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Staatsanwalt bläst zum Halali
Wilderei: Anklage gegen zwei Männer aus Bad Oeynhausen / Mufflonfleisch in Tiefkühltruhe
Bad Oeynhausen/Bückeburg (ly). Die Staatsanwaltschaft bläst zum Halali: Anderthalb Jahre nach dem Verschwinden eines Mufflons im Auetal (Kreis Schaumburg) hat die Bückeburger Behörde gegen zwei Männer aus Bad Oeynhausen Anklage wegen Jagdwilderei erhoben (...).
Im September 2007 hatte ein Zeuge in dem Revier nahe der Autobahn 2 nachts einen Schuss gehört. In einem Fahrzeug traf die sofort alarmierte Polizei den Angaben zufolge zwei Bad Oeynhausener an, auf dem Rücksitz lagen Jagdgewehre und Munition. Die heute 49 und 55 Jahre alten Männer hatten jedoch Jagdscheine. Dass Waffen im Auto lagen, erklärten beide mit dem Hinweis, sie kämen von einer Jagd in Brandenburg und hätten auf dem Rückweg im Auetal eine nächtliche Pause eingelegt. Vor allem aber: Totes Mufflonwild fand sich im Fahrzeug nicht. So wurde das Ermittlungsverfahren zunächst eingestellt.
Nachdem "Kommissar Zufall" ins Spiel gekommen war, nahm Schmidt die Fährte wieder auf. In einem anderen Verfahren hatte die Mindener Polizei bei einem der Männer eine Hausdurchsuchung durchgeführt und Waffen gefunden, für die der Verdächtige keine Besitzkarte vorweisen konnte. (...)
Weil die Staatsanwaltschaft Bückeburg den Fall daraufhin neu bewertet hatte, kam es im Mai vergangenen Jahres zu Hausdurchsuchungen bei beiden Männern. In einer Kühltruhe lag Mufflonfleisch, worauf die Ermittler eine DNA-Untersuchung in Auftrag gaben. Ergebnis: Das Tier, so Schmidt, habe zu der freilebenden Herde gehört. (...)
Quelle: Neue Westfälische, 7.4.2009 (Auszug)
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8.4.09: Hepatitis E durch Wildschweinfleisch 1.4.09: Jägervereinigung auf Prüfstand
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