Nach dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten
Jäger-Chef verharmlost Schulmassaker
Er vergleicht die grauenvolle Tat mit einem Autounfall


(...) Der Jäger-Chef aus Saarbrücken geht sogar soweit, den Amoklauf des 17-jährigen Tim K. mit einem Verkehrsunfall zu vergleichen. Und das nur, weil er schärfere Waffengesetze verhindern will.

"Stellen Sie sich vor, ... ein verrückter Jugendlicher wäre ohne Führerschein in eine Menschenmenge gerast", beginnt Schober seinen
vierseitigen Brief. Um dann die Frage zu stellen: "Wäre auch gefordert
worden, die Aufbewahrung des Pkw in der Garage zu verschärfen?"

Und er legt nach: "Abstrus" sei eine solche Forderung. Genauso wie der
Ruf nach schärferen Waffengesetzen. Der Jägermeister: "Für uns ist die
Waffe ein Werkzeug, das täglich gebraucht wird."

Dann die Worte, die den Opfern von Winnenden wie Hohn vorkommen müssen: "Eine Waffe ist ein Symbol für Freiheit." (...)

Quelle: www.bild.de, 31.3.2009 (Auszug)



1.4.09: Länder fordern schärferes Waffenrecht
SPIEGEL 13/09: Privatarmee Jägerschaft