"Wenn der Schuss daneben geht"

Leserbrief zu „Wenn der Schuss daneben geht“
Berliner Zeitung Printausgabe vom 10./11. August 2013


Sehr geehrte Redaktion der Berliner Zeitung,

vielen Dank für diesen kritischen Artikel über die Jagd. Einmal davon abgesehen, dass der Schuss einen Menschen lebensgefährlich verletzt hat. Wie kann man es übers Herz bringen, auf eine Bache mit Frischlingen zu schießen?
Die Hobbyjagd gehört abgeschafft, zumal wissenschaftliche Studien und auch die Erfahrungen in jagdfreien Gebieten den Schluss nahelegen, dass man mit der Jagd keine Wildtierpopulationen
kontrollieren kann. Im Gegenteil, während bei einigen Wildtierarten wie z.B. den Wildschweinen durch den Jagddruck die Geburtenrate in die Höhe schießt, sind andere bereits gefährdete Arten wie
der Feldhase durch die Jagd von der völligen Ausrottung bedroht, wobei der Artenfeind Nr. 1 die industrielle Landwirtschaft ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Böhm

P.S.:
Zum Thema „Jagdunfälle“ habe ich gerade den aktuellen Newsletter der Initiative zur Abschaffung der Jagd erhalten, den ich Ihnen mit dieser E-Mail weitergeleitet habe.




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