31.12.14: Jäger löst Großeinsatz aus

„Polizei umstellt Haus am Silvester-Nachmittag: Jäger löst Großeinsatz aus“, titelt das Westfalenblatt am 31.12.2014. Demnach mussten Spezialkräfte der Polizei anrücken, weil ein 75-jähriger Jäger angekündigt hatte, sich das Leben zu nehmen. „Wir mussten mit dem Schlimmsten rechnen, weil der Mann als Jäger Zugang zu Waffen im eigenen Haus hatte“, zitiert das Westfalenblatt eine Polizeisprecherin.
Der 75-jährige Jäger sei in eine Klinik gebracht worden. Bei der Durchsuchung des Wohnhauses habe die Polizei mehrere Lang- und Kurzwaffen entdeckt und sichergestellt.



31.12.14: Spaziergänger durch Schüsse gefährdet

„Ärger wegen Entenjagd“, meldet der ORF am 31.12.2014 und berichtet: „Dienstagfrüh fühlten sich in Pichling bei Linz Spaziergänger durch Schüsse von Jägern gefährdet.“ Die Jäger schossen auf Wildenten, während Erhiolungssuchende unterwegs waren. Ein Spaziergänger berichtet, er sei von den herabfallenden Schrotkugeln getroffen worden. „Geschockt versuchte er, die Jäger auf sich aufmerksam zu machen, aber es folgten noch weitere Schüsse. Auch ein weiterer Fußgeher fühlte sich bedroht“, so der ORF.



16.12.14: Entenjagd schockt Spaziergänger

Sonntagmorgen an der Amper: Jogger und Spaziergänger sind mit Hunden und Kinderwägen unterwegs - und geraten plötzlich mitten in eine Entenjagd. Dies berichtet der Merkur am 16.12.2014 und zitiert betroffene Spaziergänger: „Mein Hund ist durchgedreht wegen der Knallerei“. Und: „Da haben die verletzten Enten noch im Wasser gezappelt, mir kamen zwei ältere Joggerinnen entgegen, die haben Rotz und Wasser geheult.“  
Der Vorsitzende des Jagdschutz- und Jägervereins Dachau gibt zu: „Wir Jäger haben in der Öffentlichkeit keinen guten Stand“.



15.12.14: Alkoholisierter Jäger mit LKW und Waffen

„Jäger (36) durchbricht mit Pick-up Holzbrückengeländer und stürzt 4 Meter tief auf Flussufer“, titelt meinbezirk.at am 15.12.2014. Aufgrund von offensichtlichen Alkoholisierungsmerkmalen sei noch an der Unfallstelle eine Atemalkoholuntersuchung mittels Alkomat durchgeführt worden, welche positiv verlief. Der Jäger hatte Gewehr und Munitionsgut dabei. Beides wurde von der Polizei gesichert.



14.12.14: Mann bei Jagdunfall verletzt

Ein 36-jähriger Mann ist bei einer Jagd im ostfriesischen Uplengen von einem Schuss getroffen worden. Dies meldet die Ostfriesen Zeitung am 14.12.2014. Demnach wollte eine 48-jährige Jägerin einen Marder schießen, traf aber den Mann in den Oberkörper. Die Polizei ermittele wegen fahrlässiger Körperverletzung.



14.12.14: Jagdunfall - Radfahrer getroffen

„Jagdunfall: Verirrte Schrotkugel trifft 82-jährigen Radler am Kopf“, titelt focus.de am 14.12.2014. Demnach war der Radfahrer am Samstagmittag auf einer Straße bei Kempten unterwegs, als er plötzlich von einer Kugel am Kopf getroffen wurde. „Die Polizei fand heraus, dass in dem Bereich gerade eine Jagd im Gange war“, so der FOCUS. Gegen den Jäger werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.



10.12.14: Jäger auf Pferdekoppel

„Hartwig Gravemeier sorgt sich um seine Pferde - Was treiben Jäger auf der Koppel?“, titeln die Westfälischen Nachrichten am 10.12.2014. Demnach hat ein Pferdehalter aus Ladbergen kein Verständnis dafür, dass Jäger und Treiber mit Jagdhunden während einer Treibjagd über seine Koppel liefen und die Pferde scheu machten. Zwei Pferde seien fast in Panik geraten. Die Treibjagd wurde nicht angekündigt, es gab auch keine Warnschilder. Dabei liegt eine viel befahrene Straße gleich um die Ecke. Erst vor wenigen Wochen war ein Pferd in einem Nachbarort vor ein Auto gelaufen.
„Auch in den Vorjahren hat es auf dem Ladberger Moor Ärger um Treibjagden gegeben“, schreiben die Westfälischen Nachrichten. „Ein Anwohner, ehemals wie andere auch „Zwangsmitglied“ einer Jagdgenossenschaft, hat es geschafft, dank neuerer Rechtsprechung aus diesem Verbund auszuscheiden. Jagden dürfen seitdem nicht mehr über sein Grundstück geführt werden.“
Lesen Sie dazu: Nordrhein-Westfalen: 10 Hektar jagdfrei!



10.12.14: Toter Jäger obduziert: Jagdunfall

Die Leiche des 50-jährigen Jägers, der nach einer Treibjagd tot auf einem Hochsitz bei Neubrandenburg gefunden wurde obduziert - die Ermittler gehen von einem tödlichen Jagdunfall aus. Dies meldet focus.de am 10.12.2014. „Der Schuss war aus der eigenen Waffe des Mannes, einem Jagdgewehr, gekommen.“



7.12.14: Treibjagd - Jäger im Gesicht getroffen

„Erneuter Jagdunfall: 20-Jähriger von Querschläger im Gesicht getroffen“, titelt die Kronen Zeitung am 7.12.2014. Der Jäger hatte an Treibjagd in der Oststeiermark teilgenommen. „Er musste mit der Rettung ins LKH Graz eingeliefert werden“, so die Zeitung. „Die Polizei sucht nun nach dem Unglücksschützen.“



7.12.14: Drückjagd - Jäger schießt sich selbst an

Bei einer Drückjagd auf Wildschweine bei Münsterhausen schoss sich ein 60-jähriger Jäger selbst an. Die Augsburger Allgemeine berichtet am 7.12.2014: „Der 60-Jährige machte laut Polizei seine Büchse schussklar, da er dachte, dass die Hundemeute Wild auf ihn zutreibt." Nachdem sich die Jagdhunde jedoch wieder entfernten hätten, wollte der Jäger seine Flinte sichern. Dabei löste sich der Schuss. Der Jäger musste vom Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden.



7.12.14: Jogger im Schussfeld bei Treibjagd

„Schon wieder ein Jogger im Schussfeld bei Nikolausjagd in Oesdorf“, meldet infranken.de am 7.12.2014. Zu der Nikolaus-Treibjagd waren 160 Jäger aus ganz Bayern angereist. Auf einmal geriet ein Jogger in das Jagdtreiben. Der Organisator der Treibjagd habe den Jogger aufgefordert, wieder umzukehren. Doch offenbar sind die Zeiten vorbei, in denen die Bürger hinnehmen, dass sich die Jäger wie die Herren des Waldes aufspielen. "Können sie sich überhaupt ausweisen?", frage der Jogger laut infranken.de den Revierförster. - "Natürlich hatte ich meinen Ausweis nicht dabei, konnte den Mann nach kurzer Debatte aber dazu bewegen sich in Sicherheit zu bringen", zitiert das Nachrichtenportal den Organisator der Treibjagd. Übrigens stand dort, wo der Jogger in den Wald hineingelaufen war, kein Hinweisschild auf eine Treibjagd.



6.12.14: Treibjagd: Jäger mit Kugel im Kopf - tot

Tödlicher Jagdunfall bei einer Treibjagd im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: Als ein 50-jähriger Jäger am Ende der Treibjagd sich nicht an der vereinbarten Sammelstelle einfand, wurde der Hochstand kontrolliert und der Jäger mit einer Schussverletzung im Kopfbereich aufgefunden. Dies meldet das Polizeipräsidium Neubrandenburg am 6.12.2014. "Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen."



2.12.14: Jäger trifft Lieferwagen

"Jäger trifft Lieferwagen bei Niederwürzbach", meldet blaulichtreport-saarland.de am 2.12.2014. Demnach fuhr ein Mann mit seinem Lieferwagen auf der Landstraße 234, als er plötzlich einen Knall hörte und die Heckscheibe zusammenfiel. In der Karosserie des Fahrzeugs stellte er mehrere Löcher fest, die er als Einschüsse deutete, so dass er die Polizei informierte.
"Erste Ermittlungen führten zum Auffinden eines Projektils, das aus einer Schusswaffe herrühren dürfte, sowie zur Feststellung eines Durchschusses an einer Leitplanke."
Ein Jagdberechtigter wurde ermittelt, aus dessen Waffe ein Schuss aus unbekannten Gründen fehlgeleitet sein dürfte.



1.12.14: Vor Gericht: Der Tod von zwei Entenjägern

„Gericht beleuchtet tödliches Bootsunglück bei der Entenjagd“, titelt die Augsburger Allgemeine am 1.12.2014 und berichtet vom Tod zweier Jäger am Silvestertag 2013. Demnach wollten fünf Jäger mit einem Boot zu einer Insel fahren, um dort Enten zu schießen. Als das Boot kenterte, kamen zwei der fünf Jäger ums Leben. Nun wird wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtgericht Pfaffenhofen verhandelt.



27.11.14: Jäger löste Cobra-Einsatz aus

Weil ein Jäger im Wald Schüsse abfeuerte, rückten die Spezialieinheit Cobra mit Hubschrauber sowie mehrere Polizeibeamten aus. Dies meldet tt.com am 27.11.2014. Drei Frauen waren im Wald spazieren, als Schüsse fielen. "Offenbar hätten die Frauen gedacht, es sei auf sie oder zumindest in ihre Richtung geschossen worden", so tt.com.



26.11.14 Mord an Ehefrau: 7 Jahre Haft für Jäger

Das Landgericht Fulda hat einen 69-jährigen Jäger zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil er seine psychisch kranke Frau im Schlaf erschossen hatte. „Der Richter sagte bei der Urteilsverkündung, der Mann habe heimtückisch gehandelt“, meldet Hr online am 26.11.2014.
Als mildernde Umstände hat das Gericht offenbar gelten lassen, dass der Jäger "körperlich und seelisch am Ende" und seit Jahren alkoholkrank war.
Erschreckend: Trotz seiner Alkoholsucht konnte der Mann legal Waffen besitzen und damit schießen.



22.11.14: Bundespolizei entwaffnet zwei Jäger

Die Bundespolizei hat zwei Jägern auf der A 20 in Mecklenburg-Vorpommern zwei Jagdgewehre abgenommen. Dies berichtet Neues Deutschland am 22.11.2014. Die beiden Jäger hatten auf ihrem Weg ins Jagdgebiet abgelaufene Jagdscheine bei sich. Es wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.



22.11.14: Angeschossener Keiler greift Jäger an

„Ein Wildschwein hat im hohenlohischen Zweiflingen kurzerhand den Spieß umgedreht - und seine Jäger zu Gejagten gemacht“, berichtet WELT online am 22.11.2014. Der Jäger hatte das Wildschwein zuvor angeschossen und verletzt. Mit Jagdhund und Jagdhelfer verfolgte der Jäger das verletzte Tier und schoss erneut. „So leicht war das Tier aber nicht tot zu kriegen: Es griff daraufhin den Jagdhelfer an und verletzte ihn mit seinen Hauern am Unterschenkel.“ Der Keiler wurde schließlich erschossen.



21.11.14: Jagdunfall bei Treibjagd

Jagdunfall bei einer Treibjagd im Kanton Glarus: „Jäger (58) stürzt 100 Meter in den Tod“, titelt BLICK am 21.11.2014.



19.11.14 Jäger erschoss sich vor Zwangsräumung

Im österreichischen Waldviertel hat sich ein 39-jähriger Jäger und Waffensammler in seiner Wohnung selbst erschossen. Dies berichtet oe24 am 19.11.2014. Der Jäger hatte offenbar hohe Schulden und ihm stand die Zwangsräumung bevor. „Der 39-Jährige hatte mit Beiträgen in seinem waffenfreundlichen Internet-Blog immer wieder für Diskussionen gesorgt“, so oe24. Die Interessensgemeinschaft liberales Waffenrecht für Österreich, bei der der Jäger lange Jahre als Funktionär tätig war, habe Spenden für das Begräbnis des Waffennarrs gesammelt.



18.11.14 ORF: Diskussion um Alkohol bei Treibjagd

In Österreich tobt eine heiße Diskussion rund um Alkohol bei der Jagd. Anlass ist die Aussage eines Jägers gegenüber dem ORF Oberösterreich,dass er bei Treibjagden schon länger nicht mehr mitgehe, weil ihm die Gefahr, durch den Schuss eines Betrunkenen verletzt zu werden, zu groß sei: „Ich war bei mehreren Treibjagden. Und da ist es wirklich so, dass dort Jäger herumgelaufen sind, die diese Veranstaltung mit einer Wild-West-Veranstaltung verwechselt haben. Da sind einem die Bleibatzen um die Ohren geflogen. Mir wurde das dann zu gefährlich. Ich habe etliche Freunde in Jägerkreisen, die das auch so sehen."

In der ORF-Sendung vom 18.11.2014 behauptet der Landesjägermeister, ihm sei kein einziger Fall bekannt, wo Jäger während einer Treibjagd alkoholisiert gewesen seien.

Vielleicht ist der Landesjägermeister ja blind auf diesem Auge?

Die Optikerinnung fordert aktuell anlässlich mehrer Jagdunfälle, die Sehtüchtigkeit bei Jägern alle zwei bis vier Jahre zu überprüfen.

Auch davon will der Landesjägermeister nichts wissen: „Ein Jägerauge ist wie ein Adlerauge“, ist sich der Landesjägermeister gegenüber dem ORF sicher. „Die Jäger sehen grundsätzlich sehr gut.“



15.11.14: Treibjagd mit 0,42 Promille

„Treibjagd mit 0,42 Promille“ titelt der Kurier am 13.11.2014 und berichtet vom Prozessbeginn gegen den Jäger, der bei einem Jagdunfall in Unterolberndorf im Januar einen 22-jährigen Treiber mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen hat. Ein Alkotest beim Schützen hatte 0,42 Promille ergeben.



15.11.: Treibjagd - Pferde flüchten auf Autobahn

"Treibjagd ließ Pferde auf Autobahn flüchten", medelt der ORF am 15.11.2014. Demnach wurden zwei Reitpferde durch eine Treibjagd so erschreckt, dass sie aus ihrer Koppel ausbrachen und auf die A8 rannten. "Eine Polizeistreife setzte sich direkt hinter die Tiere und bremste den nachkommenden Verkehr. Bei einem Parkplatz gelang es dann, die beiden Pferde von der Autobahn wegzutreiben", so der ORF.



14.11.14: Jagdunfall: Jäger tot aufgefunden

Ein Jäger aus Sythen ist beim Aufstieg auf einen Hochsitz ums Leben gekommen. Die Halterner Zeitung berichtet am 14.11.2014: „Als er den Fuß auf die Kanzel setzte, trat er nach ersten Ermittlungen der Polizei auf ein morsches Brett. Das zerbrach, der 64-Jährige verlor daraufhin den Halt, stürzte rücklings und klemmte sich dabei unglücklicherweise einen Fuß in der Bruchstelle ein. Kopfüber blieb er an der Hochsitzleiter hängen.“



13.11.14: Familiendrama mit zwei Toten

Ein Familiendrama hat sich in Rauen abgespielt: Ein älteres Ehepaar wurde erschossen aufgefunden. Die Märkische Oderzeitung berichtet am 13.11.2014: „Vermutet wird, dass ein Partner zunächst den anderen und dann sich selbst erschossen hat.“ Die Ermittler hätten am Tatort eine Waffe gefunden, die nun näher untersucht werde.



12.11.14: Jäger bedroht Radfahrer mit Schusswaffe

„Waffenfund nach Bedrohung“, meldet die Polizei Bremen am 12.11.2014. Demnach zeigte ein Jäger, der mit dem Rad auf der Westerstraße unterwegs war, einem Autofahrer eine Schusswaffe. „Der Autofahrer fühlte sich bedroht und alarmierte die Polizei über den Notruf“, heißt es in der Pressemeldung der Polizei. Die Einsatzkräfte stellten den Mann, der Jagdscheininhaber und legaler Besitzer von drei Schusswaffen ist. „Sämtliche Waffen- und Munitionsgegenstände sowie die pyrotechnischen Gegenstände in der Wohnung des 33-Jährigen wurden zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt. Die Ermittlungen aufgrund der vorliegenden Verstöße gegen das Waffengesetz und Sprengstoffgesetz dauern an.“



12.11.14: Deutscher Jäger starb bei Treibjagd

Bei einer Treibjagd im österreichischen Bezirk Wels-Land) ist ein deutscher Jäger gestorben. Nachrichten.at meldet am 12.11.2014, der 63-jährige Jäger sei plötzlich zusammengebrochen - offenbar Herzversagen.



12.11.14: Jagdunfall: Treiber in Lebensgefahr

Der Treiber, dem bei einer Treibjagd in den Kopf geschossen wurde, schwebt immer noch in Lebensgefahr. Dies meldet der ORF am 12.11.2014: "Die Ermittler stellten zwölf Jagdgewehre und auch Faustfeuerwaffen sicher. Das Projektil, das den 54-jährigen Treiber traf, stammt eindeutig aus einem Jagdgewehr." Die Polizei ermittele in Richtung fahrlässiger Körperverletzung.



11.11.14: Familiendrama: 43-Jähriger erschossen

In Weiden kam es zu einer schrecklichen Bluttat: Ein 43-Jähriger verletzte erst seine Mutter schwer, und richtete anschließend einen Revolver gegen sich selbst – vor den Augen des 80-jährigen Vaters. Dies berichtet oberpfalznetz.de am 11.11.2014. „Der Revolver Marke Smith & Wesson gehört rechtmäßig dem Vater. Wie der Sohn in den Besitz der Waffe gelangt war, stand am Dienstag aber noch nicht fest.“
Jagdwaffe?
http://www.frankonia.de/smith+--+wesson/shop.html



10.11.: Jäger bei Elchjagd erschossen - 5100 Euro

BILD berichtet am 10.11.2014: "Der Abteilungsleiter der R+V Versicherung aus Hessen, der bei der Elch-Jagd im Ural aus Versehen einen Russen erschoss – er stand jetzt vor Gericht. Ein Bezirksgericht in Kurgan verurteilte ihn wegen fahrlässiger Tötung zu umgerechnet 5100 Euro Strafe."
Der Jäger aus Deutschland hatte nach dem Aussteigen aus dem Auto sein Gewehr entsichert und auf der Schulter getragen. "Dann stolperte er, ein Schuss löste sich und traf den vor ihm gehenden Bekannten Sergej Gorjaew in den Rücken", so BILD.



9.11.14: Kopfschuss bei Treibjagd im Weserbergland

Bei einer Treibjagd im Tündernschen Wald/Weserbergland in Niedersachsen wurde ein 60-jähriger Jäger von einem Projektil am Hinterkopf getroffen. Dies meldet die Deister- und Weserzeitung am 9.11.2014. Der getroffene Jäger musste mit dem Rettungshubschrauber zur Medizinischen Hochschule nach Hannover geflogen werden. Die Polizei ermittelt.



9.11.14: Schwerverletzter bei Treibjagd

Bei einer Treibjagd im österreichischen Hollabrunn wurde ein 54-Jähriger in den Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt. Laut ORF vom 9.11.2014 hatten zwölf Jäger aus dem In- und Ausland und etwa 30 Treiber eine Jagd in einem Wildschweingatter veranstaltet. Plötzlich brach einer der Treiber durch einen Kopfschuss zusammen. "Die Polizei hat in der Folge Ermittlungen gegen alle Jäger, Treiber und sonstigen Beteiligten eingeleitetet", meldet heute.at.



7.11.14: Jäger bedroht Hundehalter

In einem Brief an einen Stadtverordneten berichtet ein Hundehalter von „direkten Drohungen“ durch Jäger gegen ihn als Hundehalter. Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine zitiert am 7.11.2014 aus dem Schreiben: „Vermehrt werde ich in letzter Zeit wieder von Jägern belästigt, die mich bei Spaziergängen mit meinem Hund anhalten und auf einen Leinenzwang pochen, den es hier nicht gibt.“ Dies geschehe regelmäßig in „aggressiver“ Art: „Vor ein paar Monaten sogar von zwei offensichtlich betrunkenen Waidmännern, die wohl gerade von einem Ansitz kamen und dann mit dem Auto davonfuhren...“



7.11.14: Jagdunfall

Ein 79-jähriger Jäger aus Italien ist bei der Jagd in Kärtnen beim Abstieg von einem Hochsitz ausgerutscht und schwer gestürzt. Er erlitt Kopfverletzungen und wurde von der Bergrettung geborgen. (ORF, 7.11.2014)



1.11.14: Jäger warnen: Vorsicht beim Geocaching

„Vorsicht beim Geocaching - Jäger raten: Augen auf beim Waldspaziergang“, titelt osthessen-news.de am 1.11.2014 und schreibt: „Anlässlich der inzwischen begonnenen Hauptjagdsaison in unseren Wäldern rät der Jagdverein Alsfeld zu erhöhter Aufmerksamkeit bei Waldspaziergängen“.
Der stellvertretende Vorsitzende des Jagdvereins wird wie folgt zitiert: "Leider kommt es immer mal wieder vor, dass Jogger, Spaziergänger oder andere Waldnutzer sich plötzlich inmitten des Jagdbetriebes wiederfinden, weil sie unachtsam waren, oder über Seitenwege in das Treiben gelaufen sind". Und weiter: "Dann sollte man nach Möglichkeit beim nächsten Jäger stehen bleiben, oder zumindest nach der Dauer der Jagd oder dem kürzesten Weg aus der Gefahrenzone fragen, denn es besteht sonst absolute Lebensgefahr".
Neben Joggern und Radfahrern seien Geocacher besonders gefährdet, die eine mittels GPS-Ortung Art Schnitzeljagd im Wald machen. „Es habe hier bereits tödliche Unfälle gegeben“, so die Zeitung.



1.11.14: Jagdunfall

Ein 53-jähriger Jäger stürzte auf der Jagd im unwegsamen Gelände in Südtirol zehn Meter in die Tiefe und wurde verletzt. Dies meldet tageszeitung.it am 1.11.2014. Demnach war die Bergrettung Bozen mit 15 Rettungskräften im Einsatz.



29.10.14: Treffen sich zwei Jäger...

"Treffen sich zwei Jäger – Notwehr und Notwehrexzess", titelt das juristische Portal "Rechtslupe" am 29.10.2014 und berichtet von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs in einem tödlichen Streit zwischen zwei Jägern.
Der Angeklagte war im alkoholisierten Zustand in den Wald gegangen, um Selbstmord zu begehen, als er auf den anderen Jäger traf. Beide beschimpften und bedrohten sich mit der Waffe. Da der angeklagte Jäger befürchtete, dass es dem anderen Jäger gelänge, die Waffe zu laden und schussfertig zu machen, schoss er mit gezieltem Schuss auf dessen Rumpf und dann auch noch auf das Bein. Der Jäger verstarb an den Folgen des Rumpfschusses.
Der Bundesgerichtshof lehnte den Rechtfertigungsgrund der Notwehr ab.
Der Fall wurde zurückverwiesen an die zuständige Strafkammer des Landgerichts Erfurts.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 16. September 2014 -2 StR 113/14



29.10 Deutscher Jäger erschießt Freund in Russland

"Weil er so ein Prachtstück schießen wollte: Wiesbadener tötet Freund bei der Jagd in Russland", titelt BILD Frankfurt am 29.10.2014. Ein Jäger aus Wiesbaden war nach Russland geflogen, weil er einen 700-Kilo-Elch schießen wollte. Stattdessen erschoss er aus Versehen seinen Jagdführer.
Der deutsche Jäger kam gegen eine Kaution von 10 Millionen Rubel (ca 185 000 Euro) frei, darf aber Russland nicht verlassen. "Er muss sich wegen fahrlässiger Tötung (§ 109) vor einem russischen Gericht verantworten", so BILD.



29.10.14: Jäger überlebt 40-Meter-Sturz

Bei der Gamsjagd in Bozen stürzte ein 73-jähriger Jäger rund 40 Meter tief in eine Schlucht, davon einige Meter im freien Fall. Er überlebte schwer verletzt. Dies meldet stol.it am 29.10.2014.



27.10.14: 16-Jährigen erschossen -Jäger verurteilt

Ein 81-jähriger Jäger wurde vom Landgericht Stade wegen Totschlags in einem minderschweren Fall für schuldig erachtet, weil er am 13.12.2010 einen 16-Jährigen erschossen hatte. Das Urteil: Freiheitsstrafe von neun Monaten, ausgesetzt zur Bewährung. Dies berichtet SPIEGEL online am 27.10.2014.
Das Gericht musste darüber entscheiden, ob der wohlhabende Rentner, ein erfahrener Jäger, in Notwehr handelte, als er den 16-jährigen Labinot S., ein Kind von Flüchtlingen aus dem Kosovo, beim Einbruch in sein Haus erschoss.
"Der Rentner habe keine Warnung ausgesprochen, keinen Warnschuss abgegeben. Er habe nicht auf die Beine gezielt, sondern gleich zur "Ultima Ratio" gegriffen, dem lebensgefährlichen Schuss", berichtet das Nachrichtenmagazin über die Entscheidung der Kammer. Damit sei die Grenze der Notwehr übertreten worden.



26.10.14: Auf Fuchs geschossen, Auto getroffen

Ein Jäger hat bei einer Treibjagd im österreichischen Waizenkirchen auf einen Fuchs geschossen und ein vorbeifahrendes Auto getroffen. Dies berichtet die Tiroler Tageszeitung am 26.10.2014. Demnach schlugen elf Schrotkugeln schlugen in das Auto ein. Laut der Polizei Oberösterreich erlitt der 41-jährige Fahrer einen Schock. Der Jäger werde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.



25.10.14: Jäger stürzt 50 Meter neben tote Gams

„Jäger lag nach 50-Meter-Sturz neben erlegter Gams“, meldet der ORF am 25.10.2014. Demnach schoss ein Jäger am Rinnkogel einen Gamsbock, der nach dem Abschuss in den Graben stürzte. Als der Jäger seine Beute holen wollte, rutschte er ab, fiel in die Tiefe und blieb neben dem toten Gamsbock liegen. Der verletzte Waidmann musste vom Hubschrauber aus mit dem Seil geborgen werden.



24.10.14: Jäger traf Kinderzimmerfenster

Der Schuss eines 77-jährigen Jägers hat im österreischischen Bezirk Grieskirchen ein Kinderzimmerfenster getroffen. Dies meldet heute.at am 24.10.2014. Das Projektil habe die Dreifachverglasung durchschlagen und blieb im Insektenschutzgitter stecken. Die 38-jährige Bewohnerin, die zum Zeitpunkt des Schusses in unmittelbarer Nähe stand, habe den lauten Knall gehört und ein Einschussloch im Fenster ihres Hauses entdeckt.



22.10.14: Wenn es vor der Haustür plötzlich knallt

„Wenn es vor der Haustür plötzlich knallt“, titelt die NWZ am 22.10.2014 und berichtet von einem Anwohner im nordrhein-westfälischen Hude, dem es mulmig wird, wenn direkt vor seinem Grundstück gejagt wird. Im vergangenen Jahr sei der 50-Jährige schon einmal mit der Huder Jägerschaft aneinandergeraten, als Jäger in seiner Nähe schossen und sogar noch ein weiterer Schuss fiel, als ein Jäger bereits "„Feuer einstellen!“ geruefen hatte. „Ich will mich frei bewegen können“, zitiert die Zeitung den Anwohner, der mit Sorge auf Kinder, Spaziergänger und Reiter verweist.



18.10.14: Statt Rebhuhn Jäger getroffen

Bei einer Treibjagd im österreichischen Bezirk Neusiedl wurde ein Jäger angeschossen. Dies berichtet die Tiroler Tageszeitung am 18.10.2014 und schreibt: „Ein 48-Jähriger hatte auf ein auffliegendes Rebhuhn gefeuert und dabei seinen Jagdkollegen getroffen.“



14.10.14: Radfahrerin von Jäger angeschossen

Die bekannte Tiroler Radrennfahrerin Christiane Koschier-Bitante (österreichische Meisterin im Straßenrennen 1993) wurde beim Training vor einem Radrennen nahe der norditalienischen Stadt Vicenza von einem Jäger angeschossen und an einem Bein, am Arm und an der linken Hüfte verletzt. Dies berichtet oe24 am 14.10.2014. Der Jäger hatte neben der Straße Jagd auf Hasen gemacht.
Der Tierschutzverband LAV fordert einen sofortigen Jagd-Stopp in Italien: In den drei Wochen Jagdzeit seien bereits drei Menschen getötet und fünf verletzt worden.



13.10.: Frankreich: Zwei Tote bei Wildschweinjagd

Während der Wildschweinjagd wurden zwei Jäger in Frankreich von Jagdkollegen (74 und 84) bei Jagdunfällen erschossen. Dies berichtet Midi Libre am 13.10.2014.
Demanch habe sich der erste tödliche Jagdunfall um 6 Uhr morgens in der Nähe von Vézénobres Ales ereignet: Ein 84-jähriger Jäger erschoss versehentlich seinen 60-jährigen Kollegen, der sofort starb. Der zweite Tragödie tödliche Jagdunfall ereignete sich am frühen Nachmittag im Bereich der Montfrin: Ein 65- Jähriger wurde von einer Kugel in die Brust getroffen. Der Todesschütze war in diesem Fall ein 74 Jahre alter Jäger.



12.10.14 Jäger stirbt auf Treibjagd

Bei einer Treibjagd in Eisborn/Nordrhein-Westfalen ist ein Jäger ums Leben gekommen. Dies meldet dieWAZ am 12.10.2014. Der 64-jährige Jäger sei aber nicht, wie zunächst berichtet, durch einen Jagdunfall ums Leben gekommen, sondern wahrscheinlich durch einen Herzinfarkt: Er sei während der Treibjagd einfach zusammengebrochen.



11.10.14: Jagdunfall

Ein 81-jähriger Jäger ist bei der Jagd in Meran abgestürzt und musste mit Rettungshubschrauber versorgt werden. Dies meldet stol.it am 11.10.2014.



10.10.14: Jäger mit Wildschwein verwechselt

Am 10. Oktober hat ein schwerer Jagdunfall im Landkreis Regensburg ereignet. Dies berichten die Mittelbayerische Zeitung und wochenblatt.de am 11.10.2014.
Den beiden Meldungen zufolge waren zwei Jäger, die voneinander nichts wussten, gleichzeitig in einem Jagdrevier unterwegs, um Wildschweine zu jagen.
In der Dunkelheit hat der eine Jäger seinen Kollegen offenbar mit einem Wildschwein verwechselt. »Durch einen Schuss aus der Jagdwaffe des 42-Jährigen wurde der 57-Jährige im Beckenbereich getroffen und schwer verletzt«, so wochenblatt.de. Er schwebe inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.



7.10.14: Vorsicht, es wird scharf geschossen!

„Jagdsaison beginnt – Vorsicht, es wird scharf geschossen!“, titelt das Hamburger Abendblatt am 7.10.2014 und schreibt: „Naturfreunde, Spaziergänger, Jogger und Reiter sollten in der nächsten Zeit auf Jäger mit Warnflaggen und auf rot umrandete Dreiecke mit den Aufdrucken "Vorsicht Jagd" oder "Treibjagd" achten.“ Grund: Die Hauptjagdsaison habe begonnen.



4.10.14: Jäger versetzen Anwohner in Angst

In Kirchlinteln fühlen sich Anwohner von zwei Jägern bedroht. Der Weser Kurier berichtet am 4.10.2014, Anwohner hätten ein anonym verfasstes Schreiben an die Jägerschaft, die Polizei und die Verdener Nachrichten geschickt. Darin werde den Jägern vorgeworfen, sie würden aggressiv gegenüber den Anwohner auftreten, in Richtung Neubaugebiet Weitzmühlen schießen und auch nach Einbruch der Dunkelheit auf die Jagd gehen. Die Polizei habe das Schreiben an die Staatsanwaltschaft Verden weitergegeben.



4.10.14: Tödlicher Jagdunfall

Bei einem Jagdunfall in Kärnten ist ein deutscher Jäger tödlich verunglückt. Die Kronen Zeitung berichtet am 4.10.2014: „Mitten auf der Pirsch stürzte ein 64-jähriger deutscher Arzt und leidenschaftlicher Jäger 150 Meter über steiles, unwegsames Gelände ab.“ Ein Jagdkollege habe später die Leiche entdeckt.



3.10.14: Jäger schoss auf Vögel - Auto brannte aus

„Jäger schoss auf Vögel: Auto fing Feuer und brannte aus!“, titelt die Zeitung "Österreich Heute" vom 03.10.2014. Demnach schoss ein 56-jähriger Jäger mit einem Gewehr aus dem Autofenster auf Vögel, als die Patronen auf dem Beifahrersitz Feuer fingen. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, sei der Jäger verletzt worden.  



3.10.14: Jagdunfall: Jäger schwer verletzt

Im Pinzgau hat sich am 3.10.2014 ein schwerer Jagdunfall ereignet. Die Tiroler Tageszeitung berichtet, dass ein 56-jähriger Jäger aus Deutschland im unwegsamen Gelände abgestürzt sei und sich dabei schwer verletzt habe.



30.9.14: Jagdunfall - Finger weggeschossen

Bei einem Jagdunfall hat sich ein 63-jähriger Jäger den linken Daumen weggeschossen. Die berichtet die Neue Presse Coburg am 30.9.2014. Demnach hatte er einen selbstgebauten Hochsitz auf dem Dach seines Geländewagens montiert. Als er mit dem Gewehr heruntersprang, löste sich ein Schuss.



24.9.14: Jäger schießt sich im Maisfeld selbst an

Ein 37-jähriger Jäger hat sich bei der Jagd auf Wildschwiene in einem Maisfeld mit seiner Jagdwaffe aller Wahrscheinlichkeit nach selbst angeschossen. Dies meldet die Lausitzer Rundschau am 24.9.2014. Er soll nicht lebensgefährlich verletzt sein.



23.9.14: Jäger bedroht Taxifahrer mit Waffe

„Taxifahrer mit Pistole bedroht: Jäger festgenommen“, titelt die Aachener Zeitung am 23.9.2014.
Demnach wurde ein 58-jähriger Jäger in Herzogenrath am Dienstagabend von einem Sondereinsatzkommando der Polizei verhaftet, weil er mehrfach Taxifahrer mit einer Schusswaffe bedroht haben. „Die Sondereinsatzkräfte waren angefordert worden, da der Mann bei den Vorfällen mit den Taxifahrern stark alkoholisiert war und sich aggressiv gezeigt hatte“, so die Zeitung. „Die Polizisten trafen den Mann vor seiner Wohnung betrunken und mit einem Revolver in der Hand an.“ Die Polizei habe zwölf Schusswaffen und Munition beschlagnahmt. Der Jäger durfte seit 1976 Waffen legal besitzen und führen.



20.9.14: Jäger schoss Sohn ins Schienbein

„Vater schoss Sohn auf der Jagd ins Schienbein“, titelt BLICK am 20.09.2014.
Demnach befand sich ein 54-jähriger Jäger mit seinem 22-jährigen Sohn auf einem Jagdausflug. Sie hatten eine Gemse erschossen. Während sie das tote Tier trugen, löste sich ein Schuss aus der Jagdwaffe des Vaters und traf den 22-Jährigen ins Schienbein.
„In der Schweiz kommt es immer wieder zu Jagdunfällen. Zumeist ist die Ursache unvorsichtiges Hantieren mit der Waffe“, so die Zeitung.



19.9.14: Mit Jagdgewehr auf Schüler geschossen

In Frankreich hat ein 49-Jähriger mit einem Jagdgewehr auf eine Gruppe von 30 Schülern auf einem Schulausflug geschossen. Drei Schüler wurden verletzt, einer davon schwer. Die berichtet die Neue Züricher Zeitung am 19.9.2014



13.9.14: Jäger stirbt bei Unfall mit Gewehr

Im österreichischen Bezirk Mistelbach wurde ein 72-jähriger Jäger beim Hantieren mit seinem Gewehr von einer Schrotladung tödlich getroffen. Dies meldet der ORF am 13.9.2014. Demnach stolperte der 72-Jährige in der Garage, wobei sich ein Schuss löste und den Jäger ins Gesicht traf. Offenbar hatte er vor, mit der Waffe auf die Jagd zu gehen.



8.9.14: Jagdunfall - Jäger schwer verletzt

Ein 47-jähriger Jäger ist nach einem Sturz vom Hochsitz im Schwarzwald mit schweren Verletzungen ins Klinikum eingeliefert worden. Dies berichtet die Schwäbische Zeitung am 8.9.2014. Demnach war der Hochsitz so morsch, dass ein Holzbrett beim Abstieg des Jägers durchbrach und er etwa vier Meter in die Tiefe stürzte.



5.9.14: Jäger schießt seinem Sohn ins Bein

„Ex-Ratsherr schießt seinem Sohn ins Bein“, titelt BILD am 5.9.2014. Demnach hat ein 59-jähriger Politiker und passionierter Jäger aus Dinslaken am 4.9.2014 seinem 29-jährigen Sohn ins Bein geschossen und ihn schwer verletzt. „Kurz nach Mitternacht, gegen 0.50 Uhr, waren der Ex-Stadtrat und sein Sohn in Streit geraten“, so BILD. Im Verlauf des Streits habe der Jäger einen Schuss aus seiner Faustfeuerwaffe auf seinen Sohn abgegeben. Das Projektil habe ein Bein durchschlagen, der Sohn sei schwer verletzt ins Krankenhaus gekommen.
Die Polizei stellte im Haus des Politikers etliche Waffen sicher. „Für alle Waffen hatte der passionierte Jäger einen Waffenschein“, so die Zeitung.



4.9.14: Jäger bedroht Pilzsammler mit der Flinte

Bei einem Streit ums Revier im Tessin drohte ein Jäger einem Pilzsammler, ihn zu erschießen. Dies meldet BLICK am 4.9.2014.
„Wenn du nicht verschwindest, erschieß ich dich!“, soll demnach der Jäger zu dem Pilzsammler gesagt haben.
BLICK schreibt weiter: „Wie eine Anfrage bei der Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Tessin zeigt, kam es gleichentags in einem anderen Waldstück zu einem ähnlichen Vorfall“.
Zu Beginn der Jagdsaison gebt es häufig Meinungsverschiedenheiten, Streit und Auseinandersetzungen zwischen Pilzsammlern und Jägern, wird ein Mitarbeiter der Jagd-Verwaltung des Kantons Tessin zitiert.



3.9.14: Tödlicher Jagdunfall

„Jäger rutscht aus und stürzt in den Tod“, titelt BLICK am 3.9.2014. Demnach handelt es sich um einen 47-jährigen Deutschen, der in der Schweiz auf der Jagd war. Dabei rutschte er in alpinem Gelände aus und stürzte tödlich einen Geröllhang hinunter.



1.9.14: Jäger erschießt Finanzbeamten

Ein Jäger hat am Vormittag des 1.9.2014 im Finanzamt Rendsburg einen 58-jährigen Sachgebietsleiter erschossen. Dies meldet shz.de. „Laut Polizei ging den Schüssen ein Streit voraus“, heißt es. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Der mutmaßliche Todesschütze ist selbstständiger Steuerberater, Lokalpolitiker und soll als Jäger im Besitz mehrerer Waffen gewesen sein.



1.9.14: Streit mit Hund endet mit Kugel im Bein

„Ein lautstarker Streit mit einem Hund hat einem betrunkenen 21-Jährigen in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) eine Schussverletzung am Bein eingebrockt“, meldet die tz am 1.9.2014.
Laut Polizei hatte ein 59-Jähriger Grundstückseigentümer Einbrecher vermutet. „Tatsächlich handelte es sich jedoch nicht um Einbrecher, sondern um drei Betrunkene, welche zu Fuß von einem Lokal in der Stadtmitte auf dem Nachhauseweg waren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei Niederbayern.
In Wirklichkeit hatte sich der 21-Jährige hatte sich über das Gebell des Hundes aufgeregt. Der 59-jährige Hausbesitzer, der laut Polizei legal Waffen besitzt, habe mit einem Revolver einen Warnschuss abgeben wollen. Die Kugel sei wahrscheinlich an einem Gegenstand abgeprallt und habe den jungen Mann dann getroffen. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, gegen den Schützen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.



31.8.14: Jagdunfall in Kärnten

Ein 47-jähriger Jäger aus Kärnten ist bei einem Jagdunfall schwer verletzt worden. Dies meldet tt.com am 31.8.2014. Laut Polizei sei sein der Leine geführter Jagdhund von der Betonmauer einer Wildbachsperre auf die andere Grabenseite gesprungen, wodurch der Jäger das Gleichgewicht verlor und drei Meter tief stürzte.



30.8.14: Jagdunfall - Jäger schwer verletzt

Ein Jäger saß gegen 19 Uhr mit seiner Waffe auf einem am Wegrand stehenden Hochsitz im Landkreis Miltenberg, als dieser einstürzte. Dabei wurde der Jäger schwer verletzt und musste mit Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Würzburg geflogen werden. „Nach den ersten Erkenntnissen der Miltenberger Polizei spricht vieles dafür, dass die seitlichen Verstrebungen, mit denen der Hochsitz gehalten werden sollte, teilweise morsch waren und dies zum Einsturz des Hochsitzes geführt hat“, meldet das Polizeipräsidium Unterfranken am 30.8.2014.



25.8.14: Wildschweinjagd: Jäger erschießt Treiber

Bei einer Jagd auf Wildschweine in einem Maisfeld nahe Weikersheim (Main-Tauber-Kreis) hat ein 74-jähriger Jäger einen Treiber erschossen. „Der Getötete befand sich zum Unglückszeitpunkt in einem Maisfeld, um in seiner Funktion als Treiber Wildschweine ins freie Feld zu treiben“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 25.08.2014. „Das Jagdgewehr, welches als Tatwaffe in Betracht kommt, wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.“



Jäger stellt Kopfschuss auf Ehefrau als Unfall dar

Vor dem Landgericht Fulda findet ein Mordprozess gegen einen 69-jährigen Jäger statt. Er wird beschuldigt, seine Ehefrau mit der Repetierbüchse in den Kopf geschossen zu haben, während sie im Bett schlief. Dies berichten welt.de und Radio FFH am 14.8.2014.
Bei der Verhandlung am 14.8.2014 versuchte der Jäger die Tat als tragischen Unfall darzustellen: Seine Frau habe ihn mit dem Messer bedroht. „Der Schuss habe sich bei dem Versuch gelöst, sie zu beschwichtigen“, berichtet welt.de. Der Jäger besitzt legal Waffen.



12.8.14: Familiendrama - Mord und Selbstmord

Ein blutiges Familiendrama hat sich in Niederösterreich ereignet: Ein 64-Jähriger soll erst seinen Bruder und dann sich selbst erschossen haben. Dies berichtet der Kurier am 13.8.2014. Ob der Täter Jäger war und woher die Waffe stammte, ist noch nicht bekannt.



12.8.14: Jäger verwandelt Garten in Horrorpark

„Jäger verwandelt Garten in Horrorpark“, meldet N24 am 12.8.2014: „Eine selbst gebaute Guillotine, einen Galgen, eine verbotene Pumpgun und unzählige Waffen hat die Polizei bei einem Jäger in Bremen entdeckt. Der Mann hatte sein ganzes Grundstück mit Stacheldraht abgesichert und in eine Art Horrorpark verwandelt.“ Der Jäger hatte auch Schwarzpulver gelagert. Ursprünglich habe nur überprüfen werden sollen, ob der Jäger alle 14 Waffen vorschriftsmäßig verwahrt hatte, die er besitzen durfte. „Weil dabei aber festgestellt wurde, dass der Jäger eine der Waffen verbotenerweise zu einer Pumpgun umgebaut hatte, wurde das gesamte Grundstück durchsucht.“



11.8.14: Jäger trifft Schlafzimmer statt Fuchs

Jäger zielt auf Fuchs und trifft Schlafzimmer: „Sehr unsanft geweckt worden ist ein Paar im Westerwald. Am frühen Morgen schlug ein Querschläger-Geschoss im Schlafzimmerfenster seines Hauses in Dernbach ein“, meldet stern.de am 11.8.2014. Ein Jäger hatte auf einem Hochsitz in rund 500 Metern Entfernung auf einen Fuchs gezielt und zweimal abgedrückt.



7.8.14: Jagd als Ursache für Verkehrsunfälle

Über Jagd als Ursache für Wildunfälle weist die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine vom 7.8.2014 hin: „ Ein Schuss ins Maisfeld. Die Kugel rast hindurch, findet keinen Halt. Das Reh flüchtet vor Hund und Kugel auf die Straße und rennt direkt vor ein Auto - die Folge ist nicht selten ein Wildunfall.“ Pro Jahr kommt es dem Artikel zufolge zu 200.000 Wildunfällen mit 20 Toten, 615 Schwerverletzten und einer halbe Milliarde Versicherungsschäden.
Die Zeitung zitiert einen erfahrenen Jäger, der vor allem Treibjagden, bei denen die Tiere gehetzt würden, als Ursache für immer mehr Unfälle kritisiert: „Wenn das Umweltministerium und die Jägerverbände diese Art und Weise der Jagd empfehlen, wird billigend in Kauf genommen, dass Unfälle entstehen.“ Im Übrigen werde bei Treibjagden das Tierschutzgesetz Füßen: Die Hundemeute im Feld reiße mehr Jungwild als geschossen werde.



5.8.14: "Plötzlich hörte ich Schüsse"

„Jogger erschüttert über Szenen bei Jagd auf Kanadagänse“, titelt die WAZ am 5.8.2014 und berichtet von einem Jogger, der am Samstagmorgen auf seiner gewohnten Strecke entlang der Ruhr unterwegs war, als er in eine Jagd auf Kanadagänse geriet: „Plötzlich hörte ich Schüsse und sah in den Büschen Jäger sitzen“, zitiert die Zeitung den Mann. „Es sah so aus, als ob einige Tiere noch leben würden, als sie auf den Acker oder aufs Wasser fielen. Für mich ist das eine Tierquälerei sondergleichen.“ Der Jogger wolle gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn Kinder in die Jagd geraten wären.



28.7.14: Jagdunfall - Jäger tödlich verletzt

„Hochstand stürzte ein: Jäger tödlich verletzt“, titelt die Kleine Zeitung am 28.7.2014. Demnach habe ein 64-jähriger Jagdpächter aus Niederösterreich seinen drei Meter hohen Jagdhochstand bestiegen, als dieser umfiel. „Die Holzpfosten des Hochstands waren vermodert und hielten der Belastung nicht mehr stand“, so die Kleine Zeitung. Der Jäger habe sich tödliche Kopfverletzungen zugezogen.



19.7.14: Jäger erschießt Reh im Wohngebiet

Ein Jäger hat mitten im Grevesmühlener Wohngebiet in Nordwestmecklenburg ein Reh erschossen. Dies meldet die Ostseezeitung am 19.7.2014. Demnach hatten Anwohner die Polizei informiert, dass sich ein verletztes Reh auf einem nicht bebauten, verwilderten Grundstück aufhalte. Die Beamten verständigten daraufhin den Jagdpächter, der das Reh erschoss. Die Anwohner sind entsetzt.



18.7.14: Bei Wildschweinjagd angeschossen

Bei einer Wildschweinjagd in der Wetterau ist eine 51-jährige Jägerin angeschossen und schwer verletzt worden. Dies melden die Frankfurter Neue Presse und t-online.de am 18.7.2014.
Die Jägerin war Teil einer Jagdgesellschaft, die eine Erntejagd rund um ein Feld, das gerade abgemäht wurde, veranstaltete. Die Jäger schossen auf die Wildschweine, die aus dem Feld flüchteten. Ein 52 Jahre alter Jagdgenosse hatte eigentlich ein flüchtendes Wildschwein erlegen wollte. Dabei wurde die 51-Jährige von einem Projektil im Hüftbereich getroffen. Sie musste mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Frankfurt geflogen werden.



18.7.14: Erntejagd - auf Mähdrescher angeschossen

Die Erntejagden gehen wieder los: Bei einem Jagdunfall in der Nähe der L 3017 bei Wildsachsen wurde ein 37 jähriger Landwirt angeschossen, der mit seinem Mähdrescher ein Rapsfeld mähte. Dies berichtet die Frankfurter Neue Presse am 18.7.2014.
Demnach schossen Teilnehmer eines Jagdseminars auf flüchtende Wildschweine. Dabei durchschlug eine Kugel die Frontscheibe des Mähdreschers und traf den Landwirt unterhalb des Knies. „Der Schütze – ein 69-Jähriger aus Hofheim – hat jedenfalls eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung am Hals“, so die Zeitung.



4.7.14: Reh vor den Augen 11-Jähriger erschossen

„Schock für eine Elfjährige: Direkt vor ihren Augen wurde ein Reh auf einem Waldweg erschossen“, berichtet die Lippische Landeszeitung vom 4.7.2014.Demnach war das Mädchen mit dem Mountainbike unterwegs, als es "nah und laut" mehrere Schüsse hörte und direkt vor ihm ein Reh tot zusammenbrach. Der Schütze sei aus dem Gebüsch gekommen, habe dem vor Schreck gestürzten Kind auf die Beine geholfen und sich entschuldigte. Dann habe er das Reh geschultert verschwand wieder im Gebüsch. Das Kind sei mit den Schüssen in große Gefahr gebracht worden. Die Mutter erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt.



2.7.14: Ehemaliger Jäger erschießt 39-Jährigen

In Köln-Deutz hatte sich ein 63-jähriger ehemaliger Jäger in seiner Wohnung verschanzt und damit gedrohte, sich umzubringen. Weil auf den Mann mehrere Waffen angemeldet waren, stürmte ein Spezialeinsatzkommando der Polizei die Wohnung – und entdeckten dort in einer Blutlache die Leiche eines 39-jährigen Mannes. Dies meldet der Kölner Stadtanzeiger am 2.7.2014. Demnach sollen sich in der Wohnung mehrere Waffen befunden haben.



30.6.: Mann drohte Frau und sich zu erschießen

„Ehemann drohte seine Frau und sich zu erschießen“, meldet die Ahrensburger Polizei am 30.6.2014 und berichtet, dass ein 71- Jähriger sich mit Schusswaffe in der Hand an das Bett seiner 64-jährigen Frau gestellt hatte: "Er drohte ihr damit, sie und sich selbst umzubringen. Die Frau sprang sofort aus dem Bett heraus, stieß ihren Mann beiseite und floh aus dem Haus heraus zu den Nachbarn. Die Nachbarn riefen dann bei der Polizei an. Die Ehefrau teilte mit, dass ihr Mann im Besitz von scharfen Schusswaffen war." Die Polizei sperrte den Bereich um das Haus komplett ab. Der 71- Jährige wurde überwältigt und festgenommen. "Der Mann war im Besitz einer Waffenbesitzkarte", so die Polizei.



23.6.14: Jäger ballern - Beinahe-Großeinsatz

„Beinahe-Großeinsatz der Polizei: Jäger schießen Waffen nahe Buchloe ein“, meldet Radio Allgäuhit am 23.6.2014. Nachdem am Samstagnachmittag in einem Waldstück mehrere Schüsse gefallen waren, rückten zwei Polizeistreifen aus.
Die Polizei fragte beim zuständigen Jagdpächter nach. Dieser teilte dieser mit, „dass bei einer geselligen Runde, zwei 32-jährige Jäger ihre Waffen eingeschossen hatten“. „Das Problem hierbei war, dass die beiden ihre notwendigen Berechtigungen nicht mit führten“, so die Polizeiinspektion Buchloe am 23.6.2014. „Der Einsatz eines angeforderten Polizeihubschraubers konnte noch rechtzeitig abgebrochen werden. Die beiden Jäger erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.“



11.6.14: Ehefrau mit Jagdgewehr erschossen

Ein 53-Jähriger soll seine Ehefrau im Garten hinter dem Haus ihrer Eltern im sächsischen Rossau mit einem Jagdgewehr erschossen haben. Dies berichtet die Thüringer Allgemeine am 11.6.2014.
Die Mutter der Getöteten bekam einen Schuss ins Bein. Der Vater der Getöteten habe die Polizei gerufen, weil sein Schwiegersohn um sich schoss. Der Mann habe auch noch auf das Polizeiauto gefeuert, bevor er mit seinem Gewehr im Auto floh. Am 10.6.2014, einen Tag nach den tödlichen Schüssen, nahmen Spezialeinsatzkräfte den flüchtigen Mordverdächtigen fest.



10.6.14: Familiendrama endet tödlich

„Familiendrama endet tödlich“, titelt allgaeuhit.de am 10.6.2014. Demnach hat ein 82-jähriger Mann seinen 54 Jahre alten Sohn im Landkreis Ludwigsburg bei einem Familienstreit mit einem Gewehr erschossen. Die Tatwaffe habe sich laut Polizei nicht legal im Besitz des 82-Jährigen befunden, der jedoch auch legal Waffen besitze. Ob der 82-Jährige Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.



6.6.14: Jäger bei Entenjagd ertrunken

Ein Jäger ist bei der Entenjagd im Landkreis Regensburg in einem Weiher ertrunken. Dies berichtet die Augsburger-Allgemeine und die Mittelbayerische Zeitung am 6.6.2014. Laut Polizei hatte Jäger im Brauneiser-Weiher Enten geschossen. Eigentlich sollten seine Hunde die toten Enten aus dem Wasser holen. "Sie waren aber wohl zu schwach, so dass der 40-Jährige selbst in den Weiher stieg", berichtet die Mittelbayerische Zeitung. Rettungskräfte konnten den Jäger nach längerer Suche nur noch tot aus dem trüben Weiher bergen.



14.5.14: Jäger schießt Frau an

„Jagdunfall: Jäger schießt Frau an“, meldet Focus online, 14.5.2014. Demnach hat ein 66-jähriger Jäger bei einer Jagd auf Wildschweine in Tauberbischofsheim eine 63-jährige Frau angeschossen, die auf einer Bank saß. Laut Polizei habe der Schuss die Frau in den Oberarm getroffen.



12.5.14: Jäger bringt Radler in Gefahr

„Jäger ballert durch die Gegend und bringt Radler in Gefahr“, meldet der Merkur am 12.5.2014. Demnach waren zwei Radler im Wald zwischen Malching und Mammendorf unterwegs, als sie Schüsse hörten und mindestens eine Kugel über ihre Köpfe flog. „Herbeigerufene Polizisten machten den Jäger ausfindig. Er war dabei, seine Jagdwaffe, die er erlaubterweise besitzt, einzuschießen“, so der Merkur. Laut Polizei würden gegen den Jäger strafrechtliche Verfahren geprüft.



11.5.14: Jäger schießt sich selbst an

„Jäger schießt sich selbst an“ meldet Focus online am 11.5.2014. Demnach hat sich ein Jäger im Harz beim Heruntersteigen von seinem Hochsitz aus Versehen selbst ins Bein geschossen.



26.4.14: Jäger erschießen Kuh

Die Polizei Meiningen ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Laut einer Anzeige beim Landratsamt sollen zwei Jäger mit ihrem Jagdgewehr eine Kuh erschossen haben. Dies berichtet insuedthueringen.de am 26.4.2014.



22.4.14: Jäger wegen Todesschüssen vor Gericht

Ein 77-jähriger Jäger ist vor dem Landgericht Stade wegen Totschlags angeklagt. Als eine Gruppe Jugendlicher sein Grundstück überfallen hatte, erschoss er einen flüchtenden 16-Jährigen. Dies berichtet dieKreiszeitung am 22.4.2014.



15.4.14: Wütender Jäger prügelt Spaziergänger

„Wütender Jäger prügelt mit Stock auf Spaziergänger ein“, titelt die Lippische Landeszeitung am 15.4.2014. Demnach musste sich ein 76-jähriger Jäger vom Landgericht Detmold wegen gefährlicher Körperverletzung zur Zahlung von 9.600 Euro verurteilt: Im Oktober 2012 hatte der Waidmann einem Spaziergänger in einem mit einem massiven Stock auf den Kopf geschlagen.



14.4.14: 51-Jähriger angeschossen

In Grafenwörth hat sich ein Jagdunfall ereignet, bei dem ein 51-jähriger Jäger angeschossen wurde. Der Waidmann wollte Wildschweine schießen. „Doch anstatt eine Sau zu erlegen, löste sich ein Schuss, der ihn traf“, so meinbezirk.at am 14.4.2014. Während des Laufens hatte sich der Tragriemen des Gewehrs gelöst und das Gewehr war zu Boden gefallen. Der Schuss traf den Jäger in die Schulter. 



13.4.14: Jagdunfall

Ein 49-jähriger Jäger verunglückte beim Aufstellen eines Hochsitzes: Der kippte plötzlich um, wodurch der Jäger von einer Holzstange getroffen wurde. „Er zog sich hierbei schwere Verletzungen zu und musste in ein Klinikum gebracht werden“, meldet das Polizeipräsidium Ulm am 13.4.2014.



7.4.14: Jäger wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Hof hat Anklage gegen einen Jäger erhoben, der im September 2012 einen 26-jährigen Mann im Maisfeld erschossen hatte. Diese meldet der Bayerische Rundfunk am 7.4.2014. Der Jäger hatte von seinem Hochsitz aus auf den 26-Jährigen geschossen, angeblich weil er ihn für ein Wildschwein gehalten hatte. Ob sich der tragische Vorfall tatsächlich so zugetragen habe, sei noch nicht vollständig geklärt. "Der Schütze gab nämlich auch zu Protokoll, der Schuss habe sich versehentlich gelöst", so der Bayerische Rundfunk.



2.4.14: Schüsse auf dem Friedhof

„Jäger auf Essener Friedhöfen – Schüsse sorgen für Unruhe“, titelt die WAZ am 2.4.2014 und berichtet von durch Schüsse aufgeschreckte Besucher am Sonntagmorgen auf dem Terrassenfriedhof und Jogger auf der Flucht vor Schüssen im Schlosspark. „Nun fordern Politiker mehr Sicherheit – und fragen, ob man überhaupt Kaninchen und Füchse in den Anlagen schießen muss“, so die Zeitung.



31.3.14: Wildschwein verfehlt, Frau getroffen

"Wildschwein verfehlt, Frau getroffen", titelt "Die Presse" (Print-Ausgabe, 31.03.2014). Der Schuss eines Jägers hatte eine Forstarbeiterin in Niederösterreich getroffen und schwer verletzt. Der Oberste Gerichtshof hat nun entschieden, dass der Jäger Schadenersatz in Höhe von rund 97.000 Euro leisten muss, weil er sich nicht über die Forstarbeiten erkundigt hatte. Paragraph 96 des niederösterreichischen Jagdgesetzes verbiete Jägern jede Tätigkeit, die Menschen auch nur abstrakt gefährden könne. „Im Mittelpunkt des Prozesses stand die Frage, inwieweit ein Jäger Erkundigungen über andere im Wald befindliche Personen vornehmen muss, bevor er Schüsse abgibt“, so die Zeitung.



27.3.14: Gewehrkugel trifft fahrendes Auto

Auf der A94 bei Riem ist ein Projektil aus einem Jagdgewehr in ein fahrendes Auto eingeschlagen und verfehlte den 67-jährigen Fahrer nur knapp. Dies meldet OVB online am 27.3.2014. Demnach ermittle die Polizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.



25.3.14: Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst

Auf Föhr soll ein 84-jähriger Jäger seine 83-jährige Frau und anschließend sich selbst mit seinem Gewehr erschossen haben. Das Familiendrama ereignete sich auf dem Aussiedlerhof des Ehepaares. Dies meldet der Insel-Bote am 25.3.2014.



24.3.14: Jäger verliert Gewehr

Ein Jäger hat Sonntagnachmittag beim Einladen sein Gewehr an sein Auto gelehnt und beim Losfahren vergessen. Dies meldet die Landeszeitung am 24.3.2014. Als der Jäger den Verlust bemerkte, sei er zurückgefahren – aber das Gewehr war weg. „Die Polizei appelliert aber an den Finder, das Gewehr beim Fundbüro oder einer Polizeidienststelle abzugeben“, heißt es in der Meldung.



23.3.14: Jagd im Wohngebiet

„Jäger ging mitten im Wohngebiet auf Kaninchenjagd“, titeln die Nürnberger Nachrichten am 23.3.2014 und melden: „Anwohner entsetzt: Waidmann schoss in Nürnberg 28 Tiere tot.“ Die Anwohner sind zum Einen in heller Aufregung, weil sie sich an den friedlichen, fast zutraulichen Kaninchen immer erfreut und sie gefüttert hatten. „Es war ein großes Idyll. Die Kaninchen saßen oft bei uns im Garten. Es ist nicht einzusehen, warum so brutal vorgegangen wurde“, wird eine Anwohnerin zitiert. Zum Anderen sind da die Ängste der Bewohner, wenn nachts im Wohngebiet geschossen wird: Viele gehen auch noch spät mit ihren Hunden Gassi. Im Dezember 2012 hatte ein Jäger in Nürnberg eine Hündin vor den Augen ihres entsetzen Beisitzers erschossen – abgeblich, weil er sie mit einem Fuchs verwechselt hatte.



16.3.14: Jäger-Widerstand gegen Polizisten

Laut Augsburger Allgemeine vom 16.3.2014 fiel der Polizei in den frühen Morgenstunden ein Autofahrer auf: Der Fahrer habe die Anhaltesignale nicht beachtet und auch nicht gestoppt, als die Polizisten hinter ihm herfuhren und mit Blaulicht auf sich aufmerksam machten. Als die Verfolgungsfahrt endete, stellte sich heraus, dass auf dem Beifahrersitz ein Gewehr lag. „Erst durch wiederholte Ansprache stieg der Mann, der offensichtlich von der Jagd zurückkehrte, aus.“ Als der Jäger davon stürmen wollte, sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der einer der Polizeibeamten leicht an der Hand verletzt wurde.



12.3.14: Jäger schoss sich selbst ins Bein

„Jagd-Unfall: Jäger schoss sich selbst ins Bein“, meldet heute.at am 12.3.2014. Demnach war ein 75-jähriger Jäger in einem Wald auf der Jagd, als er sich beim Nachladen seines Schrotgewehrs ins linke Bein schoss.



4.3.14: Sohn soll Mutter erschossen haben

Eine 77-jährige Rentnerin im Harz erschossen – als Tatverdächtigen nahm die Polizei den 48-jährigen Sohn der Frau fest. Dies meldet die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine am 4.3.2014. Weiter heit es: „Polizeiangaben zufolge stand der 48-Jährige zum Tatzeitpunkt wohl erheblich unter Alkoholeinfluss.“
Ob der Sohn Jäger war oder woher er die Schusswaffe hatte, ist noch nicht bekannt.



28.2.14: Mann tötet Ehefrau

„Mann tötet seine Ehefrau - Familiendrama?“, meldet der NDR am 28.2.2014. Demnach hat ein 73-Jähriger seine 66-jährige Ehefrau mit einer Waffe getötet.
„Auch ein Sondereinsatzkommando rückte an und umstellte den Resthof“, so der NDR. Ob der Mann Jäger war oder woher er die Waffe hatte, ist noch nicht bekannt.



26.2.14: Frau erschossen, Mann schwer verletzt

In einem Haus in Wien-Donaustadt wurden eine Frau mit tödlichen und ein Mann mit schweren Schussverletzungen aufgefunden. Dies meldet Der Standard am 26.2.2014. Neben dem Mann fand die Polizei eine Schusswaffe, zu der noch keine näheren Angaben gemacht wurden. „Der Polizei zufolge hatten Nachbarn gegen 18.00 Uhr Schreie einer Frau und Schüsse gehört“, so die Zeitung.



22.2.14: Hobbyjäger soll Ehefrau erschossen haben

"Hobby-Jäger soll Ehefrau erschossen haben", meldet die Abendzeitung München am 22.2.2014. Und die Hessische-Niedersächsische Allgemeine Zeitung titelt: "Mord mit Jagdgewehr: 67-jährige Frau in Bebra erschossen". Den Berichten zufolge soll ein Hobby-Jäger seine 67-jährige Ehefrau im Schlafzimmer mit seinem Jagdgewehr erschossen haben.



22.2.14: Ehefrau und Hund erschossen

Das Landgericht Stade hat einen 78-jährigen Rentner wegen Totschlags zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Dies meldet der Weserkurier am 22.2.2014 und schreibt: „Das Gericht sah es am Freitag als erwiesen an, dass der Rentner im Juni 2009 seine 53-jährige Frau im Schlaf erschossen hat. Danach tötete der Mann seinen Hund und versuchte, sich selbst umzubringen.“



21.2.14: Prozess: Jäger und Polizist im Streit

„Prozess: Jäger und Polizist im Streit“, titelt nachrichten.at am 21.2.2014. Demnach wanderte der Polizist mit zwei deutschen Gästen im Oktober 2013 im Oberpinzgau, als sich ihnen ein Jäger in den Weg stellte. Der Jäger habe die „Eindringlinge“ zur Umkehr aufgefordert mit der Begründung, es würden "Einser-Hirsche" bejagt, die sehr sensibel seien und nicht gestört werden dürften. „Der Polizist pochte allerdings auf die Wegefreiheit im Gebirge“, so nachrichten.at. Es kam zu einem heftigen Wortgefecht. „Ein bestimmter Bereich sei jagdliches Sperrgebiet, wer dieses betrete, begehe eine strafbare Handlung“, soll der Jäger gedroht haben. Doch der Bezirkshauptmannschaft zufolge gäbe es kein „jagdliches Sperrgebiet“. Der Polizist stellte eine Anzeige wegen Amtmissbrauchs. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelt.



19.2.14: Schüsse: Spaziergänger riefen Polizei

„Schock beim Spaziergang: Am Dienstagmorgen hat eine Frau auf der Halde Hoheward plötzlich Schüsse gehört. Die Polizei Recklinghausen rückte an“, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 19.2.2014. Es waren drei Jäger, die auf Kaninchen schossen.



15.2.14: Zwei Tote bei Familiendrama

Eine Familientragödie hat in Bad Cannstatt ereignet: Ein 53-jähriger Familienvater erschoss seine 43-jährige Frau und sich selbst. Dies berichtet das Schwäbische Tagblatt am 15.02.2014. Der Mann war im Schützenverein, soll neben mehreren Pistolen aber auch ein Jagdgewehr besessen haben.



11.2.14: Wachkoma nach Treibjagd-Unfall

Ein Jäger hatte bei einer Treibjagd statt eines Hasen einen anderen Jäger getroffen - das Opfer liegt seither im Koma. Nun wurde der Schütze in Graz wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen verurteilt - zu einer Haftstrafe von vier Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.800 Euro. Dies meldet der ORF am 11.2.2014.



29.1.14: Schüsse im Stadtwald: Polizei ermittelt

Nach Schüssen im Emder Stadtwald sprach ein Spaziergänger einen Jäger auf die Gefährlichkeit seines Tuns an habe nach seinem seine Namen gefragt. Daraufhin sei der Spaziergänger von dem Jäger bedroht und sogar getreten worden. Dies berichtet die Ostfriesen Zeitung am 29.1.2014. Es sei Anzeige gegen den Jäger gestellt worden.
Die Fraktion der Grünen im Emder Stadtrat habe sich aufgrund des Vorfalls veranlasst gesehen, die Jagd im Stadtwald zum Thema zu machen: „Die Grünen sehen in der Jagdausübung eine Gefahr für die Besucher dort. Sie fragen sich, wie es sein kann, dass in diesem Naherholungsgebiet, das täglich von Familien aufgesucht wird, wobei die Kinder auch mal fern der Wege zwischen den Büschen spielen, geschossen wird?“, so die Ostfriesen Zeitung.



21.1.14: Jagdunfall - Jäger schwer verletzt

"Jäger (68) bei Sturz von Hochstand schwer verletzt", meldet regionews.at am 21.1.2014. Demnach sei der 68-jährige Jäger mit Arbeiten an einem Hochstand beschäftigt gewesen. „Er stürzte aus etwa drei Metern Höhe zu Boden und zog sich dabei schwere Verletzungen im Brustkorbbereich zu“, so das Nachrichtenportal.



18.1.14: Spaziergängerinnen geraten in Jagd

„Es gibt Begegnungen, die einfach ein mulmiges Gefühl hervorrufen. Der Eindruck, unvermittelt ins Schussfeld eines Jägers zu geraten, gehört mit Sicherheit dazu“, schreibt der Soester Anzeiger am 18.1.2014.
Demnach hörte eine Spaziergängerin mit ihren zwei Begleiterinnen auf dem Weg nach Dinker viele Schüsse. „Ihr sei dann eine Joggerin entgegen gekommen, die aufgelöst erzählte, dass neben ihrem Kopf geschossen worden sei und ein Jäger sie aufgefordert habe, nicht weiter zu gehen. Der Grund: Er wolle eben weiter schießen. Der Schreck des Schusses neben ihr habe der Joggerin auch später noch in den Gliedern gesessen“, so der Bericht im Soester Anzeiger. Obwohl der Weg von vielen Spaziergängern und Zweiradfahrern genutzt werde, habe es keine Warnschilder gegeben.



16.1.14: DIE ZEIT: Waffenland Deutschland

"Waffenland Deutschland" titelt DIE ZEIT 4/2014. "Auch durch legale Pistolen und Gewehre gibt es viele Todesopfer", lautet die Unterüberschrift. 5,5 Millionen legale Schusswaffen gibt es in Deutschland. Sie gehören hauptsächlich Jägern und Sportschützen. Doch wenn es um Schusswaffen und ihre Opfer gehe, sucht man eine ordentliche Statistik vergebens. Zwar registriere das Statistische Bundesamt jährlich rund 70 Tote durch Schusswaffen bei Angriffen und Unfällen. Dazu kämen etwa 750 Selbstmorde. "Ob die Todesschüsse aus einer illegalen oder einer legalen Waffe kamen, wird aber seltsamerweise nicht erfasst", heißt es in dem Artikel.
Nach Recherchen der ZEIT seien alleine 2013 mindestens 27 Menschen in Deutschland mit registrierten Schusswaffen getötet worden – bei insgesamt 54 bekannt gewordenen Todesfällen durch Schusswaffen. Dazu kommen mutmaßlich mehrere Hundert Selbstmorde.
Laut dem Freiburger Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut, der seit sieben Jahren "Familiendramen" in Deutschland untersucht - Taten, bei denen meistens Männer ihre Frauen, Expartnerinnen oder Nebenbuhler töten und sich danach oft das Leben nehmen - kämen hier legale Waffen zum Einsatz. Der Kriminologe ist überzeugt, dass die Verfügbarkeit von Schusswaffen in Privathaushalten das Risiko erhöhe, dass diese Waffen auch zum Einsatz kämen.
"Bedenklich stimmt, dass es in Regionen, in denen es viele registrierte Waffen gibt, auch gehäuft zu Todesfällen durch diese zu kommen scheint", heißt es in dem Artikel.
Die ZEIT hat erstmals die Zahlen aller 550 Waffenbehörden zusammengetragen. "Die Unterschiede sind groß: Sie reichen von weniger als 25 Schusswaffen pro tausend Einwohner in Städten wie Berlin, Leipzig, Flensburg und Freiburg bis zu mehr als 150 in ländlichen Kreisen in Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen und im Saarland, wo es viele Jäger und Sportschützen gibt."



Wie bei Jägern aus legalen illegale Waffen werden

„Jäger nach Waffenhandel verurteilt“, meldet mittelhessen.de am 14.1.2014. Demnach soll ein Hobby-Jäger aus Eschenburg illegal mit Gewehren gehandelt haben. Das Amtsgericht Dillenburg verurteilte ihn wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu 3600 Euro Geldstrafe, denn er hatte die Waffen, die er vermittelte, nicht angemeldet.



16.1.: "Jäger richtete sein Gewehr auf mich"

Ein 81-jähriger Jäger soll einen Spaziergänger mit der Waffe bedroht haben. Dies berichtet die Neue Westfälische am 16.1.2014. Demnach war ein 51-jähriger Architekt morgens mit seinem Foxterrier im Gellershagenpark unterwegs. Als er einen Autofahrer ansprach, dass der Park kein öffentlicher Verkehrsraum sei, habe der ältere Mann in Jägermontur und Filzhut angehalten, ihn beschimpft, sein Gewehr vom Rücksitz geholt und den Lauf auf den Spaziergänger gerichtet. Der Architekt habe gedroht, die Polizei zu rufen und sei weitergegangen. „Als daraufhin ein Schuss fiel und Krögers Hund verängstigt das Weite suchen wollte ("Er ist eher ein Typ Schoßhund"), rief der 51-Jährige den Notruf“, so die Zeitung.



16.1.14: Jäger schießt Jäger

Eine Entenjagd an den Krugsweihern endet im Krankenhaus: Bei einem Jagdausflug dreier Jäger schoss ein 50-jähriger Waidmann seiner Schrotflinte auf eine Ente, traf dabei jedoch seinen Jagdkollegen ins Gesicht – er wurde schwer verletzt. Dies meldet n-land.de am 16.1.2014.



14.1.14: Jäger droht Polizisten

Ein betrunkener Jäger (1,4 Promille) aus Hameln hat bei einer Verkehrskontrolle Polizeibeamte mehrfach bedroht. Daraufhin seien vier Gewehre, ein Revolver und eine Pistole sichergestellt und die Jagdschein- und Waffenbehörden eingeschaltet worden. Dies meldet dewezet.de am 14.1.2014. Zur "Verhinderung weiterer Straftaten" sei der Jäger in die Arrestzelle gekommen.



13.1.14: Mann schießt Ehefrau in den Kopf

„40-Jährige stirbt nach Beziehungsdrama auf Reiterhof“ titelt Focus online am 13.1.2014. Demnach hat ein 70-Jähriger auf einem Reiterhof im Kreis Harburg seiner 40 Jahre alten Frau in den Kopf geschossen. Die Pistole habe der Mann laut Polizei legal in seinem Besitz gehabt.



13.1.14: Tödlicher Jagdunfall

Ein Jäger aus Amstetten ist auf der Pirsch tödlich verunglückt: durch eine Kugel aus seiner eigenen Jagdbüchse. Dies meldet der Kurier am 13.1.2014. Laut Polizei rutsche der Jäger vermutlich auf einer Eisplatte aus – daraufhin löste sich der tödliche Schuss.



10.1.14: Jagd im Park entsetzt Spaziergänger

"Kaninchen-Jagd im Südpark entsetzt Spaziergänger", meldet lokalkompass.de am 10.1.2014. Demnach gerieten Spaziergänger und Hundehalter beim Gassigehen am Silvestertag im Südpark gegen 13:30 Uhr in eine Kaninchenjagd: „Das gemütliche Gassigehen fand ein jähes Ende, als der Waidmann plötzlich laut „Karnickel!“ schrie, zur Flinte griff und in unmittelbarer Nähe der Parkbesucher abdrückte“, berichtet das Nachrichtenportal und zitiert eine betroffene Spaziergängerin: „Zu so einer Uhrzeit und dann noch vor den Augen meiner Tochter ohne Vorwarnung rumzuballern - das geht gar nicht.“ Zu Zuwege zum Park seien nicht abgesperrt gewesen und es habe auch keine Schilder gegeben. „Und Jagdunfälle seien auch nicht eben selten.“



10.1.14 Tödlicher Jagdunfall: Jäger (73) angeklagt

Nach dem tödlichen Jagdunfall in Mahlenzien vom August 2013 hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 73-jährigen Rentner erhoben. Dies meldet die Märkische Allgemeine Zeitung am10.1.2014. Der Hobbyjäger hatte auf der Jagd seinen Nachbarn mit drei Schüssen niedergestreckt und getötet.



9.1.14: Schwerer Jagdunfall - 2500 "Strafe"

Das Verfahren gegen einen Jäger wegen eines tragischen Jagdunfalls, bei dem einem Jagdkollegen beide Füße durchschossen worden waren, ist eingestellt worden: Der Jäger muss 2500 Euro an den Geschädigten zahlen. Dies meldet insuedthueringen.de am 9.1.2013.



9.1.13: Jäger erschoss Treiber: Geldstrafe

15 000 Euro für fahrlässige Tötung: Dazu hat das Amtsgericht Gemünden einen Jäger aus dem Landkreis Main-Spessart verurteilt. Der Jäger hatte im Dezember 2012 bei einer Drückjagd auf Wildschweine einen Treiber erschossen. Dies meldet die Main Post am 9.1.2014.



6.1.14: Jagd: Spaziergänger in Gefahr

Bei einem Silvesterspaziergang gerieten zwei Frauen mit ihren Hunden ohne Vorwarnung in eine Treibjagd - Mehrfach wurde geschossen. Diese meldet der Holsteinische Courier am 6.1.2014. Demnach hatten sich die Frauen am Silvestertag um 10 Uhr morgens im Ehndorfer Moor zum Spaziergang verabredet. Plötzlich seien Gewehrschüsse gefallen: „Mindestens acht Mal wurde geschossen“, zitiert die Zeitung die Spaziergängerinnen. Und weiter: „Mein erschrockener lauter Ausruf ‚Hallo hier sind Leute, hier ist jemand!‘ wurde von meinem Gegenüber mit der Bemerkung beantwortet: ‚Hier ist eine Jagd‘“, schilderte eine der Frauen die Situation auf dem öffentlichen Waldweg.



4.1.14: Tod bei Treibjagd

„Tödlicher Herzinfarkt bei der Jagd“, titelt wochenspiegellive.de am 4.1.2014. Demnach endete eine Treibjagd für einen Jäger nahe Trier tragisch: Er erlitt einen Herzinfarkt und starb noch im Wald.



4.1.13: Treibjagd im Naherholungsgebiet

„Grüne Politikerin wütend über Treibjagd“, titelt die Rheinische Post am 4.1.2014. Demnach seien bei einer Jagd im  Naherholungsgebiet Rayener Berg Anwohner aus ihrer Samstagsruhe gerissen worden und Haustiere aus panischer Angst entlaufen. Ein Anwohner fragt, warum im Naherholungsgebiet überhaupt geschossen werden darf, obwohl Spaziergänger, Jogger und Hundebesitzer hier unterwegs sind: "Wer kann für ihre Sicherheit garantieren?"

In dem Artikel der Rheinischen Post heißt es auch, dass bereits 15 Grundstückseigentümer aus dem Kreis einen Antrag gestellt haben, die Jagd auf ihrem Grund und Boden zu verbieten.
„Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom Juni 2012. Eine entsprechende Änderung des Bundesjagdgesetzes gilt seit dem 6. Dezember.“



3.1.14: Jagdunfall mit zwei Toten

„Jagdunfall fordert weiteres Todesopfer“, meldet die Augsburger Allgemeine am 3.1.2014. Demnach hat sich am 2. Janaur im Kreis Pfaffenhofen ein tragischer Jagdunfall bei der Entenjagd ereignet, der einem 33-jährigen und einem 70-jährigen Jäger das Leben kostete.



2.1.13: Treibjagd - Auto mit Fasan verwechselt

„Auto bei Treibjagd durch Schrotkugeln beschädigt“, titelt der Kurier am 2.1.2014 und schreibt: „Autofahren im Burgenland kann mitunter gefährlich werden. In Rechnitz im  Südburgenland ist am Montag während einer Treibjagd ein Auto durch Schrotkugeln beschädigt worden.“ Die 26-jährige Autofahrerin blieb zum großen Glück unverletzt. Die Jäger hatten laut Polizei eigentlich Enten und Fasane im Visier.



1.1.14: Jäger schoss auf Fuchs und traf Kollegen

Ein 60-jähriger Jäger wollte einen Fuchs treffen, die Schrotladung prallte aber von einem Metallzaun ab und verletzte einen Jagdkollegen schwer. Diese meldet heute.at am 1.1.2014. Der angeschossene Jäger musste ins Horner Spital gebracht werden.



12.8.14: Jäger versetzt Dorf in Angst

„Jäger versetzt Dorf in Angst“, titeln die Niederösterreichischen Nachrichten am 12.8.2014. Eine besorgte Mutter hat sich an die Zeitung gewandt, weil ein Jäger im Ortsgebiet schießt: „Der Jäger schießt von der öffentlichen Straße aus seinem Geländewagen auf einen Rehbock, der sich nur wenige Meter vor einem Wohngebäude befindet“. Einige Wochen zuvor soll der Jäger von zwei nebeneinander stehenden Häusern direkt an einer Pferdeweide vorbei auf ein anderes Reh geschossen haben.
Dem Jagdpächter sind die Beschwerden schon länger bekannt: „Ich habe dem Betreffenden schon oft gesagt, dass er das unterlassen soll. Dass man ganz nahe bei Häusern schießt, ist natürlich verboten".