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Die Wildgänse kommen - und sterben gemeinsam
Hannover. Bless- und Zwerggans, Saatgans und Graugans, sie alle sind gesellig, fliegen und rasten gemeinsam und sterben letztlich auch zusammen, wenn Freitzeitjäger im Dämmerlicht mit Schrot auf einen solchen Verband schießen. "Da wird einfach in den Haufen reingehalten", beschreibt sichtlich verbittert Helmut Kruckenberg von der Projektgruppe Gänseökologie der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft das Problem, für das er den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) verantwortlich macht. Der nämlich hat im vergangenen Jahr die Jagdzeiten für Wildgänse zeitlich ausgedehnt und mehr Arten zum Abschuss freigegeben. Weil aber, so Kruckenberg gestern in Hannover, vor allem "Freizeitjäger" die verschiedenen Tierarten gar nicht auseinanderhalten können, töten sie nicht nur die weit verbreitete Graugans, sondern auch vom Aussterben bedrohte Nonnen- oder Zwerggänse. (...)
Das Landwirtschaftsministerium in Hannover verweist auf steigende Bestandszahlen und Ertragsschäden für die Bauern in den Rastgebieten. Dem widerspricht die Ornithologische Gesellschaft vehement: Wenn die Tiere immer wieder durch Jäger aufgescheucht würden, steige deren Energiebedarf, würden die Weideschäden entsprechend sogar größer. (...) Quelle: Hamburger Abendblatt, 16.4.2009
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7.5.09: Oberösterreich: Aus für Fallenjagd 15.4.09: Seeadler - Bleitod durch Jagdmunition
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