Im August 1999 wurde ein Jäger im Tiroler Zillertal von einer Kugel aus dem eigenen Gewehr verletzt.

Im September 1999 schoss im Bezirk Graz-Umgebung ein Jäger auf einen Marder - und traf einen Studenten. Die Ärzte mussten dem 25-Jährigen 50 Schrotkugeln aus Brust und Beinen herausoperieren.

Im November 1999 wurde in Kadesice (Westböhmen) ein 62-jähriger Jäger aus Oberösterreich erschossen, weil ihn ein tschechischer Kollege mit einem Wildschwein verwechselt hatte.

Im Dezember 1999 wurde in der Südsteiermark der Obmann der Jagdgesellschaft bei einer Treibjagd schwer verletzt, weil ein anderer Weidmann gestolpert war und sich ein Schuss aus der entsicherten Flinte gelöst hatte.

Im April 2000 schoss sich ein Tennengauer Jäger in den Unterkiefer.

Im Juli desselben Jahres fiel ein 61-jähriger Jäger im Leithagebirge vom Hochstand und musste vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber »Christophorus 3« geborgen werden.

Im September 2000 erschoss sich ein Jäger im Bezirk Wolfsberg, als er nach einem leichten Verkehrsunfall aus dem Auto aussteigen wollte.

Wenige Tage später - im Oktober 2000 - fiel im Bezirk Neunkirchen ein Jäger vom Hochstand und war auf der Stelle tot.

Im selben Monat verfehlte ein Schütze im Bezirk Tulln einen Fasan und traf einen Kollegen im Gesicht.

Im Dezember 2000 schoss sich ein Jäger im Bezirk Wiener Neustadt in den Oberschenkel - und machte seinen Hund dafür verantwortlich.

Im Juni 2001 stürzte ein 62-jähriger Jäger im Bezirk Neunkirchen vom Hochstand und wurde verletzt.

Am 5. August 2001 erschoss ein Jäger in Zell/See einen siebenjährigen Terriermischling, der nur zwei Meter von seinem Herrl entfernt gestanden hat.

Im August 2001 wollte ein Jäger im Gemeindegebiet von St. Johann am Tauern einen Rehbock erlegen. Er gab drei Schüsse ab, verfehlte das Wild jedoch und traf aus 200 Metern Entfernung ein vorbeifahrendes Auto. Das Projektil durchschlug die Lenkertür und blieb anschließend auf der Rückbank liegen. Im Auto befand sich eine Familie mit 2 Kindern im Alter von 2 und 5 Jahren.

Im Oktober 2001 wurde in Gattendorf (Bezirk Neusiedl am See) ein 17-jähriger Treiber von einem 79-jährigen deutschen Jäger übersehen - er bekam eine Schrotladung verpasst.

Im selben Monat wurden 2 Spaziergänger in Tirol von Schrotkugeln von Entenjägern getroffen, die offenbar beim Aufprall auf eine Wasseroberfläche abgelenkt worden waren.

Im November stürzte ein 51-jähriger Weidmann im Bezirk Hartberg und wurde an der Hand verletzt, da sich aus seiner Waffe ein Schuss gelöst hatte.

Am selben Wochenende traf im Bezirk Feldbach eine Schrotladung einen Bürgermeister an Stelle eines Fuchses.

Im Bezirk Ried in Oberösterreich wurde im Dezember 2001 ein Jäger von einer Schrotladung am Kopf getroffen. Eine Kugel drang 2 cm ins Gehirn ein.

Am 12. Dezember 2001 starb Anthony Wensley, 54, der bei der Fasanerie Cameron in Somerset, England, seit 10 Jahren angestellt gewesen war, an »bird fancier\'s lung«, einer durch Vogelkot und Vogelstaub ausgelösten Lungenvergiftung.

31. Dezember 2001: Ein Jäger schoss bei der Treibjagd in einem Waldstück in Oberaurach in Deutschland einen 42-jährigen Treiber nieder und verletzte ihn tödlich.

Im Jänner 2002 bekam ein Jäger im Bezirk Horn von der Schrotladung eines Kollegen 20 Schrotkugeln in die Oberschenkel ab.

21. April 2002: Als ein Jäger Radfahrer, die auf verbotenem Gelände nahe Wr. Neustadt unterwegs waren, ein drittes Mal traf, krachte ein Schuss. Ein abgefeuertes Teilmantelgeschoss, das auch zur Jagd auf Elefanten und Büffel verwendet wird, zerfetzte den Oberschenkel eines der Radsportler. Der 35-Jährige lag fast eine Stunde im Wald, bis die von seinen Freunden alarmierte Rettung kam. Der Jäger und seine Freundin hatten sich ins Auto gesetzt und waren davongefahren.....

14. Juni 2002: Ein Jäger verletzte eine Hündin durch Schüsse aus seiner Schrotflinte in Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) gemeldet.. Das Tier schleppte sich mit letzter Kraft nach Hause und musste eingeschläfert werden.

Im August 2002 verletzte sich ein 65-jähriger Jäger im Bezirk Gmünd mit dem eigenen Gewehr schwer.

12. September 2002: Jagdsitzung bei Hollabrunn eskaliert - nach einer Attacke durch einen Jäger muss der Jagdleiter mit Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.

15. September 2002: Tödliches Versehen in Niederbayern: Bei der Jagd auf eine Katze hat ein Mann seine Frau erschossen! Die Kriminalpolizei sprach von einem Unglücksfall.

19. September 2002: Mit Wildschwein verwechselt: Jäger tötete Soldaten bei Pinkafeld im Burgenland! Das Projektil traf den 20-jährigen in den Kopf! Der Präsenzdiener starb noch an der Unglücksstelle.

2. Oktober 2002: Eine Klagenfurterin ist empört! Während eines Spazierganges mit ihren beiden Hunden wurde die Frau von einem Jäger quasi »verhaftet«: Weil ihre Vierbeiner angeblich ein Reh gerissen haben sollten, wurde sie zur »Gegenüberstellung« mit einer Zeugin zwangsweise »abgeführt«.

Am selben Tag: Verirrte Kugel durchschlug Doppelscheibe in Wohnhaus eines 77 Jahre alten Pensionisten aus Möderbrugg (Bezirk Judenburg). Gendarmerie glaubt an »Irrläufer« eines Jägers.

17. November 2002: 39-jähriger Jäger aus Reichraming (Bezirk Steyr-Land) verlor bei einer Treibjagd im abschüssigen Gelände das Gleichgewicht. Ein Schuss löste sich aus seinem entsicherten Gewehr und traf den Jäger genau ins Herz.

1. Dezember 2002: Im Bezirk Waidhofen an der Thaya rutschte ein 69-jähriger Jäger beim Besteigen eines Hochstands aus. Dabei löste sich ein Schuss aus der Jagdwaffe. Der Mann wurde tödlich verletzt.

3. Dezember 2002: Ein 48 Jahre alter Jäger stürzte auf der Jagd im Möschitzgraben bei Judenburg und fiel auf sein eigenes Gewehr. Dabei löste sich ein Projektil und drang in den Rücken des Mannes ein.

Am 17. Jänner 2002 stürzten 3 Jäger mit ihrem Snowmobil über einen Felsabsturz ab, wie sie gerade in Vorarlberg auf der Jagd auf Schneehasen waren. Alle Jäger wurden verletzt und mussten vorbeikommende Schifahrer um Hilfe bitten. Einer der Jäger war so schwer verletzt, dass ihn die Bergrettung per Hubschrauber holen musste.

Jagdunfälle und Straftaten 2005

Jagdunfälle und Straftaten 2004

Jagdunfälle und Strafttaten 2003

Waidmanns Unheil

Haustiere als Jägeropfer