Seine Zutraulichkeit besiegelte sein Schicksal: Ende Mai verstummte der Funksender des Braunbärenmännchens „Roznik“ in der Nähe der Südkärntner Gemeinde Bad Eisenkappel für immer. Wochen später wurde sein Kadaver in Slowenien gefunden. Ein Wilderer hatte dem Tier, das sich gerne in der Nähe von Menschen aufhielt, den Kopf abgeschnitten und die Haut abgezogen.

Vor kurzem erklärten ermittelnde Kriminalisten nun definitiv: „Roznik“ wurde in Österreich erschossen. Und seither kommt Bad Eisenkappel nicht mehr zur Ruhe: „Hier weiß jeder, wer den Bären auf dem Gewissen hat“, sagten gleich mehrere Einwohner beim ÖSTERREICH-Lokalaugenschein – aber nur hinter vorgehaltener Hand. Keiner in dem 2.500-Einwohner Dorf traut sich offen den mutmaßlichen „Roznik“-Killer anzuprangern. Dabei wurde er beobachtet, als er den Kadaver des Tieres mit dem Traktor aus dem Wald holte – so berichten es Zeugen. Allerdings sieht es so aus, als wolle es sich niemand mit dem Jäger verscherzen. (...)

Quelle: www.oe24.at, 27.6.2009 (Auszug)


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