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Jagdkultur steht im Zusammenhang mit Schießereien an Schulen
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28.12.06: Ermittlungen wegen Körperverletzung |
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Auf Auto schießender Jäger ist wieder frei Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Der Jäger, der in der Nacht auf Dienstag mit einem Kleinkalibergewehr auf ein Auto geschossen hatte, ist wieder auf freiem Fuß. Das teilten gestern Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenburg mit. Drei Männer hatten nach Angaben der Polizei »Fahrübungen« im Revier des Jägers unternommen. Aus Verärgerung darüber habe der 45-Jährige auf die Männer geschossen. Verletzt wurde dabei niemand. Noch in der selben Nacht ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei dem Jäger an. Der Mann verbrachte die Nacht in Haft, wurde gestern jedoch wieder freigelassen. Dennoch sei die Sache für ihn keineswegs ausgestanden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Die bei ihm gefundenen Gewehre und Revolver wurden dem Landratsamt übergeben. Die Behörde soll nun überprüfen, ob dem Jäger die »erforderliche Zuverlässigkeit« für den Gebrauch von Waffen weiter bescheinigt werden könne. Zudem droht ihm der Führerscheinentzug. Der Mann wird sich unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten haben.
Quelle: Baden online, 28.12.2006
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27.12.06: Jäger schießt mit Gewehr auf Auto |
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Jäger schießt mit Gewehr auf fahrendes Auto
Willstätt/Offenburg - Kurioses aus der Ortenau: Ein Jäger schoss am vergangenen Montag mit einem Kleinkaliber(KK)-Gewehr auf ein Auto, weil dieses auf einer Wiese in seinem Jagdrevier herumfuhr. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenburg am gestrigen Dienstag mit. Das Projektil durchschlug von hinten den Kofferraum und blieb dann im Innern liegen. Verletzt wurde niemand. Der Jäger wurde noch in der Nacht festgenommen. Er wollte dem Autofahrer angeblich nur einen Denkzettel verpassen.
Ein 22-Jähriger aus dem Hanauerland war am Montagabend mit seinem Opel Kadett unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß ein gleichaltriger Kumpel, auf dem Rücksitz hinten rechts hatte ein 21-Jähriger Platz genommen. Es war gegen 20 Uhr, als das Trio auf die Idee kam, auf einer Wiese bei Willstätt im Ortenaukreis "Fahr- und Driftübungen" zu machen, berichtet die Polizei.
Projektil schlägt knapp unterhalb der Heckscheibe ein
Etwa zur gleichen Zeit war ein 45-jähriger Mann mit seiner Frau auf dem Weg in ein Sonnenstudio. Im Auto des Jägers lag ein KK-Gewehr mit Zielfernrohr. Zufällig sah er auf der Wiese in seinem Jagdrevier das Scheinwerferlicht des Opel. Er fuhr mit seinem Geländewagen über ein Feld heran, ohne dass es die drei jungen Männer bemerkten. Der Jäger stellte sich mit seinem Wagen zwischen Bäume, schaltete das Licht aus und wartete.
Als der Kadett wieder an ihm vorbei kam, schaltete der Jägersmann die Scheinwerfer seines Geländewagens ein und schoss auf das Fahrzeug. Das Projektil durchschlug auf der Beifahrerseite den Kofferraumdeckel und blieb im Kofferraum liegen. Das Einschussloch liegt nur eine Handbreite unterhalb der Deckelkante. Etwas höher, und die Kugel hätte die Heckscheibe des Kadett getroffen, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit.
Kleinkaliber-"Denkzettel" mit Rückschlag
Als die jungen Leute merkten, dass auf sie geschossen wird, flüchteten sie. Unter einer Straßenlaterne begutachteten sie wenig später den Wagen und sahen die das Einschussloch. Daraufhin alarmierten sie die Polizei. Beamte des Polizeireviers Kehl und der Kripo kamen bei ihren Recherchen recht schnell auf die Spur des 45-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Durchsuchung der Wohnung noch zur Nachtzeit an. Dort konnten die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe sicherstellen, der Jäger wurde festgenommen.
Bei seiner Vernehmung räumte der Mann die Tat ein. Er habe den Leuten im Auto einen Denkzettel verpassen und in den Reifen schießen wollen - so formulierte er seine Beweggründe. Die Recherchen der Polizei sind weiterhin im Gange. Die Staatsanwaltschaft wird die Ermittlungsergebnisse bewerten und dann entscheiden, ob sie gegen den 45-Jährigen Haftbefehl beantragt. Parallel dazu wird das für Jagd- und Waffenrecht zuständige Landratsamt prüfen, ob man dem Jäger weiterhin die erforderliche Zuverlässigkeit für den Jagdschein und Waffenbesitz bescheinigen kann.
Quelle: ka-news 2006, 27.12.06
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18.12.06: Jäger gefährdet Bahnverkehr |
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Jäger im Gleis - Lokführer leitete Schnellbremsung ein
Emsdetten - Mesum (ots) - Samstag Mittag musste der Lokführer der Regionalbahn 29718 auf der Bahnstrecke zwischen Emsdetten und Mesum eine Schnellbremsung einleiten. Zuvor hatte er eine Person im Gleisbereich erkannt, die diesen jedoch verlassen hatte, nachdem Achtungssignal gegeben wurde. Eine eingesetzte Streife der Bundespolizei Münster konnte als Verursacher einen Jäger ermitteln. Von einer erhöhten Stelle der Bahnstrecke aus hatte er Ausschau nach seinem über die Bahngleise entlaufenen Hund gehalten. Durch diesen Vorfall erhielten zwei Züge sechs Minuten Verspätung.
Quelle: ots, Bundespolizeiamt Kleve, 18.12.2006
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14.12.06: Jäger verletzt Treiber - Jagdschein weg |
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VG Münster: Jäger verletzt Treiber - Jagdschein eingezogen
Die Jagdsaison ist für einen Jäger aus dem Kreis Warendorf, der bei einer Entenjagd zwei Treiber verletzt hat, beendet. Die 1. Kammer des VG entschied, dass der Jagdschein vorläufig eingezogen bleibt. Es bestünden gravierende Zweifel an der Zuverlässigkeit des Jägers. Deshalb habe sein Interesse an der weiteren Ausübung seines Jagdrechts gegenüber dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit zurückzutreten. Bei einer Gesellschaftsjagd auf Niederwild Ende Oktober 2006 zogen zwei Treiberwehren durch ein Wäldchen im Kreis Warendorf und jagten Enten. Ein 52jähriger Jäger, der seit mehr als 26 Jahren zur Jagd geht, führte eine Nachsuche in dichtem Gehölz durch, um eine angeschossene Ente zu bergen. Nachdem ihm das gelungen war, scheuchte sein Hund eine andere Ente aus der Uferböschung eines Teiches auf. Er schoss auf die aufsteigende Ente und traf mit Teilen der Schrotladung zwei Jagdteilnehmer auf der gegenüberliegenden Seite des Uferdickichts. Bei einem Treiber befanden sich zwei Schrotkugeln im Schädel, einem Treiberschützen mussten Schrotkugeln aus Kopf und Wange entfernt werden. Die Jagdbehörde des Kreises Warendorf erklärte nach dem Unfall den Jagdschein des Schützen für ungültig und zog ihn ein. Sie ging aufgrund der Ermittlungen der Kreispolizeibehörde davon aus, er habe mit seiner Waffe in einem unübersichtlichen Gelände einen Schuss abgegeben, obwohl er mit dem Aufenthalt von Treibern in Schussrichtung habe rechnen müssen. Der Jäger machte hingegen im gerichtlichen Verfahren geltend, die beiden Verletzten hätten sich nicht an die Anweisungen des Jagdleiters gehalten. Zum Zeitpunkt der Schussabgabe hätten sie sich nicht mehr in seiner Schussrichtung aufhalten dürfen. Der Sachverhalt könne im Eilverfahren nicht aufgeklärt werden, beschloss die 1. Kammer des VG. Ob dem Antragsteller aufgrund des Jagdunfalls die Zuverlässigkeit wegen einer leichtfertigen Verwendung seiner Doppelbockflinte oder eines nicht vorsichtigen und sachgemäßen Umgangs mit ihr abzusprechen sei, müsse in einem etwaigen Hauptsacheverfahren geklärt werden. Bei der deshalb vorzunehmenden allgemeinen Interessenabwägung überwiege das öffentliche Interesse das Interesse des Antragstellers, bis zur Entscheidung im Hauptsacheverfahren sein Jagdrecht weiter auszuüben. Durch die Verwendung von Schusswaffen bei der Jagd werde eine erhebliche Gefahrenquelle für Leben, Leib und Eigentum eröffnet. Im Interesse der Sicherheit der Allgemeinheit dürfe die Jagd daher nur durch zuverlässige Personen ausgeübt werden. Bestünden - wie hier - gravierende Zweifel an der Zuverlässigkeit des Jagdscheinberechtigten, habe sein Interesse an der weiteren Ausübung seines Jagdrechts gegenüber dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit an dem Sofortvollzug der Einziehungsverfügung zurückzutreten. Beschluss des VG Münster
Az.: 1 L 872/06
Quelle: Pressemitteilung des VG Münster vom 14.12.2006
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13.12.06: Bub (16) bei Treibjagd abgestürzt |
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Bub (16) bei Jagd abgestürzt
Forstschüler aus Bezirk Gänserndorf wurde als Wild-Treiber eingesetzt
Dramatische Bergungsaktion in Opponitz (Bez. Amstetten). Bei einer schulischen Treibjagd stürzte ein Gänserndorfer (16) über eine Felswand in einen Bach. Nach 15 Minuten fanden ihn Kollegen. Die fliegenden Retter des Notarzthubschraubers Christophorus 15 bargen den jungen Mann spektakulär mittels Seilwinde.
„Fachlicher Untericht in Wildkunde“ stand Montagnachmittag auf dem Lehrplan der Forstfachschule in Waidhofen /Ybbs. Auf gut Deutsch hieß das: Schüler im Alter zwischen 16 und 17 Jahren fuhren nach Opponitz (Bez. Amstetten) und veranstalteten eine Treibjagd. (...)
Quelle: www.heute.at, 13.12.2006 (Auzug)
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11.12.06: Jägerin von Schrot im Gesicht getroffen |
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Heilsbronn (no/ots) Bei einer Treibjagd wurde am Samstagmittag in einem Waldstück bei Lichtenau (Lkr. Ansbach) eine 50jährige Jägerin von einer verirrten Schrotkugel getroffen und leicht verletzt.
Als ein 61-jähriger Weidmann gegen 11.30 Uhr auf einen Hasen schoss, prallte ein Querschläger vermutlich vom Asphalt eines Flurbereinigungsweges ab und traf die Jägerin im Gesicht.
Die Frau musste zunächst ambulant behandelt werden. Das Schrotkorn kann jedoch erst in einer Spezialklinik aus der Wange entfernt werden.
An der Treibjagd nahmen knapp 100 Jäger und Treiber teil - 78 Hasen fanden den Tod. Gegen den Schützen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Quelle: Neumarktonline, 11.12.2006
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7.12.06: Bub statt Fasan geschossen |
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Bub statt Fasan Neunjähriger bei Treibjagd angeschossen
Bei einer Treibjagd in Krennach in der Steiermark ist am Wochenende ein neunjähriger Bub von einem Projektil im Gesicht getroffen worden! Die Kugel wäre dem Buben um ein Haar ins rechte Auge eingedrungen, sie musste später im Krankenhaus herausoperiert werden. Die Identität des Schützen ist noch nicht restlos augeklärt.
Vierzig Waidmänner hatten am Samstag an der Treibjagd teilgenommen. Gegen Mittag wurden die Jäger vom neunjährigen Florian und seiner Mutter mit einer Jause versorgt. Plötzlich spürte der Bub einen "Brenner" im Gesicht. Nur eineinhalb Zentimeter unterhalb des rechten Auges war ein Blutstropfen zu sehen - wie sich herausstellte wer neben der Nase des Kindes eine Schrotkugel eingedrungen.
Quelle: Krone Zeitung, 7.12.2006 (Auszug)
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6.12.06: Vom Tierquäler zum Gewaltverbrecher? |
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Vom Tierquäler zum Gewaltverbrecher?
Etwa ein Viertel aller Gewaltverbrecher sind in ihrer Kindheit oder Jugend durch schwere Tierquälereien aufgefallen. Experten sagen, dass die Zahl bei den reinen Sexualstraftätern sogar noch höher ist. Besteht also zwischen Tierquälerei und anschließender Delinquenz ein Zusammenhang?
Quelle: 3Sat, 06.12.2006, 20.15 Uhr
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3.12.06: Auf der Autobahn angeschossen |
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Fahrzeug-Insassin auf Autobahn durch Jäger angeschossen
Auf der Autobahn 11 in Brandenburg ist eine Auto-Insassin angeschossen worden. Nach Angaben der Polizei hörte die Fahrerin des Wagens plötzlich einen Knall und sah, dass ihre Mitfahrerin auf der Rückbank eine Schussverletzung am Arm hatte. Die Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Berlin geflogen. Die Kugel fand die Polizei im Kofferraum. Nach ersten Ermittlungen fand in der Nähe der Unglücksstelle eine Jagd statt. Die 18 Jäger wurden als Zeugen vernommen, ihre Waffen beschlagnahmt und untersucht.
Quelle: MDR INFO, 03. Dezember 2006
Berlinerin schwer verletzt
Jäger ballern an der Autobahn Kugel zerschlägt Autotür. Jäger unter Verdacht.
Während der Tatortarbeit durch die Polizei war die A 11 kurz sogar voll gesperrt.
Eberswalde - Abgeschossene Gewehrkugeln, sie können in einer Entfernung bis zu sechs Kilometern töten. Tamara G. (38) ist zum Glück nur schwer verletzt, aber auch sie hätte sterben können bei den vielen Schüssen in Richtung Autobahn. 18 Jäger stehen unter Verdacht, das Auto getroffen zu haben, in dem Tamara saß.
14.30 Uhr, die A 11 zwischen Chorin und Werbellin. (...) Das Projektil durchschlug die Beifahrerseite, krachte durch den rechten Oberarm der Frau, verletzte ihre Schulter, blieb im Kofferraum stecken.
Zur Zeit des Unglücks fand ganz in der Nähe eine Treibjagd statt. (...) Jährlich werden etwa 800 Jagdunfälle in Deutschland gemeldet, rund 30 enden tödlich. Erst im September wurde Mirco T. (35) in Lichtena über den Haufen geschossen. Jäger hielten ihn für ein Wildschwein. Quelle: Berliner Kurier, 04.12.2006 (Auszug)
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3.12.06: Treiber bei Absturz schwer verletzt |
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Ein 45-jähriger Urlauber aus den Niederlanden machte am Samstag in der Gemeinde Obervellach als Treiber bei einer Jagd mit. Dabei stürzte er zehn Meter ab und wurde schwer verletzt. (...) Bei dem Sturz erlitt er einen offenene Unterschenkelbruch. Der schwer verletzte Treiber wurde vom Rettungshubschrauber Christophorus 7 aus dem unwegsamen Gelände geborgen und in das Krankenhaus Lienz geflogen.
Quelle: ORF, 3.12.2006 (Auszug)
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3.12.06: Jäger stürzte bei Gams-Pirsch ab |
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Im Hochstadl-Graben (Bezirk Liezen) ist Samstagmittag ein Jäger bei der Gams-Pirsch abgestürzt und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befand sich der 44-jährige Jäger mit zwei Begleitern gerade auf einer Gams-Pirsch am Hochstadl. Der Mann rutschte in unwegsamem Gelände aus und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. (...) Der schwer verletzte Jäger musste vom Rettungshubschrauber mit dem Seil geborgen und ins LKH Rottenmann gebracht werden. Quelle: ORF, 3.12.2006 (Auszug)
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3.12.06: Jäger stirbt bei Absturz |
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Ein Jäger ist am Samstag im Hochgebirge bei Mittersill (Pinzgau) bei einem Absturz gestorben. Sein Tod hat einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Ein Signalfeuer, das sein Jagdkamerad angezündet hatte, ist außer Kontrolle geraten.
Quelle: ORF, 3.12.06
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2.12.06: Jäger bei Absturz schwer verletzt |
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Jäger bei 80-Meter-Absturz schwer verletzt
Nach einem 80-Meter Absturz bei Großarl (Pongau) liegt ein deutscher Jäger seit Freitag mit schweren Kopfverletzungen auf der Intensivstation der Christian-Doppler-Klinik.
Quelle: ORF, 2.12.2006
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1.12.06: Jägerkind wegen Tötung vor Gericht |
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15-Jährige wegen Tötung vor Gericht
Franziska S. aus Linow (Ostprignitz-Ruppin) muss sich knapp ein Jahr nach der Tat wegen fahrlässiger Tötung ihrer sechs Jahre alten Schwester vor dem Amtsgericht verantworten. Eine unverschlossene Jagdwaffe führte zu der Familientragödie.
Die Staatsanwaltschaft in Neuruppin hat gegen eine 15-Jährige Anklage erhoben, weil sie ihre Schwester erschossen haben soll. Franziska S. aus Linow (Ostprignitz-Ruppin) muss sich knapp ein Jahr nach der Tat wegen fahrlässiger Tötung ihrer sechs Jahre alten Schwester Nancy vor dem Amtsgericht verantworten. Auch der Vater Dirk S. muss sich wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassung vor einem Richter erklären. (...)
Wie das damals 14 Jahre alte Mädchen an die Schusswaffe ihres Vaters, eines erfahrenen Jägers gelangte, blieb unmittelbar nach der Tat unklar. Weder der Staatsanwalt noch die ermittelnden Beamten der Kripo wollten dazu zunächst Stellung nehmen. (...)
Der Vater Dirk S., Wachmann im nahe gelegenen, aber stillgelegten Atomkraftwerk Rheinsberg, seit mehr als 20 Jahren Jäger und Ausbilder der Jugendfeuerwehr, galt im Ort als korrekter und besonnener Mann. "Der war eigentlich viel zu penibel, um seine Waffe offen rumstehen zu lassen", erzählte ein Nachbar. Entsetzen und Trauer herrschten auch in der Kita "Wiesenwinkel", die das sechsjährige Mädchen besuchte. "Nancy war ein liebes und aufgewecktes Kind. Ich kann es noch immer nicht fassen, was in ihrem Wohnhaus passiert ist", sagte eine Erzieherin. (...)
Quelle: WELT, 01.12.2006 (Auszug)
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27.11.2006: Jagd bedroht Spaziergänger |
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Halali schreckt Spaziergänger
Schwerte. Als Vera Born am Samstag gegen neun Uhr mit ihrem Collie-Schäferhund-Mix Klaus an der großen Brombeerhecke am Rande des Rohrmeisterei-Plateaus um die Ecke bog, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: An der Halfpipe, wo sonst die Skater-Kids ihre Bahnen ziehen, saß ein Jäger mit geladenem Gewehr. Vera Born: "Zuvor schon hatte ich Hundegebell aus dem Bereich des Plateaus und an der Hecke gehört, aber der Mann mit der Waffe hier direkt am Stadtrand hat mich doch verblüfft." Der Herr in Grün machte die Hundebesitzerin im Folgenden auch darauf aufmerksam, dass hier gerade gejagt würde und legte ihr mit dem Hinweis "Hier wird scharf geschossen!" ans Herz, sich doch besser möglichst schnell zu entfernen. Noch im Abmarsch hörte Vera Born im Hintergrund Schüsse knallen. Verblüfft ging die Schwerterin daraufhin zur Polizeiwache gleich um die Ecke, um einmal nachzufragen, ob eine Karnickeljagd so stadtnah denn überhaupt erlaubt sei. "Das ist so", erfuhren sie und auch noch weitere mehr oder weniger erschrockene Hundebesitzer, die bei der Polizei nachfragten, von den Beamten. Die Waidmänner, so hieß es, hätten ihre Jagd bei der Polizei sogar angekündigt. "Genehmigungspflichtig ist das nicht", bestätigte auf Anfrage gestern Kreisjagdberater Hans-Heinz Hiddemann. "Wenn dort unten ein Jagdbezirk ist, dann darf der Jagdausübungsberechtigte in diesem Bereich auch jagen.« (...) Quelle: Westfälische Rundschau,27.11.2006 (Auszug)
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27.11.06: Entenjagd - Bleihagel in Wohngebiet |
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WILDENTENJAGD / Alle Jahre wieder bekommen die Bewohner von Rennersdorf Bleikörner ab, die es regelrecht auf die Dächer regnet und auch Menschen treffen.
Angst vor Schrot berechtigt?
OBER-GRAFENDORF / Wie Hagelkörner regnet es zur Wildenten-Jagdzeit die Schrotkörner auf die Häuser in Rennersdorf. Kaum zu glauben, aber wahr: Immer wieder erwischen sie auch Bewohner. (...)
"Ich habe momentan gar nicht gewußt, wie mir geschieht, als es plötzlich auf meiner Wange brannte. Es ist aber etwas auf die Terrasse gefallen. Am nächsten Tag, bei Tageslicht, habe ich dann die Schrotkörner gefunden, denn geschossen wurde ja in der Dämmerung", so Aloisia Secnicka.
Die Anrainerin mag sich ,,gar nicht ausmalen, wenn etwas passiert, zum Beispiel ein Kind was ins Auge kriegt, oder ein Autofahrer auf die Winschutzscheibe. Im ersten Schreck könnte so manches passieren."
Jagdleiter Johann Figl sind die Probleme bekannt. Er bittet die Bewohner im Haus zu bleiben und appelliert an die Jäger höher zu schießen, damit die Körner in der Au niedergehen.
Das ruft wiederum den Österreichischen Tierschutzverein und Marion Löcker auf den Plan: "Die Jäger bedenken offensichtlich nicht, was Bleischrot in der Natur anrichtet. Wildtiere bekommen davon schwere Bleivergiftungen, wenn sie die Schrotkörner fressen, ein unhaltbarer Zustand aus Umwelt- und Tierschutzgründen." (...)
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 27.11.2006 (Auszug)
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27.11.06: Jäger fällt vom Hochsitz - tot |
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BILD Zeitung diesen Auschnitt bekamen wir zugeschickt |
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26.11.06: 5 Jäger auf Jagd erschossen |
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Griechenland: Fünf Jäger auf der Jagd erschossen
Fünf miteinander verwandte und befreundete junge Jäger wurden in Westgriechenland tot gefunden. Alle Männer im Alter zwischen 17 und 33 Jahren sind nach ersten Erkenntnissen der Gerichtsmediziner durch Schüsse getötet worden. (...)
Nach Angaben der Polizei waren die fünf Opfer am Vortag aus der kleinen westgriechischen Stadt Agrinion zur Jagd in der Region eines rund 15 Kilometer entfernten Sees aufgebrochen. Da sie sich bis zum späten Samstagabend nicht gemeldet hatten, brachen Verwandte der Opfer auf, um nach ihnen zu suchen. Einer davon entdeckte die Leichen nahe der Ortschaft Platanos und alarmierte die Polizei. (...)
Quelle: www.krone.at, 26.11.2006 (Auszug)
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26.11.06: Chaos durch Treibjagd |
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Wildschweine in Unterfranken Von Jägern aufgestöberte Rotte löste Chaos aus.
Eine von Jägern aufgestöberte Wildschweinrotte hat am Samstag die unterfränkische Polizei in Atem gehalten. Die verschreckten Tiere waren am Vormittag unter anderem in der Altstadt von Veitshöchheim und in Margetshöchheim (Landkreis Würzburg) aufgetaucht und hatten dort heillose Verwirrung gestiftet. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei zwei Attacken ein Fußgänger und eine Radfahrerin leicht verletzt. Streifenbeamten gelang es, drei der Schwarzkittel zu erlegen. Zwei weitere wurden bei Verkehrsunfällen getötet.
Ausgangspunkt der wilden Hatz war den Angaben zufolge eine Treibjagd nahe der Ortschaft Margetshöchheim.
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25.11.06: Wenn Jäger Wildschweine jagen |
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JAGDSZENEN
Wildschweine verwüsteten Altstadt, bissen Passanten
Eine verschreckte Wildschweinrotte hat die Polizei in Unterfranken in Atem gehalten. Die Tiere bissen Spaziergänger ins Bein, rannten eine Radfahrerin um. Selbst in eine Modeboutique drangen die halbstarken Schwarzkittel ein.
Veitshöchheim - Die von Jägern aufgestöberte Wildschweinrotte stürmte zunächst durch die Altstadt von Veitshöchheim, zog dann durch Margetshöchheim und stiftete dort heillose Verwirrung. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Spaziergänger von einem Schwein in den Unterschenkel gebissen, ein anderes Schwein rannte eine Radfahrerin um, die leicht verletzt wurde. In Veitshöchheim drang ein Wildschwein in eine Modeboutique ein und richtete dort einigen Schaden an. (...)
Quelle: SPIEGEL ONLINE, 25.11.2006 (Auszug)
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24.11.06: Schüsse am Wanderweg |
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Spaziergänger am Ewigen Meer unsicher
Der Bereich "Ewiges Meer" ist Vogelschutz-Gebiet. Die Interessen von NABU und Jägern treffen hier aufeinander.
EVERSMEER/HÄ - Zu einem außergewöhnlichen Vorfall zwischen einem Spaziergänger und unbekannten Jägern soll es laut Horst Reichwein, NABU Holtriem, am 8. November um 16.39 Uhr im Bereich des Bohlen-Rundwanderweges am "Ewigen Meer" gekommen sein. Als die Person dort in der Dämmerung einen Abendspaziergang machen wollte, seien nur etwa 30 Meter entfernt Schüsse von Jägern gefallen. Die Person habe sich derart erschrocken und bedroht gefühlt, dass sie sofort geflohen sei. Dieser angebliche Vorfall sei nun auch Thema einer Versammlung des Naturschutzbundes Holtriem gewesen. Laut Horst Reichwein beklagt der NABU schon seit langem, dass es durch die Jäger immer wieder zu Irritationen und Verunsicherungen komme. Reichwein selbst habe so etwas vor Jahren während eines Silvesterspaziergangs erlebt. Für den NABU Holtriem stehe die Jagd in einem Vogelschutzgebiet ohnehin in einem Gegensatz. Man habe daher einen Bericht über den Vorfall verfasst und die Polizei in Wittmund informiert. (...)
NABU schlägt ein Schießverbot vor
EVERSMEER/HÄ - Für die Naturschützer im NABU-Holtriem ist die Jagd im Bereich "Ewiges Meer" ein Dorn im Auge. Wie der Vorsitzende, Horst Reichwein, erklärt, sei es einfach unlogisch, in einem Schutzgebiet zu jagen. Um Zwischenfälle mit Spaziergängern auf dem Bohlen-Rundwanderweg von vorherein auszuschließen und auch die bedrohten Vogelarten in dem Vogelschutzgebiet vor Schießlärm zu schützen, schlägt Horst Reichwein vor, hier präventiv ein generelles Schießverbot auszusprechen. Darüber hinaus ist der Bereich "Ewiges Meer" Naherholungsgebiet für Einheimische und Touristen. Der Rundwanderweg sei zugleich auch Moorlehrpfad und wird auch von Schulklassen genutzt. Aus diesem Grund habe Reichwein auch ein Gespräch mit der Samtgemeinde Holtriem vereinbart. (...)
Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 24.11.2006
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23.11.06: Bei Jagdunfall ums Leben gekommen |
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74-jähriger bei Jagdunfall ums Leben gekommen
HIRSCHAID, LKR. BAMBERG. Beim Versuch einen geschossenen Kormoran aus der Regnitz zu ziehen, ist ein 74-jähriger Jäger aus dem Bamberger Landkreis am Mittwochabend in das kalte Wasser gestürzt und ertrunken. Nachdem der Mann nicht nach Hause zurückgekehrt war, hatten sich Jagdkollegen auf die Suche gemacht und zunächst Ausrüstungsgegenstände des Mannes am Regnitzufer im Bereich Hirschaid/Altendorf gefunden. Nach der Alarmierung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten wurde der Mann dann am Abend im Ufergehölz der Regnitz tot aufgefunden.
Den Ermittlungen der Bamberger Kripo zufolge war der Mann am Ufer ausgeglitten, die steile Uferböschung hinabgestürzt und dann ertrunken.
Quelle: www.polizei.bayern.de, 23.11.2006
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22.11.06: Amokläufer kaufte Waffen in Jäger-Forum |
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Amokläufer kaufte Waffen im Internet
Der Amokläufer von Emsdetten hat sich offenbar im Internet mit Waffen versorgt. Bei einer Auktions-Website für „Jäger, Schützen und Angler“ hat ein Nutzer mit dem Internet-Pseudonym von Sebastian B. seit März 2005 eingekauft. (...)
Berlin - B. hatte am Montag Morgen schwer bewaffnet die Geschwister-Scholl-Realschule in Emsdetten überfallen und wahllos um sich geschossen. Dabei wurden rund 30 Menschen verletzt, drei davon schwer. Nach der Tat hatte sich der junge Mann selbst getötet. (...)
Quelle: WELT, 22.11.2006 (Auszug)
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21.10.06: Amokläufer ging oft zur Jagd |
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AMOKLÄUFER VON EMSDETTEN
Die wirre Welt des Sebastian B.
Er war einsam, frustriert, verzweifelt - und voller Hass. Sebastian B. sah keinen Sinn mehr in seinem Leben. Doch er wollte die, denen er dafür die Schuld gab, mit in den Tod reißen - und sich mit einem finalen Showdown rächen. Porträt eines Jugendlichen, der nach Aufmerksamkeit gierte. Emsdetten - Heute sollte Sebastian B. vor dem Jugendgericht in Rheine erscheinen - zur Hauptverhandlung wegen unerlaubten Besitzes einer Walther P38-Pistole. Stattdessen wird heute sein Leichnam von Rechtsmedizinern obduziert. Der 18-Jährige hatte den Amoklauf in seiner alten Schule in Emsdetten lange im Voraus geplant: Er wollte es denen, die ihn belächelt und gedemütigt hatten, zeigen. Seine ehemaligen Mitschüler und Lehrer überraschen, schockieren - und mit in den Tod reißen. Aus Rache. Ausgestattet mit zwei abgesägten Gewehren, zwei weiteren Waffen, einem Messer am Hosenbein, drei Rohrbomben am Körper, zehn weiteren und einem Molotowcocktail im Rucksack - vermummt mit Handschuhen und Gasmaske. (...)
Wie sein Verhältnis zu seinen Eltern war, ist nicht bekannt. Sein Vater, mit dem er oft zur Jagd ging, ist Postbote, seine Mutter Hausfrau.
Quelle: SPIEGEL online, 21.10.2006 (Auszug)
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21.11.06: Wildschwein weht sich |
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Französischer Jäger muss Schuss auf Wildschwein teuer bezahlen
Ein französischer Jäger hat einen Schuss auf ein Wildschwein teuer bezahlt: Als der 72-Jährige in den Wäldern von Gizy im Norden des Landes am Montag einen großen Keiler erspähte, legte er an und feuerte, wobei er das Tier aber nur verletzte, wie die Polizei mitteilte. Wutentbrannt rannte das Wildschwein auf den Angreifer zu und stieß ihn mit voller Wucht zu Boden. Um sich gegen Bisse zu verteidigen, packte der Jäger kaltblütig die Stoßzähne des Keilers. Beim Ringen mit dem Tier wurde er mehrere Meter mitgeschleift, bevor das Wildschwein sich befreite und die Flucht ergriff. Bilanz des Ringkampfs für den Jäger: ein angebrochenes Schien- und Wadenbein und eine Verletzung am Oberschenkel. Wie schwer die Verletzung des Tieres ist, war nicht bekannt.
Quelle: AFP, 21.11.2006
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20.11.06: Schrothagel auf die Dächer |
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Jäger, Enten und Schrot „Leise rieseln die Schrotkörner. . .“ können die Bewohner von Rennersdorf alle Jahre wieder singen.
Schon Gewohnheit ist es für die Randsiedlung von Ober-Grafendorf, dass im November im Bereich der Au Enten gejagt werden. (...) Eine Bewohnerin (Name der Redaktion bekannt): „Es klingt wie ein Graupelschauer, wenn die Schrotkörner auf unser Hausdach niederprasseln, es ist eigentlich jedes Jahr das gleiche. Zum Erschrecken ist es aber immer wieder.“ Zum Glück ist noch nichts passiert, außer einem roten Gesicht. Anrainerin Aloisia Secnicka: „Ich habe momentan gar nicht gewusst wie mir geschieht, als es plötzlich auf meiner Wange brannte. Es ist aber was auf die Terrasse gefallen. Am nächsten Tag, bei Tageslicht, habe ich dann die Schrotkörner gefunden, denn geschossen wurde ja in der Dämmerung. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn ein Kind so etwas ins Auge kriegt, oder ein Autofahrer auf die Windschutzscheibe. Im Erschrecken könnte da so manches passieren.“ (...) Außerdem muss ich die Bewohner von Rennersdorf bitten, so lange geschossen wird, eher in den Häusern zu bleiben.“
Quelle: Niederösterreichichsce Nachrichten, Print-Ausgabe, 20.11.2006 (Auszug)
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19.11.06: Keiler verletzt Treiber |
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Wörth. Während einer groß angelegten Drückjagd bei Bach an der Donau griff ein angeschossener Keiler einen 60jährigen Mann an und verletzte ihn schwer.
Das bei der Jagd angeschossene Tier hatte sich im Unterholz versteckt. Auf Höhe der Knorreiche griff das Tier plötzlich die zurückgehenden Treiber an. Ein 60jähriger Mann wurde dabei von dem Keiler zu Boden geschleudert. Der Keiler rammte dem Mann dann seine Hauer in den Rücken, knapp oberhalb der Niere.
Der Keiler wurde durch den Jäger sofort erschossen.
Der Verletzte wurde mit starken Blutungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Straubing geflogen.
Quelle: neumarktonline.de, 19.11.2006
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19.11.06: Unfall bei Treibjagd |
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Regensburg (ddp-bay). Bei einer Treibjagd ist ein Jagdhelfer von einem Wildschwein schwer verletzt worden. Der 60-jährige war am Freitag im Landkreis Regensburg als Treiber eingesetzt, als er auf das bereits angeschossene männliche Tier stieß. Der Keiler griff den Mann an und schleuderte ihn zu Boden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dann rammte das Wildschwein dem Jagdhelfer seine Hauer knapp oberhalb der Niere in den Rücken. Jäger kamen dem Mann schließlich zu Hilfe und erschossen das Tier. Der stark blutende 60-Jährige wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Straubing geflogen.
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10.11.06: Morde mit Jagdwaffe geplant |
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Eine Kugel für jeden Markierten
Schüler führte Todesliste / 17-Jähriger verwarnt / Schule schweigt
Greifswald (zvs) • Er hatte im Jahrgangsbuch 2004/05 des Heringsdorfer Gymnasiums die Namen von 206 Lehrern und Schülern markiert und angegeben, dass er für deren Tod 206 Kugeln benötigen würde. Das war vor einem Jahr, der Plan schockte das ganze Land. Gestern das Urteil: Das Greifswalder Jugendschöffengericht hat den 17-jährigen früheren Schüler verwarnt. Zudem muss er 80 Arbeitsstunden in einer gemeinnützigen Einrichtung leisten, sagte der Direktor des Amtsgerichtes Greifswald, Rudolf Kirchner. (...) Der Schüler aus Ahlbeck hingegen war nach seiner Ankündigung in eine Nervenklinik eingewiesen worden. Dort hatte er in einer Vernehmung gestanden, die Tötung der Schüler und Lehrer geplant zu haben. Der 16-Jährige wollte für seine Tat eine Waffe stehlen. Der Vater seiner Freundin sei Jäger, gab der Schüler damals zu Protokoll. Die Hintergründe bleiben rätselhaft, der Plan des Jugendlichen erinnert aber fatal an das Erfurter Schulmassaker. Der Amoklauf dort ereignete sich am Vormittag des 26. April 2002 am Gutenberg-Gymnasium. Dabei erschoss der 19-jährige Robert Steinhäuser gezielt 13 Lehrer und einen herbeigeeilten Polizisten, zwei Schüler wurden tödlich verwundet, als er eine Tür durchschoss. Anschließend tötete er sich selbst. (...)
Quelle: SVZ, 10.11.2006 (Auszug)
Anmerkung: Der Amokläufer von Erfurt hatte die Tatwaffe legal bei dem Jagdausrüster Frankonia Jagd gekauft.
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9.11.2006: Jäger vergreift sich an Mädchen |
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Wegen sexueller Nötigung zu Bewährungsstrafe verurteilt
Gericht hielt 70-Jährigen für schuldig, ein 15-jähriges Mädchen belästigt zu haben Verhandlung vor dem Amtsgericht
Bad Mergentheim. Vor dem Amtsgericht Bad Mergentheim musste sich gestern ein 76-Jähriger aus dem südlichen Main-Tauber-Kreis wegen sexueller Nötigung verantworten. Richter Martin Autenrieth und zwei Schöffen verurteilten den Angeklagten zu eineinhalb Jahren auf Bewährung. (...) Der Jäger hatte laut Anklage die 15-Jährige im Sommer 1999 überredet, mit ihm im Wald Tiere zu beobachten. Man verabredete sich für einen anderen Tag, wobei dem Mädchen nahe gelegt wurde, dieses Treffen geheim zu halten. Trotzdem fragte es ihre Eltern um Erlaubnis und wartete, bis der flüchtige Bekannte sie mit dem Auto am verabredeten Treffpunkt abholte. Schon während der Autofahrt legte er, wie es in der Anklageschrift heißt, seine Hand auf ihren Oberschenkel, was die 15-Jährige zu vermeiden versuchte. Trotz der Annäherungsversuche ging das Opfer mit dem Jäger auf einen Hochsitz. Auf dem Hochstand fasste der Mann ihr von hinten unter das T-Shirt und zwar oberhalb des BH's und machte ihr eindeutige sexuelle Angebote. Außerdem fasste er, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, ihr oberhalb der Hose mehrmals in den Schritt und versuchte auch mit der Hand in die Hose zu gelangen. Dies konnte von dem Mädchen jedoch abgewehrt werden. Des Weiteren forderte der damals 70-Jährige sie auf, ihn zu küssen, was sie aus Angst duldete. Ihre Furcht sei durch ein im Eck stehendes Jagdgewehr noch wesentlich verstärkt worden. (...)
Quelle: Fränkische Nachrichten, 09.11.2006 (Auszug) Adresse des Artikels: http://www.fnweb.de/lokales/me/bad_mergentheim/20061109_4521545000_31206.html
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7.11.06: Jäger traf Spaziergängerin im Gesicht |
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WESEL. Ein jähes Ende nahm am Montagnachmittag der Spaziergang einer 43-jährigen Weselerin in Obrighoven. Die Frau war mit einer Verwandten auf der Voshöveler Straße unterwegs, als sie plötzlich durch eine Schrotkugel im Gesicht getroffen wurde. Im Krankenhaus musste die Kugel entfernt werden. Gegen den 80-jährigen Jäger wurde Anzeige erstattet, seine Waffe und sein Jagdschein wurden sichergestellt. Auf den Mann wartet ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. (...)
Quelle: NRZ online, 07.11.2006 (Auszug)
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7.11.06: Jäger muss vor Gericht |
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Todesschütze akzeptiert Strafbefehl nicht / Noch kein Verhandlungstermin
ZEHDENICK Der Zehdenicker Jäger, der die sechs Monate alte Schäferhündin Fly Ende Juli auf einer Lichtung in Deutschboden erschossen hat, akzeptiert den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Neuruppin nicht. Deshalb wird der tragische Fall jetzt vor dem Amtsgericht Zehdenick verhandelt werden, wie Johannes Wolfes, Direktor des Amtsgerichts, gestern gegenüber unserer Zeitung sagte. In ihrer Anklageschrift sieht die Staatsanwaltschaft den Vorwurf bestätigt, wonach der Schütze gegen das Tierschutzgesetz verstoßen habe. Sie fordert eine Geldstrafe von 1500 Euro und ein Jagdverbot von sechs Monaten.
Der Jäger hatte die Hündin am 26. Juli erschossen, als sie mit Herrchen und Frauchen auf dem Weg nach Hause war. Er hatte von einem über 200 Meter weit entfernt gelegenen Hochsitz aus auf die Hündin angelegt und sie in den Bauch getroffen. Das Tier war danach aufgeregt um Herrchen und Frauchen herumgelaufen, um bei ihnen Schutz zu suchen. Eine viertel Stunde später war sie tot.
Quelle: Märkische Allgemeine, 7.11.2006
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5.11.06: Jäger von Schrotkugel getroffen |
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Treibjagd: Oststeirer von Schrotkugel getroffen
Bei einer Treibjagd in der Oststeiermark ist am Samstag ein Pensionist von einer Schrotkugel im Gesicht getroffen worden. Der Mann kam aber glimpflich davon. Streifschuss durch Querschläger. Der 70-jährige Oststeirer aus Sebersdorf im Bezirk Hartberg beteiligte sich Samstagvormittag an der Treibjagd in St. Magdalena am Lemberg. Dabei wurde er von einem Querschläger an der Wange getroffen. Der Pensionist hatte aber Glück: Die Kugel streifte ihn nur.
Quelle: ORF, 5.11.2006
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4.11.06: Amok-Jäger wegen Mord angeklagt |
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Blutige Rache Amokschütze von Saltendorf wegen Mordes angeklagt
Amberg/Saltendorf. (hou) Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Amberg nahmen fast auf den Tag genau ein Jahr in Anspruch. Jetzt hat sie Anklage wegen Mordes und Mordversuchs gegen den 50 Jahre alten Hans Meier aus dem Landkreis Schwandorf erhoben. Der über viele Jahre hinweg erwerbslose Hans Meier war an einem Sonntagabend im Oktober 2005 in der zur Gemeinde Wernberg-Köblitz gehörenden Ortschaft Saltendorf aufgetaucht, hatte sich dort Zugang zu einem Gasthaus verschafft und mit einer Faustfeuerwaffe wahllos um sich geschossen.
Ein 67-jähriger Rentner starb im Hausgang des Lokals, die Wirtin und fünf weitere Gäste der zum Tatzeitpunkt gut besuchten Wirtschaft trugen großteils schwere Verletzungen davon. Besonders gravierend sind sie bei einem Mann, der seither an den Rollstuhl gefesselt ist.
Hans Meier, passionierter Jäger und deswegen im Besitz von Waffen, schwieg sich bei seinen Vernehmungen durch Amberger Kriminalbeamte aus. (...)
Quelle: www.zeitung.org, 4.11.2006 (Auszug)
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27.10.06: Jäger beging Selbstmord |
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Gadebusch: Jäger beging Selbstmord
Gadebusch - In Gadebusch hat sich am Donnerstagabend ein Hobbyjäger mit einer Schusswaffe offenbar selbst getötet. (...)
Wenig später meldete sich die Ehefrau bei der Polizei. Ihre Befürchtung, dass ihr Mann sich etwas angetan haben könnte, bestätigte sich kurz darauf. Polizisten fanden die Leiche des Mannes im Carport neben seinem Auto.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Beschuldigte, nachdem Polizisten ihn nach der von einem Arzt vorgenommenen Blutentnahme wieder nach Hause gebracht hatten, im Beisein der Frau eine Pistole aus dem Waffenschrank geholt und mit seinem Hund das Haus verlassen. Die Frau selbst habe das Haus nach eigenen Angaben fluchtartig verlassen und sofort die Polizei verständigt, nachdem sie einen Schuss vernommen hatte. (...)
Quelle: Lübecker Nachrichten, 27.10.2006 (Auszug)
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25.10.06: Jäger bei Treibjagd angeschossen |
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Bei einer Treibjagd ist am Dienstagnachmittag in Sulz-Rickenbach ein 72-jähriger Treiber von seinem Kollegen angeschossen und verletzt worden. Der genaue Unfallhergang ist zurzeit unklar.
Um 16.45 Uhr fand im so genannten Eichholz eine Treibjagd statt. Als sich ein Reh näherte, nahm es ein 67-jähriger Jäger ins Visier und feuerte eine Schrotpatrone ab. Ein Teil der Ladung traf einen Treiber, der sich in einer Distanz von zirka 50 Metern zum Jäger aufhielt.
Der 72-jährige Mann wurde am Oberkörper getroffen und verletzt, wie die Zürcher Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Er wurde mit der Rega ins Spital geflogen werden, wo er operiert wurde. Er befindet sich inzwischen ausser Lebensgefahr. (sda/raf) Quelle: ltonline.ch, 25.10.2006
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25.10.06: Jäger schießt sich in Fuß |
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Treibjagd Jäger schoss sich selbst in den Fuß
Wie erst am Dienstag bekannt wurde, kam es am 21. Oktober in einem geschlossenen Waldstück im Gemeindegebiet von Wernberg während einer Treibjagd zu einem Jagdunfall. Ein 65-Jähriger wurde schwer verletzt. Kein Fremdverschulden Der 65-jährige Pensionist und Jäger aus Wernberg schoss sich durch unsachgemäße Handhabung mit seiner doppelläufigen Schrotflinte in den rechten Fuß.
Er wurde mit schweren Verletzungen ins LKH Villach eingeliefert. Nach bisherigem Ermittlungsstand kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden.
Quelle: ORF, 25.10.2006
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23.10.06: Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr |
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17.10.06: Jäger bedroht Ehefrau |
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POL-IZ: Tielenhemme, Frau nach häuslicher Gewalt aus Wohnung geflüchtet
Dithmarschen (ots) - Gegen 01.22 Uhr kam es in Tielenhemme, Eiderdeich in der gemeinsamen Wohnung zwischen einer 41-jährigen Frau und ihrem 41-jährigen Lebensgefährten zu einem Fall häuslicher Gewalt. Im Laufe dieser Auseinandersetzungen bedrohte und verprügelte der leicht alkoholisierte Mann seine Lebensgefährtin. Aus Angst vor ihm floh die 41-jährige mit ihrer 13 Jahre alten Tochter zu Fuß in die nähere Umgebung und versteckte sich. In der Wohnung verblieb der 5-jährige Sohn. Über Handy teilte die Frau der Polizei mit, dass ihr Lebensgefährte sie mit einem Revolver bewaffnet verfolgen würde. Als Jäger verfüge er über noch mehr Waffen. Nachdem der 41-jährige seine Lebensgefährtin zunächst mit dem Auto verfolgte und suchte, setzte er danach die Suche zu Fuß fort und begab sich wieder in die Wohnung. Aufgrund des Umstandes der häuslichen Gewalt und der Tatsache, dass der 41-jährige stark bewaffnet war, wurde das Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein zur Festnahme angefordert. Gegen 05.15 Uhr wurde der 41-jährige in der Wohnung widerstandslos festgenommen. Der 5-jährige Sohn wurde unverletzt und schlafend in der Wohnung vorgefunden. Es wurden mehrere Jagdwaffen sichergestellt. Die Polizei verfügte eine 14-tägige Wegweisung gegen den 41-jährigen und ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und Bedrohung.
Quelle: Polizeidirektion Itzehoe, 17.10.2006
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16.10.06: Hirsch tötete Jäger in Frankreich |
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Tier rannte Mann um
Dijon (APA/AFP) - Ein Hirsch hat in Ostfrankreich einen Jäger getötet. Das Tier habe den Mann umgerannt, als der 64-Jährige mit seinem Gewehr angelegt habe, teilten Rettungskräfte am Sonntagabend in Poincon-les-Larrey nahe der Stadt Dijon mit.
Der Jäger erlitt nach der Attacke einen Herzstillstand; Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. In den vergangenen Wochen hatte es in Frankreich mehrere tödliche Jagdunfälle gegeben. Dabei waren die Opfer jedoch nicht durch angreifende Tiere getötet, sondern von Jagdgenossen versehentlich erschossen worden.
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16.10.06: Jagdschuss mit Nachspiel |
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Mit ballistischem Gutachten soll Schütze auf PKW Opel ermittelt werden
BENKEN/WERBIG Der Schuss aus einer Jagdwaffe, der am 25. September zwischen Werbig und Benken die Beifahrertür eines Opels durchschlagen hat und in der Hutablage steckengeblieben war, hat noch ein Nachspiel. Derzeit lässt die Polizei ein ballistisches Gutachten erstellen, mit dem geklärt werden soll, aus welcher Waffe das Projektil abgefeuert worden ist. Zum Glück war der 54-jährige Autofahrer mit dem Schrecken davongekommen.
In Frage für den Schuss, der das Türblech durchschlagen und die Scheibe beschädigt hatte, kommen zwei Jäger, die sich mit ihren Gewehren zu diesem Zeitpunkt an einem Maisfeld auf Jagd befanden. "Wir gehen zwar nicht davon aus, dass vorsätzlich auf den Opel-Fahrer geschossen worden ist, dennoch muss die Untere Jagdbehörde des Landkreises den Vorfall genauestens prüfen", sagt Polizeipressesprecher Torsten Ringel. Er betont, dass die Polizei zwar jene Behörde ist, die auch die so genannten Waffenbesitzkarten für Jäger ausstellt, zuständig für den Jagdschein und die Zuverlässigkeitsprüfung sowie die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften sei jedoch die Untere Jagdbehörde. (...) Allerdings, so der Polizeipressesprecher, erweisen sich vor allem immer wieder Maisfelder als gefährdete Gebiete, da sie wegen der Höhe des Bestandes schwer einsehbar sind. Deshalb, so habe er sich von Fachleuten sagen lassen, werden auch Treibjagden durch Maisfelder selten oder gar nicht durchgeführt, da man nie weiß, wo sich die Menschen und wo die Tiere befinden.
Quelle: Märkische Allgemeine, 16.10.2006 (Ausug)
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14.10.2006: Schüsse ganz in der Nähe |
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Diese Zuschrift erreichte uns per e-mail:
Am letzten Freitag so um ca. 17 Uhr, es war noch hell und sonnig, gingen meine Freundin und ich im Wald auf Pilzsuche, als in unmittelbarer Nähe des öfteren, mindestens drei Mal Schüsse knallten.Wir machten schnell, dass wir wegkommen, sahen noch einen Landrover auf dem Feldweg stehen.
Am Montag ging ich auf die Gemeinde, wo ich mit dem Jagdaufsichtsbeamten des Lanratsamtes Altötting telefonisch verbunden wurde. Dieser klärte mich auf, dass das freilich erlaubt sei und im Grundgesetz verankert. Jäger dürfen im Wald auch tagsüber schießen. Ich konnte das nicht glauben, denn man liest ja ständig, dass auf der Jagd des öfteren Jagdunfälle passieren. Der Beamte sagte,der Jäger hätte eine besondere Sorgfaltspflicht dabei zu beachten, auf die ich mich aber nicht so recht verlassen möchte. Er könne da nichts anderes sagen.Wenn ich mich beschweren wolle, müsse ich mich an die Regierung wenden, um das Grundgesetz zu ändern, worauf er mir wenig Hoffnung machte.
Ich verblieb dann, dass man ja das noch sehen werde, denn ich bin sicher nicht die einzige, die es auch als ein Grundrecht ansähe, dass man sich an einem sonnigen Nachmittag zur Erholung im Wald aufhalten darf.
Dagmar K.
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14.10.2006: Jäger erschießt Ehefrau und sich |
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Zwei Tote bei Familientragödie in Mecklenburg-Vorpommern
Am Freitagabend kam es in Mecklenburg-Vorpommern zu einer Familientragödie. Nach einem Streit erschoss der 40-Jährige Ehemann zunächst seine 32-Jährige Ehefrau und dann sich selbst.
Die Trägödie ereignete sich in Eggesin im Landkreis Uecker-Randow. Der mit in der Wohnung anwesende Bruder des Ehemanns konnte die Tat offensichtlich nicht mehr verhindern. Er verständigte Notarzt und Polizei. Der Arzt konnte nur noch den Tod des Ehepaars feststellen.
Als Tatwaffe diente eine Pistole über die der Ehemann verfügte, da er aktiver Jäger war. Das Ehepaar hinterlässt eine 4- jährige Tochter, die ebenfalls mit im Haus war und die sich jetzt bei den Großeltern befindet. (...)
Quelle: Fuldainfo.de, 14.10.2006 (Auszug)
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13.10.2006: Tragischer Jagdunfall - Jäger tot |
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Tragischer Jagdunfall in Crottendorf
Aus einer Distanz von circa 100 Metern ist ein 42-Jäger von seinem Freund am Donnerstagabend erschossen worden.
Nach Polizeiaussagen trafen sich die drei Freunde zur Jagd. Doch es ereignete sich ein tragisches Unglück: Aus bisher ungeklärter Ursache traf einer der Jäger bei der Schussabgabe auf Schwarzwild mit seinem Jagdkarabiner seinen Kollegen. Der 42-Jährige verstarb noch vor Ort. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei haben noch am selben Abend die Ermittlungen aufgenommen, um den Hergang des tragischen Geschehens aufzuklären.
Quelle: Kanal 8, 13.10.2006
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12.10.2006: Elchjagd - Mysteriöse Morde |
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SCHWEDEN
Mysteriöse Morde zum Auftakt der Elchjagd
Die schwedische Polizei steht vor einem Rätsel: Zum Auftakt der herbstlichen Elchjagd sind mehrere Jäger auf ungeklärte Weise durch Schüsse ums Leben gekommen. In einem Fall kommt für die Ermittler Mord mit anschließendem Selbstmord in Betracht.
Stockholm - Wie die Zeitung "Svenska Dagbladet" berichtet, ermittelt die Polizei im Bezirk Västra Götaland wegen Mordes, nachdem Mitte der Woche die Leichen von zwei Jägern gefunden wurden. Auch bei einem am Montag zuvor tot aufgefundenen Jäger im Bezirk Halland vermutet die schwedische Polizei Mord.
(...) Bei den im Abstand von 75 Metern gefundenen zwei Leichen sei auch Mord mit anschließendem Selbstmord durch einen der beiden Elchjäger möglich, hieß es von Seiten der Polizei.
Quelle: SPIEGEL ONLINE - 12. Oktober 2006 (Auszug)
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12.10.06: Jäger erschießt sich aus Versehen selbst |
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Paderborn. Ein Jäger (52) aus Paderborn ging mit seiner Schritflinte in den Wald. Als er ein Tier erlegen wollte, hatte seine Waffe eine Ladehemmung. Neugierig schaute er in den Doppellauf der Flinte, da löste sich plötzlich ein Schuss. Er war sofort tot. Quelle: BILD, 12.10.2006
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11.10.06: Tödlicher Jagdunfall |
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Tödlicher Jagdunfall bei Büren-Steinhausen
Am Dienstagmorgen machte ein Jagdausübungsberechtigter in einem Waldstück an der A 44 eine schreckliche Entdeckung, als er einen 52jährigen Jägerfreund mit tödlichen Verletzungen fand. Angehörige des Mannes hatten sich am Dienstagmorgen besorgt an den Jagdaufseher gewandt, da der Jäger von einer Jagd am Montag nicht nach Hause gekommen war. Bei der Suche im Revier entdeckte der Jagdausübungsberechtigte den 52jährigen tot an einem Hochsitz im Waldgebiet Brenker Mark nahe der A 44. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Unglücksfall handelte. Denn aus dem Jagdgewehr des Mannes hatte sich versehentlich ein Schuss gelöst, der die tödlichen Verletzungen herbeiführte. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.
Quelle: Polizeibehörde Paderborn, 11.10.2006
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2.10.06: Jäger durch Kopfschuss getötet |
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Frankreich: Jäger durch Kopfschuss getötet
Zum dritten Mal innerhalb eines Monats hat sich in Frankreich ein tödlicher Jagdunfall ereignet. Ein 44 Jahre alter Jäger wurde am Wochenende bei der Jagd auf Rehe durch einen Kopfschuss getötet.
Censeau - Die Jagdfreunde hatten den Mann zum Ende der Partie vermisst, wie die Gendarmerie in der ostfranzösischen Jura-Gemeinde Censeau im Jura mitteilte. Sie fanden ihn schließlich tot am Boden, mit einer Kugel im Kopf. Am Wochenende zuvor war in einem Wald nahe von Nançay in Mittelfrankreich eine 53 Jahre alte Frau ebenfalls durch einen Kopfschuss getötet worden. Ersten Ermittlungen zufolge stammte die Kugel aus dem Gewehr eines Jagdgefährten, der auf ein Reh gezielt hatte. Anfang September hatte ein Franzose nahe dem südfranzösischen Carcassonne bei einer Wildschweinjagd versehentlich seine Mutter erschossen: Eine Kugel aus seinem Gewehr prallte auf der Straße ab und traf die im Auto sitzende Mutter ins Gesicht.
Quelle: ZEIT online, 02.10.2006
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1.10.2006: Sechs Jäger gestorben |
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Die Hochjagd in der Schweiz führt nicht nur beim Wildbestand zu Verlusten. Dieses Jahr sind innerhalb eines Monats auch sechs Jäger bei der Jagd ums Leben gekommen.
Fünf der sechs Toten sind bei Stürzen im steilen Gelände und bei feuchter Witterung ums Leben gekommen, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Dazu kam ein tragischer Unfall bei dem ein Bündner Jäger an seinem Gewehr hantierte und einen Zürcher Gastjäger in den Rücken traf, als sich ein Schuss löste.
Vergangenen Dienstag ist ein weiterer Jäger von einem Schuss getroffen worden, der sich aus der Waffe eines Kollegen gelöst hatte. Er überlebte schwer verletzt.
Die Zahl der Jagdunfälle mit gravierenden bis tödlichen Verletzungen ist dieses Jahr so hoch wie nie. 2005 gab es keinen Toten, 2004 vier und in den Jahren 2001 bis 2003 je einen Toten pro Jahr.
Quelle: www.20min.ch, 1.10.2006
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27.9.2006: Illegales Jäger-Waffenlager |
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Illegales Waffenlager in der Altmark entdeckt
Ein Jäger aus Niedersachsen hat in der Altmark illegale Waffenlager angelegt. Die Polizei stellte bei einer Razzia in drei Objekten 140 Waffen und Waffenteile sicher. Der Jäger hatte sie über das Internet in den USA erworben. Die Polizei hat bislang keine Hinweise, dass mit den Waffen Verbrechen begangen worden sind. Die Ermittler kamen dem Mann bei einer Überprüfung des Internet-Auktionshauses ebay auf die Spur.
Quelle: MDR INFO, 27. September 2006
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27.9.2006: Kugel knapp am Kopf vorbei |
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Kugel knapp am Kopf vorbei
Bergheim-Quadrath-Ichendorf - Elke Bartsch hatte es sich im Garten ihres Einfamilienhauses mit einem spannenden Buch gemütlich gemacht, als sie plötzlich mehrere Schüsse hörte. Der 47-Jährigen war bekannt, dass wenige hundert Meter weiter hin und wieder Jäger zur Waffe greifen und auf Feldjagd gehen. „Dort schießen die Jäger auf Hasen oder Tauben“, berichtet die Bergheimerin. Doch als ihr plötzlich ein etwa zwei Zentimeter großes Bleigeschoss etwa 50 Zentimeter am Kopf vorbeiflog, bekam Elke Bartsch es mit der Angst zu tun. „Die Kugel flog gegen die Pergola, prallte ab und blieb hinter einem Blumenkübel liegen. „Ich habe mich so erschrocken, dass ich am ganzen Körper gezittert habe. Auch die Nachbarn, die nebenan auf der Terrasse saßen, bekamen mit, was passiert war. Ich habe dann die Polizei angerufen, die wollten einen Wagen raus zum Feld schicken“, berichtet die Frau weiter. Elke Bartsch wollte die Sache aber nicht auf sich beruhen lassen. Sie ging zur Polizei, gab das zwei Zentimeter große Bleigeschoss auf der Wache ab und erstattete Strafanzeige. Dazu schrieb sie einen Brief an die Untere Jagdbehörde des Kreises. Bartsch: „Mit ist unverständlich, dass hier überhaupt geschossen werden darf. Hier gibt es im näheren Umfeld Spielplätze, einen Kindergarten und zahlreiche Spaziergänger, die an der Erft entlanglaufen“, wundert sich die 47-Jährige. Bei der Unteren Jagdbehörde war der Vorfall gestern bekannt. „Es handelt sich um einen gemeinschaftlichen Jagdbezirk, der von zwei Pächtern geführt wird. Jagen ist dort grundsätzlich erlaubt,“ erklärt Michael Sodann, Pressesprecher der Kreisverwaltung. Jörg Leinen, Pressesprecher der Polizei im Rhein-Erft-Kreis: „Die Ermittlungen nach dem Verursacher laufen noch. Es scheint sich um Jagdmunition zu handeln.“ Einzelheiten müssten jetzt von der Polizei ermittelt werden. Generell erklärte der Polizeibeamte: „Jäger dürfen nur da schießen, wo eine Gefährdung von anderen Menschen ausgeschlossen werden kann.“
Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 27.9.2006
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26.9.2006: Jagender Polizist schießt unerlaubt |
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Disziplinarverfahren Autoknacker erwischt - leitender Polizist schießt vier Mal
Die Dienststelle Interne Ermittlungen hat ein Verfahren gegen einen Hamburger Polizeiführer eingeleitet. Er hatte am frühen Montagmorgen vor seiner Wohnung Autoknacker überrascht, zur privaten Waffe gegriffen und mehrmals geschossen. ... ... Der Waffenbesitz war Armin Maywald zwar erlaubt, weil er als passionierter Jäger eine Pistole Kaliber 38 als Fangschusswaffe besitzen darf. Dafür gelten aber strenge Vorschriften: Die Waffe darf nur getrennt von der Munition transportiert und erst direkt während der Jagd geladen und benutzt werden. (...)
Quelle: WELT, 26.9.2006
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26.9.06: Schuss durchschlug Autotür |
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Schuss durchschlug Autotür
Werbig - Benken (Potsdam-Mittelmark) Ein Schuss aus einer Jagdwaffe hat die Tür eines Autos durchschlagen. Der 54 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Der Zwischenfall ereignete sich am Montagabend zwischen Werbig und Benken. Der Fahrer hörte einen lauten Knall. Das Projektil hatte das Türblech durchschlagen und die Scheibe zerstört. Anschließend prallte es innen an der Frontscheibe ab und blieb auf der Hutablage liegen. In unmittelbarer Nähe des Tatortes fand zu diesem Zeitpunkt eine Jagd statt. Zwei Jäger wurden ermittelt, aus deren Jagdwaffen das Projektil stammen könnte. dpa
Quelle: Märkische Allgemeine, 26.9.2006
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25.9.06: Jäger erschießt Ehefrau |
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Bluttat in Kärnten
Auch am Montag sind die Hintergründe für die Bluttat in St. Paul im Lavanttal im Dunkel geblieben. Fest stand, dass ein 30 Jahre alter Elektriker seine Frau mit einem Jagdgewehr erschossen hat.
Die Polizei muss aber mit der Einvernahme noch warten, der Mann wurde in die psychiatrische Abteilung des Landeskrankenhauses Klagenfurt eingeliefert, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Gottfried Kranz, gegenüber der APA bestätigte. Der 30-Jährige war vorerst nicht vernehmungsfähig. (...) Am Sonntagabend nahm er ein Gewehr - sowohl er als auch sein Vater sind passionierte Jäger - und erschoss seine 25-jährige Ehefrau, mit der er zwei Kinder hat. Das Projektil traf die Frau aus nächster Nähe in die Brust. Angeblich war dem Schuss ein Streit vorangegangen. Als die Polizei am Tatort eintraf, lag die junge Frau blutüberströmt am Boden. (...) Mit der Bluttat sind die beiden Söhne des Paars zu Halbwaisen geworden, sie sind fünf bzw. drei Jahre alt. Sie werden, ebenso wie die Eltern des Elektrikers, psychologisch betreut. (...) Quelle: Vorarlberg online, 25.9.2006 (Auszug)
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22.9.2006: Jagdgewehr entwendet |
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Unbekannter entwendet Jagdgewehr aus Pkw Holzkirchen
Nach einem Diebstahl aus einem Pkw, bei dem in der Nacht auf Freitag, 22. September, unter anderem auch ein Jagdgewehr mit Zielfernrohr entwendet wurde, hat die Polizei im Laufe des Samstags umfangreiche Suchmaßnahmen durchgeführt. Zwei Zeugen hatten einen Tatverdächtigen mit einem Gewehr bei Wüstenzell (Holzkirchen) gesehen.
(...) Am Donnerstagabend hatte ein Jäger sein Fahrzeug an der Kreisstraße WÜ 59 etwa 500 Meter nach dem Ortsausgang von Wüstenzell auf einem Feldweg am Waldrand abgestellt. Die Nacht verbrachte der 68-Jährige in einer in der Nähe befindlichen Jagdhütte. Am Freitagmorgen stellte der Mann gegen 5.45 Uhr fest, dass sein Pkw durchwühlt und u.a. ein Jagdgewehr, Munition und ein olivgrüner Leinenrucksack mit Fernglas, Taschenlampe und Sitzkissen fehlten. Unmittelbar danach wurde die Polizei verständigt. Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folgezeit die Kriminalpolizei Würzburg. (...) Die Polizei bittet um besondere Vorsicht: Die Waffe, die der Unbekannte bei sich hat, ist scharf und vermutlich geladen. Quelle: Main Post, 22.9.2006 (Auszug)
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22.9.2006: Jäger tödlich abgestürzt |
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Bündner Jäger tödlich verunfallt MALOJA - Ein 64-jähriger Bündner Jäger ist am Donnerstag oberhalb des Lagh da Cavloc bei Maloja auf Gebiet der Gemeinde Stampa tot in einem Tobel aufgefunden worden. Der Einheimische war im steilen Gelände rund 70 Meter in die Tiefe gestürzt. Der Mann war am Mittwoch auf die Jagd gegangen und wollte im Gelände übernachten, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt. Als er sich am Abend nicht telefonisch zu Hause meldete, wurde die Suche gestartet. Ein Wildhüter entdeckte den Toten am Donnerstagnachmittag in einem Tobel. Eine Rega-Crew barg ihn mit einer Winde. Quelle: sda
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21.9.2006: Kein Jagdschein bei Freiheitsstrafen |
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Kein Jagdschein bei mehreren Freiheitsstrafen jeweils unter einem Jahr Richter: Vom Waffengesetz geforderte Zuverlässigkeit fehlt
Nürnberg (D-AH) - Auch Kleinvieh macht Mist, in der Haustierhaltung genauso wie in freier Wildbahn: Wer eine ganze Reihe vorsätzlich begangene Straftaten auf dem Kerbholz hat, für die er zwar zu Einzelstrafen von jeweils nur unter einem Jahr verurteilt wurde, kann alle Hoffnungen auf einen Jagdschein begraben. Obwohl die gesetzliche Voraussetzung dafür, dieses Dokument zu versagen, eine rechtskräftige Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr ist. "Es spielt eben keine Rolle, ob es sich um eine einzige längere oder viele kürzere Strafen handelt, die erst in der Summe das Mindestmaß erreichen", betont die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de). Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg (Az. 8 LA 114/06) hatte sich jetzt mit dem Jagdschein für einen Mann zu befassen, der wegen Untreue in zahlreichen Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten sowie zusätzlich wegen Betruges in drei Fällen zu einer weiteren Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden war. "Der verhinderte Jäger meinte nun, das anzuwendende Waffengesetz erfasse nicht eine Verurteilung wie seine, wo wegen mehrerer Straftaten jeweils nur Einzelstrafen von weniger als einem Jahr verhängt wurden", berichtet Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold (telefonische Rechtsberatung unter 0900/1867800-0 für 1,99 Euro pro Minute). Dem widersprachen die Richter heftig: Es sei müßig über diese Frage zu streiten. Gerade wegen der Vielzahl der von ihm vorsätzlich begangenen Straftaten könne man dem Kläger keine Lizenz zum Umgang mit einer Jagdwaffe anvertrauen.
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20.9.2006: Von Jägern angeschossen |
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Werenzhain - Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster)
Am Dienstag kam es gegen 15:00 Uhr auf einem Maisfeld zwischen Werenzhain und Doberlug-Kirchhain zu einem Jagdunfall. Dabei wurde ein 35-Jähriger, der sich Maisstoppeln auf dem Feld befand, von einem Projektil einer Jagdwaffe in das Bein getroffen. Der Mann wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Gegen zwei Jäger im Alter von 59 und 67 Jahren wird wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ihre Jagdwaffen und die Munition wurden sichergestellt.
Quelle: Märkische Allgemeine, 20.9.2006
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15.9.2006: Schuss traf Treiber |
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Schuss traf den Treiber, nicht das Wildschwein TÜBINGEN (tol). Bei einem Jagdunfall am Montagabend gegen 20.15 Uhr wurde im Gewann „Kuhwiesen“ in Tübingen-Hirschau ein 55-jähriger Treiber aus Tübingen am Oberschenkel verletzt. Nach Aussage des Jagdleiters gingen die Jäger aufgrund von frisch festgestellten Schäden an einer Brombeerkultur und im angrenzenden Maisfeld davon aus, dass sich dort noch Sauen aufhalten. So führten sie kurzfristig eine Drückjagd durch.
Als ein Wildschwein zwischen zwei Maisfeldern über ein freies Feld in Richtung L 371 laufen wollte, schoss eine dort eingeteilte Jägerin auf das Tier. Der Schuss verfehlte mit hoher Wahrscheinlichkeit das Wildschwein. Es lief in östliche Richtung weg. Vermutlich war es dann ein Querschläger, der den 55-jährigen Treiber im Maisfeld am Oberschenkel traf. Er musste vor Ort vom Notarzt versorgt werden. (...)
Quelle: Schäbisches Tagblatt, 15.9.2006 (Auszug)
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15.9.2006: Jäger abgestürzt |
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Jäger im Bündnerland bei Bergunfall getötet
Vrin- Ein 60-jähriger Jäger ist im Gebiet Alp Patnaul auf Gemeindegebiet von Vrin GR tot aufgefunden worden.
Er war im steilen Gelände rund 50 Meter tief abgestürzt, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte. Der einheimische Mann war am Montag zur Jagd aufgebrochen und wollte am Mittwoch zurückkehren.
Bei einer Suchaktion des SAC und der Rega wurde der Jäger am Freitagnachmittag kurz nach 17 Uhr tot aufgefunden.
Quelle: nachrichten.ch, 15.9.2006
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11.9.2006: Die Rache eines toten Hirschen |
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Südtirol: Die Rache eines toten Hirschen
Ein 63-jähriger Jäger aus dem Schnalstal wurde vom Geweih eines getöteten Hirschen schwer am Bein verletzt.
Mehrere Wochen lang musste Eduard G. aus dem Schnalstal warten, bis ihm im Pfossental der Abschuss eines Kapitalhirschen gelang. Die Freude über den Abschuss währte aber nur kurz. Als der 63-Jährige und seine fünf Jagdkameraden die Trophäe stolz zu Tal tragen wollten, schlug der tote Hirsch zu.
Eduard G. kam beim Abstieg ins Stolpern und stürzte zu Boden. Dabei rutschte der Hirsch von seinen Schultern und die Spitze eines Geweihendes bohrte sich in seinen Fuß. Die tiefe Wunde blutete so stark, dass die Jagdkameraden die Rettung alarmieren mussten. (...) Quelle: Tiroler Tageszeitung, 11.09.2006 (Auszug)
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10.9.2006: Jäger schießt Jäger in den Rücken |
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Als der Bündner Jäger seinem Kollegen gestern Abend seine Waffe erklären wollte, löste sich ein Schuss. Der 62-jährige brach tödlich getroffen zusammen.
Eine Gruppe von vier Jägern hielt sich bei Davos-Monstein in einer Jagdhütte auf. Während einer Diskussion über Jagdwaffen nahm ein Jäger den Stutzer eines Kollegen und manipulierte an der Waffe. Dabei löste sich ein Schuss und traf den am Tisch sitzenden Jagdkollegen in den Rücken.
Wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntag weiter mitteilte, wurde der Verletzte mit dem Fahrzeug eines Besuchers nach Davos- Monstein gebracht und anschliessend mit der Ambulanz nach Davos überführt, wo ein Rega-Arzt nur noch den Tod feststellen konnte. Das Opfer war im Kanton Zürich wohnhaft gewesen.
Quelle: 20 min, 10.9.2006
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10.9.2006: Jäger in Davos tödlich verletzt |
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Bei einem Jagdunfall gestern Abend in Davos hat ein 62-jähriger Jäger aus dem Kanton Zürich tödliche Verletzungen erlitten. Ein Jagdkollege hatte an einer Waffe manipuliert, als sich ein Schuss löste und den Mann in den Rücken traf.
Eine Gruppe von vier Jägern hielt sich bei Davos-Monstein in einer Jagdhütte auf. Während einer Diskussion über Jagdwaffen nahm ein Jäger den Stutzer eines Kollegen und manipulierte an der Waffe. Dabei löste sich ein Schuss und traf den am Tisch sitzenden Jagdkollegen in den Rücken. Wie die Kantonspolizei Graubünden heute weiter mitteilte, wurde der Verletzte mit dem Fahrzeug eines Besuchers nach Davos-Monstein gebracht und anschliessend mit der Ambulanz nach Davos überführt, wo ein Rega-Arzt nur noch den Tod feststellen konnte. Das Opfer war im Kanton Zürich wohnhaft gewesen.
Quelle: Tagesanzeiger Schweiz, 10.9.2006
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3.9.06: Steinwildjäger stürzt in den Tod |
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Brisen: Steinwildjäger stürzt nach Abschuss in den Tod
Es ist eine Ehre und ein besonderes Privileg, als abschussberechtigter Jäger auf Steinwildjagd zu sein.
Der Losentscheid hatte für einen 45-jährigen Jäger tödliche Folgen. «Der tödlich verunglückte Mann war ein extrem vorsichtiger und erfahrener Jäger», beschreibt Hermann Lichtsteiner von der Einsatzzentrale der Nidwaldner Kantonspolizei, den am Freitag verunfallten Mann. (...)
Der 45-jährige Nidwaldner war zusammen mit Jagdkollegen im Brisengebiet unterwegs gewesen. Das Los hatte entschieden, dass er als Einziger der Gruppe Steinwild abschiessen darf. Lichtsteiner: «Das ist eigentlich ein Privileg, das nur erfahrene Jäger bekommen, die mindestens zehn Jahre das Patent besitzen.»
Um zu dem von ihm erlegten Tier zu gelangen, musste er einen Abhang hinuntersteigen. Dabei rutschte er aus und stürzte vor den Augen seiner Jagdkollegen in die Tiefe... Quelle: www.20min.ch (Auszug)
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3.9.06: Jäger stürzt zu Tode |
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18-jähriger Jäger stürzt im Muotatal zu Tode
MUOTATHAL - Ein 18-jähriger Jäger ist am Morgen in Muotathal zu Tode gestürzt. Der Mann, Mitglied einer siebenköpfigen Jagdgruppe, rutschte im steilen Gelände aus und stürzte rund 35 Meter tief in den Rotenbach, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte.
Die Rettungsflugwacht konnte den Verunfallten schwer verletzt in einer Windenaktion bergen. Unmittelbar nach der Bergung starb der Mann aber an inneren Verletzungen.
Tagesanzeiger Schweiz, 3.9.2006
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2.9.06: Jäger erschießt aus Versehen seine Mutter |
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Franzose tötete seine Mutter aus Versehen bei Jagd Carcassonne (APA/dpa) - Bei einer Treibjagd auf Wildschweine hat ein südfranzösischer Jäger am Samstag in Trausse bei Carcassonne aus Versehen seine Mutter erschossen. Die Kugel des Jägers sei aus nicht geklärten Gründen von der Straße abgeprallt, ein Fragment habe die etwa 70 Jahre alte Frau im Gesicht getroffen und getötet, teilte die Feuerwehr mit. Die Frau saß in ihrem Fahrzeug, als der Schuss fiel.
Sie fuhr üblicherweise ihren gelähmten Mann zu den Treibjagden ihres 50-jährigen Sohnes. Ermittlungen sollen den Unfallhergang klären.
Quelle: APA 2.09.2006
JAGDUNFALL
Mutter statt Wildschwein erschossen
(...) Die Feuerwehr in Trausse teilte mit, eine Kugel des Jägers sei aus noch nicht geklärten Gründen von der Straße abgeprallt, ein Fragment habe das Gesicht der Mutter getroffen und sie getötet. Die Frau wurde etwa 70 Jahre alt.
Sie befand sich bei dem Schuss im Auto. Wie üblich hatte sie zusammen mit ihrem gelähmten Mann ihren 50-jährigen Sohn zur Treibjagd begleitet. Nun sind die Ermittler gefragt, um den genauen Unfallhergang zu klären.
Quelle: SPIEGEL online, 2.9.2006 (Auszug)
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1.9.06: Vogeljäger legt Stromnetz lahm |
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SÜDAFRIKA
Vogeljäger legt Stromnetz lahm
Gleich zwei komplette Städte hat ein ungeschickter Jäger vom Strom abgeschnitten. Dabei wollte der Südafrikaner doch eigentlich nur einen Vogel mit seiner Schrotflinte erlegen.
Johannesburg - Der Schütze traf heute mit seiner Ladung Schrot eine elektrische Überlandleitung. In zwei Städten im Südosten der Provinz Free State fiel zur morgendlichen Frühstückszeit der Strom aus.
Die Sprecherin des Elektrizitätsunternehmen Eskom appellierte dringend an die Bevölkerung, nicht auf Vögel auf Stromleitungen zu feuern. (...)
Quelle: SPIEGEL online, 1.9.2006 (Auszug)
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31.8.06: Jäger erschießt Schwester und Schwager |
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Blutiges Familiendrama nach Erbstreit
Öhringen - Blutiges Familiendrama mit zwei Toten und zwei Verletzten: Ein 51 Jahre alter Mann hat am Mittwochabend in Öhringen (Baden-Württemberg) seine Schwester und seinen Schwager erschossen. Eine andere Schwester verletzte er durch Schüsse leicht, einen weiteren Schwager schwer. Nach der Bluttat stellte sich der Diplomingenieur, der als Jäger einen großkalibrigen Revolver besitzt, nach kurzer Flucht selbst, teilte die Polizei mit. Obwohl der Stuttgarter die Tat gegenüber den Beamten gestanden hat, waren seine Motive zunächst noch unklar.
Die Polizei vermutet Erbstreitigkeiten als Hintergrund der Tat. Gegen den ledigen und derzeit arbeitslosen Mann erging am Donnerstag Haftbefehl wegen zweier vollendeter und zweier versuchter Tötungsdelikte, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag mitteilten.
Nach Darstellung der Ermittler wurde die 54 Jahre alte Schwester des Mannes mit einem Kopfschuss sofort getötet. Ihr 56 Jahre alter Ehemann wurde schwer verletzt und war am Donnerstag weiter im Krankenhaus in Behandlung. Der zweite - 58 Jahre alte - Schwager des Schützen erlitt bei Bauch- und Kopfschüssen lebensgefährliche Verletzungen und starb trotz Notoperation im Krankenhaus. Dessen 57-jährige Frau und zweite Schwester des Schützen wurde von einem Streifschuss getroffen und leicht verletzt.
Mehrere Zeugen hätten die Tat beobachtet. Als sie helfen wollten, drohte der Schütze laut Polizeibericht, auch auf sie zu schießen. Den Angaben zufolge richtete er die großkalibrige Waffe auf die Umstehenden und schoss dann nochmals auf einen der bereits am Boden liegenden Männer und seine 54 Jahre alte Schwester. Nach der Tat flüchtete er zunächst in seinem Wagen, stellte sich dann aber.
Wie die Ermittler mitteilten, hatte der 51-Jährige seine beiden Schwestern - zwei Ärztinnen - nach einem Besuch bei der gemeinsamen Tante im Krankenhaus abgepasst und war mit ihnen in Streit geraten. Warum genau es zu den Schüssen kam, war auch am Tag danach unklar, weil der Mann von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch mache. "Es gab langjährige Streitigkeiten, bei denen es wohl auch um Geld und eine Erbschaft ging", sagte ein Polizeisprecher. (dpa)
Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 31.8.2006
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31.8.2006: Jäger stürzt in den Tod |
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Deutscher Jäger stürzte in Osttirol 250 Meter in den Tod Der 43-Jährige starb nach Angaben der Polizei noch am Unglücksort.
Mit dem Tod hat am Donnerstag die Jagd für einen Deutschen in Osttirol geendet. Der 43-Jährige stürzte laut Polizei 250 Meter in die Tiefe. Er starb am Unglücksort.
Steinwild. Der Mann aus Bergisch-Gladbach (Nordrhein-Westfalen) war zu Mittag in Begleitung eines Pirschführers im Teischnitztal im Bereich des Hohen Guldanoa (Gemeide Kals am Großglockner) unterwegs gewesen, um Steinwild zu jagen.
Bergung mit Hubschrauber. Als beide in 2.600 Metern Höhe eine steile Wiese querten, wurde dem Deutschen übel. Er stürzte daraufhin über den teils mit Felsen durchsetzten Hang ab. Die Leiche wurde mit einem Hubschrauber geborgen.
Quelle: Kleine Zeitung, 31.8.2006
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27.8.06: Jäger bedroht Frau und Hund mit Waffe |
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Mann drohte Hund zu töten
TREFFEN. Eine Juristin (42) aus Wien ließ gestern Nachmittag ihren Mischlingshund auf der Gerlitzen frei vor sich herlaufen. Auf Höhe der alten Bergstation der Kanzelbahn stand auf einem Wandersteig ein noch unbekannter Mann mit einer Faustfeuerwaffe in der Hand. Als er den frei laufenden Hund erblickte, richtete er die Waffe in Richtung Frau und deren Hund und drohte ihr, den Hund zu erschießen, wenn sie ihn nicht an die Leine nimmt. Daraufhin nahm die Wienerin ihren Hund an sich und flüchtete. Die Fahndung nach dem Mann verlief bislang ergebnislos.
Quelle: "Kleine Zeitung" vom 27.08.2006
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27.8.06: Jäger schoss Kameraden in die Hüfte |
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Ein 32-jähriger Jäger schoss seinem 43-jährigen Kameraden in die Hüfte
Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde am Samstagmorgen ein 43-jähriger Jäger mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dieser wurde von seinem Jagdkameraden beim Hantieren mit seiner Waffe durch einen Schuss an der Hüfte Verletzt.
Der Schuss aus dem Repetiergewehr löste sich, als der 32-Jährige seine Waffe entladen wollte.
Der 43-Jährige musste sich einer Notoperation unterziehen. Er ist jetzt nicht mehr in Lebensgefahr. Jetzt ermittelt die Kripo, wie es zu diesem Unfall kam.
Quelle: STERN shortnews, 27.8.2006
Schwerverletzter bei Jagdunfall in Oberlungwitz
Als zwei Jäger am Samstagmorgen ihre Waffen entluden, löste sich aus der Repetierbüchse eines 32-jährigen Jägers ein Schuss.
Das Projektil traf den daneben stehenden 43-jährigen Jäger im Bereich der Hüfte. Mit schweren Verletzungen wurde der 43-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen und notoperiert. Er ist außer Lebensgefahr. Die Repetierbüchse wurde sichergestellt. Zu den Umständen des Jagdunfalls ermittelt die Kriminalpolizei.
Quelle: Sachsen Fernsehen, 27.8.2006
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26.8.06: Jäger abgestürzt - tot |
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Jäger abgestürzt und tödlich verunglückt
Samstagmittag kam es bei einem Jagdausflug im Kapoiniggraben zu einem tragischen Unfall. Am Samstag gegen Mittag stieg eine sechsköpfige Gruppe von Jägern in den so genannten "Kaponiggraben" in Obervellach im Bezirk Spittal, ab. Auf nassem Felsen ausgerutscht. Ein 48-jähriger Jäger aus Wien rutschte dabei auf dem nassen Steig aus und stürzte in Folge etwa 50 Meter über felsdurchsetztes Waldgelände ab. Der Mann wurde bei dem Sturz tödlich Verletzt.
Bergung. Der Tote wurde von der Bergrettung Fellach, der Alpinen Einsatzgruppe Spittal und dem Hubschrauber des Innenministeriums geborgen.
Kleine Zeitung, 26.8.2006
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23.8.06: Jäger traf seinen Bruder |
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70-Jähriger vergaß, Gewehr zu sichern. Dienstag wurde er wegen Körperverletzung verurteilt.
Statt Hirsch wurde Bruder getroffen
Zwei Brüder (70 und 67) gingen gemeinsam auf die Jagd. "Seit dem ist nichts mehr wie früher", klagt der Ältere. Denn aus seinem Gewehr löste sich ein Schuss - und traf den jüngeren Bruder. Dieser wurde schwer verletzt, der Schütze wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt.
Schneller Hirsch. "Eigentlich wollte ich einen Hirschen erlegen, der vor mir aus dem Wald gesprungen ist", erzählt der 70-Jährige dem Richter. "Aber ich war zu langsam." Oder der Hirsch zu schnell. Egal. Als das Tier aus dem Blickfeld war, wollte der Jäger jedenfalls wieder zurück zu seinem Bruder, mit dem er gemeinsam auf der Burgstallbergeralm oberhalb von Krems unterwegs war.
Bruder getroffen. "Komischerweise konnte ich den Bruder aber nirgends mehr sehen." Dieser lauerte nämlich selbst hinter einem Gebüsch. "Während ich weiter Ausschau nach ihm hielt, rutschte ich aus", erinnert sich der Beschuldigte, "und aus meinem Gewehr brach ein Schuss". Kurz nachdem es gekracht hatte, hörte er die Stimme seines Bruders. "Hilfe Du hast mir beide Hände abgeschossen!" ertönte es aus dem Wald. Der Beschuldigte sagt: "Da habe ich einmal blöd geschaut." (...)
Quelle: Kleine Zeitung, 23.8.2006 (Auszug)
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22.8.06: Jäger schießt Kirschpflücker |
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Waldershofer Jäger schießt Kirschpflücker vom Baum
WALDERSHOF – Einen Volltreffer landete ein Jäger nahe Waldershof: Der 48-Jährige hatte mit seiner Schrotflinte auf einen Vogel gezielt, das Federvieh aber verfehlt. Voll getroffen hat der Jäger mit seiner Schrotladung allerdings einen 74-jährigen Rentner, der in einem Sauerkirschbaum die Früchte pflückte. Der Rentner zog sich nach Angaben der Polizei in Tirschenreuth mittelschwere Verletzungen zu. Er musste von der Feuerwehr aus vier Metern Höhe aus dem Baum geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden. (...) Quelle: Frankenpost online, 22.8.2006 (Auszug)
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21.8.06: Schusswaffen |
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Zentrales Waffenregister kommt deutlich später
Polizisten aus anderen Bereichen sollen langen Bearbeitungsstau abbauen - Ziel: Zahl der legalen Waffen in Hamburg einheitlich erfassen
Möglichst schnell sollten die 35 000 legalen Waffenbesitzer, die bisher von den Bezirksämtern auf Karteikarten festgehalten wurden, elektronisch erfasst werden. Dazu wurde im Juli 2003 in Hamburg das Zentrale Waffenregister eingeführt. Doch die selbst gesteckten Ziele wurden nicht erreicht. Noch immer sind mehrere tausend Akten nicht erfasst. Die Polizei muss nun zu einer Notmaßnahme greifen. Acht Polizisten aus dem Vollzug sollen bei der Aktenarbeit helfen. Erstmals, so das Ziel der zentralen elektronischen Waffendatei, wüssten die Behörden, wie viele Waffen welcher Art tatsächlich legal in Schränken, Kisten, Dachböden und Kellern aufbewahrt werden. Darüber gibt es bislang keinen Überblick. Zuvor waren 19 Erlaubnisbehörden zuständig. So gab es nur grobe Schätzungen, nach denen es rund 35 000 Waffenbesitzer gibt, darunter 2500 Jäger sowie Sammler, die legal zwischen 150 000 und 400 000 funktionstüchtige Waffen besitzen. (...)
Quelle: WELT, 21. August 2006 (Auszug)
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13.8.06: Jagdunfall mit schlimmen Folgen |
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Jagdunfall mit schweren Folgen
Aids - Ursprung und Forschungsentwicklung
Wilde Spekulationen, Panik und Horrorszenarien begleiteten den Beginn der Aids-Forschung vor rund 25 Jahren. Heute weiß man nun, es ist eine Immunschwächekrankheit, die ihren Ursprung auf dem afrikanischen Kontinent hat: ein Jagdunfall mit schweren Folgen für die Menschheit.
Quelle: Deutschlandradio, 13.8.2006, http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/531030/
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13.8.06: Jäger richtete Ehepaar regelrecht hin |
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Ehepaar wurde regelrecht hingerichtet
Bad Wildungen. Wie es seinen Lebensabend verbringen wollte, hatte das Schweizer Ehepaar Irmgard (70) und Max Z. (60) genau geplant. (...) Was die beiden nicht ahnen konnten: Um eine Veruntreuung des ihm anvertrauten Geldes zu vertuschen, wurde Ulrich R. zum Mörder. Er brachte das Ehepaar, seine Freunde, um. Mit unglaublicher Brutalität. Aus nächster Nähe schoss er am 31. Oktober 2004 Irmgard und Max Z. mit Schrotmunition ins Gesicht, zog anschließend Plastiksäcke über ihre Köpfe. Als das Kasseler Landgericht im letzten März Ulrich R. wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte und auch noch die Schwere der Schuld feststellte, sagte der Vorsitzende Richter Volker Mütze: "Sie kannten Irmgard Z., waren befreundet. Dann schießen Sie Ihr ins Auge und töten auch noch den Mann." Das Ehepaar, so der Richter, wurde "regelrecht hingerichtet". (...) Ulrich R., der Jäger und Waffennarr, drückte also ab. Erschoss das Schweizer Ehepaar. Es floss Blut, viel Blut. Es gab reichlich Spuren. Und das wurde Ulrich R. zum Verhängnis. Denn das Kasseler Landgericht ließ reihenweise Experten aufmarschieren: Uhrenfachleute, Waffenexperten, Rechtsmediziner, Biologen und Chemiker. Sie stellten unter anderem fest, dass DNA-Material des Opfers Max Z. auf der Tatwaffe war, die Ulrich R. gehörte. Die Schlinge hatte sich zugezogen. Richter Mütze: "Es kann kein anderer gewesen sein als der Angeklagte."
Quelle: www.hna.de vom 13.08.2006 (Auszug)
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7.8.06: Jäger schoss sich Finger weg |
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64-Jähriger schoss sich Finger weg
Ein 64-jähriger Jäger hat sich mit der eigenen Waffe den linken Zeigefinger weggeschossen. Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend in Jochberg im Tiroler Unterland. Ungewohnte Waffe Der Landwirt war in der Gemeindejagd unterwegs, als er auf 1.200 Metern Seehöhe zwei Hirsche erblickte. Er nahm sein neues und noch ungewohntes Jagdgewehr und entfernte mit der linken Hand den Mündungsschoner. Dabei löste sich aus der Waffe ein Schuss, wodurch der Zeigefinger an der Wurzel komplett abgetrennt wurde.
Der Jäger konnte noch selbständig mit seinem Pkw talwärts fahren, ehe er von der Rettung in das Krankenhaus St. Johann eingeliefert wurde.
Quelle: ORF, 7.8.2006
Jagdunfall in Jochberg
Ein 64jähriger Landwirt aus Jochberg ging am 06.08.2006 gegen 20.30 Uhr in der Gemeindejagd Jochberg als Mitpächter des Jagdgebietes auf die Pirsch.
Als er im Bereich Waldhaus Aste auf einer Seehöhe von ca. 1200 m zwei Hirsche sah, die zum Abschuss freigegeben waren, nahm er sein neues Jagdgewehr von der Schulter und entfernte mit der linken Hand den Mündungsschoner. Dabei löste sich aus der neuen - mit ungewohntem Sicherungsmechanismus ausgestatteten – Waffe ein Schuss, wodurch der linke Zeigefinger an der Fingerwurzel total abgetrennt wurde. Der Jäger verständigte mit dem Handy einen Freund und fuhr anschließend selbständig mit seinem PKW in Richtung Oberhausenweg ab. In der Folge wurde er in das Krankenhaus St. Johann/T eingeliefert.
Quelle: www.anzeiger-news.com, 7.8.2006
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4.8.06: Jäger fällt vom Baum - schwer verletzt |
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Überetsch: Jäger stürzt vom Baum und verletzt sich schwer
Ein ungewöhnlicher Jagdunfall hat sich am Donnerstag Abend in Montiggl ereignet: Kurz nach 19 Uhr entdeckte ein Passant den schwer verletzten F.S. (48) aus Eppan unter einem Baum. Der Jäger erklärte, er sei auf einem Baum gesessen und habe Rehe beobachtet. Plötzlich sei ihm übel geworden, dann sei er vom Baum gestürzt. Er liegt nun im Bozner Krankenhaus. Quelle: Tiroler Anzeiger, 4.8.2006 (Auszug)
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3.8.06: Tödlicher Unfall |
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Tödlicher Unfall 100 Meter vom Wohnhaus entfernt
Ulrich Heinle ist tot. Der 71-jährige Elektromeister, Jäger und ehemalige Gemeinderat verunglückte im Wald nur 100 Meter von seinem Wohnhaus in Fautspach entfernt. Heinle, der seit Sonntag vermisst und gesucht worden war, wurde am Dienstagabend neben seinem Fahrzeug gefunden. (...)
Der Bus von Heinle ist gegen 20.30 Uhr von einem Landwirt aus Fautspach gefunden worden, "Luftlinie etwa 100 Meter von seinem Wohnhaus entfernt", so Sczuka. Heinle war mit seinem Fahrzeug eine etwa zehn Meter tiefe Klinge hinuntergerast und am Grund gegen einen Erdwall geprallt. Er wurde auf dem Boden neben dem Fahrzeug liegend tot aufgefunden. Er war nicht angeschnallt gewesen und deshalb aus dem Bus geschleudert worden. Aufgrund der Gesamtumstände geht die Polizei von einem Unglücksfall aus. (...) Heinle, der aufgrund einer Krankheit Tabletten einnehmen musste, muss am Steuer schlecht geworden sein; vielleicht wurde er ohnmächtig oder bewusstlos, mutmaßt der Bürgermeister. Für diese These spreche auch die Tatsache, dass die Fahrspur vom Waldweg ganz plötzlich einen Bogen in Richtung der Klinge mache.
Der 71-jährige Jäger hatte am Sonntag gegen 5.30 Uhr seine Wohnung verlassen, um in seinem Jagdrevier zur Jagd zu gehen. (...) Quelle: Backnanger Kreiszeitung, 03.08.2006 (Auszug)
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16.7.2006: Jäger richtete Gewehr auf eine Frau |
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Ein Aufsichtsjäger aus St. Stefan in Kärnten soll in St. Andrä einer Anrainerin mit dem Schrotgewehr gedroht haben, weil diese sich durch einen Schuss auf Krähen bedroht fühlte. Mit den Worten 'Willst ah an Schuss hab'n?" richtete der Mann das Gewehr auf die Frau. Der 51 Jahre alte Ehemann kam seiner Gattin zu Hilfe. Er würgte den Jäger mit dem Riemen des Fernglases, das dieser umgehängt hatte. Daraufhin versetzte der Jäger dem Mann einen Faustschlag ins Gesicht.
Quelle: Krone Österreich, 16.7.2006
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16.7.06: Von Jagdwaffe lebensgefährlich verletzt |
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53-Jährige von Jagdwaffe eines Bekannten lebensgefährlich verletzt
Rastenberg (dpa/th) - Ein 55-jähriger Jäger aus Nordrhein- Westfalen hat am Freitagabend in Rastenberg (Landkreis Sömmerda) eine 53-jährige Bekannte angeschossen. Sie wurde lebensbedrohlich verletzt in eine Erfurter Klinik geflogen. Es werde von einem Unglücksfall ausgegangen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Aus noch ungeklärter Ursache habe sich ein Schuss aus der Waffe des Jägers gelöst und die Frau am Bauch getroffen. Beide stammen aus dem Kreis Paderborn und waren in Thüringen zu Besuch.
Quelle: Thüringer Allgemeine, 16.7.2006
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2.6.06: Mit Kalaschnikow auf die Jagd |
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Mit dem Sturmgewehr auf der Pirsch im Wald Rentner steht vor Gericht / Umgebaute Waffe
Ein Rentner muss sich vor dem Amtsgericht wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Er hatte eine umgebaute Kalaschnikow für jagdliche Zwecke verwendet.
Für das Nachspüren nach Tieren, die bei der Jagd angeschossen wurden, erstand der 57-Jährige aus dem Kreisgebiet von einem Schweizer Bekannten ein umgebautes Sturmgewehr der Marke Kalaschnikow. Obwohl er sich vor dem Ankauf der Waffe eine behördliche Genehmigung besorgt hatte, steht er jetzt wegen des Besitzes von Kriegswaffen vor dem Amtsgericht. (...)
Die Kalaschnikow ist bulgarischer Herkunft und wurde in der Schweiz so umgebaut, dass ein Dauerfeuer nicht mehr möglich ist, führte ein Sachverständiger vom Landeskriminalamt aus. Da der Umbau jedoch nicht so erfolgt sei, wie es nach dem deutschen Waffengesetz erforderlich wäre, habe die Waffe noch Kriegswaffeneigenschaften. (...)
Nach Auffassung des Sachverständigen ist das Gewehr auch wenig für die Nachsuche bei der Jagd geeignet. Nach seiner Ansicht hat es der Angeklagte bei der Einfuhr der Waffe versäumt, den dafür erforderlichen Feststellungsbescheid des Bundeskriminalamtes einzuholen. (...)
Quelle: AZ Band Kreuznach, 2.6.2006 (Auszug)
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17.5.06: Fahrlässige Tötung - Jäger vor Gericht |
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Jäger steht wegen fahrlässiger Tötung vor Amtsgericht Ludwigslust
Ludwigslust (dpa/mv) - Weil er seinen Jagdgenossen erschossen hat, muss sich ein 61-Jähriger seit Mittwoch wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Ludwigslust verantworten. Er habe seinen Jagdgast für ein Wildschwein gehalten, sagte der Angeklagte zu Prozessbeginn. Er könne sich nicht erklären, warum der Mann seinen Hochsitz verlassen habe. Der 60-Jährige war im Oktober 2004 noch auf dem Feld bei Schossin (Kreis Ludwigslust) an den Verletzungsfolgen gestorben. Der Prozess soll Anfang Juni fortgesetzt werden.
Quelle: Lübecker Nachrichten, 17.05.06
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17.5.2006: Familiendrama um Mitternacht |
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Erftstadt-Dirmerzheim - Der kleine Tim und sein zehn Jahre alter Bruder Max waren zwei aufgeweckte Kerlchen. Oft spielten sie auf der Spielstraße am Lourdesweg in Dirmerzheim Ball oder fuhren mit dem Tretroller umher. Die Nachbarn und viele Erftstädter kannten die Familie. Denn der Vater war niedergelassener Hausarzt, praktizierte direkt neben seinem Wohnhaus.
Gestern verbreitete sich die Schreckensnachricht wie ein Lauffeuer. In der Nacht muss es im Haus des Arztes zu grauenhaften Szenen gekommen sein. Der 47-Jährige Klaus S. hat nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der Nacht zum Dienstag zunächst seine Frau erschossen. Dann ging er in die Kinderzimmer. Dort lagen Tim und Max in ihren Betten. Mit einem Revolver, Kaliber 357 Magnum, schoss er auf die Oberkörper seiner Kinder. Anschließend rief der Arzt, der als Jäger legal mehrere Waffen besaß, bei der Rettungsleitstelle an und erklärte, er habe seine Familie erschossen. (...)
Die Nachbarn reagierten erschüttert. Eine Anwohnerin lief schreiend in ihr Haus zurück, als sie am Morgen von dem Familiendrama erfuhr. Viele wussten, dass die Ehe des Arztpaares - es war seit elf Jahren verheiratet - von vielen Höhen und Tiefen geprägt war. Eine Freundin der Familie berichtete, dass die 43-Jährige sich endgültig von ihrem Mann habe trennen wollen. „Vor wenigen Tagen saß Klaus bei mir zu Hause. Er war betrunken und sagte »Die bringe ich um«“, sagte die Freundin. Solche Drohungen waren offenbar nicht selten. (...)
Der Ortsvorsteher hatte den Hausarzt beim Dirmerzheimer Schützenfest am Montagabend getroffen, nur wenige Stunden vor dem Familiendrama. „Er verhielt sich völlig normal. Wie immer.“ Ebenso wie S. ist auch der Ortsvorsteher Jäger. Beide plauderten eine Stunde lang über die Jagd und das Pachten von Jagdrevieren. Esser: „Wenn man so eine Tat vorhat, dann redet man doch nicht über so etwas.“ (...)
Quelle: Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 17.5.2006 (Auszug)
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16.5.2006: Schuss löste sich - Jäger tot |
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Schuss löste sich: Jäger tödlich in Kopf getroffen!
JAGDUNFALL / Jagdaufseher Heinz Wannemacher fand seinen Jagdkollegen Herbert Schubirsch tot am Karrenweg auf: Ein Schuss dürfte sich gelöst haben.
INNERMANZING / Das Unglück des Innermanzinger Jägers Herbert Schubirsch bewegt noch immer die Gemüter. Und es kann kaum einer fassen, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.
Telefon nicht abgehoben: „Hatte ungutes Gefühl“
Jagdaufseher Heinz Wannemacher kannte den Jäger schon lange. „Am Abend habe ich ihn immer angerufen und mit ihm geredet, was er bei seiner Tour erlebt hat. Als er an diesem Abend nicht abgehoben hat, hatte ich schon ein ungutes Gefühl.“ Als Schubirsch am nächsten Tag in der Früh auch nicht erreichbar war, machte sich Wannemacher auf die Suche und fand seinen Jagdfreund tot bei dem Hochstand auf der Binderwiese in Nest.
Er verständigte sofort die Polizei. Eine Streife der Altlengbacher Polizei sowie die Beamten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes NÖ machten sich sofort auf den Weg zur Unglücksstelle. Der Tote lag auf einem Karrenweg und wies eine massive Kopfwunde auf. Das Jagdgewehr der Marke Steyr Mannlicher lag etwa zwei Meter neben dem Verunglückten auf der Böschung. (...)
Bertroffen ist auch Ing. Josef Hinterkirchner von der Jagdgilde Neulengbach-Ollersbach und Umgebung, deren Mitglied Schubirsch war: „Ein falscher Griff, und es ist passiert. Das ist tragisch. Es tut mir furchtbar Leid.“ So ein Vorfall sei immer auch Anlass zum Nachdenken: „Immer wieder passiert etwas mit Waffen. Voriges Jahr ist im Weinviertel ein tödlicher Jagdunfall passiert. Dabei wird immer wieder vom Landesjagdverband und von den Hegeringleitern auf die Sicherheitsvorkehrungen hingewiesen.“ (...)
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 16.5.2006 (Auszug)
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16.5.06: Jäger erschießt Frau, Sohn und sich |
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Drei Tote bei Familiendrama nahe Köln - Arzt erschießt Frau und Sohn Vermutlich wegen familiärer Probleme hat ein Arzt in Erftstadt bei Köln seine Ehefrau und einen Sohn erschossen und sich anschließend selbst getötet. Ein weiterer Sohn der Familie wurde bei dem Familiendrama durch Schüsse des Vaters schwer verletzt. Das Kind wurde in eine Klinik eingeliefert und ist außer Lebensgefahr. (...) Der Polizei zufolge handelte es sich bei dem Arzt um einen Jäger, der legal Schusswaffen besaß. Einzelheiten zu seinem Motiv waren laut Staatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt.
Quelle: Rheinpfalz, 16.5.2006 (Auszug)
Familiendrama in Köln: 3 Tote
Arzt (47) erschießt Ehefrau, Sohn (10) und sich selbst
Der Anruf bei der Rettungsleitstelle kam am Montag, kurz vor Mitternacht. Ein Mann rief ins Telefon: „Kommen Sie schnell – und schicken Sie mehrere Notärzte!“
Als kurz darauf Helfer und Polizei in dem Haus in Erftstadt (bei Köln) eintrafen, bot sich ihnen eine Horror-Szene: Im Erdgeschoß lagen eine Frau und ein Mann in ihrem Blut – erschossen. Es waren der Anrufer (47) und seine Frau (43).
Im Obergeschoß dann weiteres Grauen: In den Kinderbetten lagen zwei Jungen. Der größere (10) ebenfalls erschossen, der kleinere (5) schwer verletzt.
Er wurde sofort in eine Kölner Klinik eingeliefert, sein Zustand ist inzwischen stabil, so die Polizei Köln.
Ein blutiges Familiendrama!
Die Ermittler gehen davon aus, daß der Arzt, der in unmittelbarer Nähe seine Praxis hatte, zuerst auf seine Frau und seine Kinder schoß, dann sich selbst das Leben nahm. Der 47jährige ist Jäger, besitzt legal Schußwaffen.
Quelle: BILD online, 16.5.2006 (Auszug)
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11.5.06: Jäger erschießt Frau und sich selbst |
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Selbsttötung nach tragischem Unfall
Philippsburg. Ein tragischer Unfall mit anschließender Selbsttötung eines 73 Jahre alten Mannes beschäftigte am späten Mittwochabend die Kriminalpolizei. Der Sohn des Ehepaares (...) fand seinen Vater sowie seine 68 Jahre alte Mutter tot in der Küche des Hauses. Beide wiesen Schussverletzungen auf. Wie die Ermittlungen der Kriminalaußenstelle Bruchsal mit Unterstützung von Kriminaltechnikern und einem sachverständigen Arzt im Laufe der Nacht ergaben, hatte sich offenbar beim Reinigen des legal im Besitz des Mannes befindlichen Jagdgewehres ein Schuss gelöst und seine Ehefrau tödlich im Rückenbereich verletzt. Unter dem Eindruck des Geschehenen richtete der Mann in der Folge die Waffe gegen sich selbst und folgte seiner Ehefrau nach. (...)
Quelle: Wild und Hund online, 11.5.2006 (Auszug)
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10.5.06: Schüsse auf Hund 10 m neben Besitzer |
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Jäger-Schüsse auf Hund erhitzen die Gemüter
Ottersleben. Der Schuss eines Jägers auf einen frei laufenden Hund am Stadtrand von Magdeburg sorgt für viele Diskussionen. Die Volksstimme hatte in ihrer Ausgabe vom 2. Mai berichtet, dass am Abend des 30. April ein Jäger einen Hund mit einem gezielten Schuss niederstreckte. Nach Polizeiangaben hatte der Jäger auf einem Hochsitz gesessen und war auf den Hund aufmerksam geworden, als der ein Reh hetzte. Der Jäger hatte daraufhin einen Schuss auf den Hund abgefeuert und ihn an einem Hinterlauf schwer getroffen. Bis heute ist nicht klar, ob der Hund seinen Hinterlauf behalten kann.
Inzwischen haben sich die betroffenen Hundehalter geäußert und stellen den Vorfall aus ihrer Sicht anders dar. Heike Johannsen, zweiter Ausbildungswart vom Hundsportverein Groß Ottersleben, war nach eigenen Angaben Zeugin des Vorfalls und schilderte der Volksstimme schriftlich und ausführlich, wie sich der Vorfall aus ihrer Sicht abgespielt hat. In dem Schreiben heißt es u. a .: " Am 30. April fand auf dem Vereinsgelände des HSV Groß Ottersleben (am Hohendodeleber Weg - d. Red.) unsere Frühjahrsprüfung im Vielseitigkeits-Hundesport statt. Gegen Abend machten sich zwei junge Sportfreundinnen mit ihren Hunden zum Spaziergang auf. Sie gingen auf den Feldweg und ließen die Hunde dort frei laufen. Die Hunde liefen immer in unmittelbarer Nähe der Frauen. Sie spielten miteinander und tobten hintereinander her. Im Spiel liefen sie dann auch in ein kniehohes Rapsfeld, sie riefen die Hunde zurück. Die Hündin kam sofort, und der Rüde war schon auf dem Rückweg, als ein Schuss fiel. Die Hunde waren zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 bis 20 Meter von den Frauen entfernt. Zwei herbeigeeilte Hundesportler liefen hinter dem Jäger her, welcher sich schon vom Tatort entfernt hatte, sie hielten ihn fest und nahmen ihm das Gewehr weg, um ihn dann später der Polizei zu übergeben. Zusammenfassend hat dieser Jäger nicht nur den Hund schwer verletzt, er hat außerdem das Leben der beiden Frauen, welche in unmittelbarer Nähe waren, gefährdet. Er hat es außerdem unterlassen, Hilfe zu leisten und wollte sich unerlaubt vom Tatort entfernen, was ihm beinahe auch gelungen wäre. Dem Hund geht es bis heute nicht gut. " (...)
Quelle: Volksstimme, 10.5.2006 (Auszug)
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9.5.2006: Jäger bei Schussunfall getötet |
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Ein 58-Jähriger wurde von Kollegen mit einer Kopfwunde bei einem Hochstand gefunden. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus. Beim Erklimmen einer Böschung dürfte sich ein Schuss gelöst haben. Der Mann war auf der Stelle tot. Bei einem Schussunfall ist in Niederösterreich am Montag ein Jäger ums Leben gekommen: Der 58-jährige Aufseher des Jagdreviers Altlengbach im Bezirk St. Pölten war am Dienstag in der Früh von einem Kollegen mit einer massiven Kopfwunde gefunden worden. Offenbar hatte sich ein Schuss aus seinem Gewehr gelöst und ihn am Kopf getroffen. Fremdverschulden schloss die Polizei aus, wie die Sicherheitsdirektion in einer Aussendung mitteilte.
(...) In der Früh fand der Jagdkollege den Toten auf einem Karrenweg. Auf einer etwa zwei Meter entfernten Böschung lag das Gewehr.
Quelle: Kurier, 9.5.2006 (Auszug)
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8.5.2006: Waffen fördern aggressives Verhalten |
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Studie: Pistole lässt Testosteronspiegel und Gewaltbereitschaft steigen
Die Beschäftigung mit Waffen erhöht bei Männern den Testosteronspiegel und die Neigung zu aggressivem Verhalten. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie mit dreißig Freiwilligen gezeigt, von denen die Hälfte eine Luftpistole und die andere Hälfte ein Kinderspielzeug vorgesetzt bekam. Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, dass die drei Faktoren einen direkten Zusammenhang haben, erklären die Forscher. (...)
Die Wissenschaftler um Jennifer Klinesmith teilten ihre Freiwilligen in zwei Gruppen ein. Die Kontrollgruppe sollte sich 15 Minuten lang mit einem Kinderspiel beschäftigen, und die eigentliche Testgruppe erhielt für die gleiche Zeit eine Luftpistole – angeblich, um deren Aufbau zu untersuchen. Beide Gruppen gaben vor und nach der Testphase Speichelproben ab, in denen die Forscher die Testosteronkonzentration bestimmten. Das Ergebnis war eindeutig: Die Probanden, die das Spielzeug untersucht hatten, wiesen vorher und nachher praktisch die gleichen Testosteronwerte auf. Dagegen stieg die Hormonkonzentration im Speichel der Waffengruppe teilweise um bis zu dreißig Prozent an, berichten die Forscher.
Um zu überprüfen, ob diese höheren Werte auch mit einer verstärkten Neigung zu Aggressionen einhergingen, gaben die Forscher allen Probanden einen mit Wasser gefüllten Becher, der angeblich für einen anderen Teilnehmer bestimmt war, und eine Flasche einer extrem scharfen Würzsauce. Die Teilnehmer sollten so viel von der scharfen Substanz ins Wasser geben wie sie wollten. Auch hier gab es deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen: Die Probanden aus der Waffengruppe gaben im Schnitt dreimal mehr Sauce ins Wasser als die Teilnehmer aus der Kontrollgruppe. Je höher ihre Testosteronwerte dabei waren, desto mehr Sauce verwendeten sie.
Das zeige, dass schon die rein technische Beschäftigung mit einer Waffe die Gewaltbereitschaft bei Männern erhöhen kann und dieser Effekt von Testosteron vermittelt wird, schreiben die Forscher. (...)
Jennifer Klinesmith (Knox-College, Galesburg) et al.: Psychological Science, Juli-Ausgabe
ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel
Quelle: www.wissenschaft.de, 8.5.2006 (Auszug)
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3.5.2006: Jäger trifft sich selbst |
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Hundsmühlen. Beim Hantieren mit seiner Schrotflinte hat sich gestern Vormittag ein Jäger in Hundsmühlen in den Bauch geschossen und lebensgefährlich verletzt. (...)
Quelle: Nordwestzeitung Oldenburg, 3.5.2006 (Auszug)
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2.5.06: Bei Jagd schwer gestürzt |
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Bei Jagd in Hopfgarten gestürzt Hopfgarten
(...) Im sogenannten "Langraben", auf einer Seehöhe von ca. 1100 m, rutschte der 57jährige Jäger laut seinen eigenen Angaben aus, kam auf dem steilen, unwegsamen Gelände zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen am rechten Bein zu. (...) Seine Hilferufe wurden am 01.05.2006 gegen 11.30 Uhr von einem in der Nähe vorbeifahrenden Mountainbiker gehört, der Hilfe herbeiholte. Der Jäger wurde von der Rettung Westendorf und der Bergrettung Hopfgarten erstversorgt, in weiterer Folge vom Hubschrauber C-4 mittels Tau geborgen und anschließend in das Krankenhaus St. Johann i T geflogen.
Quelle: www.anzeiger-news.com, 2.5.2006 (Auszug)
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23.4.2006: 16-Jähriger stirbt bei Schuss |
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Oer-Erkenschwick – Schreckliches Drama in Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen). Dort ist am Samstagnachmittag ein 16- jähriger Jugendlicher getötet worden.
Wie die Polizei mitteilte, war der Junge zusammen mit seinem Vater und einem weiteren Mann auf der Jagd.
Als der Vater noch etwas aus dem Auto holen wollte und den 16-Jährigen vorübergehend zurückließ, löste sich aus bislang ungeklärter Ursache ein Schuss aus dem Jagdgewehr des Jungen.
Der 16-Jährige wurde im Kopf getroffen und tödlich verletzt, er starb noch am Unfallort.
Die Polizei geht nach jetzigem Stand von einem Unfall aus. Der Vater hatte den Zwischenfall nicht beobachtet, weil er seinem Sohn schon den Rücken zugekehrt hatte. Den Angaben zufolge war der Jugendliche im Besitz eines Jagdscheins.
Quelle: Kölner Express, 23.04.2006
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11.4.2006: Schwere Nötigung - 5.600 Euro Strafe |
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Urteil für Außerferner Jäger
5.400 Euro bedingt, so lautete am Dienstag am Landesgericht Innsbruck das Urteil für jenen Außerferner Jäger, der im vergangenen Dezember drei Skitourengeher mit dem Gewehr bedroht hat.
Der Waidmann hatte den Vorwurf bereits beim Prozessauftakt im März bestritten, am Dienstag musste er sich erneut wegen schwerer Nötigung vor dem Landesgericht verantworten. Das Urtei ist nicht rechtskräftig.
Die drei jungen Skifahrer waren am späten Nachmittag durch den Jungwald oberhalb vom Haldensee (Außerfern) ins Tal abgefahren und kamen unmittelbar an einer Wildfütterung vorbei, wodurch sie, laut Waidmann, das Rotwild, das sich gerade der Futterstelle näherte, verschreckten.
Erzürnt soll der Waidmann mit dem Gewehr auf die drei Burschen gezielt und ihnen gedroht haben, ihnen mit dem Stecken über den Kopf zu schlagen. Außerdem soll er einem der Skifahrer den Stock in den Bauch gedrückt haben, so ein Zeuge am Dienstag.
Der beschuldigte Waidmann bestritt dies vehement: Er habe das Gewehr über die linke Schulter hängen gehabt, den Abzug nach oben. Wie hätte er da auf die Skifahrer zielen sollen, sagt er. Nach dem Jagdgesetz sei er verpflichtet, Personen, die das Wild stören, anzuhalten und auch anzuzeigen. Seit 18 Jahren sei er nunmehr Jagdaufseher und die Zahl der Hobbysportler im Wald nehme ständig zu, so der Jäger.
Skitourengeher bekamen Recht
Die Jugendlichen seien sich sicher gewesen, dass das Gewehr auf sie gerichtet gewesen sei, und das sei als schwere Nötigung zu werten, so der Richter. Dass das Verhalten der Jugendlichen den Unmut des Jägers hervorgerufen habe, sei aber ebenso verständlich.
Der Richter verurteilte den Waidmann zu einer bedingten Geldstrafe von 5.400 Euro - bei einem möglichen Strafrahmen von bis zu fünf Jahren ein relativ mildes Urteil.
Quelle: ORF, 11.4.2006 (Auszug)
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11.4.2006: Jäger aus Heilbronn: Mord-Prozess |
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>Die Tat spiegele wider, dass dem Täter „Töten und der Umgang mit Blut zur Gewohnheit geworden“ und „die Schwelle zum Gebrauch einer Waffe niedriger“ sei.<
Bäcker Alfred B.: „Ich bin unschuldig“
Der Angeklagte hat das letzte Wort. Im Prozess um den Raubmord von Siegelsbach war das letzte Wort des angeklagten Siegelsbacher Dorfbäckers Alfred B. zugleich sein erstes, nachdem er ein Jahr lang geschwiegen hatte. „Ich bin unschuldig“, sagte der 48-Jährige gestern. Seine Verteidigerin plädierte für Freispruch.
Als Anke Stiefel-Bechdolf von der Schwurgerichtskammer fordert, „dass Sie meinen Mandanten freisprechen müssen“, geht ein spottendes Lachen durch den vollen Zuhörerraum des Gerichtssaals. In ihrem über zweistündigen Plädoyer führt die Verteidigerin aus, dass ihrer Ansicht nach „die so genannten erdrückenden Indizien gar keine sind“ und „Alfred B. den Überfall nicht begangen haben kann“. (...)
Augenzeuge und Opfer Hermann C., der bei dem Bankraub am 7. Oktober 2004 seine Frau verloren, einen Schuss in den Nacken überlebt und noch am Tatort den Namen des Siegelsbacher Bäckermeisters genannt hat, verfolgt den vorletzten Prozesstag gestern gemeinsam mit seinen beiden Töchtern. (...)
Woher das Geld kommt, das der verschuldete Bäcker teils auf seinem Grundstück versteckt, teils noch am Tattag bei der Siegelsbacher Volksbank eingezahlt hat und das alles in allem etwa die geraubte Summe ergibt? „Wir wissen nicht genau, woher dieses Geld stammt“, sagt die Verteidigerin. „Wir wissen aber auch nicht, ob es ein Teil der Beute ist.“ Seit wann, verteidigt sie das Schweigen ihres Mandanten, müsse ein Zeuge sagen: „Ich bin kein Mörder, aber ich bin ein Dieb“? Nach Wertung aller Beweise müsse Alfred B. - „im Zweifel für den Angeklagten“ - freigesprochen werden.
Nach Ansicht der Opferanwälte hingegen „besteht kein vernünftiger Zweifel mehr an der Täterschaft des Alfred B.“, führt Tobias Göbel, Anwalt der Familie C., aus. „Das Motiv ist ebenso banal wie brutal: Alfred B. brauchte dringend Geld, weil er seine Existenz und seine Jagd gefährdet sah. Die Zeugen wollte er endgültig zum Schweigen bringen.“ Die Tat spiegele wider, dass dem Täter „Töten und der Umgang mit Blut zur Gewohnheit geworden“ und „die Schwelle zum Gebrauch einer Waffe niedriger“ sei. Wie der Staatsanwalt forderten beide Opfervertreter lebenslange Haft mit besonderer Schwere der Schuld.
Quelle: Heibronner Stimme, 11.04.2006 (Auszug)
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24.3.06: Frau, Hund und sich selbst erschossen |
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Rentner erschoss Frau, Hund und sich selbst
Leichen lagen tagelang im Haus - Motiv: Eifersucht oder Streit ums Geld - Ehepaar lebte sehr zurückgezogen
Simbach/Inn (dan). Die Bluttat von Simbach/Inn (Lkr. Rottal-Inn) ist aller Wahrscheinlichkeit nach aus Eifersucht begangen worden. Der 70-jährige Karl R. hatte seine elf Jahre jüngere Frau Renate sowie den Schäferhund der Familie erschossen, ehe sich der Rentner mit seinem Kleinkalibergewehr selbst tötete. Das Ehepaar lag bereits seit Tagen tot in seinem Haus in Eggstetten im Gemeindebereich von Simbach/Inn. Erst am Mittwochnachmittag wurden die Leichen im Schlafzimmer von Polizeibeamten entdeckt. Die Bluttat hatte sich vergangenen Freitag oder in der Nacht zum Samstag ereignet.
Der Chef von Renate R. hatte die Polizei alarmiert, weil die 59-Jährige in dieser Woche nicht an ihrer Arbeitsstelle in einem Verbrauchermarkt in Pfarrkirchen erschienen war. Kollegen hatten zuvor mehrmals zu Hause bei Renate R. angerufen - doch niemand meldete sich. Auch einer Nachbarin war aufgefallen, dass es im Haus der R.s seltsam ruhig war. Schon am Samstag hatte sie sich gewundert, „dass bei dem wunderschönen Frühlingswetter keiner von ihnen im Garten war“. Nachdem auch der Geländewagen tagelang vor der Garage stand, wurde die Nachbarin unruhig: Sie sprach den R.s auf den Anrufbeantworter und bat um ein Lebenszeichen. Vergeblich. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Auch die Aussagen der Nachbarn bestätigen, dass offensichtlich Eifersucht im Spiel war. Auch ein Streit ums Geld ist denkbar: Angeblich wurden Listen mit Rechnungen im Haus gefunden. Allem Anschein nach war die Bluttat eine Kurzschlusshandlung des 70-Jährigen: Noch vor zwei Wochen hatte er Heizöl gekauft.
(...) Mit einem Kleinkalibergewehr erschoss Karl R. zunächst seine Frau und den Schäferhund, anschließend richtete er sich selbst; einen Waffenschein besaß er. (...)
Quelle: Potsdamer Nachrichten, 24.3.2006 (Auszug)
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22.3.06: Jäger bedroht Würzburger Dompfarrer |
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38-Jähriger bedroht Würzburger Dompfarrer mit Pistole
Würzburg (ddp-bay). Weil sein befristeter Arbeitsvertrag bei der katholischen Kirche nicht verlängert worden ist, hat ein 38-jähriger Mann den Würzburger Dompfarrer mehrfach mit einer Pistole bedroht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann erstmals bereits vor gut einem Monat eine Waffe auf den Tisch gelegt und dem Geistlichen gedroht, ihn zu erschießen. Der Dompfarrer informierte die Polizei zunächst nicht, weil der 38-Jährige seit einigen Jahren an einem Kulturprojekt im Dom mitarbeitete.
Die Stelle sei jedoch stets befristet gewesen, erläuterte ein Sprecher des Bistums Würzburg auf ddp-Anfrage. «Als die Stelle schließlich ganz offiziell ausgeschrieben wurde, hat sich das Domkapitel für einen anderen Bewerber entschieden», sagte er. Der Dompfarrer wollte dem 38-Jährigen dem Bistumssprecher zufolge auch nach dem Zwischenfall noch helfen. Erst als der Mann, der einen Jagdschein besitzt, seine Drohungen in den vergangenen Wochen wiederholt und verschärft habe, sei der Priester zur Polizei gegangen.
Quelle: Abendzeitung, 22.3.2006
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16.3.2006: Skifahrer von Jägern bedroht? |
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Drei Skifahrer von Jäger mit Gewehr bedroht?
Skifahrer sollen wegen Störung des Wildes mit einem Gewehr bedroht worden sein. Der beschuldigte Jäger: "Stimmt nicht."
Am 28. Dezember 2005 sollen im Außerfern drei Burschen einem Jagdaufseher vor die Flinte geraten sein. Der beschuldigte Weidmann am Mittwoch vor dem Landesgericht: "I hab die Burschen nie mit der Waffe bedroht." (...)
Der wegen schwerer Nötigung angeklagte Jagdaufseher bestreitet nicht nur, sein Gewehr auf die Störenfriede gerichtet zu haben. Er habe auch nicht gedroht, "ihnen mit dem Stecken über den Grint zu schlagen". Einer der Burschen behauptet, die Gewehrmündung sei auf ihn gerichtet gewesen.
Der zweite Bursche war sich nicht ganz sicher. Nun sollen der dritte Skifahrer und der Polizist, der vor Ort die Einvernahmen machte, als Zeugen geladen werden. Es wurde vertagt.
Quelle: Tirol online, 16.3.2006 (Auszug)
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14.3.06: Jäger drohte, Frau und Sohn zu erschießen |
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Polizeieinsatz verläuft glimpflich
Ein gutes Ende nahm ein spektakulärer Polizeieinsatz in Peißenberg in der Nacht auf Samstag: Ein 60-jähriger Peißenberger hatte mehrfach damit gedroht, seine Frau und seinen Sohn umzubringen. Gegen 23 Uhr gelang es der Polizei, den Mann zu verhaften. Er wurde in einer Psychiatrie untergebracht.
Am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr hatte der 60-jährige Peißenberger mehrfach damit gedroht, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und seinen Sohn zu erschießen. Diese Drohungen hatte er seiner Tochter gegenüber persönlich und telefonisch ausgesprochen. "Die Sache war durchaus ernst zu nehmen", sagte Polizeisprecher Joachim Loy auf Nachfrage, da der Familienvater als Jäger mehrere Waffen besessen habe. (...)
Da der Mann laut Polizei betrunken und äußerst aggressiv war, wurden Spezialkräfte aus München angefordert und eine für diese Fälle geschulte "Verhandlungsgruppe" der Polizeidirektion Weilheim eingesetzt. (...)
"Gegen 23 Uhr war der Polizeieinsatz beendet", sagte Loy. Der Familienvater wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
In der Wohnung des Mannes fand die Polizeibeamten anschließend 17 Langwaffen, zwei Revolver, eine Luft- und eine Signalpistole und Munition, die sie sicherstellten. (...)
Quelle: Münchner Merkur, 14.3.2006 (Auszug)
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3/2006: Ungarn: Politiker vom Bruder erschossen |
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Der 63jährige ungarische Parlamentsabgeordnete Arpad Urban ist bei einer Treibjagd von seinem Bruder erschossen worden. Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Budapest bei der Jagd auf Schwarzkittel.
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3/2006: Am Kopf getroffen, ins Bein gestochen |
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Im Odenwald nahe Michelstadt ist bei einer Jagd auf Schwarzwild ein Jäger am Kopf getroffen und schwer verletzt worden. Der Verletzte ist vermutlich von einem Querschläger getroffen worden. Bei einer weiteren Jagd rutschte ein Treiber aus und stürzte in sein eigenes Messer. Er zog sich eine schwere Verletzung am Oberschenkel zu.
Quelle: JÄGER 3/2006
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6.3.2006: Jäger bedrohte Nordic Walker: Anzeige |
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Mit einer Anzeige wegen Verdachts auf gefährliche Drohung hat ein Streit zwischen einem Jäger und einem Nordic Walker in einem Wald im Mittelburgenland geendet. Der Jäger soll den Sportler bedroht haben.
Jäger soll mit Mord gedroht haben Die beiden Männer waren im Gemeindegebiet von Neutal (Bez. Oberpullendorf) aneinander geraten.
Der 56-jährige Waidmann soll dabei dem 42-jährigen Hobbysportler aus Stoob gedroht haben, ihn umzubringen.
Sport im Revier missfiel Jäger Der 42-Jährige war kurz vor Sonntagmittag etwa 300 Meter nördlich des Ortsgebietes unterwegs. Dabei wurde er von dem Jäger zur Rede gestellt, dem die sportlichen Aktivitäten im Revier offenbar missfielen.
Es kam zu einer Diskussion, die schließlich in der Morddrohung des Jägers gegipfelt haben soll.
Anzeige auf freiem Fuß Der 56-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt, Erhebungen seien noch im Gang, hieß es von der Exekutive.
Quelle: ORF, 06.03.2006
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25.2.06: Jäger schießt auf Mountain-Biker |
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"Besser kein Gewehr mehr in der Hand" 66-jähriger Jäger scheitert mit Berufung Einem Fahrradfahrer hinterher geschossen
Bad Mergentheim/Ellwangen. Eigentlich war der Jäger vergangenen Mai auf den Fuchs "angesessen" und wollte vom Hochsitz aus Jungfüchse erlegen. Da kam ihm ein Mountain-Biker in die Quere. Und die wollte der Waidmann im Assamstadter Forst nicht dulden: Mit einer doppelläufigen Flinte schoss der Jagdpächter dem Radler - ungezielt - hinterher. Gestern kämpfte der 66-jährige Jäger vor dem Landgericht Ellwangen um seinen Jagdschein.
Wegen diesem Schrot-Schuss und einer anderen versuchten Nötigung einige Tage später an einem anderen Wald-Radler war der Jagdpächter im November vom Amtsgericht Bad Mergentheim zu 70 Tagessätzen zu 20 Euro verurteilt worden. Sein Anwalt sagte gleich nach Beginn der Verhandlung vor der Vierten Kleinen Strafkammer, warum man in Berufung geht: Bei einer Verurteilung über 60 Tagessätzen ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Jagdschein weg. Denn dann ist, juristisch gesprochen, "eine Zuverlässigkeit in der Regel nicht mehr gegeben." Am 12. Mai gegen 20 Uhr Uhr lauerte der Jagdpächter in der Nähe eines Fuchsbaus auf dem Hochsitz. Als der Montain-Biker auf einem Forstweg daherradelte, ging ihn der Jäger an: "Halt, stehen bleiben" rief er dem Radler zweimal hinterher. Der setzte seine Fahrt unbeeindruckt fort, der Jäger schickte ihm eine - ungezielte - Ladung Schrot aus der Doppelflinte hinterher. Etwa zehn Meter neben dem Radfahrer schlugen die Bleikügelchen ein. (...)
Am 20. Mai machte ein weiterer Radfahrer Bekanntschaft mit dem Mann. Er wurde von dem Jagdpächter mit dessen Geländewagen "geschnitten" und zur Rede gestellt. "Halt, nicht weiterfahren" rief der Jäger wieder und hatte dann sein Jagdgewehr aus dem Wagen geholt. Der 38-Jährige Zeuge erinnert sich genau, wie sich der Angeklagte in Positur stellte: "Wie bei der Bundeswehr beim Befehl präsentiert das Gewehr." (...)
Quelle: Fränkische Nachrichten, 25.02.2006 (Auszug)
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Cheneys Got A Gun |
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Hilarious flash animation skewering Cheney for his recent hunting accident. http://www.break.com/index/cheneygun.html
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15.2.2006: 14jähriger im Wald erschossen |
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Tödliches Spiel 14-Jähriger im Wald erschossen
Ein 17-Jähriger hat bei Münster einen Freund erschossen. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Schuss aus Versehen beim Spielen löste.
Münster - Die beiden spielten ersten Erkenntnissen zufolge mit Pistolen herum, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Die Kugel traf das 14-jährige Opfer direkt ins Herz; die Waffen waren zunächst unauffindbar. Der 17-Jährige, der selbst nach dem Unfall gestern Abend den Notarzt herbeirief, erlitt einen schweren Schock und konnte zunächst nicht vernommen werden, wie Schweer sagte. Die beiden Jugendlichen waren den Angaben zufolge Nachbarn. Zur Herkunft der Waffen äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE - 15. Februar 2006
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15.2.06: Indischer Politiker bei Jagd erschossen |
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Indischer Politiker versehentlich bei Bärenjagd erschossen
Delhi. AFP/SDA/baz. Ein indischer Lokalpolitiker ist einem Medienbericht zufolge ist bei der Jagd auf einen Bären versehentlich von Polizisten erschossen worden.
Das Mitglied der Kongresspartei, Harekrushna Pradhan, sei auf der Jagd nahe des Dorfes Bhartapur im ostindischen Bundesstaat Orissa von dem Tier angegriffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Press Trust of India (PTI) am Mittwoch.
Ebenfalls an der Jagd beteiligte Polizisten hätten auf den Bären gefeuert, dabei sei Pradhan lebensgefährlich verletzt worden. Der Politiker sei noch vor Ort gestorben. Auch der Bär wurde laut PTI- Bericht getötet.
Nach dem Vorfall bewarfen aufgebrachte Dorfbewohner die örtliche Polizeistation mit Steinen und behinderten den Strassenverkehr, wie die Nachrichtenagentur meldete. Sie hätten sich zudem um das Spital versammelt, in das Pradhans Leiche gebracht worden war.
Quelle: Basler Nachrichten, 15.02.2006
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14.2.2006: Jäger schießt Jäger in den Arm |
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Jagen wie Cheney Jäger hält Ellbogen eines Kollegen für Eichhörnchen
Ein 64-jähriger Jäger hätte im Örtchen Muskegon, US-Bundesstaat Michigan, eine blöde Verwechslung beinahe mit seinem Leben bezahlt: Ein Kollege hielt den Ellbogen des bestens getarnten und hinter einem Baum versteckten Waidmanns für ein Eichhörnchen, legte an und drückte ab. Der Schuss war ein Volltreffer, der Getroffene musste im Spital behandelt werden.
Das nächste Mal wird sich George Arthur Sikkenga sicher besser überlegen, wo er sich auf die Lauer legt. Denn sein Versteck war in der Tat nicht das sicherste: Hinter dem Baum schaute nur der Ellbogen des völlig in Tarnkleidung gehüllten Mannes hervor, ein Kollege hielt den braunen Fleck für ein Eichhörnchen und ballerte mit seiner Rifle munter drauf los. In den Arm seines Begleiters, der sich extra einen orangefarbenen Hut aufgesetzt hatte, um nicht Opfer solcher Verwechslungen zu werden...
Mister Sikkengas Schusswunde musste im Spital behandelt werden, kurze Zeit später durfte er aber schon wieder nach Hause. Die Polizei hat allerdings angekündigt, den Vorfall genau zu untersuchen.
Dick Cheneys Jagd-Hoppala Derartige Jagdunfälle stehen in den USA offenbar an der Tagesordnung: Erst am Sonntag hat bekanntlich US-Vizepräsident Richard "Dick" Cheney beim Versuch einen Vogel abzuschießen, einem befreundeten Richter mit einer Schrotflinte in die Brust geschossen...
Quelle: Krone-Zeitung Österreich, 14.2.2006
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14.2.2006: Cheney nach Jagdunfall in der Kritik |
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Nachdem US-Vizepräsident Cheney am vergangenen Wochenende einen Jagdgefährten angeschossen hatte, reißt die Kritik an der Informationspolitik des Weißen Hauses nicht ab. Journalisten geht Cheney seitdem aus dem Weg.
Das Weiße Haus steht wegen des Jagdunfalls von US-Vizepräsident Dick Cheney unter Druck. Cheney wird insbesondere vorgeworfen, die Öffentlichkeit und US-Präsident George W. Bush erst spät und unvollkommen über den Zwischenfall informiert zu haben – und das, obwohl der Vorfall als so ernst eingeschätzt worden sei, dass Bush laufend darüber informiert wurde, wie die «Financial Times» berichtet. Scott McClellan, Pressesprecher des Weißen Hauses, wurde beim täglichen Pressebriefing mit entsprechenden Fragen bedrängt.
Am vergangenen Samstag hatte Cheney bei einem Jagdausflug in der Nähe der südtexanischen Stadt Corpus Christi einen Jagdkameraden angeschossen. Der 78-jährige Harry Whittington, ein Anwalt, wurde von Schrotkugeln in Gesicht, Hals und Brust getroffen, die Cheney aus einer Entfernung von rund 30 Metern abgefeuert hatte. Whittington wurde vorübergehend von der Intensivstation in ein privates Zimmer eines Krankenhauses in Corpus Christi verlegt. Am Dienstag verschlechterte sich sei Zustand aber wieder, so dass er zurück auf die Intensivstation musste.
Cheney hatte den Unfall nicht gemeldet – gemäß der texanischen Gesetze ist das bei nicht tödlichen Jagdunfällen auch nicht notwendig. Allerdings rief der Geheimdienst beim örtlichen Sheriff an. Das Weiße Haus wurde eine Stunde nach dem Unfall informiert, als Bush von seinem Stabschef Andrew H. Carr angerufen wurde. Doch es dauerte eine weitere halbe Stunde, bis Bush von seinem Vize-Stabschef Karl Rove erfuhr, dass Cheney den Schuss abgegeben hatte. Rove hatte mit der Eigentümerin der Armstrong Ranch und Cheneys Gastgeberin, Katharine Armstrong, gesprochen.
Örtliche Zeitung berichtet
Auch nach dem Unfall ging Cheney nicht gleich an die Öffentlichkeit. Am Sonntag nach dem Unfall habe sie mit Cheney darüber gesprochen, dass man den Vorfall an die Presse geben solle, sagte Katharine Armstrong. Cheney habe es ihr überlassen, auf welche Art und Weise dies geschehen solle. Sie habe dann die örtliche Zeitung informiert, die «Corpus Christi Caller-Times». Nationale Nachrichtendienste griffen die Nachricht auf, die von Cheneys Büro bestätigt wurde.
Cheney ist seit dem Vorfall, der von der örtlichen Polizei als Unfall eingestuft wird, nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Als US-Präsident Bush vor einem Treffen mit UN-Generalsekretär Kofi Annan sagte, dass anschließend Reporter den Raum betreten würden, habe sein Vize den Raum verlassen, so die «Times».
Strafe für den Vize-Präsidenten
Der Vizepräsident wird außerdem eine Verwarnung der Jagdbehörde bekommen. Zwar hatte einer seiner Mitarbeiter den Jagdschein für die Wachteljagd (für 140 Dollar) gekauft, aber einen notwendigen Stempel für sieben Dollar vergessen. Ein Scheck über sieben Dollar, so das Cheney-Büro, sei inzwischen unterwegs an die Jagdbehörde. (nz)
Quelle: NETZEITUNG, 14.2.2006
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12.2.06: US-Vize Cheney schießt Mann an |
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Jagd-Unfall
Washington – Er war auf der Wachtel-Jagd. Doch statt des Federviehs hat US-Vizepräsident Dick Cheney eine Ladung Schrot auf einen befreundeten Jäger abgefeuert.
Cheney schoss Harry Whittington bei einem Jagdunfall auf der Armstrong Ranch in Texas an, wie seine Sprecherin Lea Anne McBride am Sonntag in Washington mitteilte.
Der 78-jährige Rechtsanwalt erlitt Verletzungen an Wange, Nacken und Brust. Er wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Ein Sprecher der Klinik bezeichnete seinen Zustand am Sonntag als stabil. Es gehe dem Mann "gut".
Cheney habe auf einen Vogel geschossen und nicht gesehen, dass sich Whittington ihm gerade von der Seite näherte. Cheney habe immer wieder sein Bedauern über den Vorfall bekundet und den Verletzten mehrere Male im Krankenhaus besucht.
Kölner Express, 12.2.06
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10.2.06: "Da erschrickt man zu Tode" |
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"Mich ärgert dieses Geballer wahnsinnig" Unterhausenerin leidet unter Wildenten-Jagd an der Altammer
VStill liegt die Wasserfläche der Altammer in Unterhausen, Vögel zwitschern in den kahlen Ästen. Das Ufer ist mit Schnee bedeckt, zwei Schwäne ziehen ruhig ihre Runden. Eine Idylle - selbst im Winter. Das ist aber nicht immer so, wie Gerda Fischer, eine Anwohnerin erzählt: Alle drei bis vier Wochen wurden sie und ihre Nachbarn in diesem Winter durch laute Knallerei aufgeschreckt. Schüsse, die Jäger bei Treibjagden auf die Wildenten abfeuerten, die an der Altammer rasteten. "Mich ärgert dieses Geballer auf Wildenten wahnsinnig", sagt Fischer, deren Grundstück direkt an den Altammerarm grenzt.
Manchmal beginne die Jagd bereits um 7.30 Uhr, sagt Fischer. Jedes Mal mit dem gleichen Ablauf: Zuerst würden Schüsse direkt am Ufer abgegeben, um die Tiere aufzuschrecken. Wenn die Enten dann davon flögen, würden andere die Tiere abschießen. "Da erschrickt man zu Tode", ärgert sich Fischer. Jeder der zehn bis 15 Jäger, die teilweise aus anderen Landkreisen zu diesem Ereignis anreisen würden, würde mehrmals schießen.
Immer wieder würden die Wildenten nicht richtig getroffen und müssten dann jämmerlich leiden bis sie verenden. "Es ist schon oft passiert, dass eine angeschossene Ente hinter meinem Garten auf den Tod gewartet hat", so Fischer. Als Gründe für die Treibjagd hätten die Jäger angegeben, dass es zu viele Erpel gebe. "Aber ich frage mich, wie die Jäger diese von unten erkennen wollen", so Fischer. Sie vermutet andere Gründe für die Treibjagden: "Ich glaube, es geht ums Töten und verstehe nicht, warum die Jäger ihre Tötungslust an den armen Enten befriedigen müssen."
Unbegreiflich ist für Fischer auch, warum so nah an Wohngebieten und direkt auf einem öffentlichen Wanderweg geschossen werden darf. Denn dort, rund zehn Meter von ihrem Garten entfernt, werden die Schreckschüsse abgefeuert. "Das ist gefährlich und laut", so Fischer. (...)
Quelle: Münchner Merkur, 10.02.2006 (Auszug)
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8.2.06: Rentner mit Jagdmesser erstochen |
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Mit Jagdmesser des Vaters
Schüler unter Tatverdacht
Ansbach. Ein Schüler (16) aus der Nachbarschaft ist der Mörder des früheren Gymnasiallehrers Georg G. (87) aus Dinkelsbühl. Der Rentner und seine Frau (82), die wie durch ein Wunder schwer verletzt überlebte, waren in der vergangenen Woche direkt an der Haustüre niedergestochen worden. (...)
Georg G. starb durch 7 Messerstiche mit einem Jagdmesser
(...) In der Wohnung seiner Eltern waren bei der Durchsuchung die Tatwaffe, das Jagdmesser seines Vaters, und blutverschmierte Kleidung gefunden worden.(...)
Quelle: Abendzeitung München, 8.2.2006
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7.2.2006: Jäger broht Bergwanderer |
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Wütender Landwirt bedroht Tourengeher
(...) Es sollte eine anspruchslose Genießertour werden, die Anfängern Appetit macht aufs Tourengehen. Beckers Gruppe startete kurz vor 14 Uhr am Draxlhang in Wegscheid. Nach kurzem "Flachmarsch" entledigten sich die Otterfinger gerade ihrer obersten Kleidungsschicht, um beim "richtigen" Anstieg nicht gleich ins Schwitzen zu kommen, da überraschte sie der zornige Landwirt.
Kaum von seinem grünen Traktor abgestiegen, begann der Bauer laut Becker sofort lauthals zu brüllen. Er sei ein hiesiger Landwirt, wetterte der Traktorfahrer, und die Gruppe würde mit ihren Skiern seine Stacheldraht-Zäune kaputt machen. "Diese Aufstiegsspur gibt es aber seit vielen Jahren", sagt Becker, "sie wird von einheimischen und auswärtigen Tourengehern benutzt."
Als sich die Gruppe weigerte, die Spur zu verlassen, verstieg sich der Landwirt zu besagter Drohung: "Auch allein nehme ich es mit Euch Sieben auf. Ich bin Jäger und habe ein Gewehr. Ich werde Euch alle erschießen." Sprach`s und knatterte davon. Zurück blieb eine konsternierte Gruppe, die mit mulmigem Gefühl dem Brauneck-Gipfel zustrebte. (...)
Quelle: Münchner Merkur, 07.02.2006 (Auszug)
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5.2.06: Jäger attaktiert Rentnerin |
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Handgemenge im Wald: Jäger attackierte Rentnerin und bedrohte sie mit der Pistole
* Frau soll mit ihrem Hund die Rehe erschreckt haben * Familienstreitigkeiten als möglicher Hintergrund
Ein 70-jähriger Jäger aus dem Bezirk Freistadt soll eine 60-jährige Pensionistin attackiert und mit einer Pistole bedroht haben. Der Mann warf der Frau vor, ihr Hund erschrecke die Rehe. Bei einem Handgemenge wurden beide verletzt.
Die 60-Jährige führte ihren Hund Gassi, als es zu dem Zwischenfall kam. Der 70-Jährige fuhr mit seinem Auto vorbei und beschuldigte die Frau, dass sie mit ihrem Hund bei der Wildfütterung gewesen sei und die Rehe erschreckt habe, berichtet die "Kronenzeitung".
Die Pensionistin gab an, der Jäger habe sie danach gewürgt und mit einer Pistole bedroht und gesagt, er bringe sie und ihren Hund um. Bei einem darauf folgenden Handgemenge soll dem 70-Jährigen die Waffe aus der Hand gefallen sein, außerdem erlitten beide Kratzverletzungen und leichte Prellungen. Die Frau zeigte den Jäger an und übergab den Polizisten die Waffe. Laut Polizei muss aber nicht nur der Waidmann sondern auch die 60-Jährige mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.
Die beiden Beteiligten seien sehr nahe verwandt, sagte abschließend ein Polizist im APA-Gespräch, man vermute hinter der Tat Streitigkeiten innerhalb der Familie. (apa/red)
Quelle: www.networld.at, 05.02.06
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26.1.2006: Erschoss Franziska ihre Schwester? |
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Neue Erkenntnisse im Fall der getöteten Sechsjährigen
RHEINSBERG. Die kleine Nancy aus Linow bei Rheinsberg hat sich nicht selbst mit der Jagdwaffe ihres Vaters erschossen. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Neuruppin gestern mit. Die Staatsanwaltschaft hegt stattdessen einen anderen Verdacht. Sie geht davon aus, dass Nancy versehentlich von ihrer 14-jährigen Schwester Franziska erschossen wurde. "Es gibt einen Anfangsverdacht gegen das Mädchen", sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer. Seine Behörde ermittelt jetzt gegen die Jugendliche wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Gestern Vormittag habe es eine Vernehmung von Franziska gegeben. "Doch das Mädchen hat von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht und zu den Vorkommnissen zum Zeitpunkt des Unglücks geschwiegen", sagte der Oberstaatsanwalt.
Schuss traf Arterie
Am 10. Januar war Nancy schwer verletzt im Wohnzimmer des elterlichen Einfamilienhauses in Linow (Ostprignitz-Ruppin) aufgefunden worden. Ein alarmierter Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod des Kindes feststellen. Ein Schuss hatte die linke Schulter des Mädchens getroffen und dabei eine Arterie zerfetzt. Nancy, so ergab die spätere Obduktion, verblutete.
Nancys 39-jähriger Vater Dirk S. ist ein leidenschaftlicher Jäger. Die Ermittler stellten fast, dass er damals sein Jagdgewehr nicht eingeschlossen hatte, als er zusammen mit seiner Frau und seiner Mutter das Haus verließ. Zunächst gingen die Fahnder davon aus, dass Nancy allein im Wohnzimmer war, das sich im ersten Geschoss befindet. Dort soll das Mädchen mit dem Gewehr gespielt haben. Dabei löste sich der Schuss, hieß es anfangs.
(...) Nancys Vater hat inzwischen zugegeben, sein Jagdgewehr unverschlossen im Wohnzimmer des Hauses stehen gelassen zu haben. Darum ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen ihn: wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassung.
Quelle: Berliner Zeitung, 26. Januar 2006 (Auszug)
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24.1.2006: Tödlicher Schießunfall in Südafrika |
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Nicht der erste Schießunfall Mindestens zwei Mal zuvor hatte der Miteigentümer fast einen Menschen erschossen
Vor dem tragischen Jagdunfall in der vergangenen Woche auf der Hetako Game Lodge, hatte sich schon mindestens zwei Mal bei dem Miteigentümer der Farm, Dr. Kuno von Plocki ein Schuss aus seiner Waffe gelöst und fast einen Angestellten getroffen. Windhoek - Nachlässigkeit bei der Hantierung mit der Jagdwaffe und wahrscheinlich ein Defekt der großkalibrigen Zwillingslaufbüchse hätten schon in den vergangenen zwei Jahren zu gefährlichen Situationen geführt. Dies wurde der AZ aus verschiedenen zuverlässigen Quellen mitgeteilt. Es sei nicht das erste Mal, dass der deutsche Prof. Dr. Kuno von Plocki, Miteigentümer der Hetako Game Lodge, seine doppelläufige Kippwaffe nachgeladen, ein Schuss sich gelöst und er fast einen Menschen getroffen habe. Diese Erfahrung habe auch der vorige Farmmanager André Goldbeck gemacht. In der vergangenen Woche wurde der junge Namibier Jörg Seefeldt von einem Schuss aus von Plockis Waffe schwer verletzt und erlag seiner Verletzung am nächsten Tag (AZ berichtete). ,,Im Januar 2004, kurz nachdem ich als Farmmanager und Jagdführer angestellt worden war, wollte Herr von Plocki mit mir auf die Jagd gehen, um zu sehen, wie ich eine Jagd führe", sagte Goldbeck. Der Farmarbeiter Gerhard Hoxobeb hätte am Steuer des Jagdwagens gesessen und er (Goldbeck) und von Plocki hinten auf einer Sitzbank auf der Ladefläche. Nicht weit vom Farmhaus wurde eine Herde Oryxantilopen entdeckt und Goldbeck und von Plocki pirschten sich an. ,,Ich habe den Schießstock aufgestellt und von Plocki schoss, verwundete jedoch nur die Antilope. Wir folgten der Spur. Ich bat von Plocki rechts von mir zu laufen", sagte Goldbeck. Nach einer Weile habe der Schütze, der rechts schräg hinter Goldbeck stand, dem, Jagdführer mitgeteilt, dass er seine Waffe nachladen wolle. ,,Ich wies von Plocki darauf hin, den Lauf seiner Waffe nicht in meine Richtung zu weisen, woraufhin er sich wegdrehte, nachlud und sich umdrehte. Im nächsten Moment knallte es und der Schuss schlug knapp einen Meter neben mir in den Boden", sagte Goldbeck. Er habe die Jagd sofort abgebrochen, sagte der Namibier, der inzwischen auf einer anderen Farm tätig ist. Ein weiterer Schießunfall sei passiert, als Dr. Kuno von Plocki zusammen mit dem in der vergangenen Woche verstorbenen Jörg Seefeld auf Jagd gegangen sei. Auch bei diesem Vorfall sei der Farmarbeiter Gerhard Hoxobeb am Steuer des Jagdwagens gewesen, als sich ein Schuss aus der Waffe, die von Plocki handhabte, löste. Die Kugel schlug anscheinend über dem Fahrer in eine eiserne Ablage über dem Kabinendach ein. Allem Anschein nach hätte das Geschoss den Farmarbeiter in den Kopf getroffen, wenn sie nicht durch das Metall aufgehalten worden wäre, teilten Quellen der AZ mit. Gerhard Hoxobeb arbeitet nicht mehr auf der Hetako Game Lodge und befindet sich in Gobabis. Er konnte dort gestern nicht erreicht werden. Die besagte Waffe, Kaliber .222 und 7.65, sei Personen zufolge, die sich mit Jagdwaffen auskennen, defekt und von Plocki von mehreren Personen darauf hingewiesen worden. Jagdgästen sei das Gewehr als Jagdwaffe zur Verfügung gestellt worden und einige Jäger sollen sich über die doppelläufige Kippwaffe beschwert haben, konnte die AZ erfahren. Quelle: Allgemeine Zeitung Windhoek, Namibia 24. Januar 2006 (Auszug)
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18.1.06: Drei Tote bei Amoklauf in Madrid |
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- Todesschütze war Hobbyjäger
Ein Amokläufer hat in Madrid zwei Menschen getötet und einen dritten schwer verletzt, ehe er sich selbst richtete. Der ehemalige Wachmann sei mit einem Gewehr in das Gebäude der Hauptpost im Zentrum der spanischen Hauptstadt gestürmt und habe wahllos auf seine ehemaligen Kollegen gefeuert, teilte die Polizei mit. Der 35-Jährige habe zwei von ihnen erschossen, eine Kollegin lebensgefährlich verletzt und habe sich dann das Leben genommen. Das Blutbad ereignete sich in einem nicht für das Publikum zugänglichen Bereich des Gebäudes. Das Motiv könnte nach ersten Ermittlungen Rache sein: Der Täter, ein begeisterter Hobby-Jäger, hatte sich Presseberichten zufolge bei der Leitung der Wachfirma darüber beschwert, von seinen Kollegen schikaniert zu werden. (...) Bei der Tatwaffe handelt es sich um das Jagdgewehr des 35-Jährigen. Die Hauptpost ist eine der touristischen Attraktionen Madrids.
Quelle: Teneriffas Neue Presse, 18.01.2006 (Auszug)
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14.1.2006: Hund erschossen - 20m neben Besitzer |
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Hallo Herr Eicher,
für die Liste der grausigen Jagdunfälle in Ihrer Homepage haben wir einen Neueintrag:
Am 14.01.2006 wurde gegen 20.15 auf einem stark frequentierten Spazierweg auf freiem Feld ein Hund (20 Meter entfernt seines Besitzers sowie einer weiteren Spaziergängerin mit Hund) versehentlich als Fuchs erkannt und erschossen. Der Jäger hatte die Spaziergänger 10 Minuten zuvor noch mit dem Auto überholt, sie aber angeblich nicht gesehen. Die Hunde waren in Sichtnähe und jederzeit abrufbereit, haben miteinander gespielt und geschnuppert, also weder gejagt noch gehetzt. Es war Vollmond, geschlossene reflektierende Schneedecke, sehr gute Sicht. Der Jäger hat - außer diesem vermeintlichen "Fuchs" sonst nichts gesehen. Das macht uns als Anlieger große Angst, in diesem Teil spielen Kinder und Jogger o.ä. nutzen diesen Feldweg ebenfalls häufig. Wenn ein Jäger diese Menschen angeblich nicht sieht, was sieht er dann??? Der Besitzer des Hundes hat diesen Vorfall auf dem Polizeirevier in Nürtingen zur Anzeige gebracht, bisher keine Resonanz, auf einer öffentlichen Gemeinderatssitzung haben wir unsere Sorge vorgetragen mit der Antwort .."wenn man einen Hund hat, muss man halt auf ihn aufpassen.." ..."schließlich sei noch nie etwas derartiges bei uns vorgekommen..." .."wir können sicher sein, dass es nicht einfach ist, einen Jagdschein zu bekommen und nur ausgebildete und vertrauensvolle Personen erhielten ihn...". Jeder durchstochene Autoreifen läßt das Volk mehr aufschreien als dieser Mord an einem unauffälligen Tier in unmittelbarer Nähe von Menschen und nahe eines dichtbesiedelten Wohngebietes. Wir fühlen uns hilflos und stimmlos. Wie schussgierig sind Jäger? Haben sie eine lebenslange Lizenz zum Töten erworben mit ihrem Jagdschein und dürfen mit tödlichen Waffen umgehen wie andere mit ihren Spielzeugautos? Dies erscheint uns altertümlich und nicht mehr zeitgemäß. Werden jetzt zivilrechtliche Schritte einleiten und die Bevölkerung aufklären. Haben Sie evtl. noch einen Vorschlag, was wir außerdem tun könnten? Vorab unseren herzlichen Dank!
Mit freundlichen Grüßen Fam. W.
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13.01.06: Ins Bein geschossen |
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Jäger schoss auf Wildschweinjagd einem Freund ins Bein
Origlio. Ein 64-jähriger Tessiner Jäger hat auf der Wildschweinjagd bei Origlio im Tessin einem 45-jährigen italienischen Freund versehentlich ins Bein geschossen und ihn ernsthaft verletzt. Wie die Tessiner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, waren die beiden Männer am (gestrigen) Mittwoch zusammen mit dem Sohn des Schützen auf der Pirsch. Die beiden älteren Männer lagen an verschieden Plätzen auf der Lauer, während der Sohn sich entfernte. Als der 64-Jährige meinte, ein Tier zu sehen, schoss er und traf seinen Freund auf 80 Meter Entfernung ins Bein. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle: www.baz.ch 13.01.2006
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13.01.06: Stoppt den Waffen-Wahn! |
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Ein gewaltiges Arsenal lagert in unseren Wohnzimmern. Und nur selten gibt es Kontrollen. Politiker sind alarmiert
Der unverzeihliche Fehler von Vater Dirk S. (39), Nancys (6) schrecklicher Tod durch den Schuss aus Papas Jagdgewehr. Überall in Berlin und Brandenburg diskutieren die Menschen, wie dieser furchtbare Unfall geschehen konnte. Wie in Zukunft eine solche Tragödie verhindert werden kann. Nur die Jäger halten die Gesetze für ausreichend. Alle anderen, auch Politiker, geben sich nachdenklich. Sie denken an die Tränen von Mutter Claudia (41), die ihr Kind verlor, weil es neugierig war. Sie fragen sich, wie man verhindern kann, dass so etwas wieder passiert.
Stoppt den Waffen-Wahn!
(...) Claudia Hämmerling (Bündnis90/Grüne): "Ich weiß nicht, warum Waffen in Privathäusern aufbewahrt werden dürfen. Es geschieht oft genug, dass ein durchgedrehter Jäger auf ihm missliebige Menschen schießt."
Stoppt den Waffen-Wahn!
Fritz Felgentreu von der SPD: "Die absolut sichere Welt gibt es nicht. Deshalb gehören Waffen grundsätzlich nicht in Hände von Privatleuten." Frank Henkel (CDU) dagegen: "Das Regelwerk reicht aus. Alle Waffen an einem Ort zu deponieren, wäre wegen der Diebstahlsgefahr viel gefährlicher." Innensenator Ehrhardt Körting (SPD) sieht das ähnlich: "Gesetzgeberisch ist getan, was getan werden kann." (...)
Quelle: Berliner Kurier, 13.01.2006 (Auszug)
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12.01.06: 6-jährige erschießt sich mit Jagdgewehr |
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Sechsjähriges Mädchen erschießt sich im Elternhaus
Tragischer Unfall nahe Rheinsberg - Kind hat offenbar mit einem Jagdgewehr hantiert - Ermittlungen gegen Vater wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung
Rheinsberg - Ein Unfall mit tödlichem Ausgang erschütterte gestern die Bewohner des kleinen Ortes Linow in der Nähe von Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin). Nach ersten Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft hantierte die sechsjährige Nancy S. in der Wohnung ihrer Eltern offenbar mit dem Jagdgewehr des Vaters. Dabei löste sich ein tödlicher Schuß. "Wir gehen derzeit von einem tragischen Unglücksfall aus", sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer von der Staatsanwaltschaft Neuruppin.
(Quelle: DIE WELT, 12. Januar 2006 (Auszug)
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04.01.06: Jäger erschoss zahme Wildschweine |
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Göttlesbrunner Waidmänner schossen in ihrem Revier eine Bache und sechs Frischlinge - die aber ein Höfleiner Jäger aufgezogen hatte.
"Unter Jagdkollegen macht man das nicht"
HÖFLEIN/GÖTTLESBRUNN / Rein rechtlich ist gar nichts passiert: Wie es in Göttlesbrunn Tradition ist, machten sich Waidmänner am Stephanitag auf zur Jagd in ihrem Revier und schossen dabei eine Bache und sechs Frischlinge.
Jetzt ist es aber so, dass der Höfleiner Jäger Johann Steurer vor zwei Jahren insgesamt drei Keiler und drei Bachen im Höfleiner Wald gefunden hatte. Allesamt erst ein paar Tage alt. Mit Fläschchen hat er sie aufgezogen und sie letztendlich in einem Gatter auf seinem Grund im Wald untergebracht. Im Laufe der Zeit wuchsen die Tiere heran, bekamen Nachwuchs und wurden zum beliebten Ausflugsziel für Familien. (...) Was die Sache zusätzlich schmerzlich macht. Viele Göttlesbrunner Jagdkollegen wissen angeblich um Steurers Zucht - der Verdacht der Willkür und Boshaftigkeit liege daher nahe. (...)
Quelle: Niederösterreichische Nachrichten, 04.01.2006 (Auszug)
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3.01.06: Behörden nehmen Waffenbesitzer ins Visier |
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Flächendeckende Kontrollen gehen im neuen Jahr in Niedersachsen weiter - Vor allem Jäger werden überprüft
Kreise und Regionen in Niedersachsen haben im Jahr 2005 mehrere tausend Waffenbesitzer überprüft. Damit wollten die Behörden Mißbrauch vorbeugen und geltende Waffengesetze umsetzen. Auch im neuen Jahr sollen die Kontrollen weitergehen. Die meisten Pistolen und Gewehre befinden sich im Besitz von Jägern und Sportschützen und werden ordnungsgemäß aufbewahrt. Nur vereinzelt mußten Genehmigungen widerrufen werden, wie eine dpa-Umfrage ergab. Seit August 2003 müssen Waffen getrennt von der Munition in sicheren Schränken gelagert werden. (...) Im neuen Jahr wolle er auch die rund 2000 Jäger, Sportschützen und Sammler sowie die Besitzer von Signalpistolen anschreiben.
Im Landkreis Aurich gibt es nach Angaben der Behörde rund 2900 Waffenbesitzer, davon gut 1500 Jäger. "Bei denen war und ist der Besitz rechtmäßig", sagte Sprecher Manfred Salka. Auch im Landkreis Oldenburg ist ein Großteil der rund 4300 Waffenbesitzer als Jäger registriert. Die etwa 6000 eingetragenen Waffen im Stadtgebiet Göttingen gehören vor allem Jägern und Mitgliedern der zahlreichen Schützenvereine. Diese wüßten in der Regel mit den neuen gesetzlichen Anforderungen umzugehen, sagte der Sprecher. Im Landkreis Lüneburg ist bisher etwa ein Viertel der rund 4000 Waffenbesitzer überprüft worden.
Im Kreis Osnabrück, in dem insgesamt 6500 Waffenbesitzkarten registriert sind, mußten zwölf Genehmigungen widerrufen werden, weil die Besitzer straffällig geworden seien. (...)
Quelle: DIE WELT, 2. Januar 2006 (Auszug)
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01.01.06: 7-jährige erlitt Schussverletzung |
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Ein 7-jähriges Mädchen befand sich anlässlich der Silvesterfeier mit ihren Eltern, sowie ca. 300 weiteren Personen auf dem Hauptmarkt in Gelsenkirchen. Plötzlich taumelte das Kind und brach zusammen. Der herbeigerufene Notarzt vermutete zunächst eine Verletzung durch eine Silvesterrakete. Erst im Krankenhaus stellte sich heraus, dass das Kind eine Durchschussverletzung im Bauchbereich erlitt. Nach einer Notoperation verblieb das Mädchen auf der Intensivstation. Es besteht weiterhin Lebensgefahr.
Fortschreibung. 7-Jährige durch Schuss verletzt. - Tatverdächtiger stellte sich.
Gelsenkirchen (ots) - Soeben hat sich ein 63-Jähriger bei der Polizei gestellt. Er ist nach seinen ersten Angaben der Schütze, der das 7-jährige Mädchen verletzt hatte. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Revolver Kal. 22, hat er der Polizei übergeben. Zur Zeit laufen Vernehmungen.
Quelle: OTS, 01.01.2006
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2005: 37 Tote bei Jagd in Italien |
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Opfer 2005 JAGD in ITALIEN: 37 Tote 83 Verletzte
CACCIA: 37 MORTI E 83 FERITI NELLA STAGIONE 2005/06 = SI CHIUDE OGGI LA STAGIONE DI CACCIA
Roma, 30 gen. - (Adnkronos) - E' di 37 morti e 83 feriti il bilancio della stagione di caccia 2005-2006 iniziata lo scorso settembre e conclusasi oggi. E a finire nel mirino delle delle doppiette per errore anche molti non cacciatori, uno e' rimasto ucciso e 14 feriti.
Il bilancio e' tragico anche per quanto riguarda gli animali, le specie piu' colpite sono sopratutto quelle dello sparviere, della poiana e del gheppio. La specie piu' sfortunata e' stata la Poiana (41 esemplari abbattuti), poi il Gheppio (33) e lo Sparviere (24). 113 in totale sono stati i rapaci colpiti tra rapaci diurni e notturni tra cui specie rare come Biancone, Falco pellegrino, Aquila minore. La Lega Italiana Protezione Uccelli ha 'accolto' quest'anno circa 200 appartenenti a specie protette. Particolarmente difficile e' stata la situazione nella zona di Brescia dove dove la LIPU ha sequestrato nei due mesi autunnali oltre 5.000 trappole per la cattura di pettirossi, scriccioli e altri piccoli uccelli. In base ai dati della Lega Abolizione Caccia,i cacciatori italiani sono passati 1700 dei primi anni ottanta agli 800mila attuali.
(Con/Pe/Adnkronos) 30-GEN-06 15:51
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