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Ein toter Hund hält die Jäger auf Trab
Jagdverein in Seeboden "kämpft" mit dem Abschuss eines Rottweilers am Vorabend des 24. Dezembers. Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Lange Nachwehen im Jagdverein Treffling-Tangern in Seeboden hat ein Vorfall vom 23. Dezember 2009. Unter dem Titel "Jäger erschossen Hund und ließen Kadaver liegen" berichtete die Kleine Zeitung darüber, dass zwei Waidmänner dieses Jagdvereines den Rottweiler "Mauki" erschossen hatten und der Kadaver eine Woche im freien Gelände gelegen hatte. Die Meldung der Jäger bei der Polizei erfolgte tags darauf, am Heiligen Abend. "Der Hund lief frei herum, die zwei Jäger haben in Notwehr gehandelt", sagte damals Michael Unterlerchner, der Jagdleiter der Trefflinger Jäger. Geschehen ist der Abschuss am Hofgelände des Hundebesitzers im Finstern.
Allein diese beiden Fakten widersprechen den Gesetzen der Jagd. Denn zu Winterbeginn herrscht um diese Tageszeit - der Abschuss erfolgte gegen 17.45 Uhr - längst absolute Dunkelheit und damit Schussverbot. Auch eine Aussage der Schützen habe sich als falsch herausgestellt. Damals waren sie zufällig vom Hundebesitzer und einer Begleitperson wenige Minuten nach den zwei Schüssen angesprochen worden, ob sie auf den Hund geschossen hätten: "Wir sind auf der Nachsuche nach einem Rehkitz", war die Antwort - in der Dunkelheit im tiefen Dezember. (...)
Vielfach wurde in Seeboden erklärt, dass sich der Rottweiler gegenüber anderen Tieren oder Menschen immer friedfertig verhalten habe. (...) "Die Schüsse hörten wir so nahe, als wenn es bei meinem Stallgebäude gewesen wäre", sagt der Hundebesitzer, der den Vorfall auch der Kärntner Jägerschaft in Klagenfurt "mit der Bitte um Überprüfung des Sachverhaltes" übergeben hat. (...)
Quelle: Kleine Zeitung, 19.4.2010 (Auszug)
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21.4.10: SAT 1 - Prozess wegen Hundeabschuss 19.4.10: Jäger erschießt 2 Rassehunde
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