht nicht belegen - obwohl nach dem Unfall ein entsprechend hoher Blutalkoholwert bei ihm festgestellt wurde. Er will erst nach dem Unglücksschuss im Schock zur Schnapsflasche gegriffen haben. Quelle: FOCUS online, 16.3.2007 (Auszug)
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13.3.07: Waffenmesse |
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Sicherheit
Mörderische Waffen, die niemand braucht
Auf der Internationalen Waffenausstellung in Nürnberg hat die Branche gezeigt, was sie zu bieten hat. Dabei gab es nicht nur Jagdgewehre und Messer zu sehen. Das Interesse an Kriegswaffen nimmt immer mehr zu. Die Polizeigewerkschaft warnt vor den Folgen. (...)
Bilder wie aus Rambos geheimem Arsenal
Die IWA hat deutlich gemacht, warum. Bedrohlich muteten vor allem die Auslagen der Aussteller in Halle 3 der Waffenmesse an. Dort ballten sich die Stände der Aussteller von Waffen, die aussehen, als stammten sie direkt aus Rambos Arsenal. So bietet beispielsweise die russische Waffenfirma „Molot“ in erster Linie Waffen an, die auf dem System des leichten Sturmgewehres AK-47, auch bekannt als Kalaschnikow, basieren. Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Ausführungen des Gewehrs. Eine halbautomatische Büchse, „Vepr“ die in mehreren Jagdkalibern angeboten wird, und eine halbautomatische Schrotflinte, „Vepr – 12 Molot“ im Kaliber 12/76 Magnum. Das sind Waffen die eine immense Feuerkraft haben und trotzdem in Deutschland für Jagd- und Sportschützen angeboten werden. Sie sind vom neuen Waffengesetz gedeckt, auch wenn sie für Laien wie die Kriegswaffen aussehen, die täglich von den Rebellen im Irak und in Afghanistan benutzt werden. Eins ist jedoch klar. Für die Ausübung der Jagd sind sie völlig ungeeignet. Sie bieten nichts, was nicht auch mit einer herkömmlichen Repetierbüchse oder Schrotflinte erreicht werden könnte. In sechs Hallen stellten am Wochenende 1055 Hersteller aus 48 Ländern ihre Produkte vor. Über sechzig Prozent der Aussteller verkauften Jagd- und Sportwaffen, Faustfeuerwaffen (Pistolen, Revolver), sowie Soft-Air-Waffen. Das weltweite Handelsvolumen für Jagd- und Sportwaffen liegt bei etwa 6 Milliarden Euro. (...)
Joachim Streitberger, hauptamtlicher Sprecher des „Forums Waffenrecht“ (FWR), der Interessenvertretung der über 2 Millionen legalen Waffenbesitzer, Sportschützen und Jäger in Deutschland: „Wer will sich anmaßen zu sagen, was verkauft werden darf und was nicht“, sagte Streitberger WELT ONLINE. Er streitet die potentielle Bedrohung ab (...)
Perverse Form der Vermarktung
Trotzdem nimmt die Vermarktung und Weiterentwicklung solcher Gewehre fast perverse Formen an. Mit dem Spruch „Freizeit neu erleben“ wirbt die Waffenfirma „Röhm“ für ihre neuen Produkte. Und die kommen recht martialisch daher. (...)
Quelle: WELT, 12.3.2007
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13.3.07: Jagdunfälle nehmen zu |
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Das Erfreulichste für die Jägerschaft im Bezirk Feldbach ist, dass die Verkehrsunfälle mit Wild stark zurückgegangen sind. "Im Vorjahr konnte die Zahl der Verkehrsunfälle mit Rehwild um 117 verringert werden. Das zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen immer besser greifen", erklärte Bezirksjägermeister Werner Lackner anlässlich des Bezirksjägertages im Gasthaus Kleinmeier in Unterweißenbach. (...) Ein für die Jägerschaft heikles Thema griff Bezirkshauptmann Hofrat Wilhelm Plauder in seinem Referat auf: "Die Jagdunfälle steigen ständig an. Ich muss die Jäger zu mehr Vorsicht beim Umgang mit der Waffe, vor allem bei den Treibjagden, auffordern. Weiters muss bei Jagdunfällen die Meldepflicht zum Schutz des betroffenen Jägers unbedingt eingehalten werden."
Quelle: Kleine Zeitung, 13.3.2007 (Auszug)
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28.2.07: Tod im Wald |
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Gerichtsverhandlung: Der Tod im Wald
Wismar - Holger N. aus Jesendorf hat bei der Jagd seinen Freund erschossen. Ein Unfall, sagt der 42-Jährige. Aber wie konnte der überhaupt passieren?
Wenn Holger N. aus dem Fenster seines Hauses in Jesendorf schaut, dann blickt er genau auf den Friedhof. Auf jenen Friedhof, auf dem vor etwas über einem Jahr sein Freund Karl L. begraben worden war. L. war am 29. Dezember 2005 im Rettungswagen verblutet, nachdem er kurz zuvor von einer Kugel aus dem Jagdgewehr von Holger N. in den Unterleib getroffen worden war. (...)
Die Blutalkoholkontrolle wenige Stunden nach dem Vorfall ergab 1,7 Promille. Zudem nimmt der 42-Jährige Psychopharmaka gegen seine Angstzustände. Auch damals, am Abend des 28. Februar, hatte er seine Tabletten genommen, als er mit seinem Freund gegen 20 Uhr auf die Jagd ging. Mit seinem Geländewagen ging es ins Revier. "Wir haben es an mehreren Stellen probiert, aber die Wildschweine waren nicht mehr da", beschrieb Holger N. die Situation. Gegen Mitternacht wollten sie sich auf den Heimweg machen.
"Nur unter den Eichen wollten wir noch nachsehen, ob die Tiere vielleicht dort sind." N. öffnete daraufhin die hintere rechte Tür seines Wagens und legte seine Bockbüchsflinte auf den Rücksitz. "Ich hatte die Waffe gerade losgelassen, als sich der Schuss löste." Im selben Moment sah er, dass L. die gegenüberliegende Tür geöffnet hatte und plötzlich zusammenbrach. (...)
Quelle: Lübecker Nachrichten, 28.2.2007 (Auszug)
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27.2.07: Neue Bundesländer: Zu viele Jagdunfälle |
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Jägerschaft Altkreis Jessen traf sich zur Jahreshauptversammlung
(...) Eindringlich wies der Vorsitzende während der Beratung auf die strikte Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bei der Jagd hin. Im vergangenen Jahr wurden zwei Jäger durch wütendes, angreifendes Schwarzwild zum Teil schwer verletzt und mussten stationär behandelt werden. Diese Tendenz ist steigend in Sachsen-Anhalt, 220 Jagdunfälle ereigneten sich 2006 in den neuen Bundesländern. Das wären einfach zu viele, so Kreisjägermeister Martin Gersch. (...)
aus: Mitteldeutsche Zeitung, 27.2.2007
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27.2.07: Tödlicher Jagdunfall |
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Nach tödlichem Jagdunfall begann Gerichtsprozess in Wismar
Wismar (dpa/mv) - Ein 42-jähriger Jäger aus Nordwestmecklenburg muss sich seit Dienstag vor dem Amtsgericht Wismar wegen fahrlässiger Tötung eines Jagdgefährten verantworten. Das 61-jährige Opfer war Ende Dezember 2005 bei Jesendorf (Nordwestmecklenburg) durch einen Schuss verletzt worden, der sich aus der Waffe des Angeklagten gelöst hatte. Er habe nach mehrstündiger erfolgloser Jagd die Flinte auf den Rücksitz des Autos gelegt. Sein Freund habe gerade die hintere Tür des Autos geöffnet, als der Schuss losging. "Es ist mir ein Rätsel", sagte der Angeklagte, räumte aber ein, die Waffe zuvor nicht entladen zu haben. Der 61-Jährige war wenig später im Krankenhaus gestorben.
Quelle: Lübecker Nachrichten, 27.2.2007
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26.2.07: Jäger erschießt Schwager und Schwester |
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PROZESS / SCHWESTER UND SCHWAGER ERSCHOSSEN Blutiger Streit um Erbe
Weil er sich in einem Erbschaftsstreit zurückgesetzt fühlte, hat ein Mann seine Schwester und seinen Schwager erschossen. Morgen steht er vor Gericht. Wegen Mordes an seiner Schwester und seinem Schwager und wegen gefährlicher Körperverletzung muss sich von morgen an ein 52-jähriger Mann vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am 30. August 2006 vor dem Krankenhaus in Öhringen (Hohenlohekreis) auf seine beiden Schwestern und deren Ehemänner vermutlich aus Ärger über einen Erbschaftsstreit geschossen zu haben. Dabei starben eine Schwester und ein Schwager. Die beiden anderen Verwandten wurde schwer bzw. lebensgefährlich verletzt.
Der ledige, arbeitslose und bislang nicht vorbestrafte Mann war Jäger und besaß daher einen großkalibrigen Revolver. Er passte seine Verwandten vor dem Krankenhaus ab, weil er wusste, dass sie dort einen Krankenbesuch machten. Beim Versuch, dem Angeklagten die Tatwaffe zu entreißen, sei der Ehemann einer zuvor geflüchteten Schwester durch einen Bauchschuss lebensgefährlich verletzt worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Angeklagte habe dann den am Boden liegenden Mann aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Er starb noch am selben Abend. Ebenfalls aus Hass habe der 52-Jährige dann seiner zweiten Schwester - wieder aus nächster Nähe - in den Kopf geschossen. Sie starb noch am Tatort.
Es sind sieben Verhandlungstage vorgesehen. 19 Zeugen und zwei Sachverständige sollen angehört werden.
Quelle: Boennigheimer Zeitung, 26.2.07
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22.2.07: Jäger tötet Ehefrau und sich |
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Rentner tötet Ehefrau und sich selbst
Sie wollten offenbar gemeinsam sterben: Ein Hamburger Rentnerehepaar hat sich gestern Morgen in seinem Einfamilienhaus in Osdorf erschossen. Ein Verwandter entdeckte die Leichen des früheren Hals-, Nasen- und Ohrenarztes Dr. Dietrich R. (84) und seiner Frau Ruth (82) auf dem Bett. Bei ihnen lag ein Abschiedsbrief. Offenbar war Ruth R. schwer krank. Dietrich R. soll sie auf ihren Wunsch mit einem Jagdgewehr erschossen, dann die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Das Haus am Glückstädter Weg ist eines der schönsten in der Siedlung, der Garten penibel gepflegt. Das Ehepaar R. war sehr beliebt in der Nachbarschaft. "Ich habe sie vorgestern noch gesehen. Da sagte Frau R., dass bei ihr alles in Ordnung sei, dass es ihr und ihrem Mann gut gehe. Unfassbar, dass sie sich erschossen haben sollen." Dr. Dietrich R. war einst ein passionierter Jäger. Waffen hatte er im Schrank. (...)
Quelle: Hamburger Abendblatt, 22.2.2007
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20.2007: Jäger schießt Reh und fällt tot um |
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Schicksalhaftes Ende eines Jägers bei Torgau (Sachsen). Auf einem einsamen Feld setzte Franz L. (63) vormittags seine Büchse an, nahm ein äsendes Reh ins Visier - und erschoss es mit einem Treffer an der rechten Bauchseite. Auf dem Weg zu seiner Beute brach der Jäger plötzlich leblos zusammen. Kein Mensch war in der Nähe, sein Opel stand 150 Meter entfernt. Erst mittags fanden zwei Spaziergänger mit ihren Hunden den Jäger - inzwischen verstorben an einem Herzinfarkt.
Quelle: BILD, 20.2.2007
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19.2.07: Dachs lebt, Jäger tot |
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Unfall auf der Pirsch Dachs lebt, Jäger tot
Die Jagd auf einen Dachs hat einen serbischen Jäger am Sonntag das Leben gekostet. Der 37-Jährige wollte mit einem 27 Jahre alten Jagdkameraden einen Dachs aus einem hohlen Baum aufs offene Feld jagen, um ihn zu erlegen.
Als das verängstigte Tier aus dem Loch sprang und in Richtung der Jäger rannte, stolperte der Ältere über sein eigenes Gewehr. Ein Schuss löste sich und traf den Mann im Bauch. Der unglückliche Jäger starb noch an der Unfallstelle, nahe des zentralserbischen Gornji Milanovac, wie die Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug am Montag meldete.
Quelle: ntv, 19.2.2007
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18.2.07: Jäger schießt auf Ehepaar - Selbstmord |
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Blutiger Nachbarschaftsstreit in Oberösterreich
Ein Nachbarschaftsstreit im Bezirk Freistadt in Oberösterreich hat am Sonntagnachmittag blutig geendet. Ein 77-jähriger Jäger lauerte seinen Nachbarn in einem Wald in Liebenau auf, zückte seine Waffe und schoss auf das Ehepaar. Die 50-jährige Landwirtin wurde dabei getroffen und schwer verletzt. Der Täter nahm sich im Nachbarort, bereits in Niederösterreich, das Leben. Der Streit zwischen den Nachbarn dürfte laut Zeugen und Polizei schon seit längerer Zeit bestehen. Am Sonntag unternahm das Ehepaar einen Waldspaziergang, als plötzlich ihr Nachbar vor ihnen auftauchte. Er schoss auf die Eheleute und traf dabei die 50-Jährige an Schulter und Hals. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der 77-Jährige flüchtete nach der Tat mit seinem Auto. Der Ehemann alarmierte die Polizei. Die Beamten suchten den Täter per Hubschrauber und konnten ihn kurz darauf in Niederösterreich ausfindig machen. Der Mann hatte sich vor der Leichenhalle von Arbesbach das Leben genommen.
Quelle: Kleine Zeitung, 18.2.2007
Jäger (77) schoss auf Nachbarin und richtete sich dann selbst
Weil ihn Hunde störten, lauerte er Ehepaar im Wald auf - Frau angeschossen und verletzt - Täter erschoss sich vor Leichenhalle
Ein Nachbarschaftsstreit im Bezirk Freistadt hat gestern Nachmittag blutig geendet. Ein 77-jähriger Jäger lauerte seinen Nachbarn in einem Wald in Liebenau auf, zückte seine Waffe und schoss auf das Ehepaar. Die 50-jährige Landwirtin wurde getroffen und schwer verletzt. Täter Anton P. - er betrieb in seiner Heimatgemeinde ein Jagdmuseum - erschoss sich im Nachbarort.
Der Streit zwischen den Nachbarn schwelte seit längerem. Den mutmaßlichen Täter hätten die Hunde des Ehepaares gestört, so die Polizei zum VOLKSBLATT.
Quelle: Volksblatt, 19. Februar 2007 (Auszug)
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15.02.07: Prügelte Jäger krankenhausreif? |
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Nach Streit im Jagdamt liegt Jäger im Spital
Was genau im Judenburger Jagdamt geschehen ist, muss erst geklärt werden. Faktum ist: Nach einer verbalen Auseinandersetzung liegt ein Jäger im Spital. Extrem laut ging es vergangenen Freitag im Judenburger Jagdamt zu, wie Bezirkshauptmann Dieter Schwarzbeck bestätigt. Was genau geschehen war, weiß der Behördenleiter aber selber nicht. Das müssen Polizei und Gericht klären, denn ein Jäger liegt verletzt im Krankenhaus. "Ich wurde vom Bezirksjägermeister tätlich angegriffen", behauptet Siegfried Steiner. "Stimmt nicht, ich wollte ihn nur aus der Kanzlei ziehen", sagt hingegen der oberste Jäger im Bezirk Judenburg, Richard Neuper.
Abschussplan. Auslöser für die Auseinandersetzung war der Abschuss eines so genannten "Einser-Hirsches" (über zehn Jahre alt), den Siegfried Steiner 2005 im Revier erlegt hat. (...) Richard Neuper sieht den Fall anders. Steiner hätte nur einen "Zweier-Hirsch" (fünf bis neun Jahre alt) erlegen dürfen, behauptet er. "Deshalb hab ich ihn angezeigt - und er wurde auch bestraft." 150 Euro Strafe hätte der Jäger bezahlen sollen, doch der schaltete den Unabhängigen Verwaltungssenat ein und legte bei der Verhandlung eine Durchschrift des Abschussplanes vor. Als der Bezirksjägermeister nicht erklären konnte, wo die originalen Unterlagen geblieben sind, kam es zwischen den beiden Weidmännern während der Verhandlung zu einem verbalen Schlagabtausch, der sogar den Richter zum Schmunzeln brachte (das Urteil steht noch aus). Drei Tage später erschien Steiner im Jagdamt. "Ich gab der Sekretärin die Hand und fragte Neuper, ob er die Unterlagen schon gefunden hat. Er ist aufgesprungen und hat mich so heftig am Rock gepackt, dass die Hirschhornknöpfe herausgebrochen sind. Dann hat er mich geschupft und geboxt. Das war ein tätlicher Angriff." (...) Quelle Kleine Zeitung, 15.2.2007 (Auszug)
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13.2.07: Jäger erschießt Waschmaschine |
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(und Wildschwein)
Dresden – Ein Keiler auf Brautschau hat sich so tragisch verirrt! Das junge Wildschwein (1) lief in Starbach (270 Einwohner) bei Nossen (Sachsen) in ein Wohnhaus, kam nicht mehr raus.
Der Keiler randalierte im Treppenhaus, tobte sich schließlich zum Waschraum des Kellers vor, demolierte drei Waschmaschinen, riss Kabel aus den Wänden. Versuche, das Schwein aus dem Haus zu locken, scheiterten. Ein Jäger wurde gerufen, sollte den Keiler mit Betäubungspfeilen einschläfern – keine Wirkung. Daraufhin griff der Jäger zur Waffe, einer Magnum 357. Leider war das nicht sein treffsicherster Tag. Erst nachdem er die Waschmaschine „erledigt“ hatte, traf er den Keiler. Tot!
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11.2.07: Jäger verwechselt Schnorchler mit Bisam |
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LEBENSGEFÄHRLICHE SCHÜSSE Schnorchler mit Biberratte verwechselt
Ein 60-jähriger Amerikaner hat auf einen Schnorchler geschossen, den er für eine Biberratte hielt. Der 44-jährige Taucher wurde im Kopf getroffen. Er wollte im Smith River im US-Staat Oregon Fische beobachten.
Eugene - Die Ärzte im Krankenhaus von Portland konnten in einer achtstündigen Operation sein Leben retten, wie die Frau des Naturliebhabers, Shelley Cheesman, am Samstag mitteilte. Nach dem Schuss war der 44-Jährige ans Ufer geschwommen und hatte um Hilfe gerufen. Der Schütze und ein anderer Mann brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Der 60-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und Verstoß gegen die Waffengesetze ermittelt.
Quelle: SPIEGEL online, 11.02.2007
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8.2.07: Mann erschießt Ehefrau und sich |
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Mann tötet seine Frau und sich selbst
Bei einem Familiendrama in Nordkirchen hat ein 69 Jahre alter Mann seine Ehefrau und anschließend sich selbst erschossen. "Das Tatbild deutet darauf hin, dass dies im Einvernehmen zwischen den Ehepartnern geschehen ist", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster am Donnerstag. Das Paar habe offenbar Probleme gehabt und keinen Ausweg gesehen. Der Mann habe die Bluttat in einem Brief angekündigt. Nach Angaben der Polizei hatte eine Nachbarin die Toten am Mittwoch im Bett des Schlafzimmers gefunden. Quelle: WDR, 08.02.2007
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7.2.07: Jäger fuhr alkoholisiert |
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Jagdgewehr sichergestellt
Wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss muss sich ein 40 Jahre alter Gifhorner Mercedes-Fahrer nach einer Kontrolle im Bereich des Gifhorner Heidesees verantworten. Der 40-Jährige war einer Zivilstreife am Donnerstagmittag aufgefallen als er während der Fahrt aus einer Flasche trank. Bei der Alkoholüberprüfung zeigte sich, dass der Gifhorner mit 1,53 Promille unterwegs war. Schon beim Anhalten hob der Fahrer beide Hände und gab an, als Jäger bewaffnet zu sein. Seinen nicht geladenen Drilling führte der Jagdpächter auf dem Beifahrersitz mit. Die dazu gehörende Munition fanden die Beamten griffbereit in einer Ablage. Vor dem Hintergrund der deutlichen Alkoholbeeinflussung stellten die Polizisten Gewehr und Munition sicher. Der 40-Jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die waffenrechtlichen Folgen für den Jagdberechtigten sind noch nicht absehbar.
Quelle: ots Originaltext: Polizeiinspektion Gifhorn, 07.02.2007
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2.2.07: Tatverdächtiger für Jagdunfall ermittelt |
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Schorfheide (MOZ) Die Polizei hat einen Tatverdächtigen für den Jagdunfall vom Dezember 2006 ermittelt. Damals wurde eine 38-jährige Frau in einem Auto auf der A 11 angeschossen. Bei dem Schützen soll es sich um einen Jäger aus Eberswalde handeln, der an einer Gesellschaftsjagd im nahen Wald teilnahm und offenbar in Richtung Autobahn geschossen hat. Die Staatsanwaltschaft geht von einer fahrlässigen Körperverletzung aus.
Der vermeintliche Unglücksschütze war einer von 18 Jägern, die an jenem Sonnabend an einer Gesellschaftsjagd in der Nähe der Autobahn teilnahmen. Dem noch jungen Mann wurde vom Jagdverantwortlichen der Platz auf einer Kanzel nahe der Autobahn zugewiesen. Von hier aus muss dann am Nachmittag der Schuss in die verbotene Richtung gefallen sein, der eine Frau in einem vorbeifahrenden Auto auf der A 11 lebensgefährlich verletzte. (...) Kommt es zu einer Anklage, drohen dem Täter bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe, das Gesetz lässt aber auch eine Geldstrafe zu. Glück im Unglück hatte auf jeden Fall die angeschossene Frau. Die äußerst schnelle Hilfe, der sofortige Transport per Hubschrauber und die Not-Operation im Unfallklinikum Marzahn hätten ihr damals das Leben gerettet, so die Staatsanwaltschaft. Quelle: Märkische Oderzeitung, 02. Februar 2007 (Auszug)
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31.1.07: Ukrainischer Politiker erschossen |
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Ukrainischer Parlamentarier bei Jagdunfall erschossen
Kiew. Ein führender ukrainischer Parlamentsabgeordneter ist bei einem Jagdunfall tödlich verletzt worden. Jewgeni Kuschnarjow sei am Mittwoch einer Schussverletzung erlegen, sagten Kollegen von der regierenden Partei der Regionen in Kiew.
Nach einem Jagdausflug habe sich bei der Heimfahrt wegen eines Bremsmanövers ein Schuss aus dem Karabiner eines Jagdpächters gelöst und Kuschnarjow an Leber und Nieren getroffen. Der 56-Jährige war ein Gegner von Präsident Viktor Juschtschenko und organisierte für dessen Widersacher Viktor Janukowitsch den Sieg bei der Parlamentswahl 2006.
Der Zwischenfall habe sich am Dienstag im ostukrainischen Gebiet Charkow ereignet, berichteten Medien in Kiew. Ein Wolf sei unerwartet vor Kuschnarjows Auto über den Weg gelaufen. Die Ärzte im Kreiskrankenhaus der Kleinstadt Isjum hätten den Politiker operiert, sein Leben aber nicht retten können. Die Polizei in Charkow ermittele wegen fahrlässiger Tötung, meldete die Agentur Interfax.
Quelle: Basler Zeitung, 31.1.2007
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30.1.07: Nachbar mit Waffe bedroht |
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AUS DEM GERICHTSSAAL
Mirko S. bedrohte Nachbarn mit Pistole
Ein Nachbarschaftsstreit am Maschendrahtzaun beschäftigte wieder einmal das Gericht. Diesmal war es in Michendorf, wo zwei Nachbarn sich seit längerem bekriegen. In der Nacht des 28. Mai 2005 bedrohte Mirko S. (30, Name geändert) seinen Nachbarn mit einer Pistole, wenn auch nur mit einer Schreckschusspistole, und den Worten: "Du hast nur noch zwei Tage zu leben." Die Anklage wirft ihm Bedrohung sowie unerlaubten Besitz von Munition vor.
Der seit längerem arbeitslose Forstwirt wohnt im Haus seiner Eltern in Michendorf. In der Nacht des 28. Mai kam er mit einem Bekannten und dessen Freundin nach Hause, als er vom Nachbargrundstück laute Musik hörte. Der Lärm störte ihn, und so nahm er sich seine Schreckschusspistole, ging an den Maschendrahtzaun und ballerte mehrmals in die Luft. "Ich wollte zeigen, dass wir auch Krach machen können", so der Angeklagte. Norrmalerweise tue er das nur zu Silvester. Der Nachbar sei an den Zaun gekommen, "und es ging gleich zur Sache, wir haben beide Dinge gesagt, die man nicht sagen sollte." Es sei schon möglich, dass er gesagt habe, was ihm vorgeworfen werde, räumt der Angeklagte ein. Aber das sei nicht wörtlich gemeint gewesen. "Ich war ja nicht nüchtern". Das Gutachten hatte nach Stunden am Morgen noch 1,39 Promille festgestellt. Er habe sogar dem Nachbarn angeboten, zusammen noch ein Bierchen zu trinken und ihm einen schönen Abend gewünscht, um den Streit zu beenden.
Doch davon weiß Nachbar Thorsten W. (44, Name geändert) nichts, wie er als Zeuge behauptet. Er schildert das Geschehen so: Man habe den Geburtstag seiner Frau gefeiert, als sein Nachbar plötzlich wild über den Zaun geschossen und geschrien habe: "Ich bringe dich um, du hast nur noch zwei Tage zu leben, ich brenne dein Haus nieder!" Er habe die Pistole gesehen, die Mirko S. direkt über den Zaun gehalten habe. Dass S. als Förster Waffen im Haus habe, davon gehe W. aus. Deshalb habe er Angst bekommen und die Polizei gerufen. "Es wird auf uns geschossen", habe er gesagt. Schließlich habe er im Dunkeln nicht sehen können, um welche Waffe es sich gehandelt habe.
Die alarmierte Polizei nahm dies sehr ernst und untersuchte noch in der Nacht das Haus des alkoholisierten Schützen und beschlagnahmte alle verdächtigen Gegenstände, so auch Messer und Patronen. "Ich sammle solche Sachen", erklärt der Angeklagte. Das Sammeln läge in der Familie. Schließlich seien Vater und Opa Jäger. (...)
Quelle: Märkische Allgemeine, 30.01.2007 (Auszug)
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30.1.07: Wo sind die 600 Waffen geblieben? |
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Kreis Ostholstein prüft: Wo sind 600 Waffen von Verstorbenen geblieben?
Eutin - Der Kreis Ostholstein sucht nach rund 600 Waffen, deren Besitzer gestorben sind. Die Erben hätten die Waffen jedoch nicht bei der Ordnungsbehörde angemeldet, sagte der stellvertretende Pressesprecher des Kreises, Thomas Jeck. Bei der durch das Waffengesetz vorgeschriebenen Zuverlässigkeitsüberprüfung sei das Ordnungsamt bis Ende 2004 auf rund 1100 verschollene Waffen gestoßen, davon seien mittlerweile 500 Fälle geklärt, sagte Jeck. Allein 170 Waffen seien vernichtet worden.
(...) Das Landeskriminalamt (LKA) begrüßte die Initiative, den Verbleib der Waffen zu klären. "Nur so kann ausgeschlossen werden, dass die Waffen durch unsachgemäße Aufbewahrung in falsche Hände geraten oder womöglich sogar auf dem Schwarzmarkt landen", sagte der Pressesprecher des LKA, Kai Schlotfeldt. Wie viele solcher Fälle es landesweit gibt, vermochte er nicht zu sagen.
Quelle: Kieler Nachrichten, 30.1.2007 (Auszug)
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29.1.07: Gefährliche Treibjagd |
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Mosbach/Baden-Württemberg Bei einer Wildschwein-Treibjagd im Neckar-Odenwald-Kreis ist am Sonntag ein 38 Jahre alter Jäger mit einem Streifschuss am Kopf verletzt worden.
Quelle: Heilbronner Stimme, 29.1.2007
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19.1.07: Kinder mit Jägerwaffe erschossen |
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"Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss"
Conrad Z. erschoss in Ludwigsfelde seine beiden kleinen Kinder, dann tötete er sich selbst
LUDWIGSFELDE. Gestern, kurz nach elf Uhr, schickte Conrad Z. eine SMS auf das Handy seines Bruders. Es war ein abgedroschener, zynischer Satz aus einem uralten John Wayne-Film, den der 32-Jährige geschrieben hatte: "Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss." Der Bruder wusste offenbar sofort, dass das kein Scherz, sondern eine Botschaft sein sollte und alarmierte die Polizei. Die nahm den Hinweis ernst und rückte mit einem Großaufgebot im Dachsweg in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) an.
Die Beamten waren sicher, dass der 32-Jährige bewaffnet ist und seine beiden kleinen Kinder in der Wohnung seiner Frau als Geiseln genommen hatte. "Wir gingen von einer klaren Bedrohungslage für die Kinder aus", sagte der Sprecher des Potsdamer Polizeipräsidiums Rudi Sonntag. Doch die Polizisten konnten keinen Kontakt mit Conrad Z. aufnehmen. Als ein bewaffnetes Kommando der Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes gegen 16 Uhr die Wohnung in der dritten Etage des Mehrfamilienhauses stürmte, fanden sie drei Leichen. "Offenbar hat der Mann seine Kinder erschossen und dann sich selbst", sagte Sonntag. Die Ermittler gehen davon aus, dass alle drei bereits tot waren, bevor die Polizei eintraf. Als Motiv wird vermutet, dass der Täter die Trennung von seiner Frau Julia, bei der auch die beiden gemeinsamen Kinder lebten, nicht verkraftet hat. (...) Nachdem die Polizei alarmiert war, wurde schnell klar, dass eine reale Bedrohung vorliegt. Die Kriminalisten erfuhren, dass Cornad Z. offenbar einen Revolver der Marke Smith & Wesson bei sich trug. Die Waffe soll von seinem verstorbenen Großvater, einem Jäger, stammen. (...) Ein ähnliches Drama hatte sich nach Weihnachten 2004 in Brandenburg/Havel ereignet. Ein 52-Jähriger, der von seiner Frau getrennt lebte, hatte seinen elfjährigen Sohn zu Besuch. Als er ihn nicht zur Mutter zurückbrachte, informierte sie die Polizei. Der Mann versprach den Beamten am Telefon, das Kind am nächsten Tag zurück zu bringen. Als die Polizisten den Vater anriefen und sagten, dass die Mutter einverstanden sei, brüllte der, dass ihm alles "zu bunt" wird. Er wolle den Jungen nicht zurückbringen und das Haus in die Luft sprengen, wenn die Polizei kommt. Als daraufhin 50 SEK-Beamte die Wohnung stürmten, stellte sich heraus, dass der Mann den Sohn und seine Lebensgefährtin bereits Stunden vor dem ersten Telefonat getötet hatte. Am Ende hatte er sich selbst in den Kopf geschossen. Quelle: Berliner Zeitung, 19.01.2007 (Auszug)
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12.1.07: Reh entwaffnet Jäger |
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Reh entwaffnet Jäger: Mit Gewehr geflüchtet
Es hört sich wahrlich skurril an: in Raisdorf (NÖ) hat sich ein Reh gegen 35 mit Gewehren bewaffnete Waidmänner durchgesetzt. Das Tier suchte sein Heil im Angriff. Mutig sprang es Jäger bert Z. (49) an, verhedderte sich am Gewehrriemen und entkam samt Waffe.
Noch immer sind die Männer in Grün perplex angesichts dieser rasant-mutigen Aktion. Das Reh befand sich keine 5 m entfernt, vis-a-vis die schussbereiten Wildschützen. Vermutlich in Todesangst raste das Tier auf Bert Z. zu und warf ihn um. "Ich fiel flach auf den Rücken. Das Reh verhedderte sich und war mit dem umgehängten Gewehr auf der Flucht", schildert Z. den an originalität schwer zu überbietenden Vorfall.
"Mir tat allerdings alles weh", klagt der verhinderte Waidmann.(...) Quelle: HEUTE, 12. Jänner 2007
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10.1.07: Jäger schießt auf Frau |
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Jäger hat Frau mit Tier verwechselt
Ein Jäger hat Mittwochvormittag in Zwentendorf (Bezirk Tulln) versehentlich auf eine Frau geschossen. Nach Angaben des ÖAMTC habe der Mann die 48-Jährige mit einem Tier verwechselt. Die Frau wurde dabei erheblich verletzt. Der 26-jährige Schütze dürfte die Frau nicht gesehen haben. Er wollte laut Polizei Wildschweine erlegen. Dabei dürfte es zu dem Unfall gekommen sein. Die 49-Jährige wurde schwerer verletzt als angenommen. Der ÖAMTC hatte zunächst berichtet, wonach die Frau am Gesäß getroffen worden sei. Tatsächlich dürfte das Projektil in der Brust aufgetroffen sein. Es sei am Gesäß ausgetreten, hieß bei der Polizeiinspektion Zwentendorf. Die verletzte Frau dürfte bei dem Schuss eine gebückte Position eingenommen haben. Sie hatte mit zwei Kollegen Holz geschnitten. Die Niederösterreicherin erlitt laut Polizei erhebliche Verletzungen im Beckenbereich. Das rechte Bein soll gelähmt sein. (...) Quelle: Vorarlberg Online, 10.01.2007 (Auszug)
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9.1.07: Österreich: Psychotests für Jägergefordert |
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Familentragödie Schäffern: Psychotests auch für Jäger gefordert
Nach der Familientragödie in Schäffern fordern Psychologen regelmäßige Psychotests für alle Waffenbesitzer - auch für Jäger. Unterstützung kommt vom Großteil der politischen Parteien in der Steiermark.
SPÖ, Grüne und KPÖ für Tests SPÖ, Grüne und KPÖ in der Steiermark unterstützen die Forderung nach regelmäßigen Psychotests für alle Waffenbesitzer. Außerdem fordern alle drei Parteien auch für Jäger verpflichtende Psychotests .
Der Täter in Schäffern hatte als Jäger nie einen psychologischen Test ablegen müssen, um die Tatwaffe, einen russischen Revolver, besitzen zu dürfen. Besitzer einer Jagdkarte sind von solchen Tests ausgenommen.
ÖVP gegen Tests für Jäger Die steirische ÖVP möchte diese Ausnahme auch beibehalten. Die Jäger seien gut ausgebildet, heißt es. Auch eine Verschärfung des Waffengesetzes in Richtung regelmäßiger psychologischer Überprüfung lehnt die ÖVP ab.
Testergebnisse zentral erfassen Stattdessen will man Testergebnisse zentral erfassen lassen, um so zu verhindern, dass ein negativer Psychotest einfach bei einem anderen Psychologen wiederholt werde.
Quelle: orf.at, 09.01.2007
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7.1.07: Jäger erschießt ganze Familie |
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Nach Familientragödie Ganz Schäffern unter Schock Nach der Familientragödie mit drei Toten am Samstag steht der ganze Ort Schäffern in der Oststeiermark unter Schock. Ein 67 Jahre alter Landwirt erschoss seinen Sohn, seine Frau und anschließend sich selbst.
Ehefrau mit Pistole erschossen Das Blutbad ereignete sich am Samstag gegen 11.30 Uhr: Im Erdgeschoß tötete der 67-jährige Landwirt zunächst seine 65 Jahre alte Frau mit einer russischen Pistole, die er als Jäger legal besessen hatte, so Oberst Alois Eberhart vom Landeskriminalamt Steiermark.
Sohn wollte nachsehen und wurde erschossen Der 43-jährige Sohn des Ehepaares befand sich mit seiner Frau und den beiden Kindern im ersten Stock; als er die Schüsse hörte, ging er ins Erdgeschoß, um nachzusehen. Dort erschoss der Vater auch ihn und tötete sich dann selbst.
Keine Überlebenschancen für Opfer Laut dem Roten Kreuz gab es für die drei Opfer keine Hilfe mehr; sie dürften sofort tot gewesen sein.
Schwiegertochter konnte sich verstecken Auch die 40-jährige Schwiegertochter und die beiden Enkelkinder im Alter von etwa 14 Jahren befanden sich während der Bluttat im Haus. Die Frau konnte sich mit ihren beiden Kindern in einem Zimmer verschanzen.
Landwirt hatte psychische Probleme Laut Polizei soll der Täter unter psychischen Problemen gelitten haben und schon länger in Behandlung gewesen sein.
"Der ganze Ort steht unter Schock" "Der ganze Ort steht unter Schock", berichtet der Bürgermeister von Schäffern, Josef Winkler; Winkler war ein Jagdkollege des Landwirts: "Wir haben uns sehr gut gekannt". Der 67-Jährige sei Schießmeister gewesen und immer sehr pflichtbewusst, setzt Winkler hinzu. (...)
Quelle: ORF, 7.1.2007
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7.1.07: Jäger verletzte Jagdgenossen schwer |
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32-jähriger Jäger muss sich vor Gericht verantworten
Nach Unfall bei Oberlungwitz: Staatsanwaltschaft klagt Limbacher wegen fahrlässiger Körperverletzung an Chemnitz (fp). Limbach-Oberfrohna/Oberlungwitz. Der Jagdunfall vom 26. August vorigen Jahres in einem Waldstück bei Oberlungwitz zieht jetzt gerichtliche Konsequenzen nach sich: Der 32-jährige Jäger aus Limbach-Oberfrohna, der einen elf Jahre älteren Weidgenossen, ebenfalls aus Limbach-Oberfrohna, mit einem vermutlich versehentlichen Schuss schwer verletzt hatte, muss sich vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gegen ihn Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben. Dies sagte gestern der Chemnitzer Oberstaatsanwalt Bernd Vogel.Ein Gerichtstermin beim Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal ist noch anberaumt worden. Gemeinsam waren die beiden befreundeten Jäger aus Limbach-Oberfrohna auf Morgenpirsch in dem Oberlungwitzer Waldstück „Meiersberg“ gewesen. Quelle: www.freiepresse.de, 7.1.2007
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