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Wildschweine rennen durch die Straße
Große Aufregung am Samstagvormittag mitten in Erdmannhausen: Zwei Wildschweine galoppierten durch die Bahnhofstraße und verbreiteten Angst und Schrecken. Vermutlich stand ihr plötzliches Auftauchen in Zusammenhang mit einer großen Treibjagd. (...)
(...) Der Leser stellt deshalb die Frage, ob „eine Bejagung in dieser Form zu vertreten“ sei und wer die Verantwortung übernehmen würde, wenn jemand zu Schaden gekommen wäre. Er erwarte von den Jägern, dass sie „die angrenzende Bevölkerung durch angemessene Maßnahmen schützen“.
„Ich habe seit 45 Jahren einen Jagdschein“ sagt Jäger Herbert Glock, „aber das ist das erste Mal, dass auf der Gemeindemarkung Wildschweine aufgetaucht sind.“ Er vermutet, sie könnten von weiter her stammen, gehetzt durch die revierübergreifende große Treibjagd, an der rund 200 Jäger und Treiber beteiligt waren. (...)
Was den Schutz der Bevölkerung bei Jagden angeht, verweist Kreisjägermeister Kühn auf Hinweisschilder, Veröffentlichungen in Gemeindeblättern und rot-weiße Absperrbänder rund um das Jagdgebiet. Aber, so Kühn: „Sie können Wildschweinen nicht verbieten, da rauszurennen. Es sind Wildtiere.“
Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung, 1.12.2009 (Auszug)
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7.12.09: Bärentöter gefasst 30.9.09: Jagd-Umfrage in der Schweiz
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