Initiative Abschaffung des Canned-Lion-Hunting

Gruß an die Anti-Jagd Demo:

Guten Tag Deutschland, guten Tag an alle Demonstranten der Anti-Jagd-Demo in Berlin von Chris und Bev der Initiative für die Abschaffung des Canned-Lion-Hunting in Südafrika.

Da wir in unserem Land für die Abschaffung der Touristen- und Trophäen-Jagd und anderer Grausamkeiten gegenüber den Tieren kämpfen, schauen wir auf Menschen in der westlichen Welt für Unterstützung und Inspiration. Reiche, weiße Jäger aus USA und Deutschland haben Südafrika in eine Jagd-Kolonie verwandelt. So, wie wir dafür kämpfen, dass die Südafrikanische Regierung den Export von Wildtier-Trophäen verbietet, so bitten wir Euch mitzuhelfen, dass Eure Regierung den Import von Körperteilen von Wildtieren verbietet. All diese Dinge hängen zusammen.

Deutschland ist eine der fortschrittlichsten Nationen auf dieser Erde und mit führend in bezug auf Technologie und Industrie. Es kann und sollte die Welt auch führen in Bezug auf eine menschenwürdige Behandlung der Tiere!

Indem Ihr heute demonstriert, macht Ihr einen wichtigen Schritt, Eurer Regierung und der Welt zu zeigen, wie sehr Menschen überall die Grausamkeit gegenüber hilflosen Tieren verabscheuen.

Wir danken Euch sehr für Euren wertvollen Einsatz!

Chris Mercer und Beverly Pervan



Situation in Südafrika

Auszüge aus einer Rede zur Situation in Südafrika, die Chris Mercer auf einem Afrika-Treffen für menschenwürdige Erziehung in Kapstadt gehalten hat:

Für die Trophäenjagd in Südafrika wird den örtlichen Landbesitzern einige Dollar hingeworfen, damit sie angeblich unsere Tier- und Pflanzenwelt bewahren können. Das ist kein Naturschutz, das ist Kolonialismus! Wenn Organisationen wie der Safari-Club International in den USA diese Industrie fördern, dann exportieren sie US-Dollar und Kolonialismus nach Afrika und importieren Elend und Blutvergießen in Form von Trophäen. Ihre Dollar sind ein korrumpierender Einfluß in der Dritten Welt, indem sie die Naturschutz-Politik pervertieren, weg vom Schützen und Bewahren - hin zur grausamen Ausbeutung.

"Canned Lion-Hunting" ist die extremste Form der Trophäen-Jagd und zeigt den ethischen Bildungsnotstand in Südafrika. Löwen und andere Wildtiere werden aus ihrer natürlichen Umgebung genommen und in Tierfabriken gesteckt um dort auszuwachsen, ebenso wie die Hühner in der Massentierhaltung für die Schlachtung. Es ist die Privatisierung unseres Naturerbes für grausame Profitmacherei. Das ist Diebstahl im ganz großen Stil!

Südafrika zeigt seinen ethischen Bildungsnotstand, indem es mit den Jagdgenossen so undemokratisch Hand in Hand arbeitet. Die Regierung hat anscheinend die Pro-Jagd-Argumente geschluckt, wie "Jagd zahlt für Naturschutz" - oder "Wenn es sich bezahlt macht, kann es bewahrt werden," und "gib der Natur einen Wert und sie wird geschützt werden."- Dies sind Lügen hinter denen sich Grausamkeit und Gier verbergen.

Sie sagen, es sei "Big-Game-Hunting", die große Spiel- und Sport-Jagd, die die Safari-Parks von Südafrika retten wird. Den Tieren wird ein Preis, ein finanzieller Wert zugeordnet und jeder intelligente Mensch kann sich vorstellen, daß dadurch die kommerzielle Ausbeutung so weit anwächst bis die Tierwelt diese Industrie nicht mehr bedienen kann. Darum hat man sich der Zucht in Gefangenschaft zugewandt, um die kommerzielle Nachfrage zu bedienen. **

Diese institutionalisierte Kultur der Grausamkeit den Tieren gegenüber bedeutet, daß das Leben selbst eine Wegwerf-Resource ist, die für Profit oder Lust, - vorzugsweise für beides - ausgebeutet werden kann. Leben selbst ist in Südafrika zur Marktlücke geworden, die Gier das akzeptierte Glaubensbekenntnis, und jede gegensätzliche Ansicht wird awehrend als "radikal" gebrandmarkt.

Es gibt einen Preis zu zahlen für jede Aktion, die wir unternehmen. Unglücklicherweise sind es die Tiere, die heute diesen Preis zu zahlen haben. Morgen werden ihn die Südafrikaner zu zahlen haben, die diesen ausgebeuteten Staat erben werden.

Die gegenwärtige unethische Naturschutz-Regierung in Südafrika ist eine unheilvolle Allianz zwischen den schlimmsten Elemente der vorherigen Apartheid- und der jetzigen neuen Regierung, die aus einem bedauerlichen Mangel aus Mitgefühl heraus handeln. Für die Tiere ist dies eine Hochzeit, die in der Hölle gehalten wurde, und sie kann Südafrika ruinieren.

Die verdummende Gleichgültigkeit der Regierung dem Leid der Tiere gegenüber kann den Billionen von Millionen von Menschen in der entwickelten Welt nicht gleichgültig sein. Sie wird den Tourismus, die wirtschaftliche Entwicklung und auch den Wert der Währung in Südafrika in den kommenden Jahren ruinieren. Und warum? Aus bloßer Gier!

**(Die Abschußpreise staffeln sich von ca. 50 /100 $ über z.B. 200 $ für ein Warzenschwein, 1000 $ für ein Zebra bis zu 5.000 $ für einen Löwen oder 10.000 $ für einen Elefanten. Die Preise für die "Big Five", Elefanten, Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn werden in der Regel nur auf Anfrage genannt.) Für anzahlmäßig begrenzt zur Verfügung stehende Tiere muss man sich voranmelden!!)


Chris Mercer ist Autor der Bücher "For the Love of Wildlife"/Aus Liebe zur Natur" und "Canned Lion Hunting - A National Disgrace"/- eine nationale Schande".



Einfach anklicken:

Barbara Rütting: Rede am 31.3.07 in München

 

Barbara Rütting: "Natur ohne Jagd" in München

 

Wolfgang Schindler, Albert Schweitzer-Stiftung

 

Dr. Edmund Haferbeck

 

Dr. Helmut F. Kaplan am 31.3.07 in München

 

Bernhard Fricke, David gegen Goliath e.V.

 

Rechtsanwalt Storr: "Zwangsbejagung ade!"

 

Prof. Dr. Wolfgang Karnowsky, 65. Anti-Jagd-Demo

 

Präsident des Landestierschutzverbandes NRW

 

Barbara Rütting: Grußwort zur 60. Demo

 

TATORT WALD zum Welttierschutztag 2006

 

Arbeitskreis für humanen Tierschutz zur 60. Demo

 

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Kurt Eicher: »Schluss mit der Jagd!«

 

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Grußwort aus Polen, Green Angels

 

Grußwort aus Kroatien

 

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Grußwort aus Serbien

 

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Grußworte an die 3. Anti-Jagd-Demo in Slowenien

 

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Gesellschaft zur Rettung der Delphine - Grußwort

 

Eckhardt Reis, Tierschutzverein Grenzenlos

 

Christian Peter, Anti-Jagd-Forum Schweiz

 

Internat. Tierschutzverein Grenzenlos, 30.4.04

 

Rainer Gaertner: Jagd ist reine Lust am Töten!

 

Birgit Unger: »Schützen statt schießen«

 

Boris Bürgel: Jäger als Ersatzwölfe?

 

Rudolf Pohlenz: Tatort Wald

 





Grußwort aus Serbien
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